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Giraffenbabys haben dünne Beine

Nach dem „Oooooh ein Giraffenbaby!“-Eintrag von gestern – und ich will hoffen, dass ihr alle das Baby gefunden habt! – kommt heute Etwas seriöseres.
Es ist wieder GNTM Tag! Jaja, das Seriöse kommt noch! Und weil gleichzeitig Welt-Frauen-Tag ist, hat sich die Zeit etwas sehr nettes einfallen lassen und in einem Artikel über den Einfluss von Frau Klum auf junge Mädchen zu schreiben.
Jung, schön und dünn sollen sie sein. Wer zu dick ist, muss unter Tränen die Sendung verlassen. So sieht die Casting-Welt von Heidi Klum aus. Dabei geht es bei „zu dick“ um vielleicht 55kg. Dass dieses Bild nicht nur von Heidi Klum vermittelt wird, sondern auch von der restlichen Modeindustrie, lässt der Beginn des Artikels beinahe unter den Tisch fallen.
Natürlich hat die Modeindustrie nichts mit dem normalen Alltag zu tun. Wer zur Schule geht kann die Jungs um sich herum mit Maßen von 90-60-90 überzeugen. Das hat aber gar nichts mit Modelmaßen zu tun. Wer auf den Laufstegen der Welt begeistern möchte muss 1,80m groß sein, keine Hüfte besitzen und am besten auch nichts so etwas wie einen Brustumfang haben. Das sieht dann in couture Kleidern gut aus, im Alltag wirken die Mädchen aber eher, als würden sie jeden Moment durchbrechen.
Die 0-8-15 Mädchen von GNTM erfüllen dieses Bild oft bei weitem nicht. Bei der ein oder anderen kann man noch nicht einmal jeden einzelnen Knochen sehen und manche von ihnen besitzen sogar Brüste! Und dennoch wird der Kult um den weiblichen Körper weiter geschürt.
Die Kritik an den Weiblein unserer Zeit ist dabei durchaus gerechtfertigt. Wer mehr als 60kg wiegt muss aufs Laufband und darf ein Salatblatt pro Tag essen. Mädchen möchten so sein wie ihre Idole. Also hungern sie sich runter um annähernd so auszusehen, wie die Frauen, die sie jeden Tag im Fernsehen sehen.
Tut das dem Selbstwertgefühl junger Mädchen gut? Nein! Der Druck ist groß: Man muss schulische Leistungen erbringen um die Eltern nicht zu enttäuschen, und man muss seinen Körper dem allgemeinen Schönheitsideal anpassen um den Mädchen der eigenen Stufe zu gefallen. Es geht gar nicht so sehr darum Jungs zu begeistern, sondern zu sein wie alle anderen. Und wenn alle dürr sind, dann muss man dem Druck eben nachgeben, um dazu zu gehören.
Und natürlich weiß man als Mädchen, dass das nicht gut ist, aber interessiert es die Jugend? Nein, nein, nein! Man muss eben dazugehören, am besten mit Size-Zero. Dass ist dann das verrückteste. Zero würde der deutschen Größe 28 entsprechen. Als „normal“ dünnes Mädchen trägt man 34, vielleicht noch 32, aber 28 ist schon ein ganzes Stück darunter.
Und weil es mit dem ganzen Wahnsinn nicht weitergehen soll, hat die 25-jährige Bloggerin Laurie Penny das Buch „Meat Market“ geschrieben. Um zu zeigen, was Mädchen in der heutigen Zeit sich selbst antun. Damit man sieht, wie sie versuchen sich selber in die Konsumgesellschaft zu integrieren.

Da mein Exemplar noch unterwegs ist, müsst ihr noch auf eine ausführliche Review warten.

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„‚Cause the polaroid-pictures on your fridge won’t do“

Singen Boy und klingen dabei so süß und niedlich, dass man die beiden Deutsch-Schweizer am liebsten durchgehend knuddeln möchte. Wenn die Sängerin die Bühne betritt wirkt sie leicht zerbrechlich und dann beginnt sie zu singen. Über Einsamkeit, Freunde und Liebe. Das Übliche! Falsch! Ein bisschen kritisch, als viele andere Lieder und das versteckt im Mantel von niedlichen Melodien. Hier und dort stiehlt sich ein kleiner Beat in das ein oder andere Lied.

In Boris singen sie über Flirts mit dem falschen Mann, This is the beginning erzählt von einem Umzug, ebenso Drive Darling.

Und dann ertönt sanft:

They tame the sharks and they calm the waves
When I choke they pat my back harder

Und man ist mitten in Army und irgendwo verlieren sich die Töne. Akustisch, ein bisschen elektronisch und vor allem so wunderschön, dass man sich das Album sehr gerne immer wieder anhört. Gleichzeitig wirkt die Musik so verloren, wie der rote Faden in diesem Text. In manchen Momenten erwartet man, dass Wir sind Helden gerade singen. Dann wechselt die Melodie und es klingt eher skandinavisch.

Boy

Picture from rollingstone.de/magazine | I don't own this picture!

Und ebenso verloren gucken Valeska Steiner und Sonja Glass auch.
Nichts desto trotz ist die Musik durchgehen bezaubernd. Und ein bisschen Abwechslung ist schließlich auch gut!

Mutal Friends, ihr erstes Album, ist seit dem 24. Januar erhältlich.

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Wusstet ihr, dass…?

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… ihr Chochi in Wonderland auch bei Facebook folgen könnt? Dadurch erfahrt ihr immer sofort, wenn es etwas Neues hier gibt! Also einfach hier klicken und auf „Gefällt mir“ drücken.

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Oder, dass ich total vernarrt bin in die Seite pintrest.com bin? Kennt ihr die Seite? Sie ist total genial! Ihr könnt eure eigenen Pins im Internet sammeln und euch damit ein wundervolles Notizbrett im Internet zusammenbasteln. Sehr praktisch!

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Ich liebe IKEA!

Wahrscheinlich schreib ich viel zu oft darüber, aber ich liebe diesen Laden! Klar mag ich individuelle Möbel und ich möchte mich mit meiner Einrichtung von anderen Menschen abheben, aber dafür habe ich nicht genug Geld. Wenn ich super viel Geld hätte würde ich nur bei wunderbaren Designern abgedrehte Möbel holen. Aber a) sehe ich nicht ein 500 Euro für einen Stuhl zu bezahlen, den es genauso auch bei IKEA für 5€ gibt und b) ist IKEA gerade richtig um all die kleinen Sachen zu besorgen, mit denen sich die Wohnung aufräumen und ordnen lässt.

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All pictures by IKEA.com // I don't own this pictures!

Und dies bringt mich nun zu dem Punkt, an dem ich Katerboy mal wieder zum IKEA schleppe um dort allen möglichen Kram zu kaufen. Besonders die Orchidee hat es mir angetan. Die meisten anderen Sachen sind ja eher um Sachen in meinen Schubladen zu ordnen. In das Einmachglas kommen Kinokarten um meine Erinnerungen zu „konservieren“.

Was mich an einigen IKEA Kunden wirklich stört ist, dass sie einen Haufen IKEA Produkte zu Hause haben und diese genauso wie im Katalog arrangieren. Kein Wunder, dass da keine Individualität zustande kommt. Bitte dekoriert dann nicht auch noch nur mit Dingen aus dem IKEA, sondern stellt eigene Fundstücke auf, die eine Geschichte erzählen. Okay?

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Loveweek

loveweek

Was werdet ihr morgen wohl tun? Morgen ist einer dieser Tage, der die Geister scheidet. Entweder findet man es süß an einem besonderen Tag mit einer Person, die man mag, Zeit zu verbringen oder man tut das ganze als Kommerzmüll ab. So oder so bekommt fast jeder mit, dass morgen Valentinstag ist. Die Blog laufen über voller süßer Geschenke und rosa-gefärbter Kuchen. All dieses Kitschchaos möchte ich gerne nutzen um diese Woche Dinge zu zeigen, die ich wirklich sehr mag. Und weil es einfach nicht genug Tage in dieser Woche gibt um zu zeigen, was ich alles mag liste ich hier schon einen Teil auf.

Ich mag/ liebe/ bete an:

Bücher, Filme (vor allem gute!), Schokolade, Kuchen, roten Wackelpudding mit Vanillesauce, Alice im Wunderland, Regen, süße Kleider, T-shirts, zu viele Magazine, Haruki Murakami, Franz Kafka, Alfons Mucha, Grafikdesign, Videospiele, rote Gegenstände, zu viel andere Kleidung, selbstgemachtes, Muffins (oh ja, neben Kuchen!) und Cupcakes, Her fearful symmetry, Finn Ole-Heinrich, Minis (ja, die Autos), Panda, Katzen, leider zu viele Manga, CLAMP, Rory Gilmore, Fotos, hübsche alte Städte, Paris, London, Prag, Amsterdam, Köln, Eis im Winter, Pfannkuchen, selber etwas basteln, Tee, warmen Kakao, zu viele wundervolle Internetseiten, Blogs und meinen lieben Katerboy!

Euch allen morgen einen wundervollen Tag. Auch gerne mit den tausenden neuen Rezepten, die ihr ausprobieren könnt. Bitte macht 200.000 pinke Kuchen und verlinkt sie alle unter diesem Eintrag. Das würde mich innerlich schon sehr glücklich machen :3
Morgen bin ich dann mal ruhig. Bis Mittwoch!

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Musik im Wandel der Zeiten

Ich höre ja schon sehr gemischte Musik, vor allem aus allen Jahrzehnten. Daher möchte ich heute einmal meine Lieblinge aus dem vergangenen Jahrhundert vorzustellen:

1910er Dieses Jahrzehnt ist durch den aufziehenden Jazz geprägt.

1920er Vor allem in den 20ern ist Jazz ein etabliertes Phänomen, welches bald durch Swing erweitert wird. Musicals und Operetten prägen darüber hinaus die populäre Musik. Mir gefällt vor allem die Musik aus der Dreigroschenoper von Brecht und die ersten George Gershwin Stücke.

1930er Disney beginnt Filme zu produzieren und damit rückt auch die Filmmusik seiner Werke in den Alltag vieler Menschen. Mit Schneewittchen erscheint dann das erste große Werk. Zusätzlich feiert der Film Der Zauberer von Oz seine Premiere. Vor allem aber die Filmmusik gewinnt die Herzen der Zuschauer. Heute gehört Somewhere over the rainbow wahrscheinlich zu einem der bekanntesten Lieder.

1940er Fantasia von Disney bringt klassische Musik in neuer Tonqualität ins Kino. White Christmas von Bing Crosby wird das erste mal gespielt und entwickelt sich von dort zu einem DER Weihnachtslieder.

1950er Elvis Presley beginnt seine ersten Lieder aufzunehmen, ebenso Johnny Cash und Roy Orbinson. Rockabilly wird populär.

1960er Ich bin leider ein kleines 60er Jahre Opferkind. Die Beatles, die Beach Boys, Nancy Sinatra und The Kinks. Die Musik macht Lust auf mehr und lässt einen an Sommer denken. Schön.

1970er Abba taucht auf. Die Musik wird funkiger, Discomusik taucht auf und alles wird ein bisschen experimenteller. Gleichzeitig tauchen mit den Ramones erste Punkschwingungen auf.

1980er Mag ich nicht. Vor allem Neue-Deutsche-Welle ist echt schrecklich. Was man sich dennoch gut anhören kann sind: The Smiths. Zusätzlich erscheinen die Ärzte!

1990er Auch nicht mein Ding. Zu viel Techno (gefühlt), sonderbare Musikverwirrungen und Kram der zu gleich klingt. Dazu Boybands. Dafür fingen die ersten Bands an Indie-Musik zu machen. Was gut klang: Nirvana und Green Day

2000er Castingbands erscheinen überall, die Musik versucht alte Richtungen möglichst geschickt zu mischen, was leider für sehr sonderbare Kombinationen sorgt. Vor allem tauchen aber einen Haufen meiner Lieblingsmusiker auf: Mando Diao, Lady Gaga, Kate Nash, Adele, Lily Allen, The Wombats, einen Haufen anderer Indie Bands, Wir sind Helden, noch mehr Brit-Pop-Künstlerinen, Linkin Park und viele, viele mehr.
Man merkt eben schon, dass ich in den 2000er Jahren angefangen habe einen eigenen Musikgeschmack zu entwickeln, was natürlich dafür sorgt, dass ich besonders aus dieser Zeit Musik mag.

2010er Die Zeit hat gerade erst begonnen. Electro und einen Hauch Retro prägen momentan die Musik. Dazu immer mehr Unplugged Alben. Es bleibt spannend was für Musikrichtungen als nächstes entstehen.

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Best of Januar

Seit das neue Jahr angefangen hat versuche ich ein bisschen mehr Ordnung in den Blog zu bekommen und dazu gehört, dass ich nun jeden Monat ein best of vorstellen möchte.
Was ich diesen Monat hier mochte (darf ich das überhaupt bewerten o_O):


Deshalb wird 2012 mega fast zusammen, welche Filme und Videospiele in diesem Jahr auf uns zukommen.


In der Miniblogserie Seven days of Color gab es jeden Tag bunte Gegenstände aus meiner Wohnung.


Das Hamaperlen nicht nur etwas für Kinder sind habe ich versucht mit diesem kleinen DIY zu zeigen.


Es gab auch ein kleines Interview mit Nin-chan.

Wuhu diesen Monat gab es fast jeden Tag einen Blogpost O_O Ob ich das nächsten Monat durchhalten kann?

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Bücher in Serie

Nach dem Eintrag von Montag geht es heute weiter mit Serien.
Generell bedeutet seriell eine Aneinanderreihung von Dingen mit ähnlichen Themen, bzw mit Bezügen untereinander oder stilistischer Einheitlichkeit. Man findet Serie nicht nur im Fernsehen, sondern auch in der Kunst, der Literatur, Filmen und Musik. In der Kunst wären zum Beispiel Warhols Bilder als Serie zu nennen. Für die Musik findet man aufeinander aufbauende Stücke.
Serien findet man schon seit Jahrhunderten. Sie sind keineswegs eine moderne Erfindung. In der ägyptischen Malerei, sowie ersten Erzählungen findet man immer wieder sich wiederholende Elemente. Besonders im 19. und 20 Jahrhundert waren Fortsetzungsgeschichten in Zeitungen beliebt.

Heute findet man unter anderem ganze Romanserien die sich immer wieder fortsetzen und ergänzen. Und weil es so viele gibt stell ich euch heute meine Lieblinge vor:

Harry Potter

Diese Serie in 7 Bänden war wahrscheinlich die, an der ich am längsten gelesen habe. Ich verzichte hier einfach auf das zusammenfassen des Inhaltes, da ihn ohnehin ziemlich jeder kennt. Was mich an dieser Serie damals so stark begeisterte war, dass man mit den Figuren zusammen aufwuchs. Ich war 10 als ich Band 1 lass und war total fasziniert davon, dass die Figuren im Buch ebenfalls im gleichen Alter waren. Da knapp jedes Jahr ein neuer Band erschien blieb man immer im gleichen Alter. Durch das lange lesen gewöhnte man sich an die Figuren. Man wusste wer sie waren, wer mit wem befreundet war oder wer sich ineinander verliebte. Man war immer wieder gespannt was als nächstes passieren würde und sehr betroffen, wenn irgendwem etwas zustieß.
Das alles sorgt dafür, dass diese eine meiner absoluten Lieblingsreihen ist.

Unter dem Weltenbaum

Diese Reihe erschien in Deutschland in sechs Bänden. In der original Englischen Version von Sara Douglass heißt die Serie The Axis Trilogy und besteht aus drei Bänden.
In den Bänden wird die Geschichte von Axis erzählt. Als uneheliches Kind der Königin wird er als gesellschaftlicher Aussenseiter betrachtet. Während sein Bruder den Thron besteigen soll scheint sein Schicksal eher trostlos zu sein. Zumindest als Anführer der Axtschwinger kann er etwas Ruhm gewinnen, indem er die Grenzen des Landes bewacht. Mitten in sein Leben treten nun komische Gestalten, die aus dem Norden angreifen. Als er versucht herauszufinden, was es mit diesen dunklen Kreaturen zu tun hat stolpert er über eine sonderbare Prophezeiung, welche sein Schicksal beschreiben soll. Demnach ist er auserwählt den düsteren Herrscher des Nordens zu besiegen und die drei verfeindeten Völker des Landes zu vereinen…
Die sechst Bände erzählen nun sehr spannend welchen Aufgaben sich Axis stellen muss. Dabei bereist er das riesige Land, trifft auf seltsame Völker, muss Schlachten führen und einige Liebesprobleme gibt es auch noch. Erstaunlicherweise hält die Spannung an und schafft es alle sechs Bände zu überstehen.
Neben den sechs Bänden gibt es noch eine zweite „Stafel“, in der es um die Kinder geht. Unter den Tencendor Bänden findet man diese.

Die fließende Königin

Die fließende Königinnen Trilogie von Kai Meyer spielt in einer alternativen Gegenwart in Venedig. Mittlerweile haben es böse Magier in Ägypten geschafft einen Pharao wiederzubeleben und die Herrschaft über die Welt an sich gerissen. Einzig das Zarenreich und Venedig können sich widersetzen.
Mitten in diesem Szenario lebt das Waisenmädchen Merle. In der von der fließenden Königin beschützen Stadt fühl sich das Teenager-Mädchen sicher. Nach dem Leben im Waisenhaus wird sie plötzlich von einem alten, sonderbaren Glasmacher aufgenommen, der als Magier gilt. Schnell lebt sich Merle dort ein und Freundet sich mit dem blinden Mädchen Junipa an, die plötzlich mit Spiegelaugen wieder sehen kann, und mit dem Dieb Serafin.
Als sie mit Serafin zusammen durch eine Seitenstraße läuft bekommen die beiden plötzlich mit, dass Diener des Pharaos sich in der Stadt befinden. Ihr Ziel: Die fließende Königin zu vertreiben. Mit einem Zauber schaffen sie es die Königin als eine Art Flüssigkeit in eine Flasche zu verbannen. Mit Serafins Hilfe schafft es Merle die Flasche zu stehlen. Auf Anweisung der Königin trinkt Merle die Flüssigkeit und muss nun feststellen, dass sich die große Beschützerin Venedigs plötzlich in Merles Körper befindet.
In den Romanen geht es nun darum, dass Merle versucht die fließende Königin wieder zu befreien. Dafür muss sie nicht nur den Dienern des Pharaos entkommen, sondern auch in die Unterwelt hinab gehen und sich mit allen mögliche fantastischen Wesen auseinandersetzen.
Die Romane sind spannend, lustig und gefühlvoll. Man kann sie sowohl als Kind, als auch als Erwachsener lesen und fühlt sich gut unterhalten. Da die Romane nicht besonders dick sind (ca 300 Seiten pro Roman) hat man diese Reihe auch recht schnell durch.

The Ring

Als letzte Reihe möchte ich euch The Ring von Koji Suzuki vorstellen. Es gibt insgesamt vier Bände, bei denen der letzte lediglich Kurzgeschichten zu den ersten drei Bänden erhält.
Ein Journalist stößt auf eine sonderbare Geschichte. Es soll ein Video geben, welches dafür sorgt, dass man genau sieben Tage, nachdem man es gesehen hat stirbt. Als ein junges Mädchen ins einem Umfeld plötzlich genau deshalb gestorben sein soll beginnt er zu recherchieren und stößt dabei auf ein Video, eine Geschichte und eine sonderbare junge Frau.
Die beiden weiterführenden Romane gehen immer wieder auf einen neuen Protagonisten ein, der in irgendeiner Weise etwas mit dem vorherigen zu tun hat und die Ring-Tode aus einer neuen Perspektive beleuchtet.
Wer die amerikanischen Filme gesehen hat sollte unbedingt vergessen was er gesehen hat und die Romane lesen. Während die Filme sehr flach die Handlung erzählen und dabei beinah den kompletten Hintergrund auslassen gehen die Romane auf eine tiefe Vielschichtigkeit der Figuren ein. Gruselig, spannend, großartig!

Eigentlich gibt es noch so viele andere gute Buchserien. Die drei Fragezeichen zum Beispiel. Aber wenn man immer tiefer geht findet man immer noch mehr was man gut finden kann…

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Blogparade: We love Tea

Hannah von Provinzkindchen hat wieder einmal eine Blogparade losgetreten. Dieses Mal geht es um eine der wundervollsten Dinge der Welt. Nein, nicht Schokolade, sondern Tee! Tee lässt sich in vielen Sorten und Formen finden. Grundlegend unterteilt man ihn in die Kategorien schwarzer, grüner, weiß und gelber Tee, sowie Oolong. Hinzu kommen nun Mischungen aus verschiedenen Teearten mit Pflanzen, Kräutern, Gewürzen und Früchten. Diese Mischungen ergeben dann die Teesorten, die man im Geschäft kaufen kann. Je nach Behandlungsart schmeckt der Tee feiner und entfaltet mehr Aromen. Da jener Tee weniger lange haltbar ist eignet er sich nicht für den Massenvertrieb und ist dadurch teurer. Beuteltee hingegen ist preiswerter in der Herstellung, günstiger zu verkaufen und haltbarer. Dadurch erreicht er jedoch nicht die geschmackliche Klasse von losem Tee.

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Ich lieeeeeeeeeeeeeeeeeeebe Tee wirklich sehr! Und da meine Freunde das wissen und meine Familie das weiß bekomme ich regelmäßig sowohl Tassen als auch Tee geschenkt. Außerdem geben mir ständig Leute einzelne Teebeutel, damit ich Tee probieren kann, so dass ich mittlerweile eine sehr gemischte Sammlung von Tee zusammen habe. Zumindest wenn es um Beuteltee geht, von denen ich zwei bis drei Beutel habe. Besonders schlimm war darunter der Schokoladentee, der so gar nichts mit Schokolade zu tun haben wollte und schmeckt als habe man Kakao in viel zu viel Wasser gelöst. Zum Glück gibt es aber auch gute Teesorten!

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Persönlich kauf ich mir eigentlich immer einige nützliche Tees, sehr gerne schwarzen Tee und „rote“ Früchtetees. Neben dem netten Salbeitee (mit dem ich ungefähr jede Erkältung vertreibe) und Anis-Fenchel-Kümmel-Tee (der gegen fast alles hilft, was keine Erkältung ist) habe ich im Moment noch folgende Sorten:

  • Heiße Liebe (Himbeere + Vanille), den ich eigentlich immer zu Hause habe da er neben Wasser mein Hauptgetränk ist
  • Earl Grey (schwarzer Tee), weil er sehr aromatisch schmeckt und wach macht (besser als Kaffee!)
  • Gebrannte Mandel Tee (Apfeltee mit Zimtgewürzmischung), der ein Weihnachtsgeschenk war und wundervoll nach Apfelkuchen schmeckt
  • Sahne-Coctail (schwarzer Tee mit einer süßlichen Gewürzmischung), ein wirklich sehr leckere Tee, den ich im Bremer Handelskontor erstanden habe
  • China Cui Min White Tips (weißer Tee), dem ein bisschen mehr Intensität nicht schaden würde [ein Geburtstagsgeschenk]

Um Tee zu kaufen kann ich eigentlich nur zwei Orte wirklich empfehlen. Zum einen wären da DM und Rossmann, die immer eine wirklich gute Auswahl an Teebeuteltee haben. Die Auswahl ist groß und für den täglichen Teebedarf findet man dort passende Tees.
Zum zweiten, wenn es etwas edler sein darf, der Bremer Handelskontor. Die Läden finden sich überall, es gibt eine große Auswahl an abgepacktem Tee und Teezubereitungsbedarf. Man kann an allen Teesorten riechen und einige Teesorten werden in den Läden auch aufgebrüht, so dass man den Tee vor dem Kauf auch probieren kann. Dazu kommt, dass die Qualität hier wesentlich höher ist als bei „Supermarkttee“. Dies hat dann aber auch seinen Preis. Für 100g Tee bezahlt man zwischen drei und zwölf Euro.

Nach dieser Ode an den Tee geht es diese Woche weiter mit einem DIY, einem Rezept, einem guten Grund um alte Filme zu gucken und einem Interview.

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Versprochen ist versprochen…

Hey ihr Lieben. Ja, ich wollte häufiger bloggen und vor allem mehr größere Blogeinträge schreiben. Ich hab meinen Vorsatz für das neue Jahr nicht vergessen, hatte aber leider am Wochenende viel zu viel zu tun. Immer diese bösen Ausreden.
Was ich gemacht habe?
Samstag ging es mit Katerboy in die Stadt. Nach rumbummeln gab es für mich Monopoly Weltreise (welches absolut niedlich ist) und danach gab es richtig edles Essen bei Mc Donalds. Da ich da wirklich sehr selten hingehe ist das tatsächlich schon was besonderes.
Sonntag habe ich tatsächlich den ganzen Tag an meinem 3D Model für die Uni gesessen und es immer noch nicht fertig! Und damit war das Wochenende dann herum.

Leider sieht es immer stark so aus, als würde ich nichts für den Blog machen, wenn ich keine Artikel hochlade. In Wirklichkeit sitze ich ständig an DIY’s, Rezepten und Artikelideen, die ich ständig verwerfe. Ich schreibe auch gerne mal einen Nachmittag lang herum, bin dann unzufrieden, lösche alles und schreib dann gar nichts mehr. Und da in der Zeit, in der ich nichts schreibe ständig Fotos für Ideen entstehen dachte ich, dass ich einmal ein paar dieser wirklich nicht guten Bilder und Ansätze zeige.

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Ein paar Beispiel für das, was ich nicht gemacht habe (von oben nach unten):
– Rezept für Tomatensauce geschrieben
– gezeigt, was ich mir für eine Tätowierung stechen lassen würde, wenn ich eine stechen lassen würde und erklärt wie ich daraus Zimmerdeko gebastelt habe.
– Über Frisuren von heute geschrieben und gerätselt ob die 70er bei Haaren komisch wirken könnten
– Geschrieben wie man mit kalten Dingen aus dem Kühlschrank ein leckeres, schnelles Abendessen hinbekommt
– Lolita als Roman verteidigt
– Über Liebesschlösser geschrieben
– Gezeigt wie ich den Bilderrahmen aufgemotzt habe
– Erklärt wie man selber eine Tafel selber macht

Und das sind gerade einmal sehr wenige der Dinge, die ich nicht getan habe. Würde ich einfach alles aufarbeiten, was ich nicht gemacht habe, könnte ich damit den Blog gut füllen. Was ich mir also für die Zukunft vornehme: Weniger verwerfen!