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6 Filme von Makoto Shinkai, dem neuen Hayao Miyazaki [SaSo]

Makoto Shinkai wird seit einigen Jahren als der „neue Hayao Miyazaki“ gehandelt. Weshalb es überhaupt einen Nachfolger für Miyazaki geben muss, sei einmal dahin gestellt, aber es lässt sich nicht leugnen, dass Shinkais Anime-Filme wunderschön, detailliert und zutiefst ergreifend sind. Deshalb werfen wir heute einen Blick auf sechs seiner bedeutendsten Werke. Ausgeklammert sind dabei seine Arbeiten für Videospiele und Musikvideos.

Einige von Makoto Shinkais beeindruckendsten Werken: Your name, Garden of Words, 5 Centimeters per Second, Voices of a distant Star, The Place promised in our early days, She and her cat.

Bildquelle: My Anime List.net

Your Name.

An Your Name. konnte man innerhalb des letzten Jahres nicht vorbeikommen. Der Film hat beinahe jeden Anime-Rekord geknackt und ist damit erfolgreicher als Miyazakis Chihiros Reise ins Zauberland. Er erzählt die Geschichte zweier Highschool-Schüler, die immer wieder den Körper miteinander tauschen und sich dabei über die Umgebung des jeweils anderen immer näher kommen. Eine sehr schöne Liebesgeschichte mit einer vollkommen unerwarteten Wendung!

Doch was Shinkais Werke ausmacht ist nicht nur die emotionale Ebene auf der Zuschauer erreicht werden, sondern vor allem die detaillierten Welten die gezeigt werden und die fotorealistisch wirken. Gemeinsam mit seinem besonderen Gespür für Licht-Atmosphären schaft Shinkai in Your Name. – seinem jüngsten Werk – einen Film, der so wunderschön ist, das man jeden einzelnen Frame am liebsten als Poster ausdrucken möchte.

Garden of Words

In Garden of Words begleiten wir einen Schüler und eine junge Angestellte, die an regnerischen Tagen sich immer wieder zufällig in einem Park begegnen und sich langsam ineinander verlieben. Die Handlung ist hier etwas sonderbar, vor allem ab dem Zeitpunkt wo er zugibt, dass er gerne Schuhe herstellen würde. Nichts desto trotz ist dieser Film bildlich so gewaltig inszeniert, dass jeder Filmfan diesen Film gesehen haben muss.

5 Centimeters per Second

In drei Episoden erzählt Shinkai in 5 Centimeters per Second von Liebe, Distanz und Entfremdung. Besonders bekannt ist dabei Kirschblütenextrakt, die erste Episode. Sie handelt von Takaki und Akari. Als Akari mit ihrer Familie in einen anderen Teil von Japan zieht, verlieren sich die beiden Teenager langsam aus den Augen. Immer wieder schreiben sie sich Briefe, bis Takaki schließlich beschließt sie zu besuchen, doch ausgerechnet an diesem Tag tobt ein heftiger Schneesturm, der Takakis Zug lahmlegt.

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme aller Zeiten!

Voices of a Distant Star

Mit Voices of a Distant Star folgt gleich ein weiterer meiner Lieblingsfilme in dieser Liste. Im wahrsten Sinne des Wortes geht es in diesem Film um star-crossed-lover. Mikako wird ausgewählt um an einer Mission teilzunehmen, die zunächst zum Jupiter fliegen soll, von dort jedoch weiter zum Ende unseres Sonnensystems fliegen muss. Während die Highschool-Schülerin sich auf den Weg durch den Weltraum macht, bleibt ihr Freund Noboru auf der Erde zurück. Ihre einzige Möglichkeit ist es per Kurznachrichten miteinander zu kommunizieren, doch je weiter sich Mikako von der Erde entfernt, desto länger brauchen die Nachrichten um den jeweils anderen zu erreichen, bis eine Nachricht sogar sieben Jahre braucht um zur Erde zu gelangen.

Ein wunderschöner Liebesfilm, dessen grober Zeichenstil verrät, dass dies der erste große Film Shinkais Karriere ist. Ich empfehle den Manga stattdessen zu lesen.

The Place promised in our early days

The Place promised in our early days spielt in einer alternativen Zeitlinie Japans, in der Japan teilweise besetzt ist. Wir begleiten drei Jugendliche, die in dieser Welt leben und fasziniert sind von dem schier unendlich großen Turm, den die Besatzungstruppen gebaut haben. Sie versprechen sich gemeinsam den Turm zu besuchen, doch bevor dies passieren kann verschwindet Sayuri, das einzige Mädchen in ihrer Gruppe, plötzlich. Drei Jahre vergehen und die beiden anderen Freunde – Takuya und Hiroki – leben sich auseinander…

Streckenweise fühlt sich dieser Film so an als wüsste Shinkai nicht recht in welche Richtung der Film sich entwickeln soll, trotz allem ist er dennoch einer der besten Animes der letzten Jahre!

She and her cat

Shinkais erster wirklicher Kurzfilm wird aus der Sicht einer Katze erzählt, die mit ihrer Besitzerin zusammen in einem winzigen Apartment in Tokyo lebt. Der Film lässt viele der Details erkennen, für die Shinkai später berühmt wird.

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Spielemesse 2017: einige neue Gesellschaftsspiele für spannende Winternächte [SaSo]

Die größte Messe für Gesellschaftsspiele ist wieder einmal vorbei. Wie in jedem Jahr wurden in Essen die neusten Spiele der Welt vorgestellt. Dieses Jahr lag der Fokus definitiv auf Spielen, die von Escape Rooms inspiriert wurden. Nachteil dieser Spiele: Nach einem Spieldurchgang ist Schluss und das Spiel kann nicht noch einmal gespielt werden. Diese „Wegwerfkultur“ merkt man vor allem den Spielmaterialien an, vor allem ist es aber ein sonderbarer Trend, der meiner Meinung nach schnell wieder enden kann.

Natürlich wurden aber auch sehr viele coole neue Spiele vorgestellt. Besonders im Indiebereich gab es einiges zu entdecken und hier konnte man auch fast alle Spiele ohne Wartezeit direkt ausprobieren. Ganz anders sah es da bei den etablierten Verlagen aus. Viele Spiele zeigten kaum neue Spielprinzipien und die, die etwas neues zu bieten hatten, kämpften mit Wartezeiten von bis zu einer Stunde.

Alle meine Brettspielneuzugänge auf einen Blick: Space Race, Dragoon, Kodama, The Networks, Space Adventure, Kittys und Gang up.

Alle meine Brettspielneuzugänge auf einen Blick: Space Race, Dragoon, Kodama, The Networks, Space Adventure, Kittys und Gang up.

Zusammen mit meinem Freund habe ich gleich sieben neue Spiele gekauft. Die meisten davon stammen dabei eher aus dem Bereich 10-20€. Nur bei The Networks, dass ich schon ewig haben wollte, und Dragoon handelt es sich um Vollpreisspiele aber dazu gleich mehr.

Das Kartenspiel Kodama lässt Bäume wachsen.

Das Kartenspiel Kodama lässt Bäume wachsen.

Beginnen wir einmal mit einem etwas günstigeren Spiel, welches sich wunderbar als Geschenk eignet:

In Kodama schlüpft ihr in die Rolle eines Waldgeistes und lasst einen Baum wachsen. In jeder Runde wählt ihr eine neue Karte aus, die ihr an euren Baum anlegt, dabei müsst ihr immer wieder neue Aufgaben erledigen, wie Beispielsweise besonder kurze oder lange Äste zu produzieren.

Das Spiel hat eine sehr schöne Spielmechanik und lässt sich vor allem schnell spielen. Gespielt wird mit zwei bis fünf Spielern und nach spätestens einer Halben Stunde ist es durch.

Eher im mittleren Spielesegment befinden wir uns bei Safe House und Space Race, die von der Spielmechanik her unterschiedlicher kaum sein könnten:

In Safe House flieht ihr als Team gemeinsam vor einem Mörder. Gespielt wird genau eine halbe Stunde, wenn die Zeit um ist ohne, dass ihr als Team das Safe House erreicht habt, verliert ihr automatisch. Um das Haus zu erreichen müssen gemeinsam Zahlenketten in aufsteigender Reihenfolge gelegt werden, ohne dass man weiß welche Karten die Mitspieler auf der Hand haben. Das Spiel ist sehr hektisch, aber wirklich originell, zudem ist das Spielfeld aufgebaut wie ein Buch, welches nach jeder Runde umgeblättert wird.

Space Race hingegen ist ein Deck Builder Spiel, bei dem ihr versucht als erstes Raumfahrtunternehmen den Mond zu erreichen. Jeder Spieler verkörpert dabei einen anderes Land. Die Karten sind sehr liebevoll illustriert. Jede Person basiert dabei auf wirklichen Persönlichkeiten, so dass man während des Spiels sogar etwas über verschiedene Raumfahrtprogramme lernt.

Dragoon ist einfach ein wunderbares Brettspiel.

Dragoon ist einfach ein wunderbares Brettspiel.

Dragoon sieht mit seinen Metal-Figuren und seinem Baumwollspielplan nicht nur toll aus, sondern spiel sich auch so. Die vier Spieler schlüpfe in die Rolle eines Drachen, der entweder Dörfer zerstören oder beschützen kann um an Gold zu kommen. Dabei gewinnt natürlich der Drache mit dem meisten Gold. Die bisherige Version kommt leider nicht gerade zu einem günstigen Preis, wird jedoch bald von einer variante mit Plastikfiguren abgelöst.

The Networks ist das Spiel, was ich am längsten versuche zu kaufen. Vor knapp zwei Jahren ist es über Kickstarter auf den markt gekommen und seitdem quasi durchgehend ausverkauft. Passend zur Spielemesse ist nun die Deutsche Version erschienen und ich bin super glücklich darüber. In The Networks spiel jeder der 1-5 Spieler einen Fernsehsender, der Versucht eigenen Fernsehsendungen zu kreieren. Dafür gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Sternen!

Citadel of Time sieht vor allem hübsch aus, kann aber nicht durch seine Spielmechanik überzeugen.

Citadel of Time sieht vor allem hübsch aus, kann aber nicht durch seine Spielmechanik überzeugen.

Leider gab es auch in diesem Jahr einige Spiele, die besser aussahen als sie waren. Die größte Enttäuschung für mich war definitiv Citadel of Time, dass zwar hübsch anzusehen war, aber keine sonderlich gute Spielmechanik hatte.

Wart ihr auch auf der Messe unterwegs? Was habt ihr euch geholt?

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Unheimlich Nah – Jugendpsychothriller mit seltsamen Wendungen [Review]

Unheimlich Nah ist der neuste Jugendpsychothriller der deutschen Autorin Doris Bezler, Autorin von Romanen wie Geisterfahrt und Dunkler Zwilling. Ihr neuster Roman zeigt eine hysterische, paranoide Protagonistin, der niemand glaubt als sie beginnt unter Verfolgungswahn zu leiden.

Der Psychothriller Unheimlich Nah von Doris Bezler.

Anna ist 17 und hat gerade ihr Medizinstudium begonnen, als sie von einem Fremden vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen wird. Durch die Hilfe eines Umstehenden überlebt sie dieses Attentat mit einigen Schrammen. Als die Polizei am Tatort eintrift, scheint niemand am Bahnsteig den Angreifer gesehen zu haben und die Polizei nimmt den Fall als versuchten Selbstmord zu den Akten.

Doch Anna weiß, dass da jemand war und sie bemerkt immer wieder, dass jemand sie zu verfolgen scheint. Als auch noch Plakate auftauchen, die unter dem Vorwand einer Blutspendeaktion, nach ihr zu fahnden scheinen, ist sie sich sicher, dass es jemand auf ihr Leben abgesehen hat.

Vollkommen paranoide Protagonistin

Wer Unheimlich Nah nicht so ganz ernst nimmt beim lesen kann von der vollkommen paranoiden Protagonistin durchaus unterhalten werden. Anna hat kein Problem daraus aus jeder Person einen potenziellen Feind zu machen. Ihre Stiefmutter, die sie nicht leiden kann, möchte Anna sicherlich los werden. Ihre beste Freundin betreibt sicherlich einen Organhandel und gehört einer muslimischen Terrorgruppe an. Ihr sich liebevoll um sie sorgender großer Bruder will sie sicherlich töten um als Alleinerbe dazustehen und der Junge aus ihrer ehemaligen Schule, der zufällig auf die gleiche Uni geht wie Anna wollte sie sicherlich schon immer Tot sehen.

Diese Suche nach Feindbildern ist das eigentliche Problem unter der Anna leidet, deren Leben durchaus bedroht wird und der sicherlich die Polizei glauben würde, wenn sie nicht alle paar Seiten einen neuen Feind finden würde, die sie teilweise mit den abstrusesten Hintergrundgeschichten ausstattet, die man seit Aviator gesehen hat. Jeder Mensch ist ein potenzieller Angreifer für die sehr hysterische Protagonistin und während dies sehr witzig zu verfolgen ist, fragt man sich dennoch: Wer greift Anna denn nun wirklich an oder bildet sie sich die Angriffe nur ein?

Ein großer Teil von mir hat beim Lesen darauf gehofft, dass es sich um letzteres Handelt und wir eine Geschichte à la Schutter Island geboten bekommen, aber natürlich ist unsere kleine Protagonistin einfach nur überfordert mit ihrer eigenen Situation, während sich eine wirklich langweilige zweite Handlung langsam ausbreitet, bei der es um eine Mutter geht, die einen Organspender für ihre Krebskranke Tochter sucht und die im ersten Moment absolut gar nichts mit Anna zu tun haben scheint. Dann fällt der Groschen und von da an – etwa ab der Hälfte des Romans – ist klar wie diese beiden Handlungen zusammenhängen und vor allem was in Annas Lebe geschieht, auch wenn sie keine Ahnung zu haben scheint, was los ist.

Das ich den Roman von da an noch zu Ende gelesen habe war einzig dem durchaus guten Schreibstil, Annas abstrusen Theorien und meiner Hoffnung, dass es doch noch eine überraschende Wendung geben wird, geschuldet.

Unheimlich nah ein lesenswerter Roman?

Unheimlich nah ist definitiv nicht der schlechteste Roman, den ich in diesem Jahr gelesen habe – oder zumindest angefangen habe –, dennoch ist es auch kein wirklich guter Roman. Die Protagonistin kann überhaupt nicht ernst genommen werden, die zweite Handlung ist nur störend und sorgt nicht dafür, dass der Roman an Fahrt aufnimmt oder spannender wird, im Gegenteil, und wer auf überraschende Wendungen wartet, der ist hier falsch aufgehoben. Lediglich die Pferdeszene hat kurz dafür gesorgt, dass es wirklich spannend wurde, danach muss man sich jedoch wieder frage warum Annas Familie sie nicht in die geschlossene Psychiatrie einliefern lässt, denn das arme Mädchen ist vollkommen instabil und paranoid. Als Protagonistin ist das die Hälfte der Zeit anstrengend und ansonsten relativ unterhaltsam, weshalb Unheimlich nah zwei Sterne für den Versuch einen Psychothriller für Jugendliche zu schreiben.

Unheimlich nah | Doris Bezler | 2017 | cbt Verlag | 382 Seiten | Bei Amazon kaufen


Dieser Roman wurde mir als Rezensionsexemplar im journalistischen Kontext von cbt zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Frankfurter Buchmesse 2017 – Ein Rückblick

Oktober bedeutet Buchmessenzeit. Für beinahe eine Woche verwandelt sich Frankfurt in die Bücherhauptstadt der Welt. Ausgestellt werden Bücher und Comics vom ganzen Erdball und natürlich speziell aus Deutschland. Dabei kann man als Besucher in den neusten Büchern lesen, Veranstaltungen rund um das Thema Buch besuchen und mit Verlagsmitarbeitern und Autoren über noch mehr Bücher reden. Kurz: Es geht um Bücher, Bücher, Bücher.

Auch BB-8 liest auf der Buchmesse.

Eigentlich braucht es für BB-8 keine Erklärung. Für mich ging die Messe leider erst am Samstag los – obwohl ich Dank Presseticket auch schon vorher hätte gehen können.

Die Halle vor dem Besucherandrang.

Zumindest konnte ich die Ruhe vor dem Sturm nutzen aka. die Zeit bevor alle Besucher auf die Messe durften. Zu der Zeit konnte man sich noch entspannt über die Messe bewegen.

Später ist es auf der Frankfurter Buchmesse sehr viel voller.

Später wird man eher von Halle zu Halle geschoben.

Natürlich findet man auf der Buchmesse überall wundervolle Buchcover.

Es ist wirklich erstaunlich wie wundervoll einige der Cover gestaltet sind. Viele der internationalen Bücher – besonders beim den Ständen des Irans, Italiens und Brasiliens – waren wirklich wunderschön und ich hätte sie am liebsten einfach wegen ihres Covers mitgenommen.

Pressekonferenz mit Margaret Atwood.

Neben den Buchhallen habe ich natürlich auch an einigen Veranstaltungen teilgenommen. Darunter die Pressekonferenz mit der wundervollen Margaret Atwood, zu der ihr noch einen Artikel bekommen werdet. ;)

Partnerland der Frankfurter Buchmesse war dieses Mal Frankreich.

Das Partnerland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse war Frankreich – nächstes Jahr wird es Georgien sein. Das Werbeposter mit den Katzen ist einfach unglaublich phantastisch.

Natürlich gab es daher einen französischen Pavillon mit französischen Büchern und Comics.

Auch der Gastland-Pavillon mit seiner schier endlosen Menge an französischen Büchern und Comics war definitiv einen Besuch wert.

Auch internationale Bücher waren auf der Buchmesse vertreten.

Am englischsprachigen Stand von Penguin Books konnte ich mich kaum satt sehen und dort habe ich definitiv die meisten Bücher gekauft, aber dazu gleich mehr.

So viele tolle Bücher.

Es gab so viele wundervolle Bücher, dass ich mich kaum entscheiden konnte, welche ich später kaufen wollte. Vor allem die Kinderbücher von Nord Süd haben mein Herz im Sturm erobert.

Manche Stände wollten unter allen Umständen auffallen.

Und natürlich geht es auf der Messe nicht nur darum die eigenen Bücher zu präsentieren, sondern unter allen Umständen aufzufallen.

Mein Buch Haul von der Frankfurter Buchmesse.

Im Endeffekt bin ich mit 20 Büchern, Bildbänden und Comics nach Hause gegangen. In der Regel wird auf der Frankfurter Buchmesse erst am Messesonntag verkauft. Die meisten Deutschen Stände verkaufen die Bücher zum Ladenpreis. Für Fachbesucher gibt es an manchen Ständen 40-60% Rabatt auf alle Bücher. Vor allem in der internationalen Halle wurden an vielen Ständen die Bücher sehr viel weiter reduziert. An einem Stand habe ich pro Buch gerade einmal einen Euro bezahlt und das für Bücher, die erst im Laufe des nächsten Jahres erscheinen werden. Penguin hat alle Bücher um 50% reduziert, so dass dort locker eine Traube von 100-200 Menschen vor dem Stand darauf gewartet hat um endlich Bücher kaufen zu können.

Mit nach Hause genommen habe ich im Endeffekt:

  • Fantastic Beast and where to find them Magical Movie handbook
  • The Traitor’s Game – Nielsen
  • ink – Alice Broadway
  • The rise of Wolves – Kerr Thomas
  • The Crash – Lisa Drakeford
  • A Jigsaw of Fire and Stars – Yaba Badoe
  • Final Girls – Riley Sager
  • Little Failure – Gary Shteyngart
  • The Astronomy Book
  • Journey – Simon Reeve
  • The Night Diary – Veera Hiranandani
  • Home Fire – Kamila Shamsie
  • Bald – Kelly und Zach Weinersmith
  • Your Name – Makoto Shinkai
  • Hochgradig unlogisches Verhalten – Joh Carey Whaley
  • Menschenwerk – Han Kang
  • Aus Neigung und Leidenschaft – Margaret Atwood
  • Crissis Tagebuch
  • Art & Artifacts
  • The Art of Splatoon

Ein ausfürhlicher Bericht zu den einzelnen Büchern wird noch folgen. ;)

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Inktober Washitape und Sticker zum selber Drucken: Set 2 „Teatime“

Am zweiten Samstag des Inktobers bekommt ihr ein DIY Sticker- und Washitape-Set mit dem Thema Teatime, passend zum Wetter.

Das zweite DIY-Sticker und Washitapeset besteht aus Icons zum Thema Teatime.

Die Druckvorlagen können einfach auf Stickerpapier ausgedruckt werden und schon habt ihr selbstgemachtes Washitape und Sticker mit Teetassen, Teebeuteln, Kannen und To Go-Bechern. Alternativ kann beispielsweise das Waashitape auf normalem Papier ausgedruckt und mit einen Klebestift aufgeklebt werden.

  • Stickerset als .pdf | .png herunterladen
  • Washitapeset als .pdf | .png herunterladen
Einige der Tintenvorlagen für das Teatime-Stickerset.

Auch für dieses Inktoberset habe ich zunächst Icons mit Tinte auf Papier gezeichnet.

Die die Sticker Teil meiner Inktober-Aktion sind, wurden natürlich alle Icons mit Tinte auf Papier gezeichnet und hinterher eingescannt. Die weiteren Sets findet ihr hier verlinkt:

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Inktober Washitape und Sticker zum selber Drucken: Set 1 „Discover the World“

Es ist Inktober! Was ist Inktober? Inktober ist eine Aktion, die seit ein paar Jahren in einigen Sozialen Netzwerken stattfindet. Dabei zeichnen Illustratoren den ganzen Oktober nur mit Tinte. Dieses Jahr habe ich mich davon inspirieren lassen und einige kleine Icons mit Tinte gezeichnet, die ich in Sticker und Washitape verwandelt habe, welches ihr herunterladen und ausdrucken könnt.

Tintenvorlagen für Set 1: Discover the World

Ein Teil der Tintenvorlagen für das erste Stickerset.

Wie mache ich aus den Bildern Sticker und Washitape? Die einzelnen Sticker- und Washitape-Sets werde ich jeweils als Druckvorlage im Din-A4-Format sowohl als .pdf- als auch .png-Datei hochladen. Diese können einfach auf Stickerpapier ausgedruckt werden. Wer kein Stickerpapier hat kann natürlich auch normales Papier verwenden und beispielsweise das Washitape mit einem Klebestift aufkleben.

Jeden Samstag im Oktober werde ich ein neues Set hochladen. Die Sets bestehen jeweils aus verschiedenen runden Stickern mit einem Durchmesser von zwei und drei Zentimetern, sowie einem Bogen mit Washitape. Jedes Set hat ein eigenes Thema.

Set 1: Discover the World

Vorschau des Washitapes und der Sticker aus Inktober-Set 1: Discover the world.

Das erste Set mit dem Thema Discover the World enthält Globen, Koffer, Rucksäcke (hihi, einen Kanken), ein Reisetagebuch, diverse Notizblöcke, einen Papierflieger, eine Karte, ein Regal und ein Buch.

  • Stickerset als .pdf | .png herunterladen
  • Washitapeset als .pdf | .png herunterladen
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Von Tokyo nach Brüssel: Ein Fotobuch [Review]

Ich bin ein sehr großer Fan von Fotoalben. Diese kleinen, selbstgebastelten Erinnerungsbücher durchzublättern, finde ich immer sehr viel schöner, als Fotos lediglich digital vorliegen zu haben. Und obwohl ich den Prozess des Erstellens und Zusammentragens sehr liebe, fand ich es trotzdem interessant zur Abwechslung einmal ein Fotobuch auszuprobieren. Netterweise habe ich hierfür ein Rezensionsexemplar von Saal Digital zugesendet bekommen, die auf Fotoprodukte – Kalender, Fotobücher, Poster – spezialisiert sind. Das Fotobuch durfte ich selber zusammenstellen und das Format auswählen. Und nein, ihr bekommt jetzt keinen Sponsort Post, der euch sagt, dass ihr nun alle bei Saal eure Fotobücher bestellen sollt, sondern meine ehrliche Meinung. Also lasst uns loslegen!

Das Cover meines quadratischen Fotobuchs.

Für mein Fotobuch habe ich mich für das quadratische Format entschieden. Insgesamt gibt es 12 verschiedene Formate für Fotobücher und Fotohefte aus denen gewählt werden kann. Dabei gilt variiert der Preis je größer die Seiten werden und je mehr Seiten gewählt werden.

Im ersten Schritt können unterschiedliche Einstellungen für das Fotobuch innerhalb der Saal Digital Software vorgenommen werden.

Um das Fotobuch zu erstellen muss eine Software heruntergeladen werden, in welcher die einzelnen Produkte und Formate ausgewählt werden können. Der Preis für Fotobücher liegt dabei zwischen 4,95€ (Fotoheft mit 16 Seiten im Format 10x15cm) und 238€ (Fotobuch 42x28cm, extra dicke 36 Seite). Die Standardgrößen sind dabei mit Preisen von CEWE und ähnlichen Anbietern vergleichbar.

Leider fand ich es gar nicht mal so einfach die Größe, die ich auf der Webseite gesehen habe auch innerhalb der Software wieder zu finden. Auch sind nicht für alle Formate die möglichen Seitenzahlen in der Übersicht angegeben. Im Endeffekt habe ich mich für das Hardcover Fotobuch im Format 19x19cm mit mattem Umschlag und matten 26 Fotoseiten entschieden. Eigentlich hätte ich gerne den hellrosa Leineneinband gehabt, aber der war mir – mit 15€ Aufpreis – doch etwas zu teuer. Auch Extraseiten sorgen schnell dafür, dass das Produkt deutlich teurer wird, denn schon die Version mit 48 Seiten kostet fast 15€ mehr.

Übrigens bietet beispielsweise CEWE den Leineneinband nur für die XXL-Formate an. Die zusätzlichen Seiten kosten ähnlich viel bei anderen Anbietern.

Für das Fotobuch können unterschiedliche Layouts gewählt werden.

Hat man sich erst einmal für ein Format entschiedenen folgt das Layout-Chaos. An dieser Stelle bekommt Saal leider einige Minuspunkte, den intuitiv ist die Software nicht.

Gewählt werden kann entweder eine leere Vorlage, die Möglichkeit Bilder ganzflächig zu platzieren, eine automatische Füllfunktion oder AutoLayout.

Wenn man erst einmal gefunden hat, wo man in der Software Layouts einstellen kann, kann man recht schnell und einfach ein eigenes Fotobuch gestallten.

Zunächst habe ich es mit der leeren Vorlage probiert. Hier hat man zunächst eine leere Seite auf welche man von links Fotos ziehen kann, die man dann frei platziert, oder am rechten Rand Vorlagen auswählt. Die vorgefertigten Layouts haben dabei häufig einen recht schönen Aufbau, bieten jedoch den Nachteil, dass viel Platz durch kleine Illustrationen oder Zitate wegfällt. Wer möchte, kann diese Objekte entfernen und durch Fotos ersetzen, was bedeutet, dass fast jedes Layout noch einmal bearbeitet werden muss.

Die fertigen Vorlagen sind zwar recht hübsch und praktisch, schränken jedoch stark in der Thematik ein. Für den bereich Urlaub gibt es beispielsweise nur ein Bergsteiger- und Taucherthema. Die meisten Fotobücher beziehen sich auf den Bereich Baby. Dir schlichten Vorlagen bieten sehr viel Weißraum und relativ kleine Fotos.

Die Fotos innerhalb des Buches können auf Grund der speziellen Bindung auch über beide Seiten gehen ohne unterbrochen zu werden.

Der Bereich Auto-Layout bietet im Grunde die gleichen Vorlagen. Hier wird zunächst ein Bild von links auf eine freie Seite gezogen. Danach kann rechts ein Seitenlayout gewählt werden. Durch das hinzufügen weiterer Bilder, können weitere Seitenlayouts ausgewählt werden.

Diese Bearbeitung fand ich zwar etwas einfacher als die freien Layouts, jedoch fand ich es immer noch relativ umständlich alle Bilder einzeln platzieren zu müssen. Zudem können die Bilder immer nur feste Größen haben.

Also entschied ich mich für die automatische Befüllung, bei der alle Bilder für das Fotobuch ausgewählt und dann automatisch eingefügt werden. Die einzelnen Bilder können danach noch verschoben und angepasst werden, so dass man relativ einfach das Layout so anpassen kann, wie man es gerne hätte.

Durch die spezielle Bindung der Fotobücher – anders als bei herkömmlichen Büchern, besteht die Möglichkeit Bilder auch über die Buchmitte hinauslaufen zu lassen, was sehr schöne Effekte ergibt.

Insgesamt habe ich mich eher für ein Layout mit drei bis sechs Fotos pro Doppelseite entschieden und recht wenig Weißraum gelassen. Anpassen musste ich dennoch einiges, so dass ich gut über eine Stunde an dem Buch gesessen habe.

Das Fotobuch selber war sehr gut verpackt.

Das fertige Buch wurde nach wenigen Tagen geliefert und war sehr gut verpackt, so dass es vollkommen unbeschadet bei mir ankam.

Die Qualität insgesamt gefällt mir sehr gut. Die matten Fotoseiten fühlen sich sehr glatt an und haben einen leichten Schimmer. Auch mit dem Cover, welches in meinem Fall einmal um den Buchrücken herumläuft, bin ich sehr Zufrieden. Die Fotos wirken insgesamt sehr hochwertig gedruckt und auch die Bindung der Seiten macht einen sehr stabilen Eindruck. Einzig die Begrenzung zwischen der linken und rechten Seite sieht so aus, als könnte sich hier durch häufiges Blättern der Seiten die Farbe etwas lösen. Generell sieht der Effekt der über Seiten hinweg platzierten Bilder jedoch wirklich sehr gut aus.

Was mich etwas verwundert ist die dicke der Seiten, die beim Blättern beinah das Gefühl eines Kinderbuchs erweckt, aber dieses Gefühl habe ich leider bei vielen Fotobüchern.

Insgesamt handelt es sich bei dem Fotobuch von Saal Digital um ein wirklich hochwertiges Produkt, welches sowohl qualitativ, als auch preislich mit Produkten von CEWE und ähnlichen Anbietern mithalten kann. Ich würde mir mehr schlichtere Layouts wünschen, die sich mehr auf die Fotos als auf die Dekoration konzentrieren. Grundsätzlich finde ich das gewählte Format sehr schön, wenn man es irgendwohin mitnehmen möchte.

ABER – und dies liegt nicht an dem Produkt – ich werde weiterhin klassische Fotoalben, bei denen ich selber Fotos einkleben kann, bevorzugen. Ich mag größere Formate lieber und die Möglichkeit unterschiedliche Materialien und Andenken in ein Fotoalbum einzukleben. Auch wenn ein Fotobuch die Möglichkeit bietet das gleiche Fotoalbum gleich für mehrere Personen herzustellen, finde ich selbstgemachte Fotoalben einfach schöner.

Dennoch ist dies ein wirklich schönes Fotobuch und ich bin sehr zufrieden mit dem fertigen Produkt.

Saal Digital Fotobuch | 19x19cm | matter Umschlag | unwattiert | 26 Seiten | 24,95€ + Lieferkosten

Übrigens gibt es momentan (Stand Oktober 2017) eine Aktion auf Saal Digital, bei der ihr bei eurer ersten Fotobuchbestellung 15€ sparrt.


Das oben beschriebene Fotobuch wurde mir von Saal Digital umsonst als Rezensionsexemplar zugeschickt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.