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Lit Blog Con 2019

Bereits zum vierten Mal fand an diesem Wochenende die Lit Blog Con in Köln im Bastei Lübbe-Haus statt. Die Veranstaltung für Literaturblogger versucht dabei Blogger, Autoren und Verlage zusammenzubringen.

Das Event ist jedoch mehr als nur ein reiner Ort für Networking und Marketing. Vor allem versucht es Einblicke in die Verlagsarbeit zu geben, Diskussionen anzuregen und Tipps für junge Autoren zu geben.

Mit von der Partie – wie in jedem Jahr – mein Gryffindor-Schal und natürlich Kuchen.

Los ging es bereits um 10 Uhr im Forum des Bastei Lübbe-Hauses, welches für die Lit Blog Con kurzerhand zur Mini-Messe mit Verlagsständen – dieses Jahr vertreten: Bastei Lübbe, Kiepenheuer & Witsch, Droemer Knaur, Diogenes und Dumont -, Fotobus und Snackbereich umfunktioniert wurde.

Am Diogenes-Stand gab es nicht nur die Programmvorschau für den Herbst, sondern weitere zwei Leseexemplare. Miffy-Produkte gab es dieses Mal nicht in der Goodie-Bag, dafür konnte man sie beim Glücksrad gewinnen.

Die Panel’s der Lit Blog Con

In diesem Jahr gab es wieder einmal fünf verschiedene Termine mit jeweils fünf unterschiedlichen Vorträgen, aus denen die Besucher wählen konnten. Wie immer fanden entweder direkt mehrere interessante Vorträge gleichzeitig statt, oder gar keiner. Neben dem „heimlichen“ vorstellen der Programmvorschauen, lag der Schwerpunkt dieses Jahr eher darauf die Marketing- und Vertriebsaktivitäten der Verlage zu erklären.

Themen zu Blogs, Social Media und Influencern wurden – bis auf einen Vortrag – vollständig weggelassen. Eine seltsame Entscheidung, da die Lit Blog Con vor allem dafür kritisiert wurde, dass es zu wenige Diskussionen zu den Themen gab und die Vorträge aus den letzten Jahren immer massiv überlaufen waren. Gleichzeitig waren die Vorträge jeweils so oberflächlich, dass es vielleicht besser ist sie komplett auszulassen, als noch einmal den Unterschied zwischen Instagram und Twitter zu erklären.

Testdrucke für KiWis “ Poe: Unheimliche Geschichten“ aus der Kat Menschik-Reihe.

Für den ersten Vortrag ging es für mich zu Kiepenheuer & Witsch zu „Blackbox Herstellung“, in der vorgestellt wurde, wie aus einem fertigen Manuskript ein physisches Buch entsteht. Vom Auswählen der Schrift, der Farbe, des Papiers und Lesebändchens, zum Setzen und veredeln besonderer Szenen. Spannend wurde es vor allem dann, als erklärt wurde, wie viele Überlegungen alleine in die verwendeten Schriften gesteckt wurden. Für eines der Beispielbücher sollten beispielsweise fiktive Stasi-Akten eingebunden werden, für die extra eine Schriftart gesucht wurde, die der der alten DDR-Schreibmaschinen entspricht.

Talk zwei stellte die Arbeit vor, die hinter einer Buchmesse steckt. Wirklich überraschend hier war lediglich, dass die Anfragen für Autoreninterviews stark rückläufig sind, und Diskussionen sich eher zum Stand der Buchbrache und der Daseinsberechtigung von Verlagen gewandelt haben.

Links: Anna von Planta stellt ihre Liebe für Joey Goebel vor. | Rechts: Katja Boehnet erklärt den Aufbau von klassischen Heldengeschichten.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es direkt weiter mit Anna von Planta, Lektorin bei Diogenes, die den Autor Joey Goebel vorstellte. Um ehrlich zu sein hatte ich seinen Namen vorher nur in der Programmvorschau von Diogenes gelesen, mich jedoch noch nie mit seinen Werken beschäftigt und war nur beim Vortrag weil Anna von Buchstabenträumerei meinte, dass sich die Talks von von Planta immer lohnen.

Und ja, der Vortag wurde schnell zum Tageshighlight. Ihre Begeisterung für Autoren ist beinahe schon spürbar und ihre vielen kleinen Anekdoten rund um den Goebel sorgten beinah schon dafür, dass man ihn besser kennenlernte als seine Bücher. Die Begeisterung, mit der sie dann jedoch anfing über seine Romane zu sprechen, sorgte schnell dafür, dass alle Menschen im Raum direkt eine seiner Geschichten lesen wollten. Praktischer Weise hatte Diogenes einen ganzen Haufen Leseexemplare dabei, so dass ich vor dem nächsten Vortrag bereits anfangen konnte Irgendwann wird es gut zu lesen.

Kurz zur Einordnung: Goebel schreibt Romane über Außenseiter, die versuchen ihre eigene Träume zu verfolgen und dabei immer wieder Scheitern. Besonders spannend ist dabei, dass Goebel sowohl in Europa, als auch Japan als erfolgreicher Autor gilt, in seinem Heimatland – den USA – jedoch vollkommen unbekannt ist und nicht einmal mehr einen Verlag hat.

Panel vier war definitiv das kurioseste des Tages. Katja Boehnet, Autorin bei Droemer Knauer, stellte in ihrem Vortrag „Am Ende war’s immer der Gärtner“ vor, was gute Handlungen ausmachen und wie sich diese entwickeln lassen. Viele ihrer Hinweise waren dabei wirklich hilfreich – zum Beispiel, dass eine Geschichte immer aus starken Figuren mit einer klaren Aufgabe bestehen müssen. ABER – und hier ist ein aber in Großbuchstaben angemessen – gleichzeitig wirkte sie schnell abgelenkt, begann Fragen zu beantworten, nur um sich dann selbst zu unterbrechen und über ein anderes Thema zu sprechen, gab Fragen, die an sie gestellt wurden, an die Moderatorin weiter – die natürlich nicht beantworten konnte, worin die Motivation der Autorin bestand – und krönte den Vortrag damit, dass sie beim Lesen einer Szene aus ihrem eigenen Roman anfing zu weinen und danach nur noch schluchzend weitersprach.

Illustrationsworkshop und mein Gewinn beim Glücksrad.

Ein wenig enttäuschend war der letzte Termin des Tages. Im Illustrationsworkshop des 100 starke Frauen-Projekts, sollten wir Selbstportraits malen. Leider gab es relativ wenig Anleitung, keine Einführung zu den Materialien – an denen einige der Teilnehmer ziemlich scheiterten – und Hilfe gab es nur für diejenigen, die selbst so gar nicht vorankamen. Mehr Tipps und Hilfestellungen wären hier wirklich toll gewesen oder zumindest eine Erklärung dazu, wie die Kursleitenden Illustratoren selber arbeiten.

Zum Ausklang des Tages hatte ich tatsächlich noch Glück beim Glücksrad und durfte die letzte Miffytasse mit nach Hause nehmen.

Ausbeute der diesjährigen Lit Blog Con

Nicht nur die Tasse durfte mit heim, sondern gleich neun neue Bücher, ein Kalender, Hörspiel und Notizbuch. Alle Bücher in der oberen Reihe gab es an den Verlagsständen oder in Vorträgen. Alles in der unteren Reihe war in der Goodie Bag. 😊😊😊

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Buchzugänge der Frankfurter Buchmesse: Bullet Journal, Young Adult und Mystery [SaSo]

Wie versprochen bekommt ihr auch in diesem Jahr einen Überblick über meine Buchneuzugänge der Frankfurter Buchmesse. Besonders bei den Englischsprachigen Verlägen habe ich ganz schön zugeschlagen, denn an viele Bücher kommt man in Deutschland gar nicht so gut dran und vor allem nie so preiswert wie auf der Buchmesse. Lange Rede, kurzer Sinn: Lasst uns Bücher angucken.

Ganze 16 Bücher sind dieses Jahr mit mir nach Hause gekommen.

Shogakukan Books, Laurence King Publishing & Aufbau Verlag: Kinderbücher und Japanische Geschichten

Bei diesen Verlagen habe ich jeweils nur ein Buch gekauft. Gleich das erste Buch, かさじおやぶにけんらくちゃく, fällt aus meiner „Ich habe quasi nur Englische Bücher“ gekauft“-Regel heraus. Es ist ein Japanisches Kinderbuch über Yokai. Da ich gerade Japanisch lerne, dachte ich, dass es eine nette Möglichkeit wäre um Lesen zu üben…

Buch zwei ist ebenfalls ein Kinderbuch. A cat’s guide to the night sky von Stuart Atkinson ist ein illustriertes Buch über die Sterne und Planeten, die man am Abendhimmel sehen kann, mit netten Erklärungen zu Namensgebungen und begleitet von einer knuffigen Katze.

Der einzige Roman auf Deutsch, den ich gekauft habe, ist Die Ladenhüterin von Sayaka Murata. Er erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die nicht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und in der Zwischenzeit in einem Convinientstore arbeitet.

Scholastic Verlag: Young Adult Mystery

Per Zufall habe ich bei Scholastic nur Mystery-Bücher gekauft. Angefangen mit The Secret of Nightingale wood von Lucy Strange. Der Jugendroman handelt von einem kleinen Mädchen, welches zunehmend seltsame Dinge sieht, an die niemand glaubt. Bis ihrer Familie plötzlich sonderbare Ereignisse widerfahren.

In The boy, the bird and the coffin maker geht es um einen Jungen, der der einzige Überlebende in seinem Dorf ist und seine Zeit damit verbringt Säge herzustellen. Bis eines Tages ein Junge auf einem riesigen Vogel in seinem Dorf landet.

Your turn to die von Sue Wallman macht genau das, was der Titel sagt: Es erzählt die Geschichte von Jugendlichen, die nacheinander sterben.

The Fandom von Anna Day fällt eher in den Bereich Fantasy. Eine Gruppe von Jugendlichen findet sich plötzlich in ihrer Lieblingsgeschichte wieder. Nur Schade, dass sie ausversehen direkt den Protagonisten ermorden…

EMF Verlag: Bullet Journal

Passend zum Bullet Journal-Workshop, gab es am EMF-Stand ein Bullet Journal. Außerdem habe ich mir den Bullet Journal Guide von Marietheres Viehler / journalspiration gekauft. Der Guide richtet sich vor allem an Anfänger, enthält aber auch viele gute Tipps für erfahrene Bullet Journal Junkies, um effektiver schönere Layouts zu erstellen.

Penguin Books: Viele Bücher aus allen Genres

Bei Penguin Books habe ich deutlich die meisten Bücher aus den meisten Genres gekauft. Buch eins ist Brotopia von Emily Chang, welches Geschichten diverser IT-Frauen im Silicon Valley erzählt und wie hart es ist sich gegen die „Bro’s“ durchzusetzen. Ebenfalls aus dem feministischeren Bereich stammt Can you tolerate this? von Ashleigh Young, welches die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die sich auf Grund ihrer Erfahrungen mit Feminismus auseinandersetzt.

The Changelig von Victor Lavalle hingegen ist ein Fantasy Roman über einen jungen Mann, der plötzlich verschwindet und seinen Sohn zurücklässt. Jahre später ist der Sohn selber ein junger Mann und beginnt seltsame Dinge zu sehen, die das Verschwinden seines Vaters aufklären könnten.

The Overstory erzählt diverse Geschichten aus diversen Jahrzehnten, die zunächst keine Verbindung zu haben scheinen, dann jedoch doch durch einen Baum zusammengeführt werden.

In All the names they use for God erzählt Anjali Sachdeva diverse Kurzgeschichten und The Mayor of Casterbridge von Thomas Hardy ist ein Klassiker.

The literature Book ist das neuste Buch aus der Big Ideas Short explained-Reihe, welches die Geschichte der Literatur und das Entstehen diverser Genre erklärt.

Astronomy: A visual Guide, das letzte Buch meiner Liste, zeigt diverse Sternenbilder und erklärt wie unser Nachthimmel funktioniert.

Welche Bücher habt ihr euch auf der Buchmesse geholt?

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Umgeben von Schönheit: So war es auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Auch in diesem Jahr hatte ich das Glück als Presse die Frankfurter Buchmesse besuchen zu dürfen. Für 5.756 waren die zwei Tage, die ich auf der Messe unterwegs war, deutlich zu wenig, den fast 6.000 Stände bedeutet: Es gibt viel zu sehen. Hinzu kommen Vorträge, Lesungen und diverse Verlagstreffen und schwups ist die Messe schon wieder vorbei.

Los ging es für mich am Freitag mit einer ersten Runde durch die Hallen.

Icon Books "Introducing"-Series stellt große Theorien einfach dar.

Icon Books bringt die sehr schöne Introducing-Reihe heraus die grafisch gestaltet philosophische Ideen erklärt. Außerdem sind die Bücher einfach unfassbar hübsch.

Am Diogenes Stand wartete Miffy auf die Besucher.

Natürlich wartete bei Diogenes Miffy auf alle Besucher. Der Stand hatte so viele phantastische Bücher und ich musste mich hier wirklich zurückhalten, da ich noch einige Diogenes-Bücher zu Hause liegen habe.

360° war meine Verlagsüberraschung des Jahres mit "Der Mond".

Wirklich überrascht hat mich der recht junge Verlag 360°, der seit einigen Monate wirklich schön illustrierte Kinderbücher herausbringt. Ein großer Fokus liegt dabei auf Büchern mit wissenschaftlichem Hintergrund. Natürlich habe ich mich direkt in Der Mond verliebt, welches wissenschaftliche Fakten zum Mond, aber auch Mythen aus aller Welt zusammenträgt. Als wäre ein Verlagsmitarbeiter in meine Träume geklettert und hätte ein Buch für mich erstellt.

Cinemaps aus dem Programm von Bertelsmann-Randomhouse kommt definitiv auf meine Wunschliste.

Vermutlich die meiste Zeit habe ich bei Bertelsmann-Randomhouse verbracht, weil der Stand einfach absurd groß ist und gefühlt jeder Verlag Deutschlands zu dieser Verlaggruppe gehört. Wenn ich mich nur für ein Buch aus dem aktuellen Programm entscheiden müsste, dann definitiv für Cinemaps, welches Karten auf Basis von Filmschauplätzen für reale und fiktive Orte erstellt. Mit Plotted gibt es übrigens auch ein Buch aus der gleichen Reihe zu Schauplätzen in Literatur.

Können wir bitte einen Moment nutzen um einsinken zu lassen wie groß Bertelsmann-Randomhouse ist?

Und oh ja, der Bertelsmann-Stand ist so groß, dass man ihn nur von oben komplett auf ein Foto bekommen würde.

Escape Rooms gibt es nun beim Frech Verlag als Buch.

Sehr faszinierend fand ich, dass einige Verlage Escape Room-Spiele in Buchform herausgebracht haben. Escape Game aus dem Frech Verlag hat mich am meisten angesprochen und bietet gleich vier verschiedene Rätsel.

Meg Wolitzer war einfach phantastisch bei ihrer Lesung zu Das weibliche Prinzip.

Highlight des Tages war definitiv Meg Wolitzers Lesung zu The Femal Persuasion, einem Roman welcher eine junge Frau dabei begleitet, wie sie zu einer Leitfigur der Modernen feministischen Bewegung wird. Der Roman fokussiert sich dabei vor allem auf die Auswirkungen auf die Leben der Protagonisten und weniger auf den Begriff Feminismus oder einen lauten Anschrei gegen männliches Verhalten. Vielmehr versucht er darauf aufmerksam zu machen, wie sich Frauen in ihrem alltäglichen Leben fühlen. Abgesehen von der Vorstellung des wirklich phantastischen Romans, war Wolitzer vor allem eine spannende Person, deren Antworten auf aktuelle politische Lagen denen von Margaret Atwood, aus dem Vorjahr, in nichts nachstanden und die ihre eigenen Romanfiguren um einiges in ihrer Besonderheit übertraf.

Oetinger verwandelte seinen Stand in einen Wald.

Oetinger verwandelte seinen Stand in einen Wald, auch wenn ich dort in diesem Jahr leider nicht fündig geworden bin.

Und dann war der Freitag auch schon vorbei und es ging heim um am SOnntag zurück zu kehren.

Am Penguin Stand gab es wie jeden Messesonntag einen riesigen Sale.

Und natürlich ging es am Sonntag zunächst zum Alljährlichen Penguin Books-Sale, bei dem der Britische Penguin-Stand alle Bücher um 50% reduziert verkauft. Da die Britischen-Bücher ohnehin schon sehr günstig sind, ist dies definitiv ein sehr sinnvolles Event für jeden Buchwurm, der auf Englische Bücher steht. Der Sale findet in der Regel um 11 Uhr statt und es lohnt sich bereits eine halbe Stunde vorher dar zu sein, denn vor dem Stand warten wirklich viele Buchwürmer aus aller Welt und die besten Bücher sind schnell weg.

Oh ja, bei Penguin Books wurden einige Bücher mitgenommen.

Bei mir waren es dieses Jahr 8 Bücher, die ich am Sonntag im Detail vorstellen werde.

Auch bei Scholastic bin ich fündig geworden.

Scholastic wirkt nie so, als würden hier Bücher am Sonntag verkauft werden, aber wer nett fragt wird auf den Stand gelassen und kann Bücher für 1-2€ erwerben. Gleich vier Bücher haben es hier in meine Tasche geschafft.

Außerdem mussten ein Kinderbuch über den Sternenhimmel und Yokai mit nach Hause.

In den internationalen Hallen habe ich zudem A cats’s Guide to the Galaxy“ gefunden und ein Japanisches Kinderbuch über Yokai, welches mir hoffentlich beim lernen hilft.

Bei EMF gab es passend zum Bullett Journal Workshop ein Bullettjournal und ein tolles Buch zum Journaling. Außerdem bin ich in der Cosplayhalle fast schwach geworden.

Am Sonntag war ich vor meiner Heimfahrt noch bei EMF zu einem sehr schönen Bullett Journal-Workshop, wo es nicht nur sehr schöne Journal für alle Teilnehmer gab, sondern man auch direkt das Buch von journalspiration kaufen konnte, welches ein tolles Handbuch für Bullett Journal-Neulinge ist, jedoch auch für Fortgeschrittene viele hilfreiche Tipps enthält.

Am Sonntag stelle ich euch meine Neulinge im Detail vor.

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Spielemesse 2017: einige neue Gesellschaftsspiele für spannende Winternächte [SaSo]

Die größte Messe für Gesellschaftsspiele ist wieder einmal vorbei. Wie in jedem Jahr wurden in Essen die neusten Spiele der Welt vorgestellt. Dieses Jahr lag der Fokus definitiv auf Spielen, die von Escape Rooms inspiriert wurden. Nachteil dieser Spiele: Nach einem Spieldurchgang ist Schluss und das Spiel kann nicht noch einmal gespielt werden. Diese „Wegwerfkultur“ merkt man vor allem den Spielmaterialien an, vor allem ist es aber ein sonderbarer Trend, der meiner Meinung nach schnell wieder enden kann.

Natürlich wurden aber auch sehr viele coole neue Spiele vorgestellt. Besonders im Indiebereich gab es einiges zu entdecken und hier konnte man auch fast alle Spiele ohne Wartezeit direkt ausprobieren. Ganz anders sah es da bei den etablierten Verlagen aus. Viele Spiele zeigten kaum neue Spielprinzipien und die, die etwas neues zu bieten hatten, kämpften mit Wartezeiten von bis zu einer Stunde.

Alle meine Brettspielneuzugänge auf einen Blick: Space Race, Dragoon, Kodama, The Networks, Space Adventure, Kittys und Gang up.

Alle meine Brettspielneuzugänge auf einen Blick: Space Race, Dragoon, Kodama, The Networks, Space Adventure, Kittys und Gang up.

Zusammen mit meinem Freund habe ich gleich sieben neue Spiele gekauft. Die meisten davon stammen dabei eher aus dem Bereich 10-20€. Nur bei The Networks, dass ich schon ewig haben wollte, und Dragoon handelt es sich um Vollpreisspiele aber dazu gleich mehr.

Das Kartenspiel Kodama lässt Bäume wachsen.

Das Kartenspiel Kodama lässt Bäume wachsen.

Beginnen wir einmal mit einem etwas günstigeren Spiel, welches sich wunderbar als Geschenk eignet:

In Kodama schlüpft ihr in die Rolle eines Waldgeistes und lasst einen Baum wachsen. In jeder Runde wählt ihr eine neue Karte aus, die ihr an euren Baum anlegt, dabei müsst ihr immer wieder neue Aufgaben erledigen, wie Beispielsweise besonder kurze oder lange Äste zu produzieren.

Das Spiel hat eine sehr schöne Spielmechanik und lässt sich vor allem schnell spielen. Gespielt wird mit zwei bis fünf Spielern und nach spätestens einer Halben Stunde ist es durch.

Eher im mittleren Spielesegment befinden wir uns bei Safe House und Space Race, die von der Spielmechanik her unterschiedlicher kaum sein könnten:

In Safe House flieht ihr als Team gemeinsam vor einem Mörder. Gespielt wird genau eine halbe Stunde, wenn die Zeit um ist ohne, dass ihr als Team das Safe House erreicht habt, verliert ihr automatisch. Um das Haus zu erreichen müssen gemeinsam Zahlenketten in aufsteigender Reihenfolge gelegt werden, ohne dass man weiß welche Karten die Mitspieler auf der Hand haben. Das Spiel ist sehr hektisch, aber wirklich originell, zudem ist das Spielfeld aufgebaut wie ein Buch, welches nach jeder Runde umgeblättert wird.

Space Race hingegen ist ein Deck Builder Spiel, bei dem ihr versucht als erstes Raumfahrtunternehmen den Mond zu erreichen. Jeder Spieler verkörpert dabei einen anderes Land. Die Karten sind sehr liebevoll illustriert. Jede Person basiert dabei auf wirklichen Persönlichkeiten, so dass man während des Spiels sogar etwas über verschiedene Raumfahrtprogramme lernt.

Dragoon ist einfach ein wunderbares Brettspiel.

Dragoon ist einfach ein wunderbares Brettspiel.

Dragoon sieht mit seinen Metal-Figuren und seinem Baumwollspielplan nicht nur toll aus, sondern spiel sich auch so. Die vier Spieler schlüpfe in die Rolle eines Drachen, der entweder Dörfer zerstören oder beschützen kann um an Gold zu kommen. Dabei gewinnt natürlich der Drache mit dem meisten Gold. Die bisherige Version kommt leider nicht gerade zu einem günstigen Preis, wird jedoch bald von einer variante mit Plastikfiguren abgelöst.

The Networks ist das Spiel, was ich am längsten versuche zu kaufen. Vor knapp zwei Jahren ist es über Kickstarter auf den markt gekommen und seitdem quasi durchgehend ausverkauft. Passend zur Spielemesse ist nun die Deutsche Version erschienen und ich bin super glücklich darüber. In The Networks spiel jeder der 1-5 Spieler einen Fernsehsender, der Versucht eigenen Fernsehsendungen zu kreieren. Dafür gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Sternen!

Citadel of Time sieht vor allem hübsch aus, kann aber nicht durch seine Spielmechanik überzeugen.

Citadel of Time sieht vor allem hübsch aus, kann aber nicht durch seine Spielmechanik überzeugen.

Leider gab es auch in diesem Jahr einige Spiele, die besser aussahen als sie waren. Die größte Enttäuschung für mich war definitiv Citadel of Time, dass zwar hübsch anzusehen war, aber keine sonderlich gute Spielmechanik hatte.

Wart ihr auch auf der Messe unterwegs? Was habt ihr euch geholt?

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Frankfurter Buchmesse 2017 – Ein Rückblick

Oktober bedeutet Buchmessenzeit. Für beinahe eine Woche verwandelt sich Frankfurt in die Bücherhauptstadt der Welt. Ausgestellt werden Bücher und Comics vom ganzen Erdball und natürlich speziell aus Deutschland. Dabei kann man als Besucher in den neusten Büchern lesen, Veranstaltungen rund um das Thema Buch besuchen und mit Verlagsmitarbeitern und Autoren über noch mehr Bücher reden. Kurz: Es geht um Bücher, Bücher, Bücher.

Auch BB-8 liest auf der Buchmesse.

Eigentlich braucht es für BB-8 keine Erklärung. Für mich ging die Messe leider erst am Samstag los – obwohl ich Dank Presseticket auch schon vorher hätte gehen können.

Die Halle vor dem Besucherandrang.

Zumindest konnte ich die Ruhe vor dem Sturm nutzen aka. die Zeit bevor alle Besucher auf die Messe durften. Zu der Zeit konnte man sich noch entspannt über die Messe bewegen.

Später ist es auf der Frankfurter Buchmesse sehr viel voller.

Später wird man eher von Halle zu Halle geschoben.

Natürlich findet man auf der Buchmesse überall wundervolle Buchcover.

Es ist wirklich erstaunlich wie wundervoll einige der Cover gestaltet sind. Viele der internationalen Bücher – besonders beim den Ständen des Irans, Italiens und Brasiliens – waren wirklich wunderschön und ich hätte sie am liebsten einfach wegen ihres Covers mitgenommen.

Pressekonferenz mit Margaret Atwood.

Neben den Buchhallen habe ich natürlich auch an einigen Veranstaltungen teilgenommen. Darunter die Pressekonferenz mit der wundervollen Margaret Atwood, zu der ihr noch einen Artikel bekommen werdet. ;)

Partnerland der Frankfurter Buchmesse war dieses Mal Frankreich.

Das Partnerland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse war Frankreich – nächstes Jahr wird es Georgien sein. Das Werbeposter mit den Katzen ist einfach unglaublich phantastisch.

Natürlich gab es daher einen französischen Pavillon mit französischen Büchern und Comics.

Auch der Gastland-Pavillon mit seiner schier endlosen Menge an französischen Büchern und Comics war definitiv einen Besuch wert.

Auch internationale Bücher waren auf der Buchmesse vertreten.

Am englischsprachigen Stand von Penguin Books konnte ich mich kaum satt sehen und dort habe ich definitiv die meisten Bücher gekauft, aber dazu gleich mehr.

So viele tolle Bücher.

Es gab so viele wundervolle Bücher, dass ich mich kaum entscheiden konnte, welche ich später kaufen wollte. Vor allem die Kinderbücher von Nord Süd haben mein Herz im Sturm erobert.

Manche Stände wollten unter allen Umständen auffallen.

Und natürlich geht es auf der Messe nicht nur darum die eigenen Bücher zu präsentieren, sondern unter allen Umständen aufzufallen.

Mein Buch Haul von der Frankfurter Buchmesse.

Im Endeffekt bin ich mit 20 Büchern, Bildbänden und Comics nach Hause gegangen. In der Regel wird auf der Frankfurter Buchmesse erst am Messesonntag verkauft. Die meisten Deutschen Stände verkaufen die Bücher zum Ladenpreis. Für Fachbesucher gibt es an manchen Ständen 40-60% Rabatt auf alle Bücher. Vor allem in der internationalen Halle wurden an vielen Ständen die Bücher sehr viel weiter reduziert. An einem Stand habe ich pro Buch gerade einmal einen Euro bezahlt und das für Bücher, die erst im Laufe des nächsten Jahres erscheinen werden. Penguin hat alle Bücher um 50% reduziert, so dass dort locker eine Traube von 100-200 Menschen vor dem Stand darauf gewartet hat um endlich Bücher kaufen zu können.

Mit nach Hause genommen habe ich im Endeffekt:

  • Fantastic Beast and where to find them Magical Movie handbook
  • The Traitor’s Game – Nielsen
  • ink – Alice Broadway
  • The rise of Wolves – Kerr Thomas
  • The Crash – Lisa Drakeford
  • A Jigsaw of Fire and Stars – Yaba Badoe
  • Final Girls – Riley Sager
  • Little Failure – Gary Shteyngart
  • The Astronomy Book
  • Journey – Simon Reeve
  • The Night Diary – Veera Hiranandani
  • Home Fire – Kamila Shamsie
  • Bald – Kelly und Zach Weinersmith
  • Your Name – Makoto Shinkai
  • Hochgradig unlogisches Verhalten – Joh Carey Whaley
  • Menschenwerk – Han Kang
  • Aus Neigung und Leidenschaft – Margaret Atwood
  • Crissis Tagebuch
  • Art & Artifacts
  • The Art of Splatoon

Ein ausfürhlicher Bericht zu den einzelnen Büchern wird noch folgen. ;)

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Eine Reise nach Porto: Restaurants und Cafés in Porto

Im vierten und letzten Teil meiner Porto-Reihe spreche ich über portugiesische und italienische Restaurants in Porto und gemütliche Cafés in der Altstadt und am Meer.

Allgemeine Informationen zu Porto und einen Überblick über die Stadt – wortwörtlich – findet ihr in Teil eins meiner Reihe.
Informationen zu Europas schönster Buchhandlung, dem Fotografiemuseum und der Altstadt von Porto findet ihr in Teil zwei.
Tipps zu Foz, einer Fahrt mit der Tram und einem Ausflug ins Museum für Moderne Kunst findet ihr im dritten Teil der Porto-Reihe.

Essen und Trinken in Porto

Natürlich gehört zur Kultur eines Landes immer auch die jeweilige Nahrung. Porto ist für seinen Portwein bekannt, der in beinahe jedem Restaurant angeboten wird. Ansonsten kann man sich bei landestypischen Gerichten vor allem auf Fisch freuen. Wirklich sehr schön ist, dass einige Restaurants Livemusik – beispielsweise Piano-Musik – anbieten.

Fisch und Wein gehören definitiv in Porto auf den Speiseplan.

Fisch und Risotto im À Parte Restaurant.

Die komplette Altstadt Portos scheint aus kleinen Restaurants zu bestehen, in denen mehrgängige Gerichte oder Tapas angeboten werden. Die meisten Restaurants haben sowohl Mittags (bis etwa 14 Uhr) und Abends (ab 17 oder 18 Uhr) geöffnet. Nur wenige Restaurants sind durchgehend geöffnet. Sehr gut essen kann man im:

Restaurante Bar Galeria De Paris

Galeria de Paris 67
4050-284 Porto

Ist nur wenige Gehminuten von Livraria Lello und dem Clérigos Tower entfernt.

Hier gibt es sehr leckere klassische portugiesische Speisen (Fisch, Fisch, Fisch) und Pasta. Dazu spielt ein Pianist Jazz, klassische Musik und klassisch interpretierte Popmusik. Sehr beeindruckend an diesem Restaurant sind die Vitrinen, die die Wände bedecken und allerhand sonderbare Sammlungen enthalten. Angefangen bei Puppen bis zu Antiken Radios.

Kosten: Eine Hauptspeise kostet gut 15€.

Das Restaurant ist häufig ausgebucht, so dass möglichst ein Tisch reserviert werden sollte. Ansonsten muss man sich auf längere Wartezeiten einstellen.

Restaurante Toscano

R. do Dr. Carlos Cal Brandão 22
4050-036 Porto

Das Restaurant liegt außerhalb der Altstadt in einem der Wohnviertel nur wenige Gehminuten vom Rotunda da Boavista entfernt.

Das Toscano bietet, wie der Name erahnen lässt, italienische Gerichte (Pasta, Pizza, Salat) an. Auch hier begleitet ein Pianist – witziger Weise der selbe wie im Galeria De Paris – das Essen. Die Speisen sind wirklich sehr gut und die Atmosphäre wirkt gehoben.

Kosten: Etwa 15€ für eine Hauptspeise mit Brot als Vorspeise und einem Getränk.

Sonntags ist Ruhetag.

À Parte – Lounge bar

R. das Flores 46
4050 Porto

Etwa vier Gehminuten vom Centro Português de Fotografia entfernt.

Das À Parte ist tagsüber ein sehr gemütliches portugiesisches Restaurant und Abends eine Bar. Das Ambiente wird vor allem durch knallige Pastelltöne geprägt. Besonders empfehlenswert ist das Mittagsmenü für 12€, welches aus einer Vorspeise (in meinem Fall Suppe) + Brot, einem Fisch- oder Fleisch-Hauptgang mit Wein und einer Nachspeise (ich hatte Schokokuchen) mit Kaffee besteht. Das Essen war sehr lecker und das Restaurant sehr gemütlich.

Kosten: Etwa 10€ für ein Hauptgericht mit Getränk oder 12€ für das Mittagsmenü.

Caféausflug und Shopping im Miss Pavlova verbinden.

Miss Pavlova ist nicht nur ein niedliches Geschäft, sondern auch ein sehr schönes Cafè.

Auch Cafés bietet Porto in großer Menge. Besonders gefallen haben mir:

Miss Pavlova

Rua do Almada 13
4050-036 Porto

Etwa drei Minuten zu Fuß vom Clérigos Tower entfernt.

Das kleine Café liegt im hinteren Bereich des gleichnamigen Ladens, der sehr schöne und ausgefallene Dekogegenstände und Kleidung anbietet. Neben allerhand Kaffeespezialitäten ist vor allem die Kuchen- und Tortenauswahl fantastisch. Schön ist auch, dass es einen bedachten Außenbereich gibt, der wirkt als würde man vollständig Außen sitzen, während man jedoch von einer Glasscheibe geschützt wird.

Kosten: Gut 5-6€ für eine Kaffeespezialität und ein Stück Torte.

Ernsthaft, der Kuchen ist absolut lecker. Jeder Kuchenliebhaber sollte dieses Café besuchen!

Montags ist Ruhetag.

Praia dos Ingleses

Rua Coronel Raul Peres, S/N Praia dos Ingleses
4150-634 Porto

Auf dem Praia dos Ingleses-Strand in Foz gelegen.

Dieses Café bietet unter anderem eine gute Auswahl diverser Crêpes und Waffeln. Vor allem liegt es jedoch auf dem gleichnamigen Strand, so dass man seine Heißgetränke mit Meeresblick genießen kann.

Kosten: 6€ für Crêpe und Heißgetränk.

Auch Süßspeisen kann Porto sehr gut.

Crêpe in Foz direkt am Meer genießen im Praia dos Ingleses.

Wer einfach nur die Sonne genießen möchte, während er einen Snack zu sich nimmt, kann dies gut in einem der vielen in der Innenstadt gelegenen Parks oder direkt am Strand in Foz machen. Wirklich schön: In der Innenstadt werden an vielen Stellen diverse Obstsorten – die Kirschen sind toll – und Gebäckspezialitäten verkauft.

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Eine Reise nach Porto: Das Meer, die Tram und das Museum für Moderne Kunst

Willkommen in Teil drei meiner Porto-Reihe. Heute geht es mit der Tram ans Meer nach Foz und ins Museum für Moderne Kunst, bevor ich mich im vierten und letzten Teil (der Freitag erscheinen wird) Restaurants und Cafés in Porto widme.

Allgemeine Informationen zu Porto und einen Überblick über die Stadt – wortwörtlich – findet ihr in Teil eins meiner Reihe.
Informationen zu Europas schönster Buchhandlung, dem Fotografiemuseum und der Altstadt von Porto findet ihr in Teil zwei.

Mit der Tram nach Foz ans Meer und ins Museum für Moderne Kunst

Foz do Douro – kurz Foz – ist einer der Stadtteile Portos, den man als Besucher unbedingt besuchen muss. Foz liegt direkt am Atlantik – Meer *-* – und bietet mehrere weitläufige Strände aus feinem Kies, auf de man sehr gemütlich sitzen und die Sonne genießen kann.

Von der Altstadt aus führt eine sehr schöne Strecke von der Ponte Dom Luis I-Brücke zum Praia da Luz-Strand. Dabei folgt man dem Lauf des Flusses Douro bis dieser ins Meer mündet. Unter anderem kommt man dabei an der ältesten öffentlichen Toilette Portos vorbei, einem kleinen Jugendstil-Bungalow, der auch heute noch als öffentliche Toilette eingesetzt wird.

Wer nicht anderthalb Stunden laufen möchte – obwohl die Strecke wirklich sehr empfehlenswert und schön ist – kann stattdessen die alte Tram nehmen, die den Flusslauf ebenfalls entlangfährt. Die Fahrt von der Haltestelle Infante Nahe des Palácio da Bolsa mit der Linie 1 zum Passeio Alegre – der Endhaltestelle – dauert etwa 40 Minuten und kostet 3€.

Die alte Tram bringt einen in Porto an alle wichtigen Orte.

Genauso wie Lissabon ist auch Porto für seine alten Straßenbahnen (Trams) berühmt.

Nicht nur für die Zeitersparnis lohnt sich die Fahrt mit der Tram. Die 1872 eröffnete Strecke wird immer noch mit alten Wagen befahren, die einfach wunderschön aussehen.

So wie in Porto sollte man immer Straßenbahn fahren.

Von Innen sind die Trams noch beeindruckender.

In Foz selbst reihen sich einige Strände aneinander. Der Praia dos Ingleses mit seinem kleinen Café, welches direkt auf den Strand gebaut wurde, ist nur einer von vielen, zeichnet sich jedoch vor allem durch seine Weitläufigkeit aus.

Strand und mehr in Porto, was braucht es mehr?

Der feine Kiesstrand von Foz.

Leider ist der Atlantik in Porto sehr kühl. Selbst im August und September wird das Wasser selten wärmer als 18°C. Im Juni sind es durchschnittlich nur 16°C, so dass schwimmen nicht unbedingt angenehm ist. Zum Vergleich das Wasser im Schwimmbad beträgt in der Regel zwischen 20° und 30°C.

In Foz - Porto - ist man direkt am Atlantik.

Der Atlantik ist kühl, aber klar.

Direkt an Foz grenzt nicht nur der Atlantik, sondern auch der Parque e Jardim da Fundação Serralves. Der park, der eine Sehenswürdigkeit für sich ist, umrahmt mit seinen Skulpturen das Museum für Moderne Kunst. Der Park selbst ist täglich von 10-19 Uhr geöffnet. Das Museum empfängt nur Mittwochs bis Sonntags von 10-17 Uhr Besucher und kostet 10€ Eintritt. Hierin inbegriffen ist auch der Eintritt für den Park, der alleine 5€ kostet.

Porto bietet ein sehr gutes Museum für Moderne Kunst.

Moderne Kunst genießen im Museu de Arte Contemporânea de Serralves.

Ausgestellt wird im Museu de Arte Contemporânea de Serralves Gegenwartskunst. Neben der dauerhaften Ausstellung gibt es immer wieder Sonderausstellungen diverser Künstler.

Das Museu de Arte Contemporânea de Serralves in Porto bietet Gegenwarts Kunst.

Spannendes Spiel mit Kunst und Musik: Laute werden zu Linien.

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