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Sammlungssonntag: Von Büchern, Japan und Merchandising

Huch, mein Leben ist momentan besonders hektisch. Ich husche von einem Termin zum anderen und versuche in der Zwischenzeit zumindest auf Instagram aktiv zu bleiben, weshalb ihr heute (mal wieder) eine kleine Instagramzusammenfassung über meine letzten Monate bekommt – wenn es schon keine regelmäßigen Outfitup-dates gibt:

Brettspiel-Haul, Yesstyle-Sale, Star Wars-Vorfreude

Bei Amazon waren viel zu viele Spiele runtergesetzt und ich habe mir die Allhambra-Bigbox, Evolution und Risiko gekauft. Außerdem gab es einen riesigen Sale bei yesstyle (einer Seite für Asiatische Kleidung), bei dem ich einfach zuschlagen musste. Und während ich mit Vorfreude auf den neuen Star Wars-Film gewartet habe, haben mein Freund und ich Force shoke Bilder erstellt.

Instagram-Jahresrückblick, Die Schöne und das Biest-Musical, Love Letters to the Dead

Ich hab die beliebtesten Instagrambilder ausgewertet (sehr viel Merchandising), war im Die Schöne und das Biest-Musical (sehr schön!) und hab Love Letters to the Dead gelesen.

Reisetagebuch, Bücher-Haul, Aachen-Trip

Ich hab ein paar Seiten meines Reisetagebuchs geteilt, viel zu viele neue Bücher gekauft (und geschenkt bekommen!) und einen Ausflug nach Aachen unternommen (eine sehr schöne Stadt).

Ariel, Nachtzug nach Lissabon, Belle

Diese kleine Ariel Funko-Figur hat ihren Weg zu mir gefunden, ich hab mich durch Nachtzug durch Lissabon geschleppt (dafür war ich definitiv noch zu jung) und auch Belle ist bei mir eingezogen.

Memoieren einer Geisha, The Perks of Being a Wallflower, Wie Mond so silber

Ich hab die Memoiren einer Geisha aus einem Tauschregal gerettet, The Perks of Being a Wallflower endlich gelesen (3/5 Punkte dafür) und Die Luna Chroniken (4/5 Punkten) angefangen.

Recherche, Nendoroids, Höllenbau

Ich hab sehr viel Recherche für ein Projekt betrieben über welches ich euch noch nichts erzählen kann, zwei neue Nendoroids (Umaru und L) sind in unsere Wohnung gezogen und als die Arbeit stressig war, hat mein Freund eine riesige Höhle für mich gebaut.

Weiße Haare, Carry On, Rehe

Meine Haare sind mittlerweile sehr weiß, ich hab Carry On (4/5 Punkten) gelesen und wieder einmal Rehe gestreichelt (Ha!).

Ballette, Der Marsianer, Zitate

Wie für dieses Jahr vorgenommen habe ich mit Ballette angefangen, Der Marsianer angefangen zu lesen und Zitate geteilt.

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Ein Karnevals Rückblick [OuMi]

Heute geht einmal wieder die fünfte Jahreszeit zu Ende. Es ist Aschermittwoch und damit ist Köln für ein paar Monate karnevalsfrei. Im letzten Moment habe ich mich doch umentschieden und bin – statt als Pikachu – wieder als Arielle, die Meerjungfrau, unterwegs gewesen. Das Kostüm ist einfach zu praktisch. ;D

Arielle die Meerjungfrau

Verwendet habe ich lediglich ein H&M-Top, das ich mit Stoffmalfarbe bemalt habe, eine Leggings von Black Milk, eine Perücke von Deiters und der Parka – kein Teil des Kostüms – ist von Asos.

Meerjungfrauenkostüm im Kölner Karneval

Am Rheinufer begann plötzlich ein Straßenkünstler damit riesige Seifenblasen zu machen. Auch das ist der Karneval.

Fotofilter: bloody-cross.org

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OuMi: Englandoutfit mit Overknees

Natürlich hab ich in der letzten Woche in London auch ein paar Sachen gekauft. Darunter unter anderem dieses sehr süße Kleid, welches ich auf dem Camden Lock Market gefunden habe. Von dort stammt auch die Zeitumkehrerkette (Harry Potter-Fankind xD), die ich auf dem Foto trage:

Polkadot dress with overknees

Die Strumpfhose und die Overknees sind von H&M. So wirklich reicht momentan eine dünne Strumpfhose ja nicht aus :/

Auf meinem Arm habe ich übrigens ein ziemlich kuscheliges I-Ah-Kuscheltier aus dem Disneystore. Der musste einfach mit!


Die verwendete Photoshopaction stammt von Bloody Cross.

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SaSo: Karnevalsinspirationen

Wenn man in gewissen Städten Deutschlands – args Köln – lebt, hat man keine Chance um Karneval oder Fasching herum zu kommen. Rechtzeitig muss man sich da die Frage stellen, was man für ein Kostüm tragen möchte. Viele fangen damit schon im Oktober an, damit man rechtzeitig zum 11.11. eine Verkleidung hat, die man dann die ganze Jahreszeit über tragen kann. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen.

Klar, als Kind hatte ich unglaublich viele verschiedene Kostüme zu allen möglichen Themen. Ich war ein Burgfräulein, eine Indianerin, Meg aus Herkules, Mimi aus Digimon, ein Popstar und irgendwann auch eine Katze und ein Clown. Meine Mutter hat sich viel Mühe gegeben und neue Kostüme erfunden und genäht.

Lange Jahre habe ich dann gar kein Karneval gefeiert, bis ich in die Hochburg des Karnevals gezogen bin und mir von meinen Mitbewohnern anhören durfte, dass es nicht möglich sei nicht Karneval zu feiern. Also muss jetzt jedes Jahr eine neue Verkleidung her und wenn sie nur aus improvisiertem Quatsch besteht.

Dieses Jahr wollte ich alles richtig machen. Ich hab fleißig nach Kostümideen gesucht und wollte tatsächlich ein echtes Kostüm kaufen. Irgendwo dachte ich, dass das Thema Fantasie/ Märchen ganz cool sein könnte. Bis ich angefangen habe danach zu googlen.

Scheinbar müssen Kostüme für Frauen nicht den Hintern bedecken und sollten aus möglichst wenig Stoff bestehen. Hmhm… Zumindest sind diese Exemplare für mich in die engere Auswahl gekommen…

SMIFFYS

Bild: SMIFFYS/ amazon.de

Dieses „Sexy Märchen Prinzessinnen-Kostüm für Damen“, finde ich an sich sehr nett. Der Rock hat eine vernünftige Länge. Die Bewertungen sind leider sehr grottig, wodurch es nicht für mich in Frage kam. Außerdem fühle ich mich doch ein bisschen zu erwachsen um als Disneyprinzessin herumzulaufen—

Rubies

Bild: Rubies/ amazon.de

„Rubies – Kostüm Rotkäppchen „Red Riding Hood“ (Damenkostüm)“ dagegen fand ich schon ein ganzes Stück erwachsener. Leider war a) der preis mit 80€ nicht so toll und b) scheint auch dieses Kostüm eher ein bisschen zu groß auszufallen. Doof!

Leg Avenue

Bild: Leg Avenue/ amazon.de

Oh ja, ein Alice im Wunderland Kostüm darf natürlich in dieser Liste nicht fehlen. „Leg Avenue – 2-teilig, Charmante Alice – 83773“ hat es mir tatsächlich ziemlich angetan. Der Rock könnte länger sein und es ist – mal wieder – aus Polyester. Eigentlich hab ich keine Lust fast 50€ für ein Stück Plastik auszugeben…

Was ich an Karneval tragen werde, erfahrt ihr am kommenden Outfitmittwoch!


Ihr habt noch einige Tage Zeit um am Wintergewinnspiel teilzunehmen. Gewinnen könnt ihr einen Outfitplanner oder einen Jutebeutel:

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Arrietty

Heute möchte ich euch einen Film vorstellen, in welchen ich mich erst letztes Wochenende verliebt habe: Arrietty. Er kommt aus dem Hause Ghibli (Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzessin Mononoke) – quasi dem japanischen Disney – und stammt aus dem Jahre 2010, ist also noch relativ neu.

Der Film erzählt die Geschichte der 14jährigen Arrietty, die eine Borgerin ist, also ein wenige Zentimeter großer Mensch, der dadurch überlebt, dass er in einem Menschenhaus Dinge „ausleiht“, welche die Menschen nicht mehr brauchen. Mit ihrer Familie lebt sie im Landsitz einer recht wohlhabenden Familie. So lebt Arrietty ein friedliches Leben mit ihren Eltern, bis sie eines Tages von Sho, dem Neffen der Hausbesitzerin, entdeckt wird.

Von dort an beginnt das Chaos, denn während Sho der kleinen Familie lediglich helfen möchte, verstehen sie seine Gesten vollkommen falsch und denken, dass er sie alle in eine Falle locken möchte. Und dann taucht noch ein unerwarteter Feind auf…

Die Handlung ist, wie für einen Ghibli Film typisch, auf den ersten Blick relativ simpel, entpuppt sich jedoch schnell als kritisch, als zu Beginn vermutet. Die verschiedenen Ebenen des Films lassen sich nach und nach erkennen, so dass der Film auch bei mehrmaligem schauen spannend bleibt.

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Picture out of the movie. I don’t own this picture

Wirklich faszinierend fand ich die Gestaltung des Films. Die Zeichnungen stecken voller Details und Liebe. Das alles per Hand gezeichnet ist, erkennt man schnell und erinnert an die alten Disneyfilme. Dieses Stück Handarbeit inmitten der Computermodellfilme fällt sehr positiv auf. Die Naturbilder und das einsame Haus verweben sich sehr angenehm zu einer harmonischen Umgebung. Besonders die Blumenreiche Wohnung der Borger gefällt mir sehr gut.

Leider sehen einige Fans des Studio Ghiblis diesen Film etwas kritisch, da er nicht wie gewohnt asiatische Mythologie verwendet, sondern als Vorlage Mary Nortons Roman Die Borger verwendet. Ich hingegen finde dies absolut nicht störend. Die Geschichte ist sehr Ghibli-typisch erzählt und vor allem bebildert, was dafür sorgt, dass die bekannte Geschichte mit östlichen Einflüssen neu interpretiert wird. Diese Mischung sorgt dafür, dass der Film wirklich sehr sehenswert ist – sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

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CFF: Cinderella

CFF

Nachdem Disney bereits erste Erfolge mit Märchenverfilmungen feiern konnte, erschien 1950 Cinderella. Von allen Disneyzeichentrickfilmen ist er einer der einzigen, der keinen Oscar gewann. Dabei verbindet er, wie seine Vorgänger und Nachfolger, sehr gelungene Musik mit Zeichentrick und inszeniert dabei ein wohl bekanntes Märchen: Aschenputtel.

Auch in diesem Film nahm die Disney-Company einige Veränderungen der Handlung vor. Die drastischste Änderung des Films besteht darin, dass Cinderellas Vater weggelassen wurde. Was für den Film jedoch nicht weiter schlimm ist. Wie oft in Märchen geht es um ein Mädchen, welches von ihrer Stiefmutter unterdrückt wird. Sie muss putzen, kochen und ihre beiden Stiefschwestern bedienen.

Als der Prinz alle höheren Töchter zu einem Ball einlädt, sieht Cinderella eine Chance für sich endlich einmal dem schrecklichen Leben zu entkommen. Zumindest für einen Abend. Jedoch weiß ihre Stiefmutter Cinderellas Pläne zu durchkreuzen und sperrt sie schließlich im Haus ein.

Vollkommen verzweifelt schafft sie es zu entkommen. Ohne Kleid und Kutsche hat sie jedoch keine Möglichkeit den Ball zu erreichen.

Picture by listal.com

Es passiert, was in jedem guten Märchen passiert: sie erhält unverhoffte Hilfe, verliebt sich in den Prinzen und kommt nach langen Strapazen schließlich mit ihm zusammen.

Was viele nicht wissen ist, dass dies für Disney nicht das Ende der Geschichte ist. Gleich zwei Fortsetzungen folgten 2006 und 2007. Teil zwei greift dabei das Ende des ersten Teils auf und führt dieses fort. Teil drei spielt ein Jahr nach der Handlung und erzählt, wie die Stiefmutter an den Zauberstab der guten Fee kommt. (Teil drei ist übrigens sehr empfehlenswert)

Aus irgendeinem Grund scheint Cinderella einer der unbeliebteren Disneyfilme zu sein. Zum einen ist er eher für ein weibliches Publikum geeignet. Zum anderen wirken viele andere Titelheldinnen sympathischer. Dennoch gefällt mir der Film sehr. Der Zeichenstil erinnert an Jugendstil, die Handlung ist sehr süß und wird durch die sprechenden Mäuse verlustigt. Ich mag auch die Lieder des Films und wie die Figuren langsam zusammengebracht werden.


Film bei Amazon kaufen: Cinderella

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CFF: Schneewittchen und die sieben Zwerge

Gerade im Moment scheint es das Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ den Filmemachern angetan zu haben. Gleich zwei Filme starten dieses Jahr in Deutschland, welche den Stoff neu interpretieren. Klassisch gesehen ist die Disneyversion von 1937 gleich auf mehrere Arten besonders, weshalb er heute der Classic film friday– Film ist.

Disneys Schneewittchen gilt nicht nur als einer der ersten Abendfüllenden Zeichentrickfilme, sondern schafft es darüber die neuen Errungenschaften des Ton- und Farbfilms gekonnt umzusetzen. Auch heute noch gehört er zu einem der 100 erfolgreichsten Filme der Welt und begründete den Ruhm Walt Disneys mit.

Die Handlung ist recht bekannt, weshalb ich mich auf eine kurze Beschreibung beschränken werde: Schneewittchen ist die Tochter eines Königs. Nach dem Tod ihrer Mutter heiratet er erneut, doch die Stiefmutter hegt allerlei Abneigungen gegen das Mädchen, besonders Aufgrund ihrer Schönheit und Jugend. So beschließt sie Schneewittchen ein für alle Mal aus dem Weg zu schaffen, engagiert einen Auftragsmörder und lockt das Mädchen in den Wald. Glücklicherweise hat er erbarmen, lässt das Mädchen entkommen, welches im Haus der sieben Zwerge Unterschlupf findet, den Attacken ihrer Stiefmutter ausweichen kann und schließlich von einem Prinz gerettet wird.

Was mich an dem Film besonders fasziniert, ist die Art der Umsetzung. Der bekannte Stoff wurde ein wenig verändert, mit Musik und lustigen Zwergen unterlegt und schon entstand ein vollkommen neues Werk, welches zeigt, dass Märchen auch heute noch von der breiten Masse aufgenommen wurden. Der Film ist auch so großartig, da er an das alte Zeitalter der Disney-Filme erinnert, die noch per Hand gemalt wurden und in denen so viel Liebe für Details steckte. Leider geht dies in den neueren Filmen des Studios unter.

Erstaunlicher Weise wurde dieser weltweit bekannte Film erst 2011 im deutsche Privatfernsehen zum ersten Mal gezeigt!

Bei dieser Version des Liedes wird mir ein bisschen schlecht… Klassiker sollte man eben nicht anrühren.