1

Odyssee: Gefeierte Übersetzung mit gruseligem Schriftsatz [Buchrezension]

„Muse, erzähl mir vom Manne, dem wandlungsreichen, den oft es
Abtrieb vom Wege, seit Trojas heilige Burg er verheerte.“
– Homer – Odyssee – Übersetzung Kurt Steinmann

Kurt Steinmanns gefeierte Ausgabe von Homers Odyssee.

Die Odyssee als solcher bedarf keiner Einleitung. Sie ist so bekannt, dass sie in ein geflügeltes Wort übergegangen ist und gerade so, wie es Odysseus, der Held des Heldengesangs, 20 Jahre brauchte um endlich den Weg zurück zu seiner Frau zu finden, so gibt es scheinbar auch keinen Leser, der diese Erzählung in weniger Jahren durchzulesen vermag.

Gerade diesen Zustand versucht Kurt Steinmann mit seiner Übersetzung zu ändern. Gleichzeitig versucht er sich möglichst nah an den Originaltext zu halten und ihn dennoch in Worten und Satzstrukturen wiederzugeben, die unserer Zeit entsprechen und die es dem Leser dadurch ermöglicht einen Zugang zum ohnehin schon schwierigen Text zu geben. Über dies hinaus bietet die Taschenbuchausgabe von 2016 56 Seiten mit allerhand Erklärungen zu einzelnen Worten, Begriffen und Personen, die das Verständnis weiterhin förder sollen.

Allein für das anfangs genannte Zitat finden sich gleich zwei Erklärungen, die zum einen die altertümliche Verwendung des Wortes wandlungsreich (jemand, der eine Situation zu seinem Vorteil zu wandeln weiß) und zum anderen eine Hilfestellung für die Anspielung auf den Untergang Trojas (es war Odysseus, der das hölzerne Pferd nach Troja schickte) bieten.

All dies kann jedoch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass die Odyssee weiterhin einer der anspruchsvollsten Texte der Menschheit bleibt, der in seinem eigenwilligen Versmaß fast 400 Seiten umfasst. Aber dies wiederum wird jedem Leser klar sein, der sich auf dieses Werk einlässt. Es erwartet auch niemand Faust an einem Tag durchzulesen und ohne Schwierigkeiten zu verstehen.

Die Odyssee der Weißräume

Woran es dieser Ausgabe jedoch vor allem anderen mangelt, ist ein gut lesbares Layout. Die Zeilen sind fast vollständig an den Rand gequetscht und in einer etwas zu kleinen Schriftart gesetzt. Der einzige vorhandene Weißraum befindet sich jeweils rechts der einzelnen Verse, wenn ein Vers nicht lang genug ist um bis zur Versnummer zu reichen.

Dieses Vorgehen sorgt leider dafür, dass es äußerlich wirklich schön und edel gestaltete Buch, von innen relativ billig wirkt. Es erweckt den Eindruck, dass niemand wirklich darüber nachgedacht hat den hochwertigen Inhalt in eine Form zu bringen, die diesem entspricht. Fast hat man das Gefühl, dass Papier gespart werden sollte. Ein Rand von etwa ein bis zwei Zentimetern hätte sicherlich hier viel retten können und das Buch, welches ohnehin schon etwas wuchtiger ist als viele andere Taschenbücher, nur minimal vergrößert.

Auch die Anmerkungen wären sicherlich nicht im Anhang, sondern als Fußnoten praktischer gewesen, so dass man nicht ununterbrochen damit beschäftigt ist vor und zurück zu blättern, aber dies hängt wohl vom persönlichen Geschmack ab.

Preiswerte Variante einer sehr gelungenen Übersetzung

Gerade wer die Übersetzung von Johann Heinrich Voß kennt, wird überrascht sein, wie viele Unterschiede es zu dieser neuen Version von Steinmann gibt, die sich Näher an das Original zu halten sucht. Damit nimmt Steinmann, wie bei vielen neueren Übersetzungen klassischer Werke, von der Tradition Abschied ein poetisches Werk vor allem als poetischen Text zu übersetzen, der auch in der Deutschen Fassung ein eigenes Versmaß aufweist, welches Poesie über Textnähe stellt. Dies bringt mit sich, dass der Text nicht unbedingt immer so wohlklingend ist wie es beispielsweise bei Voß der Fall ist, dafür aber weniger Inhalt auslässt und hierdurch Zusammenhänge anders darstellen kann.

Wem es also nur darum geht diese wirklich gelungene neue Übersetzung zu lesen, der ist mit der Taschenbuchausgabe vom deutschen Penguin Verlag sehr gut bedient, da sie eine preislich wirklich gute Alternative zur Erstausgabe vom Manese Verlag darstellt, welche mit 129 Euro nicht unbedingt erschwinglich ist. Hier hingegen ist das Taschenbuch für bereits 12 Euro erhältlich. Dennoch muss man was den Lesekomfort angeht einige Abstriche machen.

Odyssee | 2016 | Penguin Verlag | 445 Seiten | Bei Amazon kaufen


Die Odyssee wurde mir vom Penguin Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

3

Magisterium: Willkommen in Cassandra Clares Zauberschule [Buchrezension]

Sein ganzes Leben ist Callum Hunt von seinem Vater vor der Zauberschule – dem magisterium &ndach; gewarnt worden. Dem Ort, der für den Tod seiner Mutter und vielen anderen Menschen verantwortlich ist. Nun soll Call selber dorthin gehen und es gibt kein Entkommen vor den Magiern…

Magisterium: Eine Fantasy-Reihe rund um den jungen Magier Callum Hunt.

Mit der Magisteriums-Reihe erscheint eine neuerliche Kooperation von Cassandra Clare (The Mortal Instruments), dieses Mal zusammen mit Holly Black (Die Spiderwick-Geheimnisse). Bereits 2014 wurde der erste Band Der Weg ins Labyrinth publiziert und ist nun auch als Taschenbuch in Deutschland erschienen.

Grundlegend erzählt die Reihe von Callum und seinen beiden Mitstreitern Aaron und Tamara, mit denen er gemeinsam von Master Rufus im Magisterium in Magie unterrichtet. Anders als von seinem Vater immer beschrieben, handelt es sich hierbei jedoch um eine recht friedliche Schule, die mit ihren Schülern sehr verantwortungsvoll umgeht, sie gleichsam aber auch darauf vorbereitet die nicht magische Bevölkerung vor gefährlichen Magiern, wie dem Feind des Todes, zu beschützen.

Jeder der einzelnen Bände erzählt dabei von den Abenteuern, die die drei innerhalb eines Schuljahrs erleben. Bisher sind bisher drei Bände erschienen. Zwei weitere sind angekündigt.

„Ist doch nur ein Harry Potter rip off

Den größten Vorwurf, den sich Clare und Black für ihre Magisteriums-Reihe anhören dürfen ist sicherlich, dass es ein rip off von Harry Potter ist, also die beiden lediglich von Rowlings Erfolg zu profitieren suchen, indem sie eine ähnliche Geschichte erzählen.

Und ja, es gibt gewaltige Parallelen zwischen den beiden Reihen. Eine Zauberschule, drei Lehrlinge, ein Feind, der den Tod zu überwinden sucht, Aufgaben, die nicht von Kindern erledigt werden sollten und Bücher, die jeweils die Ereignisse eines Schuljahres zusammenfassen. Ach und um ein Internat handelt es sich bei beiden Schulen dann auch noch.

Jedoch trift dies auf beinahe jede Geschichte zu, die in irgendeiner Form etwas über magische Schulen, Internate oder Magier erzählt. Gerade die Kombination einer Gruppe bestehend aus zwei Jungs und einem Mädchen ist dabei im gesamten Bereich der Jugendbücher sehr beliebt. Zudem wirft es die Grundlegende Frage auf, ob jemals wieder ein Zaubererbuch geschrieben werden kann, ohne, dass jemand den Vorwurf erhebt, dass die Geschichte nur auf Basis von Rowlings-Geschichten entstehen konnte.

Nein, diese Geschichte ist nicht einfach eine weitere Harry Potter-Geschichte, auch wenn man sich natürlich vorstellen kann, dass Clare und Black durchaus die Geschichten um den berühmten Zauberlehrling gelesen haben. Dennoch ist ihr Universum durchweg anders geartet. Magie wird hier viel klassischer praktiziert. Es gibt die vier klassischen Elemente und das Chaos, die eher unter einem Alchemistischen Blickwinkel betrachtet werden. Magier müssen keine komplizierten Zaubersprüche lernen, sondern die vier Elemente anrufen und diese benutzen, indem sie sie verändern.

Auch die Handlung hat abgesehen von dem Kampf von Gut und Böse – der immer wieder als ein Kampf mit vielen Grautönen beschrieben wird – nur sehr wenig von Rowlings Geschichte. Grundsätzlich werden klassische Fantasy-Motive aufgegriffen und in kreativer Weise in eine neue Welt eingebettet. Dabei geht es um Fragen von Loyalität, Freundschaft und Vertrauen. Über allem schwebt dabei die Frage warum ein Mensch auf die dunkle Seite wechselt. Welche Motive kann jemand haben um einen Krieg zu beginnen und die Welt ins wortwörtliche Chaos zu stürzen.

Tolle Erzählstimme mit sarkastischen Momenten

Besonders die Erzählstimme von Callum macht diese Buchreihe so interessant. Callum ist kein braver kleiner Zauberlehrling, der für das Wohl der Menschheit ein paar Regeln zurechtbiegt. Callum ist eine durchweg sarkastisch angelegte Figur, die seinen eigenen Ideen mit einbringt und durchaus dunkle Pläne hinterfragt. Um noch einmal zu dem Harry Potter-Vorwurf zurück zu kommen: Er hätte in Band eins bereits Dumbeldores Vorgehen hinterfragt und ihn darauf angesprochen, weshalb ausgerechnet er gegen Voldemort kämpfen muss.

Auch seine spitzen Bemerkungen und die Kriegstreiberpunkte, die ab Band zwei vergeben werden, sorgen dafür, dass es unglaublich viel Spaß macht der Handlung zu folgen und tragen mit dazu bei, dass diese Reihe nicht nur für Kindern, sondern auch für Erwachsene interessant ist.

Ich jedenfalls kann gar nicht genug von den Abenteuern im Magisterium bekommen und warte gespannt auf Band vier der Reihe.

Bisher in der Reihe Magisterium erschienen

Band vier und fünf werden vermutlich „Die silberne Maske“ und „Der goldene Junge“ heißen. Band vier erscheint noch 2017 auf Englisch. Eine Deutsche Ausgabe ist noch nicht angekündigt worden.


Magisterium: Der Weg ins Labyrinth wurde mir als Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

0

Journaling: Glück im alltäglichen finden [DIY]

Im Alltag vergisst man häufig auf die vielen Kleinigkeiten zu achten, die unser Leben erfüllen. Oft schaut man zurück und fragt sich: „Huch, wie kann schon wieder ein Monat um sein?“ Um ein besseres Bewusstsein für das zu bekommen, was geschieht gibt es seit einiger zeit eine ganze Community von Menschen, die sogenannte Journals anlegen.

Im Grunde ist es eine eigene Art von Tagebuch, bei der Erinnerungsstücke eingeklebt, kleine Zeichnungen gemacht und Tage reflektiert werden. Es geht dabei nicht wie beim klassischen tagebuchschreiben einfach darum alles aufzuschreiben was passiert ist, sondern es künstlerisch zu verarbeiten und festzuhalten. Besonders die vielen Kleinigkeiten, die es eben nicht als Highlight in einen Social Media-Post schaffen, sollen dabei hervorgehoben werden.

Die Frankfurter Buchmesse hat sogar zwei Seiten im Journal bekommen.

Youtube-Kanäle wie Rainbowholic oder auch Abbey Sy zeigen toll wie man seinen Alltag kreativ festhalten kann.

Mein Journal

Im September 2016 habe ich beschlossen selber zu versuchen ein Journal zu erstellen. Es ging mir nicht unbedingt darum jeden einzelnen Tag festzuhalten, wie bei dem 100 happy days-Projekt, sondern in einem festen Abstand zu reflektieren, was passiert ist. Grundsätzlich habe ich immer eine Woche auf einer Seite festgehalten. Besondere Tage (Spielemesse, Buchmesse, Geburtstage, Weihnachten, Ausflüge) haben eine ganze Seite bekommen.

Journal mit Wochenrückblick: Zu viele Bücher, zu viel Pokémon

Generell habe ich ähnliche Materialien benutzt wie schon für mein Reisetagebuch. Hauptsächlich sind dies Sticker, Washi Tape, diverse Stifte, buntes Papier, niedliche Post-It’s und Fleyer, die man bei Ausflügen erhält. Außerdem habe ich ein paar Polaroids eingeklebt und Fotos ausgedruckt. Anders als bei dem Reisetagebuch, welches ich während meiner Reise erstelle und für das ich nicht unendlich viel Material mit mir herumtragen kann, habe ich für mein Journal sehr viel mehr verschiedene Materialien benutzt. Was auch sehr praktisch ist, sind die kleinen Fotosticker, die ich zu Hause für das Journal erstellen kann, bei denen ich Fotos auf ein spezielles Sticker-Papier drucke.

Halloween hat in meinem Journal eine eigene Seite bekommen.

Es ist spannend wie viele kleine Dinge unser Leben etwas besser machen. Der Tag an dem es geschüttet hat und ich mit meinem Freund einen Filmmarathon gemacht habe, der Ausflug mit meinen Freunden zum Escape Room, das Abendessen bei dem ich mich total überfressen habe, weil das Essen so lecker war oder die Zeit in der ich mit meinen Freunden ununterbrochen Pokémon Sonne & Mond gespielt habe, sind keine Dinge, die in meinem Fotoalbum landen würden und damit nach und nach in Vergessenheit geraten oder zu einer witzigen Anekdote werden. Genau diese Dinge sind es jedoch, die unser Leben so wunderbar machen.

Ein Video mit all meinen Journal-Einträgen aus dem Jahr 2016 gibt es natürlich auch:

Und wie versprochen bekommt ihr dieses Jahr wieder sehr viel mehr DIY-Einträge, Videos und nützliche Tipps.

0

Moonatics: Wir haben die Erde zerstört, lasst uns auf dem Mond weiterfeiern [Buchrezension]

Wie wird unsere Zukunft aussehen, wenn wir weiter so leben wie wir heute leben? Was wird aus der globalen Erwärmung werden? Wie werden sich Techniken wie Alexa weiterentwickeln? Was wird aus der Menschheit? All diese Fragen versucht Arne Ahlert in seinem ersten Roman Moonatics zu beantworten.

Wie sieht unsere Zukunft aus? Moonatics von Ahlert versucht eine mögliche Zukunft der Erde zu beschreiben. Im Gewand eines Reiseromans.

Wir schreiben das Jahre 2043. Darian ist 42, kommt aus London und fühlt sich, wie fast jeder Mensch seiner Generation – den Millennials – irgendwie verloren. Seit der Veränderung des Golfstroms ist es in Europa schrecklich kalt und um dieser Kälte zu entgehen tut er, was fast jeder Mensch tut, er reist um die Welt, arbeitet als freiberuflicher Webseitenentwickler und fühlt sich nirgendwo richtig zu Hause. Seine Hippie-Mutter, die nach Indien ausgewandert ist und sein abwesender Vater, dessen Namen Darian noch nicht einmal kennt, sind dabei keine wirkliche Hilfe.

Bis er eines Tages einen Brief von seinem Vater erhält oder vielmehr von seinem Anwalt, der Darians Leben auf einen Schlag verändert, denn plötzlich ist er reich. So reich, dass er sich eine Reise zum ultimativen Urlaubsziel leisten kann: Levania. Das Hotel auf dem Mond, in welches sich die reichen und berühmten zurückziehen. Das Hotel am Ende des Mondes, in dem man, wenn man es sich leisten kann, in aller Ruhe Ausflüge über den Mond unternehmen kann ohne von den Chinesen gestört zu werden.

Drei Wochen lang soll dies Darians Wahlheimat sein, bevor es zurück zu Erde geht. Doch Levania, welches immer eine große Party zu sein scheint, die von Industriemagnaten, Ex-Terroristen und den sogenannten Monnatics gleichermaßen besucht wird, übt eine immer größere Wirkung auf ihn aus. Und dann ist da noch die Sache mit der Steuerfahndung, die Darian die Entscheidung – auf dem Mond bleiben oder zur Erde zurückkehren – sehr viel einfacher zu machen scheint.

Konzeptbuch ohne wirkliche Handlung: PARTY!

Was soll ich sagen, was Moonatics wirklich gut kann und es im Vergleich zu vielen Sci-Fi-Büchern wirklich hervorhebt ist die Detailversessenheit von Ahlert. Er beschreibt eine potenzielle Zukunft, die sich im Angesicht unserer Gegenwart gar nicht so falsch anfühlt. Apple bietet seinen Anhängern mittlerweile auf der ganzen Erde gleich aussehende Zimmer, die nach einem Netflix-Model es dem jeweiligen Abonnenten ermöglichen überall auf der Erde zu wohnen. Die Google-Glasses haben sich durchgesetzt, dafür aber eine Kontaktlinse, die Informationen aus dem Internet heraussuchen kann. China ist die wichtigste Weltmacht und Roboter haben sich so weit weiterentwickelt, dass man von wirklicher künstlicher Intelligenz sprechen kann.

Besonders die Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt und mögliche Folgen – Klimaerwärmung, verseuchte Meere, Müllberge und so weiter – wurden von Ahlert sorgfältig recherchiert und in seine Handlung eingebunden. Oder viel mehr in das sogenannte setting, denn nichtsdestotrotz muss man sich fragen ob dieses Buch eine wirkliche Handlung besitzt.

Auf beinahe 600 Seiten lässt Ahlert seinen Protagonisten von einer krassen Party zur nächsten eilen. Immer mit dabei: pseudo-philosophische Diskussionen, viel zu viel Alkohol, Gras und die über alles schwebende Gefahr, dass irgendein Trottel vollkommen high ohne Raumanzug durch die Luftschleuse auf den Mond rennt. Was dann im Laufe des Buches ein paar Mal passiert und von den wirklich sehr abgestumpften Figuren hingenommen wird. „The show musst go on.“, oder viel mehr die Party, denn wenn man schon weiß, dass der Menschheit nur noch ein paar gute Jahre bevorstehen werden, warum sollte man sich dann um das Problem kümmern, wenn man auch stattdessen feiern könnte, als gäbe es kein Morgen mehr?

Bittere Aussichten für die Menschheit

Ahlerts Version einer Mond-Hippie-Kommune ist alles andere als berauschend. Die Zukunft die er zeigt besteht nicht nur aus faszinierenden Fragen danach, wie sich unsere Technik weiterentwickelt und mit ihr der Mensch, es besteht vor allem darin aufzuzeigen, dass jeder Mensch der Generation-Y und der Millenials als Erwachsene keinerlei Verantwortungsbewusstsein entwickelt haben. Stattdessen stehen Party, Party und noch mal Partys an erster Stelle.

Klar ab und an geht es darum ob man nicht ein neues Paradies auf dem Mond erschaffen könnte, alles in allem bleibt Ahlerts Roman jedoch flach und langweilig. Nachdem das setting über beinahe 200 Seiten aufgebaut wurde, erwartet man, dass nun endlich eine Handlung beginnen wird. Und nein, dabei reicht es nicht Darian auf eine neue Party zu schicken oder einen Golfplatz auf dem Mond zu konstruieren, sondern eine wirkliche Handlung, bei der Dinge geschehen oder zumindest bedeutungsschwangere Diskussionen geführt werden.

Stattdessen läuft der Roman auf ein fast schon absurdes, tarantinoartiges Ende zu, bei dem sich die Ereignisse plötzlich überstürzen, parallele Welten auftauchen und irgendwie Mord zur Abendunterhaltung wird.

Moonatics | Arne Ahlert | Sci-Fi | 2016 | Heyne | Bei Amazon bestellen


Moonatics wurde mir vom Heyne-Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst

3

La La Land: Lasst uns gemeinsam träumen [Filmreview]

Über kaum einen Film wurde in den letzten Wochen mehr berichtet, als über La La Land mit Emma Stone und Ryan Gosling. Es ist ein Film mit Musical-Elementen, der voller Sehnsucht auf die großen Filme der Vergangenheit zurückblickt, aber auch ein Film, der sich fragt wie viele Träume eigentlich wert sind.

In fünf Teilen erzählt La La Land von Damien Chazelle (Whiplash, 10 Cloverfield Lane) über den Versuch in Los Angeles, dem namensgebenden La La Land, groß rauszukommen. Mia ist Schauspielerin, die auf dem alten Warner Brothers-Gelände als Kellnerin arbeitet und sich von einem Casting zum nächsten schleppt, immer in der Hoffnung die eine Rolle zu bekommen, mit der sie endlich berühmt wird. Immer wieder trift sie dabei auf Sebastian, der von einem eigenen Jazz-Club träumt. Nach und nach kommen sich die beiden – trotz anfänglicher Abneigungen – näher und werden schließlich ein Paar.

Doch immer wieder scheinen die Träume der beiden ihrer Beziehung im Wege zu stehen oder genau der Punkt zu sein, über den es zum Streit kommt. So tritt Sebastian einer Band bei, deren Musik er nicht sonderlich mag, nur um endlich Geld zu verdienen. Während Mia lieber als arme Theaterschauspielerin versucht ihren Traum zu verwirkliche, als sich mit einem Job rumzuschlagen, für den sie keinen Leidenschaft empfindet.

Genau dieser Konflikt, der immer wieder aufgegriffen wird, ist es, der La La Land von einer einfachen Liebesgeschichte loslöst. Das Leben verläuft schließlich nicht nach dem Muster: Sie necken sich, sie verlieben sich, sie sind glücklich für alle Tage.

Kunst und Musical

Doch natürlich ist es nicht nur die Handlung, die diesen Film von anderen seines Genres abhebt. Wobei man sich natürlich bei La La Land fragen muss welches Genre dies denn wäre, schließlich finden wir Elemente aus dem klassischen Liebesfilm, Musical und Drama. Gleichsam versucht er etwas neues, eigenes zu sein, dass nur durch den Rückbezug auf klassische Filme funktioniert. Nicht nur sprechen die Protagonisten über Casablanca und Filme mit James Dean, es gibt auch zahlreiche optische und musikalische Anspielungen an Filme der Vergangenheit. Die Farbauswahl mit seinen vielen Farben erinnert an die ersten Musicals in Technicolor. Die Tanzszenen könnten geradezu aus einem Gene Kelly und Fred Astaire-Film stammen – wenn beide nur einigermaßen okay tanzen könnten – und einige der Bildeinstellungen sind direkt aus Filmen der Nouvelle Vague entnommen.

Untermalt werden diese Bilder und dieses Sehnen nach der alten Zeit mit klassischen Musicalnummern – samt Jazzhands – und dem düsteren Jazz, den Sebastian immer wieder spielt und der einen herrlichen Kontrast zu Mias bunten Musicalnummern darstellt.

Abgesehen von zwei Szenen – der in welcher Emma Stone Someone in the Crowed alleine vor einem Spiegel sing und der in welcher sie später über ihre Tante sing – fand ich die Musical-Nummern persönlich relativ schrecklich. Klar gehen die fünf Melodien wenn man sie immer und immer und immer wieder in leicht abgewandelten Formen hört ins Ohr, aber warum muss ein Film von dem eines der Hauptelemente Musik ist, mit einem Schauspieler besetzt werden, der ganz okay aussieht, aber weder tanzen noch singen kann. Gehen Hollywood die Schauspieler aus? Vor allem ist es noch nicht einmal sein Mangel an Gesangstalent, welches Ryan Gosling für mich als Fehlbesetzung dieser Rolle wirken lässt, sondern viel mehr seine sonderbare Emotionslosigkeit, während er sich bemüht auf das Singen und Klavierspielen konzentriert.

Emma Stone kann hingegen genau dadurch punkten, dass sie eben keine gelernte Sängerin ist. Ihre Stimme klingt gut, nicht perfekt, aber über die kleinen Lacher, die sie in ein Lied mit einbringt oder die tiefe Traurigkeit, die sie an anderen Stellen empfindet, schafft sie es Emotionen über die Lieder zu transportieren. Sie ist nicht nur ein Teil des bunten Sänger-Flashmobs, sondern hebt sich davon ab. Während Mias Freundinnen Someone in the Crowd singen, hält sie sich raus und singt das Lied erst als sie alleine ist und macht es damit zu ihrem eigenen, sowie gleichsam zu der traurigen Frage ob man wirklich nur berühmt werden kann, wenn man zufällig jemanden kennt, der einen berühmt machen kann.

Es ist auch im übrigen Film Emma Stone und ihre Individualität, die diesen Film trägt. Ryan Gosling ist eben da, weil sie ein love interesst braucht und weil er sie ab und zu in die richtige Richtung schubsen kann. Ansonsten fällt kaum auf ob er nun auf Tour ist oder in La La Land am Klavier sitzt.

Oscar-Anwärter ohne Konkurrenz

Bereits während der Golden Globes wurde La La Land und Emma Stone im besonderen immer wieder hochgelobt und mit Preisen überhäuft. Auch wird er als Anwärter auf einige Oscar-Nominierungen gehandelt. Eine Nominierung, die definitiv nicht überraschend kommen würde, den dieser Film war wirklich sehr schön anzusehen und die Musik bleibt auf längere Zeit im Gedächtnis. Dennoch ist dies wieder einmal der Versuch einen Kunstfilm zu zeigen, der Hollywood als solches flach thematisiert. Nur am Rande wird erwähnt, dass Menschen in Hollywood scheitern und nicht jeder Mensch ein glamouröses Leben führen kann. Während Mia und Sebastian dennoch irgendwie nie Geldsorgen haben, teure Autos fahren, teure Kleidung tragen und sich auf phantastischen Partys herumtreiben.

Und wieder einmal muss man sich fragen warum sich Hollywood nicht traut über das wirkliche Scheitern zu erzählen. Warum können die beiden ihre Träume nicht erfüllen? Warum kann sie nicht beschließen etwas anderes aus ihrem Leben zu machen, statt Schauspielerin zu werden? Und wieso muss die Anfangsszene wie einer dieser Horror-Musical-Flashmobs wirken, die auf Youtube schon immer wie eine Parodie wirken?

2

Lesechallenge 2016: 45 Bücher in 12 Monaten [SaSo]

2015 habe ich mir vorgenommen 2016 zwölf Bücher zu lesen. Zwölf Bücher haben sich recht schnell als relativ schlechte Challenge herausgestellt, denn bereits im März war ich mit meiner Challenge durch, so dass ich beschloss mir eine richtige Herausforderung zu suchen und stattdessen 45 Bücher zu lesen.

Von Jugendbuch bis Klassiker ist alles in meinem Bücherstapel vertreten.

Wenn ihr euch fragen solltet, wie ein Bücherstapel aus 40 Büchern aussieht, nun ja so. Nach der hälfte hatte er schon keine Lust mehr von alleine zu stehen und er reicht mir fast bis zur Brust. Leider habe ich fünf Bücher nur digital gelesen, so dass er nicht noch enormer ausgefallen ist.

Was ich 2016 gelesen habe

2016 habe ich tatsächlich 45 Bücher gelesen. Darunter fünf Manga und ein Sachbuch. Theoretisch hätte ich sogar einige weitere Bücher auf der Liste unterbringen können, aber alle Bücher, die ich nicht vollständig gelesen habe oder bei denen es sich um Bastelbücher handelten, sind hier natürlich nicht aufgelistet.

Hauptsächlich habe ich Bücher aus dem Bereich Jugendbuch / Young Adult gelesen. 32 von 45 Büchern (also über 70%) stammen aus diesem Genre. Darunter waren sieben Reihen, die ich entweder vollständig oder zum Teil gelesen habe. Die Außenseiter sind definitiv die Sachbücher, von denen ich einige angefangen, jedoch nur zwei beendet habe, und Theaterstücke von denen ich nur zwei – Harry Potter und das verwunschene Kind und King Lear – geschafft habe.

  • Love Letters to the Dead ★★★☆☆ [Young Adult, Liebe]
  • Nachtzug nach Lissabon ★★☆☆☆ [Fiktion, Philosophie]
  • The perks of being a Wallflower ★★★☆☆ [Young Adult, Coming of Age]
  • Die Luna Chroniken: Wie Mond so Silber ★★★★☆ [Fantasy, SciFi, Märchen, YA]
  • Die Luna Chroniken: Wie Blut so Rot ★★★★★ [Fantasy, SciFi, Märchen, YA]
  • Die Luna Chroniken: Wie Stern so Gold ★★★★☆ [Fantasy, SciFi, Märchen, YA]
  • Die Luna Chroniken: Wie Schnee so Weiß ★★★★☆ [Fantasy, SciFi, Märchen, YA]
  • Carry On ★★★★☆ [Young Adult, Fantasy]
  • Fangirl ★★★★☆ [Young Adult, Studentenleben]
  • Der Marsianer ★★★☆☆ [SciFi]
  • Aristotle and Dante discover the secrets of the universe ★★★☆☆ [Young Adult, Philosophie]
  • Hello Ruby ★★★★★ [Kinderbuch, IT]
  • Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki ★★★★☆ [Asiatische Literatur]
  • Afterdark ★★★★☆ [Asiatische Literatur, Mystery]
  • Disrupted ★★★★☆ [Biografie, Marketing / Journalismus]
  • Ich und Earl und das (sterbende) Mädchen ★★★★☆ [Young Adult, Humor]
  • To all the boys I loved before ★★★☆☆ [Young Adult, Liebe]
  • P.S. I Still love you ★★★★☆ [Young Adult, Liebe]
  • The love that Split the world ★★★★★ [Young Adult, Fantasy, Liebe]
  • Südlich der Grenze, westlich der Sonne ★★★★☆ [Asiatische Literatur, Liebe]
  • Everland ★★☆☆☆ [Young Adult, Sci-Fi]
  • Wenn der Sommer endet ★★★☆☆ [Horror, Mystery, Young Adult]
  • King Lear ★★★★☆ [Theaterstück, Klassiker, Drama]
  • Harry Potter und das verwunschene Kind ★★★☆☆ [Young Adult, Fantasy]
  • Orange ★★★★☆ [Manga, Liebe, Drama]
  • The Raven Cycle ★★★★★ [Young Adult, Fantasy]
  • Short Stories from Hogwarts of Power, Politics and Pesky Poltergeists ★★★★☆ [Young Adult, Fantasy]
  • Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen ★★★★☆ [Young Adult, Coming of Age]
  • Short Stories from Hogwarts of Heroism, Hardship and Dangerous Hobbies ★★★★☆ [Young Adult, Fantasy]
  • Hogwarts: An Incomplete and Unreliable Guide ★★★★☆ [Young Adult, Fantasy]
  • Nest ★★★☆☆ [Young Adult, Kinderbuch, Drama]
  • Blood & Ink: Die Bücher von Timbuktu ★★★★★ [Young Adult, Gegenwartsgeschichte]
  • London ★★★★★ [Fantasy]
  • Von Männern, die keine Frauen haben ★★★☆☆ [Asiatische Literatur, Liebe]
  • Das Buch von Kelanna, Band 1: Ein Meer aus Tinte und Gold ★★★★☆ [Young Adult, Fantasy]
  • A Study in Charlotte ★★★★☆ [Young Adult, Krimi]
  • Sieben Minuten nach Mitternacht ★★★☆☆ [Young Adult, Drama]
  • Kindred Spirits ★★★★★ [Young Adult, Nerdleben]

Meine Lieblingsbücher 2016

Da sind wirklich einige Bücher über das Jahr zusammengekommen, doch gerade neun Bücher und sieben Reihen habe ich besonders geliebt:

Ebenso spannend fand ich folgende sieben Reihen:

Welche Bücher waren dieses Jahr eure Favoriten und vor allem welches Buch mochtet ihr so gar nicht? Habt ihr fleißig alle Bücher bis zum Ende gelesen oder teilweise vorher aufgehört?

Danksagung

Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal bei allen Verlagen bedanken, die mich dieses Jahr mit Rezensionsexemplaren versorgt haben:
CBT & CBJ
Aladin & Carlsen
Heyne
BTB
Mairisch
EMF
DVA
Penguin Deutschland
Edition Text + Kritik

Vielen, vielen Dank für tolle Bucherlebnisse!

2017 habe ich mir übrigens vorgenommen nur 40 Bücher zu lesen.

2

Das war 2016

Wenn man auf 2016 zurückblickt bleibt einem nichts anderes übrig sich an Terror und den Horror von Aleppo zu erinnern. Wir Leben in Zeiten in denen es immer wichtiger wird, dass wir zusammenhalten. Egal welches Geschlecht, welche Religion oder welche Hautfarbe wir haben.

„Wir sind so stark, wie wir einig, und so schwach, wie wir gespalten sind.“

Schreibt Joanne K. Rowling in Harry Potter und der Feuerkelch und auch wenn unsere Bedrohung nicht von dunklen Mächten, sondern realen Menschen ausgeht, so ist es doch an uns Zusammenhalt zu zeigen und Einigkeit zu demonstrieren.

Das Jahr des Feuer-Affen wurde jedoch auch geprägt durch die EM und Olympia, einem friedlichen Wettkampf. Überall auf der Welt haben Menschen immer wieder gezeigt, dass sie sich ihr Leben nicht von Terror wegnehmen lassen, sondern stattdessen sich mit anderen treffen um gemeinsam die gleiche Kultur zu feiern.

Was im Wonderland passierst ist

Im Januar verbrachte ich Zeit in Aachen, besuchte das Schöne und das Biest-Musical, eine Design-Ausstellung und eine Literaturlesung. Aachen ist wirklich sehr schön. Die Altstadt ist wundervoll und in den vielen kleinen Gassen entdeckt man immer wieder wundervolle kleine Läden und Cafés.

Musicalbesuch, Literaturlesung, Aachen und Design in Köln.

Im Februar war ich besessen mit dem Versuch meine Haare lang wachsen zu lassen und sie gleichzeitig möglichst weiß zu färben. Außerdem experimentierte ich mit Nendoroid-Fotografie, feierte Karneval und süchtelte mich durch alle vier Bücher der Luna-Chroniken.

Die Lunar-Chroniken, Karneval, Nendoroids und weiße Haare.

Im März reiste ich nach Rom (so eine wunderschöne Stadt), guckte den sehr guten Anime Boku dake ga inai machi [Zeitreisende, Morde, sonderbare Ereignisse], schaffte es mit einem Ballett-Foto auf dem Adidas Neo-Instagramprofil geteilt zu werden, verliebte mich in Rainbow Rowell [lest ihre Bücher!], bekam von Satsuki ein wunderschönes Paket voller Gudetame- und Ojipan-Sachen, hatte zwei tolle Gastkatzen bei mir zu Hause [mein Freund und ich machen Katzensitting] und verbrachte Zeit bei Freunden.

Ballett-Schuhe, Carry On von Rainbow Rowell, wundervolle Animeserie und Rom.

Im April begann ich damit Python zu lernen und mit meinem Freund Programmieren zu üben. Außerdem war es warm genug um endlich draußen sitzen zu können und meine Tomatenpflanzen einzupflanzen.

Python-Projekt von Codecadamy, Mochi-Eis, Toon Link und Tomatenpflanzen.

Python-Bild: Codecadamy

Den Mai verbrachte ich zu einem großen Teil im warmen Bayern und besuchte durch München, Landsberg und Augsburg. Außerdem war ich auf einem tollen Hof-Konzert von Svavar Knutur und durfte wieder auf Katzen aufpassen.

Konzert von Svavar Knutur, Katzensitting und München.

Im Juli ging es zur LBC, einer Veranstaltung für Buchblogger [sehr cool], in X-Men Apocalypse und zum Hurricane-Festival, bei dem es so sehr regnete und stürmte, dass ich einen Tag in Zelt ausharren musste.

Den August brachte ich, wie gefühlt jeder Mensch auf der ganzen Welt, damit zu Pokémon Go zu spielen, lass die Bücher des Raven-Cycle [unglaublich großartige Fantasy-Reihe!] und verbrachte ein paar gemütliche Tage in Hamburg.

Im September ging es nach Mallorca und danach war mein Jahr irgendwie gelaufen, den ich brach mir mitten im Urlaub meinen Ellenbogen, musste zu Hause operiert werden und verbrachte den Oktober mehr oder weniger damit zu schlafen, mein sei-jeden-Tag-glücklich-Tagebuch zu pflegen und Schmerzmittel zu schlucken. Zwischendrin war ich dann jedoch kurz auf der Frankfurter Buchmesse mit Nintendo64

Der November und Dezember gingen dann sehr schnell um. Eine neue Gastkatze, Weihnachten und der tolle Rogue One-Film, sowie Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind.

Vorsätze für 2016?

Zwischendurch habe ich bereits über meinen Zwischenstand meiner Vorsätze für 2016 berichtet. Wie sieht es nun am Ende des Jahres aus?

Ich wollte mehr Zeichnen, was ich so halb durchgezogen habe. Eher hab ich kleine Zeichnungen angefertigt, aber wirklich große Projekte habe ich nicht umgesetzt.

Erfolgreicher war mein Versuch 12 Bücher zu lesen. Ich habe sogar 45 geschafft! Welche Bücher ich gelesen habe seht ihr in meinem Goodreads-Profil.

Im Februar habe ich, wie ich es mir vorgenommen habe, mit Ballett angefangen und mache es immer noch, weil es super viel Spaß macht!

Auch „mehr schreiben“ stand auf meiner Liste und ich habe tatsächlich gut die Hälfte eines Romans fertig bekommen. Ha!

Und abschließend wollte ich mehr Reisen, was ich definitiv geschafft habe (Rom, München, Hamburg, Bremen, Mallorca). Leider war keines meiner eigentlichen Ziele dieses Jahr Teil der Reisen, denn eigentlich wollte ich nach Skandinavien. Hoffentlich schaffe ich es dieses Jahr!

Habt ihr eure Vorsätze umgesetzt?

Kooperationen

Ich denke die krasseste Neuerung im letzten Jahr war auf jeden Fall die Zusammenarbeit mit vielen phantastischen Verlagen, bei denen ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte. Danke an das tolle Team von Randomhouse (besonders die Mitarbeiter von Heyne und btb!), das Team von Mairisch, Carlsen & Aladin, Bastei Lübbe und EMF. Vielen Dank für die tollen Bücher, die ihr mir habt zukommen lassen und auf ein gutes Jahr 2017!