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Everything, Everything: Ein Film über junge Liebe und das Gefühl zu Leben [Filmreview]

Everything, Everything oder im Deutschen besser bekannt als Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt ist ein Film basierend auf Jugendbuch-Bestseller von Nicola Yoon über Liebe, das Leben und eine Krankheit, die Maddy für immer in ihrem Haus gefangen halten wird.

Die Verfilmung des Young Adult-Romans Everything, Everything.

Maddy und Olly in Maddy’s Traum-Dinner
Quelle: Warner Bros.

Maddy leidet unter einer Immunkrankheit, die dafür sorgt, dass sie auf beinahe alles allergisch reagiert und selbst kleinste Infektionen nicht abwehren kann. Damit ihr nichts passiert lebt sie mit ihrer Mutter zusammen in einem Haus, dessen Luft gefiltert wird und welches nur durch eine Luftschleuse betreten werden kann. Nunja betreten werden kann von jedem außer Maddy, denn diese kann das Haus nicht verlassen. Zum Glück gibt es das Internet und mehr Bücher als Maddy jemals lesen kann.

Ihr Leben ändert sich um ihren achtzehnten Geburtstag rum, als Olly in das Nachbarhaus einzieht und ihr direkt den Kopf verdreht. Schnell werden die beiden mehr als nur Freunde, doch da Maddy das Haus nicht verlassen kann, scheint eine gemeinsame Zukunft mehr als nur unmöglich zu sein.

Eine Handlung, die Gemüter spaltet

Auch bei den Buchbewertungen von Everything, Everything – beispielsweise auf Goodreads – gehen die Meinungen weit auseinander. Und auch bei der Filmvariante wird dies nicht anders sein. Während das Buch entweder für seine fantastische, emotionale Handlung mit vier oder fünf Sternen bewertet wurde, fanden viele Kritiker es eher mäßig interessant und gaben dem Buch nur ein bis zwei Sterne. Das das Buch der The Sun is also a star-Autorin dennoch eine durchschnittliche Bewertung von vier Sternen erreicht sollte ein Zeichen für die Qualität des Romans – den ich leider immer noch nicht gelesen habe – sein.

Natürlich gibt es viele Romane und Filme, die ein ähnliches Thema aufgreifen: Bubbleboy (2001) als älteres Beispiel oder The Space between us (2016) als neuerer Film. Immer geht es dabei um Liebe die durch eine Krankheit unmöglich wird und die dennoch versucht wird zu überwinden, da ein gemeinsamer, perfekter Tag wichtiger ist als ein ganzes Leben in Einsamkeit. Das Motiv des Films ist also bekannt.

Auch die Art wie die Geschichte erzählt wird, bietet dabei nur spärlich neue Inhalte und wirft haufenweise Fragen auf, die bis zum Ende des Films nicht geklärt werden. Nur einige davon sind weshalb eine Krankenschwester und ihre Tochter täglich das Haus betreten können, andere Menschen jedoch ein tödliches Risiko darstellen würden. Oder auch was ist mit der restlichen Familie von Maddy? Warum wundert sich keiner der Nachbarn was mit dem komischen Haus los ist? Ist es wirklich in Ordnung, dass Maddy’s Mutter ihre Hauptärztin ist? Stellt dies nicht einen Interessenskonflikt dar? Und die Liste geht weiter und weiter und weiter und würde nur Anfangen die Geschichte zu spoilern. Dennoch bleiben viel zu viele Fragen offen, die einfach ignoriert oder als unwichtig erachtet werden.

Hauptschwierigkeit des Films sind jedoch nicht seine Erzählungslöcher, sondern seine Vorhersehbarkeit. Dies mag zum einen daran liegen, dass es schon viele ähnliche Filme und Bücher gibt, dennoch scheint der Film von Anfang an auf einen bestimmten Höhepunkt zuzulaufen, der dann auch noch bestätigt wird. Etwas mehr Mut hätte der Erzählung nicht geschadet.

Fantastische Effekte, Musik und wundervolle Schauspieler

Was diesen Film dennoch Bedeutung verleiht, sind die vielen kleinen filmischen Mittel und Details. Besonders schön ist die Verwendung von Medien und die Verdeutlichung von Vorstellungen. Während Maddy und Olly nur per Handy kommunizieren können und auch alle anderen Interaktionen von Maddy immer nur per Internet stattfinden, könnte dieser Film sehr schnell sehr langweilig werden. Zum einen wird daher das Mittel der Texteinblendungen benutzt um Nachrichten einzublenden, zum anderen – und hier wird der Film wirklich kreativ – finden die Messanger-Unterhaltungen in fiktiven Räumen statt. Dies ist besonders schön, da Maddy an einem Online-Architekturkurs teilnimmt und für diesen immer wieder sehr aufwendige Modelle von verschiedenen Orten erstellt. An diesen Orten trifft sie sich mit Olly, immer wenn die beiden per geschriebenen nachrichten miteinander kommunizieren. Sehr schön ist hierbei, dass Maddy in jedes Modell immer einen kleinen Astronauten setzt, der in den Gesprächszenen immer im Hintergrund zu sehen ist. Was besonders dann etwas absurd wirkt, wenn Maddy und Olly in einem Dinner sitzen und der Astronaut versucht mit einem Strohhalm zu trinken, während er seinen Helm auf hat.

Auch filmerisch ist der Film spannend gestaltet. Der Einsatz von Licht und Tiefenschärfe gibt dem Film einen klaren, aber vor allem fröhlichen Anblick, wodurch der komplette Film sehr lebensbejahend wirkt. Auch das Setdesign und die darauf abgestimmten Kostüme sind fantastisch. Everything, Everything benutzt vor allem sehr helle Pasteltöne in blau und grün, welche mit Holz und dunkelgrünen Hintergründen kombiniert werden, so dass das Innere des Hauses eher wie ein Ort am Meer oder in einem Wald wirkt. Besonders Maddys-Raum und der Sonnenraum sind sehr schön gestaltet.

Passend dazu trägt die Protagonistin vor allem weiße und pastelltonfarbende Kleidung, die mit Verlauf des Films immer kräftiger wird. Olly hingegen ist durchgehend – wie im Buch beschrieben – schwarz gekleidet, was einen krassen Kontrast zu Maddy darstellt.

Ein weiterer schöner Effekt sind die vorkommenden Illustrationen, die beispielsweise erklären wie Maddy’s Krankheit funktioniert. Leider werden diese besonders zu Beginn des Films verwendet und verschwinden dann komplett. Leider bin ich mir gerade nicht sicher ob die Zeichnungen innerhalb des Films ebenfalls von David Yoon, Ehemann der Autorin und Illustrator des Buches, stammen.

Natürlich gehört zu einem guten Film auch gute Musik. Diese wird im Fall von Everything, Everything durch aktuelle und klassische Pop- und Indiemusik geliefert.

Und der vierte Bestandteil eines Films – neben Handlung, Kamera und Musik – sind die Schauspieler, die wirklich phänomenal gecastet wurden. Amandla Stenberg (Hunger Games) ist als Maddy wirklich bezaubernd. Man merkt ihr an vielen Stellen eine gewisse Kindlichkeit an, die sich mit ihrer Entwicklung zur jungen Frau mischt und ihr einen ganz eigenen Zauber verlieht, der dafür sorgt, dass sich jeder Zuschauer direkt in sie verlieben muss.

Nick Robinson (Jurassic World) wirkt im ersten Moment wie das genaue Gegenteil von Stenberg. Er ist recht unscheinbar und unauffällig. Jedoch wirkt er durch seinen Humor, seine Bemerkungen und Handlungen schnell so sympathisch, dass man verstehen kann weshalb Maddy sich in ihn verliebt.

Was bei den beiden sehr schön ist, ist, dass man ihnen ihre Rollen abkauft. Sie wirken so, als würden sie sich wirklich mögen und als wären sie in vielen den Momenten selber aufgeregt. Diese Authentizität katapultiert den Film definitiv einige Ebenen nach oben.

Everything, Everything: Handlung ohne Tiefgang mit brillanten Schauspielern

Leider ist Everything, Everything ein sehr kurzweiliger Film ohne wirklichen Tiefgang. Die vielen Möglichkeiten, die sich ihm boten Tiefe zu entwickeln, wurden allesamt nicht genutzt und der Film endet wie er begonnen hat: seicht.

Dennoch handelt es sich nicht um einen schlechten Film: Die Kamera, die Effekte, die Art wie der Film technisch erzählt wird und vor allem die absolut unglaublichen Schauspieler, sorgen dafür, dass man sich diesen Film gerne noch einmal angucken möchte und sei es nur für die schönen Bilder. Auf der Handlungseben hoffe ich, dass viel der bestehenden Handlung aus dem Roman nicht übernommen wurde und er deshalb eventuell etwas flach und lückenhaft wirkt. Vor allem lässt einen der Film mit dem Wunsch zurück mehr von Amandla Stenberg zu sehen. Der nächste Film auf einer Watchlist ist definitiv As You Are.

Everything, Everything / Du neben mir | 22.06.2017 | Young Adult | Romanverfilmung

!!! Was auch immer ihr tut, guckt euch nicht den Trailer an, den dieser verrät das Ende des Films. !!!

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Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen [Buchrezension]

Wie schön, wenn ein Buchtitel gleichzeitig auch einen tollen Titel für eine Rezension darstellt. Nachdem großen Erfolg der Reihe How to draw Manga aus dem Hause Carlsen, bringt es nun unter der Reihe Manga-Zeichenstudio weitere Zeichenkurse auf den Markt. Alle richten sich – laut Verlagsseite – sowohl an Anfänger, als auch Fortgeschrittene. Heute nehme ich den bereits sechsten Band dieser Reihe unter die Lupe: Mädchen in coolen Posen.

Mit Aida Maki lernen wie man Manga-Mädchen zeichnet.

Vorweg muss ich einmal anmerken, dass ich einen ziemlichen Haufen an Zeichenbüchern besitze. Egal ob für Anatomie, Perspektive, Mangazeichnungen, Gestik & Mimik oder grundsätzliche Zeichentechniken. Gerade wenn es zu einem Spezialgebiet wie Mangazeichnungen kommt, ist es sehr wichtig, dass der Zeichner weiß was er tut und wie er den Stil richtig einsetzt, gleichzeitig jedoch auch erklären kann, wie man den Stil verwendet um Anatomie zu verfälschen.

Eine Reihe, die dies bisher sehr gut getan hat ist How to draw Manga von der ich jedes Buch blind kaufen und empfehlen würde. Meine Erwartungen an die Manga-Zeichenstudio-Reihe war also entsprechend hoch.

Anatomische Erklärungen für perfekte Manga-Proportionen.

Anatomische Erklärungen für perfekte Manga-Proportionen.

Gute Erklärungen zum Mangazeichnen auf Basis von anatomischen Erläuterungen

Was mir vom ersten Moment an gut an Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen gefällt ist die Ableitung von Erklärungen anhand anatomischer Begebenheiten. Brüste fallen in gewisser Weise, wenn man sich nach vorne beugt, die muss natürlich in einer Zeichnung beachtet werden, wenn die Mangafigur später natürlich wirken soll. Gewisse Proportionen müssen eingehalten werden um später ein gutes Gesamtbild zu erhalten. All diese Tipps sind für jemanden, der ein Anatomiebuch schon einmal in der Hand gehalten hat, sicherlich nicht neu, jedoch für einen totalen Anfänger Gold wert. Oft sind es die kleinen Dinge, die später in einer Zeichnung dafür sorgen, dass die Figur irgendwie unnatürlich wirkt – und das nicht nur auf Grund des gewählten Stils.

Man merkt schnell, dass Aida Maki – die Autorin und Zeichnerin des Buches – weiß was sie tut und große Ahnung sowohl von der Theorie als auch von der Praxis hat.

Neben Grundsätzlichen Erklärungen zur Anatomie, befasst sich das Buch mit einzelnen Körperdetails (Hände, Füße,…), Schattierung und Colorationen, was einen umfassenden Überblick über Mangafähigkeiten vermittelt. Dabei geht sie nicht nur auf das Zeichnen mit Papier und Stift, sondern auch auf das Malen am Computer oder Tablett ein.

Schritt für Schritt Zeichenerklärungen um hübsche Manga-Posen zeichnen zu lernen.

Schritt für Schritt Zeichenerklärungen um hübsche Manga-Posen zeichnen zu lernen.

Was mich leider sehr an diesem Buch stört und ihm viele Punkte kostet, ist die absolute Verfehlung des Themas. In Mädchen in coolen Posen geht es nicht darum Mädchen in coolen Posen darzustellen, sondern um Mädchen, die im Bikini sich nach vorne Beugen oder in Unterwäsche auf dem Bett posieren. Es geht um knappe Röcke und wie man Panty-Shots zeichnet. Hätte das Buch irgendetwas mit Fanservice geheißen, dann wäre es vollkommen okay für mich, dass sowas dabei herumkommt, aber ich wollte starke Frauen, die cool von einer Frau in Szene gesetzt werden. Nicht Höschen und enge Blusen, die am besten durch Wasser unsichtbar geworden sind.

Ich wollte Kriegerinnen und starke Frauen, die für etwas eintreten. Vielleicht trift hier mein feministisches Bild von „cool“ auf ein Motiv, welches viele Mangazeichner nicht erwarten, aber Manga wie Attack on Titan oder Tokyo Ghoul haben uns gezeigt, dass Frauen nicht unbedingt in Unterwäsche und knappen Röcken auftreten müssen um cool zu wirken.

Zusätzlich erklärt Maki wie man Mangazeichnungen coloriert.

Zusätzlich erklärt Maki wie man Mangazeichnungen coloriert.

Das Fazit zu Mädchen in coolen Posen

Nichts desto trotz handelt es sich bei Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen um ein sehr gutes Zeichenbuch, welches perfekt für Anfänger geeignet ist. Die Erklärungen sind sehr detailliert und die Beispiele gut gewählt. Die angewendeten Techniken sind leicht nachahmbar und das Buch bietet einen guten Überblick über wichtige Aspekte der Mangakunst. Ich werde dennoch in Zukunft wieder auf die Bände der How to draw Manga-Reihe zurückgreifen.

Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen | Aida Maki | Carlsen | 2017 | Bei Amazon kaufen


Dieses Buch wurde mir vom Carlsen Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Und jetzt lass uns tanzen: Liebe ist zeitlos [Buchrezension]

Marguerite hat ihr Leben damit verbracht ihren Eltern und ihrem Mann zu gefallen ohne jemals an sich selbst zu denken. Nun, nach dem Tod ihres Mannes fährt sie zu einer Kur, die ihr Leben verändern wird.

Das Liebe zeitlos ist zeigt Karine Lamberts Roman Und jetzt lass uns tanzen. Ein Roman über die Liebe im Alter.

Karine Lamberts zweiter Roman Und jetzt lass uns tanzen handelt von der Liebe und wie Familien mit dieser umgehen, wenn es sich bei den Verliebten um die eigenen Eltern handelt. Was tun, wenn die 78jährige Mutter aus dem Kuraufenthalt einen neuen Liebhaber mitbringt?

Genau in diese Situation werden Frederic und Manou geworfen, nachdem ihre Eltern sich während eines Kuraufenthalts kennenlernen. Die kleine, zierliche Marguerite, die ihr Leben lang davon geträumt hat Abenteuer zu erleben, aber in einer Ehe gefangen war, die sie nicht wollte und in der sie ihren Mann siezen musste. Und Marcel, der seine Kindheitsliebe geheiratet hat, nachdem ihre Famlien gemeinsam von Algerien nach Frankreich geflohen sind.

Doch dieser Roman ist nicht in erster Linie über Frederic und Manou, nein, er wird aus der Sicht der beiden Liebenden erzählt, die sich langsam aneinander rantasten. Die selber unentschlossen sind, ob sie in ihrem Alter sich noch verlieben dürfen. Vor allem sind sie hin- und hergerissen zwischen der Vernunft und dem Wissen, dass ihnen vielleicht nur noch ein paar gute Jahre bleiben.

Holperig erzählte Geschichte, die einen Tief berührt

Was diesen Roman ausmacht ist das wirklich selten aufgegriffene Thema der Liebe im Alter. Lambert selber sagt, dass die Mutter ihrer besten Freundin sie zu dieser Geschichte inspiriert hat. Nach Jahren in einer unglücklichen Ehe, lernte sie einen Mann kennen, mit dem sie in der Küche tanzen konnte. Nach dieser rührenden Geschichte begann Lambert ihre Recherche um mehr über die Liebe und das Alter zu lernen.

In Altersheimen wurde ihr erzählt, dass Nachts die Zimmertüren der Bewohner verschlossen wurden, damit diese sich nicht heimlich Nachts besuchen konnten. Diese Aussagen machten für sie schnell klar, wie sehr ältere Menschen plötzlich wieder zu Kindern degradiert wurden, die selber nicht entschieden dürfen ob sie jemanden Lieben und mit ihm Zeit verbringen wollen.

All diese Themen finden sich eindrücklich in Und jetzt lass uns tanzen wieder. Vor allem Marguerite muss darum kämpfen, dass ihr Sohn sie nicht einfach als Dement abstempelt, als sie plötzlich anfängt ihre Gewohnheiten zu ändern.

Gleichzeitig erzählt der Roman auch von der Vergangenheit. Von Marguerites Schwester, die Abenteuerin, und über Marcels Liebesgeschichte mit Nora, die alleine einen ganzen Roman ausfüllen könnte.

All diese schönen Geschichten sind leider in einen etwas holperigen Erzählstil eingefasst, der Erzählungen und Gespräche nachahmen soll, gerade deswegen jedoch in der gelesenen Variante schnell grob wirkt. Die Perspektive und Erzählzeit springt innerhalb einzelner Kapitel von einem Abschnitt zum anderen und sorgt häufig dafür, dass der Leser nicht weiß wer gerade in welcher Zeit redet. Die Gespräche zwischen Marguerite und Marcel schwanken zwischen Erzählungen und wirklichen Ereignissen, bis man nicht mehr weiß, was gerade wirklich geschieht.

Lambert selbst erzählt in Interviews gerne, dass sie ihre Kapitel gerne laut vorliest um zu überprüfen ob sich die Dialoge und Erzählungen gut anhören. Und während dies während einer Lesung durchaus der Fall ist, macht der Roman es dem eigentlichen Leser dennoch schwer ihm zu folgen.

Daher empfehle ich eher die Hörbuchversion des Romans zu kaufen als den Roman an sich, der als Buch sehr viel seiner Farbigkeit und seines Temperaments verliert. An vielen Stellen wirkt Und jetzt lass uns tanzen eher so, als wäre an Lambert eine großartige Drehbuchautorin verloren gegangen.

Und jetzt lass uns tanzen | Karine Lambert | ★★★☆☆ | Diana Verlag | 2017 | Bei Amazon kaufen


Dieser Roman wurde mir vom Diana Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und er hat mich freundlicher Weise auch zu einer Lesung von Karine Lambert eingeladen. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Hundert Stunden Nacht: Hurricane Sandy trift auf Fänger im Roggen [Buchrezension]

Stell dir vor dein Vater wird über Nacht zur Berühmtheit, weil herauskommt, dass er, Schulleiter, eine Affaire mit einer seiner Schülerinnen hat. Wie würdest du dich verhalten? Für Emilia kommt nur eine Reaktion in Frage: Sie muss weg. So weit weg wie eben nötig. Also schnappt sie sich die Kreditkarte ihres Vaters und macht sich auf den Weg nach New York.

Hundert Stunden Nacht überzeugt nicht nur durch sein sehr hübsches Buchcover.

Was es mit dem Hygienegel und den Kerzen auf sich hat erfahrt ihr in Hundert Stunden Nacht

Hundert Stunden Nacht der niederländischen Autorin Anna Woltz beschäftigt sich in großen Teilen mit der Frage welche Auswirkungen das Internet auf Jugendliche hat und wie sie damit umgehen, wenn sie plötzlich ohne jenes auskommen müssen. Gleichzeitig verwendet der Roman eine Sprache und Metaphorik, die stark an Der Fänger im Roggen erinnert, was auch der Thematik eines Jugendlichen, der vor seinen Problemen flüchtet, geschuldet sein dürfte.

Der Roman beginnt mit Emila, die beschließt sich alleine auf den Weg nach New York zu machen. Und bis sie dort ankommt, scheint ihre Flucht sehr gut geplant zu sein. Bis sie vor dem Apartment, welches sie vermeintlich gebucht hat, steht und feststellt, dass sie einem Schwindler zum Opfer gefallen ist. Zumindest sind die Jugendlichen Seth und seine kleine Schwester Abby bereit Emila Unterschlupf zu gewähren, denn Hurricane Sandy ist bereits kurz vor New York angekommen.

Der größte Teil des Roman beschreibt nun die Zeit in New York während des großen Stromausfalls und welche Auswirkungen, abgesehen von nicht mehr funktionierenden Beleuchtungen, dieser mit sich brachte. Dabei muss Emila sich über sich selbst und ihre Beziehung zu ihren Eltern klar werden, während sie von einem Ozean und einer nicht funktionierenden Internetverbindung getrennt werden.

Sensible Geschichte über das Erwachsen werden

Hundert Stunden Nacht ist allem voran eine Geschichte über das Erwachsen werden. Woltz fragt was passiert, wenn man Eltern plötzlich nicht mehr nur als „Eltern“ wahrnimmt, sondern auch als Menschen. Sie thematisiert die Auswirkungen von Twitter und Co auf unsere Kommunikation und wie schnell aus Gerüchten „Tatsachen“ werden können, wenn sie nur oft genug wiederholt werden.

Aber es geht auch um Emila, Abby, Seth und Jim, vier Jugendliche, die in der Not zu Freunden werden, und die durch das plötzliche Wegbrechen des medialen Dauerrauschens, dazu gezwungen werden sich mit sich selbst und ihrer jeweiligen Zukunft auseinanderzusetzen. Beginnend bei der Einsicht, dass die Kindheit bald vorbei ist und der „Ernst des Lebens“ auf jeden Wartet.

Besonders schön ist hierbei, dass Woltz ihrer Protagonistin zwar eine gewisse kindliche Naivität mitgibt, sie dennoch wie eine Erwachsene behandelt, deren Sorgen und Ängste genauso tiefgehend und genauso berechtigt sind. Dies macht einen großen Teil von Hundert Stunden Nacht aus, denn es wird nicht eine Kinder- oder Jugendgeschichte erzählt sondern eine, in der sich jeder Mensch auf mindestens einer Ebene wiederfinden kann.

Ergänzt wird die Erzählung zusätzlich mit einem fast schon schwarzen Humor und einer großen Menge spitzer Bemerkungen, die dafür sorgen, dass man immer wieder während des Lesens laut loslachen muss.

Hundert Stunden Nacht | Anna Woltz | 2016 | Carlsen | ★★★★☆ | Bei Amazon kaufen


Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von Carlsen zur Verfügung gestellt.

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Sieben Minuten nach Mitternacht: Von Monstern und Geschichten [Buchrezension]

Ein Knacken durchfährt die Nacht und ganz plötzlich steht vor Conor ein gewaltiges Monster. Halb Baum, halb Mensch reckt es sich empor und greift nach dem dreizehnjährigen Jungen. „Ich werde dir drei Wahrheiten erzählen.“, droht es mit seiner gewaltigen Stimme, die die Nacht durchschneitet. „Und dann erzählst du mir eine Wahrheit.“, fährt es fort, bevor es zu erzählen beginnt.

Eines der schönsten Jugendbücher unseres Jahrhunderts: Sieben Minuten nach Mitternacht.

Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein Jugendbuch, welches von Siobhan Dowd begonnen wurde zu schreiben und nach ihrem Tod von Patrick Ness fertiggestellt wurde. Der 2011 unter dem Titel A Monsters Call veröffentlichte Roman verarbeitet zu weiten Teilen Dowds eigene Erfahrungen mit Brustkrebs und die Auswirkungen auf ihre Kinder.

Drei Geschichten und eine verdrängte Wahrheit

Ebenso wie Dowds Familie mit ihrer Erkrankung umgehen musste, geht es in Sieben Minuten nach Mitternacht um Conor, der gemeinsam mit seiner krebskranken Mutter in einem abgelegenen Haus lebt. Und obwohl Conor merkt, dass es seiner Mutter immer schlechter geht, versucht er dennoch daran zu glauben, dass sie wieder gesund wird. is plötzlich ein Monster vor ihm auftaucht und ihm märchenartige Geschichten über das Leben und den Tod erzählt und Conors Mutter so krank wird, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden und er zu seiner Großmutter ziehen muss.

Gleichsam versucht Conor eine Art von Normalität in seinem Schulalltag aufrecht zu erhalten, der plötzlich durchbrochen wird, als seine beste Freundin erzählt, dass seine Mutter schwer erkrankt ist, seine Mitschüler beginnen sich von ihm zu distanzieren – als wäre er der erkrankte – und das Monster ihn plötzlich auch dorthin verfolgt.

Im Grunde wird die ganze Handlung aus Conors Sicht erzählt. Dabei geht es vor allem um alles, was um ihn herum geschieht und weniger um seine wirklichen Gefühle, die er gleichermaßen vor dem Monster und dem Leser zu verstecken sucht. Unterbrochen wird diese recht realistische Erzählung immer wieder durch das Auftauchen des Monsters, welches Conor drei Geschichten darüber erzählt, dass es nicht immer ein Gut gegen Böse gibt, sondern viele Graustufen dazwischen oder unterschiedliche Motivationen. Immer wenn das Monster wieder verschwindet, lässt es dabei etwas zurück, welches auf seine wirkliche Existenz zurückschließen lässt.

Fantastische Metapher für unterdrückte Gefühle macht den Roman auch für Erwachsene lesenswert

Obwohl es sich bei Sieben Minuten nach Mitternacht um einen recht klassisch erzählten Kinder- oder Jugendroman handelt – der immer wieder durch wundervolle Illustrationen unterbrochen wird –, enthält die Geschichte so viel Tiefe, dass sie auch für Erwachsene sehr spannend ist. Das Monster als Metapher für unterdrückte Gefühle, welches immer wieder in Momenten auftaucht, in denen Conor es eigentlich nicht gebrauchen kann, ist ein solch starkes Bild für Trauer und Hilflosigkeit, dass es fast schon wieder zu naheliegend ist und gleichzeitig auf sehr geniale Weise beschreibt wie sich solche Gefühle anfühlen.

Es ist ein sensibler und für Kinder angemessener Umgang mit dem sehr schwierigen Thema eines erkrankten Elternteils, der die Gefühlsebene auf eine Art beschreibt, die alle Menschen gleichermaßen erreichen kann. Genau dies ist es, was das Buch zu einem solch besondern macht, denn jeder Mensch, der eine geliebte Person an eine Krankheit verloren hat, kann sich direkt in Conor hineinversetzen, mit ihm fühlen und verstehen was in ihm vorgehen muss. Gleichzeitig geben Dowd und Ness so wenig wie möglich über Conors Gefühlsleben preis, so dass der Leser nie genau weiß, was in ihm vorgeht und seinen eigenen Erfahrungen auf Conor projektieren kann.

Nur eine Warnung vor dem lesen dieses Romans, der seine fünf von fünf Sternen redlich verdient hat: Dieses Buch wird euch mit einem gebrochenen Herzen zurücklassen.

Sieben Minuten nach Mitternacht | Siobhan Dowd & Patrick Ness | CBJ | 2011 | Roman bei Amazon kaufen

-> Sieben Minuten nach Mitternacht ist mittlerweile verfilmt worden. Auch hierzu könnt ihr meine Rezension lesen.

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Sieben Minuten nach Mitternacht: Wundervolle Verfilmung eines großartigen Buches [Review]

Endlich, endlich, endlich darf ich darüber sprechen wie fantastisch die Verfilmung von Sieben Minuten nach Mitternacht – dem gleichnamigen Roman von Patrick Ness und Siobhan Dowd – ist. Vermutlich war es sogar der beste Film, den ich 2016 gesehen habe und das ich bis heute schweigen musste, hat mich ganz schön fertig gemacht, denn der Film ist soooooo gut. Ähm, nun ja, nun geht es dann auch mit meiner seriösen Rezension los. Ganz ohne Erwartungen…

Der 13jährige Conor kommt nur schwer mit der Krankheit seiner Mutter zu recht. Immer weiter zieht er sich in seine eigenen Gedanken zurück. Bis eines Tages, um sieben Minuten nach Mitternacht, ein Monster vor seinem Fenster erscheint, welches ihm nacheinander drei Geschichten erzählt. Drei Geschichten, die Conors Weltsicht für immer verändern werden.

Erzählt wird der Film in einem relativ nüchternen Ton. Dabei wirkt die Kamera zurückhaltend, beinahe dokumentarisch und führt uns langsam durch den Alltag von Conor (Lewis MacDougall [Pan]) und seiner Mutter (Felicity Jones [Rogue One: A Star Wars Story]). Unterbrochen wird dieses filmische Mittel, bei dem die Kamera manchmal ein wenig zu lange auf den Schmerz gerichtet ist, durch das erscheinen des Baumartigen, animierten Monsters, welches dazu auffordert die eigenen Kreativität zu nutzen. Und somit wirken seine Geschichten, die als animierte Aquarelle dargestellt werden, wie ein natürlicher Teil des zeichenbegeisterten Jungen. Das Animationsteam von Félix Bergés und Pau Costa hat hier ganze Arbeit geleistet. Der Effekt erinnert stark an die Geschichte der Heiligtümer des Todes aus dem siebten Harry Potter-Film und greift damit gleichsam Conors Hobby und die Zeichnungen der Romanvorlage auf.

Natürlich lebt ein solcher Film nicht nur alleine von der optischen Darstellung, sondern basiert hauptsächlich auf der wirklich überragenden schauspielerischen Leistung. Lewis MacDougall zeigt eine wirklich breite Palette an Emotionen, die häufig über die eines Kindes hinausgehen. Besonders die Stellen, in denen er dann doch in kindliche Muster zurückfällt, betonen dieses Können. Auch Felicity Jones ist eine fantastische Darstellerin, die einen großen Teil der Emotionalität des Films trägt. Auch Sigourney Weaver als Großmutter ist wirklich gut besetzt. Lediglich Liam Neeson fällt eher durch eine weniger überzeigende Leistung auf, was auch an dem sonderbar 3D-animierten Monster liegen mag, welches er verkörpert.

Musikalisch unterlegt ist die Geschichte vor allem von einem Streichorchester, welches sich eher im Hintergrund hält und nur wenn es sein muss die Handlung mitträgt. Dieses Vorgehen, welches häufiger in modernen Filmen angewandt wird, hilft die Emotionen auf eine Ebene zu bewegen, auf der sie echt wirken. Fernando Velázquez hat in dieser Hinsicht ganze Arbeit geleistet.

Neuerungen fallen leider negativ auf

Natürlich dürfen Juan Antonio Bayona, Regie, und Patrick Ness, Drehbuch, nicht vergessen werden, denn durch sie würde es diesen Film nicht geben. Gleichzeitig bringen sie mich zu dem Punkt, an dem etwas Kritik angebracht ist. Besonders die Tatsache, dass der Autor des Buches auch gleichzeitig des Drehbuch geschrieben hat, sorgt in den meisten Fällen dafür, dass ein Film entsteht, der sich nah an der Handlung des Buches orientiert. Und obwohl dies über weite Strecken des Films der Fall ist, gibt es dennoch teilweise sonderbare Brüche, die den Film unnötig verlangsamen.

So wird ein großer Teil von Conors Persönlichkeit darüber geprägt, dass sowohl seine Mutter, als auch er selbst künstlerische tätig sind. Etwas, was überhaupt nicht im Buch vorkommt. Auch die Szenen, in denen Conor immer wieder gemobbt wird, und die im Film wirkten, als müsste man eine zusätzliche emotionale Ebene für Conor einbauen, kommen im Buch nicht vor. Was auch erklärt, weshalb sie nicht so wirklich zur Handlung zu passen scheinen. Sie fallen selbst jenen auf, die das Buch nicht gelesen haben.

Am absurdesten finde ich jedoch, dass es eine Hintergrundgeschichte zum Monster gibt, welche das Ende des Films gleich auf zwei Ebenen zerstört: Zum einen braucht das Monster keine Hintergrundgeschichte. Sie ist überflüssig und wirkt wie ein sonderbar spontaner, nicht ganz durchdachter Einfall. Zum anderen ist das Ende des Buches einfach perfekt und genau auf den Punkt erzählt. Danach einfach die Handlung fortzuführen und dann auch noch um eine seltsame zusätzliche Geschichte zu erzählen, macht einfach keinen Sinn und schadet dem Film mehr, als das jener davon profitiert.

Ich selbst habe erst nach dem Film das Buch gelesen und mich danach nur noch stärker gefragt, weshalb Ness jene neuen Szenen eingebunden hat, den ohne sie wäre das Tempo des Films angenehmer gewesen und gerade das Ende hätte einen viel besserer Abschluss dargestellt.

Jammern auf hohem Niveau: Sieben Minuten nach Mitternacht ist einer der besten Filme des Jahres

Natürlich ist der Abschnitt über die Veränderungen unerlässlich, wenn man über eine Verfilmung spricht, dennoch ist dies durch und durch ein überragender Film, der einen von Anfang bis Ende fesselt. Die Schauspieler, die Kamera und die Musik sind alle samt wirklich fantastisch. Die Aquarellszenen sind wirklich schön gewählt und obwohl es sich lediglich um einen „Kinderfilm“ handelt, berührt die Handlung jeden Zuschauer auf einer tiefen emotionalen Ebene.

Ich kann diesen Film, der ab heute in den deutschen Kinos läuft, nur jedem wärmstens Empfehlen. Die zauberhaften Bilder mischen sich mit der wirklich traurigen Geschichte zu einem Gesamtkunstwerk. Großes Kino aus Spanien.

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6 Literaturverfilmungen auf die wir uns 2017 freuen können [SaSo]

2017 wird ein gutes Jahr für alle, die auf Literaturverfilmungen stehen, denn nicht nur kommen einige auf die große Leinwand, nein, auch Streamingdienste wie Amazon Prime oder Netflix haben das Potenzial von Buchvorlagen erkannt. Hier sind sechs meiner Favoriten:

Tote Mädchen lügen nicht, Sieben Minuten nach Mitternacht, The Circle, Girlboss, Lion und Die Taschendiebin sind nur sechs der vielen Literaturverfilmungen die dieses Jahr ins Kino oder zu Netflix kommen.

Bilder: Amazon.de

Tote Mädchen lügen nicht / 13 Reasons Why (Serie)

Die Netflix-Serie Tote Mädchen lügen nicht ist definitiv jetzt schon eine meiner Lieblingsserien. Basierend auf dem gleichnamigen Roman (im Original 13 Reasons Why), erzählt die Serie in 13 Folgen warum die Highschoolschülerin Hanna Selbstmord begannen hat. Jede Folge ist dabei eine Kassettenseite, auf welcher Hanna einen Grund beschreibt.

Die Art der Erzählung ist wirklich sehr besonders und ich finde es faszinierend, wie sensibel mit solch einem Thema umgegangen wird. Hinzu kommt ein wundervoller Soundtrack voller 80er-Jahre Indiepop.

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Sieben Minuten nach Mitternacht / A Monsters Call (Film)

Ich hatte das Glück die Verfilmung von Sieben Minuten nach Mitternacht, der im Mai in die Deutschen Kinos kommen wird, schon vorab zu sehen, und auch wenn ich jetzt noch nicht viel zum Film sagen darf, kann ich euch versprechen, dass dies eine wirklich sehr schöne Verfilmung des Romans von Patrick Ness ist.

In der Geschichte geht es Conor, dessen Mutter an Krebs leidet. Während er nicht weiß wie er mit der Situation umgehen soll, erscheint im immer wieder ein Monster, welches versucht ihm zu helfen. Sowohl der Roman als auch das Buch versuchen diese Ereignisse möglichst fließend ineinander übergehen zu lassen, so dass es nicht wie ein Fantasyroman / -film wirkt.

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The Circle (Film)

Um ehrlich zu sein fand ich den Roman The Circle ziemlich schlecht. Die Idee eines Konzerns, der all unsere Daten überwacht und dadurch weiß wie sich Menschen verhalten und wie man sie beeinflussen kann, ist in unseren Zeiten aktueller als es zur Erscheinung 2013 war. Jedoch fehlte dem Roman etwas Entscheidendes: Eine Handlung. Dennoch sieht der Trailer mit Emma Watson und Tom Hanks für die Verfilmung, die im September in die Deutschen Kinos kommen wird, wirklich interessant aus:

[https://www.youtube.com/watch?v=-tIpycyJAVo]

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#Girlboss (Serie)

#Girlboss steht auf der Leseliste so ziemlich jeder emanzipierten Frau aus der Generation Y. Die Biographie von Sophia Amoruso, die mit Verkaufen auf eBay begann und daraus die Marke Nasty Gal erschuf, wurde nun von Netflix grob verfilmt. Hier geht es weniger um das Erschaffen eines Geschäfts, sondern vielmehr um das Lebensgefühl der überaus anstrengenden Sophia. Witzig anzuschauen ist die Serie dennoch.

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LION: Der lange Weg nach Hause (Film)

Lion läuft bereits seit Februar in den deutschen Kinos. Im Film geht es um einen kleinen Jungen, der im Zug einschläft und nicht mehr nach Hause zurück findet. Schließlich wird er von einer amerikanischen Familie adoptiert. Jahre später macht er sich auf den Weg um seine eigentliche Familie wieder zu finden. Eine sehr schöne Geschichte voller großer Emotionen, die mit sechs Oscarnominierungen belohnt wurde.

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Solange du lügst: Fingersmith / Die Taschendiebin (Film)

Auch diese Verfilmung ist bereits seit Anfang des Jahres in den Deutschen Kinos zu sehen. Der Film Die Taschendiebin basierend auf dem Roman Solange du lügst, erzählt in großen Bildern die Geschichte der Taschendiebin Sookee, die für die reiche Erbin Hideko als Dienstmädchen arbeitet. Sookees Plan: Zusammen mit einem Heiratsschwindler wird sie die naive Hideko um ihr Vermögen erleichtern. Doch dann beginnen die beiden Frauen sich zueinander hingezogen zu fühlen und das ausgerechnet in den 1930er Jahren in Korea…

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