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P.S. I still love you: Die Liebe könnte so einfach sein, ist sie aber nicht [Hörbuch]

Lara Jeans Leben ist ganz schön aus den Fugen geraten. Sie und ihr Freund hatten einen riesigen Streit, der unüberwindbar zu sein scheint, ein vermeintliches Sexvideo taucht bei Instagram auf und dann antwortet John, Lara Jeans Kindheitsliebe, auch noch auf den letzten ihrer Liebesbriefe. Ja, in Band zwei der To all the boys I loved before-Reihe geht es hoch her.

P.s. I still love you von Jenny Han ist nun auch als Hörbuch erhältlich.

Nach den Ereignissen aus Band eins – zu denen ihr hier meine Rezension findet – hat sich Lara Jeans Leben nicht wirklich vereinfacht. Ihre geheimen Liebesbriefe, die heimlich von Kitty verschickt wurden, haben Lara Jean nicht nur mit dem Jungen, den sie liebt, zusammen gebracht, sie haben noch viel mehr Chaos angerichtet, als sie abschätzen kann. Denn plötzlich ist ausgerechnet John wieder in ihrem Leben. John, mit dem sie ihren romantischsten Moment erlebt hat. John, den sie heimlich besucht hat um zu sehen wie es ihm geht. John, den sie nicht ansprechen konnte.

Und doch ist es eigentlich Peter, den sie liebt. Oder nicht? Lara Jean muss eine Entscheidung treffen: Will sie mehr von John, als sie sich eingestehen will oder möchte sie um Peters Liebe kämpfen?

Halbzeit für die Liebe

Mit P.S. I still love you geht die Reihe rund um Lara Jean in die zweite Runde und wird mit Always and Forever, Lara Jean ihren Abschluss finden. Nachdem Jenny Han bereits in Band eins eine sehr turbulente Liebesgeschichte mit vielen witzigen Momenten erzählt hat, macht sie mit dieser Grundformel auch im zweiten weiter. Natürlich ist die Geschichte um die Highschool-Schülerin Lara Jean und ihr Liebesleben kein hochtrabendes Epos, aber dass muss es auch gar nicht sein.

Diese zuckersüße Geschichte unterhält auf ihre eigene Art und Weise und wirft uns mitten hinein in den Alltag einer amerikanischen Highschool mit all ihren eigenen Regeln und Verwickelungen. Gleichzeitig geht es im zweiten Band mehr um Lara Jeans Kindheit, ihre Freundschaften und wie sich diese weiterentwickelt haben.

Ein wirklich sehr gelungenes Hörbuch

Untermalt wird diese gut geschilderte Handlung, in die man sich schnell hineinfühlen kann, von Leonie Landa, die bereits für To all the boys I loved before Lara Jean ihre Stimme lieh. Ihre Stimme klingt sanft, nachdenklich, melancholisch und nachdenklich. Gleichzeitig schwankt sie zwischen dem kleinen Mädchen, welches Lara Jean gerne wäre, und der Frau, die sie gerade wird.

Ihre Stimme macht es einfach dem Geschehen nicht nur zu lauschen, sondern vollkommen in es einzutauchen und mitzufiebern. Auch fällt im zweiten Hörbuch weniger stark auf, an welchen Stellen gekürzt wurde. Während in Band eins John vollkommen fehlte, der beim zweiten Hörbuch scheinbar aus dem nichts auftaucht, fallen mir beim hören dieses Mal weniger Szenen auf, die gekürzt wurden. Und das, obwohl es sich wiederum um eine gekürzte Fassung handelt.

Natürlich kann man an dieser Stelle wieder einmal das Vorgehen des Verlags kritisieren, jedoch sind die fehlenden Szenen dieses Mal weniger entscheidend und sorgen eher dafür, dass das Tempo des Buches ein wenig beschleunigt wird, ohne unvollständig zu wirken.

Ein (Hör)Buch, dass Lust auf mehr macht

Ich kann es kaum erwarten in diesem Jahr die Fortsetzung zu P.S. I still love you zu lesen und ich hoffe sehr darauf, dass CBJ Audio sich wieder dafür entscheiden wird eine Hörbuchfassung mit Leonie Landa auf den Markt zu bringen.

Die Reihe im Überblick:


Dieses Hörbuch wurde mir von CBJ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Nein, dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Odyssee: Gefeierte Übersetzung mit gruseligem Schriftsatz [Buchrezension]

„Muse, erzähl mir vom Manne, dem wandlungsreichen, den oft es
Abtrieb vom Wege, seit Trojas heilige Burg er verheerte.“
– Homer – Odyssee – Übersetzung Kurt Steinmann

Kurt Steinmanns gefeierte Ausgabe von Homers Odyssee.

Die Odyssee als solcher bedarf keiner Einleitung. Sie ist so bekannt, dass sie in ein geflügeltes Wort übergegangen ist und gerade so, wie es Odysseus, der Held des Heldengesangs, 20 Jahre brauchte um endlich den Weg zurück zu seiner Frau zu finden, so gibt es scheinbar auch keinen Leser, der diese Erzählung in weniger Jahren durchzulesen vermag.

Gerade diesen Zustand versucht Kurt Steinmann mit seiner Übersetzung zu ändern. Gleichzeitig versucht er sich möglichst nah an den Originaltext zu halten und ihn dennoch in Worten und Satzstrukturen wiederzugeben, die unserer Zeit entsprechen und die es dem Leser dadurch ermöglicht einen Zugang zum ohnehin schon schwierigen Text zu geben. Über dies hinaus bietet die Taschenbuchausgabe von 2016 56 Seiten mit allerhand Erklärungen zu einzelnen Worten, Begriffen und Personen, die das Verständnis weiterhin förder sollen.

Allein für das anfangs genannte Zitat finden sich gleich zwei Erklärungen, die zum einen die altertümliche Verwendung des Wortes wandlungsreich (jemand, der eine Situation zu seinem Vorteil zu wandeln weiß) und zum anderen eine Hilfestellung für die Anspielung auf den Untergang Trojas (es war Odysseus, der das hölzerne Pferd nach Troja schickte) bieten.

All dies kann jedoch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass die Odyssee weiterhin einer der anspruchsvollsten Texte der Menschheit bleibt, der in seinem eigenwilligen Versmaß fast 400 Seiten umfasst. Aber dies wiederum wird jedem Leser klar sein, der sich auf dieses Werk einlässt. Es erwartet auch niemand Faust an einem Tag durchzulesen und ohne Schwierigkeiten zu verstehen.

Die Odyssee der Weißräume

Woran es dieser Ausgabe jedoch vor allem anderen mangelt, ist ein gut lesbares Layout. Die Zeilen sind fast vollständig an den Rand gequetscht und in einer etwas zu kleinen Schriftart gesetzt. Der einzige vorhandene Weißraum befindet sich jeweils rechts der einzelnen Verse, wenn ein Vers nicht lang genug ist um bis zur Versnummer zu reichen.

Dieses Vorgehen sorgt leider dafür, dass es äußerlich wirklich schön und edel gestaltete Buch, von innen relativ billig wirkt. Es erweckt den Eindruck, dass niemand wirklich darüber nachgedacht hat den hochwertigen Inhalt in eine Form zu bringen, die diesem entspricht. Fast hat man das Gefühl, dass Papier gespart werden sollte. Ein Rand von etwa ein bis zwei Zentimetern hätte sicherlich hier viel retten können und das Buch, welches ohnehin schon etwas wuchtiger ist als viele andere Taschenbücher, nur minimal vergrößert.

Auch die Anmerkungen wären sicherlich nicht im Anhang, sondern als Fußnoten praktischer gewesen, so dass man nicht ununterbrochen damit beschäftigt ist vor und zurück zu blättern, aber dies hängt wohl vom persönlichen Geschmack ab.

Preiswerte Variante einer sehr gelungenen Übersetzung

Gerade wer die Übersetzung von Johann Heinrich Voß kennt, wird überrascht sein, wie viele Unterschiede es zu dieser neuen Version von Steinmann gibt, die sich Näher an das Original zu halten sucht. Damit nimmt Steinmann, wie bei vielen neueren Übersetzungen klassischer Werke, von der Tradition Abschied ein poetisches Werk vor allem als poetischen Text zu übersetzen, der auch in der Deutschen Fassung ein eigenes Versmaß aufweist, welches Poesie über Textnähe stellt. Dies bringt mit sich, dass der Text nicht unbedingt immer so wohlklingend ist wie es beispielsweise bei Voß der Fall ist, dafür aber weniger Inhalt auslässt und hierdurch Zusammenhänge anders darstellen kann.

Wem es also nur darum geht diese wirklich gelungene neue Übersetzung zu lesen, der ist mit der Taschenbuchausgabe vom deutschen Penguin Verlag sehr gut bedient, da sie eine preislich wirklich gute Alternative zur Erstausgabe vom Manese Verlag darstellt, welche mit 129 Euro nicht unbedingt erschwinglich ist. Hier hingegen ist das Taschenbuch für bereits 12 Euro erhältlich. Dennoch muss man was den Lesekomfort angeht einige Abstriche machen.

Odyssee | 2016 | Penguin Verlag | 445 Seiten | Bei Amazon kaufen


Die Odyssee wurde mir vom Penguin Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Magisterium: Willkommen in Cassandra Clares Zauberschule [Buchrezension]

Sein ganzes Leben ist Callum Hunt von seinem Vater vor der Zauberschule – dem magisterium &ndach; gewarnt worden. Dem Ort, der für den Tod seiner Mutter und vielen anderen Menschen verantwortlich ist. Nun soll Call selber dorthin gehen und es gibt kein Entkommen vor den Magiern…

Magisterium: Eine Fantasy-Reihe rund um den jungen Magier Callum Hunt.

Mit der Magisteriums-Reihe erscheint eine neuerliche Kooperation von Cassandra Clare (The Mortal Instruments), dieses Mal zusammen mit Holly Black (Die Spiderwick-Geheimnisse). Bereits 2014 wurde der erste Band Der Weg ins Labyrinth publiziert und ist nun auch als Taschenbuch in Deutschland erschienen.

Grundlegend erzählt die Reihe von Callum und seinen beiden Mitstreitern Aaron und Tamara, mit denen er gemeinsam von Master Rufus im Magisterium in Magie unterrichtet. Anders als von seinem Vater immer beschrieben, handelt es sich hierbei jedoch um eine recht friedliche Schule, die mit ihren Schülern sehr verantwortungsvoll umgeht, sie gleichsam aber auch darauf vorbereitet die nicht magische Bevölkerung vor gefährlichen Magiern, wie dem Feind des Todes, zu beschützen.

Jeder der einzelnen Bände erzählt dabei von den Abenteuern, die die drei innerhalb eines Schuljahrs erleben. Bisher sind bisher drei Bände erschienen. Zwei weitere sind angekündigt.

„Ist doch nur ein Harry Potter rip off

Den größten Vorwurf, den sich Clare und Black für ihre Magisteriums-Reihe anhören dürfen ist sicherlich, dass es ein rip off von Harry Potter ist, also die beiden lediglich von Rowlings Erfolg zu profitieren suchen, indem sie eine ähnliche Geschichte erzählen.

Und ja, es gibt gewaltige Parallelen zwischen den beiden Reihen. Eine Zauberschule, drei Lehrlinge, ein Feind, der den Tod zu überwinden sucht, Aufgaben, die nicht von Kindern erledigt werden sollten und Bücher, die jeweils die Ereignisse eines Schuljahres zusammenfassen. Ach und um ein Internat handelt es sich bei beiden Schulen dann auch noch.

Jedoch trift dies auf beinahe jede Geschichte zu, die in irgendeiner Form etwas über magische Schulen, Internate oder Magier erzählt. Gerade die Kombination einer Gruppe bestehend aus zwei Jungs und einem Mädchen ist dabei im gesamten Bereich der Jugendbücher sehr beliebt. Zudem wirft es die Grundlegende Frage auf, ob jemals wieder ein Zaubererbuch geschrieben werden kann, ohne, dass jemand den Vorwurf erhebt, dass die Geschichte nur auf Basis von Rowlings-Geschichten entstehen konnte.

Nein, diese Geschichte ist nicht einfach eine weitere Harry Potter-Geschichte, auch wenn man sich natürlich vorstellen kann, dass Clare und Black durchaus die Geschichten um den berühmten Zauberlehrling gelesen haben. Dennoch ist ihr Universum durchweg anders geartet. Magie wird hier viel klassischer praktiziert. Es gibt die vier klassischen Elemente und das Chaos, die eher unter einem Alchemistischen Blickwinkel betrachtet werden. Magier müssen keine komplizierten Zaubersprüche lernen, sondern die vier Elemente anrufen und diese benutzen, indem sie sie verändern.

Auch die Handlung hat abgesehen von dem Kampf von Gut und Böse – der immer wieder als ein Kampf mit vielen Grautönen beschrieben wird – nur sehr wenig von Rowlings Geschichte. Grundsätzlich werden klassische Fantasy-Motive aufgegriffen und in kreativer Weise in eine neue Welt eingebettet. Dabei geht es um Fragen von Loyalität, Freundschaft und Vertrauen. Über allem schwebt dabei die Frage warum ein Mensch auf die dunkle Seite wechselt. Welche Motive kann jemand haben um einen Krieg zu beginnen und die Welt ins wortwörtliche Chaos zu stürzen.

Tolle Erzählstimme mit sarkastischen Momenten

Besonders die Erzählstimme von Callum macht diese Buchreihe so interessant. Callum ist kein braver kleiner Zauberlehrling, der für das Wohl der Menschheit ein paar Regeln zurechtbiegt. Callum ist eine durchweg sarkastisch angelegte Figur, die seinen eigenen Ideen mit einbringt und durchaus dunkle Pläne hinterfragt. Um noch einmal zu dem Harry Potter-Vorwurf zurück zu kommen: Er hätte in Band eins bereits Dumbeldores Vorgehen hinterfragt und ihn darauf angesprochen, weshalb ausgerechnet er gegen Voldemort kämpfen muss.

Auch seine spitzen Bemerkungen und die Kriegstreiberpunkte, die ab Band zwei vergeben werden, sorgen dafür, dass es unglaublich viel Spaß macht der Handlung zu folgen und tragen mit dazu bei, dass diese Reihe nicht nur für Kindern, sondern auch für Erwachsene interessant ist.

Ich jedenfalls kann gar nicht genug von den Abenteuern im Magisterium bekommen und warte gespannt auf Band vier der Reihe.

Bisher in der Reihe Magisterium erschienen

Band vier und fünf werden vermutlich „Die silberne Maske“ und „Der goldene Junge“ heißen. Band vier erscheint noch 2017 auf Englisch. Eine Deutsche Ausgabe ist noch nicht angekündigt worden.


Magisterium: Der Weg ins Labyrinth wurde mir als Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Terranauten: „Nichts rein, nichts raus“ [Hörbuchrezension]

„Nichts rein, nichts raus“, das ist das Motto der zweiten Ecosphere 2 Mission. Nachdem die erste bereits grandios gescheitert ist sind die acht Terranauten, die den zweiten Versuch starten werden, entschlossen zwei Jahre abgeschottet von der übrigen Menschheit in einer Kuppel aus Glas zu überleben um so die größte Studie zum Thema hermetisch abgeriegelte Biosystem und Gruppenverhalten zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Wenn da nicht die Sache mit Dawn und Ramsey wäre…

Das Hörbuch zu T.C. Boyles Die Terranauten.

Was wäre, wenn man ein riesiges Gewächshaus mitten in die Wüste bauen, dort einen künstlichen Dschungel, Felder und einen Ozean anlegen würde und in diesen acht Menschen für zwei Jahre einsperren würde? Wie würde sich die Umwelt in der Kuppel verändern? Und viel spannender: Wie würden sich die Menschen verändern? Genau dieser Frage will ein Team von Forschern nachgehen und suchen daher nach freiwilligen Wissenschaftlern, die sich genau diesem Experiment stellen wollen.

Dabei müssen die Wissenschaftler nur mit dem auskommen, was ihnen in der Kuppel zur Verfügung steht. Dies bedeutet aber auch: Wenn die Ernte schlecht ausfällt muss die kleine Gruppe hungern und wenn die Pflanzen zu wenig Sauerstoff produzieren, weil das Wetter außerhalb der Kuppel schlecht ist, dann gibt es eben weniger Atemluft. Auch die medizinische Versorgung muss selbst geleistet werden und dies scheint soweit okay zu sein, bis eine der Terranautinnen schwanger wird und dadurch nicht nur das Experiment, sondern die ganze Gruppe in Gefahr bringt.

T.C. Boyles Roman meisterlich erzählt

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von T.C. Boyle aus dem Jahre 2016, bringt der Hörverlag nun eine gekürzte Lesung von Die Terranauten heraus. Dabei bedienen sie sich des gleichen Tricks, der auch schon Boyles Roman so überaus spannend macht: Sie lassen die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählen.

Konkret sind dies Dawn Chapman, die Terranautin, die die Presse liebt, gelesen von Eli Wasserscheid, Ramsey, der draufgängerische Terranaut, gesprochen von August Diehl, und Linda, Dawns beste Freundin, die es nicht in die Kuppel geschafft hat, verkörpert durch Ulrike C. Tscharre. Alle drei Sprecher haben gemein, dass sie sehr klare Stimmen haben, denen man gut folgen kann, die aber vor allem die Figur durch ihre Stimme beleben und dadurch dafür sorgen, dass ein wahres Kopfkino entsteht. Dies mag unter anderem daran liegen, dass gleich zwei der Sprecher bereits einige Hörbücher aufgenommen haben, aber mehr noch daran, dass sie eben gute Schauspieler sind, die genau wissen wie wichtig es ist auch mit der Stimme Emotionen hervorzurufen.

Wie so oft bei Hörbüchern kommt es jedoch nicht nur auf die Stimmen an, sondern vor allem auf den Inhalt und der hat es wirklich in sich. Das Experiment basiert auf ähnlichen Vorhaben von amerikanischen Forschergruppen und man merkt Boyle an, dass er sich sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat um ein möglichst gut funktionierendes setting zu schaffe. In dieses binde er die wirklich spannende und emotional stark aufgeladene Handlung ein, die trotz allem im nüchternen Ton eines Berichts erzählt wird Reflektiert und distanziert.

Hierbei werden die Ereignisse teilweise von einem der drei Protagonisten geschildert, ab und zu erfahren wir auch aus allen drei Perspektiven was geschehen ist. Dies ist vor allem immer dann unterhaltsam, wenn Dawn beispielsweise über die Gefühle oder Taten eines der anderen Protagonisten spricht und hier konsequent mit ihrer Einschätzung falsch liegt. Wenn sie zum Beispiel darüber spricht wie gut Linda es verkraftet hat, dass sie nicht für die zweite Mission ausgewählt wurde, während Linda selbst darüber schreibt wie sehr sie Dawn dafür verabscheut, dass sie in die Kuppel darf und sie selbst nicht.

Dieses Spiel mit den Perspektiven ist es, welches diesen Sci-Fi-Roman und das dazugehörige Hörbuch aus der Masse heraushebt. Andererseits ist es genau das, was man von einem Faulkner Award-Gewinner erwarten würde. So oder so handelt es sich um eines der besten Hörbücher, welches ich seit langem gehört habe und welches mich gleich nach seinem Ende dazu gebracht hat es wieder von vorne anzufangen.

Die Terranauten | Der Hörverlag | 2016 | Sci-Fi | 1006 Minuten | Bei Amazon kaufen


Dieses Hörbuch wurde mir vom Hörverlag zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Moonatics: Wir haben die Erde zerstört, lasst uns auf dem Mond weiterfeiern [Buchrezension]

Wie wird unsere Zukunft aussehen, wenn wir weiter so leben wie wir heute leben? Was wird aus der globalen Erwärmung werden? Wie werden sich Techniken wie Alexa weiterentwickeln? Was wird aus der Menschheit? All diese Fragen versucht Arne Ahlert in seinem ersten Roman Moonatics zu beantworten.

Wie sieht unsere Zukunft aus? Moonatics von Ahlert versucht eine mögliche Zukunft der Erde zu beschreiben. Im Gewand eines Reiseromans.

Wir schreiben das Jahre 2043. Darian ist 42, kommt aus London und fühlt sich, wie fast jeder Mensch seiner Generation – den Millennials – irgendwie verloren. Seit der Veränderung des Golfstroms ist es in Europa schrecklich kalt und um dieser Kälte zu entgehen tut er, was fast jeder Mensch tut, er reist um die Welt, arbeitet als freiberuflicher Webseitenentwickler und fühlt sich nirgendwo richtig zu Hause. Seine Hippie-Mutter, die nach Indien ausgewandert ist und sein abwesender Vater, dessen Namen Darian noch nicht einmal kennt, sind dabei keine wirkliche Hilfe.

Bis er eines Tages einen Brief von seinem Vater erhält oder vielmehr von seinem Anwalt, der Darians Leben auf einen Schlag verändert, denn plötzlich ist er reich. So reich, dass er sich eine Reise zum ultimativen Urlaubsziel leisten kann: Levania. Das Hotel auf dem Mond, in welches sich die reichen und berühmten zurückziehen. Das Hotel am Ende des Mondes, in dem man, wenn man es sich leisten kann, in aller Ruhe Ausflüge über den Mond unternehmen kann ohne von den Chinesen gestört zu werden.

Drei Wochen lang soll dies Darians Wahlheimat sein, bevor es zurück zu Erde geht. Doch Levania, welches immer eine große Party zu sein scheint, die von Industriemagnaten, Ex-Terroristen und den sogenannten Monnatics gleichermaßen besucht wird, übt eine immer größere Wirkung auf ihn aus. Und dann ist da noch die Sache mit der Steuerfahndung, die Darian die Entscheidung – auf dem Mond bleiben oder zur Erde zurückkehren – sehr viel einfacher zu machen scheint.

Konzeptbuch ohne wirkliche Handlung: PARTY!

Was soll ich sagen, was Moonatics wirklich gut kann und es im Vergleich zu vielen Sci-Fi-Büchern wirklich hervorhebt ist die Detailversessenheit von Ahlert. Er beschreibt eine potenzielle Zukunft, die sich im Angesicht unserer Gegenwart gar nicht so falsch anfühlt. Apple bietet seinen Anhängern mittlerweile auf der ganzen Erde gleich aussehende Zimmer, die nach einem Netflix-Model es dem jeweiligen Abonnenten ermöglichen überall auf der Erde zu wohnen. Die Google-Glasses haben sich durchgesetzt, dafür aber eine Kontaktlinse, die Informationen aus dem Internet heraussuchen kann. China ist die wichtigste Weltmacht und Roboter haben sich so weit weiterentwickelt, dass man von wirklicher künstlicher Intelligenz sprechen kann.

Besonders die Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt und mögliche Folgen – Klimaerwärmung, verseuchte Meere, Müllberge und so weiter – wurden von Ahlert sorgfältig recherchiert und in seine Handlung eingebunden. Oder viel mehr in das sogenannte setting, denn nichtsdestotrotz muss man sich fragen ob dieses Buch eine wirkliche Handlung besitzt.

Auf beinahe 600 Seiten lässt Ahlert seinen Protagonisten von einer krassen Party zur nächsten eilen. Immer mit dabei: pseudo-philosophische Diskussionen, viel zu viel Alkohol, Gras und die über alles schwebende Gefahr, dass irgendein Trottel vollkommen high ohne Raumanzug durch die Luftschleuse auf den Mond rennt. Was dann im Laufe des Buches ein paar Mal passiert und von den wirklich sehr abgestumpften Figuren hingenommen wird. „The show musst go on.“, oder viel mehr die Party, denn wenn man schon weiß, dass der Menschheit nur noch ein paar gute Jahre bevorstehen werden, warum sollte man sich dann um das Problem kümmern, wenn man auch stattdessen feiern könnte, als gäbe es kein Morgen mehr?

Bittere Aussichten für die Menschheit

Ahlerts Version einer Mond-Hippie-Kommune ist alles andere als berauschend. Die Zukunft die er zeigt besteht nicht nur aus faszinierenden Fragen danach, wie sich unsere Technik weiterentwickelt und mit ihr der Mensch, es besteht vor allem darin aufzuzeigen, dass jeder Mensch der Generation-Y und der Millenials als Erwachsene keinerlei Verantwortungsbewusstsein entwickelt haben. Stattdessen stehen Party, Party und noch mal Partys an erster Stelle.

Klar ab und an geht es darum ob man nicht ein neues Paradies auf dem Mond erschaffen könnte, alles in allem bleibt Ahlerts Roman jedoch flach und langweilig. Nachdem das setting über beinahe 200 Seiten aufgebaut wurde, erwartet man, dass nun endlich eine Handlung beginnen wird. Und nein, dabei reicht es nicht Darian auf eine neue Party zu schicken oder einen Golfplatz auf dem Mond zu konstruieren, sondern eine wirkliche Handlung, bei der Dinge geschehen oder zumindest bedeutungsschwangere Diskussionen geführt werden.

Stattdessen läuft der Roman auf ein fast schon absurdes, tarantinoartiges Ende zu, bei dem sich die Ereignisse plötzlich überstürzen, parallele Welten auftauchen und irgendwie Mord zur Abendunterhaltung wird.

Moonatics | Arne Ahlert | Sci-Fi | 2016 | Heyne | Bei Amazon bestellen


Moonatics wurde mir vom Heyne-Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst

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Lesechallenge 2016: 45 Bücher in 12 Monaten [SaSo]

2015 habe ich mir vorgenommen 2016 zwölf Bücher zu lesen. Zwölf Bücher haben sich recht schnell als relativ schlechte Challenge herausgestellt, denn bereits im März war ich mit meiner Challenge durch, so dass ich beschloss mir eine richtige Herausforderung zu suchen und stattdessen 45 Bücher zu lesen.

Von Jugendbuch bis Klassiker ist alles in meinem Bücherstapel vertreten.

Wenn ihr euch fragen solltet, wie ein Bücherstapel aus 40 Büchern aussieht, nun ja so. Nach der hälfte hatte er schon keine Lust mehr von alleine zu stehen und er reicht mir fast bis zur Brust. Leider habe ich fünf Bücher nur digital gelesen, so dass er nicht noch enormer ausgefallen ist.

Was ich 2016 gelesen habe

2016 habe ich tatsächlich 45 Bücher gelesen. Darunter fünf Manga und ein Sachbuch. Theoretisch hätte ich sogar einige weitere Bücher auf der Liste unterbringen können, aber alle Bücher, die ich nicht vollständig gelesen habe oder bei denen es sich um Bastelbücher handelten, sind hier natürlich nicht aufgelistet.

Hauptsächlich habe ich Bücher aus dem Bereich Jugendbuch / Young Adult gelesen. 32 von 45 Büchern (also über 70%) stammen aus diesem Genre. Darunter waren sieben Reihen, die ich entweder vollständig oder zum Teil gelesen habe. Die Außenseiter sind definitiv die Sachbücher, von denen ich einige angefangen, jedoch nur zwei beendet habe, und Theaterstücke von denen ich nur zwei – Harry Potter und das verwunschene Kind und King Lear – geschafft habe.

  • Love Letters to the Dead ★★★☆☆ [Young Adult, Liebe]
  • Nachtzug nach Lissabon ★★☆☆☆ [Fiktion, Philosophie]
  • The perks of being a Wallflower ★★★☆☆ [Young Adult, Coming of Age]
  • Die Luna Chroniken: Wie Mond so Silber ★★★★☆ [Fantasy, SciFi, Märchen, YA]
  • Die Luna Chroniken: Wie Blut so Rot ★★★★★ [Fantasy, SciFi, Märchen, YA]
  • Die Luna Chroniken: Wie Stern so Gold ★★★★☆ [Fantasy, SciFi, Märchen, YA]
  • Die Luna Chroniken: Wie Schnee so Weiß ★★★★☆ [Fantasy, SciFi, Märchen, YA]
  • Carry On ★★★★☆ [Young Adult, Fantasy]
  • Fangirl ★★★★☆ [Young Adult, Studentenleben]
  • Der Marsianer ★★★☆☆ [SciFi]
  • Aristotle and Dante discover the secrets of the universe ★★★☆☆ [Young Adult, Philosophie]
  • Hello Ruby ★★★★★ [Kinderbuch, IT]
  • Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki ★★★★☆ [Asiatische Literatur]
  • Afterdark ★★★★☆ [Asiatische Literatur, Mystery]
  • Disrupted ★★★★☆ [Biografie, Marketing / Journalismus]
  • Ich und Earl und das (sterbende) Mädchen ★★★★☆ [Young Adult, Humor]
  • To all the boys I loved before ★★★☆☆ [Young Adult, Liebe]
  • P.S. I Still love you ★★★★☆ [Young Adult, Liebe]
  • The love that Split the world ★★★★★ [Young Adult, Fantasy, Liebe]
  • Südlich der Grenze, westlich der Sonne ★★★★☆ [Asiatische Literatur, Liebe]
  • Everland ★★☆☆☆ [Young Adult, Sci-Fi]
  • Wenn der Sommer endet ★★★☆☆ [Horror, Mystery, Young Adult]
  • King Lear ★★★★☆ [Theaterstück, Klassiker, Drama]
  • Harry Potter und das verwunschene Kind ★★★☆☆ [Young Adult, Fantasy]
  • Orange ★★★★☆ [Manga, Liebe, Drama]
  • The Raven Cycle ★★★★★ [Young Adult, Fantasy]
  • Short Stories from Hogwarts of Power, Politics and Pesky Poltergeists ★★★★☆ [Young Adult, Fantasy]
  • Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen ★★★★☆ [Young Adult, Coming of Age]
  • Short Stories from Hogwarts of Heroism, Hardship and Dangerous Hobbies ★★★★☆ [Young Adult, Fantasy]
  • Hogwarts: An Incomplete and Unreliable Guide ★★★★☆ [Young Adult, Fantasy]
  • Nest ★★★☆☆ [Young Adult, Kinderbuch, Drama]
  • Blood & Ink: Die Bücher von Timbuktu ★★★★★ [Young Adult, Gegenwartsgeschichte]
  • London ★★★★★ [Fantasy]
  • Von Männern, die keine Frauen haben ★★★☆☆ [Asiatische Literatur, Liebe]
  • Das Buch von Kelanna, Band 1: Ein Meer aus Tinte und Gold ★★★★☆ [Young Adult, Fantasy]
  • A Study in Charlotte ★★★★☆ [Young Adult, Krimi]
  • Sieben Minuten nach Mitternacht ★★★☆☆ [Young Adult, Drama]
  • Kindred Spirits ★★★★★ [Young Adult, Nerdleben]

Meine Lieblingsbücher 2016

Da sind wirklich einige Bücher über das Jahr zusammengekommen, doch gerade neun Bücher und sieben Reihen habe ich besonders geliebt:

Ebenso spannend fand ich folgende sieben Reihen:

Welche Bücher waren dieses Jahr eure Favoriten und vor allem welches Buch mochtet ihr so gar nicht? Habt ihr fleißig alle Bücher bis zum Ende gelesen oder teilweise vorher aufgehört?

Danksagung

Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal bei allen Verlagen bedanken, die mich dieses Jahr mit Rezensionsexemplaren versorgt haben:
CBT & CBJ
Aladin & Carlsen
Heyne
BTB
Mairisch
EMF
DVA
Penguin Deutschland
Edition Text + Kritik

Vielen, vielen Dank für tolle Bucherlebnisse!

2017 habe ich mir übrigens vorgenommen nur 40 Bücher zu lesen.

2

Das war 2016

Wenn man auf 2016 zurückblickt bleibt einem nichts anderes übrig sich an Terror und den Horror von Aleppo zu erinnern. Wir Leben in Zeiten in denen es immer wichtiger wird, dass wir zusammenhalten. Egal welches Geschlecht, welche Religion oder welche Hautfarbe wir haben.

„Wir sind so stark, wie wir einig, und so schwach, wie wir gespalten sind.“

Schreibt Joanne K. Rowling in Harry Potter und der Feuerkelch und auch wenn unsere Bedrohung nicht von dunklen Mächten, sondern realen Menschen ausgeht, so ist es doch an uns Zusammenhalt zu zeigen und Einigkeit zu demonstrieren.

Das Jahr des Feuer-Affen wurde jedoch auch geprägt durch die EM und Olympia, einem friedlichen Wettkampf. Überall auf der Welt haben Menschen immer wieder gezeigt, dass sie sich ihr Leben nicht von Terror wegnehmen lassen, sondern stattdessen sich mit anderen treffen um gemeinsam die gleiche Kultur zu feiern.

Was im Wonderland passierst ist

Im Januar verbrachte ich Zeit in Aachen, besuchte das Schöne und das Biest-Musical, eine Design-Ausstellung und eine Literaturlesung. Aachen ist wirklich sehr schön. Die Altstadt ist wundervoll und in den vielen kleinen Gassen entdeckt man immer wieder wundervolle kleine Läden und Cafés.

Musicalbesuch, Literaturlesung, Aachen und Design in Köln.

Im Februar war ich besessen mit dem Versuch meine Haare lang wachsen zu lassen und sie gleichzeitig möglichst weiß zu färben. Außerdem experimentierte ich mit Nendoroid-Fotografie, feierte Karneval und süchtelte mich durch alle vier Bücher der Luna-Chroniken.

Die Lunar-Chroniken, Karneval, Nendoroids und weiße Haare.

Im März reiste ich nach Rom (so eine wunderschöne Stadt), guckte den sehr guten Anime Boku dake ga inai machi [Zeitreisende, Morde, sonderbare Ereignisse], schaffte es mit einem Ballett-Foto auf dem Adidas Neo-Instagramprofil geteilt zu werden, verliebte mich in Rainbow Rowell [lest ihre Bücher!], bekam von Satsuki ein wunderschönes Paket voller Gudetame- und Ojipan-Sachen, hatte zwei tolle Gastkatzen bei mir zu Hause [mein Freund und ich machen Katzensitting] und verbrachte Zeit bei Freunden.

Ballett-Schuhe, Carry On von Rainbow Rowell, wundervolle Animeserie und Rom.

Im April begann ich damit Python zu lernen und mit meinem Freund Programmieren zu üben. Außerdem war es warm genug um endlich draußen sitzen zu können und meine Tomatenpflanzen einzupflanzen.

Python-Projekt von Codecadamy, Mochi-Eis, Toon Link und Tomatenpflanzen.

Python-Bild: Codecadamy

Den Mai verbrachte ich zu einem großen Teil im warmen Bayern und besuchte durch München, Landsberg und Augsburg. Außerdem war ich auf einem tollen Hof-Konzert von Svavar Knutur und durfte wieder auf Katzen aufpassen.

Konzert von Svavar Knutur, Katzensitting und München.

Im Juli ging es zur LBC, einer Veranstaltung für Buchblogger [sehr cool], in X-Men Apocalypse und zum Hurricane-Festival, bei dem es so sehr regnete und stürmte, dass ich einen Tag in Zelt ausharren musste.

Den August brachte ich, wie gefühlt jeder Mensch auf der ganzen Welt, damit zu Pokémon Go zu spielen, lass die Bücher des Raven-Cycle [unglaublich großartige Fantasy-Reihe!] und verbrachte ein paar gemütliche Tage in Hamburg.

Im September ging es nach Mallorca und danach war mein Jahr irgendwie gelaufen, den ich brach mir mitten im Urlaub meinen Ellenbogen, musste zu Hause operiert werden und verbrachte den Oktober mehr oder weniger damit zu schlafen, mein sei-jeden-Tag-glücklich-Tagebuch zu pflegen und Schmerzmittel zu schlucken. Zwischendrin war ich dann jedoch kurz auf der Frankfurter Buchmesse mit Nintendo64

Der November und Dezember gingen dann sehr schnell um. Eine neue Gastkatze, Weihnachten und der tolle Rogue One-Film, sowie Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind.

Vorsätze für 2016?

Zwischendurch habe ich bereits über meinen Zwischenstand meiner Vorsätze für 2016 berichtet. Wie sieht es nun am Ende des Jahres aus?

Ich wollte mehr Zeichnen, was ich so halb durchgezogen habe. Eher hab ich kleine Zeichnungen angefertigt, aber wirklich große Projekte habe ich nicht umgesetzt.

Erfolgreicher war mein Versuch 12 Bücher zu lesen. Ich habe sogar 45 geschafft! Welche Bücher ich gelesen habe seht ihr in meinem Goodreads-Profil.

Im Februar habe ich, wie ich es mir vorgenommen habe, mit Ballett angefangen und mache es immer noch, weil es super viel Spaß macht!

Auch „mehr schreiben“ stand auf meiner Liste und ich habe tatsächlich gut die Hälfte eines Romans fertig bekommen. Ha!

Und abschließend wollte ich mehr Reisen, was ich definitiv geschafft habe (Rom, München, Hamburg, Bremen, Mallorca). Leider war keines meiner eigentlichen Ziele dieses Jahr Teil der Reisen, denn eigentlich wollte ich nach Skandinavien. Hoffentlich schaffe ich es dieses Jahr!

Habt ihr eure Vorsätze umgesetzt?

Kooperationen

Ich denke die krasseste Neuerung im letzten Jahr war auf jeden Fall die Zusammenarbeit mit vielen phantastischen Verlagen, bei denen ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte. Danke an das tolle Team von Randomhouse (besonders die Mitarbeiter von Heyne und btb!), das Team von Mairisch, Carlsen & Aladin, Bastei Lübbe und EMF. Vielen Dank für die tollen Bücher, die ihr mir habt zukommen lassen und auf ein gutes Jahr 2017!