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Inktober Washitape und Sticker zum selber Drucken: Set 2 „Teatime“

Am zweiten Samstag des Inktobers bekommt ihr ein DIY Sticker- und Washitape-Set mit dem Thema Teatime, passend zum Wetter.

Das zweite DIY-Sticker und Washitapeset besteht aus Icons zum Thema Teatime.

Die Druckvorlagen können einfach auf Stickerpapier ausgedruckt werden und schon habt ihr selbstgemachtes Washitape und Sticker mit Teetassen, Teebeuteln, Kannen und To Go-Bechern. Alternativ kann beispielsweise das Waashitape auf normalem Papier ausgedruckt und mit einen Klebestift aufgeklebt werden.

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Einige der Tintenvorlagen für das Teatime-Stickerset.

Auch für dieses Inktoberset habe ich zunächst Icons mit Tinte auf Papier gezeichnet.

Die die Sticker Teil meiner Inktober-Aktion sind, wurden natürlich alle Icons mit Tinte auf Papier gezeichnet und hinterher eingescannt. Die weiteren Sets findet ihr hier verlinkt:

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Inktober Washitape und Sticker zum selber Drucken: Set 1 „Discover the World“

Es ist Inktober! Was ist Inktober? Inktober ist eine Aktion, die seit ein paar Jahren in einigen Sozialen Netzwerken stattfindet. Dabei zeichnen Illustratoren den ganzen Oktober nur mit Tinte. Dieses Jahr habe ich mich davon inspirieren lassen und einige kleine Icons mit Tinte gezeichnet, die ich in Sticker und Washitape verwandelt habe, welches ihr herunterladen und ausdrucken könnt.

Tintenvorlagen für Set 1: Discover the World

Ein Teil der Tintenvorlagen für das erste Stickerset.

Wie mache ich aus den Bildern Sticker und Washitape? Die einzelnen Sticker- und Washitape-Sets werde ich jeweils als Druckvorlage im Din-A4-Format sowohl als .pdf- als auch .png-Datei hochladen. Diese können einfach auf Stickerpapier ausgedruckt werden. Wer kein Stickerpapier hat kann natürlich auch normales Papier verwenden und beispielsweise das Washitape mit einem Klebestift aufkleben.

Jeden Samstag im Oktober werde ich ein neues Set hochladen. Die Sets bestehen jeweils aus verschiedenen runden Stickern mit einem Durchmesser von zwei und drei Zentimetern, sowie einem Bogen mit Washitape. Jedes Set hat ein eigenes Thema.

Set 1: Discover the World

Vorschau des Washitapes und der Sticker aus Inktober-Set 1: Discover the world.

Das erste Set mit dem Thema Discover the World enthält Globen, Koffer, Rucksäcke (hihi, einen Kanken), ein Reisetagebuch, diverse Notizblöcke, einen Papierflieger, eine Karte, ein Regal und ein Buch.

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Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen [Buchrezension]

Wie schön, wenn ein Buchtitel gleichzeitig auch einen tollen Titel für eine Rezension darstellt. Nachdem großen Erfolg der Reihe How to draw Manga aus dem Hause Carlsen, bringt es nun unter der Reihe Manga-Zeichenstudio weitere Zeichenkurse auf den Markt. Alle richten sich – laut Verlagsseite – sowohl an Anfänger, als auch Fortgeschrittene. Heute nehme ich den bereits sechsten Band dieser Reihe unter die Lupe: Mädchen in coolen Posen.

Mit Aida Maki lernen wie man Manga-Mädchen zeichnet.

Vorweg muss ich einmal anmerken, dass ich einen ziemlichen Haufen an Zeichenbüchern besitze. Egal ob für Anatomie, Perspektive, Mangazeichnungen, Gestik & Mimik oder grundsätzliche Zeichentechniken. Gerade wenn es zu einem Spezialgebiet wie Mangazeichnungen kommt, ist es sehr wichtig, dass der Zeichner weiß was er tut und wie er den Stil richtig einsetzt, gleichzeitig jedoch auch erklären kann, wie man den Stil verwendet um Anatomie zu verfälschen.

Eine Reihe, die dies bisher sehr gut getan hat ist How to draw Manga von der ich jedes Buch blind kaufen und empfehlen würde. Meine Erwartungen an die Manga-Zeichenstudio-Reihe war also entsprechend hoch.

Anatomische Erklärungen für perfekte Manga-Proportionen.

Anatomische Erklärungen für perfekte Manga-Proportionen.

Gute Erklärungen zum Mangazeichnen auf Basis von anatomischen Erläuterungen

Was mir vom ersten Moment an gut an Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen gefällt ist die Ableitung von Erklärungen anhand anatomischer Begebenheiten. Brüste fallen in gewisser Weise, wenn man sich nach vorne beugt, die muss natürlich in einer Zeichnung beachtet werden, wenn die Mangafigur später natürlich wirken soll. Gewisse Proportionen müssen eingehalten werden um später ein gutes Gesamtbild zu erhalten. All diese Tipps sind für jemanden, der ein Anatomiebuch schon einmal in der Hand gehalten hat, sicherlich nicht neu, jedoch für einen totalen Anfänger Gold wert. Oft sind es die kleinen Dinge, die später in einer Zeichnung dafür sorgen, dass die Figur irgendwie unnatürlich wirkt – und das nicht nur auf Grund des gewählten Stils.

Man merkt schnell, dass Aida Maki – die Autorin und Zeichnerin des Buches – weiß was sie tut und große Ahnung sowohl von der Theorie als auch von der Praxis hat.

Neben Grundsätzlichen Erklärungen zur Anatomie, befasst sich das Buch mit einzelnen Körperdetails (Hände, Füße,…), Schattierung und Colorationen, was einen umfassenden Überblick über Mangafähigkeiten vermittelt. Dabei geht sie nicht nur auf das Zeichnen mit Papier und Stift, sondern auch auf das Malen am Computer oder Tablett ein.

Schritt für Schritt Zeichenerklärungen um hübsche Manga-Posen zeichnen zu lernen.

Schritt für Schritt Zeichenerklärungen um hübsche Manga-Posen zeichnen zu lernen.

Was mich leider sehr an diesem Buch stört und ihm viele Punkte kostet, ist die absolute Verfehlung des Themas. In Mädchen in coolen Posen geht es nicht darum Mädchen in coolen Posen darzustellen, sondern um Mädchen, die im Bikini sich nach vorne Beugen oder in Unterwäsche auf dem Bett posieren. Es geht um knappe Röcke und wie man Panty-Shots zeichnet. Hätte das Buch irgendetwas mit Fanservice geheißen, dann wäre es vollkommen okay für mich, dass sowas dabei herumkommt, aber ich wollte starke Frauen, die cool von einer Frau in Szene gesetzt werden. Nicht Höschen und enge Blusen, die am besten durch Wasser unsichtbar geworden sind.

Ich wollte Kriegerinnen und starke Frauen, die für etwas eintreten. Vielleicht trift hier mein feministisches Bild von „cool“ auf ein Motiv, welches viele Mangazeichner nicht erwarten, aber Manga wie Attack on Titan oder Tokyo Ghoul haben uns gezeigt, dass Frauen nicht unbedingt in Unterwäsche und knappen Röcken auftreten müssen um cool zu wirken.

Zusätzlich erklärt Maki wie man Mangazeichnungen coloriert.

Zusätzlich erklärt Maki wie man Mangazeichnungen coloriert.

Das Fazit zu Mädchen in coolen Posen

Nichts desto trotz handelt es sich bei Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen um ein sehr gutes Zeichenbuch, welches perfekt für Anfänger geeignet ist. Die Erklärungen sind sehr detailliert und die Beispiele gut gewählt. Die angewendeten Techniken sind leicht nachahmbar und das Buch bietet einen guten Überblick über wichtige Aspekte der Mangakunst. Ich werde dennoch in Zukunft wieder auf die Bände der How to draw Manga-Reihe zurückgreifen.

Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen | Aida Maki | Carlsen | 2017 | Bei Amazon kaufen


Dieses Buch wurde mir vom Carlsen Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Journaling: Glück im alltäglichen finden [DIY]

Im Alltag vergisst man häufig auf die vielen Kleinigkeiten zu achten, die unser Leben erfüllen. Oft schaut man zurück und fragt sich: „Huch, wie kann schon wieder ein Monat um sein?“ Um ein besseres Bewusstsein für das zu bekommen, was geschieht gibt es seit einiger zeit eine ganze Community von Menschen, die sogenannte Journals anlegen.

Im Grunde ist es eine eigene Art von Tagebuch, bei der Erinnerungsstücke eingeklebt, kleine Zeichnungen gemacht und Tage reflektiert werden. Es geht dabei nicht wie beim klassischen tagebuchschreiben einfach darum alles aufzuschreiben was passiert ist, sondern es künstlerisch zu verarbeiten und festzuhalten. Besonders die vielen Kleinigkeiten, die es eben nicht als Highlight in einen Social Media-Post schaffen, sollen dabei hervorgehoben werden.

Die Frankfurter Buchmesse hat sogar zwei Seiten im Journal bekommen.

Youtube-Kanäle wie Rainbowholic oder auch Abbey Sy zeigen toll wie man seinen Alltag kreativ festhalten kann.

Mein Journal

Im September 2016 habe ich beschlossen selber zu versuchen ein Journal zu erstellen. Es ging mir nicht unbedingt darum jeden einzelnen Tag festzuhalten, wie bei dem 100 happy days-Projekt, sondern in einem festen Abstand zu reflektieren, was passiert ist. Grundsätzlich habe ich immer eine Woche auf einer Seite festgehalten. Besondere Tage (Spielemesse, Buchmesse, Geburtstage, Weihnachten, Ausflüge) haben eine ganze Seite bekommen.

Journal mit Wochenrückblick: Zu viele Bücher, zu viel Pokémon

Generell habe ich ähnliche Materialien benutzt wie schon für mein Reisetagebuch. Hauptsächlich sind dies Sticker, Washi Tape, diverse Stifte, buntes Papier, niedliche Post-It’s und Fleyer, die man bei Ausflügen erhält. Außerdem habe ich ein paar Polaroids eingeklebt und Fotos ausgedruckt. Anders als bei dem Reisetagebuch, welches ich während meiner Reise erstelle und für das ich nicht unendlich viel Material mit mir herumtragen kann, habe ich für mein Journal sehr viel mehr verschiedene Materialien benutzt. Was auch sehr praktisch ist, sind die kleinen Fotosticker, die ich zu Hause für das Journal erstellen kann, bei denen ich Fotos auf ein spezielles Sticker-Papier drucke.

Halloween hat in meinem Journal eine eigene Seite bekommen.

Es ist spannend wie viele kleine Dinge unser Leben etwas besser machen. Der Tag an dem es geschüttet hat und ich mit meinem Freund einen Filmmarathon gemacht habe, der Ausflug mit meinen Freunden zum Escape Room, das Abendessen bei dem ich mich total überfressen habe, weil das Essen so lecker war oder die Zeit in der ich mit meinen Freunden ununterbrochen Pokémon Sonne & Mond gespielt habe, sind keine Dinge, die in meinem Fotoalbum landen würden und damit nach und nach in Vergessenheit geraten oder zu einer witzigen Anekdote werden. Genau diese Dinge sind es jedoch, die unser Leben so wunderbar machen.

Ein Video mit all meinen Journal-Einträgen aus dem Jahr 2016 gibt es natürlich auch:

Und wie versprochen bekommt ihr dieses Jahr wieder sehr viel mehr DIY-Einträge, Videos und nützliche Tipps.

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Last Minute DIY-Weihnachtsgeschenke

Wie versprochen gibt es noch vor Weihnachten eine vierte Sammlung mit Geschenkideen. Dieses Mal Geschenke bei denen es schnell gehen muss, die persönlich sind und die sicherlich nicht mehr rechtzeitig von Amazon geliefert werden können.

Fotoalbum

Kaum etwas kann man so leicht oder gleichzeitig so zeitaufwendig herstellen wie Fotoalbum. Besonders die neuen Fotoalben von DM sind besonders praktisch um schnell hochwertige Alben zu erstellen. In das Einstecksystem werden Fotos, die ihr ja praktischer Weise sofort im DM entwickeln könnt, und passende Dekokarten – auch diese gibt es im DM – gesteckt, so dass ihr sehr schnell recht aufwendig aussehende Fotoalben erstellen könnt.

Bullett-Journal-Beginn

Bullett-Journal werden immer beliebter. Mit diesen könnt ihr Aufgaben, Errungenschaften, Statistiken und Zeitpläne erstellen. Wie wäre es für einen Freund den Beginn eines Bullett Journals vorzubereiten? Viele tolle Inspirationen findet ihr, wenn ihr den Begriff in die Google-Bildersuche eintragt.

Wunschglas

Wunschgläser oder Gläser mit Gutscheinen sind praktische, schöne Geschenke. Dafür braucht ihr ein Glas und Papier. Schreibt Inspirationen oder ähnliches auf die Zettel (wie bei diesem Glas von beau-coup.com zu sehen) und gebt sie in das Glas. Eine schöne Idee für Buchfreunde könnte zum Beispiel sein Bücher von einer Leseliste eines Freundes aus dem jeweiligen Goodread-Profil aufzuschreiben. Der Freund kann dann einen Zettel ziehen, wenn er nicht weiß was er lesen soll.

Buchstabenmagneten

Die bunten Buchstabenmagenten aus der Kindheit haben viele noch zu Hause herumliegen oder können sie für weniges Geld bei Kodi oder Tedi kaufen, Mit ein wenig Gold-lack werden aus ihnen schnell hochwertige Dekoobjekte.

Lesezeichen

Schöne Lesezeichen kann jeder gebrauchen. Hübsch sind zum Beispiel Lesezeichen wie jene von MyPaperMoose, bei denen Büroklammern wiederverwendet werden.

Gutscheine

Das ultimativ einfachste Geschenk sind selbstgemachte Gutscheine wie jene von giftsoflove.de. Inspirationen für Gutscheininhalte findet ihr übrigens in meinem Artikel zum Thema Gutscheine verschenken.

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest!

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Skizzieren jeden Tag [Buchrezension & DIY]

Momentan scheint es einen Boom für diverse Tagebuchformen zu geben. Schon lange wird nicht mehr einfach niedergeschrieben, was man erlebt hat. Stattdessen wird es in To Do-Listen und Bullett-Journaln abgehackt, mit kunstvollen Fotosammlungen dokumentiert oder eben gezeichnet. Und obwohl gerade letzteres immer sehr beeindruckend aussieht, schreckt es doch viele Menschen ab, denn zeichnen kann nicht jeder. Zeichnen kann nicht jeder? „Das stimmt nicht!“, hat sich Karoline Pietrowski gedacht und kurzerhand das Buch Skizzieren jeden Tag geschrieben.

Skizzieren jeden Tag, ein Inspirationsbuch von Karoline Pietrowski.

In diesem spricht die Illustratorin und Autorin über Material und Inspirationsquellen. Vor allem versucht sie jedoch zu zeigen, dass jeder Mensch zeichnen kann, wenn er sich einmal dazu überwunden hat, denn zeichnen, skizzieren und rumkritzeln tut jeder von uns. Gerade für ein privates Tagebuch muss niemand von uns ein begabter Künstler sein, aber ein kleiner Comic, Strichmännchen oder eine kleine Skizze von etwas, dass wir gesehen haben, kann eine gute Möglichkeit sein einen Moment festzuhalten.

Nach dem Beginn des Buches, der vor allem eine Motivationsrede darstellt, teilt es sich in zwei Teile. Im ersten spricht Karoline Pietrowski über Zeichenmaterialien, den perfekten Bleistift, Papier, Farben und unterschiedliche Maltechniken. Der zweite, und größere Teil des Buches, stellt diverse Zeichner und Tagebuchschreiber und ihre Zeichnungen vor. Hierzu gehören gelernte Illustratoren, aber auch ganz normale Menschen, die einfach Spaß am rumkritzeln haben.

Zeichnungen müssen nicht aufwendig sein um einen Tag festzuhalten.

Zeichnungen müssen nicht aufwendig sein um einen Tag festzuhalten, wie diese Zeichnungen von Kim Hu zeigen.

Neben Zeichnungen werden in dem zweiten Teil vor allem die verwendeten Materialien der jeweiligen Zeichner und ihre Motivation vorgestellt. Außerdem geben viele von ihnen Tipps für Neulinge.

Gute Inspirationsquelle, zu wenig Pietrowski und ein Selbstversuch

Das Buch ist wirklich toll aufgebaut. Es hat eine klare Struktur, ein helles, freundliches Design und eine sehr gute Farbgebung. Besonders begeistert bin ich auch von der Haptik des Buches. Der Umschlag fühlt sich an wie ein Bogen grobes Zeichenpapier. Solche Details liebe ich ja!

Und wie man bereits oben heraushören konnte, finde ich den Inhalt wirklich sehr fantastisch. Die Auswahl an Zeichnern ist wirklich gut, da sie ein gutes Gleichgewicht zwischen wirklich Beeindruckenden Illustratoren und „jeder kann zeichnen“-Künstlern zeigt. Es ist super hilfreich immer direkt zu erfahren mit welcher Maltechnik die Bilder entstanden sind und vor allem auch mehr über Materialien zu erfahren.

Zum Schluss sehen wir noch ein paar von Karolines eigenen Zeichnungen.

Zum Schluss sehen wir noch ein paar von Karolines eigenen Zeichnungen.

Einziger Wermutstropfen für mich: es kommen nur relativ wenige Zeichnungen von Karoline Pietrowski selbst vor, deren Instagram-Account ich sehr schätze. Dort stellt sie täglich ihre Zeichnungen und Ausschnitte aus ihrem Tagebuch vor. Und während dies ein großes Verkaufsargument war – vor allem, weil ich mich auf neue Zeichnungen gefreut habe – beschränken sich ihre eigenen Inhalte auf einige wenige Zeichnungen, die man bereits online betrachten konnte.

Auf Karoline Pietrowskis Instagram-Account findet ihr noch mehr von ihren Zeichnungen.

Auf Karoline Pietrowskis Instagram-Account findet ihr noch mehr von ihren Zeichnungen.

Im Endeffekt soll es in dem Buch ja auch gar nicht nur um sie als Zeichnerin gehen, sondern viel mehr um ihre Inspirationen und Motivation, was im Grunde für jeden Hobby-Zeichner viel Hilfreicher ist als lediglich ihre Bilder in gedruckter Form kaufen zu können – auch wenn ich mir dieses buch auch holen würde.

Außerdem hat es zumindest bei mir dafür gesorgt, dass ich versucht habe ein eigenes gezeichnetes Tagebuch (bzw eher eine monatliche Zusammenfassung) zu zeichnen. Das Ergebnis sieht noch so lala aus, weil ich mit neuen Maltechniken rumexperimentieren wollte, aber es soll ja auch nicht nur darum gehen etwas hübsches zu malen, sondern vor allem darum eine Stimmung einzufangen:

Mein eigener Versuch von "täglichen Skizzen".

Skizzieren jeden Tag | Karoline Pietrowski | EMF | 144 Seiten | 16,99€ | Bei Amazon kaufen

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Ausblick & Rechtfertigungen

Hallo ihr Lieben! Wie gut, dass ich extra vor meinem Urlaub einige Artikel vorbereitet habe, ansonsten hätte es eine noch viel längere Pause auf dem Blog gegeben, denn ich habe mir im Urlaub meinen Arm gebrochen, musste operiert werden und bin jetzt vor allem damit beschäftigt wieder fit zu werden, denn der Heilungsprozess schlaucht mich ganz schön.

Sobald es mir etwas besser geht werdet ihr aber einige neue Artikel bekommen:

  • Review & Diy – Skizzieren jeden Tag: wunderbares Buch, welches versucht euch dazu zu motivieren (auch wenn man nicht zeichnen kann) seinen Alltag in Bildern oder Skizzen festzuhalten [inklusive Interview mit der Autorin]
  • Review – Nest: Fantastisches Kinderbuch über eine Mutter, die an Multipler Sklerose erkrankt und die Auswirkungen auf die Familie, aus Sicht der elfjährigen Tochter erzählt, die nicht versteht was überhaupt passiert und sich fantasievoll versucht zu erklären was geschieht
  • Review – Ink & Blood: Jugendbuch über die Besetzung von Timbuktu durch islamische Fanatiker und die Massnahmen der Bevölkerung um Widerstand zu leisten
  • Review – London: Fünfter Band der Fantasiereihe um die Uralten Metropolen, die sich unterhalb der Städte erstrecken und allerhand Fantasywesen beheimaten (kann auch als stand alone-Werk gelesen werden
  • Reisetipps für Rom
  • Reisetipps für München & Umgebung
  • DIY – Bullet Journal
  • Vorschau – Brettspiel-Neuerscheinungen

Heute geht es ersteinmal zur Frankfurter Buchmesse mit Nin-chan, die ich hoffentlich einigermaßen entspannt auf die Reihe bekomme.