„‚Cause the polaroid-pictures on your fridge won’t do“

Singen Boy und klingen dabei so süß und niedlich, dass man die beiden Deutsch-Schweizer am liebsten durchgehend knuddeln möchte. Wenn die Sängerin die Bühne betritt wirkt sie leicht zerbrechlich und dann beginnt sie zu singen. Über Einsamkeit, Freunde und Liebe. Das Übliche! Falsch! Ein bisschen kritisch, als viele andere Lieder und das versteckt im Mantel von niedlichen Melodien. Hier und dort stiehlt sich ein kleiner Beat in das ein oder andere Lied.

In Boris singen sie über Flirts mit dem falschen Mann, This is the beginning erzählt von einem Umzug, ebenso Drive Darling.

Und dann ertönt sanft:

They tame the sharks and they calm the waves
When I choke they pat my back harder

Und man ist mitten in Army und irgendwo verlieren sich die Töne. Akustisch, ein bisschen elektronisch und vor allem so wunderschön, dass man sich das Album sehr gerne immer wieder anhört. Gleichzeitig wirkt die Musik so verloren, wie der rote Faden in diesem Text. In manchen Momenten erwartet man, dass Wir sind Helden gerade singen. Dann wechselt die Melodie und es klingt eher skandinavisch.

Boy

Picture from rollingstone.de/magazine | I don't own this picture!

Und ebenso verloren gucken Valeska Steiner und Sonja Glass auch.
Nichts desto trotz ist die Musik durchgehen bezaubernd. Und ein bisschen Abwechslung ist schließlich auch gut!

Mutal Friends, ihr erstes Album, ist seit dem 24. Januar erhältlich.

Ein Gedanke zu “„‚Cause the polaroid-pictures on your fridge won’t do“

  1. Pingback: Frühjahrsmusik! | Chochi in Wonderland

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