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Die Stahlhöhlen: Ein Kriminalroman im 30. Jahrhundert [Buchreview]

Die Stahlhöhlen von Isaac Asimov, dem legendären Sci-Fi-Autor, von 1954 verbindet nicht nur die Roboter-Trilogie mit dem Foundation-Zyklus, es baut auch die fiktive Zukunft Asimovs aus und führt uns in eine Welt, die unserer erstaunlich gleicht und ihr gleichzeitig vollkommen widerspricht.

Die Stahlhöhlen: Sci-Fi Roman von Isaac Asimov

Auf Mörderjagd mit Roboter-Begleitung

Wir befinden uns im 30. Jahrhundert. Die Menschheit steht vor einem gewaltigen Überbevölkerungsproblem, welches dazu geführt hat Städte vollkommen neu zu denken und den Einsatz von Robotern in vielen Bereichen unerlässlich macht. In ihren Höhlen aus Stahl lebend, sehnen sich die Menschen danach wie die Spacer leben zu können. Jene Menschen sind vor Jahrhunderten aufgebrochen um bewohnbare Planeten zu finden und dort Kolonien zu gründen, die nun leicht besiedelt sind und in großem Wohlstand leben. Ein Wohlstand den sie sich hart erkämpft haben und die sie nun unter allen Umständen zu schützen versuchen.

Mitten in all diesen politischen Verstrickungen, die immer wieder zu Aufständen der Erdbewohner führen, wird plötzlich ein Spacer auf der Erde getötet und ausgerechnet Elijah Baley, ein Komissar des NYPD und Erdenbewohner soll nun in diesem Fall ermitteln. Nicht nur das, nein, er bekommt auch noch den vermutlich abwegigsten Partner zur Seite gestellt, den er sich vorstellen kann: Einen Roboter der Spacer. Wenn Menschen etwas mehr hassen als die Spacer dann definitiv die Roboter, die Menschen ihre Arbeitsplätze wegnehmen und dafür sorgen, dass tausende Menschen in Armenhäusern gelandet sind.

Stahlhölen: Asmiovs Beschreibung einer Zukunftsvision

Was Asimov’s Werke eint ist definitiv seine sehr präzise und kohärente Beschreibung der Zukunft. Wie auch in seinen Vorgängerwerken, in denen beispielsweise seine berühmten Roboter-Gesetze beschrieben wurden, die beispielsweise die Grundlage für den Kinofilm I Robot bildeten, versucht er auch in Die Stahlhöhlen die fiktive Welt und deren Gesellschaft in vielen Details zu beschreiben. So leben die meisten Menschen nun in Gemeinschaftssälen oder winzigen Einzimmerwohnungen um Platz in der Überbevölkerten Mega-Cities zu sparen. Wer fleißig arbeitet kann zusätzliche Privilegien für seine Familie dazugewinnen. Wer sich gegen die Regierung auflehnt landet dagegen schnell im Armenhaus. Bestrafung und Belohnung sind zwei der wichtigsten Mittel der Regierung um die Menschheit kontrollieren zu können.

Zusätzlich werden detailliert die technischen Neuerungen beschrieben. So können Nachrichten über Breitbandkabel verschickt werden. Was Asimov im Jahre 1954 sich ausgedacht hat, ist ganz klar so etwas wie das Internet. Auch seine Schnellverkehrsstraßen erinnern an die Magnetzüge die heute im Einsatz sind oder der geplante Hyperloop.

Aufhalten an Details hindert die Handlung am voranschreiten

Leider steckt Asmiov fiel zu fiel Energie, Tinte und Seiten darein um die Zukunft und ihre gesellschaftlichen Veränderungen zu beschreiben und verliert sich dabei an zu vielen Stellen in Details. Diese unterbrechen häufig die Handlung, so dass diese nur langsam und stockend voranschreitet. Dies könnte man ihm natürlich locker verzeihen, da seine Zukunftsvision wirklich interessant ist, jedoch verliert er sich auch an anderen Stellen in absurd detaillierten Rückblicken, die die Beziehung einzelner Personen etablieren soll, sie aber nur unnötig streckt und den Eindruck erweckt, dass Asimov den Roman künstlich verlängern wollte. Ein Beispiel hierfür ist ein Kapitel in dem Baley, der Protagonist, und seine Frau über die Herkunft und Bedeutung ihrer Namen diskutieren und dadurch eine Art Ehekrise hervorrufen. Das Kapitel trägt dabei absolut gar nichts zur Handlung bei und unterbricht dazu einen der einzigen spannenden Momente des ersten Drittel des Buches.

Warum man Asimov trotzdem eine Chance geben sollte

Unterm Strich ist dieses Buch etwas anstrengend zu lesen, dennoch sollte man dem 288 Seiten langen Roman eine Chance geben, schließlich ist Asimov einer der Begründer der modernen Sci-Fi-Literatur. Seine Zukunftsvision ist sehr spannend und interessant und der Konflikt rund um Roboter, die menschliche Arbeit übernehmen und dadurch die Arbeitslosigkeit ansteigen lassen, ist eine Debatte, die nicht nur spannend ist, sondern langsam auch Teil unserer Wirklichkeit wird. Dabei stellt sich immer wieder die Frage: Was macht eigentlich einen Menschen aus und was unterscheidet ihn von einer Maschine, die die gleichen Aufgaben erledigen kann wie er selbst.

Trotz seiner Bedeutung für die Literaturgeschichte kann ich der neuen Übersetzung von Asimovs Klassiker nicht mehr als 3/5 Punkten geben, denn was es an Bedeutung und philosophischen Diskursen enthält, macht es durch zu viele unnötige Details wieder kaputt, die die Handlung stark daran hindert sich zu entfalten und immer wieder in Diskussionen und Handlungsfragmente abgleitet, die nichts zur eigentlichen Geschichte beitragen.

Die Neuübersetzung von Die Stahlhöhlen von Isaac Asimov ist 2016 im Heyne Verlag erschienen und kann bei Amazon kaufen als Taschenbuch gekauft werden.


Das Buch wurde mir freundlicher Weise von Heyne zur Verfügung gestellt. Nein, dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Instagram-Rückblick: Rom, Bayern, Bücherwurm [SaSo]

Es sind schon wieder drei Monate seit dem letzten Instagram-Rückblick vergangen und es ist einiges passiert. Ich habe einiges gelesen, war in Rom und bin durch Bayern gereist.

Fangirl / Carry On, Boku dake ga inai machi, Romreise

Ich hab die sehr tollen Bücher Fangirl und Carry On gelesen, Boku dake ga inai machi durchgesüchtelt (so ein toller Anime!) und Rom unsicher gemacht.

Romreise, Fangirl, Katzensitting, Okini

Unter anderem das Kolosseum in Rom besichtigt, mein Reisetagebuch erweitert, Katzen gesittet, weiter über Fangirl gefangirlt und im Okini leckeres japanisches Essen gegessen.

Lieblingsbücher, Ufomaschine, Bento, Carry On, Python

Über Lieblingsbücher nachgedacht, über Her fearful Symmetry gesprochen, eine Ufo-Maschine mit Tsumtsums gebaut, Aristotle and Dante discover the secrets of the universe gelesen und ein Bento genossen, über Carry On gefangirlt und angefangen Python aufzufrischen [das Bild mit den Äffchen stammt von Codecadamy].

Mochi-Eis, Programmierung, Harry Potter, Bento, Tee, Inspirations-Wand

Mochi-Eis für mich entdeckt, Hello Ruby, ein Buch, welches Kindern Programmieren näher bringen möchte, entdeckt, Harry Potter-Lesezeichen und Geschenkpapier erstellt, Murakami gelesen und ein Bento gegessen, Tree of Tea-Tee ausprobiert (sehr yummy) und meine Inspirations-Wand fast vervollständigt.

Murakami, Risiko, Frühlingsanfang, Lieblingsbücher, Gudetama, Carcassonne

Noch mehr Murakami gelesen, Game of Thrones-Risiko ausprobiert [puh, die Missionen sind teilweise wirklich viel zu leicht], den Frühling begrüßt, über Gestern war auch schon ein Tag gesprochen, Sushi gegessen und Carcassonne gesüchtelt.

Bloggeburtstag, Machi Koro, Katzensitting, Hanafuda, Sailor Moon Drops, Stahlhöhlen

Das zehnjährige Blog-Jubiläum gefeiert, Machi Koro gespielt [ein sehr süßes Kartenspiel, welches sowohl strategisch, als auch recht simpel gespielt werden kann], noch einmal auf Katzen aufgepasst, Hanafuda gespielt, zu viel Zeit mit Sailor Moon Drops verbracht und Die Stahlhöhlen von Asimov gelesen.

Disrupted, neue Frisur, Ich und Earl und das sterbende Mädchen, Bayern Urlaub

Disrupted gelesen [sehr gutes Bücher über einen erfahrenen Journalisten, der bei einem Start-up zu arbeiten beginnt], meine Haare mal wieder kurz schneiden lassen, Ich und Earl und das sterbende Mädchen gelesen, ordentliche viele Comics beim Gratiscomictag abgesahnt, den ESC geguckt und mit meinem Freund wie wahnsinnige Nerds Splatoon gespiel. Und ja, es hat sich nicht schlecht angefühlt zwei Fernseher im Wohnzimmer zu haben. Haha xD

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Everland bekommen, die Japan Candy Box ausprobiert, Scandi Do it yourself zugeschickt bekommen [dazu bekommt ihr auch noch eine Review ;)] und To all the boys I loved before gelesen, nach Bayern gefahren um dort Landsberg zu besuchen und italienisches Eis in München zu essen.

Bayern Urlaub, To all the Boys I loved before, P.S. I still love you, Litblog Convention

Außerdem ging es in München zum Englischen Garten um Surfer zu beobachten, meine Cousine hat mir Gänseblümchenschmuck angefertigt und es gab traditionelles bayrisches Essen. Ich hab angefangen P.S. I still love you zu lesen und war auf der Litblog Convention, einer Veranstaltung auf der Blogger das Verlagswesen kennenlernen sollten. Unter anderem habe ich einen Vortrag von Ursula Gräfe, der Murakami-Übersetzerin (!!!), über Übersetzungen angehört und einen Workshop von Poppy J. Anderson zu E-Books und Selfpublishing besucht.

Litblog Convention, X-Men

In zwei weiteren Workshops der Litblog Con ging es um Coverdesign und den Unterschied zwischen Young Adult– und New Adult-Literatur. Vorher war mir gar nicht bewusst, dass es da einen Unterschied gibt. Wie peinlich. Abschließend hab ich endlich, passend zum Kinofilm, einen Teil der X-Men:Apocolypse-Comics durch. Der Film war immer noch deutlich besser als die Avenger-Filme, aber auch schwächer als seine Vorgänger. Der Comic hingegen ist genauso spannende wie ich ihn in Erinnerung hatte, auch wenn mich die vielen parallelen Universen langsam verwirren.

Puh, in den letzten drei Monaten ist echt einiges passiert. Die nächste Zeit dürfte vielleicht etwas ruhiger sein…

Übrigens findet ihr mich auf Instagram unter @chochi_rain

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Edgy Sailor Senshi-Outfit [OuMi]

Edgy Sailor Senshi-Outfit mit Lederrock und Oberteil von H&M

Die letzten paar Tage habe ich bei meiner Familie in Bayern zugebracht. Unter anderem mit einen Zwischenstopp in Augsburg, was man im Hintergrund sieht. Mein Freund meinte, dass ich aussehe als ob ich ein Edgy Sailor Senshi sein möchte. Dann müsste ich wohl Sailor Saturn sein…

Leider weiß ich bei dem Outfit bei viel zu vielen Dingen nicht um was für Marken es sich handelt. Die Jacke, Sonnenbrille und der Rock stammen allesamt aus Japan, genauso wie mein Gudetamarucksack, den man jedoch nur am Rande sieht. Das Oberteil ist von H&M, die Leggins von Primark und die Schuhe sind von Adidas Neo. Ich liebe diese Jacke sehr. Das Material ist ganz weich und sie sieht einfach sehr cool aus.

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Gewinnspiel: Japan Candy Box – gewinnt eure eigenen Box voller Süßigkeiten

Gewinne deine eigenen Japan Candy Box

Die Japan Candy Box ist eine Box voller japanischer Süßigkeiten und mit etwas Glück ist die nächste Box eure. Alles was ihr dafür tun müsst ist diesem Link zu folgen und der Anleitung zu folgen. Bis zum 11.6. könnt ihr noch teilnehmen und die Süßigkeitenbox gewinnen. Verlost wird per Zufall von Blippo selbst.

Und falls ihr euch fragt was eigentlich in dieser Box steckt und was das Ding überhaupt ist, hier geht es zu meinem Unboxing:

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Ich und Earl und das (sterbende) Mädchen [Buchreview]

Einmal vorweg verstehe ich nicht, warum der Titel des Buches, welches im Original Me and Earl and the dying Girl heißt in der Deutschen Variante geändert wurde. Der Originaltitel fasst in sehr, sehr wenigen Worten zusammen worin es in dem Debütroman von Jesse Andrews geht. Bereits 2012 erschienen und in der ersten Deutschen Version 2013 publiziert (damals noch mit dem vollständigen Titel), gibt es – passend zum Film – nun auch eine Taschenbuchausgabe.

Ich und Earl und das Mädchen

Cut, cut, alles zurück auf Anfang! In Ich und Earl und das Mädchen erzählt Greg, die fiktive Erzählerstimme, von seinem letzten Highschool-Jahr, seiner Freundschaft zu Earl – mit dem er seit er 11 ist Filme des Neuen Deutschen Films, der Nouvelle Vague und anderer Kunstbewegungen nachdreht – und natürlich über Rachel, die an Leukämie erkrank ist.

In einem fast schon viel zu heiteren Ton beschreibt Greg dabei wie er versucht sich mit allen Schulgruppen zu verstehen, die Nachmittage damit zubringt abgedrehte Filme zu gucken und sich um Rachel kümmert, mit der er eigentlich seit er zwölf ist gar nicht mehr befreundet ist, aber das ist seiner Mutter egal, denn schließlich braucht das sterbende Mädchen jeden Freund, den es kriegen kann.

Immer wieder schwankt die Erzählung zwischen einem fast schon tagebuchartigen Stil hin zu einer Art Drehbuch, welches kurz Dialoge und Szenen zusammenfasst. Diesen Mix fand ich zu Beginn des Buches sehr eigenartig und fast schon etwas störend, sobald man jedoch erfährt, dass Greg eigentlich Filme macht ergibt der Stil plötzlich einen Sinn und fügt sich nahtlos in die sehr chaotische Szenerie ein.

Kein Buch für jeden

Ich finde es sehr spannend und mutig sich mit einem schweren Thema wie Leukämie bei Kindern auf eine sehr humorvolle, beinahe schon beiläufige Art zu nähern. Es zeigt, dass man ernste Themen behandeln kann, ohne auf gängige Klischees einzugehen. Dies ist auch etwas, dass immer wieder innerhalb des Buches thematisiert wird, wenn Greg zum Beispiel beschreibt, dass er in einem dramatischen Film sic unendlich in Rachel verlieben würde und sie sich in ihn und sie tragisch in seinen Armen sterben würde. Gerade der Verzicht auf diese Klischees und der satirische Umgang mit ihnen, macht dieses Buch sehr besonders. Ja, es hat einen bösen Humor und ja, deswegen wird es nicht jedem Leser gefallen, aber es zeigt auch, dass Jugendbücher sich nicht immer mit den gleichen Themen auseinandersetzen müssen und das nicht jede Freundschaft zwischen Jungs und Mädchen zu einer Liebesgeschichte führen muss.

An vielen Stellen wirkt der Schreibstil noch etwas holperig und ich kann nicht wirklich beurteilen ob dies daran liegt, dass es Andrews Erstlingswerk ist oder ob es ein gewolltes Stilmittel ist. So oder so wirkt der Ich und Earl und das Mädchen gerade dadurch authentisch und ergreifend.

Den Roman könnt ihr zum Beispiel bei Amazon in der neusten Version von Heyne kaufen.

Kein Film für irgendwen

Leider habe ich den Fehler gemacht und mir danach die Verfilmung von Alfonso Gomez-Rejon angetan. Ein sehr großer Fehler. Die chaotische Familie von Earl, die im Roman einen Großteil der wirklich absurden Szenen liefert, wurde für den Film komplett herausgestrichen. Dafür wurden zusätzliche Szenen eingefügt, die allen gängigen Highschool-Klischee-Dramen entspricht. Es gibt sogar eine schreckliche „Ich-wäre-so-gerne-mit-dir-zum-Abschlussball-gegangen“-Szenen, die wirklich nicht hätte sein müssen. Offenbar hat irgendwer den Roman gelesen und beschlossen, dass dies ein wunderbarer Jugendfilm sein könnte, wenn man fast den kompletten dunklen Humor – der den Roman auszeichnet – durch Kitsch – der dankenswerter Weise im Roman fehlt – ersetzt.


Das Buch wurde mir von Randomhouse zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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8 großartige Illustratoren, die noch nicht berühmt sind, es aber sein sollten! [SaSo]

Bilder von folgenden Instagram-Accounts: @qinniart, @_picolo, @sirpangur, @kirakiradoodles, @novoduce, @kuvshinov_ilya, @violet1202 und @hiba_tan

Bilder von folgenden Instagram-Accounts: @qinniart, @_picolo, @sirpangur, @kirakiradoodles, @novoduce, @kuvshinov_ilya, @violet1202 und @hiba_tan

Es gibt so viele großartige Illustratoren, die auf Instagram ihre Werke teilen. Während man dort viele professionelle Illustratoren und Künstler findet, gibt es auch viele, die gerade erst beginnen zu Arbeiten oder ihre Werke zu teilen. Hier sind acht meiner Lieblinge, die ich über Instagram gefunden habe.

@qinniart

@qinniart zeichnet vor allem Personen und Fanart. Die junge Asiatin mischt Bleistift, Wasserfarben und leuchtende Highlights miteinander.

@_picolo

@_picolo, ein junger Italiener, ist mittlerweile für seine Geschichte „Ikarus und die Sonne“ relativ bekannt. Daneben zeichnet er Szenen aus seinen Lieblingsgeschichten nach oder verwandelt sie in kleine Comics.

@sirpangur

@sirpangur kommt aus Russland und zeichnet Aquarell-Szenen, die aus Marvelcomics stammen könnten. Abwechselnd zeigt die Highschoolschülerin (?) starke Helden oder alltägliche Geschichten.

@kirakiradoodles

@kirakiradoodles macht unfassbar niedliche Muster mit süßen Tieren oder Nahrungsmitteln. Ihre Zeichnungen kann man mittlerweile unter anderem als Tassen und Taschen kaufen.

@novoduce

@novoduce ist eine Koreanerin, die vor allem Alltagsszenen skizziert. Hier und da mischt sie Fanart-Zeichnungen in ihre Feed, aber gerade die spontan wirkenden Zeichnungen von Orten und Menschen machen diese Zeichnerin so besonders.

@kuvshinov_ilya

@kuvshinov_ilya kommt ebenfalls aus Russland und hat einen sehr comichaften Stil. Ihre Illustrationen sind auf einem sehr hohen Level und erinnern an Zeichnerinnen wie Noizi Ito.

@violet1202

@violet1202 erstellt nicht nur Illustrationen, sonder ist auch Animatorin. Ihre Zeichnungen könnten aus Pixar-Filmen stammen und stellen traumhafte Märchenszenen dar.

@hiba_tan

@hiba_tan ist eine achtzehnjährige Zeichnerin, die vor allem Portraits zeichnet. Ihr hyperrealistischer Stil ist sehr beeindruckend.

Welche unentdeckten Zeichner und Illustratoren habt ihr über Soziale Netzwerke gefunden. Mich findet ihr übrigens unter @chochi_rain. :D

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Unboxing: Japan Candy Box – Eine Überraschungsbox voller japanischer Süßigkeiten + GEWINNSPIEL

Yeah eine zweite Rezension in einer Woche und dann auch noch mit Video! Wieder einmal habe ich meinen Freund dazu – *hust hust* – gezwungen gebracht mit mir zusammen eine Süßigkeitenbox voller japanischer Süßigkeiten auszuprobieren. Dieses Mal haben wir die Japan Candy Box getestet. Die Abobox erscheint monatlich, enthält etwa zehn verschiedenen japanische Süßigkeiten und wird von Blippo, dem Unternehmen hinter der Kawaii Box, produziert. Für etwa 20$ (inklusive Versandkosten) könnt ihr euch also einmal im Monat mit japanischen Süßigkeiten selber beschenken oder jemandem anderen eine Freude machen. Das Abo gibt es in vier verschiedenen Variationen (1, 3, 6, oder 12 Monate) und je länger das Abo hält, desto preiswerter wird jede einzelne Box.

Die Frage die ich mir bei diesen vielen, vielen Subscription Boxen immer stelle ist: Lohnt sich das überhaupt? Häufig kann man die Produkte einzeln preiswerter kaufen oder man bekommt Dinge, die man eigentlich nicht haben möchte / schon hat. Bei Süßigkeiten ist das – zumindest bei mir – eigentlich nie der Fall. Ich liebe es neues Essen zu entdecken und gerade japanische Süßigkeiten sind einfach etwas an das man innerhalb Deutschlands nur begrenzt kommt. Meistens findet man die immer gleichen Marken oder lediglich verschiedene Pocky-Sorten.

Was sich in der Japan Candy Box befindet und wie es schmeckt

Wie schon oben angekündigt habe ich wieder ein Video mit meinem Freund gemacht, bei dem wir alle Süßigkeiten probieren und jeweils 1-5 Punkte verteilen dürfen:

Alle Süßigkeiten der Mai Japan Candy Box.

Die Box an sich ist schon unglaublich niedlich, nicht wahr? Die Süßigkeiten waren dieses Mal wirklich sehr gemischt. Es gab Kekse, Weingummi, Schokolade und Traubenzucker (?!). Besonders die Erdbeermarshmallows, Löwenkekse und die Crisp Choco-Ecken waren super. tatsächlich war in der Box nichts, was ich vorher schon in Japan oder Düsseldorf gegessen hätte. Damit hebt sich die Box deutlich von allen anderen Japan-Süßigkeiten-Boxen ab, die ich bisher getestet oder geschenkt bekommen habe. Nicht nur einen Haufen Sachen von Glico und Meiji – obwohl ich diese Marken wirklich mag – zu bekommen war eine schöne Abwechslung.

Den Preis von 18€ für eine Box finde ich sehr fair. Als Privatperson würde das alleine das Porto bis nach Japan decken*. Die einzelnen Süßigkeiten würden sicherlich im Laden 1-2 Euro kosten, so dass man auch ohne Versandkosten den Preis erklären könnte.

Wie ich schon im Video gesagt habe würde ich die Box kaufen oder verschenken, eben weil der Preis sehr fair ist. Auf der anderen Seite habe fast alle Süßigkeiten recht europäisch geschmeckt, obwohl wir Japan wirklich verrücktes Käse-Popcorn und süße Chips gefunden haben. Dafür muss ich leider einen klitzekleinen Punkt abziehen. Ansonsten ist dies wirklich die beste Süßigkeitenbox, die ich bisher hatte.


Gewinnspiel Zeit

Folgt einfach diesem Link und gewinnt bis zum 11.6. eine Japan Candy Box ganz für euch. Über das Widget könnt ihr ganz leicht das Gewinnspiel teilen oder die Japan Candy Box in Sozialen Netzwerken liken um am Gewinnspiel teilzunehmen.

Auch wenn ihr euch nicht das ganze Video angucken wollt, guckt bitte ab 00:16:50. Die Szene ist einfach sehr, sehr witzig und ich hab ernsthaft nicht bemerkt, dass mein Freund heimlich die Süßigkeiten weiter isst, nachdem ich sie ihm weggenommen habe…


Ja, die Box wurde mir von Blippo zur Verfügung gestellt – Arigato! – nein, dies hat nicht mein Urteil beeinflusst.

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Sailor Moon Crystal: Braucht Sailor Moon wirklich eine Neuauflage? [Review]

Gefühlt jedes Mädchen hat in den 90er-Jahren mit Bunny und ihren Freunden mitgefiebert, wenn sie wieder einmal gegen einen neuen Gegner kämpfen und den Silber Kristall verteidigen mussten. Nun lässt Tōei Animation Sailor Moon in einem neuen Zeichenstil und in HD wiederaufleben. Doch Sailor Moon Crystal ist so viel mehr als nur ein HD-Remake…

Wieder wird die Geschichte von Usagi – ehemals Bunny – erzählt, die erfährt, dass sie als Sailor Moon, der Kriegerin für Gerechtigkeit, böse Dämonen und Feinde der Erde jagen muss. Unterstützt wird sie dabei von ihren Freundinnen, mit denen sie nach und nach mehr über ihre eigenen Fähigkeiten und ihre Vergangenheit erfährt.

Neue Handlung, alte Handlung?

In Sailor Moon Crystal hat sich einiges getan. Abgesehen davon, dass die Sendung vollkommen neu gezeichnet und dementsprechend auch neu vertont wurde – wobei gerade in der ersten Staffel nicht an 3D-Animationen gespart wurde –, wurde auch die Handlung überarbeitet. Die Abenteuer von Usagi – wie sie nun endlich auch in der deutschen Fassung heißen darf –, Mamo-chan und den anderen sind sehr viel düsterer und rasanter als im bisherigen Anime. Bereits in Folge 9 wird Prinzessin Serenity gefunden, etwas was in der alten Fassung geschlagene 34 Folgen dauerte. (Mit der 34. Folge befindet sich die neue Fassung übrigens gerade in der dritten Staffel.)

Gerade die düstere Handlung wurde von vielen Fans viel diskutiert und vor allem kritisiert. Eigentlich ein komisches Verhalten, vor allem eines, welches deutlich zeigt, wer damals nicht nur den Anime gesehen, sondern auch den Manga gelesen hat, denn die ’neue Handlung‘ ist diejenige des Mangas. Eine Handlung, die nicht nur ohne Filler-Folgen, die den Anime künstlich verlängern sollten, auskommt, sondern eben auch um einiges düsterer und drastischer ist. Kein Wunder also, dass die FSK eine Hochstufung von „Ab 6“ auf „Ab 12“ vorgenommen hat.

Um ehrlich zu sein finde ich dies etwas übertrieb. Klar, die Kämpfe werden etwas detaillierter dargestellt und auch die Beziehung zwischen Haruka und Michiru wird thematisiert, dennoch finde ich dies nicht wirklich ‚jugendgefährdender‘. Im Gegenteil finde ich es schön, dass endlich die vollkommen absurden Monologe von Usagi – früher Bunny – weggefallen sind, in denen sie sich dauerhaft darüber aufregt, dass sie zu dick ist oder von anderen Personen darauf hingewiesen wird. Welche Person in den 90ern hielt es bitte für sinnvoll ein vierzehnjähriges, dürres Mädchen ständig ihren eigenen Körper thematisieren zu lassen, die doch eigentlich ein Vorbild für Mädchen sein sollte? Naja, mehr kann man vermutlich von zwei Typen die vorher unter anderem die deutsche Fassung von Eine schrecklich nette Familie verbrochen haben nicht erwarten. Außerdem fand es doch wirklich jedes Mädchen damals komisch, dass Uranus und Neptun ganz offensichtlich irgendeine Art von Beziehung hatten, die einfach nie angesprochen wurde. Oder ging es nur mir und meinen Freundinnen so?

3D für alle

Naja und dann sind da auch noch die düsteren Seiten des HD-Remakes. Nein, ich meine nicht den vollkommen neuen Zeichenstil und die Pastelfarben, die finde ich sehr schön, es geht um die wirklich auffälligen 3D-Animationen. Ja, Animes werden schon lange am Computer produziert und es wird immer häufiger eine Technik eingesetzt, bei der klassische 3D-Modelle mit Zeichnungen verbunden werden. Nur leider wirkte diese Technik, die zu Beginn vor allem bei den Verwandlungen der Sailor-Kriegerinnen eingesetzt wurde, etwas deplatziert.

Die Kritik der Fans scheint mittlerweile Toei erreicht zu haben, denn seit Staffel drei wurden die Modelle – scheinbar – durch Zeichnungen ersetzt. Dennoch ergeben sie gerade zu Beginn der Sendung einen sehr seltsamen und unnötigen Bruch, den man sicherlich hätte vermeiden können.

„Moon Pride anata no chikara ni naritai“

Abschließend gehört natürlich zu der neuen Vertonung mehr als nur eine neue Synchronfassung. Auch wenn man hier natürlich lange die Entscheidung diskutieren kann für alle Rollen, außer Usagi, neue Sprechen (und das sowohl für die japanische, als auch deutsche Fassung) zu wählen, oder, dass die Sprachzensur für die deutsche Fassung endlich aufgehoben wurde.

Die größte Veränderung stellt vermutlich die Titelmelodie dar. Auch in der deutsche Fassung wurde das japanische Titellied übernommen. Zudem wurde das alte, sehr melancholische Lied, durch ein neues ersetzt, welches nun die Stärke von Mädchen oder zumindest der Sailor-Kriegerinnen besingt, die sich nicht mehr von Männern retten lassen müssen. Etwas, dass tatsächlich auch in der Handlung mit dem immer hilfloser fühlenden Mamoru thematisiert wird.

Während sich einige Fans über eine Neuauflage von Moonlight Densetsu sicherlich gefreut hätten, mag ich den absurden Bruch zwischen dem viel zu süßem Titellied und dem düsteren Anime.

Mehr als ein HD-Remake

Wenn Sailor Moon Crystal eines nicht ist, dann ein einfaches HD-Remake. Man merkt, dass die Toei Animation das 20-jährige Jubiläum groß und gebührend feier wollte. Bisher sind daraus drei sehr gute Staffeln entstanden, die nach und nach auch ins Deutsche übersetzt werden. Die süße Musik, der pastellige Zeichenstil und die düsterere Handlung orientieren sich stark an dem wofür der Manga bekannt war und was leider in der ersten Anime-Fassung verloren gegangen ist. Es ist fast etwas schade, dass es 20 Jahre brauchte um zu seinen Wurzeln zurückzufinden. Wer den Manga damals mochte, wird die neue Fassung lieben. Allen anderen möchte ich diese Fassung ans Herz legen, auch allen männlichen Lesern, die vielleicht die ganze Zeit beim Lesen des Artikels die Augen verdrehen, den dieser sehr kurzweilige Anime zeigt, dass es auch weibliche Superheldinnen geben kann, die die Welt retten können.

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Owlcrate: Eine Box voller Buchliebe

Can’t get enough YA in your life?
OwlCrate to the Rescue!

Ist der Aufmacher auf der Seite von Owlcrate, der Subscribtion-Box für Jugendbücher und Gegenstände mit Buchbezug. Jeden Monat gibt es ein neues Thema.

Seit ich die Box entdeckt habe, wollte ich sie unbedingt ausprobieren. Ihre Themen reichen von Fantasy, über Parallel Worlds, bis hin zu Leading Ladies. Ich finde es spannend, wie diese sehr unterschiedlichen Themen immer wieder mit Material befüttert wurden und natürlich mit sehr großartigen Büchern.

Meine erste Box war die mit dem Thema Dystopia.

Owlcrate Box: Eine Abobox voller wundervoller Buchdinge. Diesen Monat mit dem Buch Flawed, einen Hunger Games-Armband und Gegenständen zu Shatter Me, Maze Runner und 1984.

Als Buch gab es dieses Mal Flawed von Cecelia Ahren (ja, genau die Kitschromanautorien), dessen Handlung sich grob mit: Wenn du nicht perfekt bist, wirst du aus der Gesellschaft ausgeschlossen, zusammenfassen lässt. Die Wahl finde ich etwas überraschend, da Ahren bisher weder für ein junges Publikum, noch dystopische Romane geschrieben hat, aber das muss ja nicht unbedingt etwas schlechtes sein.

Daneben gab es ein Armband und einen Magneten mit Hunger Games-Bezug, einen Maze Runner-Aufnäher, ein 1984-Notizbuch (yuhu!), einen Shatter Me-Untersetzer und einen wundervollen Print.

Ich bin fast ein bisschen enttäuscht, dass es nur Bezüge zu neueren dystopischen Roman gibt. Andererseits richtet sich diese Box auch an sehr junge Leser, die vermutlich mehr mit Maze Runner anfangen können. So oder so liebe ich die Hunger Games-Artikel, den Print, das Notizbuch und den Untersetzer. Das Buch hab ich noch nicht begonnen, aber die Handlung um ein Mädchen, welches durch einen kleinen Fehler an den Rande der Gesellschaft gedrängt wird, klingt spannend.

Die Boxen gibt es übrigens in drei verschiedenen Abo-Varianten:

  • Monatlich – 29,99$ pro Monat
  • 3 Monate – 86,98$
  • 6 Monate – 167,94$

Ich habe für den Anfang das monatliche Modell gewählt um erst einmal verschiedene Boxen auszuprobieren. Das nächste Thema wir Steampunk sein und ich bin sehr gespannt, welches Buch es dieses Mal geben wird. Der große Vorteil der Box ist nämlich, dass man auch Bücher entdecken kann, die gerade erst publiziert werden oder es sich um Sondereditionen handelt, die man in Deutschland gar nicht kaufen kann.

Generell finde ich das Konzept der Buchbox sehr cool und freue mich sehr auf meine zweite Box. Gleichzeitig finde ich die 30$ schon etwas teuer, vor allem wenn man bedenkt, dass noch Lieferkosten dazukommen.

So oder so, falls ihr euch entscheiden solltet euch selbst eine Owlcratebox zu bestellen, dann bestellt bitte über diesen Link (https://owlcrate.com/refer/Dana-FXOWSDTK) und helft mir damit eine Owlcrate-Box umsonst zu erhalten. ;)

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6 Mini-Sport-Inspirationen [SaSo]

Ich finde es ja immer wieder großartig wie viele kleine „Trainingsprogramme“ man im Internet findet. Schließlich ist es gut für den Körper besser jeden tag etwas Sport (20-30 Minuten) zu machen, als gar keinen. Da ich auch zu den Menschen gehöre, die sich nicht dazu aufraffen können täglich joggen zu gehen [oh, oh, so stelle ich mir die Hölle vor >_<] finde ich die vielen 20-Minütigen Trainingsprogramme toll. Außerdem sind sie super um bestimmte Stellen des Körpers zu trainieren und Training mit "Eigengewicht" ist immer besser und gelenkschonender als eigentliche Gewichte. Diese sechs Mini-Trainingspläne haben mich diese Woche inspiriert:

Sportprogramme für Zwischendurch.

Stretching for the Splits

Das erste Workout von missclinic.com erklärt wie man innerhalb von kurzer Zeit einen Spagat hinbekommt und seine Dehnbarkeit verbessert. Das macht euch zwar nicht unfassbar fit in kurzer Zeit, aber ein Spagat sieht immer beeindruckend aus! Leider ist der Originalbeitrag nicht mehr vorhanden, aber ihr könnt euch das Bild immer noch bei Pinterest angucken.

Morning Yoga

Gefühlt ist das das zehnte Mal, dass ich diese Sonnengrußvariation von lunajai.com teile, aber sie ist wirklich gut und auch für Yoganeulinge super geeignet. Außerdem sind diese Hasen wahnsinnig niedlich und eine bessere Inspiration als jegliches Erklärvideo. Auch hier ist leider der Originalbeitrag nicht mehr vorhanden, kann jedoch bei Pinterest immer noch aufgerufen werden.

20 Minute Ballet Workout

Das kleine Mädchen in mir möchte unbedingt dieses Workout machen. Der Rest von mir weiß, dass Ballett-Übungen sehr anstrengend und besonders gut für die Flexibilität und Beinmuskeln sind. Auch hier gibt es den Originalbeitrag von getyourfittogether.org nicht mehr, dafür jedoch diesen Pinterest-Eintrag.

6 Minute Morning Workout

Für die ganz, ganz faulen Sportler gibt es vonfitwirr.com ein sechs Minuten langes Training, welches euch zumindest morgens wach machen sollte.

Spiderman- & Jedi-Workout

Und als Gegenprogramm zum Ballett-Workout bietet darebee.com unter anderem Spiderman- und Jedi-Workouts an. Ein Blick auf die sehr tolle Seite lohnt sich allemal.

Mehr Inspirationen findet ihr auf meinem Pinterest-Board