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Nerdification: Nendoroid-Liebe [SammlungsSonntag]

Zu einem guten Leben als Otaku (Anime Nerd) gehört natürlich auch immer eine Figuren-Sammlung mit lauter niedlichen Anime-Figuren. Egal ob aufwendig gearbeitet, wie diese Figur von Shiro aus No Game No Life, oder einfach nur niedlich, die meistens Anime Fans werden sich die ein oder andere Figur in ihre Wohnung stellen. Oder, wenn ihr mit mir befreundet seid, werdet ihr früher oder später mindestens eine Figur von mir erhalten haben / erhalten.

Besonders beliebt sind in den letzten Jahren die sogenannten Nendoroids von Good Smile Company. Diese sind anders als ihre statischen Counterparts veränderbar indem Gesichter, Gliedmaßen oder einzelne Accessoires ausgetauscht werden.

Jeden Monat bringt die japanische Good Smile Company einige neue Nendoroids auf den Markt, die direkt über die Seite gekauft werden können und zunächst nur in limitierter Stückzahl vorhanden sind. Wer etwas länger warten kann findet zwei bis drei Monate nach dem offiziellen Erscheinungsdatum Nendoroids in deutlich günstiger bei Aliexpress.com (quasi dem Chinesischen Amazon). Während die meisten Nendoroids zum Verkaufsstart gut 50€ kosten, findet man sie später auf Aliexpress für gut 10-20€.

Ich liebe diese kleinen Figuren, da sie wirklich sehr süß und wandelbar sind. Außerdem lassen sich alle Bestandteile mit allen anderen Figuren kombinieren, so dass man Link zum Beispiel als Pokémontrainer verkleiden kann.

Wo ihr die Nendoroids vom Bild findet:

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6 abgedrehte Animes für eure Watchliste [Sammlungssonntag]

Von den großen Anime Serien, die überall gehypt werden hört man immer wieder. Egal ob Attack On Titan, One Punch Man oder Tokyo Ghoul, es sind immer die gleichen Reihen, die genannt werden, wenn man jemanden fragt, welche Animes er gerade guckt. Genau um diese Serien soll es heute jedoch nicht gehen. Ich werfe einen Blick auf Serien, die zum einen sehr viel kürzer sind und die sich vermutlich nur mit den Worten „abgedreht“ und „verrückt“ beschreiben lassen.

Himouto! Umaru-chan

Umaru-chan ist sehr schnell einer meiner Lieblingsanimes geworden. Die bisher 12 Folgen umfassende Serie – Gerüchten zufolge erscheint 2017 eine neue Staffel – erzählt Episoden aus dem Leben von Umaru-chan. Die High School-Schülerin ist nahzu perfekt: hübsch, beliebt und natürlich mit perfekten Noten. Bis sie nach Hause kommt und zu einem winzigen Wesen zusammenschrumpft, welches seine tage damit zubringt Videospiele zu zocken und Animes zu gucken. Ganz zum Leidwesen ihres großen Bruders…

Die Serie ist unglaublich komisch und enthält viele Anspielungen an Videospiele und andere Animes. Ein Muss für alle Nerds!

No Game No Life

Auch No Game No Life thematisiert Nerds. Anders als bei Umaru-chan befasst sich diese Serie jedoch mehr mit den Schattenseiten des Geekdaseins, den sogenannten NEET’s, die sich weigern das Haus zu verlassen und zunehmend soziale Phobien entwickeln. Im Mittelpunkt dieses trotz allem sehr komischen Animes stehen der 18-Jährige Sora und seine 11-Jährige Schwester Shiro. Beide verbringen ihre Zeit damit Videospiele zu spielen und die Schule zu schwänzen, bis sie von der Göttin der Spiele in eine Welt gebracht werden, in denen alle Handlungen über Spiele entschieden werden. Selbst wer der nächste König eines Landes wird, entscheidet sich mit einer Reihe von Spielen und schnell ist für Sora klar, dass er endlich ein Ziel im Leben hat: Er will Herrscher werden.

Trotz der eher problematischen Grundstimmung ist dieser zwölf Folgen lange Anime sehr witzig und eher in den Bereich der Comedy einzuordnen. Er basiert auf einer Light Novel von Yuu Kamiya.

Re:zero

Im Grunde ist Re:zero das dramatische Gegenstück zu No Game no Life: Subaru Natsuki, der sein Haus nicht mehr verlässt, wird plötzlich in eine andere Welt gebracht. Als er kurz darauf umgebracht wird, stellt er fest, dass er von den Toten zurückkehren kann.

Auch dieser 25 Folgen lange Anime basiert auf einer Light Novel.

Kiss him, not me

„Abgedreht“ ist vermutlich das einzige Wort, welches diesen romantischen Comedy-Anime beschreiben kann. Kae Serinuma, ein dickliches Fangirl wie es im Buche steht, ist so schockiert, als ihre Lieblingsfigur aus einem Anime hinausgestrichen wird, dass sie sich tagelang in ihrem Zimmer einschließt. Als das Yaoi liebende Mädchen endlich wieder aus ihrem Zimmer kommt, hat sie durch den Schock so viel abgenommen, dass sie plötzlich bildhübsch ist. Zurück in der Schule fangen nun plötzlich vier der Jungs an um ihre Gunst zu kämpfen. Ganz zu Kaes Missfallen, den sie würde lieber sehen wie die vier miteinander zusammenkommen würden.

Auch dieser etwas andere High School-Anime basiert auf einem Manga und ist in zwölf Folgen abgeschlossen.

Non Non Biyori

Non Non Biyori begleitet vier Schülerinnen aus einem winzigen Ort in Japan. Da die vier die einzigen Kinder sind, die im Grund- und Mittelschulalter sind, werden sie gemeinsam unterrichtet. Eine Tatsache mit der Hotaru Ichijo, die gerade mit ihrer Familie von Tokyo in das Dorf gezogen ist, erst einmal versuchen muss klar zu kommen.

Im Grunde ist dieser zwölf Folgen umfassende Anime von 2013 – ja, er ist schon etwas älter – ein sehr gutes Beispiel für Schul-Animes, in denen der Alltag einiger Mädchen in Japan gezeigt wird.

Welcome to the N.H.K.

Zum Schluss kommt man nicht um Welcome to the N.H.K. herum, wenn man über abgedrehte Animes spricht. Dieser 24 Folgen umfassende Anime, der auf einem Roman von 2002 basiert, erzählt vom harten Leben des Hikikomori Tatsuhiro, der sich weigert sein Haus zu verlassen. Der Zustand, der zunächst mit einigen kleinen sozialen Problemen begonnen hat, steigert sich immer weiter, bis er fast vollkommen in einer Art paranoiden Wahn verschwindet, der ihn daran hindert mit anderen Menschen zu reden, bis er Misaki trifft…

Die Geschichte rund um Tatsuhiro ist keinesfalls witzig und weit, weit entfernt von der Leichtigkeit, die No Game No Life trotz allem verbreitet. Der Anime spricht über ein ernstes Problem, welches in Japan von immer größerer Wichtigkeit ist.

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Instagram-Rückblick: Rom, Bayern, Bücherwurm [SaSo]

Es sind schon wieder drei Monate seit dem letzten Instagram-Rückblick vergangen und es ist einiges passiert. Ich habe einiges gelesen, war in Rom und bin durch Bayern gereist.

Fangirl / Carry On, Boku dake ga inai machi, Romreise

Ich hab die sehr tollen Bücher Fangirl und Carry On gelesen, Boku dake ga inai machi durchgesüchtelt (so ein toller Anime!) und Rom unsicher gemacht.

Romreise, Fangirl, Katzensitting, Okini

Unter anderem das Kolosseum in Rom besichtigt, mein Reisetagebuch erweitert, Katzen gesittet, weiter über Fangirl gefangirlt und im Okini leckeres japanisches Essen gegessen.

Lieblingsbücher, Ufomaschine, Bento, Carry On, Python

Über Lieblingsbücher nachgedacht, über Her fearful Symmetry gesprochen, eine Ufo-Maschine mit Tsumtsums gebaut, Aristotle and Dante discover the secrets of the universe gelesen und ein Bento genossen, über Carry On gefangirlt und angefangen Python aufzufrischen [das Bild mit den Äffchen stammt von Codecadamy].

Mochi-Eis, Programmierung, Harry Potter, Bento, Tee, Inspirations-Wand

Mochi-Eis für mich entdeckt, Hello Ruby, ein Buch, welches Kindern Programmieren näher bringen möchte, entdeckt, Harry Potter-Lesezeichen und Geschenkpapier erstellt, Murakami gelesen und ein Bento gegessen, Tree of Tea-Tee ausprobiert (sehr yummy) und meine Inspirations-Wand fast vervollständigt.

Murakami, Risiko, Frühlingsanfang, Lieblingsbücher, Gudetama, Carcassonne

Noch mehr Murakami gelesen, Game of Thrones-Risiko ausprobiert [puh, die Missionen sind teilweise wirklich viel zu leicht], den Frühling begrüßt, über Gestern war auch schon ein Tag gesprochen, Sushi gegessen und Carcassonne gesüchtelt.

Bloggeburtstag, Machi Koro, Katzensitting, Hanafuda, Sailor Moon Drops, Stahlhöhlen

Das zehnjährige Blog-Jubiläum gefeiert, Machi Koro gespielt [ein sehr süßes Kartenspiel, welches sowohl strategisch, als auch recht simpel gespielt werden kann], noch einmal auf Katzen aufgepasst, Hanafuda gespielt, zu viel Zeit mit Sailor Moon Drops verbracht und Die Stahlhöhlen von Asimov gelesen.

Disrupted, neue Frisur, Ich und Earl und das sterbende Mädchen, Bayern Urlaub

Disrupted gelesen [sehr gutes Bücher über einen erfahrenen Journalisten, der bei einem Start-up zu arbeiten beginnt], meine Haare mal wieder kurz schneiden lassen, Ich und Earl und das sterbende Mädchen gelesen, ordentliche viele Comics beim Gratiscomictag abgesahnt, den ESC geguckt und mit meinem Freund wie wahnsinnige Nerds Splatoon gespiel. Und ja, es hat sich nicht schlecht angefühlt zwei Fernseher im Wohnzimmer zu haben. Haha xD

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Everland bekommen, die Japan Candy Box ausprobiert, Scandi Do it yourself zugeschickt bekommen [dazu bekommt ihr auch noch eine Review ;)] und To all the boys I loved before gelesen, nach Bayern gefahren um dort Landsberg zu besuchen und italienisches Eis in München zu essen.

Bayern Urlaub, To all the Boys I loved before, P.S. I still love you, Litblog Convention

Außerdem ging es in München zum Englischen Garten um Surfer zu beobachten, meine Cousine hat mir Gänseblümchenschmuck angefertigt und es gab traditionelles bayrisches Essen. Ich hab angefangen P.S. I still love you zu lesen und war auf der Litblog Convention, einer Veranstaltung auf der Blogger das Verlagswesen kennenlernen sollten. Unter anderem habe ich einen Vortrag von Ursula Gräfe, der Murakami-Übersetzerin (!!!), über Übersetzungen angehört und einen Workshop von Poppy J. Anderson zu E-Books und Selfpublishing besucht.

Litblog Convention, X-Men

In zwei weiteren Workshops der Litblog Con ging es um Coverdesign und den Unterschied zwischen Young Adult– und New Adult-Literatur. Vorher war mir gar nicht bewusst, dass es da einen Unterschied gibt. Wie peinlich. Abschließend hab ich endlich, passend zum Kinofilm, einen Teil der X-Men:Apocolypse-Comics durch. Der Film war immer noch deutlich besser als die Avenger-Filme, aber auch schwächer als seine Vorgänger. Der Comic hingegen ist genauso spannende wie ich ihn in Erinnerung hatte, auch wenn mich die vielen parallelen Universen langsam verwirren.

Puh, in den letzten drei Monaten ist echt einiges passiert. Die nächste Zeit dürfte vielleicht etwas ruhiger sein…

Übrigens findet ihr mich auf Instagram unter @chochi_rain

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Sailor Moon Crystal: Braucht Sailor Moon wirklich eine Neuauflage? [Review]

Gefühlt jedes Mädchen hat in den 90er-Jahren mit Bunny und ihren Freunden mitgefiebert, wenn sie wieder einmal gegen einen neuen Gegner kämpfen und den Silber Kristall verteidigen mussten. Nun lässt Tōei Animation Sailor Moon in einem neuen Zeichenstil und in HD wiederaufleben. Doch Sailor Moon Crystal ist so viel mehr als nur ein HD-Remake…

Wieder wird die Geschichte von Usagi – ehemals Bunny – erzählt, die erfährt, dass sie als Sailor Moon, der Kriegerin für Gerechtigkeit, böse Dämonen und Feinde der Erde jagen muss. Unterstützt wird sie dabei von ihren Freundinnen, mit denen sie nach und nach mehr über ihre eigenen Fähigkeiten und ihre Vergangenheit erfährt.

Neue Handlung, alte Handlung?

In Sailor Moon Crystal hat sich einiges getan. Abgesehen davon, dass die Sendung vollkommen neu gezeichnet und dementsprechend auch neu vertont wurde – wobei gerade in der ersten Staffel nicht an 3D-Animationen gespart wurde –, wurde auch die Handlung überarbeitet. Die Abenteuer von Usagi – wie sie nun endlich auch in der deutschen Fassung heißen darf –, Mamo-chan und den anderen sind sehr viel düsterer und rasanter als im bisherigen Anime. Bereits in Folge 9 wird Prinzessin Serenity gefunden, etwas was in der alten Fassung geschlagene 34 Folgen dauerte. (Mit der 34. Folge befindet sich die neue Fassung übrigens gerade in der dritten Staffel.)

Gerade die düstere Handlung wurde von vielen Fans viel diskutiert und vor allem kritisiert. Eigentlich ein komisches Verhalten, vor allem eines, welches deutlich zeigt, wer damals nicht nur den Anime gesehen, sondern auch den Manga gelesen hat, denn die ’neue Handlung‘ ist diejenige des Mangas. Eine Handlung, die nicht nur ohne Filler-Folgen, die den Anime künstlich verlängern sollten, auskommt, sondern eben auch um einiges düsterer und drastischer ist. Kein Wunder also, dass die FSK eine Hochstufung von „Ab 6“ auf „Ab 12“ vorgenommen hat.

Um ehrlich zu sein finde ich dies etwas übertrieb. Klar, die Kämpfe werden etwas detaillierter dargestellt und auch die Beziehung zwischen Haruka und Michiru wird thematisiert, dennoch finde ich dies nicht wirklich ‚jugendgefährdender‘. Im Gegenteil finde ich es schön, dass endlich die vollkommen absurden Monologe von Usagi – früher Bunny – weggefallen sind, in denen sie sich dauerhaft darüber aufregt, dass sie zu dick ist oder von anderen Personen darauf hingewiesen wird. Welche Person in den 90ern hielt es bitte für sinnvoll ein vierzehnjähriges, dürres Mädchen ständig ihren eigenen Körper thematisieren zu lassen, die doch eigentlich ein Vorbild für Mädchen sein sollte? Naja, mehr kann man vermutlich von zwei Typen die vorher unter anderem die deutsche Fassung von Eine schrecklich nette Familie verbrochen haben nicht erwarten. Außerdem fand es doch wirklich jedes Mädchen damals komisch, dass Uranus und Neptun ganz offensichtlich irgendeine Art von Beziehung hatten, die einfach nie angesprochen wurde. Oder ging es nur mir und meinen Freundinnen so?

3D für alle

Naja und dann sind da auch noch die düsteren Seiten des HD-Remakes. Nein, ich meine nicht den vollkommen neuen Zeichenstil und die Pastelfarben, die finde ich sehr schön, es geht um die wirklich auffälligen 3D-Animationen. Ja, Animes werden schon lange am Computer produziert und es wird immer häufiger eine Technik eingesetzt, bei der klassische 3D-Modelle mit Zeichnungen verbunden werden. Nur leider wirkte diese Technik, die zu Beginn vor allem bei den Verwandlungen der Sailor-Kriegerinnen eingesetzt wurde, etwas deplatziert.

Die Kritik der Fans scheint mittlerweile Toei erreicht zu haben, denn seit Staffel drei wurden die Modelle – scheinbar – durch Zeichnungen ersetzt. Dennoch ergeben sie gerade zu Beginn der Sendung einen sehr seltsamen und unnötigen Bruch, den man sicherlich hätte vermeiden können.

„Moon Pride anata no chikara ni naritai“

Abschließend gehört natürlich zu der neuen Vertonung mehr als nur eine neue Synchronfassung. Auch wenn man hier natürlich lange die Entscheidung diskutieren kann für alle Rollen, außer Usagi, neue Sprechen (und das sowohl für die japanische, als auch deutsche Fassung) zu wählen, oder, dass die Sprachzensur für die deutsche Fassung endlich aufgehoben wurde.

Die größte Veränderung stellt vermutlich die Titelmelodie dar. Auch in der deutsche Fassung wurde das japanische Titellied übernommen. Zudem wurde das alte, sehr melancholische Lied, durch ein neues ersetzt, welches nun die Stärke von Mädchen oder zumindest der Sailor-Kriegerinnen besingt, die sich nicht mehr von Männern retten lassen müssen. Etwas, dass tatsächlich auch in der Handlung mit dem immer hilfloser fühlenden Mamoru thematisiert wird.

Während sich einige Fans über eine Neuauflage von Moonlight Densetsu sicherlich gefreut hätten, mag ich den absurden Bruch zwischen dem viel zu süßem Titellied und dem düsteren Anime.

Mehr als ein HD-Remake

Wenn Sailor Moon Crystal eines nicht ist, dann ein einfaches HD-Remake. Man merkt, dass die Toei Animation das 20-jährige Jubiläum groß und gebührend feier wollte. Bisher sind daraus drei sehr gute Staffeln entstanden, die nach und nach auch ins Deutsche übersetzt werden. Die süße Musik, der pastellige Zeichenstil und die düsterere Handlung orientieren sich stark an dem wofür der Manga bekannt war und was leider in der ersten Anime-Fassung verloren gegangen ist. Es ist fast etwas schade, dass es 20 Jahre brauchte um zu seinen Wurzeln zurückzufinden. Wer den Manga damals mochte, wird die neue Fassung lieben. Allen anderen möchte ich diese Fassung ans Herz legen, auch allen männlichen Lesern, die vielleicht die ganze Zeit beim Lesen des Artikels die Augen verdrehen, den dieser sehr kurzweilige Anime zeigt, dass es auch weibliche Superheldinnen geben kann, die die Welt retten können.

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Ich bin wieder online!

Oh man, ihr habt euch sicherlich gefragt, wo ich so lange stecke, oder? Haha, die richtige Antwort ist ja! ʅʕ•ᴥ•ʔʃ Vielleicht konntet ihr es euch schon denken, nachdem ich mehrmals darüber geschrieben habe: Ich bin umgezogen. Mein Freund und ich sind damit in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen. Kurz vorher war alles recht stressig, weil ich krank geworden bin und sich dadurch das Kisten packen – und das vorbereiten von Blogartikeln – dank einer Sommergrippe verschoben hat. Und seit dem Umzug hatten wir, bis jetzt, kein Internet. Solltet ihr schnell einen neuen Internetanschluss brauchen, dann geht definitiv nicht zu Netcologne, die lassen sich ordentlich viel Zeit! ö_ö

Was ist alles in der Zeit passiert? Hauptsächlich habe ich hunderte von Büchern und Manga in Kisten geräumt, in die neue Wohnung gebracht und ausgeräumt. Abgesehen davon war Gamescom, Dat Monsta war bei mir, der Sommer ist zu Ende gegangen und ich hab meine Typo3/mySQL/PHP/Python-Schulung abgeschlossen.

So zusammengefasst klingt das nach gar nicht so viel, aber es ist nun wirklich viel Zeit vergangen. Da ich scheinbar seit Monaten keine Instagram-Fotos mehr hier geteilt habe, bekommt ihr jetzt eine kleine Sammlung, die vielleicht besser und schöner zusammenfasst, was so passiert ist:

Weiße Haare, DIY, Mario Kart, Eurovision Song Contest

Ich hab meine Haare noch einmal etwas heller bekommen (ha, jetzt sind sie endlich weiß!), aus einem Kubb-Spiel ein Mario-Kubb gemacht, Mario Kart mit Melinda gespielt, den ESC geguckt und verrückte Japanbilder geteilt.

Gudetama, 30 day challenge, Splatoon, Japan

Sonderbare Bilder von Gudetama geteilt, versucht die 30-Tage-Beachbody-Challenge zu schaffen, mich über Splatoon gefreut, grünes Tee-Eis gefeiert, Fotos mit meinem Freund gemacht und Alpacassos beim Japantag kennengelernt.

Japan, Nintendo, Minigolf

Noch mehr Bilder aus Japan geteilt, Splatoon gespielt, das Kubb-Spiel fertig bemalt und Minigolf gespielt.

Flashback, Deko, Japan

Den alten Header von Scarletsreich, meiner ehemaligen Grafik Design-Website, geteilt, Fotos von meiner Zimmerdekoration gemacht und noch mehr Bilder aus Japan mit Filtern bearbeitet.

Hamburg, Hurricane Festival, Japan, Totoro

Hamburg und das Hurricane-Festival besucht, Fotos aus Kyoto geteilt und ein Totoro-Cape gekauft.

K-On, YOshi, Ghibli, Splatoon, Japan

Endlich die zweite Staffel von K-On auf DVD bekommen, Yoshis Wooly World bis zum Umfallen gezockt, den weiblichen Inkling-Amiibo geschenkt bekommen, Ghibli-Liebe gezeigt und Werbung für den Artikel über Arashiyama gemacht.

Köln von oben, Kimono, Japan, Yoshi, lila Haare, Amiibos

Das Dach des Kölner Doms besucht, Bilder im Kimono geteilt, Bilder aus Nara gezeigt, mit Amiibos angegeben und meine Haare lila gefärbt.

Ehrenstraße, Kawaiibox, Animal Crossing, Haruhi, Koriillakuma, Village

Ein Video von der Ehrenstraße in Köln gedreht, die Kawaiibox getestet, Village gespielt und Japan-Lieblingsstücke gezeigt.

Gamescom, Japan, Ikea, Schuluniform, Shopping, Totoro

Die Gamescom besucht, bei IKEA Sachen für die neue Wohnung gekauft, eine Schuluniform getragen, ein Foto von allen Dingen aus Japan geteilt und Totoro auf eine Reise geschickt.

3DS, Kawaiibox, Rillakuma, Nami, Manga, Gudetama

Animal Crossing gespielt, noch eine Kawaiibox bekommen, leckeres Himbeermüsli mit Rillakuma gegessen, Manga entdeckt, mit Nami angegeben und noch mehr Gamescomfotos gezeigt.

Instagram, Yoshi, Mug Cake, Mädchentag

Und in den letzten Tagen habe ich einen Mädelsabend mit Schulfreundinen gemacht, Mug Cakes gebacken und endliche den pinken Woll-Yoshi zugeschickt bekommen.

Wenn ich wieder einmal verschwinde könnt ihr mich übrigens regelmäßig bei Instagram stalken. Ihr findet mich unter chochi_rain ;D

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Psycho Pass [Watchlist]

Huch, es ist schon knapp ein Jahr her, dass ich das letzte Mal über einen Anime geschrieben habe und die letzte Anime-Rezension ist so weit entfernt, dass ich keine Lust mehr hatte zu recherchieren wann das war. Sagen wir einfach, dass es wieder Zeit wird um über einen Anime zu sprechen!

Psycho Pass

Quelle: Psycho Pass, KAZE

Psycho Pass ist gerade einer meiner absoluten Favoriten. Ich ärgere mich ein bisschen, dass ich noch nicht vorher davon gehört habe, denn die Serie wurde bereits 2012 gestartet. Huch! Die Geschichte erzählt, wie so viele Serien / Filme / Bücher, eine düstere Zukunftsvision der Erde. Wissenschaftlern ist es gelungen ein gerät zu entwickeln mit dem die Psyche von Menschen untersucht und eingestuft werden kann. So kann man feststellen ob eine Person unter zu viel Stress leidet, zu Depressionen neigt, aber auch ob die Person ein hohes Gewaltpotenzial hat, welches eventuell dazu führen könnte, dass die Person Verbrechen begeht.

Bei wem der sogenannte Psycho Pass – Captain Obvious: „Daher der Titel der Serie!“ – hohe Stresswerte aufweist muss sich in Therapie begeben. Sind die Werte zu hoch und scheinen nie wieder zu sinken, so bleiben der Person eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Sie lassen sich in eine Psychiatrie einweisen oder beginnen für die Polizei zu arbeiten um Verbrecher zu fangen. Wer kann schließlich besser pathologische Verbrecher verstehen als diejenigen, die ihnen vom Geist her ähneln?

Aufgebaut ist die Handlung um die junge Inspektorin Akane, die zusammen mit einer Einheit von potenziellen Verbrechern Kriminalfälle aufklären soll. Dabei muss sie sich immer wieder die Frage stellen, ob das bestehende System wirklich ein Segen ist oder ob scheinbar vollkommen harmlose Menschen ein Leben am Rande der Gesellschaft aufgedrängt bekommen, weil sie nicht wie alle anderen sind.

Die Geschichte von Gen Urobuchi besteht mittlerweile aus zwei Staffel, einer Fortsetzung, einem angeknüpften Manga und einem Film. Immer steht die sehr japanische Frage im Mittelpunkt was wichtiger ist: Das Individuum in die Gesellschaft einzugliedern oder die Gesellschaft vor dem Individuum zu schützen. Eine Frage, die natürlich in Japan noch einmal besser funktioniert als im ohnehin schon sehr individuumszentrierten Westen.

Der Erzählstil des Anime ist zwar relativ simpel gehalten, ohne jedoch flach zu werden. Generell gefällt mir auch der Zeichenstil, auch wenn ich anmerken muss, dass mir die Protagonistin weniger gefällt. Durch ungünstig platzierte Linien an ihren Augen wirkt sie immer etwas naiv und dämlich, was Akane definitiv nicht ist.

Mittlerweile gibt es sogar eine deutsche Synchronfassung der ersten Staffel. Die durch ihre direct-to-DVD-Version jedoch nicht ganz preiswert ist. [Hier kann man die DVD trotz allem bei Amazon kaufen.]