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6 abgedrehte Animes für eure Watchliste [Sammlungssonntag]

Von den großen Anime Serien, die überall gehypt werden hört man immer wieder. Egal ob Attack On Titan, One Punch Man oder Tokyo Ghoul, es sind immer die gleichen Reihen, die genannt werden, wenn man jemanden fragt, welche Animes er gerade guckt. Genau um diese Serien soll es heute jedoch nicht gehen. Ich werfe einen Blick auf Serien, die zum einen sehr viel kürzer sind und die sich vermutlich nur mit den Worten „abgedreht“ und „verrückt“ beschreiben lassen.

Himouto! Umaru-chan

Umaru-chan ist sehr schnell einer meiner Lieblingsanimes geworden. Die bisher 12 Folgen umfassende Serie – Gerüchten zufolge erscheint 2017 eine neue Staffel – erzählt Episoden aus dem Leben von Umaru-chan. Die High School-Schülerin ist nahzu perfekt: hübsch, beliebt und natürlich mit perfekten Noten. Bis sie nach Hause kommt und zu einem winzigen Wesen zusammenschrumpft, welches seine tage damit zubringt Videospiele zu zocken und Animes zu gucken. Ganz zum Leidwesen ihres großen Bruders…

Die Serie ist unglaublich komisch und enthält viele Anspielungen an Videospiele und andere Animes. Ein Muss für alle Nerds!

No Game No Life

Auch No Game No Life thematisiert Nerds. Anders als bei Umaru-chan befasst sich diese Serie jedoch mehr mit den Schattenseiten des Geekdaseins, den sogenannten NEET’s, die sich weigern das Haus zu verlassen und zunehmend soziale Phobien entwickeln. Im Mittelpunkt dieses trotz allem sehr komischen Animes stehen der 18-Jährige Sora und seine 11-Jährige Schwester Shiro. Beide verbringen ihre Zeit damit Videospiele zu spielen und die Schule zu schwänzen, bis sie von der Göttin der Spiele in eine Welt gebracht werden, in denen alle Handlungen über Spiele entschieden werden. Selbst wer der nächste König eines Landes wird, entscheidet sich mit einer Reihe von Spielen und schnell ist für Sora klar, dass er endlich ein Ziel im Leben hat: Er will Herrscher werden.

Trotz der eher problematischen Grundstimmung ist dieser zwölf Folgen lange Anime sehr witzig und eher in den Bereich der Comedy einzuordnen. Er basiert auf einer Light Novel von Yuu Kamiya.

Re:zero

Im Grunde ist Re:zero das dramatische Gegenstück zu No Game no Life: Subaru Natsuki, der sein Haus nicht mehr verlässt, wird plötzlich in eine andere Welt gebracht. Als er kurz darauf umgebracht wird, stellt er fest, dass er von den Toten zurückkehren kann.

Auch dieser 25 Folgen lange Anime basiert auf einer Light Novel.

Kiss him, not me

„Abgedreht“ ist vermutlich das einzige Wort, welches diesen romantischen Comedy-Anime beschreiben kann. Kae Serinuma, ein dickliches Fangirl wie es im Buche steht, ist so schockiert, als ihre Lieblingsfigur aus einem Anime hinausgestrichen wird, dass sie sich tagelang in ihrem Zimmer einschließt. Als das Yaoi liebende Mädchen endlich wieder aus ihrem Zimmer kommt, hat sie durch den Schock so viel abgenommen, dass sie plötzlich bildhübsch ist. Zurück in der Schule fangen nun plötzlich vier der Jungs an um ihre Gunst zu kämpfen. Ganz zu Kaes Missfallen, den sie würde lieber sehen wie die vier miteinander zusammenkommen würden.

Auch dieser etwas andere High School-Anime basiert auf einem Manga und ist in zwölf Folgen abgeschlossen.

Non Non Biyori

Non Non Biyori begleitet vier Schülerinnen aus einem winzigen Ort in Japan. Da die vier die einzigen Kinder sind, die im Grund- und Mittelschulalter sind, werden sie gemeinsam unterrichtet. Eine Tatsache mit der Hotaru Ichijo, die gerade mit ihrer Familie von Tokyo in das Dorf gezogen ist, erst einmal versuchen muss klar zu kommen.

Im Grunde ist dieser zwölf Folgen umfassende Anime von 2013 – ja, er ist schon etwas älter – ein sehr gutes Beispiel für Schul-Animes, in denen der Alltag einiger Mädchen in Japan gezeigt wird.

Welcome to the N.H.K.

Zum Schluss kommt man nicht um Welcome to the N.H.K. herum, wenn man über abgedrehte Animes spricht. Dieser 24 Folgen umfassende Anime, der auf einem Roman von 2002 basiert, erzählt vom harten Leben des Hikikomori Tatsuhiro, der sich weigert sein Haus zu verlassen. Der Zustand, der zunächst mit einigen kleinen sozialen Problemen begonnen hat, steigert sich immer weiter, bis er fast vollkommen in einer Art paranoiden Wahn verschwindet, der ihn daran hindert mit anderen Menschen zu reden, bis er Misaki trifft…

Die Geschichte rund um Tatsuhiro ist keinesfalls witzig und weit, weit entfernt von der Leichtigkeit, die No Game No Life trotz allem verbreitet. Der Anime spricht über ein ernstes Problem, welches in Japan von immer größerer Wichtigkeit ist.

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Rappel Zappel!!!!!!!!!!

Tamtam und da bin ich auch schon wieder. Erst wenn man mehrere Tage vollkommen internetfern war fällt einem so richtig extrem auf, wie schnell es sich weiterentwickelt. Hab gerade erst einmal fleißig auf Slowmotion geuppt und RSS Feeds gelesen.
Ich war ja jetzt einige Tage zu Hause. Am Freitag war ich erst mit Souli-kun unterwegs (Comicshops *-*) und dann mit ihm und meiner Mum in einer Bar (erst Billard spielen und dann eine 60er Jahre Coverband angucken). Die Band war echt ganz gut, aber so um 23 Uhr stand die Polizei vor der Bar und meinte, dass es zu laut sei. Naja, danach ging es dann zurück nach Hause. Hab echt viele Manga gefunden (xxHolic, Weöcome to the NHK, The one I love, The Devil within, Anne Freaks).
Samstag hab ich mit meinem Bruder rummgegammelt (armer Bruderkeks ist krank >_>) und dann zu Shao aufgebrochen. Bin mit Freierfall und Souli schön lange Zug gefahren und dann waren wir da. Haben die Nacht durch Gesellschaftsspiele gespielt. Höhepunkt war Rappel Zappel.
Bei diesem Youtubevideo sieht man das Prinzip ganz gut:

Sonntag ging es gegen Abend wieder zu meiner Familie. Montag hab ich mich dann mit Topfschwamm-chan getroffen (leckere Süßspeisen gegessen und gequatscht), dann wieder zur Familie und Abends nach Hause. Ach ja, ich liebe die Bahn. Mein Zug hatte im Vorhinein Verspätung und musste dann ständig irgendwo warten (statt 2 hab ich also über 3 Stunden nach Hause gebraucht -_-).
Gestern durfte ich dann arbeiten, danach bin ich auf die Suche nach einen Trenchcoat gegangen. Leider ist mir erst nach 2 Stunden Suche, als ich endlich einen mit einem vernünftigen Preis gefunden hab und ihn anprobiert hab, aufgefallen, dass ich Beige ja gar nicht tragen kann (seh dann aus wie eine Wasserleiche). Naja, stattdessen hab ich mir einen Poncho gekauft (sieht süß zu Kleidern und Röcken aus und reicht für den Herbst) und eine sehr süße kleine Handtasche gefunden (da bekommt man ein kleines Buch rein und ich muss nicht immer das riesige Ding mit mir herumschleppen). Fotos davon gibt es aber erst morgen oder nachher. Jetzt gibt es erst einmal die Fotos der letzten Outfits:

Tag 66: Glitzersteinohringe, T-shirt und Rock H&M, Strickjacke und Skisocken unbekannt, Rock Pimkie

Tag 66: Glitzersteinohringe, T-shirt und Rock H&M, Strickjacke und Skisocken unbekannt, Rock Pimkie


Tag 67: T-shirt Pimkie, Top H&M, Jeans Mister*Lady

Tag 67: T-shirt Pimkie, Top H&M, Jeans Mister*Lady


Tag 68: T-shirt Pimkie, Top und Strickjacke H&M, Jeans Mister*Lady

Tag 68: T-shirt Pimkie, Top und Strickjacke H&M, Jeans Mister*Lady


Tag 69: T-shirt H&M (selbst bedrucken lassen), Strickjacke H&M, Jeans Mister*Lady

Tag 69: T-shirt H&M (selbst bedrucken lassen), Strickjacke H&M, Jeans Mister*Lady


Tag 70: Haarschleife Bastelladen, T-shirt H&M (selbst bedrucken lassen), Stulpen H&M, Jeans Mister*Lady, Socken unbekannt

Tag 70: Haarschleife Bastelladen, T-shirt H&M (selbst bedrucken lassen), Stulpen H&M, Jeans Mister*Lady, Socken unbekannt


Tag 71 (15.09.2010): Strickjacke und Jeans Mister*Lady, Schal Ostermarkt, Top Pimkie

Tag 71 (15.09.2010): Strickjacke und Jeans Mister*Lady, Schal Ostermarkt, Top Pimkie

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„I’ve got my suitcase it’s locked and loaded/ And just in case you haven’t noticed/ I’m about to break your heart or so I hope“

Das Zitat stammt aus dem Lied Ten Steps von Marit Larsen, welches ich irgendwie mag. Da der neue Monat angefangen hat hab ich mich wieder einmal in das Todesdreieck gewargt. Dort treffen ein großes CDgeschäft, ein DVD An-und-Verkauf und ein Comicshop aufeinander. Meine Fundstücke können in Beweisfoto 1 bewundert werden:

The Fall, Dynamite, If a song could get me you, Made of Bricks, Ein süßer Fratz, Frühstück bei Tiffanys, Donnie Darko, xxxHolic 4, Welcome to the N.H.K. 2, Skip Beat 16

The Fall, Dynamite, If a song could get me you, Made of Bricks, Ein süßer Fratz, Frühstück bei Tiffanys, Donnie Darko, xxxHolic 4, Welcome to the N.H.K. 2, Skip Beat 16


The Fall ist ein wirklich sehr guter Film mit Lee Pace (bekannt als der Hauptdarsteller von Pushing Daisies). Ich hab wirklich sehr lange nach dem Film gesucht, aber er war immer zu teuer und nun hab ich die tolle 3-Disc-Limited Collectore’s Edition preiswert gefunden <3
In dem Film geht es um das kleine Mädchen Alexandria, die, nachdem sie beim Orangenpflücken gestürzt ist, im Krankenhaus liegt und dort umherläuft. Bei einer ihrer Erkundungstouren stößt sie auf Roy, der Stuntman ist und sich bei einem Stunt verletzt hat. Er beginnt ihr eine Geschichte über fünf Abenteurer zu erzählen. Mit der Erzählung beginnt er jedoch nach und nach Forderungen an Alexandria zu stellen…
Der Film ist sehr gut erzählt und die Bilder sind phänomenal schön. Leider ist der Film im Kino geflobbt, was höchstwahrscheinlich zu 90% an dem absolut miesen Trailer liegt, der das Ende komplett verrät, aber nicht wirklich erklärt um was es eigentlich in dem Film geht.
Dynamite ist eins der Alben von Jamiroquai. Bisher hatte ich von dieser Funkband nur das Best of Album. Die Musik ist entspannend und wirklich gut um sie im Hintergrund zu hören, während man schreibt oder sich unterhält. Die Texte überzeugen ebenfalls vollkommen.
Als nächstes hab ich mir dann das If a song could get me you Album von Marit Larsen geholt. Die Lieder sind allesamt sehr friedlich, überzeugen jedoch durch tief gehende Gefühle und eine sanfte Stimme. Sehr schön um es im Hintergrund laufen zu lassen.
Made of Bricks von Kate Nash hab ich zwar als Downloadversion, aber eigentlich halte ich nichts davon Sachen nur als digitale Dinger zu kaufen und für vier Euro fand ich es auch wirklich okay mir die CD noch zu holen (bisher war die Downloadversion preiswerter….). Ich liebe die Musik von Kate Nash wirklich sehr. Die Lieder wecken einen morgens gut auf, halten einen wach und geben einem gute Laune. Dabei sorgen die Lieder dafür, dass man ein wenig nachdenklich wird. Die Lieder auf der CD drehen sich vor allem um Pärchen die zusammenkommen, zusammenkommen wollen oder ihre Beziehung beenden wollen. „Then I’ll use that voice that you find annoyin‘ and say something like ‚yeah, intelligent input, darlin‘. Why don’t you just have another beer then?‘ Then you’ll call me a bitch and everyone we’re with will be embarrassed and I wont give a shit“ (Foundations) Andere Lieder handeln davon, dass man man selbst sein soll und nicht darauf hören soll, was andere sagen.
Ein süßer Fratz und Frühstück bei Tiffanys hab ich eigentlich nur geholt, weil ich denke, dass man Filme von Audrey Hupburn gesehen haben sollte (leider hab ich bisher glaub ich zwei gesehen) und vor allem war die Box sehr preiswert (bei Saturn 2 Filme für 8 Euro <3).
Der letzte der Filme ist Donnie Darko von dem mir vorher sehr viele Menschen vorgeschwärmt haben. Also hab ich den Film geholt und ich muss zugeben, dass die Leute alle Recht hatten. In dem Film geht es um Donnie, der immer wieder sonderbare Träume von einem Mann namens Frank hat, der ein Hasenkostüm trägt. Eines Tages teilt Frank Donnie mit, dass die Welt in 26 Tagen enden wird.
Tja und dann die drei Manga. Eigentlich wollte ich vor allem gucken ob gute Manga runtergesetzt sind, aber irgendwie bin ich da nicht wirklich fündig geworden (die Manga haben mich entweder nicht interessiert oder ich hab sie schon..). Also hab ich mir endlich Welcome to the N.H.K. 2, xxxHolic 4 und Skip Beat 16 geholt. Alle drei Manga mag ich sehr.
Welcome to the N.H.K. handelt von einem jungen Mann, der sich fürchtet das Haus zu verlassen, da er denkt, dass es eine Verschwörung gibt. Dann taucht jedoch Misaki bei ihm auf und bietet ihm an ihm zu helfen. Ist dies auch nur ein Teil der Verschwörung oder möchte das sonderbare Mädchen ihm wirklich helfen?
Ich hab vorher den Anime gesehen [danke Souli für deine Empfehlung] und war komplett begeistert. Jetzt sammel ich also auch noch den Manga.
xxxHolic von CLAMP hab ich bereits bis Band 6 gelesen. Hab es mir damals von Shao-chan ausgeliehen, aber da ich umgezogen bin (und sie auch) und ich es weiterlesen wollte dachte ich, dass ich es mir auch selber holen könnte. da ich nicht mehr sicher war, was bereits alles passiert war (hab auch den Anime gesehen und deshalb Dinge durcheinander geworfen…) hab ich mir die Bände von Band eins an geholt. Im Manga geht es um Watanuki, der von Geistern verfolgt wird. Eines Tages landet er zufällig in dem Haus der Hexe Yuko, die ihm anbietet ihm die Fähigkeit Geister zu sehen und von diesen verfolgt zu werden zu nehmen, wenn er dafür für sie arbeitete. Der Manga ist in einer Art Jugendstil gezeichnet und ist wirklich absolut super.
Last but not least Skip Beat. Der Manga erscheint in Deutschland in dem Mädchenmangamagazin DAISUKI und dort hab ich es auch zunächst gelesen. Seit einiger Zeit erscheinen die Kapitel auch in Einzelbänden. Die Geschichte ist total fantastisch. Das Mädchen Kyoko ist mit ihrer Jugendliebe zusammen nach Tokyo gezogen. Dort möchte Sho eine Karriere als Sänger starten und wird schnell sehr erfolgreich. Während er herumreist, auftritt und immer berühmter wird bleibt Kyoko daheim und kümmert sich um den Haushalt. Eines Tages belauscht sie, wie er seiner Managerien erklärt, dass er Kyoko nur ausnutzt und sie eigentlich gar nicht liebt. Daraufhin beschließt sie Rache zu üben, indem sie selber ins Show-Biz einsteigt und berühmter wird als er. Der Komediemanga klingt zunächst sehr durchschaubar, ist er aber absolut nicht. Es gibt sehr viele originelle Witze und sehr gute Szenen. Schön ist immer wenn Kyoko ihre Voodoopuppensammlung auspackt um neue Kleidung für ihre 1:1 getreuen Puppen zu nähen.

Heute hab ich weiter Filme geschaut, The O.C. weiter geguckt, alte Fotos aus der Grundschulzeit geordnet, Fotos aufgehängt und rummgegammelt. Und was kann man besonders gut trinken, wenn es warm ist? Richtig, Eiskaffee.

selbstgemachter Eiskaffee und mein Schreibtisch (links neben dem PC die wunderbare pinke Externe Festplatte und im Hintergrund, rechts mein Schmuckbaum...)

selbstgemachter Eiskaffee und mein Schreibtisch (links neben dem PC die wunderbare pinke Externe Festplatte und im Hintergrund, rechts mein Schmuckbaum...)


Den Eiskaffee kann man sehr schön schnell selber machen. dafür brauch man nur Milch, Eiskaffeepulver oder etwas Kaffee, Vanilleeis und vielleicht noch einen Strohhalm (dadurch kann man den besser trinken :3). Zunächst etwas Eiskaffeepulver oder Kaffee mit ein wenig Milch mischen. Dann das Eis hinzugeben und schließlich das Glas/ Becher mit Milch auffüllen. Fertig und sehr lecker :3
Mein Fundstück des heutigen Tages ist übrigens dieses Foto, welches 1998 im Kölner Zoo aufgenommen wurde:

Das bin ich mit acht Jahren und ich musste das Foto noch nicht einmal bearbeiten, damit es alt aussieht, sondern nur so abfotografieren. Sehr schön ist diese Asi-Palme, die bunte Brille (auch heute wieder modern) und dieses T-shirt mit den Schmetterlingen [Cho!], die anscheinend jeden Moment wegfliegen. Sehr, sehr schön.
Nun noch die Kleidung der letzten beiden Tagen, bevor es wieder zu den Filmen und den letzten drei Folgen der ersten Staffel von The O.C. zurück geht.

Tag 25: T-shirt H&M (Druck selbstgemacht), Ohrringe SIX, Jeans von Blind date

Tag 25: T-shirt H&M (Druck selbstgemacht), Ohrringe SIX, Jeans von Blind date


Tag 26: T-shirt von H&M (selbstbedruckt), Kissenbezug IKEA, Hose von Hunkemöller

Tag 26: T-shirt von H&M (selbstbedruckt), Kissenbezug IKEA, Hose von Hunkemöller

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Otakus vs Hikikomoris

Mir [oder viel mehr KHQ] ist aufgefallen, dass ich schon recht lange nichts mehr über AniMa geschrieben habe. Daher werde ich das jetzt erst einmal nachholen. Davor kommt jetzt aber erst einmal ein Zitat meines Bruderkekses.

„Warum wirst du nicht Rufus Beck?“

Eigentlich wollte er mir nur vorschlagen Hörbücher zu machen. . . wahrscheinlich ist er nur auf die sonderbare Idee gekommen, weil ich ihm regelmäßig über’s Telfon Kurzgeschichten und Erzählungen vorlese, die ihn interessieren könnten. . .
Und jetzt geht’s los!

Genshiken vs Welcome to the N.H.K.

Es gibt mittlerweile schon einige Manga und Animes, welche sich mit den Rezipenten von Manga und Anime befassen. Darunter gibt es zum einen jene, welche dokumentieren, wie ein Mangafan zum Mangaka [Mangazeichner] wird. Es gibt jedoch auch immer wieder Manga, welche sich mit den „Extremfällen“ der „Szene“ beschäftigen. Dies tun die Manga Genshiken und Welcome to the N.H.K. Beide zeigen dabei jedoch verschiedene Positionen.

Genshiken

Genshiken


Genshiken ist ein Manga von Kio Shimoku, welcher zwischen 2002 und 2006 erschien. In ihm geht es um Kanji Sasahara, der auf eine Uni kommt und dort sich für eine AG oder einen Club, dem er beitreten möchte, entscheiden muss. Er entschließt sich für die Genshiken, die Gesellschaft zur Erforschung der modernen visuellen Kultur. Diese befasst sich vor allem mit Anime, Manga und Videospielen und prägt von da an das Leben des Studenten. Neben ihm werden nach und nach die verschiedenen Clubmitglieder vorgestellt und drei Jahre lang begleitet. Dabei werden diverse Mangafangruppen thematisiert, welche durch jeweils eins der Mitglieder vertreten werden. So gibt es zum Einen den „normalen“ Leser (hier Kanji). Zum Anderen aber auch eingefleischte Fans, Cosplayer, Shonen-Ai-Liebhaber, Videospielverfechter und einen Mangazeichner. Daneben gibt es dann auch noch Saki, welche Manga und ihre Fans nicht mag, jedoch ihren Freund zum Club begleitet und von da an nach und nach in den Mangabereich rutscht. Was der Manga vor allem zeigt ist, wie sich Mangafans verhalten und was für unterschiedliche Dinge sie unternehmen (Conventions, Ausflüge in Mangaviertel, gemeinsame Projekte…). Immer wieder wird dabei das Thema Otaku thematisiert. Ein Otaku ist ein Fan von bestimmten Dingen (meistens gibt es direkt die Assoziation mit AniMa oder Videospielen), welcher sich mit großer Leidenschaft seinem Hobby widmet. In Genshiken wird immer wieder die Frage aufgeworfen wann man noch Fan und wann schon Otaku ist.
Besonders spannend an diesem Manga ist, dass vor allem das gemeinsame Erleben von AniMa und das diskutieren jener in den Vordergrund gerückt wird. Zwar sind AniMafans eine eigene „Szene“, am Rande der Gesellschaft, aber sie halten zusammen. Jeder Mangafan sollte diesen Manga unbedingt lesen, da er sehr viel Wirklichkeit wiederspiegelt.
Neben dem 9 Bände umfassenden Manga, der vollständig in Deutschland bei Heyne erschienen ist, gibt es auch einen 24 Folgen umfassenden Anime.

Welcome to the N.H.K.

Welcome to the N.H.K.


Welcome to the N.H.K. entführt den Leser ebenfalls in die Welt der Animefans. Hier werden jedoch komplett andere Gesichtspunkte aufgegriffen und neben dem Otakudasein vor allem das Problem der Hikikomoris thematisiert. Als Hikikomoris werden in Japan Menschen bezeichnet, welche sich nicht mehr trauen ihre Wohnung zu verlassen und unter Menschen zu gehen. In dem Manga von Kendi Oiwa und Tatsuhiko Takimoto trifft der Leser auf Tatsuhiro Satō, der in Tokyo lebt, von der Uni geworfen wurde und nun alleine die Tage in seiner Wohnung verbringt. Irgendwann entwickelt er Angst vor der N.H.K., der Nihon Hikikomori Kyokai, welche nach Satō eine Verschwörung rund um Hikikomoris ist. Doch dann erscheint Misaki Nakahara bei ihm und versucht ihn zu retten.
In die Handlung eingebunden ist Kaoru Yamazaki, ein Otaku, welcher sich mit Satō anfreundet und ihm immer wieder hilft. Er schleppt ihn dabei in riesige Mangaviertel und konfontiert ihn mit der Mangakultur. Im Vergleich zu Genshiken steht hier vor allem die Verschwörungstheorie im Vordergrund. Zudem werden Mangafans gezeigt, die extrem in sich gekehrt leben. Welcome to the N.H.K. ist ebenfalls als Anime, in 24 Folgen, erschienen. Der 8 Bände umfassende Manga ist komplett bei Carlsen Manga in Deutschland erschienen.

Alles in allem sind beide Manga und Anime sehr empfehlenswert. Also guckt sie euch an und holt euch die Manga.
Und hier folgen noch die Openings: