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6 abgedrehte Animes für eure Watchliste [Sammlungssonntag]

Von den großen Anime Serien, die überall gehypt werden hört man immer wieder. Egal ob Attack On Titan, One Punch Man oder Tokyo Ghoul, es sind immer die gleichen Reihen, die genannt werden, wenn man jemanden fragt, welche Animes er gerade guckt. Genau um diese Serien soll es heute jedoch nicht gehen. Ich werfe einen Blick auf Serien, die zum einen sehr viel kürzer sind und die sich vermutlich nur mit den Worten „abgedreht“ und „verrückt“ beschreiben lassen.

Himouto! Umaru-chan

Umaru-chan ist sehr schnell einer meiner Lieblingsanimes geworden. Die bisher 12 Folgen umfassende Serie – Gerüchten zufolge erscheint 2017 eine neue Staffel – erzählt Episoden aus dem Leben von Umaru-chan. Die High School-Schülerin ist nahzu perfekt: hübsch, beliebt und natürlich mit perfekten Noten. Bis sie nach Hause kommt und zu einem winzigen Wesen zusammenschrumpft, welches seine tage damit zubringt Videospiele zu zocken und Animes zu gucken. Ganz zum Leidwesen ihres großen Bruders…

Die Serie ist unglaublich komisch und enthält viele Anspielungen an Videospiele und andere Animes. Ein Muss für alle Nerds!

No Game No Life

Auch No Game No Life thematisiert Nerds. Anders als bei Umaru-chan befasst sich diese Serie jedoch mehr mit den Schattenseiten des Geekdaseins, den sogenannten NEET’s, die sich weigern das Haus zu verlassen und zunehmend soziale Phobien entwickeln. Im Mittelpunkt dieses trotz allem sehr komischen Animes stehen der 18-Jährige Sora und seine 11-Jährige Schwester Shiro. Beide verbringen ihre Zeit damit Videospiele zu spielen und die Schule zu schwänzen, bis sie von der Göttin der Spiele in eine Welt gebracht werden, in denen alle Handlungen über Spiele entschieden werden. Selbst wer der nächste König eines Landes wird, entscheidet sich mit einer Reihe von Spielen und schnell ist für Sora klar, dass er endlich ein Ziel im Leben hat: Er will Herrscher werden.

Trotz der eher problematischen Grundstimmung ist dieser zwölf Folgen lange Anime sehr witzig und eher in den Bereich der Comedy einzuordnen. Er basiert auf einer Light Novel von Yuu Kamiya.

Re:zero

Im Grunde ist Re:zero das dramatische Gegenstück zu No Game no Life: Subaru Natsuki, der sein Haus nicht mehr verlässt, wird plötzlich in eine andere Welt gebracht. Als er kurz darauf umgebracht wird, stellt er fest, dass er von den Toten zurückkehren kann.

Auch dieser 25 Folgen lange Anime basiert auf einer Light Novel.

Kiss him, not me

„Abgedreht“ ist vermutlich das einzige Wort, welches diesen romantischen Comedy-Anime beschreiben kann. Kae Serinuma, ein dickliches Fangirl wie es im Buche steht, ist so schockiert, als ihre Lieblingsfigur aus einem Anime hinausgestrichen wird, dass sie sich tagelang in ihrem Zimmer einschließt. Als das Yaoi liebende Mädchen endlich wieder aus ihrem Zimmer kommt, hat sie durch den Schock so viel abgenommen, dass sie plötzlich bildhübsch ist. Zurück in der Schule fangen nun plötzlich vier der Jungs an um ihre Gunst zu kämpfen. Ganz zu Kaes Missfallen, den sie würde lieber sehen wie die vier miteinander zusammenkommen würden.

Auch dieser etwas andere High School-Anime basiert auf einem Manga und ist in zwölf Folgen abgeschlossen.

Non Non Biyori

Non Non Biyori begleitet vier Schülerinnen aus einem winzigen Ort in Japan. Da die vier die einzigen Kinder sind, die im Grund- und Mittelschulalter sind, werden sie gemeinsam unterrichtet. Eine Tatsache mit der Hotaru Ichijo, die gerade mit ihrer Familie von Tokyo in das Dorf gezogen ist, erst einmal versuchen muss klar zu kommen.

Im Grunde ist dieser zwölf Folgen umfassende Anime von 2013 – ja, er ist schon etwas älter – ein sehr gutes Beispiel für Schul-Animes, in denen der Alltag einiger Mädchen in Japan gezeigt wird.

Welcome to the N.H.K.

Zum Schluss kommt man nicht um Welcome to the N.H.K. herum, wenn man über abgedrehte Animes spricht. Dieser 24 Folgen umfassende Anime, der auf einem Roman von 2002 basiert, erzählt vom harten Leben des Hikikomori Tatsuhiro, der sich weigert sein Haus zu verlassen. Der Zustand, der zunächst mit einigen kleinen sozialen Problemen begonnen hat, steigert sich immer weiter, bis er fast vollkommen in einer Art paranoiden Wahn verschwindet, der ihn daran hindert mit anderen Menschen zu reden, bis er Misaki trifft…

Die Geschichte rund um Tatsuhiro ist keinesfalls witzig und weit, weit entfernt von der Leichtigkeit, die No Game No Life trotz allem verbreitet. Der Anime spricht über ein ernstes Problem, welches in Japan von immer größerer Wichtigkeit ist.

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Adventskalender: Adobento

Adobento

Grafik von erdbeerkirsch.de

Passend zu Nikolaus stelle ich euch den Grafikadventskalender von Erdbeerkirsch vor: Adobento. Seit mehreren Jahren stellt Satsuki jedes Jahr ein Team aus Grafikern und Autoren zusammen, welche die einzelnen Törchen bestücken. Neben Grafiken (Wallpaper, Avatare, Ressourcen, Facecbook-Header), finden sich Tutorials, Rezepte und Gewinnspiele im Kalender.

Neben Satsuki bestücken auch Anca von vanillaten, Ranchi von kietsu, Nin-chan von bloody-cross und Anzu von jolly-manga den Kalender. Ich bin auch wieder mit von der Partie, dieses Mal jedoch nur einigen wenigen Grafiken.

Ich wünsche euch allen noch einen guten Nikolaus und eine schöne Adventszeit!

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Im Gespräch mit: Shizoo Design

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und während ich das ganze Jahr verschiedene Menschen interviewt habe, die mit dem Internet zu tun haben, fehlt immer noch eine sehr bedeutende Gruppe: GFXer. Klar, im Gespräch mit Nin-chan von Bloody-Cross ging es um das erstellen von Grafiken, dennoch gibt es keine Internetseiten, die sich mit nichts anderem beschäftigen und dabei von großen Gruppen immer wieder mit neuen Grafiken und Materialien zum erstellen von Grafiken bestückt werden.

Eine dieser Seiten ist Shizoo Design, die nun seit einigen Jahren eine fröhlich bunte Mischung aus Grafiken anbietet. Geleitet wird dieses Team unter anderem von Curly, die mir einige Fragen zum Arbeiten im Team und den kleinen Problemchen des Gfxens beantwortet hat.

Pictures by Shizoo Design

Shizoo-Design gibt es gefühlt schon seit ewig. Wann genau habt ihr die Seite gegründet und warum?

Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht. Naja sagen wir ungefähr weiß ich es und es sind sicherlich schon über 7 Jahre. Denn ich bin jetzt 25 oder 26? (Ich habs jetzt nicht so mit Zahlen :0) und ich hab mit 18 schon auf Shizoo geuppt .. nein mit 17 schon omg. Ah Chochi,… jetzt fühl ich mich wieder alt!

Ihr habt in dieser Zeit viele GFX-Dinge erstellt und euch ganz schön weiterentwickelt. Wie häufig mistet ihr eure Seite daher aus?

Ich miste immer zum neuen Layout aus und da wir das ja irgendwie nicht häufig tun, passiert das also auch sehr selten. Wenn ich aber ausmiste packe ich immer alles auf CDs und meine Externe um ein bisschen RetroFeeling zu bewahren!

Was magst du an der Arbeit an einer GFX-Seite am meisten?

Ich finde die Menschen die man kennenlernt am besten ;0) Was man teilweise für Verrückte liebgewinnt ist unglaublich und auch einfach die Bindung die man über die Zeit aufbauen kann. Viele habe ich jetzt schon in der nicht so grafischen Welt wirklich viele getroffen und lieb gewonnen! Dann macht es auch einfach Spaß ein Projekt zu gestalten und updaten macht mir auch riesen Spaß! Das ist wie ein Spiel und man füllt den Container mit immer mehr Pilzen!!!! Weeeeeheeee.

Hattet ihr jemals den Wunsch die Seite zu schließen? Was hat euch davon abgehalten?

Ja einmal vor ein paar Jahren. Da wurde das mit dem Traffic einfach nicht besser und die Kosten immer höher doch dann retten uns Freunde und nahmen uns mit auf deren Server! Das war wie ein Stein der aus meinem Geldbeutel gepurzelt ist. Danke noch mal an Frozen Media!


Glück für eure Besucher!

Blickt man sich ein wenig im Internet um, so scheinen GFX-Seiten wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Lohnt es sich da für euch überhaupt noch weiter neue Inhalte zu erstellen?

Hui was? Nein das ist doch herrlich! Nichts ist besser als ein großer Pool an so tollen GFX Sites! Ich liebe es auf andren Seiten rumzusurfen und ein bisschen auf den Unterseiten zu schlendern! Sowas belebt die Szene und ich find das sehr gut! Erstellt alle eine! Los los!

Wie hebt ihr euch von anderen GFX-Seiten ab?

Puh. Schwer zu sagen ne? Nix? ^^ Wir sind halt langsam ziemlich alt aber früher haben wir uns schon mehr abgehoben, wir haben immer was anderes probiert und nie Ideen ausgelassen! Wir sind halt irgendwie anders gewesen. Jetzt würd ich sagen haben wir ne kleine Einrastphase in der wir erst wieder aufgehen müssen und zeigen was wir drauf haben. Wir müssen uns erst wieder beweisen :o) und da freu ich mich drauf.

Ihr veranstaltet zwischendurch verschiedene Aktionen (wie zum Beispiel die Shizoo-Handmadeweek 2012). Welche Aktionen habt ihr für die Zukunft geplant?

Oh bald ist Weihnachten, da wird es sicherlich etwas Schönes geben. Geplant ist noch nichts, ich werd das ganz spontan in die Wege leiten (ChaosTruppe dank Curly Ahoi!) und nun ja *grübel*. Ich könnte mir vorstellen Shizoo noch weitere Unterprojekte zu geben, denn einige aus dem Team sind ja schon etwas reifer und haben gar nicht mehr viel mit Grafiken zu tun oder am Hut. Vielleicht irgendwas in die Beauty oder wieder eine Review Seite? Lassen wir uns einfach überraschen! Dieses Jahr kommt auf jeden Fall nichts mehr außer das Weihnachtsspecial :-)

Noch einmal einen kurzen Blick auf das Thema Planung: Mit einem Team ist man an eine gewisse Planung gebunden. Wie geht ihr vor? Funktioniert die Organisation eher gut oder gibt es auch holperige Stellen?

Die einzige holperige Stelle bin ich und sonst sind wir ziemlich unorganisiert. Ich finde dieses Planungsgedöns einfach unpraktisch. Wir sind alle an unser echtes Leben mit Schule und Job gebunden und warum sollten wir uns dann nochmal an irgendwas binden. Einfach ganz locker und dann wird das schon :0) is ja alles nur n Hobby und keine Firma

Kannst du anderen Internetseiten-Teams einen Tipp für die Organisation geben?

Ja ich kann anderen Admins nur einen Rat geben. Werdet mal locker. Member kommen und gehen. Es wird immer so sein das jemand ein Team verlässt oder mal etwas nich so läuft oder die Member einfach mal ewig nix tun. Total egal! Wichtig ist das ihr Spaß habt und das sollte das Team auch haben :0) und versucht ein bisschen auch auf Sozialen Netzwerken Kontakt zu haben, das bindet ein bisschen! So eine Facebookgruppe is auch praktisch :-)

Auffällig ist, dass ihr euer Layout immer nur marginal ändert, während viele andere GFX-Seiten ihr Layout recht häufig ändern. Warum macht ihr das?

Weil Ich faul bin. Das neue Layout ist fast fertig, ich habe alles einzeln schon vektorisiert und muss es jetzt nur noch zusammensetzen, gestalten und coden … erks… naja streichen wir das fast ^^. Ich mag halt ewige Layoutwechsel nicht. Das ist einfach Geschmackssache :0) und je größer deine Webcommunity wird desto weniger wirst du das Layout wechseln,… schätz ich ma.

In welche Richtung wollt ihr euch in Zukunft weiterentwickeln?

In die Positive und weiterhin in die lockere Richtung. Wir möchten gar nicht web 2.0 oder sonstiges praktizieren. Wenns nebenbei passiert … dann passierts und professionell werden wir auch nie. Wir machen einfach das was uns gefällt und dann schauma ma was am Ende dabei rauskommt. Eins kann ich euch aber versprechen. Ich mache auch noch Graphics mit 30! So schnell seid ihr Shizoo nicht los :- ) ausser die junge Generation ekelt sich schon vor den Grafikrentern! ;_; pls not!


Oh Gott, nein! Die mögen die lieben alten Omis mit ihren Keksen gerne ^^

Zum Schluss die große Frage: Welche Tipps kannst du GFX-Neulingen geben?

Tus einfach und denk nicht immer in einer Schachtel. Lass dich nich von Kommentaren zurück schrecken :-)
selbst wenn andre sagen dein Layout ist hässlich oder nicht dies oder jenes… solange es dir gefällt ist es gut! Du wirst dich immer mehr entwickeln, aus Fehlern lernt man und aus Neuprobierten auch also setz dich hin und mach den Strich nicht immer gerade … nur weils n Strich ist. Biege ihn und reiß ihn aus der Schachtel raus : )

Shizoo Design findet ihr unter:
http://shizoo-design.de
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One Piece ö_ö

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I don’t own this pictures. Original drawn by Eiichirō Oda

Eigentlich ist es mega unlogisch, dass ich bisher noch nie eine wirkliche Review zu One Piece verfasst habe. Genauso wie im Fall von Mando Diao, gehört es zu einem meiner absoluten Lieblinge. Dass viele Menschen es nur mit „ach, dass ist doch diese Kindersendung mit dem Strohut-Jungen“ verbinden, passt mir gar nicht. daher soll es heute um diese wirklich sehr gute Reihe gehen.

Angefangen hat alles, wie so oft, mit einem kleinen Jungen, der sich sehr, sehr für eine Zeichentricksendung begeisterte. Eiichirō Oda war der Name des Jungen, der begeistert die Comics von Akira Toriyama guckte und sich in Dragon Ball verliebte. Im Wunsch seinem Vorbild nachzueifern begann er bald eigene Comics zu zeichnen. Nachdem er einige Zeit als Assistent eines Mangakas (Mangazeichner) gearbeitet hatte, publizierte er endlich sein erstes Werk: One Piece. Das war 1997.

Seitdem hat sich die Reihe weiterentwickelt. Es sind über 60 Mangabände und beinah 600 Animefolgen erschienen. Seine Serie zählt dabei mit 273 Millionen verkauften Exemplaren (Quelle wikipedia) zu einer der meistverkauften Mangareihen der Welt.

Worum geht es eigentlich? In einer fiktiven Welt, die vor allem aus fünf großen Ozeanen besteht, wimmelt es von Piraten. Alle sind sie auf der Suche nach dem One Piece, einem gewaltigen Schatz, der von Gol D. Roger – dem König der Piraten – an einer geheimen Stelle versteckt wurde. Nach seinem Tod gilt es für viele Piraten den Schatz zu finden um dadurch der neue König der Piraten zu werden.

Auch Ruffy, ein knapp 17jähriger Junge, möchte Pirat werden und macht sich mit der naiven Vorstellung, dass es leicht werden wird den Schatz zu finden, auf den Weg. Unterwegs findet er immer wieder neue Freunde, die sich seiner Mannschaft anschließen. Gemeinsam erleben sie lustige Abenteuer.

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I don’t own this pictures. Original drawn by Eiichirō Oda

Worum es letztendlich wirklich geht: Mit dem Wunsch das One Piece zu finden begeben sich viele Piraten auf die Suche. Dabei ist es ihnen egal ob sie anderen Menschen Schaden zufügen. Um ihre Macht zu demonstrieren beginnen sie immer wieder Inseln zu besetzten und die Bewohner zu quälen. Die Marineoffizieren sind vielerorts korrupt und schließen Verträge mit den Piraten ab. Dadurch wird die Situation für die Bevölkerung immer schlechter.

Ruffy, ein Junge voller naiver Vorstellung über das Piratenleben, muss auf seiner Reise feststellen, dass die meisten Piraten keineswegs stolze Abenteurer, sondern eher üble Ausbeuter sind. Mit seiner Mannschaft zusammen beginnt er jene Piraten aufzuhalten und legt sich sogar mit der Marine an, wenn es sein muss. Dabei erzählt die Geschichte wie Ruffy und seine Freunde stärker und mächtiger werden und vor allem immer mehr Respekt von anderen Piraten erhalten. Ihre Reise führt sie dabei immer tiefer hinein in die Ozeane.

Parallel dazu werden immer wieder Episoden aus der Vergangenheit erzählt, bei denen klar wird wie sich die Welt gewandelt hat. Das Zusammenspiel aus witziger, spannender Handlung, wirklich überzeugenden Figuren und dem kritischen Unterton sorgt dafür, dass die Serie auch nach über 500 Folgen nichts von ihrer Spannung eingebüßt hat. Im Gegenteil wird die Handlung immer aufregender, desto mehr man über die Vergangenheit der großen Piraten und die Zusammenhänge zwischen Ruffy und unterschiedlichen anderen Personen erfährt.

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Neue Kategorie: Soulis und Chochis Anime Diskussion

Schon längere Zeit überlege ich schon, wie ich zum einen sinnvoll einen zweiten Autor mit einbauen kann und wieder mehr über Animeserien und -filme schreiben kann. Kurzerhand hab ich einfach beides kombiniert und heraus kam Soulis und Chochis Anime Diskussion. Etwa jede Woche werden wir gemeinsam über ein bestimmtes Animethema diskutieren und euch so zeigen, dass sich hinter den Serien oft mehr versteckt, als man im ersten Moment zu vermuten scheint. oder wir outen uns einfach als recht starke Nerds, wer weiß…

XX_Animediskussion

Bei unserer ersten Diskussion geht es um den Anime K-On. Dieser handelt von vier High-School-Mädchen, die gemeinsam eine Band gründen und versuchen gemeinsam erfolgreich zu werden. In Japan war er einer der erfolgreichsten Anime aller Zeiten und ist bis heute der meistverkaufte. Aber was macht ihn so besonders?

Souli: Ganz einfach weil es auf megasüß gemacht ist. Dadurch wird bei der männlichen Zuschauerschaft der Beschützerinstinkt geweckt. Frauen finden es einfach nur süß und die Musik ist toll!

Chochi: Stimmt, aber es ist ja nicht nur der „Süßheitsfaktor“, der die Serie genial macht. Hamtaro ist auch süß, aber nicht annähernd so gut wie K-On!

Souli: K-on ist wirklichkeitsbezogen, Hamtaro nicht.

Chochi: Es geht um Hamster, mehr Wirklichkeit findest du in vielen anderen Animeserien auch nicht. ö_ö

Souli: In K-On geht es um Schulalltag, ohne Magie, ohne Fabelwesen usw. Sprechende Hamster sind zwar toll, haben aber nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Außerdem kann man sich in einen Schüler besser hineinversetzen als in einem Hamster. Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist ;P

Chochi: Vielleicht sprechen Hamster ja miteinander…. Aber das war eigentlich gar nicht das, worauf ich hinaus wollte. Lucky Star funktioniert auf einer ähnlichen Schiene: High School Alltag blabla, dennoch ist es eben nicht gleich gut… oder besser gesagt anders. Wäre Lucky Star + Musik in etwa so gut wie K-On?

Souli: Nein, allein schon aus dem Grund weil das Musik Element in die Story integriert ist. Es geht eben nur um Musik.

Chochi: Und um Freundschaft. *Kitschseifenblasen* Aber ja, Musik ist wirklich ein wichtiges Element. Dennoch ist die Serie auch für Nicht-Musiker interessant.

Souli: Weil sie lustig ist, nicht übertrieben wie in Lucky Star, sondern „realistisch“ lustig.

Chochi: Das kann man aber auch über School Rumble oder Toradora! sagen…

Souli: Ich habe bei K-On immer das Gefühl dass das was dort passiert, genauso gut an der Uni sein könnte.

Hm…School Rumble?^^ In School Rumble kommen auch abgedrehte Dinge vor. Aber ja, Toradora fährt auf die gleiche Schiene wie K-On, nur das dort eben das Musik Element fehlt.

Chochi: Oh ja, aber wesentlich ruhiger und realistischer, als in Lucky Star.

Souli: Ja, eben drum finde ich, dass K-On und Toradora mehr Gänsehaut hinterlassen, als Lucky Star oder School Rumble. Lucky Star und School Rumble arbeiten weniger mit Gefühlen als vielmehr mit Slapstic.

Chochi: Okay, wenn es um Gefühle geht kann man sich auch Kimi ni Todoke angucken, welches neben der Außenseitergeschichte auch einen sehr netten Humor enthält. Trotzdem erreicht es nicht das gleiche Level. Das kann doch nicht nur an der Musik liegen, oder?

Souli: Hm, vielleicht auch Zeichenstil, ich bin ein riesiger Fan von seiner Kunst die Umgebung usw. unheimlich realistisch zu gestalten, die Figuren aber selbst im Kontrast zu zeichnen.

Chochi: Aber ja, realistische Hintergründe, Details und eine gute Umsetzung sind in jedem Fall eine wichtige Grundlage für einen Anime. Dennoch finde ich es bemerkenswert, dass die Figuren nicht fehl am Platz wirken, sondern vollkommen in die Umgebung passen.

Souli: Jaa, genau das bewundere ich so. ^^

Chochi: Ich finde, man merkt auch, dass echte Orte als Vorlage verwendet wurden. Wie z.B. die Toyosato Grundschule.

Souli: Von der Grundidee wollen alle Animes die in diese Richtung gehen, so denke ich jedenfalls, eine heile Welt schaffen, wo es kein wirkliches Leid zu geben scheint und Musik harmonisiert nun Mal.

Chochi: Mister Philosophie!
Naja, ich weiß nicht, ob die Serie wirklich so weit gehen möchte…

Souli: Nicht im Bewusstsein des Autors, sondern im Bewusstsein des Genres. Es wird eine Story geschaffen, die uns zum Lachen bringen soll, die uns zeigen will wie schön das Leben sein kann. Man wird aus seiner Realität hinausgerissen, um in eine andere „realistische“ Realität einzutauchen um vielleicht in dieser anderen Realität das zu sehen, was man in seiner Realität verloren zu haben scheint.
Jetzt werde ich ja echt philosophisch. o.o

Chochi: Wobei es beim High-School-Genre, wenn du das meinst, nicht immer so harmonisch vorgeht, wie in K-On. Häufig wird sehr viel Bitternis dargestellt, aus welcher sich die Helden nach und nach befreien um zu erkennen, wie schön das Leben sein kann. Das wirkt in vielen Fällen eher wie eine Ermutigung an Kinder, die sich die Serie angucken, als eine nette Ablenkung (außer man nimmt nun wieder Lucky Star und ähnliche Serien als Beispiel). K-On scheint im Vergleich zu anderen Serien des Genres schon sehr, sehr harmonisch zu sein.

Souli: Genau, Probleme tauchen ja bei K-On quasi gar nicht auf, bis auf den Abschluss und den damit verbunden Abschied zu Asunyan.
Mit Genre meinte ich nicht das High-School-Genre, sondern vielmehr dieses „kawai-knuddel“-Genre, gepaart mit „slice of life“.

Chochi: Obwohl ich mich manchmal frage, ob das nur Fassade ist. Betrachtet man einmal Yuis Haushalt, so kann man ernsthaft annehmen, dass ihr Leben nicht einfach sein dürfte. Ihre Eltern scheinen immer fort zu sein und sie muss mit ihrer kleinen Schwester ganz alleine klar kommen. Oder eher ihre kleine Schwester mit ihr. Dennoch scheinen da ein großer Teil ihres Lebens und die damit verbundenen (möglichen) Probleme einfach ausgeblendet worden zu sein.

Souli: Yop, das finde ich ja so toll beim K-On Film, den ich noch zu Ende gucken muss, denn dort tauchen die Eltern zum ersten Mal auf.
Aber ich denke nicht, dass es eine Fassade ist und es Yui schlecht geht…

Chochi: Bei Lucky Star tauchen die Eltern auch auf….

Souli: Ja, aber Lucky Star funktioniert doch anders als K-On. Soweit waren wir doch schon. ^^

Chochi: Ja, dennoch funktioniert es ähnlich.

Souli: Inwieweit?

Chochi: Handlungstechnisch. Anfangs geht es um eine kleine Gruppe von Mädchen, die ihren Alltag zusammen bewältigen. Je weiter sie in ihrer Schullaufbahn voranschreiten, desto mehr Personen kommen zu der Gruppe hinzu. Die Eltern sind dabei immer mit einbezogen in die Handlung. Auch in anderen High-School Animes kommen die Eltern selbstverständlich vor, während in K-On lediglich ab und zu über sie gesprochen wird. Ansonsten scheinen die Personen alleine klar kommen zu müssen.

Souli: Aber bei School Rumble erfährt man auch nichts von denen.
Was ich übrigens auch eine gute Lösung finde ist, Dinge realistisch zu gestalten, obwohl sie es gar nicht sind.

Chochi: Die Handlung kann auch realistisch sein, wenn sie in einer Parallelwelt mit Elfen und Magie angesiedelt ist, dass ist nicht der Punkt, dennoch finde ich – und darüber haben wir ja eigentlich gesprochen -, dass K-On viele Dinge einfach ausklammert. Immer, wenn es etwas dramatischer werden könnte wird es irgendwie umgangen darüber zu sprechen. Im Endeffekt scheint alles immer schön zu sein. Es gibt keinen Streit, keine Probleme und wenn es einmal doch ein Problem gibt, dann wird es kurzerhand weggesungen.

Souli: Ah, da denke ich interpretierst du zu viel rein, wo werden Dinge denn richtig dramatisch? K-On will gar nicht dramatisch sein.

Chochi: Ich weiß, dennoch fehlt da leider manchmal eine gewisse Tiefe bei den Figuren.

Souli: Hmhmhm. Find ich nicht. Tiefe muss nicht durch Familiensituation geschaffen werden, sondern alleine schon durch den Zusammenhalt der Gruppe. Die Geschichte will erzählen wie fünf Freunde nach und nach erfolgreicher werden, der Rest fließt mit, auch wenn das bisschen gewagt klingt.

Chochi: Klingt es nicht. Es bleibt eine kleine, harmonische Geschichte über Freunde, die gerne zusammen musizieren. Trotzdem lernt man immer nur einen Teil der Figur kennen. Durch Familien- und Hintergrundinformationen könnten die Figuren weiter ausgebaut werden. Das würde der Grundharmonik der Sendung nicht schaden.

Souli: Stimmt, es würde tatsächlich nicht schaden. Deswegen finde ich es ja toll, dass die Eltern im Film vorkommen.

Chochi: Womit wir wieder bei ungefähr der Mitte der Diskussion angekommen wären…
Da du schon einiges über den Film weißt kommt jetzt eine Frage für dich: Findest du es sinnvoll, dass ein Film gemacht wurde (einmal abgesehen davon, dass du als ‚Fan‘ natürlich Interesse daran hast)?

Souli: Auf jeden Fall! Ich habe fast ein halbes Jahr darauf warten müssen, dass der Film dem deutschen Publikum zugänglich gemacht wird. Es macht einfach unheimlich Spaß seine Lieblingsfiguren wieder in Aktion erleben zu dürfen. Aber ja, auch als nicht Fan würde mir das sinnvoll erscheinen. Man wusste halt nicht wie es nach der zweiten Staffel weitergeht.

Chochi: Und der Film setzt nun die Handlung fort?

Souli: Jop, es ist der Übergang zwischen Abschluss und Studium.

Chochi: Was natürlich wieder Lust auf mehr und eine dritte Staffel macht. Auch wenn dazu scheinbar noch nichts feststeht…

Souli: Was? Klar, der Manga geht ja weiter, nur leider hat der Mangaka aufgehört… Die Story an der Uni hatte so viel Potential. Ich verstehe nicht warum er ein so abruptes Ende ausgewählt hat.

Chochi: Im Internet liest man viel darüber, dass eine dritte Staffel nicht geplant ist. Der Film könnte also auch das Ende bilden.

Souli: Das Hauptproblem wird sein dass im Uni Kapitel die Story gesplittet wird. Es wird ständig zwischen Asunyan und den vier Mädels gewechselt.
Ob der Film ein guter Abschluss ist, kann ich noch nicht sagen. Hab ihn bisher nur zu 1/3 gesehen…

Chochi: Okay, also weg vom Film, hin zum Manga. Schon am Anfang fandst du das Element der Musik besonders wichtig für die Serie. Im Manga bekommt man nun jedoch nichts von der Musik wirklich mit. Zudem ist dort die Handlung eher etwas eingeschränkt durch den Four-Step-Comic-Aufbau. Dennoch war auch der Manga erfolgreich. Eine Erklärung dafür?

Souli: Der Manga wurde erfolgreich? Okay, musste ja, sonst wär kein Anime gekommen. Absolut keine Ahnung. Kann mir K-On ohne Musik nicht vorstellen. Es war auch nicht wirklich toll den Manga zu lesen.

Chochi: Der Manga wurde durch den Anime erfolgreich. Nicht umgekehrt. Es ist also doch die Musik, schließlich lassen sich, wie unsere Diskussion gezeigt hat, viele der anderen Elemente in anderen Serien finden. Dennoch ist K-On gerade durch die Verwendung von Musik erfolgreich geworden.
Es ist eben schon bezeichnend für einen Anime, wenn dessen Soundtrack-Singels es beinahe allesamt in die Top-10 der japanischen Charts schaffen.

Souli: Sehr interessant, aber auch zu Recht. ^^

Chochi: Lässt sich also abschließend feststellen, dass K-On ein Anime ist, der über einen sehr guten Humor verfügt, der sich mit dem Realismus der Serie vermischt ohne dabei zu dramatisch oder übertrieben zu wirken. Und sich zusätzlich durch den Themenkomplex ‚Musik‘ von anderen High-School-Animes abhebt.

Souli: Ai, hinzu kommt das trotz Weglassung des genaueren Hintergründe trotzdem Gefühle erzeugt werden, die eine Gänsehaut hervorrufen.

[The pictures, used for the articles header, don’t belong to me!]

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Wie, Ende?

Hallo ihr Lieben! Diesen Monat kam endlich Kobato Band 6 raus. Und nachdem die Handlung endlich in Fahrt gekommen ist, habe ich mich auf eine lange Weiterführung gefreut. Dummerweise ist Band 6 der Letzte!

Koba-was? Wenn ihr Manga mögt und Kobato nicht kennt, dann kann ich nur sagen: Fui, schämt euch! Kobato ist einer der jüngsten Manga der Zeichnergruppe CLAMP (X, Card Captor Sakura…). Seit 2005 erschien die Serie in Japan, seit kurzem auch in Deutschland.
Erzählt wird die Geschichte von Kobato, die ohne Gedächtnis auf die Erde kommt. Zusammen mit ihrem Wächter, in Kuscheltierform, muss sie Herzen „heilen“, denn nur, wenn sie möglichst vielen Menschen hilft, kann ihr eigener Wunsch in Erfüllung gehen. Klingt bis hierher wirklich sehr kitschig, ist es aber Gott-sei-dank nicht. Kobato ist tollpatschig und verwirrt, welches zusammen dafür sorgt, dass sie anfangs zu Menschen hinrennt und lautstark verkündet: „Ich werde ihr Herz heilen!“ Zusätzlich gibt es durch ihren Wächter und einigen Figuren aus anderen CLAMP Mangan sehr viel Comedy-Potenzial. Wie von CLAMP gewöhnt sind die Zeichnungen sehr gut, die Dialoge interessant und man wird sehr sinnvoll unterhalten.
Bis Band 4 ist die Handlung relativ überschaubar, bis es plötzlich sehr viele Informationen auf einmal gibt. Engel, Dämonen, Kämpfe, Revolutionen, zwei Liebende und ein Wunsch. Leider wird dieses Chaos eher schlecht als recht aufgedeckt. Das Ende der Reihe wirkt ein wenig, als hätten die vier Zeichnerinnen noch viele Ideen gehabt, wollten jedoch nicht mehr weiter machen. Nach den üblichen Alles-wird-irgendwie-aufgeklärt-und-trotzdem-ist-man-total-verwirrt-Enden, war dieses eher etwas plötzlich und langweilig. Dennoch kann ich jedem diese Reihe nur sehr empfehlen. Die Figuren sind sympathisch, einige Chobits Figuren tauchen wieder auf und irgendwo ist die Handlung dann doch sehr hübsch.

Wer keine Lust auf den Manga hat kann sich jederzeit auf den Anime stürzen. Der hat nur wenige Folgen, erzählt nur die Handlung der ersten drei Bände und ist einfach nur bunt und lustig:

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„Moon Prism Make up!“

Yeah diese Woche sind endlich meine nächsten beiden Sailor Moon Bände angekommen und haben mich direkt in meine Kindheit zurück-katapultiert. Wie ich in der Grundschule mich immer darauf gefreut habe nach Hause zu kommen um die nächste Folge auf RTL II zu gucken. Ich hab die Serie so abartig stark geliebt. Natürlich hab ich mir auch das Magazin gekauft, hatte Poster an den Wänden und hab an Weihnachten brav die Sailor Moon Filme geguckt. In den letzten Jahren habe ich dann versucht irgendwie an die Manga zu kommen, aber leider konnte man die ja nur für viel Geld auf ebay ersteigern. Und jetzt bringt EMA endlich wieder die Bände heraus. Seit Oktober erscheint jetzt jeden Monat ein Teil der Geschichte. In neuer Übersetzung (Namen wurden nun nicht übersetzt), japanischer Lesart und neuer Aufteilung der Bände. Und ich lieeeebe es und leide immer noch wie ein kleines Kind mit. Hach, die ganze Geschichte um Mamoru und Usagi. *seufz*

Und wer den Anime zu langweilig findet kann immer noch auf die Real Serie umsteigen!

Und durch den wunderbaren Sailor Moon-Spruch bin ich auf die Idee gekommen mal etwas über Make-up zu schreiben. Ja, dass hier ist ein sehr mädchenhafter Eintrag.

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Rougepinsel und Wimpernzange, Wimperntusche Manhattan, Lipgloss Kiko, Lippenstift Avon, Dream Satin Liquid Maybelline, Abdeckstift Manhattan, Lidschatten Essence, Rouge Essence


Sorgt alles zusammen dafür, dass man natürlich frisch aussieht und nicht so, als hätte man einen Haufen Make-up im Gesicht!

Den Avon Lippenstift liebe ich sehr. Er hat eine wundervolle Farbe und ist Herzförmig (für das kleine inner Mädchen).

Als letztes noch ein Hinweis: Das Gewinnspiel auf Chochi in Wonderland läuft immer noch bis zum 26.12.. Was es zu gewinnen gibt und wie ihr teilnehmen könnt erfahrt ihr HIER (Klick).