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New In: Animefiguren – Nendoroids & Re-Ments [SaSo]

Meine Sammlung von Anime-Figuren und &dnash; ähm… – Zubehör ist im Januar ganz schön gewachsen. Zum einen sind einige Figuren erschienen, auf die ich schon länger gewartet habe, zum anderen habe ich Geld, was ich zu Weihnachten bekommen habe, zum großen Teil in meine Sammlung gesteckt. Also lasst uns gemeinsam Anime-Merch angucken:

Da ich No Game No Life liebe, konnte ich natürlich nicht widerstehen und musste mir diesen Jibril Nendoroid von Goodsmile bestellen. Außerdem sind einige neue Gesichter für Umaru-Chan erschienen – die Figuren von Goodsmile bieten die Möglichkeit die Gesichter der Figuren auszutauschen, um so unterschiedliche Gesichtsausdrücke darzustellen –, die ich natürlich brauche. Oder naja, so etwas in der Art.

Auch die nächsten beiden Gegenstände in meiner Bestellung sind von Goodsmile: zum einen das Halloween-Set, als auch eine Art Pikachukostüm. Ich hatte die Hoffnung, dass beides vor Karneval ankommt um ein paar „Karnevalsfotos“ für meinen Instagramaccount zu machen, aber leider dauert es gerade wirklich lange, bis Dinge aus Asien durch den Zoll kommen.

Außerdem habe ich zwei neue Re-Ment-Set’s bestellt. Re-Ment ist eine wirklich phantastische Firma, die sehr niedliche Miniaturen herstellt, die die richtige Größe haben um neben Nendoroids platziert zu werden. Zu meinen Neuzugängen gehört das Sumikko Gurashi „Gemütliches Zuhause“-Set und ein winzig kleiner japanischer Raum. Die Details dieser beiden Sets sind unglaublich und ich hoffe euch bald mehr Fotos präsentieren zu können.

Übrigens habe ich all diese Produkte bei AmiAmi gekauft. Andere Shops für Merchandise findet ihr in diesem Artikel von mir.

Wenn ihr euch ansehen möchtet, wie ich vollkommen verzückt bei AmiAmi shoppe, gibt es dazu auch ein Video (in Englisch):

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Eine Sammlung von Büchern: Ein Rückblick auf 2017 [SaSo]

Willkommen zum ersten Sammlungssonntag in 2018. Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet. Mein Silvester war sehr entspannt. Es gab Raclette und einen Spieleabend mit Freunden. Für die erste Sammlung in diesem Jahr gucken wir zurück auf 2017 und die Bücher, die ich gelesen habe.

Mein Bücherrückblick auf 2017 mit Rainbow Rowell, Menschenwerk, The Girls, Magisterium und Charlotte Holmes.

Tatsächlich habe ich mein Leseziel von 40 Büchern erreicht. Leider waren dieses Jahr einige Bücher dabei, die mir so gar nicht gefallen haben oder die meine Erwartungen enttäuscht haben. Dazu kommen wir später. Lasst uns erst einmal einen Blick auf meine Lieblingsbücher des Jahres werfen.

Meine Lieblingsbücher 2017

We Are okay

Der Roman von Nina LaCour beleuchtet wie es sich anfühlt für die Uni in eine fremde Stadt zu ziehen. Dabei fokussiert sich das Buch vor allem auf Zwischenmenschliche Beziehungen und die Frage, wie es sich anfühlt seine beste Freundin das erste Mal seit Monaten wieder zu sehen und festzustellen, dass man sich entfremdet hat. Mehr Details bei Amazon

Menschenwerk

Menschenwerk von Han Kang beschäftigt sich mit der südkoreanischen Militärdiktatur der 1980er Jahre und den damit verbundenen Studentdemonstrationen, bei denen etliche Studenten umgebracht und Inhaftiert wurden. Über einen Zeitraum von gut 30 Jahren werden einzelnen Personen begleitet, die an den Demonstrationen teilgenommen haben. Dabei konzentriert sich jedes Kapitel auf sehr berührende Art und Weise auf eine Person. Menschenwerk auf Amazon

Eleanor & Park

Rainbow Rowell’s Eleanor & Park ist zwar schon etwas älter, nichts desto trotz ist es eines meiner Favoriten aus 2017. Es begleitet die beiden Highschoolschüler Eleanor und Park, die gegen Klischees ankämpfen müssen und über gemeinsame Busfahrten langsam begreifen, dass sie sehr viel mehr gemeinsam haben, als sie zunächst dachten. Eleanor & Park bei Amazon kaufen

The Girls

The Girls stellt eine Gruppe von Mädchen in den Mittelpunkt, die einer Art Sektenführer folgen. Dabei stellt Autorin Emma Cline die Frage: Wie weit würdest du gehen um zu einer Gruppe zu gehören? Die Handlung ist grob inspiriert von den Taten der Manson Family. The Girls bei Amazon

Sieben Minuten nach Mitternacht

Patrick Ness & Siobhan Dowd erzählen in ihrem Roman die Geschichte des kleinen Conar, dessen Mutter an Krebs erkrankt ist. Immer um sieben Minuten nach Mitternacht erscheint ihm ein riesiges Monster, welches ihm drei Geschichten erzählt, die ihm helfen sollen mit der Situation klar zu kommen. Das etwas unkonventionelle Kinderbuch ist höchst bewegend und fantastisch geschrieben. Hier geht’s zu Amazon und über diesen Link geht’s zu meiner Rezension.

Mein Freund Pax

Mein Freund Pax von Sara Pennypacker gehört ebenfalls offiziell zu den Kinderbüchern, hat jedoch genug Potenzial um Erwachsene tief zu berühren. Das Buch begleitet Pax, den Fuchs, und Peter, seinen Besitzer, die durch einen Krieg getrennt wurden und nun versuchen zueinander zurück zu finden. Weitere Informationen findet ihr auf Amazon oder in meiner vollständigen Rezension.

Das Buch der Wunder

Dieser Indieroman von Stefan Beuse hat mich zu tiefst bewegt. Er erzählt von einem Geschwisterpaar, die sich gemeinsam Abenteuer und Welten ausdenken. Während er sich vor allem für Wissenschaft interessiert, ist Penny immer mit dem Kopf in den Wolken. Bis sie plötzlich verschwindet und ihm das Buch der Wunder zurücklässt. Den Roman könnt ihr direkt bei Amazon bestellen oder meine Rezension lesen.

Magisterium-Serie

Wenn es um Buchreihen geht, hat mich kaum eine so sehr beeindruckt wie Magisterium von Holly Black und Cassandra Clare. In den bisher drei erschienen Bänden geht es um den Zauberlehrling Call, der im Magisterium ausgebildet wird und dabei allerhand Abenteuer erlebt. Die sehr sarkastisch erzählte Geschichte ist spannend, komisch und vor allem wirklich zauberhaft. Der erste von geplanten fünft Bänden ist Der Weg ins Labyrinth. Über diese Links könnt ihr Band 1 direkt bei Amazon bestellen oder meine Rezension zur kompletten Reihe lesen.

Charlotte Holmes-Serie

Obwohl ich Band 1 der Reihe bereits 2016 gelesen habe, hat mich Charlotte Holmes von Brittany Cavallaro auch 2017 weiter begleitet. Der zweite von drei Bänden – der letzte Band wird 2018 erscheinen – hat mich noch mehr begeistert als Band 1. Die Reihe begleitet James Watson, den Highschoolschüler und Nachfahren von John Watson, der auf das gleiche Internat wechselt, auf welches auch Charlotte Holmes, berühmte Nachfahrin Sherlock Holmes und angehende Meisterdetektivin, geht. Dabei versucht Jamie sich nicht nur mit Charlotte anzufreunden, sondern wird mitten hinein in einen Fall gestoßen, den er mit ihr gemeinsam lösen muss. Band 1 der Reihe &ndash A study in Charlotte – könnt ihr über diesen Link bei Amazon kaufen.

Auf Youtube könnt ihr euch übrigens auch ein Video von mir angucken, wie ich über all meine Libelingsbücher aus 2017 rede:

Bücher die gut waren

Natürlich kann nicht jedes Buch ein Lieblingsbuch werden. Manche Bücher waren eben nur „gut“ oder „okay“. Es sind jene Bücher, die ich zwar gerne gelesen habe, bei denen ich jedoch am Ende nicht dachte: „Dieses Buch muss ich gleich noch einmal von vorne beginnen!“

  • Eden Summer von Liz Flanagan; Gut geschriebener Jugendroman mit etwas zu viel Drama. meine vollständige Rezension
  • Hundert Stunden Nacht von Anna Woltz; Schöner Jugendroman über die Frage was man mit seinem Leben machen möchte und eine Ausreißerin in New York. meine vollständige Rezension
  • Girls in the Moon von Janet McNally; Sehr guter Jugendroman über zwei Schwestern, die gemeinsam durch New York ziehen und ihre berühmten Eltern. meine vollständige Rezension
  • A milion Junes von Emily Henry; Eine Romeo und Julia-Geschichte mit übernatürlichen Ereignissen.
  • Grisha Trilogie von Leigh Bardugo; Fantasyreihe ohne große Höhen.
  • Sadako von Johanna Hohnhold; Romanfassung des Lebens des Hiroshimaopfers Sadako. meine vollständige Rezension
  • Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel von Jean-François Parot; Erster Band einer Kriminalreihe, die kurz vor der französischen Revolution stattfindet.
  • Das Böse kommt auf leisen Sohlen von Ray Bradbury; Horrorroman für Kinder über die Frage was man tun würde um wieder jünger oder endlich Erwachsen zu sein.
  • Lieber Daddy Long-Legs von Jean Webster; Klassischer Briefroman über eine Waise, die von einem Fremden zur Universität geschickt wird und ihm von dort Briefe sendet.
  • Fantastic Beasts and where to find them von J.K. Rowling; Drehbuch des gleichnamigen Fantasyfilms.

Alle Bücher, die ich nicht mochte

Und natürlich gibt es diese Bücher, bei denen man sich fragt, wieso man sie überhaupt bis zum Ende gelesen hat:

  • Moonatics von Arne Ahlert; verwöhnte Snopps machen Urlaub auf dem Mond und nichts passiert. meine vollständige Rezension
  • Angstmädchen von Jenny Milewski; etwas vorhersehbarer Horrorroman. meine vollständige Rezension
  • Always and Forever Lara Jane von Jenny Han; Dritter Teil der To All the Boys I loved before-Reihe in dem Lara Jean sich mal wieder von ihrem Freund trennt.
  • Und jetzt lass uns Tanzen von Karine Lambert; mittelmäßig geschriebener Roman über die Liebe im Alter. meine vollständige Rezension
  • Unheimlich Nah von Doris Bezler; Thriller über eine paranoide Protagonistin, die immer paranoider wird, weil Menschen ihr vorwerfen Paranoid zu sein. meine vollständige Rezension
  • My true love gave to me von diversen Young Adult Autoren; Eine Sammlung von weihnachtlichen Kurzgeschichten, von denen drei wirklich überragend sind und die anderen super kitschig und absurd.

Alle Manga und Comics, die ich in diesem Jahr gelesen habe

  • The Legend of Zelda: Ocarina of Time von Akira Himekawa; Mangafassung des gleichnamigen Videospiels, der sich grob an der Vorlage entlanghangelt.
  • Ano Hana von Mitsu Izumi; Überragende Mangareihe über einen Highschulschüler, dem seine tote Kindheitsfreundin als Geist erscheint und dadurch ihn dazu zwing wieder mehr Zeit mit seinen Freunden zu verbringen. Wunderschön!
  • Verliebt in Japan von Inga Steinmetz; Kurze Comics über eine Reise nach Japan. meine vollständige Rezension
  • Tim und Struppi: Reiseziel Mond + Schritte auf dem Mond von Hergé; Zwei Abenteuer von Tim und Struppi und ihrer Reise zum Mond.
  • Nimona von Noelle Stevenson; Fantasycomic über Nimona, die der Handlanger eines Superschurken werden möchte und dadurch sein Leben ins Chaos stürzt.
  • Die Leichtigkeit von Catherine Meurisse; Meurisse verarbeitet in diesem Comic ihr Lebens als Überlebende des Charlie Hebdo-Attentats. meine vollständige Rezension
  • Merci von Zidrou; Comic über das Mädchen Merci, die zu Sozialstunden verurteilt wird und diese nutzt ein Kunstfestival zu organisieren.
  • Puella Magi Kazumi Magica von Magica Quartet; Sehr schlechte Fortsetzung von Puella Magi Madoka Magica. Definitiv nicht empfehlenswert.

Sowohl zu den Büchern die ich nicht mochte, als auch zu meinen gelesenen Mangan wird noch ein weiteres Video bei Youtube erscheinen.

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Nendoroid-Favoriten [Sammlungssonntag]

Oh, ich habe schon länger nicht mehr über Nendoroid-Neuerscheinungen gesprochen und das obwohl das Sommer Wonder Festival (WonFes) nun auch schon wieder um ist. Zeit dies zu ändern!

Atsuko aus Little Witch Academia ist unglaublich knuffig. Den Anime, den man auf Netflix gucken kann, fand ich wirklich sehr gut erzählt und ich bin auf die zweite Staffel gespannt, die Anfang 2018 in Japan herauskommen wird. Die Figur erscheint bereits in diesem Monat und kommt unter anderem mit einem Zauberstab, einem Besen und Hasenohren. Ich hätte sehr gerne auch eine Atsuko in ihrer „menschlichen“ Kleidung und mit ihrem riesigen Rucksack ausgestattet.

Jibril aus No Game No Life wird eine fantastische Ergänzung zu Shiro und Sora. Obwohl ich die wenige Bekleidung des Flügels immer etwas problematisch finde, bin ich mit dieser Figur wirklich sehr Zufrieden. Sie kommt mit ihrem Sabber-Gesicht, dem Tablet und einem Buch. Eigentlic hätte ich hier mit Buchstapeln gerechnet, aber man kann nicht alles haben. Izuna und Stephanie hätte ich wirklich gerne noch als Mini-Nendoroids. Sie erscheint im Januar 2018.

Shaolan aus Card Captor Sakura musste ich natürlich vorbestellen. Er ist bereits im August erschienen und noch auf dem Weg zu mir. Er ist einer meiner absoluten Lieblingsfiguren aus allen Animes, auch wenn ich Shaolan aus Tsubasa Reservoir Chronicle lieber mag. macht das Sinn? xD“

Passend zum Pokémon-Jubiläum erscheint nicht nur ein Ash und Pikachu-Nendoroid, sondern auch ein More-Face-Case, in welches ein Nendoroidgesicht eingefügt werden kann. Beide sind sehr süß, aber da ich Ash nicht besonder mag, bin ich hin- und her-gerissen zwischen kaufen und sein lassen. Vermutlich wird mein Freund sich beide holen und damit ist das Problem sowieso gelöst. Beide erscheinen im Dezember.

Und auch Detektiv Conan gehört zu den älteren Animes, die endlich Nendoroids bekommen. Leider wird es zunächst weder Shinichi, Kaito Kid, Ran oder Kazuha geben, ABER Heiji ist angekündigt worden. Er kommt unter anderem mit seinem schüchternen Blick, Handschellen und einem Kendo-Schwert. Grundsätzlich bin ich bisher von den Detektiv Conan-Figuren eher enttäuscht, da sie mit sehr wenig Gegenständen kommen und etwas unliebevoll wirken.

Sammelt ihr Figuren? Auf welche Ankündigungen des Wonder Festivals freut ihr euch?

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Verliebt in Japan: Eine Mini-Comicbuch-Liebe [Review]

Was erhält man, wenn man eine Zeichnerin nach Japan schickt? Richtig, einen Comic über ihre Erlebnisse im Land der aufgehenden Sonne. Anders erging es auch nicht Inga Steinmetz aka. Schneeballen, die seit 2006 als professionelle deutsche Mangaka und Illustratorin tätig ist. Mit Verliebt in Japan ist nun ein Mini-Comic über ihre Erlebnisse in Japan erschienen.

Das Cover des Comics Verliebt in Japan.

Kurz vor ihrer Hochzeit wird Inga nach Japan eingeladen. Eine einmalige Gelegenheit, die sie sich eigentlich nicht entgehen lassen kann, doch es bedeutet auch, dass sie bis kurz vor ihrer Hochzeit nicht zu Hause sein wird. Nach einigem hin und her entschließt sie sich doch für die Reise und schildert nun auf gut 100 Seiten was sie alles erlebt, wie es ist Zeit bei einem „echten“ Managaka zu verbringen und welche absurden Besonderheiten Japan mit sich bringt. Angefangen von anderen Sitten bei Umkleiden, bis hin zu neue entdeckten Leckereien.

Ein Comic aus Verliebt in Japan: Zwei Freundinnen laufen mit Schirmen durch den Regen.

Die Geschichten werden dabei abwechselnd in einem losen Comicformat und teilweise als Four-Step-Comics erzählt. Alle Geschichten haben dabei eines gemeinsam: Sie sind super niedlich gezeichnet und wirklich sehr amüsant. Besonders die Erlebnisse im Einkaufhaus und mit der Freundin, die unbedingt einen Freund haben möchte, haben mich ganz schön zum schmunzeln gebracht.

Comic: Gemeinsam wird der Inari-Schrein in Kyoto besucht.

Während ich Steinmetz Managa-Zeichenstil wirklich nicht mag, hat sie hier eine andere Seite von sich gezeichnet, die nicht versucht andere Stile zu kopieren, sondern sich selbst treu bleibt und eben dadurch authentisch wirkt. Die Handlung ist – bei 128 Seiten – recht oberflächlich, bietet jedoch eine kurzweilige, unterhaltsame Lektüre. Meiner Meinung nach hätte man auf die Rahmenhandlung mit der Hochzeit verzichten können, aber natürlich werden viele Fans ihrer Werke auch mehr über sie selbst erfahren wollen.

Verliebt in Japan | Inga Steinmetz | 2017 | Carlsen Verlag| 128 Seiten | bei Amazon bestellen


Verliebt in Japan wurde mir als Rezensionsexemplar vom Carlsen Verlag zugesendet. Dies hat nicht meine Meinung beeinflusst.

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Ins Magisterium mit Charlotte Holmes mit Mangan im Gepäck: Meine Leseliste der ersten drei Monate [SaSo]

Kaum zu glauben, aber das erste Quartal 2017 ist schon wieder um. Es ist schon April und damit Zeit um einen Blick auf die Bücher zu werfen, die ich bisher gelesen habe. Obwohl ich mir vorgenommen habe, dieses Jahr wieder deutlich mehr Literatur für die Zielgruppe „Erwachsene“ und Klassiker zu lesen, habe ich bisher fast nur Jugendbücher und ein paar Manga gelesen. Hoppala!

Bisherige Buchfavoriten: Magisterium, Das Buch der Wunder, The Last of August, Mein Freund Pax, Ano Hana und Eden Summer.

Bilder: Amazon.de

Moonatics

★★☆☆☆ [Sci-Fi] – Arne Ahlert | 2016 | Heyne – Im Grunde geht es um Hipster, die auf dem Mond Leben und frei nach dem Motto YOLO ihr Leben verschwenden. Die Handlung war mir viel zu dünn. – Ganze Rezension zu Moonatics lesen | Moonatics bei Amazon kaufen

Magisterium Band 1-3

★★★★☆ [Young Adult, Fantasy] – Cassandra Clare & Holly Black | 2014 | ONE – Zauberer-Internat mit sarkastischem Erzähler. Sehr tolle Fantasy-Reihe, die ich innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Band vier folgt in diesem Jahr. – Rezension zu Magisterium lesen | Band 1 der Magisteriums-Reihe bei Amazon kaufen

Angstmädchen

★★★☆☆ [Horror, Thriller] – Jenny Milewski | 2017 | Heyne – Sonderbare Ereignisse passieren in einem Studentenwohnheim und niemand glaubt der Protagonistin, bis es fast zu spät ist… Schöne Geistergeschichte ohne große Überraschungen. – Vollständige Rezension von Angstmädchen | Angstmädchen auf Amazon kaufen

Das Buch der Wunder

★★★★☆ [Indie Literatur, Philosophie, Coming of Age] – Stefan Beuse | 2017 | Mairisch Verlag – Tom und Penny sind zwei gegensätzliche Kindern, die an Vernunft und Gefühle glauben. Immer wieder nimmt Penny Tom auf fantastische Reisen in fremde Welten mit, bis sie plötzlich verschwindet und nur noch das Buch der Wunder übrig bleibt. – Vollständige Rezension des Buch der Wunder | Das Buch der Wunder bei Amazon kaufen

The Last of August

★★★★☆ [Krimi, Young Adult] – Brittany Cavallaro | 2017 | Katherine Tegen Books – Die Ur-Ur-Ur-Enkel von Sherlock Holmes und John Watson stürzen sich in ein neues Abenteuer. Sehr guter zweiter Teil der Charlotte-Holmes-Reihe! – The Last of August bei Amazon kaufen

Zelda: Ocarina of Time Band 1+2

★★★☆☆ [Manga, Fantasy] – Akira Himekawa | 2009 | TOKYOPOP – Ocarina of Time als Manga: Link muss Prinzesin Zelda retten und reist dabei ausversehen durch die Zeit… Der Zeichenstil gefiehl mir nicht sonderlich und es gab einige Abweichungen zum Spiel. – Zelda: Ocarina of Time Band 1 bei Amazon bestellen

Eden Summer

★★★☆☆ [Jugendbuch, Young Adult, Thriller] – Liz Flanagan | 2017 | Aladin – Jess beste Freundin verschwindet und nur Jess glaubt daran, dass sie Eden, die beliebte Highschoolschülerin, wiederfinden wird. Gut geschriebenes Jugendbuch. Punktabzug gibt es für übertriebene Dramatik. – Vollständige Rezension von Eden Summer lesen | Eden Summer bei Amazon bestellen

Ano Hana

★★★★★ [Manga, Romance, Drama] – Mitsu Izumi | 2016 | TOKYOPOP – Nach dem Tod von Menma haben sich die fünf übrigen Freunde immer weiter voneinander entfernt. Mit sechzehn haben sie gast alle keinen Kontakt mehr zueinander und besonders Jinta leidet sehr darunter. Bis Menma plötzlich als Geist vor ihm erscheint und ihn bittet ihren letzten Wunsch zu erfüllen. Nur blöd, dass nur Jintan sie sehen kann… Vermutlich der perfekte Manga: Gleichzeitig super witzig und unfassbar traurig. Eine sehr schöne Liebesgeschichte, die selbst den Tod überdauert. – Ano Hana bei Amazon bestellen

Mein Freund Pax

★★★★☆ [Jugendbuch, Kinderbuch] – Sara Pennypacker | 2017 | FISCHER Sauerländer Verlag – Peter und sein Fuchs Pax sind beste Freunde. Bis der Krieg kommt und beide getrennt werden. Nun gibt es nur noch ein Ziel für die beiden: Wieder zusammen sein. Ein nachdenkliches und sehr schönes Buch über Krieg, Frieden und Füchse. – Vollständige Rezension von Mein Freund Pax lesen | Mein Freund Pax bei Amazon bestellen

Bisherige Lieblingsbücher 2017

Im Durchschnitt habe ich bisher 3,6 Sterne verteilt, was entweder zeigt, dass ich zu unkritisch bin, oder wirklich sehr viele gute Bücher gelesen habe. Besonders die Magisteriums-Reihe, The Last of August und Ano Hana kann ich wirklich jedem empfehlen. Gerade lese ich Hundert Stunden Nacht, von dem ich auch sehr begeistert bin!

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6 abgedrehte Animes für eure Watchliste [Sammlungssonntag]

Von den großen Anime Serien, die überall gehypt werden hört man immer wieder. Egal ob Attack On Titan, One Punch Man oder Tokyo Ghoul, es sind immer die gleichen Reihen, die genannt werden, wenn man jemanden fragt, welche Animes er gerade guckt. Genau um diese Serien soll es heute jedoch nicht gehen. Ich werfe einen Blick auf Serien, die zum einen sehr viel kürzer sind und die sich vermutlich nur mit den Worten „abgedreht“ und „verrückt“ beschreiben lassen.

Himouto! Umaru-chan

Umaru-chan ist sehr schnell einer meiner Lieblingsanimes geworden. Die bisher 12 Folgen umfassende Serie – Gerüchten zufolge erscheint 2017 eine neue Staffel – erzählt Episoden aus dem Leben von Umaru-chan. Die High School-Schülerin ist nahzu perfekt: hübsch, beliebt und natürlich mit perfekten Noten. Bis sie nach Hause kommt und zu einem winzigen Wesen zusammenschrumpft, welches seine tage damit zubringt Videospiele zu zocken und Animes zu gucken. Ganz zum Leidwesen ihres großen Bruders…

Die Serie ist unglaublich komisch und enthält viele Anspielungen an Videospiele und andere Animes. Ein Muss für alle Nerds!

No Game No Life

Auch No Game No Life thematisiert Nerds. Anders als bei Umaru-chan befasst sich diese Serie jedoch mehr mit den Schattenseiten des Geekdaseins, den sogenannten NEET’s, die sich weigern das Haus zu verlassen und zunehmend soziale Phobien entwickeln. Im Mittelpunkt dieses trotz allem sehr komischen Animes stehen der 18-Jährige Sora und seine 11-Jährige Schwester Shiro. Beide verbringen ihre Zeit damit Videospiele zu spielen und die Schule zu schwänzen, bis sie von der Göttin der Spiele in eine Welt gebracht werden, in denen alle Handlungen über Spiele entschieden werden. Selbst wer der nächste König eines Landes wird, entscheidet sich mit einer Reihe von Spielen und schnell ist für Sora klar, dass er endlich ein Ziel im Leben hat: Er will Herrscher werden.

Trotz der eher problematischen Grundstimmung ist dieser zwölf Folgen lange Anime sehr witzig und eher in den Bereich der Comedy einzuordnen. Er basiert auf einer Light Novel von Yuu Kamiya.

Re:zero

Im Grunde ist Re:zero das dramatische Gegenstück zu No Game no Life: Subaru Natsuki, der sein Haus nicht mehr verlässt, wird plötzlich in eine andere Welt gebracht. Als er kurz darauf umgebracht wird, stellt er fest, dass er von den Toten zurückkehren kann.

Auch dieser 25 Folgen lange Anime basiert auf einer Light Novel.

Kiss him, not me

„Abgedreht“ ist vermutlich das einzige Wort, welches diesen romantischen Comedy-Anime beschreiben kann. Kae Serinuma, ein dickliches Fangirl wie es im Buche steht, ist so schockiert, als ihre Lieblingsfigur aus einem Anime hinausgestrichen wird, dass sie sich tagelang in ihrem Zimmer einschließt. Als das Yaoi liebende Mädchen endlich wieder aus ihrem Zimmer kommt, hat sie durch den Schock so viel abgenommen, dass sie plötzlich bildhübsch ist. Zurück in der Schule fangen nun plötzlich vier der Jungs an um ihre Gunst zu kämpfen. Ganz zu Kaes Missfallen, den sie würde lieber sehen wie die vier miteinander zusammenkommen würden.

Auch dieser etwas andere High School-Anime basiert auf einem Manga und ist in zwölf Folgen abgeschlossen.

Non Non Biyori

Non Non Biyori begleitet vier Schülerinnen aus einem winzigen Ort in Japan. Da die vier die einzigen Kinder sind, die im Grund- und Mittelschulalter sind, werden sie gemeinsam unterrichtet. Eine Tatsache mit der Hotaru Ichijo, die gerade mit ihrer Familie von Tokyo in das Dorf gezogen ist, erst einmal versuchen muss klar zu kommen.

Im Grunde ist dieser zwölf Folgen umfassende Anime von 2013 – ja, er ist schon etwas älter – ein sehr gutes Beispiel für Schul-Animes, in denen der Alltag einiger Mädchen in Japan gezeigt wird.

Welcome to the N.H.K.

Zum Schluss kommt man nicht um Welcome to the N.H.K. herum, wenn man über abgedrehte Animes spricht. Dieser 24 Folgen umfassende Anime, der auf einem Roman von 2002 basiert, erzählt vom harten Leben des Hikikomori Tatsuhiro, der sich weigert sein Haus zu verlassen. Der Zustand, der zunächst mit einigen kleinen sozialen Problemen begonnen hat, steigert sich immer weiter, bis er fast vollkommen in einer Art paranoiden Wahn verschwindet, der ihn daran hindert mit anderen Menschen zu reden, bis er Misaki trifft…

Die Geschichte rund um Tatsuhiro ist keinesfalls witzig und weit, weit entfernt von der Leichtigkeit, die No Game No Life trotz allem verbreitet. Der Anime spricht über ein ernstes Problem, welches in Japan von immer größerer Wichtigkeit ist.

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Adventskalender: Adobento

Adobento

Grafik von erdbeerkirsch.de

Passend zu Nikolaus stelle ich euch den Grafikadventskalender von Erdbeerkirsch vor: Adobento. Seit mehreren Jahren stellt Satsuki jedes Jahr ein Team aus Grafikern und Autoren zusammen, welche die einzelnen Törchen bestücken. Neben Grafiken (Wallpaper, Avatare, Ressourcen, Facecbook-Header), finden sich Tutorials, Rezepte und Gewinnspiele im Kalender.

Neben Satsuki bestücken auch Anca von vanillaten, Ranchi von kietsu, Nin-chan von bloody-cross und Anzu von jolly-manga den Kalender. Ich bin auch wieder mit von der Partie, dieses Mal jedoch nur einigen wenigen Grafiken.

Ich wünsche euch allen noch einen guten Nikolaus und eine schöne Adventszeit!

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Im Gespräch mit: Shizoo Design

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und während ich das ganze Jahr verschiedene Menschen interviewt habe, die mit dem Internet zu tun haben, fehlt immer noch eine sehr bedeutende Gruppe: GFXer. Klar, im Gespräch mit Nin-chan von Bloody-Cross ging es um das erstellen von Grafiken, dennoch gibt es keine Internetseiten, die sich mit nichts anderem beschäftigen und dabei von großen Gruppen immer wieder mit neuen Grafiken und Materialien zum erstellen von Grafiken bestückt werden.

Eine dieser Seiten ist Shizoo Design, die nun seit einigen Jahren eine fröhlich bunte Mischung aus Grafiken anbietet. Geleitet wird dieses Team unter anderem von Curly, die mir einige Fragen zum Arbeiten im Team und den kleinen Problemchen des Gfxens beantwortet hat.

Pictures by Shizoo Design

Shizoo-Design gibt es gefühlt schon seit ewig. Wann genau habt ihr die Seite gegründet und warum?

Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht. Naja sagen wir ungefähr weiß ich es und es sind sicherlich schon über 7 Jahre. Denn ich bin jetzt 25 oder 26? (Ich habs jetzt nicht so mit Zahlen :0) und ich hab mit 18 schon auf Shizoo geuppt .. nein mit 17 schon omg. Ah Chochi,… jetzt fühl ich mich wieder alt!

Ihr habt in dieser Zeit viele GFX-Dinge erstellt und euch ganz schön weiterentwickelt. Wie häufig mistet ihr eure Seite daher aus?

Ich miste immer zum neuen Layout aus und da wir das ja irgendwie nicht häufig tun, passiert das also auch sehr selten. Wenn ich aber ausmiste packe ich immer alles auf CDs und meine Externe um ein bisschen RetroFeeling zu bewahren!

Was magst du an der Arbeit an einer GFX-Seite am meisten?

Ich finde die Menschen die man kennenlernt am besten ;0) Was man teilweise für Verrückte liebgewinnt ist unglaublich und auch einfach die Bindung die man über die Zeit aufbauen kann. Viele habe ich jetzt schon in der nicht so grafischen Welt wirklich viele getroffen und lieb gewonnen! Dann macht es auch einfach Spaß ein Projekt zu gestalten und updaten macht mir auch riesen Spaß! Das ist wie ein Spiel und man füllt den Container mit immer mehr Pilzen!!!! Weeeeeheeee.

Hattet ihr jemals den Wunsch die Seite zu schließen? Was hat euch davon abgehalten?

Ja einmal vor ein paar Jahren. Da wurde das mit dem Traffic einfach nicht besser und die Kosten immer höher doch dann retten uns Freunde und nahmen uns mit auf deren Server! Das war wie ein Stein der aus meinem Geldbeutel gepurzelt ist. Danke noch mal an Frozen Media!


Glück für eure Besucher!

Blickt man sich ein wenig im Internet um, so scheinen GFX-Seiten wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Lohnt es sich da für euch überhaupt noch weiter neue Inhalte zu erstellen?

Hui was? Nein das ist doch herrlich! Nichts ist besser als ein großer Pool an so tollen GFX Sites! Ich liebe es auf andren Seiten rumzusurfen und ein bisschen auf den Unterseiten zu schlendern! Sowas belebt die Szene und ich find das sehr gut! Erstellt alle eine! Los los!

Wie hebt ihr euch von anderen GFX-Seiten ab?

Puh. Schwer zu sagen ne? Nix? ^^ Wir sind halt langsam ziemlich alt aber früher haben wir uns schon mehr abgehoben, wir haben immer was anderes probiert und nie Ideen ausgelassen! Wir sind halt irgendwie anders gewesen. Jetzt würd ich sagen haben wir ne kleine Einrastphase in der wir erst wieder aufgehen müssen und zeigen was wir drauf haben. Wir müssen uns erst wieder beweisen :o) und da freu ich mich drauf.

Ihr veranstaltet zwischendurch verschiedene Aktionen (wie zum Beispiel die Shizoo-Handmadeweek 2012). Welche Aktionen habt ihr für die Zukunft geplant?

Oh bald ist Weihnachten, da wird es sicherlich etwas Schönes geben. Geplant ist noch nichts, ich werd das ganz spontan in die Wege leiten (ChaosTruppe dank Curly Ahoi!) und nun ja *grübel*. Ich könnte mir vorstellen Shizoo noch weitere Unterprojekte zu geben, denn einige aus dem Team sind ja schon etwas reifer und haben gar nicht mehr viel mit Grafiken zu tun oder am Hut. Vielleicht irgendwas in die Beauty oder wieder eine Review Seite? Lassen wir uns einfach überraschen! Dieses Jahr kommt auf jeden Fall nichts mehr außer das Weihnachtsspecial :-)

Noch einmal einen kurzen Blick auf das Thema Planung: Mit einem Team ist man an eine gewisse Planung gebunden. Wie geht ihr vor? Funktioniert die Organisation eher gut oder gibt es auch holperige Stellen?

Die einzige holperige Stelle bin ich und sonst sind wir ziemlich unorganisiert. Ich finde dieses Planungsgedöns einfach unpraktisch. Wir sind alle an unser echtes Leben mit Schule und Job gebunden und warum sollten wir uns dann nochmal an irgendwas binden. Einfach ganz locker und dann wird das schon :0) is ja alles nur n Hobby und keine Firma

Kannst du anderen Internetseiten-Teams einen Tipp für die Organisation geben?

Ja ich kann anderen Admins nur einen Rat geben. Werdet mal locker. Member kommen und gehen. Es wird immer so sein das jemand ein Team verlässt oder mal etwas nich so läuft oder die Member einfach mal ewig nix tun. Total egal! Wichtig ist das ihr Spaß habt und das sollte das Team auch haben :0) und versucht ein bisschen auch auf Sozialen Netzwerken Kontakt zu haben, das bindet ein bisschen! So eine Facebookgruppe is auch praktisch :-)

Auffällig ist, dass ihr euer Layout immer nur marginal ändert, während viele andere GFX-Seiten ihr Layout recht häufig ändern. Warum macht ihr das?

Weil Ich faul bin. Das neue Layout ist fast fertig, ich habe alles einzeln schon vektorisiert und muss es jetzt nur noch zusammensetzen, gestalten und coden … erks… naja streichen wir das fast ^^. Ich mag halt ewige Layoutwechsel nicht. Das ist einfach Geschmackssache :0) und je größer deine Webcommunity wird desto weniger wirst du das Layout wechseln,… schätz ich ma.

In welche Richtung wollt ihr euch in Zukunft weiterentwickeln?

In die Positive und weiterhin in die lockere Richtung. Wir möchten gar nicht web 2.0 oder sonstiges praktizieren. Wenns nebenbei passiert … dann passierts und professionell werden wir auch nie. Wir machen einfach das was uns gefällt und dann schauma ma was am Ende dabei rauskommt. Eins kann ich euch aber versprechen. Ich mache auch noch Graphics mit 30! So schnell seid ihr Shizoo nicht los :- ) ausser die junge Generation ekelt sich schon vor den Grafikrentern! ;_; pls not!


Oh Gott, nein! Die mögen die lieben alten Omis mit ihren Keksen gerne ^^

Zum Schluss die große Frage: Welche Tipps kannst du GFX-Neulingen geben?

Tus einfach und denk nicht immer in einer Schachtel. Lass dich nich von Kommentaren zurück schrecken :-)
selbst wenn andre sagen dein Layout ist hässlich oder nicht dies oder jenes… solange es dir gefällt ist es gut! Du wirst dich immer mehr entwickeln, aus Fehlern lernt man und aus Neuprobierten auch also setz dich hin und mach den Strich nicht immer gerade … nur weils n Strich ist. Biege ihn und reiß ihn aus der Schachtel raus : )

Shizoo Design findet ihr unter:
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One Piece ö_ö

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I don’t own this pictures. Original drawn by Eiichirō Oda

Eigentlich ist es mega unlogisch, dass ich bisher noch nie eine wirkliche Review zu One Piece verfasst habe. Genauso wie im Fall von Mando Diao, gehört es zu einem meiner absoluten Lieblinge. Dass viele Menschen es nur mit „ach, dass ist doch diese Kindersendung mit dem Strohut-Jungen“ verbinden, passt mir gar nicht. daher soll es heute um diese wirklich sehr gute Reihe gehen.

Angefangen hat alles, wie so oft, mit einem kleinen Jungen, der sich sehr, sehr für eine Zeichentricksendung begeisterte. Eiichirō Oda war der Name des Jungen, der begeistert die Comics von Akira Toriyama guckte und sich in Dragon Ball verliebte. Im Wunsch seinem Vorbild nachzueifern begann er bald eigene Comics zu zeichnen. Nachdem er einige Zeit als Assistent eines Mangakas (Mangazeichner) gearbeitet hatte, publizierte er endlich sein erstes Werk: One Piece. Das war 1997.

Seitdem hat sich die Reihe weiterentwickelt. Es sind über 60 Mangabände und beinah 600 Animefolgen erschienen. Seine Serie zählt dabei mit 273 Millionen verkauften Exemplaren (Quelle wikipedia) zu einer der meistverkauften Mangareihen der Welt.

Worum geht es eigentlich? In einer fiktiven Welt, die vor allem aus fünf großen Ozeanen besteht, wimmelt es von Piraten. Alle sind sie auf der Suche nach dem One Piece, einem gewaltigen Schatz, der von Gol D. Roger – dem König der Piraten – an einer geheimen Stelle versteckt wurde. Nach seinem Tod gilt es für viele Piraten den Schatz zu finden um dadurch der neue König der Piraten zu werden.

Auch Ruffy, ein knapp 17jähriger Junge, möchte Pirat werden und macht sich mit der naiven Vorstellung, dass es leicht werden wird den Schatz zu finden, auf den Weg. Unterwegs findet er immer wieder neue Freunde, die sich seiner Mannschaft anschließen. Gemeinsam erleben sie lustige Abenteuer.

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I don’t own this pictures. Original drawn by Eiichirō Oda

Worum es letztendlich wirklich geht: Mit dem Wunsch das One Piece zu finden begeben sich viele Piraten auf die Suche. Dabei ist es ihnen egal ob sie anderen Menschen Schaden zufügen. Um ihre Macht zu demonstrieren beginnen sie immer wieder Inseln zu besetzten und die Bewohner zu quälen. Die Marineoffizieren sind vielerorts korrupt und schließen Verträge mit den Piraten ab. Dadurch wird die Situation für die Bevölkerung immer schlechter.

Ruffy, ein Junge voller naiver Vorstellung über das Piratenleben, muss auf seiner Reise feststellen, dass die meisten Piraten keineswegs stolze Abenteurer, sondern eher üble Ausbeuter sind. Mit seiner Mannschaft zusammen beginnt er jene Piraten aufzuhalten und legt sich sogar mit der Marine an, wenn es sein muss. Dabei erzählt die Geschichte wie Ruffy und seine Freunde stärker und mächtiger werden und vor allem immer mehr Respekt von anderen Piraten erhalten. Ihre Reise führt sie dabei immer tiefer hinein in die Ozeane.

Parallel dazu werden immer wieder Episoden aus der Vergangenheit erzählt, bei denen klar wird wie sich die Welt gewandelt hat. Das Zusammenspiel aus witziger, spannender Handlung, wirklich überzeugenden Figuren und dem kritischen Unterton sorgt dafür, dass die Serie auch nach über 500 Folgen nichts von ihrer Spannung eingebüßt hat. Im Gegenteil wird die Handlung immer aufregender, desto mehr man über die Vergangenheit der großen Piraten und die Zusammenhänge zwischen Ruffy und unterschiedlichen anderen Personen erfährt.

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Neue Kategorie: Soulis und Chochis Anime Diskussion

Schon längere Zeit überlege ich schon, wie ich zum einen sinnvoll einen zweiten Autor mit einbauen kann und wieder mehr über Animeserien und -filme schreiben kann. Kurzerhand hab ich einfach beides kombiniert und heraus kam Soulis und Chochis Anime Diskussion. Etwa jede Woche werden wir gemeinsam über ein bestimmtes Animethema diskutieren und euch so zeigen, dass sich hinter den Serien oft mehr versteckt, als man im ersten Moment zu vermuten scheint. oder wir outen uns einfach als recht starke Nerds, wer weiß…

XX_Animediskussion

Bei unserer ersten Diskussion geht es um den Anime K-On. Dieser handelt von vier High-School-Mädchen, die gemeinsam eine Band gründen und versuchen gemeinsam erfolgreich zu werden. In Japan war er einer der erfolgreichsten Anime aller Zeiten und ist bis heute der meistverkaufte. Aber was macht ihn so besonders?

Souli: Ganz einfach weil es auf megasüß gemacht ist. Dadurch wird bei der männlichen Zuschauerschaft der Beschützerinstinkt geweckt. Frauen finden es einfach nur süß und die Musik ist toll!

Chochi: Stimmt, aber es ist ja nicht nur der „Süßheitsfaktor“, der die Serie genial macht. Hamtaro ist auch süß, aber nicht annähernd so gut wie K-On!

Souli: K-on ist wirklichkeitsbezogen, Hamtaro nicht.

Chochi: Es geht um Hamster, mehr Wirklichkeit findest du in vielen anderen Animeserien auch nicht. ö_ö

Souli: In K-On geht es um Schulalltag, ohne Magie, ohne Fabelwesen usw. Sprechende Hamster sind zwar toll, haben aber nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Außerdem kann man sich in einen Schüler besser hineinversetzen als in einem Hamster. Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist ;P

Chochi: Vielleicht sprechen Hamster ja miteinander…. Aber das war eigentlich gar nicht das, worauf ich hinaus wollte. Lucky Star funktioniert auf einer ähnlichen Schiene: High School Alltag blabla, dennoch ist es eben nicht gleich gut… oder besser gesagt anders. Wäre Lucky Star + Musik in etwa so gut wie K-On?

Souli: Nein, allein schon aus dem Grund weil das Musik Element in die Story integriert ist. Es geht eben nur um Musik.

Chochi: Und um Freundschaft. *Kitschseifenblasen* Aber ja, Musik ist wirklich ein wichtiges Element. Dennoch ist die Serie auch für Nicht-Musiker interessant.

Souli: Weil sie lustig ist, nicht übertrieben wie in Lucky Star, sondern „realistisch“ lustig.

Chochi: Das kann man aber auch über School Rumble oder Toradora! sagen…

Souli: Ich habe bei K-On immer das Gefühl dass das was dort passiert, genauso gut an der Uni sein könnte.

Hm…School Rumble?^^ In School Rumble kommen auch abgedrehte Dinge vor. Aber ja, Toradora fährt auf die gleiche Schiene wie K-On, nur das dort eben das Musik Element fehlt.

Chochi: Oh ja, aber wesentlich ruhiger und realistischer, als in Lucky Star.

Souli: Ja, eben drum finde ich, dass K-On und Toradora mehr Gänsehaut hinterlassen, als Lucky Star oder School Rumble. Lucky Star und School Rumble arbeiten weniger mit Gefühlen als vielmehr mit Slapstic.

Chochi: Okay, wenn es um Gefühle geht kann man sich auch Kimi ni Todoke angucken, welches neben der Außenseitergeschichte auch einen sehr netten Humor enthält. Trotzdem erreicht es nicht das gleiche Level. Das kann doch nicht nur an der Musik liegen, oder?

Souli: Hm, vielleicht auch Zeichenstil, ich bin ein riesiger Fan von seiner Kunst die Umgebung usw. unheimlich realistisch zu gestalten, die Figuren aber selbst im Kontrast zu zeichnen.

Chochi: Aber ja, realistische Hintergründe, Details und eine gute Umsetzung sind in jedem Fall eine wichtige Grundlage für einen Anime. Dennoch finde ich es bemerkenswert, dass die Figuren nicht fehl am Platz wirken, sondern vollkommen in die Umgebung passen.

Souli: Jaa, genau das bewundere ich so. ^^

Chochi: Ich finde, man merkt auch, dass echte Orte als Vorlage verwendet wurden. Wie z.B. die Toyosato Grundschule.

Souli: Von der Grundidee wollen alle Animes die in diese Richtung gehen, so denke ich jedenfalls, eine heile Welt schaffen, wo es kein wirkliches Leid zu geben scheint und Musik harmonisiert nun Mal.

Chochi: Mister Philosophie!
Naja, ich weiß nicht, ob die Serie wirklich so weit gehen möchte…

Souli: Nicht im Bewusstsein des Autors, sondern im Bewusstsein des Genres. Es wird eine Story geschaffen, die uns zum Lachen bringen soll, die uns zeigen will wie schön das Leben sein kann. Man wird aus seiner Realität hinausgerissen, um in eine andere „realistische“ Realität einzutauchen um vielleicht in dieser anderen Realität das zu sehen, was man in seiner Realität verloren zu haben scheint.
Jetzt werde ich ja echt philosophisch. o.o

Chochi: Wobei es beim High-School-Genre, wenn du das meinst, nicht immer so harmonisch vorgeht, wie in K-On. Häufig wird sehr viel Bitternis dargestellt, aus welcher sich die Helden nach und nach befreien um zu erkennen, wie schön das Leben sein kann. Das wirkt in vielen Fällen eher wie eine Ermutigung an Kinder, die sich die Serie angucken, als eine nette Ablenkung (außer man nimmt nun wieder Lucky Star und ähnliche Serien als Beispiel). K-On scheint im Vergleich zu anderen Serien des Genres schon sehr, sehr harmonisch zu sein.

Souli: Genau, Probleme tauchen ja bei K-On quasi gar nicht auf, bis auf den Abschluss und den damit verbunden Abschied zu Asunyan.
Mit Genre meinte ich nicht das High-School-Genre, sondern vielmehr dieses „kawai-knuddel“-Genre, gepaart mit „slice of life“.

Chochi: Obwohl ich mich manchmal frage, ob das nur Fassade ist. Betrachtet man einmal Yuis Haushalt, so kann man ernsthaft annehmen, dass ihr Leben nicht einfach sein dürfte. Ihre Eltern scheinen immer fort zu sein und sie muss mit ihrer kleinen Schwester ganz alleine klar kommen. Oder eher ihre kleine Schwester mit ihr. Dennoch scheinen da ein großer Teil ihres Lebens und die damit verbundenen (möglichen) Probleme einfach ausgeblendet worden zu sein.

Souli: Yop, das finde ich ja so toll beim K-On Film, den ich noch zu Ende gucken muss, denn dort tauchen die Eltern zum ersten Mal auf.
Aber ich denke nicht, dass es eine Fassade ist und es Yui schlecht geht…

Chochi: Bei Lucky Star tauchen die Eltern auch auf….

Souli: Ja, aber Lucky Star funktioniert doch anders als K-On. Soweit waren wir doch schon. ^^

Chochi: Ja, dennoch funktioniert es ähnlich.

Souli: Inwieweit?

Chochi: Handlungstechnisch. Anfangs geht es um eine kleine Gruppe von Mädchen, die ihren Alltag zusammen bewältigen. Je weiter sie in ihrer Schullaufbahn voranschreiten, desto mehr Personen kommen zu der Gruppe hinzu. Die Eltern sind dabei immer mit einbezogen in die Handlung. Auch in anderen High-School Animes kommen die Eltern selbstverständlich vor, während in K-On lediglich ab und zu über sie gesprochen wird. Ansonsten scheinen die Personen alleine klar kommen zu müssen.

Souli: Aber bei School Rumble erfährt man auch nichts von denen.
Was ich übrigens auch eine gute Lösung finde ist, Dinge realistisch zu gestalten, obwohl sie es gar nicht sind.

Chochi: Die Handlung kann auch realistisch sein, wenn sie in einer Parallelwelt mit Elfen und Magie angesiedelt ist, dass ist nicht der Punkt, dennoch finde ich – und darüber haben wir ja eigentlich gesprochen -, dass K-On viele Dinge einfach ausklammert. Immer, wenn es etwas dramatischer werden könnte wird es irgendwie umgangen darüber zu sprechen. Im Endeffekt scheint alles immer schön zu sein. Es gibt keinen Streit, keine Probleme und wenn es einmal doch ein Problem gibt, dann wird es kurzerhand weggesungen.

Souli: Ah, da denke ich interpretierst du zu viel rein, wo werden Dinge denn richtig dramatisch? K-On will gar nicht dramatisch sein.

Chochi: Ich weiß, dennoch fehlt da leider manchmal eine gewisse Tiefe bei den Figuren.

Souli: Hmhmhm. Find ich nicht. Tiefe muss nicht durch Familiensituation geschaffen werden, sondern alleine schon durch den Zusammenhalt der Gruppe. Die Geschichte will erzählen wie fünf Freunde nach und nach erfolgreicher werden, der Rest fließt mit, auch wenn das bisschen gewagt klingt.

Chochi: Klingt es nicht. Es bleibt eine kleine, harmonische Geschichte über Freunde, die gerne zusammen musizieren. Trotzdem lernt man immer nur einen Teil der Figur kennen. Durch Familien- und Hintergrundinformationen könnten die Figuren weiter ausgebaut werden. Das würde der Grundharmonik der Sendung nicht schaden.

Souli: Stimmt, es würde tatsächlich nicht schaden. Deswegen finde ich es ja toll, dass die Eltern im Film vorkommen.

Chochi: Womit wir wieder bei ungefähr der Mitte der Diskussion angekommen wären…
Da du schon einiges über den Film weißt kommt jetzt eine Frage für dich: Findest du es sinnvoll, dass ein Film gemacht wurde (einmal abgesehen davon, dass du als ‚Fan‘ natürlich Interesse daran hast)?

Souli: Auf jeden Fall! Ich habe fast ein halbes Jahr darauf warten müssen, dass der Film dem deutschen Publikum zugänglich gemacht wird. Es macht einfach unheimlich Spaß seine Lieblingsfiguren wieder in Aktion erleben zu dürfen. Aber ja, auch als nicht Fan würde mir das sinnvoll erscheinen. Man wusste halt nicht wie es nach der zweiten Staffel weitergeht.

Chochi: Und der Film setzt nun die Handlung fort?

Souli: Jop, es ist der Übergang zwischen Abschluss und Studium.

Chochi: Was natürlich wieder Lust auf mehr und eine dritte Staffel macht. Auch wenn dazu scheinbar noch nichts feststeht…

Souli: Was? Klar, der Manga geht ja weiter, nur leider hat der Mangaka aufgehört… Die Story an der Uni hatte so viel Potential. Ich verstehe nicht warum er ein so abruptes Ende ausgewählt hat.

Chochi: Im Internet liest man viel darüber, dass eine dritte Staffel nicht geplant ist. Der Film könnte also auch das Ende bilden.

Souli: Das Hauptproblem wird sein dass im Uni Kapitel die Story gesplittet wird. Es wird ständig zwischen Asunyan und den vier Mädels gewechselt.
Ob der Film ein guter Abschluss ist, kann ich noch nicht sagen. Hab ihn bisher nur zu 1/3 gesehen…

Chochi: Okay, also weg vom Film, hin zum Manga. Schon am Anfang fandst du das Element der Musik besonders wichtig für die Serie. Im Manga bekommt man nun jedoch nichts von der Musik wirklich mit. Zudem ist dort die Handlung eher etwas eingeschränkt durch den Four-Step-Comic-Aufbau. Dennoch war auch der Manga erfolgreich. Eine Erklärung dafür?

Souli: Der Manga wurde erfolgreich? Okay, musste ja, sonst wär kein Anime gekommen. Absolut keine Ahnung. Kann mir K-On ohne Musik nicht vorstellen. Es war auch nicht wirklich toll den Manga zu lesen.

Chochi: Der Manga wurde durch den Anime erfolgreich. Nicht umgekehrt. Es ist also doch die Musik, schließlich lassen sich, wie unsere Diskussion gezeigt hat, viele der anderen Elemente in anderen Serien finden. Dennoch ist K-On gerade durch die Verwendung von Musik erfolgreich geworden.
Es ist eben schon bezeichnend für einen Anime, wenn dessen Soundtrack-Singels es beinahe allesamt in die Top-10 der japanischen Charts schaffen.

Souli: Sehr interessant, aber auch zu Recht. ^^

Chochi: Lässt sich also abschließend feststellen, dass K-On ein Anime ist, der über einen sehr guten Humor verfügt, der sich mit dem Realismus der Serie vermischt ohne dabei zu dramatisch oder übertrieben zu wirken. Und sich zusätzlich durch den Themenkomplex ‚Musik‘ von anderen High-School-Animes abhebt.

Souli: Ai, hinzu kommt das trotz Weglassung des genaueren Hintergründe trotzdem Gefühle erzeugt werden, die eine Gänsehaut hervorrufen.

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