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2011: Von Erdbeben und Revolutionen

Das Jahr ist morgen zu Ende und somit ist es wieder einmal Zeit zurückzublicken und sich zu fragen, was dieses Jahr eigentlich passiert ist. Wie auch schon letztes Jahr möchte ich dabei nicht nur auf die Welt oder nicht nur auf diesen Blog eingehen, sondern beides zusammenmischen.

Januar

Im Januar 2011 bekam nun endlich auch Estland den Euro. Während es in Europa relativ still blieb ging die Revolution in Tunesien weiter ihren Weg und erlebte einen ihrer Höhepunkte in dem Rücktritt des tunesischen Präsidenten Ben Ali. Im Asian-Cup gewann wieder einmal Japan das finale Fußballspiel und MTV war nun nur noch per Pay-TV erhältlich.
Währenddessen steckte ich mitten in meinem dritten Unisemester, war immer noch damit beschäftigt jeden Tag ein Foto von mir zu machen um 365 Tage meines Lebens zu dokumentieren und entdeckte diese bösen Smartphones für mich, während auf dem Blog vor allem über Musik geschrieben wurde.

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Schokomuffin der Uni, warten auf den PC, pinker H&M Rock, Zuckeruhr (man sollte mehr Schmuck essen können!)

Februar

Während in Tunesien die Revolution gezeigt hatte, dass Demonstrationen und Aufstände etwas bewirken konnten schloss sich nun Ägypten dem Kreis der Revolutionsländer an und bewegte Muhammad Husni Mubarak zum Rücktritt. Einige Erdbeben begannen die Welt zu erschüttern. Darunter auch ein kleines in Deutschland. Und bei den Oscarverleihungen erhielten Black Swan, Inception und The Kings Speech einige Preise.
Im Februar quälte ich mich mit einer sehr bösartigen Japanischklausur herum, besuchte ein japanisches Filmfestival, feuerte Lena bei Unser Song für Deutschland an, freute mich über sehr gute deutsche Literatur (Sarah Kuttner, Jakob Hein, Finn-Ole Heinrich), stellte die Frage danach ob Magazine oder Zeitungen sinnvoller sein und überlebte ich Portal (böses PC Spiel >_<).

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März

Im März ereignete sich dann das schreckliche Erdbeben in Japan, welches in Verbindung mit dem Tsunami und dem Leg in Fukushima zu einer schrecklichen Katastrophe ausartete. Bis heute werden noch tausende von Menschen vermisst und die Folgen des Atomkraftwerklegs sind immer noch nicht vollkommen ausmachbar.
Aus irgendeinem Grund beschloss ich genau in diesem grausamen März Karneval feiern zu gehen (verkleidet als Black Swan), bleichte meine Haare sehr Hellblond und strich meinen Schreibtisch weiß.

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Blumenzwiebeln, wundervoller blauer Pulli, superblonde Haare, Karnevalsutensilien

April

Neben Ostern passierte nicht viel in der Welt. In den USA ereigneten sich wieder einmal Tornados. Und in England geben sich Prinz William und Catherine Middleton das Ja-Wort.
Ich kam nun endlich ins vierte Semester, fuhr mit einigen Menschen meines Studiengangs zusammen weg um zu grille und mit Seifenblasen zu spielen, erklärte, welche Gilmore Girls Folgen unbedingt geguckt werden müssten und feierte fünf Jahre Chochi in Wonderland.

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Frühlingstag mit Kirschblüten, Lagerfeuer, überteuerter Kaffee, tanzende Zombies

Mai

Osama Bin Laden, Volksfeind Nummer 1 der USA wurde von us-amerikanischen Truppen aufgespürt und ermordet. Rafael Nadal gewann die French-Open und Aserbaidschan gewinnt den Eurovision Songcontest in Düsseldorf.
Ich war komplett in Grand-Prix Stimmung, legte Tabellen mit den Punkten mit U-kun und A-chan an, fragte mich warum Eltern nicht verstehen was der Sinn von Social Networks und Blogs ist, ging zum Grand-Prix Halbfinale, fing an in einem neuen Büro zu arbeiten und verliebte mich in tumblr..

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IKEA kuschel-Gemüse, Cupcakes, Grand Prix (Feel your Heartbeat), C++ Müll

Juni

Im Juni starb Peter Falk (aka Columbo). Gleichzeitig zeigte sich immer stärker, dass der Euro einige Probleme hatte.
Ich begann den Sommer zu genießen, liebte alles an Street-Art, welches ich irgendwo in meiner Stadt finden konnte (+ Banksy’s Exit trough the gift shop), ging in eine Pop-Video-Ausstellung, überlebte das Hurricane-Festival, veranstalte das erste Bloggewinnspiel, ging zu einem Konzert von Philipp Poisel und einem von Wir sind Helden und war so richtig krank (-_-).

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Sommer, Hurricane, 1984, DVD-Marathon (aka krank im Bett liegen)

Juli

Der Südsudan erklärte seine Unabhänigkeit und Amy Winehouse stirbt in den USA.
Ich begann meinen Urlaub mit Katerboy in Amsterdam zu planen, machte mein 365. Kleidungsfoto, schrieb über Musik und DIYs und guckte sehr viele DVDs dank Vorlesungsfreierzeit.

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Mario Kart N64, grungige Bluse, Cupcakes, Streetart (ElBocho)

August

Das letzte Space-Shuttle machte sich auf zu ISS, während auf der Erde Vicco von Bülow (aka Loriot) starb und Hurrikane Irren die Ostküste der USA erschütterte.
Ich backte in der Zeit Cupcakes, hörte viel zu viel Musik, erklärte warum man Sofia Copola und Cristopher Nolan lieben muss, ging zur GamesCom und fuhr nach Amsterdam.

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Kuchen im ICE, Amsterdam, Sony auf der GamesCom, Sushi

September

Noch mehr Erdbeben, während die restliche Welt vor allem der Euro-Krise zuguckte.
Die Ferien gingen für mich langsam zu Ende und ich musste Anfangen für die Bachelorprüfung zu lernen. Zudem entdeckte ich das Fräulein-Magazin, lief im Maislabyrinth herum und ging zum Mando Diao Konzer.

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Fernsehabend, streicheling the Ziege, Fräulein-Magazin, Glitzernagellack

Oktober

Erdbeben in den USA, Wahlen in Europa und der Tod von Steve Jobs ließen den Oktober eher düster erscheinen, während das Wetter in Deutschland beschloss, dass es jetzt Sommer sein sollte.
In diesem verrückten Oktober machte ich meine Bachelorprüfung, lief in Sommerkleidung herum, grillte, trug noch mehr zu kurze Kleider, ging zu den internationalen Spieletagen, zeigte Lieblingstexte im Internet und zog um.

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Hallowe'en, Sommer im Herbst, internationale Spieletage, türkisches Gebäck

November

Europa war in Aufruhe. Während Spanier gegen die Regierung demonstrierten beschwerten sich deutsche gegen Stuttgart21. Deutschland hatte zudem den trockensten November seit 1881.
Plötzlich wurde ich schon 22, guckte König der Löwen im Kino, ging zu einem Konzert von Jamiroquai und einem von 30 Seconds to Mars.

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Tassenmodel in der Uni erstellt, Einhorn, Geburtstagstorte, Jamiroquai

Dezember

Wetten dass… zum letzten mal mit Thomas Gottschalk, Weihachten, Chanukka und der Amoklauf von Lüttich. Dazu kaum Schnee in Deutschland, dafür viel Regen, und explodierende Weihnachtsmarktpreise.
Neues Bloggewinnspiel, sehr viele selbstgemachte Plätzchen, Lebkuchen und Geschenke und dann schließlich sehr stressige Weihnachtstage.

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Lebkuchenhaus, Weihnachtskarten, Warmer-Kakao-Sonntag, Plätzchen backen

Die PS-Actions stammen von Bloody Cross.

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Vanille-Cupcakes mit Nutellasahne

Guten Abend meine allerliebsten Leserlein. Leider stell ich im Moment fest, dass ich in diese Advents-Gammelstimmung gekommen bin und am liebsten den ganzen Tag gemütlich in der Ecke sitzen würde. Aber da man nicht den ganzen Tag mit Lesen, Gilmore Girls gucken und Handy-App-Spiele spielen verbringen kann – man muss manchmal auch produktiv sein- hab ich mich jetzt aufgerafft um noch ein kleines Backrezept zu posten.

Vanille-Cupcakes mit Nutellasahne

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Das braucht man: 1 Päckchen Vanillezucker, 200g Butter, 160g Zucker, 4 Eier, 200g Mehl, 2 TL Backpulver, eine Prise Salz, 250g KALTE Sahne, 60g Nutella, Muffinförmchen

Wie geht es? Vanillezucker, Zucker und Butter zu einer cremigen Masse verrühren. Eier nach und nach unterrühren, In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Mehlmischung nach und nach zum restlichen Teig geben.
Muffinblech mit Papierförmchen füllen ODER Silikonmuffinförmchen verwenden. Förmchen mit Teig befüllen (geht gut mit zwei Löffeln) und für 20 Minuten bei 160°C (Umluft) in den Backofen.
Cupcakes rausnehmen, abkühlen lassen und die Sahne anrühren. Dafür Nutella mit kalter Sahne mischen und steif schlagen. (Tipp: Sahne für 20 Minuten ins Eisfach vor dem Schlagen, dann geht es besser). Dank Nutella wird die Sahne nicht so steif wie sonst!
Nutellasahne in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes geben. Fertig!

Die Cupcakes sind wirklich sehr lecker, gehen schnell und lassen sich individuell gestalten!


Krass, krass, ich habe fast all meine Weihnachtsgeschenke zusammen. Karten sind auch schon fertig und unterwegs!
Und jetzt verpasse ich euch allen auch noch einen Ohrwurm!

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„Der König ist zurückgekehrt.“

Dear little rainbows, endlich bin ich wieder da. Eine ganze Woche ohne Eintrag ist schon reichlich doof, aber da ich recht viel Zeug gemacht habe/ machen musste blieb mir nicht viel über.
Ich hab sehr fleißig mit Neko-chan getanzt (waren zusammen weg). Meine Füße waren leider danach ziemlich platt (wessen Idee war das mit den hochhackigen Schuhen???). Am nächsten Morgen ging es dann furchtbar übermüdet zurück nach Hause. Dort durfte ich dann noch Unikram machen. Wie gut, dass dazu auch gehört abgedrehte Serien zu gucken. So bin ich nun fast mit Riget Staffel 1 und 2 durch.
Riget ist eine abgedrehte Serie von Lars von Trier, in welcher es um ein Krankenhaus geht in dem Geister ihr Unwesen treiben. Leider kann nur eine alte Patientin sie sehen und da sie etwas verrückt wirkt glaubt ihr natürlich niemand. Also macht sie sich einfach alleine auf die Suche nach ihnen, während die Ärzte ihre eigenen Probleme haben. So verschwinden einige Dinge im Krankenhaus, darunter ein Kopf, im Keller versammelt sich die Bruderschaft und ein schwedischer Arzt ist absolut nicht glücklich damit in Dänemark arbeiten zu müssen. Alles in allem ist die Serie dabei sehr mysteriös, spannend, amüsant und enthält einige sehr schockende Momente. Für Horrorfans eigentlich ein Muss!
Donnerstag ging es dann auf in Der König der Löwen in 3D ins Kino. Leider waren die 3D Elemente recht wenig und total überflüssig, dafür hatte man einen wunderbaren Kindheitsmoment. Vom ersten Ton des Films an hatte ich Gänsehaut und das wurde auch bis zum Schluss nicht besser. Es war soooooo cool!
Heute gab es verspäte Geburtstagsgeschenke und Kuchen, gleich geht es noch mit Käsekuchen und einigen anderen Leuten zu einer Party (yeah der DJ bringt uns rein :3) und morgen geht es dann auf zum Nachholkonzert von Jamiroquai!

Und weil es schon so lange keine Bilder mehr gab gibt es heute ein Outfitfoto (auch wenn die Perspektive komisch aussieht…):

dark side

Strickjacke, Kleid und Strumpfhose H&M; Overknees Primark; Kette LEGO + DIY

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Die 100 besten Künstler

Hallo liebe Leserlein. Heute bekommt ihr sehr früh einen neuen Artikel. Den Rest des Tages darf ich sehr beschäftigt irgendwelchen Kram machen und hoffentlich die neue Ausgabe des Fräulein-Magazins erwerben.

Der Rolling Stone veröffentlicht regelmäßig seine Best-of Listen. Eine der neusten ist dabei die der 100 Greatest Artist. Manche der Entscheidungen sind ein bisschen zweifelhaft.
Hier jetzt ein paar Highlights dieser Liste:

96 – The Supremes: Leider ein bisschen weit hinten plaziert. Eine der ersten großen „Girlbands“, die durch Können und Dauerpräsens die Menschen für sich gewannen.
95 – Lynard Skynyrd: Wirklich?????
88 – Jay-Z: Hat viel im RnB- und Rap-Bereich getan, aber warum ist er vor den Supremes?
83 – Eminem: Ein Beweis dafür, dass auch weiße Rapper sehr gut sein können.
76 – The Shirelles: Warum sind sie so weit vor den Supremes?
70 – The Police: Ich weiß nicht ob ich sie zu weit vorne finde, oder zu weit hinten. Sie sind irgendwie so unpassend in dieser Liste. Oder kommt mir das nur so vor? Vielleicht unterschätze ich die Band einfach sehr…
65 – The Kinks: Nur auf Platz 65????? O_O Ich bin stark verwirrt.
62 – Joni Mitchell: Vor The Kinks? Dafür finde ich ihre Musik immer zu gleich und düster…
61 – Metallica: Hätten auch etwas weiter vorne sein dürfen.
52 – Queen: Es kommt die Frage auf ob die Liste irgendwie nach Rang ist…
40 – Simon and Garfunkel: Verdient, verdient
39 – David Bowie: Macht sehr viel Sinn in dieser Liste :3
36 – Madonna: Joa, man muss sie nicht mögen, aber sie ist nun lange schon erfolgreich. Das Fräulein-Magazin kürte sie übrigens zum Antifräulein.
35 – Michael Jackson: Sehr groß, auch wenn sein Weltrettemusikzeug irgendwie nervend war…
31 – Johnny Cash: Einfach einer der großen!
30 – Nirvana: Groß, groß, groß. Sie haben die 90er so stark geprägt und das mit relativ wenigen Alben.
26 – The Ramones: Großartige Punl-Band!
12 – The Beach Boys: Mit ihnen möchte man gerne surfen gehen.
9 – Aretha Franklin: Gibt ihr „a little R-E-S-P-E-C-T“!
5 – Chuck Berry: Und er twisted again!
4 – The Rolling Stones: Sehr verdient!
3 – Elvis Presley: Der King auf 3?
2 – Bob Dylan: Vor Elvis?
1 – The Beatles: Yeah!!!!

Ich frage mich immer noch ob diese Liste irgendeine Rangfolge darstellt. Aber auch warum die Foo Fighters einfach vergessen wurden. Auch Rammstein hätte man ruhig aufnehmen dürfen ö_ö

Die komplette Liste gibt es HIER.

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Artikelflut

Hallo ihr Lieben! Wahrscheinlich ist euch schon aufgefallen, dass in den letzten Monaten die Anzahl an Artikeln auf diesem Blog deutlich heruntergegangen ist. Das soll sich jetzt wieder ändern. Statt wenigen langen bekommt ihr jetzt wieder häufiger kurze Artikel. Ist zwar auch nicht die beste Möglichkeit, aber besser als nichts ö_ö

Heute möchte ich etwas über The Smiths schreiben. Diese Band fällt gerade dadurch auf, dass sie sich keiner Musikrichtung wirklich zuordnen lässt. Die 1982 gegründete Gruppe spielt Musik, die irgendwo zwischen Indie, Punk, Britpop und Rock eingeordnet werden kann. Laut dem Rolling Stone gehören sie zu einer der einflussreichsten Bands der Welt. Daneben sind sie heute besonders bekannt durch ihre Verwendung in Soundtracks in diversen Filmen und Serien. Unter anderem tauchte ihre Musik in (500) days of summer auf, aber auch das Titellied der Serie Charmed benutzt eines ihrer Lieder.

Alles in allem sehr gute, alte Musik. Und das sagt ausgerechnet jemand, der eigentlich keine 80er Musik mag!

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„Don’t let them closer to this secret…that I may love you“

Hallo ihr lieben, lieben Leserlein! Heute gibt es eher eine Mix von verschiedenen Kleiderexperimenten. Sinnvoller Inhalt kommt hoffentlich ab nächstem Sonntag wieder. Dann ist zum einen die Prüfung vorbei und zum anderen auch die internationalen Spieletage 2011 (die weltweit größte Messe für Gesellschaftsspiele) vorbei. Wird dann also alles besser.

Experiment 1: schwarz mit einem Hauch Alice im Wunderland

schwarze Alice

Jumpsuit H&M, Häschensocken Gina Tricot, Tassen- und Teekannenring SIX, Uhr Fossil

Experiment 2: Romantik im Herbst

Romantik

Kleidung H&M, Herzring und -ohrringe Accessorize, Schuhe Converse

Im Ohr:
Sheepdog von Mando Diao (Weil es einfach nur wunderschön ist, man dazu aber auch wunderbar abrocken kann!)
Gerade gelesen:
1Q84
Lese ich mal wieder oder viel besser immer noch… Inhalt: Eine junge Auftragmörderin beginnt an ihrer Realität zu zweifeln, ein junger Mann soll einen merkwürdigen Roman bearbeiten. Mysteriöser Roman von Haruki Murakami.
Album:
Hurricane Bar
Alte Musik von Mando Diao auf dem Album Hurricane Bar. Sehr gut, da es sowohl sehr schnell, als auch sehr langsam ist, dabei ansprechende Texte beinhaltet und sowohl Down in the Past, als auch God Knows, als auch All my Senses hat!
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Rückblick

Das Konzert war sooooooooooooooo genial! Mando Diao ist einfach eine unglaublich gute Band. Unsere Plätze hätten ruhig Stehlatzkarten vor der Bühne sein können, anstatt von Sitzkarten im Oberrang, aber man kann eben nicht alles haben. Die Bühne war sehr schlicht gehalten. Im Hintergrund hingen Vorhänge, zwischen denen kleine Projektionen gezeigt wurden (Fenster, Regen, Wolken, Glühbirnen…). Nach einem halbstündigen Auftritt der Vorband betrat ein Pianist der Bühne und spielte ein klassisches Stück. Nach und nach kam dann die Band hinzu und begann zu spielen. Die Band, allesamt mit Akustikinstrumenten, wurde von einem Streicherquartet und einem Pianisten unterstützt. Der Sound klang sehr gewaltig und dadurch sehr beeindruckend. Neben Liedern von allen Alben stellte Mando Diao später auch noch ein neues Lied auf schwedisch vor. Wer ein wirklich gutes Konzert erleben möchte ist definitiv bei dieser Band gut aufgehoben.

Auch Melancholia war sehr genial. Der Film überzeugt zwar vor allem durch seien großartigen Bilder, unterhält jedoch auch gut. Der Film beginnt mit Zeitlupenaufnahmen der Protagonisten. Die Bilder verweisen zum einen auf den weiteren Verlauf des Films, zum anderen zitieren sie diverse Kunstwerke. Danach beginnt der eigentliche, in zwei Teile geteilte Film. In Teil eins heiratet Justine (Kirsten Dunst). Nachdem das Paar erst nach zwei Stunden auf seiner Hochzeitsfeier erscheint, verschwindet Justine auch noch regelmäßig von den Feierlichkeiten, bis es plötzlich zur Katastrophe kommt.
Teil zwei des Films erzählt von einem Zusammenbruch, den Justine erleidet. Danach nimmt ihre Schwester Claire (Charlott Gainsbourg) sie in ihrem Haus auf. Während sie sich um Justine kümmert besorgt sie jedoch vor allem die Ankündigung, dass ein Planet, welcher sich rasend schnell durch das Sonnensystem bewegt, an der Erde vorbeiziehen soll. Was jedoch, wenn Melancholia nicht nur ein „Fly by“ ist, sondern mit der Erde zusammenstößt?
Wer ruhigere Filme mit wundervollen Bildern mag ist in Melancholia gut aufgehoben. Besonders Kirsten Dunst beeindruckt vollkommen durch ihre Darstellung.

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Von Filmen, Konzerten und Kram

Oh Gott, oh Gott! Irgendwie schaff ich es im Moment nicht zum bloggen zu kommen. (Vorsicht, jetzt kommt so langweiliges Blabla mit Ausreden!) Die Uni hat noch nicht angefangen und doch breitet sich wieder einmal Stress aus. Ich musste noch eine Programmieraufgabe fertig stellen (whao einen roten Kreis, der sich hin und her bewegt und bunte Objekte, die man irgendwo hin setzen kann und die ihre Farbe verändern, wenn sich der Kreis nährt. Spannung!). Dann hatte auch noch meinem Mum Geburtstag und ich war gleichzeitig erkältet (nur ein wenig und jetzt bekomme ich auch wieder ganz toll Luft durch die Nase. Freude!). Zudem muss ich für meine mündliche Bachelorprüfung in Informatik lernen (Angst!), die in zwei Wochen ist (noch viel mehr Angst!). Dann durfte ich auch noch arbeiten (yeah noch mehr programmieren…). Zumindest war am Dienstag Neko-chan bei mir zu Besuch (Girls-Talk…), heute Abend geht es zu einem Konzert (gleich mehr dazu), morgen Abend in einen hoffentlich sehr guten Film (auch davon gleich mehr) und dann ist das Wochenende auch schon fast um und die Uni beginnt wirklich wieder (whaaa!). Hm dafür haben mir kleine Dinge diese Woche ganz viel weiter geholfen. Zum einen die TV-noir Auftritte von Selig (zum Beispiel dieser hier) [die Lieder sind einfach nur schööööööön!] und schließlich die Entdeckung des communitychannels auf youtube [sehr, sehr witzig und wahr!]. Und jetzt weiter zu Filmen und Musik:

Lars von Trier sorgt seit Jahren immer wieder für Aufsehen mit seinen Filmen. Nachdem er 1995 die Dogmabewegung mitgründete versuchte er Filme ohne Visuelle oder Special Effects zu gestalten, welche besonders natürlich und realistisch wirken sollten. Später erschuf er das Filmmusical Dancer in the dark mit Björk als weibliche Hauptperson. 2009 schockierte und beeindruckte er dann die Medien mit Antichrist, der genauso abstoßend wie wunderschön anzusehen war. Nachdem dieser Film in Cannes hoch gelobt wurde erschien nun sein neuster Film Melancholia, welcher am Donnerstag in Deutschland anlief. Er erzählt die Geschichte von Justine (Kirsten Dunst). Dabei geht der Film im ersten Teil auf ihre Hochzeit und im zweiten auf einen Zusammenbruch ein, den sie später erleidet. Bisher wirkt der Trailer sehr düster und mystisch. Daher bin ich sehr auf den Film gespannt.

Heute Abend geht es nun endlich zu einem Konzert von Mando Diao. Die schwedische Band feierte bereits 2003 große Erfolge mit ihrem Lied Down in the past. Spätestens seit ihrem Album Give Me Fire sind sie nun weltweit bekannt. Letztes Jahr überraschte die Band, die bereits von ihrem Konzerten für Variationen ihrer Lieder bekannt war, mit einem MTV-Unplugged Konzert. Nun sind sie wieder in Deutschland und spielen eine reine Akkustiktour.

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„aus-be aus-can-be flaugen FRÄULEIN uske-be clair „

So ihr lieben. Da bin ich wieder. Am Wochenende ging es kurz nach Hause zu einem der ‚berüchtigten‘ Spieleabende und um meine Haare sinnvoll schneiden zu lassen. Nach meinem letzten Friseurbesuch sahen die leider genauso aus wie vorher nur, dass mein sehr schöner Pony plötzlich furchtbar kurz und komisch aussah. Da die Haare eigentlich jedoch wieder zu einer Frisur werden sollten (was die Haarfrau nicht geschafft hat…) blieb mir nur noch ein Ausweg: meine Mum. Gut, dass sie irgendwann gelernt hat wie man Haare sinnvoll schneidet. Jetzt sind sie wieder kürzer und etwas zerzaust, lassen sich dafür aber gut zu einem Bob föhnen.

Haare

Neben so blödem Mädchenzeug habe ich wieder einmal ein neues Magazin für mich entdeckt. Das Heft Fräulein ist ein Frauenmagazin, welches sich liest als hätten Männer versucht ein Frauenmagazin für Indiemädchen und Möchtegernkünstlerinnen herauszubringen. Das Resultat macht Spaß beim lesen, da es nicht nur die üblichen Frauenthemen Kleidung, Schmuck, Make-up und It Girls aufgreift, sondern darüber hinaus über Künstler, Filme, Musik und interessante Persönlichkeiten berichtet. Die hohe Anzahl an männlichen Autoren gibt dabei auch den klassischen Frauenthemen eine besondere Note. Einziger Nachteil des Magazins ist, dass die empfohlenen Produkte meist recht teuer sind (darunter zum Beispiel ein Nagellack für 80 Euro..). Ansonsten kann ich das dicke und mit zwei Euro sehr preiswerte Magazin nur jedem Mädchen sehr empfehlen.

Kurze Einblicke in das Magazin:

Fräulein

Fräulein - Titelblatt


Frauenmagazin

Frauenmagazin für Männer?!


Lesage

Lou Lesage - It-Girl Vorstellung einmal anders


Schmetterlinge

Schmetterlinge

Im Ohr:
All Day and all of the Night von The Kinks (Weil es gute Laune macht!)
Scheiße von Lady Gaga (Weil es so einen dummen Text hat und dadurch wieder gut wird!)
Gerade gelesen:
lord_of_the_flies
So ähnlich wie Lost nur mit Kindern, die auf eine Insel abstürzen und dort langsam ausrasten. Spannend bis zur letzten Seite!
Album:
hands_all_over
Neue Musik von Maroon5, die wie alte klingt. Nett zum anhören. Besonders zu empfehlen Misery (Lied 1).

Und zum Schluss noch die Frage: Wann wird es wohl einen neuen Blogeintrag auf Publicenemy Blog geben????

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„There’s a drumming noise inside my head that starts when you’re around“

Da es schon länger keinen Eintrag mit Fotos mehr gab dachte ich, dass ich das einmal nachhole und dabei auch gleich über duseligen Mädchenkram schreiben könnte. Ich habe einen sehr schönen neuen Nagellack gefunden. Er glitzert, funkelt und sieht aus wie Minikonfetti!

Nagellack
circus confetti

Beide Nagellacke sind von essence. Der Glitzerlacke hört auf die Bezeichnung „circus confetti“. Die Farben passen schön zu allem. Was mir jedoch am besten gefällt ist, dass man mit sehr, sehr wenig Aufwand richtig schöne Nägel bekommt :3

Neben Nagellack habe ich wieder einmal das Problem, dass ich nicht weiß was ich mit meinen Haaren machen soll. Meine dumme Friseurfrau war leider auch keine Hilfe und hat einfach nur meinen Pony doof geschnitten. Im Endeffekt sah ich hinterher genauso aus wie vorher… Zumindest kann man gut neue Frisuren im Karnevalsladen ausprobieren (dank Perücken :3).
pinke Haare
So würde ich dann mit einem wundervollen pinken Bob aussehen. Leider traue ich mich nicht die Haare abgedreht zu färben ._.“
[Die Strickjacke auf dem Foto liebe ich übrigens sehr, sehr, sehr doll!]

Und weil so ein Eintrag ohne Kleidungsfoto irgendwie unvollständig wäre gibt es nun noch ein Foto von meiner Kleidung:

Kleidung

T-shirt H&M (Motiv selbstbedruckt), Weste Pimkie, Jeans H&M

Abschließend dann noch Musik von der wundervoll Florence Welsh: