1

CFF: Casablanca

„Schau mir in die Augen, Kleines“, sagt Humphrey Bogart so nicht in Casablanca, dennoch ist es das bekannteste Zitat dieses Filmklassikers.

Bild von mikekemble.com / I don't own this picture!

1942 erzählte Michael Curtiz die Liebesgeschichte zwischen Rick Blaine (Humphrey Bogart) und Ilsa Lund (Ingrid Bergman), die sich nach Jahren zufällig in Casablanca treffen. Beide verbindet eine romantische Beziehung. Nun, Jahre später, ist Ilsa verheiratet. Dennoch sind ihre Gefühle für Rick nie verloschen. Wie wird sie sich entscheiden?
Diese Handlung klingt nicht nur sehr kitschig, sondern ist es auch. Bergman starrt des öfteren verträumt in die Kamera und presst die ein oder andere Träne aus ihren Augen, während Bogart irgendwelchen Blödsinn vor sich hinnuschelt. Irgendwo gibt es dann auch noch ne Handlung, die mit dem spanischen Bürgerkrieg zu tun hat, aber wirklich wichtig scheint sie dann doch nicht zu sein. Zwischen den bekannten Momenten aus den Filmen – unter anderem dem Lied As Time Goes By, der Szene am Bahnhof und der am Flughafen – passiert nett gesagt nicht viel. Nur, dass sich dieses „nicht viel“ auf 102 Minuten erstreckt.

Klar, es ist einer „der“ Klassiker unter den amerikanischen Filmen und natürlich sind die Bilder toll, die Musik gut und die Schauspieler sowieso. Weshalb jedoch so viele Menschen diesen Film sooooo großartig finden und er 2002 vom American Film Institute zum „besten US-Liebesfilm aller Zeiten“ gewählt wurde, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Um alle Filmklassiker abzuarbeiten sollte man Casablanca einmal gesehen haben, aber erwartet bitte nicht zu viel. Spannend ist leider wirklich was anderes.

Damit ihr diese Woche nicht von Liebe auf diesem Blog erschlagen werdet gibt es heute mal einen Anti-CFF. Morgen liebe ich dann weiter ganz viel Kram :3

1

CFF: Funny Face

Audrey Hupburn ist wahrscheinlich eine der bekanntesten Schauspielerinnen der Welt. Zusammen mit Fred Astaire – ja, genau dem aus Top Hat – und unter Regie von Stanley Donen (Singing in the rain!!!) setze sie das einsige Musical Funny Face um. 1957 war Astaire um einiges älter als in der Premiere des Stücks. Um genau zu sein 30 Jahre. Und genau dies sorgt zu Beginn des Films für einige gemischte Gefühle gegenüber der Protagonisten.

Foto von bettesmovieblog // I don't own this picture!

Die junge Jo weiß genau was sie will. Sie mag Bücher und ist eher ein Mauerblümchen. Als Dick, ein bekannter Modefotograph, in ihrer Buchhandlungen einige Bilder für ein Modemagazin schießen möchte entdeckt er die junge Frau und beschließt sie zum neuen Gesicht der Kampanien machen zu wollen. In den nächsten Minuten des Films passiert, was immer passieren muss in Musicals, die beiden tanzen, singen und verlieben sich. Was zu Beginn einfach nur sehr verwirrend wirkt (Astaire ist um die 60 und Hepburn Mitte 20), entpuppt sich später als sehr schöne Liebesgeschichte.
Vermutlich gibt es viele Musicalgegner, die diesem Film keine Chance geben möchten. Die Musikszenen sind jedoch nicht so vielzählig, wie es sich von heutigen Musicals vermuten lässt. Möglicherweise schreckt auch die all zu bekannte Mauerblümchen-wird-wunderschön-Geschichte ab. Dennoch kann ich den Film nur allen Menschen wärmstens empfehlen.

Wieso? Weil der Film einfach unglaublich schön inszeniert ist. Die Bilder des Films lassen sich heute noch so in heutigen Zeitschriften und Magazinen wiederfinden und inspirierten jüngst auch eines von Beyonces Musikvideos. Die Geschichte um die beschäftige Businessfrau vs. der unschuldigen Jo ist einfach nur sehr hübsch. Dazu kommt eine Reise nach Paris und das gefällt doch irgendwie jedem. Und wen das alles nicht überzeugt, der möchte sich bitte nun diesen Trailer ansehen:

0

Männer vs. Frauen vs. süße Kleider

Was ich an diesem Wochenende gelernt habe:

Männer müssen…

so schnell sein wie wildes Wasser
so stark sein wie ein Taifun
so heiß sein wie Höllenfeuer
geheimnisvoll zugleich so wie der Mond

Und Frauen sollten also so sein?

Männer woll’n Frau’n mit Charme
Süß, gehorsam, flink und arbeitsam
Wenn du clever bist und gertenschlank

Vielleicht sollte ich Mulan nicht mehr gucken?

Zudem hab ich beim shoppen mit Neko-chan noch einen wundervollen blauen Kapuzenpulli und eine süße Haarschleife bei Monki gefunden (aaaarg der Laden ist ja schon sehr cool! Wären nur die coolen Ringe und der süße Ponyrock noch in meiner Größe da gewesen >_<). Ich hab auch endlich So geht das! Mehr! gefunden! Das Buch ist sooooo gut! Und nach ganz viel herumgelaufe im Limbecker Platz habe ich noch dieses super geniale Kleid bei H&M gefunden:

doku118_blaues_kleid

Morgen gibt es hoffentlich einen CFF Eintrag. Abends habe ich einfach zu wenig Zeit ._.

1

CFF: Citizen Kane

Am heutigen Classic Film Friday möchte ich über den Film schreiben, der von der Sight & Sound regelmäßig als der beste Film aller Zeiten ausgezeichnet wird: Citizen Kane.

Foto von Mythicalmonkey.blogspot.com; I don't own this picture!

1941 erschuf Orson Wells, der zuvor durch das Hörspiel Krieg der Welten für Aufsehen sorgte, diesen klassischen schwarz-weiß Film und kombinierte dabei nicht nur neue Aufnahmetechniken miteinander, sondern verwendete auch ein für die Zeit unübliches Sutje.
Der Film beginnt mit dem Tod von Charles Foster Kane, einem der reichsten Männer der Welt und Zeitungsinhaber. Bei seinem Tod sagt er nur ein Wort: Rosebud. Von dort an beginnen Journalisten auf der ganzen Welt nach der Bedeutung des Wortes zu suchen. Darunter auch der Protagonist, der sich im Verlauf des Films mit verschiedenen Personen trifft, die eine bedeutende Rolle in Kanes Leben hatten. Dabei erfährt man in Rückblicken chronologisch etwas über Kanes Leben. Jede Person bringt den Journalisten dabei weiter zur nächste, die Kanes Lebensgeschichte weitererzählt.
Trotz Zeitsprünge zwischen Gegenwart und dem Leben Kanes kann der Film leicht verfolgt werden, da die Lebenshandlung sehr linear erzählt wird. Dabei werden immer wieder neue Fakten aufgedeckt, die scheinbar nichts mit Rosebud zu tun haben. Die Spannung steigt also innerhalb des Films an. So möchte man nicht nur wissen was sich hinter dem mysteriösen Wort verbirgt, sondern auch was in Kanes Leben geschehen ist. Mit jeder neuen Person scheint die Fassade des perfekten Geschäftmanns langsam wegzubröckeln.
Neben der sehr modernen Erzähltechnik, die auch heute noch so in Filmen verwendet wird ist vor allem die Kameraführung als beeindruckend wahrzunehmen. Die Bilder sehen so gegenwärtig aus, dass man sich einen Moment fragt, ob der Film wirklich aus den 1940er Jahren stammt. Das Spiel mit Reflexionen und Tiefenschärfe erzeugt interessante Bildkompositionen.
Darüber hinaus überzeugen die Schauspieler durch außerordentliches Talent. Die Darsteller mussten in diesen Filmen jeweils unterschiedliche Zeitstadien der Figuren spielen. Dies wird nicht nur durch Maskenbildner ermöglicht, sondern vor allem durch die angepassten Spielweisen. So zeigt Wells in der Rolle von Kane sehr verschiedene Fassetten. Vor allem aber auch Joseph Cotten, als Kanes bester Freund, beeindruckt durch sein Spiel.

3

CFF: Der Erste: Top Hat

Was ist dieser CFF? Es ist die Abkürzung für Classic Film Friday. Möglichst jeden Freitag möchte ich euch einen Film vorstellen, der mindestens schon 50 Jahre alt ist und euch zeigen warum man auch alte Filme noch sehr gut gucken kann.
Am ersten CFF soll es um den Film Top Hat gehen.

Top Hat

Bei diesem Film handelt es sich um ein Film-Musical von Mark Sandrich aus dem Jahre 1935. Die Hauptrollen werden gespielt, getanzt und besungen von dem wundervollen Duo Fred Astaire und Ginger Rogers.
Der überzeugte Junggeselle und Stepptänzer Jerry besucht seinen Freund Horace im Hotel und beginnt lauthals über die Freuden des nicht-verheiratet-seins zu singen und zu steppen. Damit verärgert er Dale, die hübsche Zimmerbewohnerin, des Hotelzimmers unterhalb von Horace. Nach ihrer Beschwerde beginnt Jerry ihr zu folgen und ihr Blumen zu senden. Langsam gewinnt er ihr Herz.
Doch dann erfährt sie plötzlich von einer Freundin, dass ihr Mann in dem Hotel wohnt und bald nach Venedig abreisen wird. Kurz zuvor hat auch bereits Jerry ihr erzählt, dass er bald nach Venedig aufbrechen muss. Der Ehemann, von dem Dales Freundin spricht, bezieht sich eigentlich auf Horrace. Verwirrt hält Dale nun Jerry für Horrace und reist verärgert nach Venedig ab um ihre Freundin dort zu treffen.
Dort angekommen beschließt sie einen reichen Italiener zu heiraten um damit nicht mehr als „alte“ Jungfer zu gelten.
Nun ist es an Jerry die Verwechslung aufzulösen, denn noch ahnt er nichts davon…
Der Film klingt nacherzählt wesentlich komplizierter, als er ist. Gespräche gehen teilweise in Gesang über und vor dort in Tanzszenen (in denen meist nicht mehr gesungen wird). Wer heutige Musicals nicht mag sollte diesem Film trotz allem eine Chance geben, da er wesentlich anders aufgebaut und besungen wird, als die heutige Variante. Zudem ist Fred Astaire eine Filmlegende, der sich mit diesem Film, wie es im deutschen Titel (Ich tanz’ mich in dein Herz hinein) heißt, nicht nur in das Herz von Dale, sondern auch der Zuschauer tanzt. Dazu noch die wirklich großartige Ginger Rogers und die wirklich klare Handlung und schon hat man einen sehr unterhaltsamen Film.
Wenn man den Film etwas genauer betrachtet wirkt die Handlung etwas flach und alles ein bisschen zu kitschig, aber genau dies macht den Charme des Films aus. Eigentlich ist alles etwas zu viel und dadurch genau richtig. Die Figuren verlieben sich zu schnell und das beim Tanzen. Die Dialoge sind etwas schwach und Venedig möchte man nicht so wirklich abkaufen, das es wirklich Venedig ist. Dafür wirkt der Film so liebevoll vertrottelt und erinnert an die goldenen Zeiten des Studiosystems, welches in diesem Film nicht erahnen lässt, dass der zweite Weltkrieg kurz bevorsteht.

Klingt bisher alles wirr und wenig hilfreich? Noch einmal zusammengefasst: Es wird gesungen und gestepptanzt (auf hohem Niveau), es gibt Verwechselungen und Liebe, Fred Astaire und Ginger Rogers kommen vor, die Handlung scheint durchschaubar zu sein und dann tut Dale immer wieder wirklich unerwartete Dinge und durch all dies zusammen wird der Film wirklich gut anschaubar. Wer sich amüsieren, verzaubern, verkitschen und aufheitern lassen möchte sollte unbedingt diesen Film gucken!

Was man wahrscheinlich diesem Film kennt:Das Lied Top Hat

Der Trailer ist übrigens sehr nichtssagend xD

1

Queer as a clockwork orange

Guten Tag ihr Leserlein! Irgendwie hat man im Moment, wenn man Mädchenblogs durchstreift, das Gefühl, dass es nur noch den H&M Sale gibt. Und daher möchte ich alternativ heute nicht über Kleidung schreiben, sondern stolz verkündigen, dass ich mich dem Sale verweigert habe. Stattdessen geht es bald zum Monki Store, der hoffentlich einen Haufen der wundervollen Kleidungsstücke im Geschäft hat, die man bisher schon im Internet schon bewundern konnte.
Ansonsten möchte ich heute einmal wieder einen Film vorstellen. Heute soll es um A Clockwork Orange von Stanley Kubrick gehen. Der Film basiert auf einem gleichnamigen Roman und erzählt sehr explizit die Geschichte um den Teenager Alex. Während er Tagsüber ein netter Junge zu sein scheint, der Beethoven vergöttert, zieht er Abends mit seiner Gang, den Droogs, durch die Straßen seiner Stadt, wo er nicht nur in Prügeleien verstrickt wird, sondern auch in Häuser einbricht, Menschen zusammenschlägt und Frauen vergewaltigt. Als es während einer der Droogattacken zu einem Todesfall kommt wird Alex gefast und in Jugendhaft versetzt. Dort wird ihm die Möglichkeit geboten an einem neuartigen Experiment teilzunehmen, welches dafür sorgen soll, dass Alex nicht mehr schlecht handeln kann und dadurch zu einem guten Mensch werden kann. Doch bringen die Methoden der Psychologen etwas und ist ein Mensch gut, nur weil er nichts Schlechtes tun kann?
Vorweg möchte ich sagen, dass ich nach 2001 von Kubrick eher mit verhaltenen Gefühlen an den Film herangegangen bin. Und ich wurde sehr positiv überrascht. Die Visualität, die bei 2001 bereits beeindruckte, ist auch hier sehr stark ausgeprägt. Statt großen Raumschiffen sieht man nun gut durchdachte Sets und sehr prägnante Kostüme. Die logische Handlung, die 2001 leider noch komplett fehlte, sorgt dann dafür, dass der Film wirklich gut anschaubar ist. Ob man dies Kubrick anrechnen darf, da der Film wirklich beinahe 1:1 das Buch umsetzt, ist fraglich. Alles in allem kann man den Film jedoch wirklich empfehlen.
Auf einer zweiten Ebene schafft es der Film in etwa so zu berühren, wie auch Fight Club. Man wird in die sonderbare Situation hineingezogen, dass man durch den first-person-narrator – Alex – in die Gedanken eines jugendlichen Kriminellen gezogen, der Gewalt verharmlost und als Hobby ansieht. So entsteht zum einen Mitleid mit ihm, wenn er im Gefängnis und der psychiatrischen Abteilung ist, man identifiziert sich an manchen Stellen sogar mit ihm, muss aber auch gleichzeitig so viel Abneigung ihm gegenüber empfinden, da er wirklich sehr aggressiv gegen andere Menschen vorgeht. Diese Verwirrung, die der Film hervorruft, macht ihn relativ einzigartig und dadurch wirklich empfehlenswert. Eine Vorwarnung jedoch: der Film ist nichts für zarte Gemüter. Diese sollten vielleicht eher auf die Buchversion zurückgreifen.

0

Von Eisenmännern, Blobs und der Kindheit

Whaaaaaao schon der dritte Tag im neuen Jahr. habt ihr schon angefangen gute Vorsätze umzusetzen? Mein Ziel dieses Jahr ist es wirklich damit anzufangen Sport zu treiben. Ich mag Sport wirklich nicht gerne, aber es soll ja schließlich auch Vorteile haben. Ob ich dieses Ziel erreichen kann??? Irgendwie bin ich zu faul dazu ._.“
Naja, zumindest habe ich schon fleißig Kram für den Blog geplant. Es wird eine kurze Blogartikelserie geben und vielleicht noch ein paar Neuerungen. Mal sehen was passiert.
Heute möchte ich ausnahmsweise einmal über zwei Actionfilme reden. Irgendwie tu ich das ja sehr selten, was größtenteils damit zusammenhängt, dass ich Actionfilme nicht so äußerst gerne schaue. Aaaaber es gibt eben auch Ausnahmen und daher wird es heute um dieeeesen Film gehen (*Trommelwirbel*):

Iron Man

Vielleicht liegt es daran, dass ich Robert Downey Jr. wirklich sehr mag als Schauspieler, oder daran, dass ich Comicverfilmungen mag, aber diese Filme haben mir wirklich sehr gut gefallen.
Die Verfilmungen von Jon Favreau (Oh ja, es ist wirklich der Typ, der den sehr schlimmen Film Cowboys & Aliens gemacht hat) erzählt die Geschichte um den Geschäftsmann Tony Stark, der die amerikanische Regierung mit Waffen beliefert. Als er sein neustes Produkt im nahen Osten vorstellt wird er von einigen Terroristen entführt. Von jenen wird er dazu gezwungen einen Waffe für sie zu entwickeln, doch anstatt den Auftrag auszuführen baut er den Iron Man Anzug, mit dem Stark zu einer Art Superheld wird.
Teil zwei führt die Geschichte direkt nach dem Ende des ersten Teils weiter. Iron Man gilt als Held der USA und als Bewahrer des Friedens. In diese Stille schleicht sich, wie könnte es anders sein, ein Feind Starks, der einen eigenen Anzug entwickelt um Iron man zu besiegen und für seinen Vater Rache zu üben.
Klingt alles nach einer sehr klassischen Superheldenverfilmung? Ist es in der Tat jedoch nicht. Tony Stark ist eine äußerst narzisstische Figur, der es gefällt ein Held zu sein. Die Geschichte weißt theoretisch sehr viele Parallelen zu Batman auf, unterscheidet sich jedoch in dem wichtigen Punkt, dass Stark keinerlei Interesse daran hat seine Doppelidentität als Iron Man/ Stark zu trennen, sondern lediglich den Iron Man Anzug benutzt (Iron Man ist also kein eigener Held) und somit weiter als Tony Stark kämpft.
Zurück zu den Filmen: Besonders die Effekte und Bilder sind sehr gut gelungen. Die Musik besteht zu großen Teilen aus klassischen Rockhymnen. Dazu noch einen wirklich guten Hauptdarsteller und einen Riesencomputer als Helferlein (meine Lieblingsfigur im Film ist ja der kleinere Computer, der immer wieder Tony löscht…). Gute Mischung, die wirklich Lust auf mehr macht (eine Fortsetzung soll 2013 erscheinen….).
Und wenn ihr jetzt Iron Man gucken möchtet, jedoch keinen Zugang dazu habt, dann kann ich euch nur dieses Youtubevideo empfehlen:

Ansonsten habe ich sehr viel Terraria gespielt und mich sehr, sehr über diesen Artikel von Magnoliaelectric gefreut, in welchem die wunderbare Stef erklärt, warum Harry Potter mehr als nur eine Buchserie ist und wieso es eine ganze Generation prägen konnte. Passend dazu gibt es gleich Harry Potter und der Gefangene von Askaban auf Blu-Ray, aber vorher bekommt ihr noch ein Outfitfoto:

Star Wars

T-shirt und Shorts H&M, Strickjacke Pimkie, Strumpfhose C&A

6

Und darum wird 2012 mega!

2012

Das alte Jahr ist vorbei und schon kommt die Frage auf was das neue Jahr bringen wird. Sowohl filmisch, als auch in Musik, Mode und Videospielen hat 2011 uns schon fast verwöhnt und einige sehr gute Werke hervorgebracht. So kamen die 20er langsam zurück in die Modewelt, Natalie Portman tanzte den schwarzen Schwan und Links phantastisches Abenteuer Ocarina of time erlebte sein Come-Back. Wie soll das frische, neue Jahr dies nur toppen? Wie immer sollen natürlich viele Neuheiten erscheinen, die uns allen viel Freude im neuen Jahr bereiten werden.
Los geht es bei Filmen. Hier kann man sich besonders auf viele Fortsetzungen großer Reihen freuen. So wird sich Bruce Wayne wieder einmal in seinen Batmananzug werfen und in The Dark Knight Rises seine Kreise über Gotham ziehen. Will Smith darf als Men in Black ein drittes Mal auf die Jagt nach Außerirdischen gehen und die Muppets erscheinen ein weiteres Mal auf der Kinoleinwand. Meiner Meinung nach eine vollkommen sinnfreie Fortsetzung wird Underworld: Awaking, der nicht spannend aussieht und eine wirklich nicht gute Filmserie um einen weiteren Vampirfilm erweitert.
Vielversprechend klingt dafür die Romanverfilmung We need to talk about Kevin, in welcher es um die Eltern eines Kindes geht, welches in der High-school Amok läuft. Dabei versucht der Film zu verdeutlichen wie es dazu kam. Klingt sehr interessant und passt (leider!) zu jüngsten Ereignissen. Wem das zu düster ist, der kann sich über die Disneyversion von Die Schöne und das Biest in 3D im Kino freuen.
Ansonsten versucht die USA wieder einmal Filmremaks zu erstellen. The Girl with the Dragon Tattoo, basierend auf der skandinavischen Erfolgsromanreihe mit Daniel Craig (????? o_O) sieht zumindest rein von den Bildern bisher ganz gut aus. Wer nach dem Film Lust auf mehr bekommt kann sich gleich bei H&M mit der passenden Kollektion einkleiden. Zum anderen zerstört Miley Cyrus sehr gekonnt den französischen Film LOL (Laughing out loud).

Auch musikalisch scheint das Jahr etwas neues zu bieten. Lana de Reys Album Born to die wird bald erscheinen und damit zeigen ob ihre Karriere mit den Youtube-Erfolgen endet oder ob sie auch mit einem ganzen Album überzeugen kann. Nach den ersten Liedern kann man großes von ihr erwarten.
Auch eine anderes Indie-Fräulein beehrt 2012 Deutschland mit ihrer Anwesenheit. Florence Welsh wird mit ihrer Band Florence + the machine auf Europatour gehen und dabei auch 6 Konzerte in Deutschland spielen (Hurricane, Southside, München, Hamburg, Berlin, Köln). Wer Glück hatte Tickets für eines der vier Einzelkonzerte zu erwerben (alle vier Konzerte sind bereits ausverkauft) kann sich auf sehr gute Musik freuen.

Im Bereich der Videospiele werden die großen Konkurrenten Sony und Nintendo weiter gegeneinander angehen. Nach dem bisherigen Erfolg des Nintendo 3DS zieht nun Sony mit der PSVita nach. Für beide Handhelds sind einige wirklich großartige Spiele angekündigt. So sollen für den 3DS unter anderem Luigi’s Mansion 2, Rhythm Thief & der Schatz des Kaisers, Super Pokémon™ Rumble, Professor Layton 5, Mario Party 9 und Beat the Beat: Rhythm Paradise. Die PSVita hingegen setzt auf statt auf knuddelige Helden auf sehr gute Grafik. So können bisher schon Uncharted: Golden Abyss oder auch Wipeout 2048 bestaunt werden.
Daneben werden auch weiterhin alte Konsolen und PCs bedient. So erscheinen unter anderem Diabolo 3 oder auch Masseffects 3 für den PC. Und wem alte Videospielmöglichkeiten nicht mehr reichen, der kann sich auf die Wii U freuen, deren Erscheinung für 2012 angekündigt ist und die den Nachfolger zu Nintendos Wii darstellen wird. Nach all der Nintendoaktivität hat es Sony dieses Jahr nicht leicht.

Kleidungstechnisch wird von Jahr zu Jahr mehr gemixt. So auch wieder 2012, wo plötzlich 20er-Jahre-Chic auf einen Hauch the Girl with the Dragon Tattoo stoßen kann ohne eine schlimme Kombi zu ergeben. Also ran an die Spitzenkleider und dazu eine angeranzte Lederjacke bitte.

1. Januar

2

2011: Von Erdbeben und Revolutionen

Das Jahr ist morgen zu Ende und somit ist es wieder einmal Zeit zurückzublicken und sich zu fragen, was dieses Jahr eigentlich passiert ist. Wie auch schon letztes Jahr möchte ich dabei nicht nur auf die Welt oder nicht nur auf diesen Blog eingehen, sondern beides zusammenmischen.

Januar

Im Januar 2011 bekam nun endlich auch Estland den Euro. Während es in Europa relativ still blieb ging die Revolution in Tunesien weiter ihren Weg und erlebte einen ihrer Höhepunkte in dem Rücktritt des tunesischen Präsidenten Ben Ali. Im Asian-Cup gewann wieder einmal Japan das finale Fußballspiel und MTV war nun nur noch per Pay-TV erhältlich.
Währenddessen steckte ich mitten in meinem dritten Unisemester, war immer noch damit beschäftigt jeden Tag ein Foto von mir zu machen um 365 Tage meines Lebens zu dokumentieren und entdeckte diese bösen Smartphones für mich, während auf dem Blog vor allem über Musik geschrieben wurde.

doku105_2011_01

Schokomuffin der Uni, warten auf den PC, pinker H&M Rock, Zuckeruhr (man sollte mehr Schmuck essen können!)

Februar

Während in Tunesien die Revolution gezeigt hatte, dass Demonstrationen und Aufstände etwas bewirken konnten schloss sich nun Ägypten dem Kreis der Revolutionsländer an und bewegte Muhammad Husni Mubarak zum Rücktritt. Einige Erdbeben begannen die Welt zu erschüttern. Darunter auch ein kleines in Deutschland. Und bei den Oscarverleihungen erhielten Black Swan, Inception und The Kings Speech einige Preise.
Im Februar quälte ich mich mit einer sehr bösartigen Japanischklausur herum, besuchte ein japanisches Filmfestival, feuerte Lena bei Unser Song für Deutschland an, freute mich über sehr gute deutsche Literatur (Sarah Kuttner, Jakob Hein, Finn-Ole Heinrich), stellte die Frage danach ob Magazine oder Zeitungen sinnvoller sein und überlebte ich Portal (böses PC Spiel >_<).

doku105_2011_02

März

Im März ereignete sich dann das schreckliche Erdbeben in Japan, welches in Verbindung mit dem Tsunami und dem Leg in Fukushima zu einer schrecklichen Katastrophe ausartete. Bis heute werden noch tausende von Menschen vermisst und die Folgen des Atomkraftwerklegs sind immer noch nicht vollkommen ausmachbar.
Aus irgendeinem Grund beschloss ich genau in diesem grausamen März Karneval feiern zu gehen (verkleidet als Black Swan), bleichte meine Haare sehr Hellblond und strich meinen Schreibtisch weiß.

doku105_2011_03

Blumenzwiebeln, wundervoller blauer Pulli, superblonde Haare, Karnevalsutensilien

April

Neben Ostern passierte nicht viel in der Welt. In den USA ereigneten sich wieder einmal Tornados. Und in England geben sich Prinz William und Catherine Middleton das Ja-Wort.
Ich kam nun endlich ins vierte Semester, fuhr mit einigen Menschen meines Studiengangs zusammen weg um zu grille und mit Seifenblasen zu spielen, erklärte, welche Gilmore Girls Folgen unbedingt geguckt werden müssten und feierte fünf Jahre Chochi in Wonderland.

doku105_2011_04

Frühlingstag mit Kirschblüten, Lagerfeuer, überteuerter Kaffee, tanzende Zombies

Mai

Osama Bin Laden, Volksfeind Nummer 1 der USA wurde von us-amerikanischen Truppen aufgespürt und ermordet. Rafael Nadal gewann die French-Open und Aserbaidschan gewinnt den Eurovision Songcontest in Düsseldorf.
Ich war komplett in Grand-Prix Stimmung, legte Tabellen mit den Punkten mit U-kun und A-chan an, fragte mich warum Eltern nicht verstehen was der Sinn von Social Networks und Blogs ist, ging zum Grand-Prix Halbfinale, fing an in einem neuen Büro zu arbeiten und verliebte mich in tumblr..

doku105_2011_05

IKEA kuschel-Gemüse, Cupcakes, Grand Prix (Feel your Heartbeat), C++ Müll

Juni

Im Juni starb Peter Falk (aka Columbo). Gleichzeitig zeigte sich immer stärker, dass der Euro einige Probleme hatte.
Ich begann den Sommer zu genießen, liebte alles an Street-Art, welches ich irgendwo in meiner Stadt finden konnte (+ Banksy’s Exit trough the gift shop), ging in eine Pop-Video-Ausstellung, überlebte das Hurricane-Festival, veranstalte das erste Bloggewinnspiel, ging zu einem Konzert von Philipp Poisel und einem von Wir sind Helden und war so richtig krank (-_-).

doku105_2011_06

Sommer, Hurricane, 1984, DVD-Marathon (aka krank im Bett liegen)

Juli

Der Südsudan erklärte seine Unabhänigkeit und Amy Winehouse stirbt in den USA.
Ich begann meinen Urlaub mit Katerboy in Amsterdam zu planen, machte mein 365. Kleidungsfoto, schrieb über Musik und DIYs und guckte sehr viele DVDs dank Vorlesungsfreierzeit.

doku105_2011_07

Mario Kart N64, grungige Bluse, Cupcakes, Streetart (ElBocho)

August

Das letzte Space-Shuttle machte sich auf zu ISS, während auf der Erde Vicco von Bülow (aka Loriot) starb und Hurrikane Irren die Ostküste der USA erschütterte.
Ich backte in der Zeit Cupcakes, hörte viel zu viel Musik, erklärte warum man Sofia Copola und Cristopher Nolan lieben muss, ging zur GamesCom und fuhr nach Amsterdam.

doku105_2011_08

Kuchen im ICE, Amsterdam, Sony auf der GamesCom, Sushi

September

Noch mehr Erdbeben, während die restliche Welt vor allem der Euro-Krise zuguckte.
Die Ferien gingen für mich langsam zu Ende und ich musste Anfangen für die Bachelorprüfung zu lernen. Zudem entdeckte ich das Fräulein-Magazin, lief im Maislabyrinth herum und ging zum Mando Diao Konzer.

doku105_2011_09

Fernsehabend, streicheling the Ziege, Fräulein-Magazin, Glitzernagellack

Oktober

Erdbeben in den USA, Wahlen in Europa und der Tod von Steve Jobs ließen den Oktober eher düster erscheinen, während das Wetter in Deutschland beschloss, dass es jetzt Sommer sein sollte.
In diesem verrückten Oktober machte ich meine Bachelorprüfung, lief in Sommerkleidung herum, grillte, trug noch mehr zu kurze Kleider, ging zu den internationalen Spieletagen, zeigte Lieblingstexte im Internet und zog um.

doku105_2011_10

Hallowe'en, Sommer im Herbst, internationale Spieletage, türkisches Gebäck

November

Europa war in Aufruhe. Während Spanier gegen die Regierung demonstrierten beschwerten sich deutsche gegen Stuttgart21. Deutschland hatte zudem den trockensten November seit 1881.
Plötzlich wurde ich schon 22, guckte König der Löwen im Kino, ging zu einem Konzert von Jamiroquai und einem von 30 Seconds to Mars.

doku105_2011_11

Tassenmodel in der Uni erstellt, Einhorn, Geburtstagstorte, Jamiroquai

Dezember

Wetten dass… zum letzten mal mit Thomas Gottschalk, Weihachten, Chanukka und der Amoklauf von Lüttich. Dazu kaum Schnee in Deutschland, dafür viel Regen, und explodierende Weihnachtsmarktpreise.
Neues Bloggewinnspiel, sehr viele selbstgemachte Plätzchen, Lebkuchen und Geschenke und dann schließlich sehr stressige Weihnachtstage.

doku105_2011_12

Lebkuchenhaus, Weihnachtskarten, Warmer-Kakao-Sonntag, Plätzchen backen

Die PS-Actions stammen von Bloody Cross.

0

Ein Nichtblogtag

Hallo ihr lieben Menschlein. Irgendwie könnte ich die ganzen Ferien nur rumliegen und nichts tun, aber da die Uni in 10 Tagen wieder beginnt bleibt einem gar nicht so viel Zeit.
In den freien Tagen bisher hab ich jedoch schon fleißig Professor Layton und der Ruf des Phantoms, sehr viel Harry Potter Bonusmaterial geguckt und natürlich Zeit mit Katerboy verbracht. Bald ist es wieder Zeit einen riesigen Jahrearückblickseintrag zu schreiben. Vorerst bekommt ihr jetzt aber schlechte Handybilder von den letzten Tagen.

image

Einhorn

T-shirt-Motiv für mich selbst entworfen…

image

Lebkuchentannenbäume

Lebkuchentannenbäume gebacken

image

Lebkuchenkaffee

Weihnachtskaffee bei Starbucks getrunken (Lebkuchengeschmack!!!)

image

gebrannte Mandeln Tee

Ziemlich viel Tee getrunken. Unter anderem den sehr leckeren gebrannte Mandeln Tee, der eher nach Apfelkuchen schmeckt…

Gleich gibt es noch Apfelkuchen und Harry Potter 1 auf Blu-Ray :3