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Filmtourismus

Wenn ihr nach den letzten drei Blogeintragen nun richtig Lust bekommen habt einmal nach Paris zu fahren – was ich euch wirklich nur sehr ans Herz legen kann – jedoch gerade aus irgendeinem Grund nicht könnt, so müsst ihr nicht verzagen. Macht doch einfach einen touristischen Spaziergang durch Paris mit der Hilfe von ein paar Filmen.

[I don’t own the following pictures!!!]

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Ein Spaziergang durch Montmartre und hoch zur Sacré-Cœur mit der Fabelhaften Welt der Amelié

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Zur alten Oper mit dem Phantom der Oper

Ein Tag in Versailles

Außen und Innen mit Marie Antoinette von Sofia Coppola:

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Zurück in Paris

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In den Louvre mit Bande à part

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Durch den Louvre in neun Minuten Dank Bande à part

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Notre Dame mit dem Glöckner von Disney

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Ein Blick über Paris, mit Montmartre im Hintergrund in Moulin Rouge

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Und in das Moulin Rouge mit Moulin Rouge

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Auf den Eiffelturm mit Anastasia

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Und zum Schluss zum Arc de Triumph mit der Crew von Funny Face

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Und noch ein bisschen näher an den Triumphbogen mit Audrey und Fred in Funny Face

Und der große Vorteil von solch einer Art von Rundgang ist, dass ihr danach nicht erschöpft seit, keinen Muskelkater habt und vor allem die Stadt in vielen verschiedenen Epochen besuchen könnt.

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CFF: Funny Face

Audrey Hupburn ist wahrscheinlich eine der bekanntesten Schauspielerinnen der Welt. Zusammen mit Fred Astaire – ja, genau dem aus Top Hat – und unter Regie von Stanley Donen (Singing in the rain!!!) setze sie das einsige Musical Funny Face um. 1957 war Astaire um einiges älter als in der Premiere des Stücks. Um genau zu sein 30 Jahre. Und genau dies sorgt zu Beginn des Films für einige gemischte Gefühle gegenüber der Protagonisten.

Foto von bettesmovieblog // I don't own this picture!

Die junge Jo weiß genau was sie will. Sie mag Bücher und ist eher ein Mauerblümchen. Als Dick, ein bekannter Modefotograph, in ihrer Buchhandlungen einige Bilder für ein Modemagazin schießen möchte entdeckt er die junge Frau und beschließt sie zum neuen Gesicht der Kampanien machen zu wollen. In den nächsten Minuten des Films passiert, was immer passieren muss in Musicals, die beiden tanzen, singen und verlieben sich. Was zu Beginn einfach nur sehr verwirrend wirkt (Astaire ist um die 60 und Hepburn Mitte 20), entpuppt sich später als sehr schöne Liebesgeschichte.
Vermutlich gibt es viele Musicalgegner, die diesem Film keine Chance geben möchten. Die Musikszenen sind jedoch nicht so vielzählig, wie es sich von heutigen Musicals vermuten lässt. Möglicherweise schreckt auch die all zu bekannte Mauerblümchen-wird-wunderschön-Geschichte ab. Dennoch kann ich den Film nur allen Menschen wärmstens empfehlen.

Wieso? Weil der Film einfach unglaublich schön inszeniert ist. Die Bilder des Films lassen sich heute noch so in heutigen Zeitschriften und Magazinen wiederfinden und inspirierten jüngst auch eines von Beyonces Musikvideos. Die Geschichte um die beschäftige Businessfrau vs. der unschuldigen Jo ist einfach nur sehr hübsch. Dazu kommt eine Reise nach Paris und das gefällt doch irgendwie jedem. Und wen das alles nicht überzeugt, der möchte sich bitte nun diesen Trailer ansehen: