Gut aussehende Schauspieler, die sich mit lustigen Sprüchen duellieren um dann miteinander zu schlafen. So kann man den überaus unterhaltsamen Film Freunde mit gewissen Vorzügen (Friends with Benefits) kurz zusammenfassen. Der Film erzählt die Geschichte der Head-Hunterin Jamie, die gerade von ihrem Freund verlassen wurde und sich nun in ihre Arbeit zurückzieht. Als sie Dylan als Art Director für das GQ Magazin anwerben soll entsteht zwischen den beiden eine Freundschaft, die bald zu einer körperlichen Beziehung heranwächst. Dabei spielt der Film mit Klischees und Vorurteilen. Sehr seichte und wirklich witzige Unterhaltung für einen Abend!
Ich habe die GamesCom auch dieses Jahr erfolgreich überlebt. Nachdem ich letztes Jahr an drei Tagen dort war dachte ich, dass es dieses Jahr reichen würde an einem Tag zu gehen.
Der Eingang war voll und überall war Gedrängel. Am Seiteneingang war es dann ein bisschen besser, so dass man recht schnell rein konnte.
Leider gab es keinen Square Enix Stand, also ging es durch zur PSVita. Dieser kleiner Handheld ist der Nachfolger der PSP und überzeugt durch eine flüssigere Steuerung. Zusätzlich gibt es sowohl an der Vorderseite und der Rückseite einen Touch-Screen.
Ebenfalls im Sony-Bereich konnte man neue Spiele für Move für die PS3 testen. Mit sinnvollen Spielen macht dies wesentlich mehr Spaß, als nur mit langweiligen Sportspielen (auch wenn wieder fast nur Sport- und Tanzspiele vorgestellt wurden).
Die Altersbändchen waren übrigens dieses Jahr wesentlich besser als die vom letzten Jahr. Statt Papier gab es Stoff.
Später ging es weiter zu Nintendo und SEGA. Sony Generations sieht nett aus, mehr leider auch nicht, und Olympische Spiele 2012 (Sonic vs Mario…) war okay (gut um die Wii auszuprobieren…).
Die Schlange bei Zelda war leider super lang (schade!), so dass ich das leider nicht anspielen konnte. Stattdessen hab ich Super Mario Land für den 3DS getestet. Das Spiel scheint wirklich gut zu sein (sowohl von der Steuerung, als auch von den Spielfeatures). Leider stört mich der 3D Effekt mehr, als das er wirklich beeindruckt…
Einzig gutes am SEGA-Stand waren die Vitrinen mit dem Sonic-Gedöns.
Von dort ging es dann zur XBox 360° Kinect. Die Steuerung war lustig. Gespielt wurde Disneyland, bei welchem einzelne Episoden aus diversen Disneyfilmen nachgespielt wurden.
Sehr süß war Lego Harry Potter Jahr 5-7. Gute Steuerung, viel Humor, nette Grafik und eine gute Handlung.
Gefühlt gab es ca 10.000 Stationen, an welchen man Tanzspiele spielen konnte. Ob Wii, Kinect oder PS3 Move, überall lockten lustige Tanzspiele. Leider wirken die Dinger auf Dauer langweilig. Einzig witziges Ereignis bei diesen Spielen war der Tanz des Klonkriegers auf der Move Bühne.
Weiter ging es dann noch durch die nächsten sehr überfüllten Hallen. EA und Blizzard lockten natürlich wieder mit großen Titeln (Marseffects, Battlefield, Diabolo III…). Außerdem konnten wieder diverse Onlinespiele angeguckt werden.
Alles in allem war es voll, voll, voll, voll. Zwischendurch wurden einige der Wartenden gar nicht mehr reingelassen. Zusätzlich wurden irgendwann keine Tickets mehr verkauft.
Abschließend lässt sich feststellen, dass Konsolen momentan mit Bewegungsspielen (Wii, Kinect, Move) werben, 3D allgegenwärtig war (3D Brillen, 3D Fernseher, 3D Brillen in denen Monitore eingebaut waren und nactürlich der 3DS), Stände der großen Anbieter schlecht zu besuchen sind (4 Stunden anstehen für Marseffects, Diabolo oder auch Batman Arkham City). Mal sehen, was es auf der GamesCom 2012 geben wird!
Neben der GamesCom konnte ich mich auch über die Ankunft meines Päckchens aus England. Wie krass viel preiswerter DVDs dort sind.In Deutschland hätte ich für die erste DVD Box der ersten Staffel von Glee (es gibt zwei Boxen für die Staffel) genauso viel bezahlt wie nun für Folgendes:
Glee: Die komplette erste Staffel
Uuuuuuund
Black Swan und Following
Am Montag geht es nun mit Käsekuchen zusammen nach Amsterdam!!! Also wird es erst danach wieder neue Blogeinträge geben. Dann hoffentlich mit vielen Fotos!
Filme sind schon etwas sehr wundervolles. Leider gibt es zu viele großartige Filme von zu vielen guten Regisseuren. Und da ich sonst immer über bestimmte Filme schreibe dachte ich, dass ich zur Abwechslung einmal über bestimmte Regisseure und ihre wunderbaren Filme schreiben könnte.
Meine Lieblinge: Christopher Nolan
Filme: Inception, Badman Begins, The Dark Knight, Memento, Insomnia, The Prestige, Following
Warum man ihn lieben muss: Tiefgründige Filme über tiefgehende Fragen werden hier mit Action und großartigen visuellen Effekten verbunden.
Sofia Coppola
Filme: New Yorker Geschichten, Lick the Star, The Virgin Suicides, Lost in Translation, Marie Antoinette, Somwhere
Warum man sie lieben muss: Wundervolle Bilder, sanfte Handlungen und ruhige Dialoge.
Darren Aronofsky
Filme: Pi, Requiem for a dream, The Fountain, The Wrestler, Black Swan
Warum man ihn lieben sollte: Verstörend und wundervoll zugleich. Kräftige Bilde, sinnvolle Dialoge und Ausflüge zu den dunkelsten Seiten der Menschen.
Hayao Miyazaki
Filme: Das Schloss des Cagliostro, Nausicaä aus dem Tal der Winde, Das Schloss im Himmel, Mein Nachbar Totoro, Kikis kleiner Lieferservice, Porco Rosso, Prinzessin Mononoke, Chihiros Reise ins Zauberland, Das wandelnde Schloss, Ponyo – Das große Abenteuer am Meer …
Warum man ihn lieben muss: Wunderschöne Filme, die zeichnerische einfach wunderbar sind. Jeder Film überrascht durch neue zauberhafte Geschichten, die japanische Mythologie und moderne Probleme miteinander verbinden.
Mamoru Hosoda
Fime: Digimon Adventure, Das Mädchen, das durch die Zeit sprang, Summer Wars
Warum man ihn lieben sollte: Sehr wunderbare, abgedrehte Animefilme.
Darüber hinaus gibt es echt noch sehr viele andere Regisseure. Von Tim Burton, über Quentin Tarantino oder auch Frederico Fellini.
Whao das Wetter ist so sommerlich ö_ö Ich liebe Regen ja, aaaber letzte Woche bin ich auf einem Weg von zwanzig Minuten mitten in das Unwetter gekommen. Leider ohne Schirm, ohne Aussicht auf Schutz und mit dem Wissen, dass ich 20 Minuten durch den Regen laufen muss. Danach war ich komplett durchweicht. Dieses Wochenende sollte es erst in den Zoo gehen, aber bei dem Wetter…
Ich habe ja die Hoffnung, dass das Wetter nächste Woche besser wird. Zumindest in Amsterdam. Es muss nicht warm werden, aber zumindest trocken. Das reicht.
Naja, wenn man dann schon zu Hause bleiben muss (bzw einfach nichts draußen unternehmen kann) kann man sich zumindest anderen Dingen zuwenden, die liegengeblieben sind. Unter anderem wäre da meine Chaoswand, die ich nun seit meinem Einzug in meine Wohnung (vor fast zwei Jahren…. hupps….) schon sinnvoll gestalten möchte. Im Moment ist es ein Chaos aus Bilderrahmen. Sollte eigentlich eine Art Collage werden, aber irgendwie sieht es jetzt einfach nur komisch aus. Leider hab ich bisher nur einen Bilderrahmen umgestrichen und eine neue Pinwand gekauft. Vor ein paar Tagen hab ich dann zwei Weisheitszähne rausbekommen und damit ist meine Umräumaktion leider ein bisschen gestört worden.
Im Internet findet man ja schon abartig viele Inspirationen dafür, wie man sein Zimmer umgestalten könnte. Leider lässt sich davon kaum was in meinem winzigen Zimmer umsetzen. Sieht einfach alles sehr gequetscht aus.
Ansonsten kann man an Regentagen natürlich auch ganz toll Filme gucken und Videospiele spielen. Langsam hab ich leider keinen Platz mehr für DVD’s und jetzt werden es noch mehr, wenn meine Bestellung aus England ankommt. Wer es bisher noch nicht gemacht hat und Filme gerne auf Englisch guckt sollte unbedingt dazu übergehen Filme bei amazon.co.uk zu bestellen. Die Filme haben dann zwar nur die Englische Tonspur, sind jedoch um ein vielfaches preiswerter. Zudem ist der Umrechnungskurs von Pfund in Euro momentan gut und die Lieferkosten sind auch nicht besonders hoch.
Klingt als würde ich Werbung machen….
So und abschließend kann ich noch berichten, dass meine Sternenkatalogbestellung endlich angekommen ist. Wer es nicht weiß: Der Sternenkatalog ist ein Angebot von Nintendo. Mit dem Erwerb von Nintendo-Produkten erhält man Punkte (Sterne), die sich dort gegen Premien eintauschen lassen. Letztens habe ich mir ein Hanafuda Spiel (ein japanisches Kartenspiel) bestellt.
Die Dose
Einige der Hanafuda Karten
Das Spiel ist wirklich äußerst Süß. Wenn ich nun mir alle Koi Koi (eine Spielart von Hanafuda) Kombinationen merken könnte und vielleicht ein bisschen mehr Glück hätte würde ich vielleicht auch einmal gewinnen ._.“
Args ich gucke mal wieder LOL (Laughing out Loud) und frage mich wieder einmal, warum die Amerikaner daraus ein Remake mit Miley Cyrus machen müssen. Die französischen Schauspieler sind doch alle total toll. Und Christa Theret ist als Lola wesentlich wunderbarer, als es Miley Cyrus jemals sein kann…
Wer am Gewinnspiel von Chochi in Wonderland teilnehmen möchte hat nur noch bis morgen (24.7.) um 24 Uhr Zeit. Montag Morgen werden dann die Gewinner gelost. Teilnehmen könnt ihr HIER. Zu gewinnen gibt es sehr schöne Dinge von Cute Monstr, Pretty Sucks, Discosweets Accessoires und KoolKatKustom.
Die fertigen Pakete warten schon auf ihre Gewinner. Weiterhin allen Teilnehmern viel Glück.
Und wem dieses Gewinnspiel nicht reicht, dem möchte ich das Gewinnspiel von Pretty Sucks empfehlen. Dort kann man eines der sehr wundervollen T-shirts des Shops gewinnen.
Zum Beispiel dieses:
Ansonsten habe ich jetzt Ferien, gammel in meiner Wohnung oder bei Freunden herum, konsumiere Unmengen an DVDs, Arbeite ein wenig und schreibe natürlich fleißig an meinen Hausarbeiten für die Uni. Uuuund der Sommerschlussverkauf war. Warum heißt der eigentlich nicht mehr so? Naja, da mein Verlangen nach sommerlicher Kleidung gerade relativ gering ist gab es dieses mal nur DVDs und einen wundervollen Trenchcoat von Review. Irgendwie habe ich letztes Jahr erfolglos sehr lange, in sehr vielen Läden gesucht um dann festzustellen, dass ich in den meisten noch blasser aussehe, als ich ohnehin schon aussehe. Dieses mal bin ich jedoch einfach über einen gestolpert, der sehr süß, runtergesetzt und in meiner Größe da war.
Ich lieeeeeeeeeebe ja Sofia Coppolas Filme (Marie Antoinette, The Virgin Suicides, Lost in Translation und da gehört Somewhere natürlich in meine Sammlung. Der Film ist einfach wundervoll, obwohl (oder besser weil…) es nur eine minimale Handlung und so gut wie keine Dialoge gibt.
Und Pushing Daisies, die Serie rund um den Kuchenbäcker, der Tote wiederbeleben kann und dies ausgerechnet bei seiner Kindheitsliebe anwendet, muss natürlich auch gesammelt werden. Die Serie ist einfach zu entzückend.
Und endlich ein Kleidungsstück in meinem Schrank, in welchem man mir beinah glauben könnte, dass ich tatsächlich 21 und nicht 16 bin…
Args, leider ist letzte Woche meine Digi-Cam gestorben. Die Fotos werden also in nächster Zeit nicht ganz so toll von der Qualität sein, da ich nur mein Handy für Fotos benutzen kann. Doof!
Uuuuuuuund abschließend noch der Hinweis, dass ich es endlich einmal geschafft habe neue Reviews für Slowmotion zu schreiben.
So, war gerade im Kino und habe mir den letzten Teil der Harry Potter Filme angesehen. Whaaaaa war der großartig! Wieder sehr nah am Buch, mit schönen Effekten und vielen tollen Momenten. Ein paar Szenen waren leider etwas störend, aber mit einigen wenigen kann man ja leben :3
Ansonsten ein wirklich sehr gelungener Abschluss für eine sehr gute Reihe. Mal abwarten was J.K. Rowling als nächstes schreiben wird…
Im Moment zeigt das Museum für angewandte Kunst in Köln eine Ausstellung unter dem Titel The Art of Pop Video. Bis zum 3. Juli wird dort gezeigt, dass Musikvideos nicht nur gut zur Vermarktung eines Künstlers sind, sondern darüber hinaus auch einen künstlerischen Anspruch erfüllen. Auf drei Ebenen zeigt das Museum eine Unzahl von Videos, welche gesehen und gehört werden können. Dabei wird ein historische Reise durch die Welt der Videos gezeigt, beginnend bei den ersten von Musik unterlegten Filmen, bis hin zu modernen Beiträgen. Daneben werden besondere Felder der Musikkultur beleuchtet, untersucht und verglichen.
Aber wann kamen Musikvideos eigentlich auf?
Zunächst waren Filme stumm. Zumindest gab es keine Tonspur. Die Musik wurde daher live im Kino gespielt. Erste Experimente, welche die Verbindung von Musik und Film zeigten waren avantgardistische Filme. Auch diese hatten noch keinen festen Ton, stellten jedoch Musik in Kombination mit Formen in den Vordergrund. Der erste eigentliche Tonfilm war dann The Jazzsinger von 1927. Von da an entwickelte sich die Kombination aus Ton und Film zu einem großen Erfolg. Vor allem Musik (Gesang) und Tanz wurden gerne dargestellt. Von Singing in the Rain, über Top Hat und Der Zauberer von Oz, hin zu Filmen wie Die Drei von der Tankstelle oder auch Gold Diggers. Nach und nach entstanden dann auch Musikfilme. Vorreiter waren zum Beispiel die Beatles, welche mit ihren Filmen gleich mehrere Lieder in einem Video verfilmten. Danach begannen auch andere Künstler ihre Musik mit Videos zu verbinden.
Spätestens ab der Gründung von MTV in den 80er Jahren begann das Musikvideo seinen Siegeszug. Nun war es beinahe schon Pflicht für einen Künstler Musikvideos zu seinen Lieder hinauszubringen.
Während heutzutage Musikvideos im Internet allgegenwärtig sind müssen Künstler immer mehr Mühe aufwenden um aufzufallen. Alleinige Vermarktung des Liedes reicht nicht mehr aus um in der großen Masse der Videos nicht unter zu gehen. Und so gibt es immer wieder besondere Videos, welche durch ihren Stil auffallen und eine neue Generation von Künstlern prägen. Einige Beispiele hierfür finden sich im Folgenden:
Nutzung von neuen Medien gibt es bei Arcade Fire.
Zurück zu den Anfängen in diesem Lied von 2001 von Noonday Underground.
Schön zu betrachten. Vögel über der Stadt von Earlimart.
Alex Gopher zeigt mehr als nur leere Worte in seinem Bild.
Und dann gibt es da natürlich noch die Amateurvideos. Wie zum Beispiel hier die United States of Pop von DJ Earworm.
8bit ist nicht tot!
Sehr schön ist auch immer zu sehen welche Bands musikvideomäßig sich wo inspirieren lassen. Wie zum Beispiel hier geschehen:
Natürlich gibt es darüber hinaus noch einen Haufen andere, großartige Musikvideos. Kennt ihr noch welche? Dann postet sie in den Kommentaren.
Vor dem eigentlichen Eintrag gibt es hier noch das übliche Blabla. Endlich hab ich angefangen die Unterseiten von Wonderland zu überarbeiten. Alte Projekte sind jetzt in der Kategorie Blog Projekte gelandet. Das trifft auf die Geschichte Morgenrot, so wie die Liste der Filme, die ich 2010 geguckt habe zu. Wenn Wearing Today (also die Outfitfotos, welche ich 365 Tage lang mache) vorbei ist, dann finden sich die Fotos auch unter diesem Punkt. Die Verlinkungen zu den zu vielen Sozialen Netzwerken, in denen man mich findet sind nun auch unter Social Networks zusammengefasst. Als nächstes werden die Link-Box überarbeitet. Dort wird es dann kurze Beschreibungen zu den verlinkten Seiten geben.
Daneben hab ich angefangen an einem neuen Blogprojekt zu basteln. Worum es sich handelt werdet ihr jedoch erst erfahren, wenn es ein wenig konkreter ist.
Graffiti Street Art!
Seit einiger Zeit geistert dieses Wort immer wieder durch die Medien: Street Art. Kunst, die auf der Straße geschieht. Die Bewegung, die vor allem in den zweitausender Jahren an Bedeutung und Zuwachs gewann kann dabei sowohl als Kunst oder auch als bloße Verunstaltung des öffentlichen Raums verstanden werden. Als Unterform des Graffiti ist die zweite Auffassung leider noch sehr verbreitet. Das Anbringen von Bildern und Skulpturen oder auch das besprühen und bemalen von Wänden, Bänken, Telefonzellen und Ähnlichem ist schließlich Sachbeschädigung. Hinzu kommt, dass viele der ‚Künstler‘ heimlich vorgehen, sich im illegalen Raum bewegen und häufig noch nicht einmal eine bestimmte Botschaft vermitteln wollen. „Werden Graffiti in der öffentlichen Wahrnehmung, insbesondere die nicht genehmigten Graffiti, meist als Form des Vandalismus betrachtet, werden sie von anderer Seite auch als Form der Kunst anerkannt.“ (vgl.) Dieser Widerspruch zwischen Kunst und Illegalität macht dabei den Reiz der Street Art aus.
Street Art von El Bocho
Was jedoch ist der Unterschied zwischen Graffiti und Street Art. Wo hört das eine auf und wo fängt das andere an. Im allgemeinen Verständnis werden besprühte oder bemalte Wände, egal welcher Art, immer als Graffiti verstanden. Wo kann jedoch eine Grenze gesetzt werden? ‚Gewöhnliche‘ Graffiti zeichnen sich meistens durch einige Techniken aus, welche im öffentlichen Raum in einer Vielzahl von Formen gefunden werden. Besonders das ‚Style-Writing‘ (Schriftzüge, welche meistens mit einer Sprühdose aufgetragen werden) und ‚Scratching‘ (eingekratzte Botschaften, Bilder oder Schriftzüge) finden sich dabei an vielen Stellen. Aber auch mit Schablonen aufgemalte Bilder oder die heute viel verbreiteten Postaufkleber, welche mit Zeichnungen verziert sind, lassen sich in den Bereich der Graffiti einordnen. Diese Elemente finden sich jedoch unter anderem auch im Bereich der Street Art. Häufig wird argumentiert, dass Graffiti eher hingekritzelt sind. Zusätzlich finden sich Gang- oder Fußballfanzeichen (z.B. Ultra) eher im Bereich der Graffiti und sich weniger künstlerisch. Des weiteren zeigt Street Art häufig ein beachtliches Repertoire an Techniken und kreativen Inhalten. Die Wand wird zur Leinwand, die Stadt zum Museum und die Passanten zu Beobachtern.
Street Art von Banksy
Im Endeffekt liegt es jedoch sowohl an den Beobachtern, so wie an den Künstlern selber.
Auffällig ist, dass seit kurzem Street Art auch von Museen und Kunstsammlern als Kunst verstanden wird. Street Art-Künstler veranstalten Ausstellungen in diversen Galerien. Gleichzeitig werden ihre Bilder plötzlich zu hohen Preisen gehandelt. Was vor kurzem noch als „Verschmutzung der Innenstädte“ angesehen wurde ist plötzlich bedeutenden Kunst der Gegenwart.
El Bocho gerahmt
Passend zum Thema Street Art kann ich nur den Film Exit Through The Gift Shop empfehlen. Dieser ist eine Dokumentation von Banksy (einem Street Art-Künstler), welcher eine Dokumentation über einen Mann gedreht hat, welcher wiederum Banksy filmen wollte.
Und weil es so einsam ohne die Fotos wirken würde hier die Wearing Today Fotos der letzten Tage:
Tag 335 (06.06.2011): Top Primark, Jeans H&M, Haarband H&M kids, Armreifen aus den 70ern (von meiner Mum)
Tag 336: Jumpsuit H&M, Kette KoolKatKustom
Tag 337: Strickjacke H&M, T-shirt Pretty Sucks, Jeans H&M
Tag 338: T-shirt Gina Tricot, Jeans H&M
Tag 339 (10.06.2011): Sweatshirt-Jacke unbekannt; Top, Jeans und Mütze H&M (wunderbares IKEABild als Hintergrund)
Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr alte Lieder hört und denkt „Der war aber damals gut!“ oder „Was ist eigentlich aus dem geworden?“? Zum Beispiel Xavier Naidoo. Heute macht der ja meistens nur so Religionsquatsch, aber früher hat der einfach sehr wundervolle und gute Musik gemacht. Auch heute ist er leider noch einer der besten deutschen Sänger, nur leider klingen die Lieder alle recht gleich und/ oder handeln davon wie wir Gott folgen sollten. Aber bei Lieder wie diesen geht einem doch das Herz ein bisschen auf:
Wenn sie vorbeigeht
Dann scheint es wie ein Feuerwerk
Vor einem Himmel ist es sie die ich bemerk’
Ihrer Königlichkeit ist nur ein König wert’
Und ich bin wenig königlich
Sie sieht mich einfach nicht
oder auch:
Muss eigentlich noch jemand außer mir bei dem zweiten Video an Eyes wide shut von Stanley Kubrick denken? Zum Vergleich. Okay die Partyszene ist heftiger bei Kubrick, aber es ist eben auch Kubrick.