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Looper

Oder auch: wie zeige ich möglichst viele verwirrende Dinge in einem Trailer um möglichst viele Besucher auf die falsche Fährte zu führen. Ging es nach dem Trailer würde es um Joe kommen, der aus der Zukunft kommt um sein jüngeres Ich umzubringen. Sieht man sich den Film an wird recht schnell klar, dass dies natürlich nicht die Handlung ist.

Bevor ein Blick auf den Inhalt geworfen und vielleicht eine Empfehlung ausgesprochen wird, erst einmal ein kurzer Hinweis zu den Hauptdarstellern und damit auch der Grund, warum ich überhaupt in diesen Film gegangen bin. Die Hauptrolle wird von keinem anderen gespielt als dem sehr sympathischen Joseph Gordon-Levitt (500 days of summer, Inception, The dark knight rises), der innerhalb dieses Films als der junge-Joe durch die Gegend jagt. Sein zukünftiges Ich wird von Bruce Willis gespielt (Yeah!). Regie und Drehbuch stammen vom relativem Neuling Rian Johnson.

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Originalbild von: new-video.de

Die Handlung spielt in den USA circa 30 Jahre von heute. Wiederrum 30 Jahre von dort aus gesehen (2070) wurden Zeitreisen erfunden. Da sie jedoch direkt von Verbrechern verwendet wurden, wurden sie auch sofort wieder verboten. Eine Verbrecherorganisation schafft es eine Zeitreisekapsel zu behalten, mit welcher sie ihre Todeskandidaten in die Vergangenheit (2040) schickt, wo so genannte Looper die Opfer töten und die Leichen verschwinden lassen.

Auch Joe verdient damit sein Geld. Wie allen Loopern ist ihm klar, dass wenn er noch in 30 Jahren lebt, dass er irgendwann als Opfer der Organisation zurückgeschickt wird. Für das töten seines zukünftigen Ichs bekommt jeder Looper einen hohen Geldbetrag und muss von da an nicht mehr für die Organisation arbeiten.

Die Tage ziehen ins Land und Joe arbeitet als einer der erfolgreichsten Looper. Bis eines Tages sein zukünftiges Ich erscheint, ihn überwältigt und flieht, denn der alte Joe weiß, was in der Zukunft passieren wird und das der Regenmacher alle Looper jagen und töten wird. Jetzt möchte er ihn in der Vergangenheit aufhalten um seine Zukunft zu retten…

Klingt im ersten Moment vielleicht ein bisschen verwirrend – vor allem wenn man die Trailerbilder gesehen hat – ist es im Endeffekt jedoch nicht. Die wenigen Figuren machen es leicht sich im Film zurecht zu finden. Die düstere Zukunft der Welt, die skizziert wird, ist interessant und Zeitreisen finde ich ohnehin gut. Ein paar Details fand ich etwas seltsam und überflüssig, aber irgendwie musste man die Welt mit Fakten anreichern.

Besonders gelungen fand ich die Erklärungen dafür, welche Auswirkungen Zeitreisen auf die Menschen haben. Alles in allem entsteht dadurch ein recht stabiler Film, der zwar an ein paar Logikfehlern krankt – was wirklich nicht unüblich ist für Zeitreisefilme – insgesamt jedoch ganz gut mit dem Thema umgeht und vor allem einen sehr guten neuen Aspekt behandelt: wie gehen Verbrecher mit Zeitreisen um.

Spannend war der Film dazu auch noch, auch wenn manche Stellen etwas lang gezogen waren, und oben drauf gab es sehr lustige Szenen. Ergibt insgesamt einen stabilen Film, der vielleicht nicht unbedingt mein Lieblingsfilm wird, der mich dennoch vollkommen überzeugt hat, auch wenn Joseph Gordon-Levitt sehr merkwürdig aussah – schließlich musste er so bearbeitet werden, dass er aussah wie eine jüngere Version von Bruce Willis.

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„Ein Sturm zieht auf“ – Catwoman

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Und es ist wahrscheinlich einer der großen Kinostürme der letzten Jahre – wenn man dem Publikum glauben darf. Vier Jahre nach dem zweiten Teil der Trilogie von Christopher Nolan, findet die Reihe nun ihren Abschluss. In Gotham sind mittlerweile acht Jahre vergangen. Harvey Dent wird als großer Held verehrt, während Batman alle Schuld an den letzten Kämpfen, Verbrechen und dem Tod Dents gegeben wird. Und somit vertrieben aus Gotham zieht sich auch Bruce Wayne immer weiter zurück. Seit Jahren hat ihn niemand mehr gesehen, geschweige den mit ihm gesprochen. Wayne Enterprises leidet unter diesem Verhalten, aber es ist vor allem Alfred – der Butler -, der nicht weiter mit ansehen kann, wie sein Herr dahinvegetiert.

Es bedarf einer überaus flinken Diebin, die in Wayne Manor einbricht und Bruce bestiehlt, um ihn wachzurütteln. Doch Bruce hat seine Kräfte verloren. Er ist nicht mehr so wendig, schnell und stark, wie gewohnt. Das laufen fällt ihm schwer und gerade als er in seinen Batmananzug schlüpft wird ihm klar wie schwer die kommenden Kämpfe werden.

Und obwohl die Stadt scheinbar auch ohne Batman funktioniert, muss sie schnell begreifen, dass sie einen Helden brauchen, denn unterhalb von Gotham sammelt sich eine Arme von Ausgestoßenen, die unter der Leitung von Bane einen Aufstand der Extraklasse plant. Wird sich Bateman erneut aufrichten können?

Wieder einmal zeigt Nolan ein Feuerwerk aus Effekten und Explosionen. Zusammen mit der wirklich beeindruckenden Musik von Hans Zimmer ergibt dies ein wundervolles, graues Grundszenario. Die Schauspieler dazu passen wirklich hervorragend und überzeugen allesamt in ihren Rollen. Ich mag die neue Variante von Catwoman und der Levitt-Gordan Polizist ist auch sehr wunderbar.

Sehr witzig fand ich die ganzen Szenen, die sich an der Französische Revolution orientiert haben. Wirkte im ersten Moment im Film etwas verwirrend, war dann jedoch sehr, sehr passend. Was mir wirklich gut gefallen hat war, dass der Film die ersten sinnvoll weiterführt und sie vor allem zu einem wirklich gutem Abschluss bringt – natürlich mit einer Möglichkeit für eine Fortsetzung. Im Endeffekt kann ich diesen Film wirklich nur empfehlen. Punkt!

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„To understand the future we have to go back in time“

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Ist es zu glauben, dass es schon 15 Jahre her ist, seit Will Smith das erste Mal als sympathischer Alienjäger über die Leinwand huschte? Damals wurde er gerade von Tommy Lee Jones rekrutiert um für die Men in Black zu arbeiten, eine us-amerikanische Geheimorganisation, welche die Erde vor Außerirdischen schützt und mit ihnen kommuniziert.

Auf den Schrecken, dass es Außerirdische gibt und das J (Will Smith) nun als Agent der MIB arbeiten soll, folgte in Teil zwei die Erkenntnis, dass sich K (Tommy Lee Jones) gerne zur Ruhe setzen würde. Wie so häufig konnte die Erde jedoch nicht ohne ihn auskommen und so stürzte er sich in neue Abenteuer.

Zehn Jahre nach Teil zwei erscheint nun also Teil 3, um den es immer wieder Gerüchte gab, an den jedoch niemand so richtig glaubte. Wie in den beiden ersten Teilen übernimmt auch hier Barry Sonnenfeld die Regie und führt – mit neuen Drehbuchautoren – die Handlung sinnvoll fort. J und K sind mittlerweile etwas gealtert, was man besonders K anmerkt. Wie ein altes Ehepaar fahren sie in ihrem schwarzen Wagen von einem Ort zum nächsten um die Menschen vor illegalen Alienaktivitäten zu schützen. Hin und wieder werden die geretteten geblitzdingst, hier und da muss ein Alienfisch beseitigt werden und teilweise wird es schleimig. Das übliche also.

Die Ruhe wird gestört als Boris the Animal aus dem Mondgefängnis ausbricht und nur eins im Sinn hat: Rache an K. Und dafür hat er einen perfekten Plan: Er kehrt zurück in die Vergangenheit, rettet seinen Arm, tötet K und vernichtet damit auch den K der Gegenwart.

Klingt soweit perfekt, wäre da nicht J, der sich auch nach der chronologischen Veränderung an K erinnern kann und nun alles daran setzt seinen Partner zu retten. Selbst wenn dies bedeutet sich von einem Hochhaus in die Vergangenheit zu stürzen…

Alles in allem hatte ich eine wirklich schlechte Fortsetzung mit ein paar guten Witzen erwartet. Ich wurde schnell vom Gegenteil überzeugt. Der Film fügt sich recht nahtlos an die ersten beiden an – sowohl was Humor, Stil und Handlung angeht. Die Schauspieler scheinen ihre Rollen nie verlassen zu haben und einmal abgesehen von Tommy Lee Jones Alter, scheint kaum Zeit zwischen Teil 2 und 3 vergangen zu sein.

Die klare Handlung, der wirklich großartige Humor und die vertrauten Figuren, machen diesen Film zu einem Anwärter auf den besten Film des Jahres. Also Marsch, Marsch ins Kino. Auch gerne in 3D :3

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The Avengers

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Von: keyyu.tumblr.com

Nach großen Ankündigungen, vielen Filmplakaten und vorab rumgehype im Internet hat sich The Avengers zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres – bis jetzt – entwickelt. Ein guter Grund um diesen Film einmal näher zu beleuchten.

Unter Regie und mit dem Drehbuch von Joss Whedon (Buffy, Firefly) – Grund eins für den Film – entstand ein Action-Superheldenfilm, der einige der bekanntesten Marvelhelden zusammenbringt, um sie gemeinsam gegen den Gott Loki kämpfen zu lassen. Zu den Helden gehören Ironman – Definitiv Grund zwei den Film zu sehen- , Hulk, Thor, Captain America, Black Widow und Hawkeye. Jeder von ihnen hat Fähigkeiten, die zusammengenommen die Welt retten und Loki in die Flucht schlagen könnten. Wäre da nicht das klitzekleine Problem, dass jeder von ihnen daran gewöhnt ist alleine zu kämpfen und sie kein gehobenes Interesse daran hegen mit anderen Helden zusammenzuarbeiten. Ein Luxus, auf den sie schon bald verzichten müssen…

So, jetzt einmal weg von der ganzen Geschichte, die zwar ganz nett ist, aber doch ein bisschen 0-8-15 und nicht wirklich dazu beiträgt, dass man den Film sehen möchte. Superhelden, die die Welt retten und erkennen, dass sie zusammen stärker sind, als allein. Jaaaaa, kennt man. Warum man den Film dennoch sehen sollte? Einfach weil die Gespräche und Sprüche so unglaublich gut und witzig sind. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel im Kino gelacht habe. Man merkt einfach sehr, dass Whedon sein Handwerk nicht verlernt hat. Und daher meine große Empfehlung für den heutigen Tag: sucht euch ein englischsprachiges Kino in eurer Nähe und guckt euch The Avengers an.

Und wenn ihr dann mehr von ihnen sehne wollte, so könnt ihr euch über die angekündigten Fortsetzung The AVengers 2 und Ironman 3 freuen.

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Mixed Thursday: Music and Pictures

Oh ja, es gibt nun noch eine kleine Insel, auf die ihr euch flüchten könnt, um Paris zu entkommen. Okay, nicht ganz, aber zum Teil. Irgendwann reichen durchdachte Einträge einmal und daher bekommt ihr nun einen kleinen Mix aus Dingen, die mich in letzter Zeit interessiert haben.

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Fleißig gekocht: Tomaten mit Mozzarella und Heiße Wildbeeren mit Grießbrei. Yum!

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Geschenke bekommen: Lipgloss im Laden und Uniwundertüte

you know I’m trying hard to take it back
so if by the time the bar closes
and you feel like falling down
I’ll carry you home

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Ziemliche cooles Street-Art-Bild in Köln entdeckt und Dreamgirls geguckt

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Erste Bilder aus Paris!


Vor der Parisfahrt ging es erst noch in Avengers (sehr guter Film!)

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Eiffelturm und Louvre :3


Staffel drei darf nun endlich in England auf DVD erscheinen >_<

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Sehr leckere Melone und einer der Filme, die ich in letzter Zeit wahrscheinlich am häufigsten gesehen habe!

In den nächsten Tagen bekommt ihr leider nur vorbereitete Artikel. Meine Tante S-san kommt für einige Tage zu Besuch und da ist leider dann zu wenig Zeit für das bloggen über. Vergessen tu ich euch dennoch nicht :3

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„And may the odds be ever in your favor“

Ostern ist vorbei, ich bin wieder da und mit mir ein paar Impressionen zu dem Film The Hunger Games. Nach dem Erfolg des gleichnamigen Buches von Suzanne Collins (Teil eins einer Trilogie), war ich sehr gespannt auf den Film. Das Buch liegt hier herum und muss noch gelesen werden. Daher werde ich heute nur auf den Film eingehen.

Der Film erzählt die Geschichte von Katniss, die in einer dystopischen Zukunft lebt. Ihr Land ist in dreizehn Bezirke unterteilt, von denen die ersten 12 jedes Jahr zwei Kinder zwischen 12 und 18 als Tribut stellen müssen. Diese nehmen dann an den sogenannten Hunger Games, einem Kampf auf Leben und Tod, teil.
Im Jahr, in welchem der Film spielt, trifft das Los Katniss kleine Schwester. Um sie zu beschützen meldet sich die Protagonistin freiwillig und findet sich plötzlich zusammen mit Peta mitten in der Wildnis wieder. Überwacht von Kameras versuchen sie zu überleben und gleichzeitig zu unterhalten, denn nur wer auffällt bekommt einen Sponsoren, der lebenswichtige Medikamente und Waffen zur Verfügung stellen kann.

Der Überlebenskampf ist natürlich schon seit Bücher wie Lord of the Flies bekannt und machen auch nicht unbedingt das Besondere des Films aus. Es ist eher die erschreckende Zukunftsvision, die aufgetan wird, welche die Zuschauer anzieht. Zudem das ungestüme Temperament von Katniss, dem „Girl on fire“, und ein paar hübsche visuelle Elemente (auch, wenn mich die Wacklekamera an manchen Stellen wirklich sehr gestört hat), fertig ist ein guter Film. Er ist spannend, interessant, gut anzusehen und überzeugt von seiner Handlung. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil 2.

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„Never stop looking!“

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Oskar hat ein Problem mit lauten Geräuschen, Flugzeugen, alten Menschen, Schreien, Brücken, Zügen und Nähe. Für den zehnjährigen bedeutet dies ein hartes Leben, denn er lebt in New York, einer der Städte, in denen all dies unvermeidlich ist. Damit er sich nicht dauernd zu Hause versteckt erfindet sein Vater ein Spiel: Die Expeditionsreise. Dabei muss er sich durch New York fragen um Hinweise zu bekommen. Doch dann stirbt Oskars Vater im World Trade Center. „At the worst day.“ Und sein ganzes Leben verändert sich.

Bis sich ein neues Mysterium auftut. Ein geheimnisvoller Schlüssel, den sein Vater hinterlassen hat. Welche Tür wird der Schlüssel öffnen? Was will ihm sein Vater mit auf den Weg geben? Um dieses Rätsel zu lösen begibt sich Oskar allein auf die sechste Expeditionsreise, die ihn mit mehr Menschen in Verbindung bringen wird, als jemals zuvor.

Die Handlung stammt, wie das Plakat schon sagt, aus dem Film Extremely Loud & Incredibly Close, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer aus dem Jahre 2005. Die Hauptrollen werden gespielt von Thomas Horn, Tom Hanks und Sandra Bullock.

Der Film ist sehr schön erzählt, kann klar nachvollzogen werden und punktet mit wirklich sehr guten Bildern. Die Art wie Oskars psychische Probleme mit schnellerer Schnittfolge und schnelleren Dialogen dargestellt wurden, hat mir sehr gut gefallen. Darüber hinaus beeindruckt der Film vor allem durch Thomas Horns (Oskar) Darstellung. Besonders die tiefe der Emotionen war großartig geschauspielert.

Die Handlung an sich ist sehr dramatisch und hat einen hohen „Heulfaktor“. Nicht nur Oskars Schicksal berührt, sondern auch die Tatsache, dass es immer wieder um den elften September geht. Es geht hier zwar um ein fiktives Schicksal, dennoch haben so viele Menschen ähnliches durchgemacht. Und das berührt stark. Zusätzlich noch Oskar zu sehen, der sich von den Menschen abkapselt und mit allen Mitteln versucht seinem Vater näher zu kommen, macht den Film um ein vielfaches trauriger.

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2011: Von Erdbeben und Revolutionen

Das Jahr ist morgen zu Ende und somit ist es wieder einmal Zeit zurückzublicken und sich zu fragen, was dieses Jahr eigentlich passiert ist. Wie auch schon letztes Jahr möchte ich dabei nicht nur auf die Welt oder nicht nur auf diesen Blog eingehen, sondern beides zusammenmischen.

Januar

Im Januar 2011 bekam nun endlich auch Estland den Euro. Während es in Europa relativ still blieb ging die Revolution in Tunesien weiter ihren Weg und erlebte einen ihrer Höhepunkte in dem Rücktritt des tunesischen Präsidenten Ben Ali. Im Asian-Cup gewann wieder einmal Japan das finale Fußballspiel und MTV war nun nur noch per Pay-TV erhältlich.
Währenddessen steckte ich mitten in meinem dritten Unisemester, war immer noch damit beschäftigt jeden Tag ein Foto von mir zu machen um 365 Tage meines Lebens zu dokumentieren und entdeckte diese bösen Smartphones für mich, während auf dem Blog vor allem über Musik geschrieben wurde.

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Schokomuffin der Uni, warten auf den PC, pinker H&M Rock, Zuckeruhr (man sollte mehr Schmuck essen können!)

Februar

Während in Tunesien die Revolution gezeigt hatte, dass Demonstrationen und Aufstände etwas bewirken konnten schloss sich nun Ägypten dem Kreis der Revolutionsländer an und bewegte Muhammad Husni Mubarak zum Rücktritt. Einige Erdbeben begannen die Welt zu erschüttern. Darunter auch ein kleines in Deutschland. Und bei den Oscarverleihungen erhielten Black Swan, Inception und The Kings Speech einige Preise.
Im Februar quälte ich mich mit einer sehr bösartigen Japanischklausur herum, besuchte ein japanisches Filmfestival, feuerte Lena bei Unser Song für Deutschland an, freute mich über sehr gute deutsche Literatur (Sarah Kuttner, Jakob Hein, Finn-Ole Heinrich), stellte die Frage danach ob Magazine oder Zeitungen sinnvoller sein und überlebte ich Portal (böses PC Spiel >_<).

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März

Im März ereignete sich dann das schreckliche Erdbeben in Japan, welches in Verbindung mit dem Tsunami und dem Leg in Fukushima zu einer schrecklichen Katastrophe ausartete. Bis heute werden noch tausende von Menschen vermisst und die Folgen des Atomkraftwerklegs sind immer noch nicht vollkommen ausmachbar.
Aus irgendeinem Grund beschloss ich genau in diesem grausamen März Karneval feiern zu gehen (verkleidet als Black Swan), bleichte meine Haare sehr Hellblond und strich meinen Schreibtisch weiß.

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Blumenzwiebeln, wundervoller blauer Pulli, superblonde Haare, Karnevalsutensilien

April

Neben Ostern passierte nicht viel in der Welt. In den USA ereigneten sich wieder einmal Tornados. Und in England geben sich Prinz William und Catherine Middleton das Ja-Wort.
Ich kam nun endlich ins vierte Semester, fuhr mit einigen Menschen meines Studiengangs zusammen weg um zu grille und mit Seifenblasen zu spielen, erklärte, welche Gilmore Girls Folgen unbedingt geguckt werden müssten und feierte fünf Jahre Chochi in Wonderland.

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Frühlingstag mit Kirschblüten, Lagerfeuer, überteuerter Kaffee, tanzende Zombies

Mai

Osama Bin Laden, Volksfeind Nummer 1 der USA wurde von us-amerikanischen Truppen aufgespürt und ermordet. Rafael Nadal gewann die French-Open und Aserbaidschan gewinnt den Eurovision Songcontest in Düsseldorf.
Ich war komplett in Grand-Prix Stimmung, legte Tabellen mit den Punkten mit U-kun und A-chan an, fragte mich warum Eltern nicht verstehen was der Sinn von Social Networks und Blogs ist, ging zum Grand-Prix Halbfinale, fing an in einem neuen Büro zu arbeiten und verliebte mich in tumblr..

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IKEA kuschel-Gemüse, Cupcakes, Grand Prix (Feel your Heartbeat), C++ Müll

Juni

Im Juni starb Peter Falk (aka Columbo). Gleichzeitig zeigte sich immer stärker, dass der Euro einige Probleme hatte.
Ich begann den Sommer zu genießen, liebte alles an Street-Art, welches ich irgendwo in meiner Stadt finden konnte (+ Banksy’s Exit trough the gift shop), ging in eine Pop-Video-Ausstellung, überlebte das Hurricane-Festival, veranstalte das erste Bloggewinnspiel, ging zu einem Konzert von Philipp Poisel und einem von Wir sind Helden und war so richtig krank (-_-).

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Sommer, Hurricane, 1984, DVD-Marathon (aka krank im Bett liegen)

Juli

Der Südsudan erklärte seine Unabhänigkeit und Amy Winehouse stirbt in den USA.
Ich begann meinen Urlaub mit Katerboy in Amsterdam zu planen, machte mein 365. Kleidungsfoto, schrieb über Musik und DIYs und guckte sehr viele DVDs dank Vorlesungsfreierzeit.

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Mario Kart N64, grungige Bluse, Cupcakes, Streetart (ElBocho)

August

Das letzte Space-Shuttle machte sich auf zu ISS, während auf der Erde Vicco von Bülow (aka Loriot) starb und Hurrikane Irren die Ostküste der USA erschütterte.
Ich backte in der Zeit Cupcakes, hörte viel zu viel Musik, erklärte warum man Sofia Copola und Cristopher Nolan lieben muss, ging zur GamesCom und fuhr nach Amsterdam.

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Kuchen im ICE, Amsterdam, Sony auf der GamesCom, Sushi

September

Noch mehr Erdbeben, während die restliche Welt vor allem der Euro-Krise zuguckte.
Die Ferien gingen für mich langsam zu Ende und ich musste Anfangen für die Bachelorprüfung zu lernen. Zudem entdeckte ich das Fräulein-Magazin, lief im Maislabyrinth herum und ging zum Mando Diao Konzer.

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Fernsehabend, streicheling the Ziege, Fräulein-Magazin, Glitzernagellack

Oktober

Erdbeben in den USA, Wahlen in Europa und der Tod von Steve Jobs ließen den Oktober eher düster erscheinen, während das Wetter in Deutschland beschloss, dass es jetzt Sommer sein sollte.
In diesem verrückten Oktober machte ich meine Bachelorprüfung, lief in Sommerkleidung herum, grillte, trug noch mehr zu kurze Kleider, ging zu den internationalen Spieletagen, zeigte Lieblingstexte im Internet und zog um.

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Hallowe'en, Sommer im Herbst, internationale Spieletage, türkisches Gebäck

November

Europa war in Aufruhe. Während Spanier gegen die Regierung demonstrierten beschwerten sich deutsche gegen Stuttgart21. Deutschland hatte zudem den trockensten November seit 1881.
Plötzlich wurde ich schon 22, guckte König der Löwen im Kino, ging zu einem Konzert von Jamiroquai und einem von 30 Seconds to Mars.

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Tassenmodel in der Uni erstellt, Einhorn, Geburtstagstorte, Jamiroquai

Dezember

Wetten dass… zum letzten mal mit Thomas Gottschalk, Weihachten, Chanukka und der Amoklauf von Lüttich. Dazu kaum Schnee in Deutschland, dafür viel Regen, und explodierende Weihnachtsmarktpreise.
Neues Bloggewinnspiel, sehr viele selbstgemachte Plätzchen, Lebkuchen und Geschenke und dann schließlich sehr stressige Weihnachtstage.

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Lebkuchenhaus, Weihnachtskarten, Warmer-Kakao-Sonntag, Plätzchen backen

Die PS-Actions stammen von Bloody Cross.

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A Game of Shadows

Guten Tag meine lieben Leserlein. Morgen ist bereits Weihnachten und damit lege ich dann auch eine kurze Blogpause an. Bis zum 26.12. könnt ihr noch weiter fleißig am Adventsgewinnspiel (hier klicken!) teilnehmen. Dafür müsst ihr einfach einen Blogeintrag über das Gewinnspiel schreiben oder über Facebook Menschen informieren. Zu Gewinnen gibt es einen Beutel von Bloody Cross, ein Armband von Wollweiss oder Schmuck von Black Rabbbit Design. Fotos von den Preisen seht ihr, wenn ihr diesen Link anklickt.

Bevor ich in meine Weihnachtspause verschwinde möchte ich euch noch schnell einen aktuellen Kinofilm ans Herz legen, der sehr, sehr genial war. Es geht um Sherlock Holmes: A Game of Shadows, dem zweiten Teil der Guy Ritchie Holmes-Verfilmungen. Nachdem bereits Teil 1 sehr große Erfolge feiern konnte ist nun auch Teil zwei in den deutschen Kinos zu sehen (seit dem 22.12.2011 aka gestern). Wieder einmal macht sich Sherlock Holmes mit Hilfe seines Freundes John Watson auf die Suche nach Professor Moriarty, welchen Holmes schon lange im Verdacht hat Intrigen in ganz Europa zu schmieden und für einige Anschläge verantwortlich zu sein. Über Irene Adler, eine Agentin Moriarties, versucht Holmes an nähere Informationen zu kommen, doch als sie plötzlich verschwindet und Holmes ein rätselhafter Brief in die Hände fällt, scheint sich eine heiße Spur aufzutun. Welche Verbindung besteht jedoch zwischen dem Brief und einer Wahrsagerin Namens Sim? Was hat sie mit Moriarty zu tun? Und vor allem was hat Moriarty vor?
Diese Fragen versucht Holmes schnell zu klären, bevor es zu neuerlichen Anschlägen kommt, welche einen Krieg in Europa auslösen könnten.
Der Film überzeugt wieder einmal nicht nur durch eine sehr gute Handlung, sondern auch durch wundervolle Visuelle Effekte (extreme Slow Motion Szenen und sehr viele Detailaufnahmen). Zusätzlich liegt unter dem ganzen Film die beinahe irisch anmutende Musik von Hans Zimmer. Dazu sehr gute Schauspieler und voilà, man hat einen Film, der sowohl optisch, als auch musikalisch brilliert, während er gleichzeitig unterhält. Ein wirklich sehr empfehlenswerter Film!
[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=lNxhpNpnAkk&w=460&h=264%5D

Und nun wünsche ich euch allen ein wunderbares Weihnachtsfest! Bis bald. Chochi.