„To understand the future we have to go back in time“

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Ist es zu glauben, dass es schon 15 Jahre her ist, seit Will Smith das erste Mal als sympathischer Alienjäger über die Leinwand huschte? Damals wurde er gerade von Tommy Lee Jones rekrutiert um für die Men in Black zu arbeiten, eine us-amerikanische Geheimorganisation, welche die Erde vor Außerirdischen schützt und mit ihnen kommuniziert.

Auf den Schrecken, dass es Außerirdische gibt und das J (Will Smith) nun als Agent der MIB arbeiten soll, folgte in Teil zwei die Erkenntnis, dass sich K (Tommy Lee Jones) gerne zur Ruhe setzen würde. Wie so häufig konnte die Erde jedoch nicht ohne ihn auskommen und so stürzte er sich in neue Abenteuer.

Zehn Jahre nach Teil zwei erscheint nun also Teil 3, um den es immer wieder Gerüchte gab, an den jedoch niemand so richtig glaubte. Wie in den beiden ersten Teilen übernimmt auch hier Barry Sonnenfeld die Regie und führt – mit neuen Drehbuchautoren – die Handlung sinnvoll fort. J und K sind mittlerweile etwas gealtert, was man besonders K anmerkt. Wie ein altes Ehepaar fahren sie in ihrem schwarzen Wagen von einem Ort zum nächsten um die Menschen vor illegalen Alienaktivitäten zu schützen. Hin und wieder werden die geretteten geblitzdingst, hier und da muss ein Alienfisch beseitigt werden und teilweise wird es schleimig. Das übliche also.

Die Ruhe wird gestört als Boris the Animal aus dem Mondgefängnis ausbricht und nur eins im Sinn hat: Rache an K. Und dafür hat er einen perfekten Plan: Er kehrt zurück in die Vergangenheit, rettet seinen Arm, tötet K und vernichtet damit auch den K der Gegenwart.

Klingt soweit perfekt, wäre da nicht J, der sich auch nach der chronologischen Veränderung an K erinnern kann und nun alles daran setzt seinen Partner zu retten. Selbst wenn dies bedeutet sich von einem Hochhaus in die Vergangenheit zu stürzen…

Alles in allem hatte ich eine wirklich schlechte Fortsetzung mit ein paar guten Witzen erwartet. Ich wurde schnell vom Gegenteil überzeugt. Der Film fügt sich recht nahtlos an die ersten beiden an – sowohl was Humor, Stil und Handlung angeht. Die Schauspieler scheinen ihre Rollen nie verlassen zu haben und einmal abgesehen von Tommy Lee Jones Alter, scheint kaum Zeit zwischen Teil 2 und 3 vergangen zu sein.

Die klare Handlung, der wirklich großartige Humor und die vertrauten Figuren, machen diesen Film zu einem Anwärter auf den besten Film des Jahres. Also Marsch, Marsch ins Kino. Auch gerne in 3D :3

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