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Things about your life – Teil 1

Über Chrissi bin ich über dieses sehr süße Projekt von Cityglam gestolpert. Ina hat eine feste Liste von Dingen vorgegeben, über die jeden Monat ein Journaleintrag angelegt werden soll. Das ganze Projekt läuft unter dem Titel Things about your life.

So sieht der Beginn meines Journals bis jetzt aus:

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Unter der Fahne von Glamcity stehen die Aufgaben für 2013 aufgelistet

Unter der Fahne von Glamcity stehen die Aufgaben für 2013 aufgelistet

Vollständig lauten sie:

  1. Januar Your Resolutions / Wishes / Plans/ Goals for 2013 {deine Vorsätze/Wünsche/Pläne/Ziele für 2013}
  2. Februar Your perfect Bed & Breakfast Day {Beschreibe deinen perfekten „Bed & Breakfast“ Tag}
  3. März Behind the Scene {Hinter den Kulissen eines Blogposts von dir}
  4. April 5 Ideas to spend a Spring Day {5 Ideen einen Frühlingstag zu erleben}
  5. Mai Your 5 Favorite Places {Deine 5 Lieblingsplätze}
  6. Juni Your Summer Must-Haves {Deine Sommer Must-Haves}
  7. Juli :
  8. August Places you want to travel to…
  9. September Your unforgettable Summer Memories? {Deine unvergesslichen Sommererinnerungen}
  10. Oktober Now & Then – How your life changed in the last 6 years? {Wie hat sich dein Leben in den letzten 6 Jahren geändert?}
  11. November :
  12. Dezember Best 5 things you love about Christmas {5 Dinge die du an Weihnachten besonders liebst}
Auf Seite 2 geht es mit meinen Vorsätzen für 2013 weiter (Aufgabe 1)

Auf Seite 2 geht es mit meinen Vorsätzen für 2013 weiter (Aufgabe 1)

Meine Vorsätze – die ihr auch in der Sitebar sehen könnt – lauten:

  • mehr Sport machen (Wii Fit + Yoga = 5x die Woche)
  • Diy’s umsetzen (2x pro Woche)
  • Bücher zur Recherche aus der Bib besorgen (1x im Monat)
  • mehr Reisen (2x im Jahr mindestens)
  • zu min. 3 Konzerten gehen
  • einen Stopmotion-Film machen

Ich hab schon häufiger gelesen, dass man Ziele möglichst so formulieren soll, dass man sie am Ende eines Jahres auch gut nachvollziehen kann, was man geschafft hat. „Mehr Sport treiben“ kann schließlich sonst heißen, dass man zwei Mal im Jahr Sport gemacht hat – im Vergleich zu vorher nur einmal.

Im Detail sieht das im Heft nun so aus:

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Unter den Bildern ist jeweils genug Platz um den Fortschritt zu dokumentieren!

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Mixed Thursday: Music and Pictures

Oh ja, es gibt nun noch eine kleine Insel, auf die ihr euch flüchten könnt, um Paris zu entkommen. Okay, nicht ganz, aber zum Teil. Irgendwann reichen durchdachte Einträge einmal und daher bekommt ihr nun einen kleinen Mix aus Dingen, die mich in letzter Zeit interessiert haben.

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Fleißig gekocht: Tomaten mit Mozzarella und Heiße Wildbeeren mit Grießbrei. Yum!

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Geschenke bekommen: Lipgloss im Laden und Uniwundertüte

you know I’m trying hard to take it back
so if by the time the bar closes
and you feel like falling down
I’ll carry you home

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Ziemliche cooles Street-Art-Bild in Köln entdeckt und Dreamgirls geguckt

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Erste Bilder aus Paris!


Vor der Parisfahrt ging es erst noch in Avengers (sehr guter Film!)

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Eiffelturm und Louvre :3


Staffel drei darf nun endlich in England auf DVD erscheinen >_<

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Sehr leckere Melone und einer der Filme, die ich in letzter Zeit wahrscheinlich am häufigsten gesehen habe!

In den nächsten Tagen bekommt ihr leider nur vorbereitete Artikel. Meine Tante S-san kommt für einige Tage zu Besuch und da ist leider dann zu wenig Zeit für das bloggen über. Vergessen tu ich euch dennoch nicht :3

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Voyage dans le temps – Tag 3

Nach zwei Tagen Paris ging es am dritten Richtung Versailles. Natürlich habe ich eine komplett verklärte Vorstellung des Schlosses, ausgelöst durch den Film Marie Antoinette von Sofia Coppola. Ich stellte mich also ein wenig auf eine Enttäuschung an. Und siehe da, ich wurde sehr, sehr positiv überrascht. Das Schloss ist in Realität einfach so unglaublich riesig und prunkvoll. Der Schlossgarten scheint endlos zu sein. Überall glitzert Gold und lässt das Schloss wie die Sonne scheinen. Die Räume im Inneren sind unglaublich detailliert und liebevoll verziert. Jeweils ein Raum des Königs und der Königin sind in einem bestimmten Thema eingerichtet, welches sich symmetrisch im Raum des jeweils anderen spiegelt. Das Schloss, welches von 1661 an in seinen heutigen Zustand versetzt wurde, war lange Zeit Sitz der absoluten Herrscher Frankreichs.

Nachdem der Finanzminister Ludwig des XIV. sein imposantes Schloss präsentierte fühlte sich der König in seiner Ehre verletzt. Der Minister wurde kurzerhand verhaftet und schließlich hingerichtet. Kurz darauf begannen die Bauarbeiten am Schloss, welches zunächst als kleine Jagdhütte benutzt wurde. Nach und nach entstand nun das heutige Schloss, mit dem knapp 600 Hektar großen Park. Jeder König nach Ludwig XIV ließ eigene Änderungen und Bauarbeiten in Versailles durchführen.

Während der französischen Revolution wurden die Möbel des Schlosses verkauft und die Bilder in den Louvre gebracht. Ansonsten blieb des Schloss unberührt und wurde sogar als wichtiger Teil der französischen Geschichte geschützt. Die späteren Könige lebten kurzzeitig in den kleinen Schlössern im Park, wagten es jedoch nicht von dort aus zu regieren. Erst Louis-Philippe beschloss zu seiner Regierungszeit (1830-1848), dass Schloss in ein Museum umzugestalten. Der Zweck, dem es auch heute dient.

Das Schloss

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Die Zufahrt zum Schloss

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Ludwig XIV begrüßt die Besucher vor dem Schloss

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Außenbereich des Schlosses

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Das goldene Tor

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Ein Gang durch Versailles

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Die Halle der Ahnen

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Mein freundlicher Audio Guide

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Blick auf den Park

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Der Spiegelsaal mit seinen unendlichen 73m Länge

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Das Schlafgemach des Königs

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Das Schlafgemach der Königin aka Marie Antoinette

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Büste der Marie Antoinette

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Krönung von Joséphine de Beauharnais, Frau von Napoleon Bonaparte

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Geschichte der französischen Kriege in Bildern. Erinnert stark an den Louvre

Letzte Eindrücke

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Abgrehtes DS-Spiel im „Gift shop“

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Sehr überteuerter Makronen-Laden im Schloss

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Die Kapelle des Schlosses

Post-Paris

Leider hatten wir nur knapp drei Stunden Zeit für die Besichtigung, da wir dann wieder zurück zum Bus und damit zurück nach Deutschland mussten. Die Zeit reichte damit nur für das Schloss, obwohl ich sehr, sehr gerne auch den Park besichtigt hätte. Das muss dann beim nächsten Mal nachgeholt werden xD

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zu Hause gab es erst einmal einen Burger xDD

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Einkäufchen: Versailles Buch, französische Marie Claire, Eintritttickets, Metrotickets, Eiffelturmschlüsselanhänger, Lesezeichen, Lineal

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Lineal mit Marie Antoinette Zeichnungen; Lesezeichen mit MA-Schuh-Zeichnungen

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Promenade à travers Paris – Tag 2

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Am zweiten Tag der Fahrt ging es zu Fuß durch den östlichen Teil von Paris. Mit der Metro fuhren wir zunächst nach Montmartre, daher waren nur noch Füße zur Fortbewegung erlaubt.

Montmartre

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Sacré-Cœur

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Paris vom Hügel der Sacré-Cœur aus

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Noch immer auf dem Hügel von Montmartre

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Schokolade zum zerschlagen o_O

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Montmartre-Friedhof: Eine Stadt der Toten mitten in der der Lebenden

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Grab von François Truffaut

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Moulin Rouge

Montmartre zeigt am besten dieses abgedrehte Bild von Paris, der Stadt der Künstler. Kleien Galerien, urige Cafés und Ähnliches reihen sich hier aneinander.

Auf den Spuren der Geschichte

Nach dem bereits anstrengenden – da hügeligen – Gang durch Montmartre, beschlossen Katerboy und ich, dass es zur Oper und von dort bis Notre Dame gar nicht soweit sein könnte. Wie sehr wir uns geirrt haben…

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Space Invader gibt es auch in Paris

Irgendwie wurden ich nach der Straße von der „normalen“ Einkaufsstraße abgelenkt, welche elegant in Geschäfte von Chanel und Co. überging. Nach recht unerfolgreichem Stöbern in einigen der Läden (warum gibt es Etam nicht in Deutschland?), gingen wir wirklich weiter zur Oper. Unserem ersten Ziel.

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Oper ö_ö

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Academie nationale de musique

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Park hinter dem Louvre

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Louvre von hinten

Nach einer Rast im Louvrepark, der mir ein bisschen zu eckig und ordentlich war, machten wir uns an der Seine entlang auf den Weg.

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Blick über die Seine

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Der Eingang von la Conciergerie, dem Gefängnis der Revolution, in welchem unter anderem Marie Antoinette einsaß und welches früher ein königlicher Palast war.

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Die angrenzende Sainte-Chapelle, die Kapelle des Königs, in welcher die Dornenkrone aufbewahrt wurde

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Notre Dame

Komisch, dass es an der Kirche beinahe keine Tauben gab, dafür jedoch hunderte Spatzen.

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Statur der Jeanne d’Arc in Notre Dame

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Dîner im Le Chalet Saint-Michel

Am zweiten Tag hatten wir mehr Glück mit dem Essen. Das Le Chalet Saint-Michel hatte seinen eigenen Charme und vor allem gute Speisen zu wirklich angemessenen Preisen (für das komplette Essen haben wir 9 Euro bezahlt).

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Vorspeise: Tomaten + Mozzarella mit gemischtem Salat

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Hauptgang: Gebratenes Hähnchen (lecker *-*)

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Nachspeise: Mousse au Chocolat

Bevor es ins Bettchen ging – nach neun Stunden Fußweg durch Paris -, wurden erst noch Vorräte für die Fahrt besorgt:

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Lecker :3

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Bonjour Paris! – Tag 1

Hallo meine Lieben. Die drei Tage Paris sind wahnsinnig schnell umgegangen. Im Endeffekt habe ich das Gefühl super viel und gleichzeitig gar nichts gesehen zu haben. Wie versprochen werde ich die Eindrücke und Fotos mit euch teilen, so dass ihr euch auf eine sehr französische Woche freuen dürft.

Teil eins der Reise: Von Köln nach Paris

Von Köln aus ging es mit Katerboy zusammen im Reisebus von Mango Tours auf nach Belgien und von dort nach Paris. Um 1 waren wir im Bus, um 7 an einer Raststätte (Frühstück!), um 8 im Pariser Stau und um 9 dann wirklich in der Innenstadt.

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Weiter zu Fuß

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Von hier an hatten wir nun knapp vier Stunden Zeit um Paris zu erforschen. Danach sollte es mit dem Reisebus (endlich) zum Hotel gehen. Da wir in der Nähe des Kongresszenters herausgelassen wurden bot sich der Weg zum Triumphbogen und Eiffelturm an.

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Arc de triumph aus der Ferne

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Die berühmten Makronen in einer der vielen Pâtisserien.

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Dank der wunderbaren Regelung, dass EU-Bürger zwischen 18 und 26 in fast alle Sehenswürdigkeiten umsonst hereinkommen, konnte der Arc de triumph kostenlos bestiegen werden. An vielen anderen Orten konnte man Dank dieser Regel lästige Ticketschlangen einfach übergehen, da man meistens nur den Ausweis als Ticket brauchte.

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Paris von Arc de triumph aus

Nach dem Arc de triumph ging es schleunigst weiter zum Eiffelturm. Leider fing es bereits auf dem Triumphbogen an zu regnen und hörte den Rest des Tages nur selten auf. Dummer Weiser hatte ich da noch meine Ballerinas an, welche nach circa einer Stunde vollkommen durchweicht waren.

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Metrohaltestellen sehen schon wesentlich schöner aus als die langweiligen U-Bahnhaltestellen hier….

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Palais de chaillot

Zum Hotel und zurück

Nach dieser ersten Erkundungstour wurden wir wieder vom Reisebus eingesammelt und in das knapp außerhalb der Peripherique gelegene Hotel Campanile Pantin gebracht, welches sehr sauber und ordentlich war. Von dort kann man in circa 20 Minuten Notre Dame und Ähnliches erreichen. Das Buffet mit Croissants, Baguette und verschiedenem Aufschnitt war auch nicht zu verachten.

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Einziger Schwachpunkt waren die beiden einzelnen Betten.

Louvre

Das Bettenproblem war nun jedoch nebensächlich. Es ging wieder raus. Mit der Metro fuhren wir zum Louvre, indem Katerboy und ich dann auch den Rest des Tages (circa fünf Stunden o_O) verbrachten.

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Louvre von Außen

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Mein Lieblingsraum: sieht aus wie ein Park, ist jedoch mitten im Museum.

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Affen im ägyptischen Teil

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Die Halle der Künstler, die den Louvre mitgestaltet haben

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Wer findet die Monna Lisa?

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Gang mit den italienischen Großmeistern

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Blick vom Louvre, auf den Louvre

Man könnte wahrscheinlich Wochen damit zubringen sich jedes Bild im Louvre anzugucken. Das Museum ist nicht um sonst das größte der Welt. Es ist vollkommen großartig. Allein die Architektur und Dekoration des Gebäudes reichen aus, um es zu einem der schönsten Orte Paris zu machen.

Essen in Montmartre

Nach dem stundenlangen herumgelaufen waren Katerboy und ich vor allem eins: hungrig. Zum Essen ging es daher mit der Metro nach Montmartre.

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La Villa de Poulbot in Montmartre

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Vorspeise: gemischter Salat für mich; Zwiebelsuppe für Katerboy

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Hauptgang: Champignons-Omlett für mich; Steak für Katerboy

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Creme caramel als Nachtisch

Die Atmosphäre waren mit dem sich mit seinem Sohn streitenden Besitzer, den Stoff überzogenen Wänden und den zusammengewürfelten Möbeln schon sehr cool. Leider war das Essen eben dies auch: kühl. Lecker war dann noch einmal etwas anderes.

So ging dann Tag eins zu Ende…

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Auf geht’s!

Picture from sprach-reisen.blogspot.com / I don’t own this picture!

Bonjour, mon ami! Gleich geht es für mich ins Reich der Liebe, Mode und Geschichte! Es geht auf nach Paris. Sonntag komme ich mit einem Koffer voller Fotos wieder, die ich eifrig mit euch teilen werde.

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29. Februar

Gefühlt ist der Februar schon gestern vorbei gewesen. Also gibt es heute einen kleinen Rückblick auf den Monat :3

Polaroid Ich hab erklärt, wie man eine Reise plant.
Himbeeren In der Valentinswoche gezeigt, dass ich Himbeeren liebe und wie man aus ihnen lecker Cupcakes und Milchshakes zaubern kann.
Stricktasche Und eine wahnsinnige Strickliseltasche gemacht.

Irgendwie ging der Monat schon sehr schnell um. Bedeutet, dass mein Praktikum schon halb rum ist und in einem Monat die zweite mündliche BA-Prüfung ansteht. Angst!

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Wie man eine Reise plant

Die Semesterferien fangen überall an und bald sind auch schon wieder Sommerferien. Eine wirklich gute Zeit um darüber nachzudenken ob man bald wieder in den Urlaub fahren möchte. Wenn man selber noch nie eine Reise geplant hat kommen sehr viele Fragen auf und die Verwirrung ist gut. Hier soll eine kleine Hilfestellung für euch kommen, damit der erste eigenständig geplante Urlaub (hoffentlich) ein Erfolg wird.

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Wie so oft im Leben helfen auch hier die Grund-W-Fragen.

Zuerst: Wer soll mit auf die Reise gehen. Es macht einen großen Unterschied in der Planung ob man mit der besten Freundin wegfährt, mit der Familie, dem Freund oder mit Freunden. Daran wird sich die ganze Reise orientieren. Habt ihr jemanden gefunden oder reist alleine? Gut, dann weiter zu Schritt zwei.

Zweitens: Warum wollt ihr wegfahren. Um am Strand zu entspannen, eine neue Kultur zu entdecken, zum Feiern oder Shoppen? Wer lieber Feiern möchte macht sich in ein Partydorf auf, für Kultur geht es dann eher auf eine Städtereise. Was ihr wollt solltet ihr vorher wissen, sonst gibt es böse Überraschungen. Noch wichtiger: Die Person mit der ihr verreist sollte es auch wissen. Wenn ihr von Museum zu Museum hetzen wollt und die andere Person den ganzen Tag schlafen möchte um Abends alle Bars der Stadt abzuklappern wird es eine eher gespannte Reise. Seit euch also vorher einig. Natürlich könnt ihr während der Fahrt immer gegenseitig auf eure Wünsche eingehen und am Tag shoppen und Abends in der Bar sitzen ist natürlich auch machbar. Eine gemeinsame Grundlage sollte es dennoch geben.

Drittens: Wo(hin) soll es denn dann gehen. Wollt ihr an den Strand, dann sucht euch ein Land mit Strand. Wollt ihr in eine Stadt einigt euch auf eine. Dabei solltet ihr im Hinterkopf bewahren, dass ihr auch finanziell auf einen grünen Zweig kommen müsst.

Viertens: Wieviele Tage dürfen es denn sein und wann wollt ihr fahren. In den Schulferien ist verreisen eher teuer. Könnt ihr außerhalb der Saison fahren spart ihr womöglich viel Geld. Sprecht vorher ab wann ihr Urlaub nehmen könnt/ Ferien habt um gemeinsam zu fahren. Zudem müsst ihr auch die Jahreszeit mitberücksichtigen. Im Winter macht weder ein kalter Strand noch eine Städtereise viel Spaß. Bei 40°C im Schatten kann man toll im Meer schwimmen, aber weniger gut durch eine Stadt wandern. Skifahren geht gut im Winter oder Frühjahr. Entscheidet euch also.

Fünftens: Wie kommt man an den Urlaubsort und was möchte man zum Übernachten buchen. Innerhalb von Europa habt ihr sehr viele Reisemöglichkeiten. Die Bahn bietet regelmäßig sehr preiswerte Angebote für Auslandsreisen. Ein Auto zu mieten macht bei einem Campingausflug dafür aber mehr Sinn. Aber auch Busreiseunternehmen sollte man nicht unterschätzen. Jede Reisemöglichkeit hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.

  • Das Flugzeug: Meistens das schnellste und dafür auch teuerste Reisemittel. Besonders innerhalb von Europa macht es Sinn Alternativen abzuwägen. Soll es auf einen anderen Kontinent gehen ist es aber immer noch das sinnvollste.
  • Der Zug: Innerhalb Europa das zweit schnellste Verkehrsmittel. Hat dafür aber auch seinen Preis. Der große Vorteil des Zuges ist dafür, dass man keine Gepäckbeschränkung hat. Ihr könnt alles einpacken, was ihr wollt und vor allem so viele Souvenirs kaufen wie ihr könnt.
  • Der Bus: Reisebusse sind langsamer als Züge, dafür in vielen Fällen bequemer. Zudem fahrt ihr entspannt von einem Ort zum anderen. In vielen Fällen gehören zum Angebot der Busreise auch eine Unterkunft und ein vielfältig dazubuchbares Programm. Diese Kombination kann sehr viel preiswerter und stressfreier sein, als die Anreise und Unterkunft einzeln zu buchen. Darin steckt aber auch der Nachteil, dass ihr mit der Unterkunft leben müsst. Nur weil die Busreise gut ist muss es das Hotel nicht auch sein. Googlet also vorher unbedingt die angegeben Unterkunft um vor Ort nicht eine böse Überraschung zu erleben.
  • Das Auto: Ob man selber eins besitzt, sich mietet oder mit einer Mitfahrzentrale reist. Autos sind relativ ungemütlich, Sprit ist teuer und ihr fahrt lange. Fürs Camping ist dennoch das Auto die beste Möglichkeit. Was ihr immer berücksichtigen müsst ist, dass ihr nicht nur die Anreisekosten tragen müsst, sondern auch wenn ihr angekommen seit Parkgebühren und ähnliches bezahlen müsst.

Eure Unterkunft solltet ihr, wenn ihr nicht eine Kombireise mit Anreise + Unterkunft bucht, zuerst buchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es keine Zugtickets für den gewünschten Zeitraum gibt ist wesentlich geringer, als dass ihr in dem Zeitraum kein Zimmer. Generell gilt dabei: Je früher desto besser. Zum einen habt ihr mehr Auswahl, zum anderen spart ihr oft auch noch Geld dabei.
Auch hier müsst ihr euch einigen. Nur weil einer von euch kein Problem damit hat in einem Gemeinschaftssaal einer Jugendherberge zu schlafen bedeutet dies nicht, dass es für euch beide gilt. Sucht auf jeden Fall ein bisschen im Internet herum. Fragt Freunde wo sie übernachtet haben und achtet auf Bewertungen. Nicht jedes Viersterne Hotel muss auch gut sein.


Habt ihr all dies geplant, ein Hotel/ Jugendherberge etc gefunden und eine Anreisemöglichkeit könnt ihr beginnen euch um die restlichen Vorbereitungen zu kümmern.
Überlegt was ihr braucht. Impfung? Reisepass? Krankenversicherung? Impfungen und Reisepässe brauchen ihre Zeit. Krankenversichert seit ihr in den meisten Fällen ohnehin in der ganzen EU. Erkundigt euch trotzdem vorher, bevor ihr in einem fremden Land sitzt und plötzlich sehr viel Geld für einen Arzt aufbringen müsst.
Gibt es eine eigene Währung oder könnt ihr in Euro bezahlen? Wenn ihr euer Geld wechseln müsst erkundigt euch vorher wie der Tauschkurs hier und in dem jeweiligen Land ist. Oft macht es mehr Sinn nur wenig Geld vorher zu tauschen und im Land den Rest zu wechseln. Teilweise ist dies jedoch der genau falsche Weg. Nur weil ihr hier vielleicht fünf Euro bezahlen müsst um 100 Euro zu wechseln bedeutet es nicht, dass ihr besser warten könnt. In Prag beispielsweise bezahlt man in vielen Wechselhäusern einen relativ hohen Anteil des Geldes an das Haus. Informiert euch vorher! Habt in jedem Fall am besten schon etwas Geld der Landeswährung bei euch. Spätestens wenn ihr keine Straßenbahnkarte in Richtung Wechselstube bezahlen könnt wird euch klar, dass ihr das Geld eigentlich gebraucht hättet.

Was soll man sich bloß ansehen? Wenn man eine Städtereise unternimmt macht es Sinn sich vorher einige Ziele zu überlegen. Vor Ort schaut man sich eh einige andere Dinge an. Eine Idee davon zu haben wo was ist und was man gerne sehen möchte macht dennoch Sinn. Zur Planung gibt es allerhand nützliche Gegenstände.

  • Reiseführer: Sie geben einem einen Überblick über die Stadt und enthalten vor allem nützliche Tipps wie man sich im Land verhält und was man beachten muss. Die Marco Polo Reiseführer sind sehr zu empfehlen. Sie bündeln Sehenswürdigkeiten nach Vierteln. So kann man auch leicht sehen wo sich was befindet und welche Routen durch die Stadt Sinn machen könnten.
  • Stay.com: Hier könnt ihr euch einen eigenen kleinen Reiseführer zusammenstellen. Sucht euch eine Stadt aus, wählt eure Sehenswürdigkeiten und nehmt das PDF mit. Platzsparend und praktisch.
  • Blogs: Viele Blogger beschreiben wo sie schon alles waren. Holt euch dort Inspirationen für Sehenswertes.
  • Freunde: Fragt wer schon in der Stadt war, in die ihr reisen wollt. Was haben sie dort gemacht? Wo kann man gut essen, was sollte man beachten. Freunde können euch sehr viel besser empfehlen was euch gefallen wird, als irgendwer sonst.

Alles geplant? Nun nur noch Tasche packen (bedenkt das zugelassene Gewicht) und los gehts. Packt beim packen immer etwas zu dickes und zu dünnes ein. Das Wetter kann euch jederzeit überraschen. Besonders in einem fremden Land.

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Ich brauch eure Tipps!

Guten Tag meine lieben Einhörner! Strahlt der Regenbogen in eurem eigenen kleinen Wunderland???
Hier ist es leider gerade eher düster. Vor den Ferien hatte ich folgende Zeiteinteilung: 10h Arbeit und 16h Uni. Seit ich mit meinem Praktikum angefangen habe bin ich fast jede Woche 20h in der Redaktion, 16 in der Uni und zusätzlich knapp 3 Stunden beim Training. Wäre alles nicht so tragisch, wenn ich nicht gerade super beschäftigt damit wäre mich für die zweite BA-Prüfung anzumelden und meine BA-Arbeit zu planen. Daneben muss natürlich auch der Urlaub für dieses Jahr organisiert werden. Alles anstrengend. Eeeeeigentlich wollte ich weiter durchhalten und jeden Tag was schreiben, aber ich denke, dass ich euch in den nächsten Tagen ein bisschen in Ruhe lassen werde… Vielleicht :3
Yeaaaah heute ist zumindest mein kleines Päckchen angekommen mit meinem Paris Reiseführer!

Foto von Taxiarchos228 via en.wikipedia.org War einer von euch schon in Paris??? Was MUSS man sehen? Was sollte man machen? Tipps?

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2011: Von Erdbeben und Revolutionen

Das Jahr ist morgen zu Ende und somit ist es wieder einmal Zeit zurückzublicken und sich zu fragen, was dieses Jahr eigentlich passiert ist. Wie auch schon letztes Jahr möchte ich dabei nicht nur auf die Welt oder nicht nur auf diesen Blog eingehen, sondern beides zusammenmischen.

Januar

Im Januar 2011 bekam nun endlich auch Estland den Euro. Während es in Europa relativ still blieb ging die Revolution in Tunesien weiter ihren Weg und erlebte einen ihrer Höhepunkte in dem Rücktritt des tunesischen Präsidenten Ben Ali. Im Asian-Cup gewann wieder einmal Japan das finale Fußballspiel und MTV war nun nur noch per Pay-TV erhältlich.
Währenddessen steckte ich mitten in meinem dritten Unisemester, war immer noch damit beschäftigt jeden Tag ein Foto von mir zu machen um 365 Tage meines Lebens zu dokumentieren und entdeckte diese bösen Smartphones für mich, während auf dem Blog vor allem über Musik geschrieben wurde.

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Schokomuffin der Uni, warten auf den PC, pinker H&M Rock, Zuckeruhr (man sollte mehr Schmuck essen können!)

Februar

Während in Tunesien die Revolution gezeigt hatte, dass Demonstrationen und Aufstände etwas bewirken konnten schloss sich nun Ägypten dem Kreis der Revolutionsländer an und bewegte Muhammad Husni Mubarak zum Rücktritt. Einige Erdbeben begannen die Welt zu erschüttern. Darunter auch ein kleines in Deutschland. Und bei den Oscarverleihungen erhielten Black Swan, Inception und The Kings Speech einige Preise.
Im Februar quälte ich mich mit einer sehr bösartigen Japanischklausur herum, besuchte ein japanisches Filmfestival, feuerte Lena bei Unser Song für Deutschland an, freute mich über sehr gute deutsche Literatur (Sarah Kuttner, Jakob Hein, Finn-Ole Heinrich), stellte die Frage danach ob Magazine oder Zeitungen sinnvoller sein und überlebte ich Portal (böses PC Spiel >_<).

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März

Im März ereignete sich dann das schreckliche Erdbeben in Japan, welches in Verbindung mit dem Tsunami und dem Leg in Fukushima zu einer schrecklichen Katastrophe ausartete. Bis heute werden noch tausende von Menschen vermisst und die Folgen des Atomkraftwerklegs sind immer noch nicht vollkommen ausmachbar.
Aus irgendeinem Grund beschloss ich genau in diesem grausamen März Karneval feiern zu gehen (verkleidet als Black Swan), bleichte meine Haare sehr Hellblond und strich meinen Schreibtisch weiß.

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Blumenzwiebeln, wundervoller blauer Pulli, superblonde Haare, Karnevalsutensilien

April

Neben Ostern passierte nicht viel in der Welt. In den USA ereigneten sich wieder einmal Tornados. Und in England geben sich Prinz William und Catherine Middleton das Ja-Wort.
Ich kam nun endlich ins vierte Semester, fuhr mit einigen Menschen meines Studiengangs zusammen weg um zu grille und mit Seifenblasen zu spielen, erklärte, welche Gilmore Girls Folgen unbedingt geguckt werden müssten und feierte fünf Jahre Chochi in Wonderland.

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Frühlingstag mit Kirschblüten, Lagerfeuer, überteuerter Kaffee, tanzende Zombies

Mai

Osama Bin Laden, Volksfeind Nummer 1 der USA wurde von us-amerikanischen Truppen aufgespürt und ermordet. Rafael Nadal gewann die French-Open und Aserbaidschan gewinnt den Eurovision Songcontest in Düsseldorf.
Ich war komplett in Grand-Prix Stimmung, legte Tabellen mit den Punkten mit U-kun und A-chan an, fragte mich warum Eltern nicht verstehen was der Sinn von Social Networks und Blogs ist, ging zum Grand-Prix Halbfinale, fing an in einem neuen Büro zu arbeiten und verliebte mich in tumblr..

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IKEA kuschel-Gemüse, Cupcakes, Grand Prix (Feel your Heartbeat), C++ Müll

Juni

Im Juni starb Peter Falk (aka Columbo). Gleichzeitig zeigte sich immer stärker, dass der Euro einige Probleme hatte.
Ich begann den Sommer zu genießen, liebte alles an Street-Art, welches ich irgendwo in meiner Stadt finden konnte (+ Banksy’s Exit trough the gift shop), ging in eine Pop-Video-Ausstellung, überlebte das Hurricane-Festival, veranstalte das erste Bloggewinnspiel, ging zu einem Konzert von Philipp Poisel und einem von Wir sind Helden und war so richtig krank (-_-).

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Sommer, Hurricane, 1984, DVD-Marathon (aka krank im Bett liegen)

Juli

Der Südsudan erklärte seine Unabhänigkeit und Amy Winehouse stirbt in den USA.
Ich begann meinen Urlaub mit Katerboy in Amsterdam zu planen, machte mein 365. Kleidungsfoto, schrieb über Musik und DIYs und guckte sehr viele DVDs dank Vorlesungsfreierzeit.

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Mario Kart N64, grungige Bluse, Cupcakes, Streetart (ElBocho)

August

Das letzte Space-Shuttle machte sich auf zu ISS, während auf der Erde Vicco von Bülow (aka Loriot) starb und Hurrikane Irren die Ostküste der USA erschütterte.
Ich backte in der Zeit Cupcakes, hörte viel zu viel Musik, erklärte warum man Sofia Copola und Cristopher Nolan lieben muss, ging zur GamesCom und fuhr nach Amsterdam.

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Kuchen im ICE, Amsterdam, Sony auf der GamesCom, Sushi

September

Noch mehr Erdbeben, während die restliche Welt vor allem der Euro-Krise zuguckte.
Die Ferien gingen für mich langsam zu Ende und ich musste Anfangen für die Bachelorprüfung zu lernen. Zudem entdeckte ich das Fräulein-Magazin, lief im Maislabyrinth herum und ging zum Mando Diao Konzer.

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Fernsehabend, streicheling the Ziege, Fräulein-Magazin, Glitzernagellack

Oktober

Erdbeben in den USA, Wahlen in Europa und der Tod von Steve Jobs ließen den Oktober eher düster erscheinen, während das Wetter in Deutschland beschloss, dass es jetzt Sommer sein sollte.
In diesem verrückten Oktober machte ich meine Bachelorprüfung, lief in Sommerkleidung herum, grillte, trug noch mehr zu kurze Kleider, ging zu den internationalen Spieletagen, zeigte Lieblingstexte im Internet und zog um.

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Hallowe'en, Sommer im Herbst, internationale Spieletage, türkisches Gebäck

November

Europa war in Aufruhe. Während Spanier gegen die Regierung demonstrierten beschwerten sich deutsche gegen Stuttgart21. Deutschland hatte zudem den trockensten November seit 1881.
Plötzlich wurde ich schon 22, guckte König der Löwen im Kino, ging zu einem Konzert von Jamiroquai und einem von 30 Seconds to Mars.

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Tassenmodel in der Uni erstellt, Einhorn, Geburtstagstorte, Jamiroquai

Dezember

Wetten dass… zum letzten mal mit Thomas Gottschalk, Weihachten, Chanukka und der Amoklauf von Lüttich. Dazu kaum Schnee in Deutschland, dafür viel Regen, und explodierende Weihnachtsmarktpreise.
Neues Bloggewinnspiel, sehr viele selbstgemachte Plätzchen, Lebkuchen und Geschenke und dann schließlich sehr stressige Weihnachtstage.

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Lebkuchenhaus, Weihnachtskarten, Warmer-Kakao-Sonntag, Plätzchen backen

Die PS-Actions stammen von Bloody Cross.