Hallo ihr Lieben, leider bin ich wieder einmal nicht dazu gekommen Outfitfotos vorzubereiten. Args, mein Leben ist gerade aber auch etwas verrückt. Mein Freund und ich suchen nach unserer ersten gemeinsamen Wohnung, mein Chef schickt mich wieder zur Schule und jetzt überlappen sich auch noch die E3 und das Hurricane Festival.
Neue Wohnung, neue Schulung
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich jetzt schon länger mit meinem neuen Freund zusammen. So lange, dass neuer Freund es nicht mehr wirklich trifft und L-kun und ich beschlossen haben so langsam mal nach einer gemeinsamen Wohnung zu suchen. In Köln ist das aber gar nicht mal so einfach, vor allem, wenn man wie wir, zu hohe Ansprüche hat.
Außerdem bin ich viel damit beschäftigt fleißig eine großartige Schulung zu besuchen, in der ich lerne wie man mit Linux, TypoScript (der scripting Methode hinter dem CMS Typo3), PHP und MySQL richtig umgeht. Das ist ganz schön viel Stoff, aber ich freue mich Wahnsinnig, dass mir mein Chef die Möglichkeit gibt meine IT-Kenntnisse weiter auszubauen. *-*
E3 2015
Guckt ihr euch eigentlich Präsentationen der E3 an? Ich finde es ja immer sehr spannend, welche neuen Spiele bald auf den Markt kommen werden. Leider sieht Assassins Creed Syndicat mal wieder vielversprechend aus, aber das sah Unity auch und es war handlungsmässig mehr als schwach.
Die Microsoft Präsentation fand ich recht unüberraschend. Langsam hab ich das Gefühl, dass da mehr auf Hardware, als auf Spiele gesetzt wird.
Zu Kingdom Hearts hat man natürlich nichts erfahren, dass hat niemanden mehr überrascht.
Was ich wiederum sonderbar fand, war die Tatsache, dass viele Menschen von der Nintendo-Präsentation enttäuscht waren. Dabei kündigt Nintendo auf der E3 seit Jahren nicht mehr viel an und mit dem Lichtschimmer einer neuen Konsole wird es natürlich jetzt keine krassen Spiele mehr geben. Ich freue mich trotzdem auf das neue Multiplayer-Zelda für den 3DS, Starfox, die Animal Crossing-Spiele, den Mario Maker und die neuen Amiibos. Habt ihr die Bilder von diesen großartigen Animal Crossing-Amiibos gesehen? Vermutlich werde ich arm, wenn ich alle hole, die ich gerne hätte. Und bei meinem Glück wird Isabell einer dieser Amiibos, die 50 Euro kosten werden.
Hurricane 2015
Ich hatte super viel Glück, dass ich über einen Bekannten auf die Gästeliste für das Hurricane komme. Wie ihr in den letzten Jahren sicherlich bemerkt hab, bin ich ein sehr großer Fan dieses Indie-Alternativ-BritPop-DeutschlandHipHop-Festivals. Ich mag die Stimmung und natürlich die sehr gute Musik. Durch den Japanurlaub wollten L-kun und ich eigentlich auf ein Festival in diesem Jahr verzichten, aber so kann ich doch noch hin und endlich, endlich, endlich Florence + The Machine und Materia live sehen.
Und was ist mit dem Blog? Keine Sorge, ich hab zumindest etwas vorgearbeitet, so dass ihr noch einen Abenteuer Japan-Beitrag und eine Sammlung am Sonntag bekommt.
Montag geht es übrigens noch nach Hamburg. Hat einer von euch Tipps für mich? Was muss ich mir unbedingt angucken?
Huch, wieder einmal habe ich relativ lange keine Instagram-Fotos mehr hier geteilt. Deshalb bekommt ihr heute eine Art „Best of“ der letzten Monate. In den nächsten Wochen wird es – leider urlaubsbedingt – vermutlich keinen Sammlungssonntag geben. Dafür habe ich dieses Mal einige andere Artikel vorbereitet, so dass ihr in den nächsten drei Woche nicht leer ausgehen müsst!
Anfang des Jahres hab ich versucht Grüne Tee-Muffins zu machen, aus den sehr coolen Bildern von der NASA Postkarten für meine Wand gemacht, Schnee beobachtet (ich war sogar Rodeln und das in Köln!) und mir einen Pony schneiden lassen.
Nachdem ich den Flug nach Japan gebucht habe, hab ich angefangen die Reise zu planen [Tokyo (City Guide) & Kyoto City Guide (Lonely Planet Kyoto), Smoothies getrunken (Vitamine gegen den Winter!), Outfitfotos gemacht und weiter die Reise geplant (mittlerweile mit einem Reisetagebuch xD).
Mich als Pikachu verkleidet, 2 Broke Girls an Karneval entdeckt, den Karnevalssamstag im Kölner Zoo verbracht und schließlich an einer Nubbelverbrennung teilgenommen.
Ein Titelbild für meine Abenteuer Japan-Reihe entworfen, mit Pikachu die Reise nach Kyoto geplant (das Bild im Reisetagebuch stammt übrigens von japanlover.me, mich über meine weißen Haare gefreut und mit meinem Bruder super leckeren Kuchen bei Törtchen, Törtchen gegessen!
Mit dem Kölner Dom posiert, mit dem Brandenburger Tor und meinem Freund posiert, eine Schlafmaske gefunden (ist die nicht unfassbar gut?!) und mit einer Freundin einen der ersten wirklich warmen Tage des Jahres genossen.
Sticker für mein Reisetagebuch aus Bildern von japanlover.me erstellt, mit dem Yoshi- und Toad-Amiibo Mario Party 10 gespielt, angefangen Boardwalk Empire – Aufstieg und Fall von Atlantic City zu lesen und im Wildpark Wildschweine gefüttert (die Jungen waren soooooo niedlich).
Die Evolution der Diener des Pilzkönigreichs aus Super Mario ist schon recht erstaunlich. Von einfachen Hintergrundgestalten wurden sie zu recht präsenten Dienern, zu Gameshow-Mastern in Mario Party und nun darf ein Toad als Schatzjäger losziehen und bekommt damit sogar sein eigenes Spiel. Bühne frei für Captain Toad: Treasure Tracker.
Wer bei den Spielen der Kirby-Reihe dachte, dass Nintendo seine Zielgruppe mit zuckersüßer Niedlichkeit in die Diabetes treiben möchte, der wird bei Captain Toad innerhalb von weniger Sekunden vollkommen überzuckert sein. Dieses Spiel ist vermutlich das niedlichste was Nintendo jemals zustande gebracht hat und Nintendo ist für seine comichafte Niedlichkeit bekannt.
Foto: nintendo.de
Einen Hauch Captain Toad durfte Spieler von Super Mario 3D world bereits erleben. Dort gab es in jeder Welt ein Captain Toad-Rätsel, welches es zu lösen galt. Doch auch wer das Spiel gespielt hat weiß nicht so recht, was Captain Toad dort zu suchen hat, wo er herkommt und wer er eigentlich ist. Klar war jedoch sehr schnell, dass sich die dreidimensionalen Rätsel mit dem springunfähigen Helden für ein eigenes Spiel eignen würden.
Eine Vermutung, die wenig später durch eine Spieleankündigung von Nintendo bestätigt wurde: Captain Toad würde sein eigenes Spiel erhalten. Und dieser Titel für die Wii U wird nun endlich erscheinen. Ich hatte großes Glück, dass ich das Spiel schon vorher spielen durfte und tatsächlich schon fast 100 Prozent geschafft habe.
Was passiert denn nun bei Captain Toad: Treasure Tracker? Captain Toad erzählt die Geschichte von Toad und Toadette, die gemeinsam nach Schätzen suchen. Dabei unterscheidet sie ein entscheidender Faktor von allen anderen Nintendo-Figuren: Sie können nicht springen. Dies bedeutet für das Spiel, dass man sich zwar in einer dreidimensionalen Welt bewegt, jedoch nur dadurch unterschiedliche Ebenen betreten kann, wenn man irgendwo runterfällt oder irgendwo hochklettert.
Die Handlung beginnt mitten in einem Abenteuer von Toad und Toadette, bei dem Toadette sich weigert einen Schatz loszulassen, den ein Riesenvogel stehlen möchte. Kurzerhand wird sie daher von dem Vogel in sein Nest verschleppt. Was nun folgt ist keine typische Damsel in distress oder Prinzessinnenentführung bei der der starke Klempner Peach zurückholen muss, sondern eine sehr süße „finde-den-Schatz“-Geschichte, die nach einer ersten Rettung umgekehrt wird. Man spielt dadurch also einmal Toad und einmal Toadette. Gerettet werden muss in jedem Fall der Schatz.
Wie bereits gesagt kann man sich im kompletten Spiel nur in seiner jeweiligen Ebene bewegen. Und diese wiederum sind in würfelartige Level eingebunden, die es zu durchqueren gilt. Unterwegs lauern zuckersüße Gegner, wie beispielsweise Shy Guys, auf die Pilze und gefährliche Fallen machen den Weg noch einmal schwerer. Daneben gibt es natürlich Goldmünze und Kristalle, die Toad sammeln kann, und am Ende wartet ein Goldstern.
Wer alle Level bis zum Ende durchquert hat, ist – wie immer bei Nintendo – natürlich nicht am Ende seiner Reise angekommen. Es warten Bonusmissionen, die beispielsweise beinhalten, dass man eine bestimmte Anzahl von Münzen sammelt oder nicht von den Shy Guys entdeckt wird. Und schließlich wird die Vorgeschichte zu 3D world erzählt, die erklärt warum Captain Toad ebenfalls in Bowsers Welten umherlief.
Apropos 3D world: Wer das Spiel gespielt hat wird viele der Leveldesigns und vor allem des wunderbareren Soundtracks wiederfinden. Allein durch diese Elemente fügt sich Captain Toad wundervoll in das bereits vorhandene Nintendo-Universum ein, so dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis er bei Mario kart, <em<Super Smash Bros. oder als Amiibo auftaucht.
Unterm Strich ist Captain Toad: Treasur Tracker für die Wii U ein sehr niedliches Rätselspiel. Die Leveldesigns und der Soundtrack sind toll, es gibt einen Haufen Fanservice für 3D world-Spieler und vor allem sind Toad und Toadette einfach zu goldig. Das Spiel sollte unbedingt gekauft werden, damit Nintendo noch viele, viele weitere Teile dieser Reihe hinzufügen wird.
Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu und damit wird es Zeit für erste Jahresrückblicke und die Frage: Was habe ich eigentlich im vergangenen Jahr getrieben? Habe ich meine Vorsätze eingehalten oder übernehme ich sie ungelöst ins neue Jahr?
Meine Antwort auf die erste Frage ist recht einfach: Ich habe dieses Jahr unglaublich viel gezockt. Da ich endlich aufgehört habe League of Legends zu spielen, hatte ich endlich Zeit für richtige Spiele. Meine Wii U wurde daher fleißig verwendet und es ist sogar eine Playstation 4 in mein zu Hause eingezogen, nachdem meine Playstation 3 beschlossen hat zu sterben.
Was ist daher naheliegender als einen ersten kurzen Jahresrückblick mit der Frage: „Was waren meine Lieblingsspiele im Jahre 2014?“ zu starten? WIe auch schon in der letzten Woche gibt es dafür ein kleines Video:
Keine Sorge ihr bekommt auch hier noch einmal eine kurze Übersicht über meine Lieblingstitel, falls ihr keine Lust habt euch das Video anzugucken:
Mario 3D World (Wii U)
Ist eines der besten Jump’N’Run-Titel der letzten Jahre und eines der besten Mario-Spiele, die ich bisher gespielt habe. Es macht sowohl alleine, als auch zu viert sehr viel Spaß und die liebevoll gestalteten Level machen Lust auf mehr! Zu Kaufen gibt es es unter anderem hier: http://amzn.to/1BdX5ER
Mario Kart 8 (Wii U)
Das sehr gute neue Mario Kart ist ein Hit auf jeder Party und reicht locker an die alten Spiele heran. Die neuen Streckendimensionen und Items sind toll und der Onlinemodus ist eine Bereicherung. Zu Kaufen gibt es es unter anderem hier: http://amzn.to/1wTWuJ6
Super Smash Bros. for Wii U (Wii U)
Auh hier wartet Spielspaß für bis zu vier Spieler. Die Figurenauswahl ist riesig. Dazu kommen spannende Spielmodi, die man alleine oder mit Freunden meistern kann. Zu Kaufen gibt es es unter anderem hier: http://amzn.to/1zKHP5f
Child of Light (Wii U, PS3, PS4, PC)
Ist tatsächlich ein Ubisoft-Spiel, welches mich dieses Jahr überzeugt hat. Das recht klassische RPG überzeuht durch seine gezeichnet-wirkende Grafik und den schönen Soundtrack. Leider etwas kurz, aber nichtsdestotrotz lohnenswert. Zu Kaufen gibt es es unter anderem hier: http://amzn.to/1tqyJZR
Little Big Planet 3 (PS3, PS4)
Ist allein dadurch toll, dass es ein neuer Little Big Planet-Teil ist. Das Jump’N’Run wartet mit lustigen Rätsel, verrückten Leveln und einer vollkommen durchgeknallten Geschichte auf. Ein Spaß für bis zu vier Spieler. Zu Kaufen gibt es es unter anderem hier: http://amzn.to/1xrETKD
Mittelerde: Mordors Schatten (PS3, PS4, XBox 360, XBox One, PC)
Ist eine super gute Erweiterung des Tolkin-Universums und war eindeutig das bessere Assassin’s Creed im Jahre 2014! Zu Kaufen gibt es es unter anderem hier: http://amzn.to/1vjKRWC
Grand Theft Auto V (PS3, PS4, XBox 360, XBox One, PC)
GTA V ist nicht umsonst der Liebling aller Videospielreedaktionen. In diesem Spiel sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. EGal ob man Menschen ausrauben AUtos klauen oder Yoga machen möchte. Zu Kaufen gibt es es unter anderem hier: http://amzn.to/1BgVnCw
Na, wer von euch freut sich noch auf das erste Captain Toad-Spiel? Schon bei Super Mario 3D World fand ich die kleinen Toad-Rätsel wundervoll und nun erscheint tatsächlich im Januar für die Wii u ein Ableger. Das süße Spin-off wird übrigens nicht nur Toad, sondern auch Toadette bei ihren Abenteuern begleiten.
Oh Gott, oh Gott, Weihnachten ist nicht einmal mehr zwei Wochen entfernt. Die dritte Kerze am Adventskranz brennt bereits und der erste Schnee ist auch schon gefallen. Der Druck die letzten (oder gar ersten) Weihnachtsgeschenke zusammenzubekommen wird also immer größer.
Heute geht es um mein Lieblingsthema: Nerdgeschenke! Geekige Geschenke gibt es mittlerweile Haufenweise. Auf Kingplayer und getdigital findet man viele schönen Nerdkram. Während sich Kingplayer eher auf Anime- und Videospiel-Merchandise spezialisiert hat, findet man auf getdigital lustige Gadgets und Geekkram.
Abgesehen davon finde ich, dass diese Sachen sehr schöne Nerdgeschenke sind:
*Die Bilder stammen aus den unten verlinkten Shops
Dieser sehr niedliche Jumpsuits ist nicht nur sehr weich, sondern vor allem sehr gemütlich. Jedes Nerdmädchen sollte diesen Schlafanzug besitzen!
Gefunden auf Amazon.de
2. Videospiele
Spiele sind vielleicht nicht unbedingt das preiswerteste Geschenk, kommen aber sicherlich immer gut an. Wichtig ist nur darauf zu achten, dass ihr die richtige Konsole erwischt. Wenn ihr euch nicht sicher seid, welches Spiel ihr holen sollt oder euch ein Spiel einfach zu teuer ist, dann könnt ihr immer noch einen Gutschein für einen der Konsolen- oder Steam-Shops holen.
Das teuerste Geschenk auf dieser Liste ist mit Abstand ein Handheld mit Spiel. Den 2DS gibt es mit einem Spiel (z.B. dem sehr guten Mario Kart) bereits für 130€. Das Bundle gibt es auch in anderen Ausführungen. Wer nicht so der Nintendo-Fan ist, der kann sich natürlich auch für eine PS Vita entscheiden…
Gefunden auf Amazon.de
Ein sehr schön geekiges Geschenk ist der Raspberry Pi, ein winziger Computer, der leicht selber programmiert werden können. Den ungefähr handgroßen Computer gibt es in unterschiedlichen Ausführungen.
Gefunden auf: Amazon.de
Sehr, sehr süß und vor allem praktisch – wenn man eine Wii u besitzt – sind die Amiibos. Diese Figuren sind wunderbar niedlich und dekorativ. Außerdem können sie in verschiedenen Spielen, z.B. Smash Bros., verwendet werden. Pikachu und Samus sind gerade meine Favoriten.
Gefunden auf: Amazon.de
Ein vollkommen nintendoloses Geschenk – huch, hier gibt es wirklich einen krassen Nintendo-Überhang gerade ^^“ – ist dieses Sackboy Kuscheltier. Auch ihn gibt es in verschiedenen Ausführungen. Unter anderem in einem Pandakostüm.
Gefunden auf: Amazon.de
7. Nerdige Ausstechförmchen
Neben den Star Wars-Austechförmchen bietet Totalum eine breite Auswahl an Keksformen an. Darunter Harry Potter-Symbole, eine Tardis oder auch diverse SUperheldensymbolen.
Gefunden auf etsy.com/Totalum
*Die Amazon-Links sind mit dem Amazon-Partnerprogramm erstellt worden.
Vermutlich einen der coolsten Soundtracks des Jahres bietet Assassin’s Creed Unity. Gerade die sehr düstere Version von Everybody wants to rule the world (im Original von Tears for Fears und für das Spiel als Cover von Lorde) hat es mir sehr, sehr, sehr angetan:
„There’s a room where the light won’t find you Holding hands while the walls come tumbling down When they do I’ll be right behind you“
Das Lied wird sich übrigens auch im Soundtrack für den dritten Teil der Tribute von Panem-Reihe finden lassen.
Laute Geräusche, blinkende Lichter, Hallen voller Menschen, sich durch die Menge schieben und dann der Moment indem man endlich am Ziel angekommen ist und ein nagelneues Videospiel ausprobieren kann. Jaja, die Gamescom geht einmal wieder zu Ende. Ich hatte – Gott sei Danke – das Glück wieder mit dem Team von I know your Game unterwegs sein zu dürfen. Und dies heißt vor allem eins: Man MUSS nicht in die Consumer Halls – also die normalen Messehallen – um sich Spiele angucken zu können, sondern befindet sich größtenteils im Pressezentrum. Dort bekommt man – wenn man dran gedacht hat einen Termin auszumachen – Präsentationen mit den Entwicklern und kann in aller Ruhe Spiele testen.
Klar hab ich auch ab und zu einen kleinen Abstecher in die normalen Hallen gemacht, man möchte ja mitbekommen, was dort passiert, und habe mich immer wieder gefreut, wenn ich in die Ruhe des Pressebereichs zurück durfte, wo lediglich die Hektik unserer Pressetermine auf einen wartete.
Neue Spiele braucht das Land
Und es wäre nicht die Gamescom, wenn man nicht später erschöpft nach Hause kommen würde und sich wünschen würde hunderte von Euro für neue Spiele auszugeben. Besonders bei Nintendo hätte ich gerne gesagt „Shut up and take my money“, denn das Line-Up kann sich echt sehen lassen!
Bilder von: xtodie.com, videogames.lego.com, pastagames.com und nintendo.de
Dieses Indiespiel hatte ich vorher absolut nicht auf dem Schirm, hat sich aber schnell zu einem meiner Highlights hochgearbeitet. Man läuft durch eine mystische Welt ohne kämpfen zu können – zumindest zu Beginn – und hat dabei als Spieler die Oculus Rift-Brille auf, mit welcher man die Richtung vorgeben kann, ich die man gehen möchte. Ragnarok setzt auf feine Horrorelemente, die sich nicht langsam aufbauen, sondern einfach passieren.
In der Demo beispielsweise konnte man durch einen schneebedeckten Wald stapfen und wurde plötzlich von einem weißen, riesigen Ungeheuer verfolgt, dem man kaum entkommen konnte. Angekündigt wurde dieses nur durch komische Laufgeräusche, die man plötzlich hörte. Leider ist das Spiel der lieben Skandinavier noch nicht wirklich fertig.
In The Talos Principle spielt man eine Figur, der nicht wirklich klar ist ob sie Mensch oder Maschine ist. Mit ihr müssen immer wieder Rätsel gelöst werden um sich weiter durch eine Welt zu bewegen, die aussieht als wäre sie aus allen bekannten Bauwerken Europas entstanden. Die einzigen anderen „Wesen“ sind die Stimme Gottes und ein Computerterminal, dass einen philosophischen Diskurs anstößt. Auch bei diesem weiß man nicht ob man mit Mensch oder Maschine kommuniziert.
Das Spiel erinnert von der Dynamik und dem mystery-Faktor stark an Portal und seine Doppelgänger. Die Rätsel sind spannend und anspruchsvoll und die Diskussionen mit dem Terminal sind spannend. Die Entwickler haben sich sehr bemüht das Spiel für jeden Spieler zu einer möglichst einmaligen Erfahrung zu machen. Ob es ihnen gelungen ist wird man in der Vollversion sehen.
Bisheriger Nachteil: Sehr wackelige Wackelkamera, von der uns drei Zuschauern schlecht geworden ist. Ist hoffentlich auf einem PC-Bildschirm besser als auf dem fetten Fernseher…
Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Entwicklerteams von Croteam
Erscheint für: PC, Mac, Linux [über Steam]
Lego Batman 3
Jaja, ein neues Legospiel steht vor der Tür und natürlich bin ich wieder begeistert. In Lego Batman 3 spielt man dort weiter, wo man am Ende von Teil 2 aufgehört hat. Es geht weiterhin darum Gotham und die ganze Welt vor fiesen Schurken zu verteidigen. Wie schon in Teil 2 helfen einem dabei diverse DC-Helden.
Neben der eigentlichen Hauptstory kann man eine komplette Batman-Handlung im 1960er-Stil von Batman durchspielen. Dazu gehört natürlich das enge graue Kostüm mit schwarzen Shorts und Pooooow- / Booooom-Geräusche, wenn man Gegner oder Legosteine schlägt. Sieht gut und witzig aus und wird vermutlich wieder ein sehr kurzweiliges Spiel.
Erscheint für: XBoxOne, XBox360, PS4, PS3, PSVita, Wii u, 3DS, PC
Shadow of Mordor
Shadow of Mordor war kein Spiel, dass ich vorher auf dem Plan hatte, sieht jedoch sehr vielversprechend aus. Das Spiel ist zwischen dem Hobbit und Herr der Ringe angesiedelt. Sauron ist gerade nach Mordor zurückgekehrt und beginnt eine neue Arme aufzubauen. Gleichzeitig wird auch der Geist von Celebrimbor, dem Erschaffer der Ringe der Macht, wiedererweckt und findet sich im Körper eines jungen Kriegers wieder. Dieser kämpft sich durch Mordor und die Horden von Orks um Saurons Plan zu vereiteln.
Das Spiel selber spielt sich wie Assassin’s Creed. Dazu kommt ein sehr gutes Feindsystem, bei dem jeder eigene Tod Auswirkungen auf das Spiel hat. Denn wenn man stirbt, so wird der Ork, der einen getötet hat befördert, bevor man wiedererweckt wird. Ein Kapitän kann also plötzlich zu einem General werden oder eine neu Burg bewache.
Sieht nach viel Spaß aus auch wenn ich mir noch sehr unschlüssig bin ob ich mir das Spiel nun wirklich holen werde oder nicht.
Das Spiel sieht toll aus, spielt sich toll und wäre mit dem Weltraumsetting sicherlich ganz oben auf meinem Wunschzettel, wenn es kein Shooter wäre. Destiny erinnert an Star Wars: The Old Republic – sowohl vom Levelsystem, als auch vom Spielfluss und den Queststationen. Das Aussehen ist sehr, sehr beeindruckend, nur leider sind Shooter nicht mein Fall.
Sah letztes Jahr beeindruckend aus, sieht dieses Jahr noch beeindruckender aus: The Witcher 3: Wild Hunt. Das RPG hat eine so beeindruckend große Open World Karte mit tausenden von Quests, dass man allein davon schon als RPG-Spieler angefixt sein muss. Dazu kommt eine bombastische Grafik, fließende Kampfsysteme und ein tolles Spielprinzip.
Leider bin ich kein wirklicher RPG-Spieler und bin von 50 Stunden Haupthandlung ein bisschen abgeschreckt. Nichts desto trotz ist dieses Spiel wahnsinnig beeindruckend und großartig.
Endlich ein Shooter auf den ich mich wirklich freue: Splatoon von Nintendo. Dort spielt man ein Männchen, welches Halb Mensch, halb Tintenfisch ist, schießt mit Farbe und nimmt damit nach und nach Gebiete ein oder besiegt Feinde. Außerdem kann man sich jederzeit in einen Tintenfisch verwandeln.
Das Spiel ist sehr japanisch, süß und macht unglaublich viel Spaß. Damit schafft es es direkt von der GC in meinen Warenkorb. Ich bin wirklich gespannt welche Spielmodi es geben wird!
Ein weiterer Titel von Nintendo, der es mir anetan hat ist natürlich Yoshi’s Wooly World. Das Spiel erinnert vom Stil an Kirby und das magische Garn, spielt sich jedoch wie ein klasssisches Yoshi-Spiel. Wer eines der beiden Dinge mochte, wird auch dieses Spiel in sein Herz schließen.
Bei Captain Toad steuert man Captain Toad und muss ihm in würfelformigen-3D-Welten Rätsel lösen. Wer bereits Super Mario 3D world gespielt hat kennt dieses Prinzip. Das besondere an diesem Nintendo-Spiel ist, dass man das Ziel erreichen muss ohne springen zu können oder sich zu verteidigen. Natürlich werden einem deshalb besonders viele Hindernisse in den Weg gestellt.
Ein süßes Indie-Game gab es dann noch am Sony-Stand. Pix the Cat spielt sich wie eine Mischung aus Snake und Pac Man im Multiplayermodus. Ziel des Spiels ist es mit einer kleinen viereckigen Aufziehkatze Gegner zu besiegen. Gleichzeitig sammelt man Eier ein aus denen Küken schlüpfen, die hinter der Katze herlaufen. Klingt absurd? Ist es auch! Und es macht wahnsinnig Spaß! Uuuund es ist ein Arcad-Game!
Eines meiner absoluten Highlights ist das Spiel Gib Fest bei dem man im Stil von Theme Park World ein Festival aufbauen und managen muss. Dazu gibt es Musik von wirklichen Bands, die als Soundtrack des Spiels läuft. Hat als Demo wahnsinnig viel Spaß gemacht und ist sicherlich auch als Vollversion genial!
Klar Hyrule Warriors und Smash Bros. sahen auch toll aus. Bei AC Unity war ich vorher sehr aufgeregt, weil der Trailer so toll aussah. Leider scheint es wieder das gleiche zu bieten wie jedes AC davor, wodurch es für mich ein wenig langweilig wird. Menschen immer gleich zu ermorden ist eben irgendwann sehr monoton. Der Trailer mit dem Lied von Lorde ist dafür aber sooooooooooooooo gut:
Ich kann es kaum glauben, aber in der #100happydays-Challenge bin ich mittlerweile im letzten viertel angekommen. Heute liegen noch genau XXX Tage vor mir. Sich jeden Tag darüber klar zu werden, was einen glücklich macht, ist manchmal gar nicht so einfach. Gerade wenn der Tag sehr stressig ist, findet man vielleicht nicht unbedingt direkt einen Moment, der einen glücklich macht.
Die Tage 1-25 und 26-50 konntet ihr euch bereits auf dem Blog ansehen, daher bekommt ihr heute auch eine Sammlung der nächsten 25 Fotos:
Tag 51-54: Hab Daniel Brühl auf der Straße getroffen, mit dem Tiger rumgehangen, Mario Kart 8 frühzeitig bekommen und natürlich fleißig gesüchtelt.
Tag 55-58: Gratiseis im Kölner Hbf bekommen (yummy), im Zug fleißig an Artikeln geschrieben, auf dem Flohmarkt an der alten Feuerwache in Köln gewesen (und Kram gefunden aus dem ich bald DIY’s für den Blog machen ^^) und im Park rumgehangen.
Tag 59-62: Leckeren warmen Tomatensalat gemacht, X-Men: Days of future past gesehen (so ein guter Film!!!), mit einer selbstgemachten Tasche eine Freundin glücklich gemacht und super leckere Himbeeren gefunden.
Tag 63-66: An dem super heißen Pfingstwochenende habe ich am See rungehangen, habe gegrillt, war auf einem Thees Uhlmann Konzert während draußen die Welt unterging und habe vegetarische Burger gegessen.
Tag 67-70: Mocha Cookie Crumble Frappuccino getrunken (yum, yum, yum), meine Haare hellblau gefärbt (kommt auf dem Foto nicht so gut rüber…), mich bekochen lassen und endlich ein Ticket für das Apple Tree Garden Festival (ein kleines Festival für Indiemusik) bekommen.
Tag 71: Meinen Koffer für London gepackt und mich auf die Reise gefreut.
Tag 72-75: Uuuuund dann bin ich ein zweites Mal nach London gereist. Ich hab mir natürlich den Buckingham Palast und die Towerbridge angeguckt. Außerdem habe ich gefühlt einen Tag im Disney Store verbracht.
Und die letzten Fotos erklären auch, warum ihr die letzte Woche hier keine Einträge gefunden habt…
Das Internet ist riesig und jede Idee, die man jemals haben könnte, findet sich in seinen Tiefen wieder. Weshalb es sich trotzdem lohnt eine Idee hinauszuposaunen und in der heutigen Zeit ein neues Internetportal zu gründen, verrät im heutigen Interview Daniel aka. Mykel Jay – ehemaliges GIGA-Mitglied und Videospielenthusiast – Chefredakteur von iknowyourgame.de.
Hallo Daniel, magst du für diejenigen, die iknowyourgame noch nicht kennen, kurz erklären, was es ist?
Daniel: Hallo Dana! Da hauste aber direkt mal ne harte Frage raus. Was ist IKYG… Hm… IKYG ist ein Videospielmagazin. Und ein Podcast. Und ein Youtube-Kanal. Wir haben uns ja auf die Fahne geschrieben ein möglichst breites Spektrum aus dem Themenbereich „Gaming-Lifestyle“ abzubilden. Das kann natürlich bei einem so kleinen Team mit freien Mitarbeitern, die alle neben IKYG noch ein anderes Berufsleben haben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.
Als du mit IKYG angefangen hast, gab es bereits einige ähnliche Portale im Internet. Gerade die großen Videospielmagazine bieten alle ein Informationsportal an. Warum hast du trotz allem noch eine Videospielseite eröffnet?
Als GIGA damals von Premiere dicht gemacht wurde, wollte eine Gruppe von GIGA\\Games-Redakteuren nicht einfach von der Bildfläche verschwinden. Weder für die damaligen GIGA-User, noch für die Gaming-Branche. Wir hatten ja alle unser Hobby zum Beruf gemacht, wollten also unbedingt weiter machen. Aus der Not heraus stampften wir IKYG aus dem Boden. Von den ehemaligen Gründungsmitgliedern bin… huch… nur noch ich übrig. Mit der Zeit und mit neuen IKYG-Redakteuren kamen dann und wann Veränderungen für die Seite, unsere Ausrichtung und die Wahl unserer Medien. Aus einem „just-for-fun“-Webblog ist ein – meiner Meinung nach – interessantes Medienprodukt mit einer sehr persönlichen Note und einem Faible für das geworden, was man heute so gerne mit dem Stichwort Videospiel-Kultur umschreibt.
Und natürlich schließt sich an die vorherige Frage die nach dem USP an. Was bietet IKYG, dass andere nicht bieten?
Für gewöhnlich findet man auf einer Gaming-Webseite vor allem News und Tests. Inzwischen hat es sich auch eingebürgert das Thema Gaming-Lifestyle so weit zu fassen, dass die Themen-Wolke noch um Filme, Serien, Comics, oftmals auch Brettspiele da mit draufsitzen. Da wollen wir gar nicht mitmischen. Dafür ist unser Team zu klein und ehrlich gesagt, können das andere viel besser und schneller. Natürlich bilden wir auch die wichtigsten Meldungen ab, aber das ist es nicht, was die User zu IKYG bringt. Wir haben inzwischen seit über 140 Folgen einen wöchentlichen Podcast, haben Podcast-Specials, wir liefern jede Menge verschiedener Videos im Monat aus und versuchen eigentlich immer das zu machen, was uns selbst Spaß macht. Das gilt für unsere Review-Artikel aber auch für die verschiedenen Artikelreihen, in denen wir Gaming- Bücher, Comics, Flashgames, Top 10, ältere Spiele und Fundstücke vorstellen. Ich bin überzeugt, dass unser USP das Team selbst und ihr Umgang mit den Inhalten des Projektes IKYG sind. Bestes Beispiel dafür ist der neue monatliche Pixelfrauen-Podcast, in dem unsere weiblichen Redaktionsmitglieder über die weibliche Sicht auf die Spielelandschaft sprechen.
Sollte ich also als Mädchen lieber I know your Game lesen?
Absolut! Ich bin stolz darauf, dass unsere Redaktion zu 44% weiblich ist. Das macht uns im Gaming-Sektor glaube ich keiner so schnell nach. Das wirkt sich natürlich auch auf die Themengestaltung aus. Nicht nur beim Pixelfrauen-Podcast oder dem wöchentlichen Podcast! Also ja! Kommet reichlich!
Mittlerweile hast du ein Team aus acht Redakteuren und zwei Gastschreiber zusammengestellt. Ab wann hast du gemerkt, dass du die Seite nicht mehr alleine stemmen kannst?
Richtig alleine war ich ja nie. Die Basis – nachdem die meisten Ex-GIGAner gegangen waren – bildeten damals Christian Kurowski, Bastian Köstens und André Nobielski. Als Christian dann zu Gameswelt ging, war das natürlich ein großer Verlust für IKYG. Das was wir uns bis dahin aufgebaut hatten, war mit einem kleineren Team nicht zu schaffen. Alleine schon gar nicht. Damals habe ich mehrfach darüber nachgedacht das Projekt einzumotten.
Und dann hast du nach und nach Leute dazugeholt?
Ja. Wir haben dann in zwei Schüben das Team vergrößert und eine wirklich tolle Truppe auf die Beine gestellt. Auch wenn wir über die ganze Republik verteilt sind, arbeiten wir super zusammen. Es ist nicht immer einfach, alle unter einen Hut zu bringen, aber wir kriegen es immer irgendwie gewuppt und haben schon eine Menge zusammen erreicht.
Die Aufgaben bei so einem Projekt mit so vielen Menschen und so vielen verschiedenen Inhalten und Produktionen sind ziemlich umfangreich und weil das Team so verstreut ist, kommt man sich manchmal schon ein wenig alleine vor. Aber wenn dann in den Konferenzen und Podcasts die Redaktion virtuell zusammenkommt, ist das fast schon eine Entschädigung dafür das sonst jeder vor sich hinarbeitet. Darum sind unsere Podcasts auch ein wenig familiär. So als würde sich Abends die Familie am Essenstisch über die Geschehnisse des Tages austauschen. Zumindest geht mir das so.
Welche Internetseiten haben dich am meisten inspiriert?
Ich kam ja von GIGA, das war sicherlich der größte Einfluss. Immerhin waren wir eine Internet-Macht und eines der größten Jugend-Portale. Mit dem Ende von 2009 war natürlich der Plan zumindest ein wenig auf der GIGA-Welle weiter zu reiten. Funktioniert hat das aber weder reichweitentechnisch, noch thematisch. Der wichtigste Einfluss in Sachen „wie kann man das Thema aufbereiten“ war glaube ich Kotaku.com. Deren Webseite ist immer schon furchtbar designt gewesen, aber thematisch einfach genial sortiert. Das sprach uns an und diesen Themenmix wollten wir abgespeckt nach Deutschland bringen. Und dann gab es da noch einen Print-Ansatz, den wir toll fanden und der unserer Meinung nach ins Web gehörte: Die GEE. Immer ein wenig anders, aber immer spannend und visuell total catchy aufbereitet.
Wenn du heute noch einmal von vorne anfangen würdest, welche Fehler würdest du auf jeden Fall vermeiden?
Wow. Also Fehler habe ich in den fünf Jahren eine ganze Menge gemacht. Ich suche mir mal die drei schlimmsten heraus. Der erste Fehler war zu vorsichtig zu sein. Von nix kommt nix. Wenn man von einer Idee/ einem Produkt überzeugt ist, sollte man Himmel und Hölle in Bewegung setzen. Von alleine fliegt keine Kuh der Welt. Ich hätte direkt zu Beginn einen Geldgeber finden müssen, um das Projekt so anzuschieben, wie es nötig gewesen wäre. Wenn man mit einem Fahrrad einen Berg hochfahren will, nimmt man auch vorher Schwung. Um Geld zu verdienen, muss man erstmal Geld investieren.
Der zweite Fehler ist einer, den ich immer wieder gerne begehe: Dinge aussitzen! Hat noch nie funktioniert, wird auch nie funktionieren. Aussitzen ist die schlechteste aller Strategien. Um genau zu sein, ist es das Fehlen einer Strategie. Probleme verschwinden nicht, bloß weil man die Augen davor verschließt. Manchmal braucht man sechs Arme und drei Köpfe, oder einen 40 Stunden-Tag, um dringende Probleme zu bewältigen, aber es muss sein.
Der allerschlimmste Fehler aber war unvermeidlich, hat uns viel Geld und viel Reichweite gekostet: Google AdSense. Ein Programmierfehler und schon bist du als Werbeflächen-Betrüger gebrandmarkt und verlierst jegliche Privilegien. Diesen Fehler hätte niemand von uns verhindern können. Ein Plugin stürzt beim Speichern ab und bringt unseren Adserver durcheinander. Keiner hat’s gemerkt. Nur Google. Da kann man nix machen. Aufregen, runterschlucken, weiter machen.
Welche Tipps würdest du also nun potenziellen Onlineredaktions-Gründern mit auf den Weg geben?
Glaubt an euer Produkt! Wenn ihr nicht mit Stolz euer Medienprodukt in die Welt hinausposaunen könnt, weil „es ja nur so eine kleine Seite ist“, wer soll es dann machen? Das hat nichts mit selbstverliebt sein zu tun, sondern mit Überzeugung. Authentizität ist das magische Schlüsselwort bei allem, was im Internet passiert. Seid authentisch, verstellt euch nicht und versteckt euch nicht hinter Konventionen. Bei keinem Medium hat man ein so schnelles und schonungsloses Feedback, wie im Internet. Das ist kein Fluch, wie es die etablierten Printmedien gerne propagieren, sondern ein Segen! Es verpflichtet euch aber auch, immer am Puls der Zeit zu sein. Schafft euch ein Netzwerk mit Spezialisten verschiedenster Disziplinen: Webdesign, Programmierung, Grafiker, Texter, PRler und Marketing-Menschen.
Vielen Dank für das nette Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit I know your Game!
Vielen Dank dafür und dafür, dass ich hier mal aus dem Nähkästchen plaudern durfte. Hat Spaß gemacht.