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Sechs Videospiele für Switch, PS4 und 3DS auf die wir uns freuen können [SaSo]

Wenn der Sommer sich langsam dem Ende zuwendet warten auf uns nicht nur allerhand neue Serien, sondern auch Videospiele. Nintendo beginnt bereits nächste Woche mit einem der heiß erwartesten Titel des Jahres – Splatoon 2. Auf diese bald erscheinenden Videospiele freue ich mich gerade besonders (und ja, ich habe versucht nicht nur Nintendo-Spiele in meine Liste aufzunehmen):

Splatoon 2, Hey Pikmin, Mordors Schatten 2, Lady Layton, Ni nu Kuni 2 und Kirby sind nur sechs Neuerscheinungen auf die wir uns in der nächsten Zeit freuen können.

Bildquellen: Amazon.de und Level5

Die Details zu den Spielen sind nach angekündigtem Erscheinungsdatum geordnet.

Splatoon 2

Splatoon war sicherlich einer der überraschensten Nintendo-Titel der letzten Jahre. Das Spiel von 2015 bekommt mit Splatoon 2 einen Nachfolger mit aufpolierter Grafik, der es auf die neue Konsolengeneration schafft. Teil eins muss man nicht gespielt haben um diesen farbenfrohen Shooter, bei dem in unterschiedlichen Spielmodi Felder mit Farbe eingefärbt oder Gegenspieler in Farbschlachten ausgeschaltet werden, genießen zu können. Was das Spiel wirklich von besonders macht ist der verrückte Japanvibe!

Erscheint am 21.07.2017 für Nintendo Switch, Jetzt Splatoon 2 bei Amazon vorbestellen

Hey! Pikmin

Fans der Pikmin-Reihe dürfen sich ziemlich über die Ankündigung von Hey! Pikmin gefreut haben. Zwar ist es nicht der lang ersehnte vierte Teil, sondern ein stand alone-Spiel, welches sich auf eine zweidimensionale Bewegung beschränkt, aber das 3DS-Spiel bringt definitiv einigen Pikmin-Spielspaß in euer zu Hause. Auch hier braucht ihr keinen Vorgängertitel gespielt haben um das Spiel genießen zu können.

Erscheint am 28.7.2017 für Nintendo 3DS, Jetzt Hey! Pikmin bei Amazon vorbestellen

Mittelerde: Schatten des Krieges

Mordors Schatten hat mich damals mit seinem Nemesis-System und seinem Dasein als besseres Assassins Creed sehr überzeugt. Besonders kritisch beäuge ich daher Mittelerde: Schatten des Krieges, den zweiten Teil der Reihe. Auch in diesem Adventure-RPG könnt ihr euch wieder durch Mittelerde kämpfe, Orgs zu feinden werden lassen und taktisch klug Orte einnehmen. Ich freue mich sehr, sehr, sehr auf dieses Game!

Erscheint voraussichtlich* am 10.10.2017 für PC, Playstation 4 und XBox One, Jetzt Mittelerde: Schatten des Krieges bei Amazon vorbestellen

LAYTON’S MYSTERY JOURNEY: Katrielle and the Millionaires‘ Conspiracy

Bei Laytons Mystery Journey – oder auch von vielen als Lady Layton bezeichnet ‐ handelt es sich um einen Ableger der Professor LaytonRätselspiele. In dieser Reihe schlüpft ihr in die Rolle von Katrielle, Professor Laytons Tochter, und klärt mit ihr einen Kriminalfall auf.

Erscheint am 20.07.2017 für iOS und Android und im voraussichtlich* Herbst 2017 für Nintendo 3DS, leider noch nicht vorbestellbar

Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs

Auch bei Ni No Kuni 2 handelt es sich um ein Spiel aus dem Hause Level 5, die mit der Professor Layton-Reihe weltweit bekannt wurden. Und ja, dieses Spiel ist wieder ein zweiter Teil, der für sich genommen gespielt werden kann. Der zweite Titel der Weißen Königin, welches wieder in Kooperation mit Studio Ghibli entstanden ist, entführt uns wieder in malerische Landschaften mit verrückten Figuren. Die Handlung hat, soweit bekannt, nichts mit dem ersten Teil zu tun, außer, dass sie wieder in der gleichen Welt spielt. Auch bei Teil zwei werdet ihr wieder ein RPG erleben, was sich wie eine Mischung aus Pokémon und Final Fantasy spielt.

Erscheint voraussichtlich am 19.01.2018 für Playstation 4, Jetzt Ni No Kuni 2 bei Amazon vorbestellen

Kirby für Nintendo Switch

Dieser Titel hat noch keinen Titel. Klar ist bei diesem Kirby-Spiel, welches auf der diesjährigen E3 angekündigt wurde, dass es unglaublich niedlich aussieht und zu viert Spielbar sein wird. Ich freue mich!

Erscheint voraussichtlich* Anfang 2018 für Nintendo Switch, noch nicht vorbestelltbar


*Warum voraussichtlich? Gerade bei Erscheinungsterminen, die in weiterer Ferne liegen oder noch nicht genau feststehen kann es immer wieder zu Verschiebungen kommen.

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Breath of the Wild: 100% Liebe [Videospielrezension]

Breath of the wild ist eines der besten Videospiele, welches jemals gemacht wurde. Punkt. Geht es euch kaufen. Ausrufezeichen. Genau so klingt genau jede Rezension, die man zu Nintendos neuem Titel Breath of the Wild, der zeitgleich für die Wii U und die neu erschienen Nintendo Switch erschienen ist, liest. Aber ist das Spiel wirklich so fantastisch wie alle sagen? Ein Blick auf Breath of the Wild nach 80 Stunden Spielzeit.

Endlich geht es mit The Legend of Zelda auf der Nintendo Switch mit Breath of the Wild weiter.

Screenshot aus Breath of the Wild von Nintendo

Breath of the Wild beginnt in einem Schrein, indem der Held – Link – nach einem hundertjährigen Schlaf erwacht. Ohne Erinnerungen betritt er ein vollkommen zerstörtes Hyrule. Die Menschen haben dieses Gebiet fast vollständig verlassen, wenn sie das Glück hatten dem alles vernichtenden Krieg zu entgehen. Doch was ist vor hundert Jahren eigentlich geschehen?

Genau so ließe sich grob die Grundhandlung von The Legend of Zelda: Breath of the Wild zusammenfassen. Oder um es kurz zu machen: Link muss wieder einmal Zelda und Hyrule vor Ganon retten. Es ist die Handlung von ungefähr jedem Zelda-Spiel, welches jemals herausgebracht wurde und dennoch ist es nicht einfach ein Klon von Twilight Princess oder Ocarina of Time, sondern es entfaltet seine ganz eigene Welt.

Open World-Spiel mit phänomenalen Gameplay

Allein dadurch, dass das Spiel das erste Open World-Zelda ist, kann es nur anders sein als alle andere Teile. Der Spieler selbst kann bestimmen was er tun möchte. Direkt zum Schloss gehen und versuchen Ganon auszulöschen? Mit dem Pferd tagelang durch Hyrule reiten? Erinnerungen sammeln? Nebenquests erfüllen? Waldgeister unter Steinen hervorziehen? Dem Spieler stehen alle Türen offen und das kann schnell auf die Nerven gehen, den in vielen bereichen gibt es keinerlei Anleitung. Niemand nimmt einen an der Hand und sagt: „Zu diesen Orten musst du reisen um deine Erinnerungen zurück zu bekommen.“ oder gibt uns konkrete Hinweise. Alles muss selber erarbeitet werden. Wer Glück hat und den richtigen NPC zur richtigen Zeit trifft, erfährt wo man hin muss, wie man kocht oder ein Pferd reitet. Man kann natürlich auch einfach ausprobieren was man so alles mit den vielen Knöpfen des Controllers anstellen kann.

Genau dieses macht viele Spieler wahnsinnig, die dann doch daran gewöhnt sind, dass es irgendwo einen roten Pfaden – außerhalb der Haupthandlung, die man in beliebiger Reihenfolge durchlaufen kann – gibt. Es ist aber auch jene Sache, die Breath of the Wild auf eine Stufe zu Spielen wie Mordors Schatten bringt.

Vollkommene Freiheit bedeutet eben genau dies: Die Freiheit alles zu tun und zu erleben, wie es der Held von Hyrule erleben würde. Und dies bedeutet eben auch, dass man zufällig die richtigen Dinge in einen Kochtopf werfen muss um leckeres und vor allem heilendes Essen zu kochen, oder per Zufall einen Ort von einem Foto wiedererkennt. So funktioniert das richtige Leben und wer ein richtiges Abenteuer erleben möchte, der muss eben auch nach Schreinen suchen und bekommt nicht einfach einen fetten leuchtenden Punkt auf einer Karte angezeigt.

Obwohl, um fair zu sein, muss man natürlich zugeben, dass das Spiel die Spieler nicht vollkommen hilflos zurücklässt. Die bereiche der Haupthandlung werden auf der Karte angezeigt und in wenigen Gesprächen findet man zumindest heraus wie man sich gegen die Kält oder Hitze schützt. Ansonsten kann man sich darüber freuen auf wie viele verschiedene Arten man in Hyrule sterben kann und wie schnell man dazu lernt, dass alle Umwelteinflüsse potenziell tödlich sein können. Ob man beim Klettern abrutscht, ertrinkt, vom Blitz getroffen wird, erfriert, verbrennt oder einfach von einem Gegner – und sei er einfach eine Ziege, die man ärgert – besiegt wird, die ganze Welt kann eine potenzielle Todesfalle sein. Und ja, so ist das Leben nun einmal, wenn man versucht im Gewitter einen Berg zu erklimmen oder in einem dünnen Shirt durch den Schnee stapft.

Tolle Grafik, seltsam viele Tasten und atmosphärische Musik

Viele Menschen mögen den papierartigen look nicht, den die letzten Zelda-Titel und besonders Spiele wie Wind Waker hatten. Statt 3D-Animation, die „echte Welt“ schreit, spielt die Reihe schon seit längerem mit einem Stil, der eher versucht wie ein Bilderbuch zu wirken. Persönlich finde ich genau dies sehr, sehr schön, denn das Spiel erzählt eine Geschichte – ein Märchen, wenn man so möchte –, welches durch die gängige 3D-Animation mit highend-Texturen schnell wie jedes andere open World-Fantasy-Spiel wirken würde und nach wenigen Jahren veraltet wirkt.

Stattdessen wagt Nintendo etwas anderes und gibt Breath of the Wild einen Stil, der malerische Landschaften – nun ja – wie gemalt aussehen lässt. Dies erschafft wunderschöne Bildwelten, die man stundenlang betrachten möchte. Einziger Wermutstropfen: Manchmal sind die Animationen nicht ganz auf den Punkt. So greift Link beim Klettern in die Luft.

Auch an die vielen Tasten, die gleichzeitig im Kampf gedrückt werden müssen, wirken im ersten Moment etwas zu kompliziert. Ja, der neue Nintendo Switch Controller hat 18 Tasten, aber müssen sie wirklich alle bei einem Spiel eingesetzt werden? Zudem sind die beiden Joysticks, die auf unterschiedlichen Höhen des Controllers liegen, nicht ganz optimal platziert, aber dafür kann das Spiel ja nichts.

Wenn man sich auf etwas bei Zelda verlassen kann, dann sind es Hühner und Krüge. Und natürlich auch der wirklich sehr gute Soundtrack. In diesem Fall stammt die Musik von Manaka Kataoka, der auch schon den Soundtrack für The Legend of Zelda: Spirit Tracks und Animal Crossing: New Leaf lieferte. Egal in welcher Situation, die Geräusche und Lieder passen perfekt zur Stimmung. Mal schicken die Lieder den Spieler auf die Reise in eine friedlichere Zeit, mal warnen sie ihn vor drohender Gefahr. Dabei werden altbekannte Lieder wie Zeldas Wiegenlied wieder aufgegriffen und subtil erneuert.

Zu recht gehypt?

Es ist vollkommen verständlich, dass Breath of the Wild solch fantastische Rezensionen bekommen hat. Die Grafik und der Sound sind unglaublich beeindruckend. Die komplette Atmosphäre des Spiels ist einfach nur toll. Spieler, die die alten Spiele kennen, werden sich über kleine Details – Die Zitadelle der Zeit, Krogs, Impa – freuen können, während neue Spieler ein wirklich großartiges Spiel vorfinden.

Das Gameplay ist nicht unbedingt revolutionär, zeigt jedoch, dass Nintendo vollkommen in der Gegenwart angekommen ist und nicht nur Spiele für Kinder und casual gamer produziert. Persönlich hätte ich mir noch mehr Handlungsszenen gewünscht, aber da ist ja jeder Spieler anderes.

Nach gut 80 Stunden Spielzeit habe ich die Haupthandlung, 3/4 der Schreine, etwa die Hälfte aller Krogs, alle Erinnerungen und einen guten Teil der Nebenquests erledigt. Aber, nach so vielen Stunden ist eben noch genug in Hyrule übrig, was entdeckt werden kann und was ich entdecken möchte. Und im Zweifelsfall kann man einfach mit seinem Pferd in den Sonnenuntergang reiten und die wundervolle Atmosphäre genießen.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist für Wii U und Nintendo Switch erhältlich (Jetzt bei Amazon kaufen)

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Nom Nom Galaxy: Mit Robotern im Weltraum Suppen produzieren [Videospielkritik]

Nom Nom Galaxy für die Playstation 4 ist einer dieser Indietitel, von dem gefühlt kein Konsolenspieler etwas gehört hat, bevor es bei Playstation Plus als kostenloses Monatsspiel auftauchte, inklusive mir. Dabei macht es genauso süchtig, wie es knuffig ist.

Das Spiel aus dem Jahr 2015 folgt einer relativ einfachen Handlung: Am Anfang einer jeden Mission landet man auf einem unbekannten Planeten. Auf diesem gilt es Zutaten für Suppen zu finden, Rezepte zu erforschen, Pflanzen anzubauen und fertige Suppen mit Raketen auf andere Planeten zu liefern. Trifft man den Geschmack der Bevölkerung gibt es Punkte. Schafft man es vor seinem Gegner genügend Suppen zu produzieren, so gewinnt man die Mission. Doch Vorsicht ist geboten: den finsteren Gegenspielern ist jedes Mittel recht um den Suppenmarkt zu erobern und so ist man auch nicht vor Angriffen aus dem All geschützt.

Nom Nom Galaxy Ingame-Bild

Nom Nom Galaxy Ingame-Bild. Quelle: playstation.com

Die Spielmechanik erinnert währenddessen an Spiele wie Terraria aus dem Jahr 2011. Mit einer Säge und seinen bloßen Fäusten ausgerüstet buddelt man sich durch die Erde, baut Material für die eigene Suppenfabrik ab und sammelt Zutaten, die überall auf dem Planeten wachsen. Verkompliziert wird der Abbau durch Erdrutsche, Wassereinschlüsse, zurückschlagenden Pflanzen wie den Monstertomaten und der Tatsache, dass man auf fremden Planeten nicht Atmen kann und somit darauf achten muss, dass einem der Sauerstoff nicht ausgeht.

Klar, diese Mechanik fasst im Grunde alle farming Spiele der letzten Jahre zusammen. Im Grunde könnte man sagen, dass es sich um eine Art Minecraft in 2D handelt. Dennoch gibt es ein paar entscheidende Unterschiede, die das Spiel positiv aus einer großen Masse von ähnlichen Spielen hervorhebt.

Terraria mit Spielende

Während es bei vielen Spielen dieser Kategorie mehr oder weniger darum geht endlos weiter Materialien zu sammeln und neue Gebäude zu bauen oder eventuell noch die eigene Ausrüstung zu verbessern, gibt es bei Nom Nom Galaxy jeweils abgeschlossene Level mit einem fest definierten Spielziel. Zum einen steht natürlich die möglichst schnelle Suppenproduktion im Vordergrund, zum anderen versucht man über alle Missionslevel hinweg alle Zutaten und Rezepte zu entdecken.

Zudem gibt es eine sehr gut geregelte Tagesgrenze, die das Spiel zusätzlich erschwert. Nach einigen Minuten endet euer Tag und ein neuer beginnt. Zutaten die bis dahin nicht verwendet wurden, verfallen. Ihr müsst euch also gegen Tagesende bemühen all eure Zutaten schnell zu verwerten. Gerade zu beginn des Spiels unterschätzt man diesen Faktor schnell und verschwendet dadurch wertvolle Lebensmittel, die an anderer Stelle dann fehlen.

Wer die Missionen alleine zu langweilig findet kann im lokalen Kooperations-Modus mit einem Freund zusammen spielen oder sich über das Internet mit Freunden und Fremden zu Spielen treffen. Außerdem bietet das Spiel auch einen „Endlosmodus“, indem man ohne Missionsziel ewig lange Planeten erforschen und neu neue Suppen entdecken kann.

50er-Jahre-Plakatoptik und heitere Fiesta-Musik

Die Grafik besteht aus einem recht hübschen Mix verschiedener Stile. Zum einen findet man ‚klassische‘ Elemente aus anderen mining-Spielen. Die 2D-Grafik, bei der man sich in vier Himmelsrichtungen bewegen kann, die Pixeloptik, die fast schon an Spiele der 80er- und 90er-Jahre erinnert und natürlich die Einfachheit der Umgebung.

Gleichzeitig sehen die Texturen, Textfelder und Detailmodelle eher aus wie Werbeplakate der 50er-Jahre. Verstärkt wird dieser Effekt durch papierartige Texturen, die über die einzelnen Modelle gelegt wurden und natürlich der Farbgebung, die die Farbwelt eben jener Werbeposter aufnimmt. Besonders intensiv sieht man diesen Effekt bei den kleinen Rezeptkarten, die eingeblendet werden, sobald ein neues Rezept gefunden wurde.

Die Musik überzeugt vor allem durch ihre fast vollständige Unauffälligkeit. Sie begleitet den Spieler nebenbei, ohne hektisch oder aufdringlich zu wirken. Nur gegen Ende eines Tages erinnert sie einen eindringlich daran, dass man sich in Sicherheit bringen sollte. Auch bei Angriffen warnt sie einen, sowie sie sich auch bei Erfolgen mit dem Spieler freut. Die kleine Fiesta-Musik, die in diesen Momentan ertönt, wird zu einem freudigen Begleiter.

Kurzweiliges Spiel für vergnügte Stunden zu zweit

Die Optik, die abgeschlossene Musik, der Stille Humor, der Titel und der lokale Kooperations-Modus haben gemeinsam dafür gesorgt, dass ich recht schnell relativ süchtig nach diesem Spiel geworden bin und es mehr oder weniger innerhalb eines Wochenendes mit meinem Freund durchgespielt habe. Es war mal wieder schön ein Spiel zu spielen, bei dem man innerhalb von kurzer Zeit das Ende erreichen kann.

Natürlich gibt es keine wirkliche Handlung, aber für einen vergnügten Spieleabend zu zweit, braucht es nicht immer eine aufwendige Story um gemeinsam Spaß zu haben. Mir hat das Spiel sehr viel Spaß gemacht und ich kann es euch allen nur sehr ans Herz legen. Ich glaub auch für Paare, bei denen einer nicht unbedingt gerne zockt, ist dies eine gute Möglichkeit um gemeinsam etwas zu spielen.

// Das Spiel ist übrigens auch für den PC erschienen.

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Videospielherbst [SaSo]

Mit dem Herbst kommen bunte Blätter, Strumpfhosen und Pumkin-Spiced-Latte wieder zum Vorschein. Für Medienenthusiasten bedeutet diese Zeit jedoch vor allem eines: Neue Filme, neue Serien und neue Videospiele. Also bekommt ihr in den nächsten Wochen meine Empfehlungen zu allen ‚Medien‘, die ihr nicht verpassen solltet oder auf die ich mich zumindest sehr freue.

Das erwartet euch im Herbst: Assassin's Creed Syndicate, Zelda Triforce Heroes, Life is strange, Disgaea 5, Mega Woll Yoshi und Animal Crossing: Happy Home Designer

Assassin’s Creed Syndicate

Auf Assassin’s Creed freue ich mich tatsächlich bei jedem Teil aufs neue, außer bei diesem. Nach dem mehr oder weniger schlechtem Unity aus dem letzten Jahr, hatte ich dieses Jahr absolut keine Erwartungen an den neuen Teil. Meine Erwartungen konnten also nur übertroffen werden. Und das wurde sie auch: zu Recht! AC Syndicate wartet mit einer großartigen Grafik, toller Musik, einem großartigem Setting und einer spannenden Handlung auf. Abwechselnd schlüpft man in die Rollen der Assassinen-Zwillinge Evie und Jacob und versucht mit ihnen – mitten in der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts – Londons Arbeiter zu befreien. Großartig!

Erschienen für PC, PS4 & XBox One

Zelda Triforce Heroes

Ich bin nicht unbedingt der größte Zelda-Fan, aber mit einem Toon-Link-Spiel kann man mich immer ködern! In Triforce Heroes schlüpft ihr in die Rolle von Link und müsst durch kämpfen und Rätsel lösen die Prinzessin retten. Doch dieses mal seid ihr nicht alleine. Wieder einmal helfen euch zwei weiter Helden. Gesteuert werden können diese entweder von euch oder von zwei Freunden, mit denen ihr das Spiel gemeinsam spielen könnt. Es ist zwar nicht das große Zelda-Spiel, auf das alle warten, aber es ist super niedlich und macht verdammt viel Spaß.

Erschienen für Nintendo 3DS

Life is strange

Jaja, ich weiß, dass Life is strange schon länger draußen ist, aber endlich ist Staffel 1 vollkommen abgeschlossen. Schlüpft in die Rolle von Max, einer introvertierten Studentin, die eines Tages feststellt, dass sie durch die Zeit reisen kann. Im Laufe des Spiels werdet ihr immer wieder vor die Wahl gestellt, ob ihr eure Entscheidung noch einmal durch einen Zeitsprung korrigieren möchtet. Denn jede Entscheidung hat Auswirkungen auf die Zukunft!
Das Spielprinzip ist nicht unbedingt neu, aber sehr ist sehr beeindruckend umgesetzt. Die Grafik gefällt mir nicht unbedingt gut, erschafft aber eine gute Atmosphäre. Sehr empfehlenswert für alle Spieler, die nicht mega viel Zeit haben.

Erscheinen für PC, PS3, PS4, XBox 360, XBox One

Disgaea 5

Zu diesem Spiel habe ich letztens schon eine Review geschrieben und weil ich so begeistert von dem neuesten Teil der Disgaea-Reihe bin, gehört er natürlich in diese Liste. Bei diesem sehr japanischen Spiel schlüpft man in die Rolle einer Gruppe von Dämonen-Rebellen, die die Unterwelt befreien wollen. Das rundenbasierte Taktikspiel trumpft dabei mit einer ordentlichen Menge Niedlichkeit und Sarkasmus. (Um das Spiel zu verstehen muss man keinen der Vorgängerteile gespielt haben.)

Erschienen für PS4

Mega Woll Yoshi

Der Mega Woll Yoshi ist nicht wirklich ein Videospiel, kann als Amiibo aber einige Spiele unterstützen. Der riesige Yoshi ist einfach unglaublich niedlich und wundervoll!!!

Erscheint am 27. November für Nintendo Wii U & 3DS

Animal Crossing: Happy Home Designer

Auch beim Happy Home Designer können Nintendo-Fans ordentlich meckern, denn, es ist kein vollständiges Animal Crossing. Stattdessen hat Nintendo eine der beliebtesten Spielekomponenten genommen und daraus ein eigenes Spiel gemacht: Das Häuser einrichten. Ich finde es witzig und niedlich, kann aber verstehen, dass man dieses Spiel nicht genauso intensiv spielen kann wie beispielsweise ACNL. Und ich finde es nicht schlimm, denn manchmal müssen Spiele auch einfach ein Ende finden.

Erschienen für Nintendo 3DS

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Disgaea 5: Alliance of Vengeance [Gamereview]

Endlich, der fünfte Teil von Disgaea ist nun auch in Europa erhältlich. Das Nippon Ichi-Videospiel für die Playstation 4 wartet dabei mit allerhand feinen Neuerungen und einer komplett neuen Handlung auf, die Disgaea-Fanherzen ein wenig höher schlagen lässt.

Erzählt wird dieses Mal eine Geschichte aus der Unterwelt, bei der fast alle Bereiche der Netherworld von einem Herrscher erobert wurden. Killian, ein Dämon, über den man außer seinem Namen zunächst nichts weiß, Seraphena und Red Magnus schließen sich zu einer Allianz zusammen um den Eroberer zu stoppen und verlorene Gebiete zurückzuerobern.

Grundsätzlich folgt die Handlung gewohnten Mustern. Mysteriöser Protagonist, rothaarige Frau, die die Prinny’s herumkommandiert und ein Muskelprotz und fertig ist das Grundspiel. Dann füge man einen Haufen süßer Prinny’s, einen potenziellen Anhänger des Himmels, einen Held und einen fiesen Gegner hinzu und verschweige Details über die Vergangenheit des Helden: Fertig!

Trotz allem funktioniert diese Mischung und der Humor der Entwickler auch Jahre nach dem ersten Teil der Reihe. Außerdem eignet sich diese Handlung auch für diejenigen, die noch keines der anderen Spiele gespielt haben, denn was die Netherworld ist, was Prinny’s sind – Pinguinartige Geschöpfe, die Seelen von Toten darstellen – und wie das Spiel funktioniert, wird recht schnell nebenbei erklärt.

Zum eigentlichen Spielepart des Spiels

Wie von Nippon Ichi gewohnt, handelt es sich um ein Spiel, welches zwischen Anime-cut-scenes, Dialogen und Kämpfen hin und her wechselt. Die Kämpfe werden dabei als rundenbasiertes Taktikspiel ausgefochten, bei denen jede Figur eine gewisse Anzahl an Schritten und unterschiedliche Angriffsmöglichkeiten hat. Sind alle Gegner besiegt ist die „Stage clear“ und es geht zur nächsten. Mit jedem gewonnen Kampf geht dabei die Handlung ein Stück voran.

Auch in diesem Teil kann man sein Team selber zusammenstellen. Es können neue Figuren erstellt, Kampfklassen zugeordnet und ausgerüstet werden. Durch Kämpfe werden die Figuren stärker und durch zusammenarbeit mit anderen Teammitgliedern vervielfachen sie ihre Stärke im Kampf.

Soweit ist alles gleich geblieben. Was sich jedoch geändert hat sind ein paar Feinheiten, die die Spielmechanik erheblich beeinflussen. Feinde können nun gefangengenommen und verhört werden. Die Fähigkeiten leveln sehr viel langsamer, so dass es länger dauert, bis man große Massenzauber bewerkstelligen kann. Es gibt nun einen ziemlich krassen Revengemodus, indem Figuren stärker angreifen und in den Figuren sehr schnell geraten, wenn Figuren des eigenen Teams angegriffen werden.

Kaufen oder nicht kaufen?

Du stehst auf niedliche Animes, verrückte japanische Musik, skurrilen sarkastischen Humor und taktische Kämpfe? Dann ist das Spiel genau für dich (ja, dich du Leser da draußen) gedacht. Disgaea 5 überzeugt nämlich genau mit diesen Dingen, die es für mich beinahe perfekt machen. Sera ist manchmal etwas anstrengend, aber auch sehr cool, und Killian ist einfach eine fantastische Figur.

Übrigens sind in der normalen Spielebox ein Artbook und ein Soundtrack enthalten. Hui!

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7 Geschenkideen für Nerds [SaSo]

Oh Gott, oh Gott, Weihnachten ist nicht einmal mehr zwei Wochen entfernt. Die dritte Kerze am Adventskranz brennt bereits und der erste Schnee ist auch schon gefallen. Der Druck die letzten (oder gar ersten) Weihnachtsgeschenke zusammenzubekommen wird also immer größer.

Heute geht es um mein Lieblingsthema: Nerdgeschenke! Geekige Geschenke gibt es mittlerweile Haufenweise. Auf Kingplayer und getdigital findet man viele schönen Nerdkram. Während sich Kingplayer eher auf Anime- und Videospiel-Merchandise spezialisiert hat, findet man auf getdigital lustige Gadgets und Geekkram.

Abgesehen davon finde ich, dass diese Sachen sehr schöne Nerdgeschenke sind:

Geschenkideen für Nerds und Geeks

*Die Bilder stammen aus den unten verlinkten Shops

1. Pikachu Schlafanzug

Dieser sehr niedliche Jumpsuits ist nicht nur sehr weich, sondern vor allem sehr gemütlich. Jedes Nerdmädchen sollte diesen Schlafanzug besitzen!
Gefunden auf Amazon.de

2. Videospiele

Spiele sind vielleicht nicht unbedingt das preiswerteste Geschenk, kommen aber sicherlich immer gut an. Wichtig ist nur darauf zu achten, dass ihr die richtige Konsole erwischt. Wenn ihr euch nicht sicher seid, welches Spiel ihr holen sollt oder euch ein Spiel einfach zu teuer ist, dann könnt ihr immer noch einen Gutschein für einen der Konsolen- oder Steam-Shops holen.

3. Handheld mit Spiel

Das teuerste Geschenk auf dieser Liste ist mit Abstand ein Handheld mit Spiel. Den 2DS gibt es mit einem Spiel (z.B. dem sehr guten Mario Kart) bereits für 130€. Das Bundle gibt es auch in anderen Ausführungen. Wer nicht so der Nintendo-Fan ist, der kann sich natürlich auch für eine PS Vita entscheiden…
Gefunden auf Amazon.de

4. Raspberry Pi

Ein sehr schön geekiges Geschenk ist der Raspberry Pi, ein winziger Computer, der leicht selber programmiert werden können. Den ungefähr handgroßen Computer gibt es in unterschiedlichen Ausführungen.
Gefunden auf: Amazon.de

5. Amiibo

Sehr, sehr süß und vor allem praktisch – wenn man eine Wii u besitzt – sind die Amiibos. Diese Figuren sind wunderbar niedlich und dekorativ. Außerdem können sie in verschiedenen Spielen, z.B. Smash Bros., verwendet werden. Pikachu und Samus sind gerade meine Favoriten.
Gefunden auf: Amazon.de

6. Sackboy Kuscheltier

Ein vollkommen nintendoloses Geschenk – huch, hier gibt es wirklich einen krassen Nintendo-Überhang gerade ^^“ – ist dieses Sackboy Kuscheltier. Auch ihn gibt es in verschiedenen Ausführungen. Unter anderem in einem Pandakostüm.
Gefunden auf: Amazon.de

7. Nerdige Ausstechförmchen

Neben den Star Wars-Austechförmchen bietet Totalum eine breite Auswahl an Keksformen an. Darunter Harry Potter-Symbole, eine Tardis oder auch diverse SUperheldensymbolen.
Gefunden auf etsy.com/Totalum


*Die Amazon-Links sind mit dem Amazon-Partnerprogramm erstellt worden.

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„Everybody wants to rule the world“

Vermutlich einen der coolsten Soundtracks des Jahres bietet Assassin’s Creed Unity. Gerade die sehr düstere Version von Everybody wants to rule the world (im Original von Tears for Fears und für das Spiel als Cover von Lorde) hat es mir sehr, sehr, sehr angetan:

 

„There’s a room where the light won’t find you
Holding hands while the walls come tumbling down
When they do I’ll be right behind you“

Das Lied wird sich übrigens auch im Soundtrack für den dritten Teil der Tribute von Panem-Reihe finden lassen.