Heute gibt es Fotos der letzten Kleidung… bald gibt es wieder einen sinnvollen Text.

Tag 252: Strickjacke Mister*Lady, Top, Shorts und Gürtel Primark, Strumpfhose Gina Tricot, Schuhe Lili
Noch 111 Tage!!!
Hach, der Frühling kommt langsam. Heute war es fast den ganzen Tag schön und mit Tulpen und Hyazinthen im Zimmer (inspiriert durch Provinzkindchen) sieht schon alles viel schöner aus. Die erste Hausarbeit ist zu 100% fertig, von meinem Küchenboden kann man wieder sehr gut essen und ein wundervolles 70er Jahrekleid darf ich mein eigenen nennen. Alles in allem ein sehr guter Tag. Leider leide ich haarmäßig gerade arg vor mich hin. Was soll man bloß mit den Dingern machen? Abschneiden? Färben? Mal sehen… am Wochenende werde ich die irgendwie umgestalten lassen.
Damit es nicht wieder liegen bleibt:

Tag 247: Strickjacke, Haarband und Top H&M, T-shirt und Rock Pimkie, Strumpfhose Gina Tricot, Uhr Fossil

Tag 248 (10.03.2011): Oberteil Primark, Rock Pimkie, Strumpfhose Gina Tricot, Schmetterlingsohrringe unbekannt
Und weil es so schön und daher auch Titelgeber des heutigen Blogeintrags:
oder auch: Darum glitzert jetzt alles, was ich besitze!
Whao, dieses mal ist Souli-kun tatsächlich hier her gekommen. Das letzte Mal war er glaub ich im September hier. Danach konnte er nie kommen, weil im letzten Moment immer noch etwas dazwischen gekommen ist. Naja, dafür wollten wir die zwei Tage dieses mal richtig gründlich nutzen. Leider sind wir zwischendurch ein bisschen wahnsinnig geworden und haben beschlossen Karneval feiern zu wollen. Obwohl meine Vorurteile mir ganz laut in die Ohren geschrien haben und meinten: es ist alles überteuert, Getränke kosten mindestens doppelt so viel wie sonst (wtf 2 oder 3€ für Kölsch statt 1,40! Leute!!!, die Musik ist schrecklich, alle Menschen sind nur betrunken, alles ist überfüllt (naja zu der schlimmen Musik kann man eh nicht tanzen…). . .
All dies hat uns aber nicht abgehalten. Da wir jedoch keine Kostüme hatten ging es auf in das nächste Karnevalsgeschäft. Nach 2,5 Stunden waren wir endlich fertig und irgendwie haben wir das geholt, was wir direkt am Anfang in der Hand hatten, obwohl zwischendurch diese sehr gruseligen Masken zur Auswahl standen:

Im Endeffekt hatten wir recht hübsche weiße Masken (Souli einen Zylinder) und schwarze Kleidung an. Und irgendwie dachte ich, dass Glitzerspray für die Haare sicherlich ganz cool wäre. Leider hat das Zeug erst das komplette Bad und dann meine komplette Wohnung angeglitzert. Dafür sah mein Kopf einen Abend lang aus wie einen Diskokugel. :3 Leider war das Karnevalsfeiern genauso schlecht wie erwartet und wurde dadurch gekrönt, dass meine absolute Hassband (wäks Scooter) gespielt wurde.
Samstag ging es dann entspannt in die Stadt (yuhu wieder neue Filme ^^) und danach chic Sushi essen. Danach war ich ca eine Stunde nicht mehr ansprechbar, weil ich durch das absolut leckere Essen und die ruhige Atmosphäre im Restaurant (draußen tobte der Karnevalswahnsinn vor sich hin) habe ich einen neuen Zustand der Entspannung erreicht. Abends düste Souli dann wieder weg und irgendwie hat mich meine Mitbewohnerin davon überzeugt mit ihr und ein paar Leuten noch einmal Karneval feiern zu gehen. Ja, ich lerne aus Fehlern nicht ._. Zumindest hatte ich ein wesentlich besseres Kostüm für den Samstag parat. Mit Diadem, massenweise weißem Makeup und schwarzem Rock ging es also als Black Swan raus in die Nacht. Dieses mal jedoch wesentlich besser, da wir in einem Laden waren, in welchem auch sehr viel normale Musik gespielt wurde (hui Mando Diao lief auch *-*). War also alles in allem dann doch noch sehr gelungen.
Leider hat mich der Schlafmangel am Sonntag vollkommen ausknocken. Freitag vor 7 aufstehen und dann wenig schlafen + von Samstag auf Sonntag sehr wenig Schlaf hat sich dann doch bemerkbar gemacht. Dafür hab ich dann sehr erfolgreich Sonntag Sailormoon R zu gucken. Gestern wurde dann die wunderbare erste Hausarbeit fertig gestellt und heute weiter Sailormoon R geguckt. Yuhu morgen wieder Arbeit und dann ist schon fast wieder Wochenende (naja hab ja eh Ferien xDD).
Getragen?
Yuhu nur noch 119 Tage.
Mein ganzes Zimmer glitzert übrigens immer noch o_O
Hallo ihr lieben Leserlein, die den Blog scheinbar auch besuchen, wenn es nichts neues gibt. Leider ist das Real Life ganz böse über mich hineingebrochen. Leider habe ich mich mit Souli-kun über One Piece unterhalten, dann festgestellt wie viele Folgen mir noch fehlen und dann sehr besessen weiter geguckt. Unterbrochen wurde das dann von Kommilitonen von mir, die vorschlugen abends weg zu gehen. Dazu kam ein Kinobesuch des wunderbaren Films The Kings Speech (nicht umsonst gehypt), mein Bruder der mit mir zur Klubbinglesung es wunderbaren Finn-Ole Heinrichs + Spaceman Spiff ging und das Wochenende bei mir rumhing, noch mehr Treffen mit Kommilitonen, eine Geburtstagsfeier, die Oscarnacht und noch viel mehr Folgen von One Piece. Dies alles hat mich irgendwie sehr beschäftigt. Hinzu kam dann auch noch, dass ich Arbeiten gehen durfte und an meinen Hausarbeiten sitze.
Das war die Kurzfassung, hier kommt jetzt alles in wunderbarer Ausführlichkeit [oder auch: Dinge die niemand wissen möchte und die trotzdem auf diesem Blogstehen]:
Sicherlich habt ihr alle schon etwas von diesem Film gehört, um welchen man im Zuge der Oscarverleihung nicht wirklich herum kam. Der Film erzählt die Geschichte von George VI, dem Vater von Elisabeth II, der momentanen Königin Englands. Als zweiter Sohn des Königs muss er immer wieder in der Öffentlichkeit Reden halt. Leider stottert er seit Kindheitstagen. Die vielen Sprachtrainer scheinen ihm nicht helfen zu können. Also wendet sich seine Frau (Helena Bonham Carter) an einen etwas ausgefallenen Arzt, der versucht durch Psychologie seinem Patienten zu helfen. Als dann der König stirbt und sein älterer Sohn auf den Thron verzichtet soll Albert plötzlich den Thron besteigen und damit direkt in das Rampenlicht rücken. Und dies passiert ausgerechnet kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, so dass das Volk ihn mehr den je braucht.
Das ganze klingt zunächst sehr dramatisch und die Erwartung hatte ich auch als ich ins Kino ging. Colin Firth (Tatsächlich Liebe, Bridget Jones’s Diary, Stolz und Vorurteil) finde ich ohnehin meistens zu steif. Überraschenderweise ist der Film jedoch sehr amüsant. Den Filmemachern ist es gelungen sehr gute Übergänge zwischen sehr ernsten hin zu sehr komischen Szenen zu schaffen. Dadurch wird der Film aufgelockert und wirkt sehr kurzweilig. Der bezaubernde britische Akzent übernimmt dann noch den Rest. Ein wirklich wundervoller Film, der gerne schnell auf DVD erscheinen darf.
Okay, jeder nicht-1LIVE Hörer wird nicht wirklich etwas damit anfangen können. 1LIVE ist quasi der Radiosender in NRW für junge Menschen. Dieser wiederum hat ein Format Namens 1LIVE Klubbing. Dabei lesen Autoren eine Stunde lang am Freitag Abend aus ihrem Buch vor. Dazu gibt es Musik und Mike Litt stellt Fragen an den Autor. Das ganze wird live im Radio übertragen, aber es gibt auch die Möglichkeit im wunderbar kleinen 1LIVE Salon herumzusitzen und dem Autoren direkt vor Ort zuzuhören. Netter Weise gibt es dafür Karten umsonst. Man trägt sich dafür in einen digitale Liste ein und mit viel Glück bekommt man Karten für die Lesung der Wahl. Bei mir war das die Lesung von Finn-Ole Heinrich. Diesen wunderbaren, jungen Autoren haben mein Bruder und ich irgendwann per Zufall bei Klubbing gehört und waren begeistert. Darauf wurden erst einmal alle Bücher von mir gekauft und verschlungen. Die Geschichten, die er erzählt beginnen recht normal und fallen dann in ein böses Loch von Depressionen, Eifersucht oder sonstigen düsteren Gefühlen. Unterlegt wird das ganze mit wundervollen Wortspielen. Mein absoluter Liebling ist dabei das Buch Gestern war auch schon ein Tag. Jedenfalls hat Finn-Ole Heinrich sich nun mit Spaceman Spiff einem Musiker [vergleiche hierzu diesen Blogartikel] zusammengetan, der die Geschichten mit Geräuschen unterlegt hat. Das dadurch entstandene Hörbuch Ich dreh den Kopf du drehst den Kopf ist nun eine kleine, akustische Sensation. Und eben jenes wurde nun bei Klubbing vorgestellt uuuund mein Bruder und ich hatten Karten. Es war wirklich wundervoll. Live wirkte es sehr gut, es wurden neue Lieder von Spaceman Spiff gespielt, gute Ausschnitte vorgetragen uuuund ich konnte mein Buch signieren lassen (yuhu, Freude!). Solltet ihr die Möglichkeit haben einen der beiden live zu sehen, dann nutzt sie. Sonst holt euch definitiv CDs bzw Bücher der beiden.
Oder: Warum man es lieben sollte und warum man es hassen kann. Irgendwie ging die letzte Staffel schon echt sehr lange. Wenn ich so zurückdenke kommt mir die Handlung auf dem Sabaody Archipel sehr weit entfernt vor. Aber irgendwie sind die neuen Folgen doch sehr großartig, nicht? Leider bestehen viele der Folgen aus Rückblicken. Ehhh ich will nicht zum zwanzigsten mal sehen was auf Sabaody passiert ist, sonder es soll bitte mit der Handlung weiter gehen! Doofer Weise kommt am Anfang jeder Folge ein Rückblick und genau dieser wird teilweise noch einmal in die Folge eingebettet, so dass man locker 10 Minuten jeder Folge überspringen kann. Was soll das bitte? Klar muss man immer eine Woche warten, aber man vergisst doch nicht alles, was in der Woche davor passiert ist + man hat anfangs den Rückblick dafür.
Irgendwie meinen auch viele Menschen, dass One Piece nach so langer Zeit (über 600 Kapitel, beinahe 500 Folgen) nicht mehr spannend sein kann. Stimmt aber nicht. Während Detektiv Conan irgendwann nur noch aus Fällen besteht und die Handlung komplett zusammenbricht, bzw. immer nur sehr, sehr kurz vorangetrieben wird, passiert bei One Piece immer wieder etwas neues. Auch das große Aufregerthema (2Y) finde ich nicht schlimm. Bei Dragonball ist das gleiche passiert (sogar in viel stärkerem Ausmaß) und es hat der Handlung nicht geschadet, im Gegenteil. Das wären nur Fillerfolgen geworden. So geht es beschleunigt weiter. Yeah! Ähm bevor ich jetzt wirklich böse spoiler hör ich auf. Eh, aber das ist schon echt cool *-*
Oder auch: Die Nacht in der ein Blogeintrag spurlos verschwand. Wie jedes Jahr findet dieses Event mitten in der Nacht statt. Von 2:20 bis 5:50 wurden die Oscars bzw der Academy Award verliehen. Das Ding ist sehr lang und erfordert viel Koffein und Durchhaltevermögen. Eigentlich wollte ich Live Bloggen hab es dann aber doch sein lassen und den Blogeintrag, der dies ankündigte wieder gelöscht. Die Idee war dann doch eben doof, da ich feststellen musste, dass ich übermüdet nicht mehr tippen kann. Leider musste U-kun das ausbaden, den ich die ganze Zeit bei Facebook vollgespamt habe. Wenn man sich die Einträge jetzt anguckt machen die einfach keinen Sinn mehr: „Wobei Chanel No 5 schon ect kam, aaaaaaber die Werbung ist einfach schön.“ Ja… das macht keinen Sinn.
Alles in allem war die Nacht jedoch trotzdem spannend. Wenn man fast alle Favoritenfilme gesehen hat macht die ganze Veranstaltung auch mehr Spaß.

Tag 235 (25.02.2011): Sweatshirtjacke unbekannt, Top und Jeans H&M, Tanktop Primark, Socken selbstgemacht von meiner Mum (ohne die wären meine Füße in meiner Wohnung erfroren), Uhr Fossil

Tag 240 (02.03.2011): Strickjacke H&M, T-shirt Colosseum, Rock Zara, Strumpfhose C&A, Kette vintage (von meiner Großmutter)
Man könnte stattdessen auch Audrey und Andie schreiben. Na, weiß jemand worum es heute gehen wird? Es geht heute natürlich um die Filme Frühstück bei Tiffany mit der wundervollen Audrey Hupburn und Pretty in Pink mit Molly Ringwald. In beiden Filmen geht es um Freiheit, Außenseiter, Liebe und einen sehr prägenden Modestil. Audrey Hupburn verkörpert als Holly Golightly eine etwas abgedrehte New Yorkerin, die durch ihre Extrovertiertheit auffällt. Eines Tages trifft sie auf Paul Varjak, mit dem sie sich auf Anhieb versteht. Bald wird jedoch klar, dass die beiden nicht nur befreundet sein können. Da Holly jedoch um des Geldes Willen heiraten möchte kommt eine Liebesbeziehung mit Paul, einem erfolglosen Schriftsteller, für sie nicht in Frage. Auch Molly Ringwald hat in Pretty in Pink als Andie Walsh Probleme mit Geld. Während Holly jedoch nur mit Männern mit Geld ausgehen möchte ist Andies Problem, dass der Junge den sie mag Geld hat, während sie aus ärmlichen Verhältnissen kommt und mit ihrem eigenen Stil eine Schulaußenseiterin ist.
Beide Filme stehen heute für einen bestimmten Zeitgeist und zeigen einen kleinen Umbruch mit traditioneller Mode. Audrey Hupburns Stil aus dem Film ist heute legender. Wer erinnert sich nicht an das schwarze Kleid, die Perlenketten und die große Sonnenbrille? Etwas extravagant und auffällig und gerade dadurch so großartig und neu. Molly Ringwald ist vielleicht nicht genauso berühmt wie Audrey Hupburn, fällt jedoch mit ihrer Kleidung sehr stark auf. Während ihre Mitschüler in typischer 80er Jahre Kleidung durch die Schule laufen trägt sie selbstgenähte Kleidung (viel Spitze, Blümchen, Rosa und Weiß) und Vintagestücke. Damit wirkte sie damals noch sehr außergewöhnlich, würde heute jedoch beinahe nicht auffallen.
Hui und Scarletsreich ist mit neuem Layout wieder online. Ich liebe den Header, aber irgendwie muss ich mich mit den Farben (vor allem dem orange…) erst noch anfreunden. Schaut doch mal besucht o_o
So, so und wieder ist ein sehr cooles, wenn auch recht anstrengendes Wochenende vorüber. Nachdem ich am Freitag arbeiten war, dann schnell in den Zug nach Hause gesprungen bin war der Tag ja schon fast um. Hab den Abend mit Souli herumgegammelt und Unser Song für Deutschland geguckt. Taken by a Stranger war zwar mein Favorit, aber irgendwie hab ich nicht damit gerechnet, dass das Lied gewinnt.
Der Samstag fing sehr entspannt an. Hab mit meinem Bruderkeks herumgegammlt (aka. Youtubevideos und Filme gucken) und mich mit Freundinnen getroffen. Danach sollte es zum Tanzen gehen. Irgendwann wurde aufgedreht herumgetanzt und alle Lieder mitgegröllt. War sehr genial und hätte fast noch länger dauern können. Um 4:30 ging es dann fein ins Bett. Leider hat mein Bruder heute Geburtstag, so dass ich um 10 raus musste. Der Tag ist irgendwie in einem Schleier von Müdigkeit untergegangen. Zumindest gab es leckere Torte und auf dem Weg nach Hause (yuhu zwei Stunden Zug fahren -_-) hab ich in einem Zeitungskiosk die Sonderausgabe des Rolling Stone zum Thema The Beatles – Die 100 besten Songs entdeckt, welches mein kleines Herz höherschlagen lassen hat. Das Heft behandelt 121 Seiten lang die Entstehungsgeschichten der Lieder, ihre Erfolge und verbindet damit Zitate der Bandmitglieder und Fotos mit ihnen. Sehr wundervoll *-*
Sooooooooooooooooo und nun die Fotos der letzten Tage (ich sollte die wirklich häufiger hochladen…):

Tag 225 (15.02.2011): Haarspange, Tank-Top, Top und Jeans H&M; Strickjacke unbekannt; Schuhe Converse; Baum Ficus Benjamini (Liebe!)

Tag 227: Strickjacke unbekannt, T-shirt H&M, Rock und Strumpfhose Pimkie, Kette Vintage (Großmutter), Uhr Fossil
Mit diesem Satz beginnt das allzu mitreißende und sehr faszinierende Buch von Sarah Kuttner, die bereits mit der Kuttner Show oder ihren Kolumnen für die Süddeutsche Zeitung und den Musikexpressbewiesen hat, dass sie sehr subjektiven Journalismus betreiben kann und dabei auf eine leicht abgedrehte Art und Weise Informationen verbreiten kann. In Mängelexemplar, ihrem ersten (und hoffentlich nicht letzten) Roman aus dem Jahre 2010, zeigt sie eine ganze andere Seite. Der Roman erzählt die Geschichte von Karo, die wie so viele „irgendwas mit Medien“ macht, in einer Beziehung ist mit der sie nicht so ganz glücklich ist und auch ansonsten recht normal vor sich hin lebt. Eines Tages hört dies jedoch auf, als sie plötzlich anfängt unter Panikattacken zu leiden und dazu auch noch depressiv wird. Diese eher tragische Grundhandlung wird von Sarah Kuttner in Humor eingewickelt und gleichzeitig so intensiv beschrieben, dass man gleichzeitig mit Karo weinen möchte, während sie dumme Witze reißt, über die man einfach lachen muss. Der 261 Seiten lange Roman lässt sich dadurch recht schnell lesen. Großer Negativpunkt des Buches ist dabei, dass die Protagonistin zwar sehr charmant ist, aber ab und zu ein wenig zu kindlich redet. Naja, diesen Punkt kann man auch ignorieren und sich stattdessen über einen sehr netten Roman freuen, der auf eine gewisse Art sehr ehrlich ist: „Ich verliebte mich in den Gedanken, verliebt zu sein.“
Buch zwei, welches ich gerne empfehlen möchte, ist sehr anders. Oder eher ist der Protagonist anders. Sasha lebt als Jugendlicher in der DDR. Er weiß nicht so recht was er machen soll und so wirklich viele Interessen außer Musik hat er auch nicht. Irgendwann beginnt er Punk zu hören und darüber in andere Kreise zu kommen. Während eigentlich alles ganz gut bei ihm läuft hat er jedoch immer Probleme mit den Mädchen. Entweder gerät er nach kurzer Zeit in eine Freundschaftsecke und wird zur „besten Freundin mit Penis“ oder er begreift einfach nicht, dass das wunderschöne Mädchen in seiner Nähe tatsächlich etwas von ihm möchte. Dies führt immer wieder zu diversen Missverständnissen und Verwechslungen. So dümpelt Sasha, Hauptperson von Jakob Heines Roman Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand aus dem Jahre 2009, durch Berlin und seiner Jugendzeit. Das Buch ist trotz DDR-Handlungsort recht zeitlos und macht auch für Menschen, die nach der Wende geboren wurden, wirklich Spaß, da typische Probleme von Jugendlichen und jungen Erwachsenen geschildert werden.
Liebe ist ein stark hormonell bedingter Zustand, der im Gehirn als eine Art Universallösung funktioniert. Alle offenen Fragen, alle dunklen Flecken, alle Leerstellen über eine Frau werden mit Liebe gelöst.
– Jakob Hein
Uuund weil der Eintrag sonst zu seriös wirken könnte hier noch die Kleiderbilder der letzten Tage:

Tag 220 (10.02.2011): Strickjacke, Top, Tanktop und Shorts H&M; Strumpfhose Pimkie; Lovekette Primark
Hallo liebe Leserlein. Heute gibt es nur sehr viele Fotos aus meiner tollen Kategorie „Zu lange Experimente“. Whaaa 365 Tage sind echt zu lang. Naja bald ist wieder Sommer und dann ist alles vorbei. Mehr sinnvolles gibt es im nächsten Artikel (sehr bald!).

Tag 210 (31.01.2011): Strickjacke, Top und Tanktop H&M; Rock Pimkie; Strumpfhose C&A, Uhr Fossil, Kette unbekannt (Kindheitsüberbleibsel xD)
Gestern war ich in Black Swan. Der Film wurde bereits im Vorhinein sehr hoch gelobt, also waren meine Erwartungen ein bisschen gemischt. Zum Einen sind die Filme von Darren Aronofsky (Requiem for a Dream) sehr beeindruckend. Hinzu kommt Natalie Portman die Protagonistin. Auf der Anderen Seite ist die Hauptthematik Ballett und eigentlich ist das nicht wirklich ein Thema, was mit interessiert (ich muss da immer an unpassenden Stellen anfangen zu lachen ._.). Zu Eindrücken und der Bewertung gibt es gleich mehr, aber jetzt kommt erst einmal ein bisschen Inhaltsangabe für die Menschen, die gerade nicht wissen worum es eigentlich geht: Nina ist eine engagierte Balletttänzerin. Als für die neue Spielzeit das Stück Schwanensee geprobt werden soll hofft sie endlich die Hauptrolle, die Schwanenkönigin, spielen zu dürfen. Doch in dieser Produktion soll es nicht nur um den weißen, reinen Schwan, sondern auch um seinen dunklen Zwilling, den schwarzen Schwan gehen. Um diese Doppelrolle spielen zu können muss Nina ihre innere Finsternis zulassen und gerät damit in immer weitere Abgründe ihrer eigenen Psyche. . .
Zu dieser von Vornherein recht düsteren Grundhandlung kamen nun im Film noch sehr großartige Bilder (schönes Spiel von Licht und Dunkelheit, Nahaufnahmen und Totalen) und ein Hauch von echt fiesen Ballettverletzungen. Von der ersten Minute an wurde man sanft in die Welt Ninas hineingezogen und war sich später gar nicht mehr sicher, was nun im Film echt und was nur Fantasie ist. Zusammenfassend kann ich also nur sagen: Guckt euch den Film unbedingt an. Er ist wirklich sehr großartig und, trotz Ballett, für alle Geschlechter geeignet. Wer Psychothriller nicht wirklich gut gucken kann sollte von dem Film jedoch besser die Finger lassen.
Und was ist sonst so passiert? Irgendwie gab es in den letzten Tagen nicht wirklich sehr informative Einträge. Eigentlich hab ich in den letzten Tagen fast nur für meine Japanischklausur gelernt. Mal sehen wie die wird. Ansonsten können nun die Veranstaltungen für das nächste Semester belegt werden (whaaaaaa ich komm schon ins vierte o_O). Da sind wieder sehr viele interessante Sachen dabei, die sich nur leider teilweise überschneiden -_- . Welche Fächer ich bekomme erfahre ich aber erst in einem Monat.
Nächste Woche beginnt in Düsseldorf die japanische Filmwoche. Ich fahr da mit Freunden hin. Das wird sicherlich sehr cool :3
Uuund zum Abschluss noch die Fotos der letzten Woche:

Tag 206: Strickjacke H&M, T-shirt Gina Tricot, Rock Pimkie, Strumpfhose C&A, Kamerakette Kool Kat Kustom, Uhr Fossil
Es war das Jahr 2003 als ich in einem Mangamagazin für Mädchen, welches gerade in Deutschland erschienen war, einen wundervollen neuen Manga entdeckte. Das Magazin hieß Daisuki, erschien einmal im Monat und publizierte nur Shojomanga (Manga für Mädchen/ Frauen). In dem Manga ging es um eine Oberschülerin, die nach dem Tod ihrer Mutter in einem Zelt übernachtet. Eines Tages stellt sich heraus, dass der vermeintliche Park, in welchem sie nun übernachtet, zu dem Privatgrundstück ihres Mitschülers gehört. Nicht genug, dass dieser Mitschüler sehr reich ist, nein er sieht auch noch gut aus und ist äußerst beliebt bei den Mädchen. Kurzer Hand lässt er die Protagonistin bei ihm einziehen. Bis dahin klingt die Handlung noch ein bisschen lahm, doch bald findet die Heldin heraus, dass ihr hübscher Mitschüler ein Geheimnis versucht zu verbergen: Immer wenn er von einem Mädchen umarmt wird verwandelt er sich in eines der Eto (chinesische Sternzeichen). Und er ist nicht der Einzige. Auch andere Menschen seiner Familie verwandeln sich. Dies sorgt schon bald für sehr amüsantes Chaos.
Bei dem Manga handelt es sich natürlich um Fruits Basket von Natsuki Takaya aus dem Jahre 1998. Kurze Zeit nachdem der Manga in Daisuki erschien wurden die Kapitel gebündelt auch in einzelnen Sammelbänden herausgegeben. Nun, endlich nach ACHT Jahren ist diesen Monat nun endlich der dreiundzwanzigste Band publiziert worden. Da ich irgendwann aufhörte die Daisuki zu lesen durfte ich also auf den letzten Band warten. Ich finde es immer noch unfassbar, dass ich nun acht Jahre an diesem Manga herumgelesen habe, bis der letzte Band endlich erschien…

Hmmm mal nachdenken, was bei mir so passiert ist. Ähm… irgendwie gar nichts. Komisch… Uni halt. Ein paar Pläne für die Ferien wurden geschmiedet…
Naja, hier kommen jetzt ein paar der Wearing Today Fotos der letzten Tage:

Tag 199: Strickjacke, Top und Tanktop H&M, Jeans Mister*Lady, Alice im Wunderland Kette Discosweets Accessoires, Uhr Fossil