„Eine Depression ist ein fucking Event!“

Mit diesem Satz beginnt das allzu mitreißende und sehr faszinierende Buch von Sarah Kuttner, die bereits mit der Kuttner Show oder ihren Kolumnen für die Süddeutsche Zeitung und den Musikexpressbewiesen hat, dass sie sehr subjektiven Journalismus betreiben kann und dabei auf eine leicht abgedrehte Art und Weise Informationen verbreiten kann. In Mängelexemplar, ihrem ersten (und hoffentlich nicht letzten) Roman aus dem Jahre 2010, zeigt sie eine ganze andere Seite. Der Roman erzählt die Geschichte von Karo, die wie so viele „irgendwas mit Medien“ macht, in einer Beziehung ist mit der sie nicht so ganz glücklich ist und auch ansonsten recht normal vor sich hin lebt. Eines Tages hört dies jedoch auf, als sie plötzlich anfängt unter Panikattacken zu leiden und dazu auch noch depressiv wird. Diese eher tragische Grundhandlung wird von Sarah Kuttner in Humor eingewickelt und gleichzeitig so intensiv beschrieben, dass man gleichzeitig mit Karo weinen möchte, während sie dumme Witze reißt, über die man einfach lachen muss. Der 261 Seiten lange Roman lässt sich dadurch recht schnell lesen. Großer Negativpunkt des Buches ist dabei, dass die Protagonistin zwar sehr charmant ist, aber ab und zu ein wenig zu kindlich redet. Naja, diesen Punkt kann man auch ignorieren und sich stattdessen über einen sehr netten Roman freuen, der auf eine gewisse Art sehr ehrlich ist: „Ich verliebte mich in den Gedanken, verliebt zu sein.“

Buch zwei, welches ich gerne empfehlen möchte, ist sehr anders. Oder eher ist der Protagonist anders. Sasha lebt als Jugendlicher in der DDR. Er weiß nicht so recht was er machen soll und so wirklich viele Interessen außer Musik hat er auch nicht. Irgendwann beginnt er Punk zu hören und darüber in andere Kreise zu kommen. Während eigentlich alles ganz gut bei ihm läuft hat er jedoch immer Probleme mit den Mädchen. Entweder gerät er nach kurzer Zeit in eine Freundschaftsecke und wird zur „besten Freundin mit Penis“ oder er begreift einfach nicht, dass das wunderschöne Mädchen in seiner Nähe tatsächlich etwas von ihm möchte. Dies führt immer wieder zu diversen Missverständnissen und Verwechslungen. So dümpelt Sasha, Hauptperson von Jakob Heines Roman Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand aus dem Jahre 2009, durch Berlin und seiner Jugendzeit. Das Buch ist trotz DDR-Handlungsort recht zeitlos und macht auch für Menschen, die nach der Wende geboren wurden, wirklich Spaß, da typische Probleme von Jugendlichen und jungen Erwachsenen geschildert werden.

Liebe ist ein stark hormonell bedingter Zustand, der im Gehirn als eine Art Universallösung funktioniert. Alle offenen Fragen, alle dunklen Flecken, alle Leerstellen über eine Frau werden mit Liebe gelöst.

– Jakob Hein

Uuund weil der Eintrag sonst zu seriös wirken könnte hier noch die Kleiderbilder der letzten Tage:

Tag 220 (10.02.2011): Strickjacke, Top, Tanktop und Shorts H&M; Strumpfhose Pimkie; Lovekette Primark

Tag 220 (10.02.2011): Strickjacke, Top, Tanktop und Shorts H&M; Strumpfhose Pimkie; Lovekette Primark


Tag 221: Strickjacke unbekannt, T-shirt Review, Rock H&M, Strumpfhose Pimkie

Tag 221: Strickjacke unbekannt, T-shirt Review, Rock H&M, Strumpfhose Pimkie


Tag 222: Oberteil und Lovekette Primark, Jeans H&M, Uhr Fossil

Tag 222: Oberteil und Lovekette Primark, Jeans H&M, Uhr Fossil


Tag 223: Oberteil und Lovekette Primark, Jeans H&M, Uhr Fossil

Tag 223: Oberteil und Lovekette Primark, Jeans H&M, Uhr Fossil


Wuuuuuhhuuuuu das ist meine absolute Lieblingsjeans. Sie ist hübsch, passt zu fast allem und ist ultimativ bequem <3333

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