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Graffiti ist doch keine Kunst!?

Vor dem eigentlichen Eintrag gibt es hier noch das übliche Blabla. Endlich hab ich angefangen die Unterseiten von Wonderland zu überarbeiten. Alte Projekte sind jetzt in der Kategorie Blog Projekte gelandet. Das trifft auf die Geschichte Morgenrot, so wie die Liste der Filme, die ich 2010 geguckt habe zu. Wenn Wearing Today (also die Outfitfotos, welche ich 365 Tage lang mache) vorbei ist, dann finden sich die Fotos auch unter diesem Punkt. Die Verlinkungen zu den zu vielen Sozialen Netzwerken, in denen man mich findet sind nun auch unter Social Networks zusammengefasst. Als nächstes werden die Link-Box überarbeitet. Dort wird es dann kurze Beschreibungen zu den verlinkten Seiten geben.
Daneben hab ich angefangen an einem neuen Blogprojekt zu basteln. Worum es sich handelt werdet ihr jedoch erst erfahren, wenn es ein wenig konkreter ist.


Graffiti Street Art!

Seit einiger Zeit geistert dieses Wort immer wieder durch die Medien: Street Art. Kunst, die auf der Straße geschieht. Die Bewegung, die vor allem in den zweitausender Jahren an Bedeutung und Zuwachs gewann kann dabei sowohl als Kunst oder auch als bloße Verunstaltung des öffentlichen Raums verstanden werden. Als Unterform des Graffiti ist die zweite Auffassung leider noch sehr verbreitet. Das Anbringen von Bildern und Skulpturen oder auch das besprühen und bemalen von Wänden, Bänken, Telefonzellen und Ähnlichem ist schließlich Sachbeschädigung. Hinzu kommt, dass viele der ‚Künstler‘ heimlich vorgehen, sich im illegalen Raum bewegen und häufig noch nicht einmal eine bestimmte Botschaft vermitteln wollen. „Werden Graffiti in der öffentlichen Wahrnehmung, insbesondere die nicht genehmigten Graffiti, meist als Form des Vandalismus betrachtet, werden sie von anderer Seite auch als Form der Kunst anerkannt.“ (vgl.) Dieser Widerspruch zwischen Kunst und Illegalität macht dabei den Reiz der Street Art aus.

Welche Farbe hat die Liebe

Street Art von El Bocho


Was jedoch ist der Unterschied zwischen Graffiti und Street Art. Wo hört das eine auf und wo fängt das andere an. Im allgemeinen Verständnis werden besprühte oder bemalte Wände, egal welcher Art, immer als Graffiti verstanden. Wo kann jedoch eine Grenze gesetzt werden? ‚Gewöhnliche‘ Graffiti zeichnen sich meistens durch einige Techniken aus, welche im öffentlichen Raum in einer Vielzahl von Formen gefunden werden. Besonders das ‚Style-Writing‘ (Schriftzüge, welche meistens mit einer Sprühdose aufgetragen werden) und ‚Scratching‘ (eingekratzte Botschaften, Bilder oder Schriftzüge) finden sich dabei an vielen Stellen. Aber auch mit Schablonen aufgemalte Bilder oder die heute viel verbreiteten Postaufkleber, welche mit Zeichnungen verziert sind, lassen sich in den Bereich der Graffiti einordnen. Diese Elemente finden sich jedoch unter anderem auch im Bereich der Street Art. Häufig wird argumentiert, dass Graffiti eher hingekritzelt sind. Zusätzlich finden sich Gang- oder Fußballfanzeichen (z.B. Ultra) eher im Bereich der Graffiti und sich weniger künstlerisch. Des weiteren zeigt Street Art häufig ein beachtliches Repertoire an Techniken und kreativen Inhalten. Die Wand wird zur Leinwand, die Stadt zum Museum und die Passanten zu Beobachtern.
Original Thoughts

Street Art von Banksy


Im Endeffekt liegt es jedoch sowohl an den Beobachtern, so wie an den Künstlern selber.
Auffällig ist, dass seit kurzem Street Art auch von Museen und Kunstsammlern als Kunst verstanden wird. Street Art-Künstler veranstalten Ausstellungen in diversen Galerien. Gleichzeitig werden ihre Bilder plötzlich zu hohen Preisen gehandelt. Was vor kurzem noch als „Verschmutzung der Innenstädte“ angesehen wurde ist plötzlich bedeutenden Kunst der Gegenwart.
Street Art

El Bocho gerahmt

Passend zum Thema Street Art kann ich nur den Film Exit Through The Gift Shop empfehlen. Dieser ist eine Dokumentation von Banksy (einem Street Art-Künstler), welcher eine Dokumentation über einen Mann gedreht hat, welcher wiederum Banksy filmen wollte.


Und weil es so einsam ohne die Fotos wirken würde hier die Wearing Today Fotos der letzten Tage:

Tag 335 (06.06.2011): Top Primark, Jeans H&M, Haarband H&M kids, Armreifen aus den 70ern (von meiner Mum)

Tag 335 (06.06.2011): Top Primark, Jeans H&M, Haarband H&M kids, Armreifen aus den 70ern (von meiner Mum)


Tag 336: Jumpsuit H&M, Kette KoolKatKustom

Tag 336: Jumpsuit H&M, Kette KoolKatKustom


Tag 337: Strickjacke H&M, T-shirt Pretty Sucks, Jeans H&M

Tag 337: Strickjacke H&M, T-shirt Pretty Sucks, Jeans H&M


Tag 338: T-shirt Gina Tricot, Jeans H&M

Tag 338: T-shirt Gina Tricot, Jeans H&M


Tag 339 (10.06.2011): Sweatshirt-Jacke unbekannt; Top, Jeans und Mütze H&M (wunderbares IKEABild als Hintergrund)

Tag 339 (10.06.2011): Sweatshirt-Jacke unbekannt; Top, Jeans und Mütze H&M (wunderbares IKEABild als Hintergrund)


Noch 26 Tage!!!

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Generationskonflikte

Whao, ein Telefonat mit meiner Mutter, hat mir mal wieder gezeigt wie weit die Generationen auseinanderdriften.
Ich: „Aber es ist so praktisch, wenn alle Freunde immer bei Facebook/ ICQ … online sind. Man verliert den Kontakt nicht und bekommt immer mit, was die anderen tun.“
Mum: „Telefonieren geht aber besser und ist viel persönlicher. Außerdem will ich auch mal meine Ruhe haben.“
Ich: „Aber so kann man am Leben anderer teil haben, auch wenn man sie nicht immer sieht…“
Mum: „Möchte ich aber gar nicht und wenn, dann rufe ich sie an…“

Genau solche Gespräche ergeben sich auch immer, wenn es um die Blogosphäre geht. Irgendwie kommen immer so Fragen auf wie: „Warum machst du das?“ „Warum liest du Blogs von anderen?“ Und dann denkt man selber darüber nach…
Wieso tut man das überhaupt? Warum stellt man Bilder ins Netz, verlinkt andere Seiten und liest Blogs von Menschen, die man nicht kennt und die man wahrscheinlich niemals kennen lernen wird? Wenn man ein bisschen sinnvoll darüber nachdenkt gibt es so viele gute Gründe:
1) Es ist näher als Magazine. Magazine kosten zum einen Geld, zum anderen schreiben auf Blogs häufig Personen, die wie man selber quasi nur als „normaler“ Mensch bloggt und nicht damit Geld verdient. Betrachtet man Modeblogs von ganz normalen Modebloggerinnen, so findet man dort Tipps, die man selber nachmachen kann. Die vorgestellten Dinge sind eher im Rahmen dessen, was man selber bezahlen oder eben selber machen kann. Tipps in Magazinen hingegen beziehen sich oft auf teure Gegenstände oder richten sich an ein Fachpublikum (klar, das gibt es auch bei Blogs…).
2) Die nähe zur Person ist wiederum auch ein gutes Kriterium um Blogs zu folgen. Fängt man einmal an etwas über eine Person zu lesen, so beginnt man etwas über diesen Menschen zu lernen. Bei einer Kolumne in einer Zeitung oder im Fernsehen erfährt man genauso etwas über einen Menschen, jedoch kann man mit diesem meist nicht so einfach Kontakt aufnehmen. Dadurch wirkt die Person nicht nur statisch und unerreichbar.
3) Versicherung der Normalität: Dieser Punkt mag wohl am abgedrehtesten klingen, doch in der heutigen Zeit, in welcher man immer und überall damit überhäuft wird wie man sein sollte und was man alles leisten könnte sind viele Menschen verwirrt. Zudem sieht man all diese Menschen und erfährt nur von einem minimalen Anteil, wie dieser lebt, was sie denken oder sogar fühlen. Was tue ich? Ist das normal? denken andere so? Diese aufkommenden Fragen werden durch Blogs beantwortet. Zu sehen, dass es anderen genauso geht wie einem selbst kann als Bestätigung für die eigene Normalität genutzt werden. Klingt sehr emomäßig, ist aber in der heutigen Gesellschaft, denke ich, ein nachvollziehbares Argument.

Ein schönes Beispiel hierfür ist zum Beispiel die Tumblrseite Things we do. Dort findet man nette Tatsachen, die auf viele Menschen zutreffen, wie zum Beispiel:

things we all do
things we all do
things we all do
things we all do

Und nun zum Schluss noch einmal zum Anfang des Eintrags: Natürlich muss man nicht immer wissen, was gerade andere Menschen machen, aber wenn man wirklich lange Zeit keine Möglichkeit hat Freunde aus der Schulzeit zu treffen, dann ist es sehr angenehm einfach zwischendurch etwas von allen Menschen zu erfahren, als jeden Einzelnen, jeden Tag anzurufen, denn das ist zeitaufwendig und vor allem lässt es sich nicht parallel in das normale Leben integrieren.

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Grand Prix Eurovision de la Chanson 2011

Nächste Woche ist es wieder soweit. Der Grand Prix bzw der Eurovision Songcontest findet nächsten Samstag (14.5.) wieder einmal statt. Bereits am Dienstag (10.5.) und Donnerstag (12.5.) gibt es die beiden Halbfinale, bei welchen von 38 Teilnehmern die beste Hälfte ermittelt wird. Beim Finale treten dann die besten 20 von diesen gegen die fünf feststehenden Länder (Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien, Deutschland) an.
Und weil U-kun und ich jetzt schon im ESC-Fieber sind und vor allem, weil wir es dieses Jahr ein wenig wissenschaftlicher betrachten wollten (Medienwissenschaftsstudenten und so…) haben wir gestern unser eigenes Voting durchgeführt. Basierend auf zwei Runden haben wir unsere Top-10 rausgesucht.

Das erste Voting

In der ersten Runde haben wir alle Lieder in der Studioversion und mit Musikvideo angehört und dann nach Qualität des Liedes, Qualität des Auftritts (Kann das Lied eine Stimmung vermitteln), Kreativität und Grand Prix Tauglichkeit (Bleibt das Lied im Kopf? Passt es zu typischen Grand Prix Liedern?) bewertet. Die Wertung folgte dann zunächst nach einem Zehnpunktesystem und teilweise über Kommentare unsererseits. Das ergab dann Folgendes:

Erstes Finale Zweites Finale Feststehende Länder
 Polen 6  Bosnien Herzegowina 3  Frankreich 7
(Ich bin ein Teil vom Herr der Ringe Soundtrack, hol mich hier raus)
 Norwegen 4  Österreich 8
(echte Ballade)
 Italien 6
 Albanien 3  Niederlande 9
(Lied, Stimme, Niederlande)
 Großbritannien 8
(Es ist halt Blue-Boybandgedöns, Gepose)
 Armenien 7
(Boom Boom!)
 Belgien 8
(Denn sie wissen, was sie tun)
 Spanien 3
 Türkei 8
(türkische Rockband)
 Slowakei 8
(gute Zwillinge)
 Deutschland
 Serbien 6  Ukraine 3
 Russland 5  Moldau 3
 Schweiz 8
(fröhliche Schweizerin)
 Schweden 7
(Also schön finden wir es nicht)
 Georgien 6  Zypern 2
 Finnland 7+
(rettet die Welt!)
 Bulgarien 5
 Malta 2  Mazedonien 6
 San Marino 4  Israel 7
(Warum bewegen die den Mund?)
 Kroatien 4  Slowenien 7
(Weniger peinliches GP Lied)
 Island 8
(Erwachsenenmusik)
 Rumänien 8
(so launisch, Weichzeichner)
 Ungarn 7
(peinliches Lied,
Wasserflaschenfrau)
 Estland 6
 Portugal 1  Weißrussland 5
 Litauen 6  Lettland 4
 Aserbaidschan 6  Dänemark 8
(Es ist schnell drin/ Olsen Brothers in neu)
 Griechenland 2  Irland 6

Deutschland haben wir natürlich aus der Wertung herausgelassen, denn schließlich kann man für das eigene Land nicht abstimmen o_o

Das zweite Voting

Im zweiten Voting wurden dann die zehn besten Bands mit den offiziellen Werten bewertet. Dabei wurden dann die Probenaufnahmen berücksichtigt. (Keine Sorge, jetzt kommt endlich Musik!) Keine Ahnung wie nah wir damit der eigentlichen Tabelle kommen werden. Wahrscheinlich werden einfach einige unserer total unterschätzen Bands weit vorne vertreten sein, aber zumindest haben wir eine sehr solide Meinung:

1 Punkt: Slowakei (TWiiNS – I’m Still alive)

2 Punkte: Österreich (Nadine Beiler – The secret is love)

3 Punkte: Belgien (Witloof Bay – With Love Baby)

4 Punkte: Rumänien (Hotel FM – Change)

5 Punkte: Türkei (Yüksek Sadakat – Live It Up)

6 Punkte: Schweiz (Anna Rossinelli – In love for a while)

7 Punkte: Großbritannien (Blue – I Can)

Eight Points go to Iceland (Sjonni’s Friends – Coming Home)

Ten Points go to Denmark (A Friend In London – New Tomorrow)

And twelve Points go to our lovely neighbors the Netherlands! (3JS – Never Alone)

In der niederländischen Version ist es noch viel schöner.

Mehr Informationen und alle Lieder findet ihr hier:
http://www.eurovision.de/teilnehmer/ (alle Teilnehmer und ihre Lieder auf einen Blick)
http://www.youtube.com/eurovision (der offizielle Youtube-Channel)

Und jetzt freu ich mich ganz doll auf das zweite Halbfinale, für welches ich ein Ticket habe, und auf das Finale, welches ich mit der bezaubernden A-chan zusammen gucken werde.

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Puzzeling Myself… Wonderland!

Am 28.04.2006 beschloss das kleine, junge Internetkücken Mitsuki einen Blog zu eröffnen und begrüßte ihre Besucher mit:

Hallo!
Mein Name ist Mitsuki und das hier ist mein Block. Danke, dass du ihn besucht hast.

Auf ihrem neu entstandenen Blog fanden sich schnell sonderbare Tests und unzusammenhängende Diskussionen mit den Besitzern des L33D-Blogs oder von Freierflug. Der entstanden Blog selber hieß Puzzeling Myself (bezogen auf das Lied Speed of Sound von Coldplay, wo es heißt: „Some things you have to believe/ but others are puzzles, puzzling me“), legte ungefähr alle zwei Monate eine Pause ein und hatte kein festes Konzept. Gegründet aus Langeweile und der Forderung mehrerer Freunde danach ebenfalls einen Blog zu eröffnen wagte sich also Mitsuki in die Blogerszene vor.
Knapp fünf Jahre später heißt das Mädchen nun Chochi Rain, der Blog Chochi in Wonderland und ist zwar immer noch Konzeptlos, jedoch mit Sinn (?) und Verstand (?!) dahinter.
Da mein kleines Bloglein diese Woche fünf Jahre alt wird (yuhu, nächstes Jahr wird er endlich eingeschult) wird das ordentlich gefeiert. Bis Donnerstag besteht der Plan jeden Tag zu bloggen und dann einen riesigen Eintrag zu verfassen… naja ob das so klappt…

Sooo, jetzt erst einmal zum Wochenende. Es war Ostern und wie immer ging es da zu meiner Familie. Eier wurden nicht gefärbt, dafür gab es dann viel leckeres Essen. Heute wurde dann weiter fleißig Dragonball Kai mit Kess-kun geguckt. Dragonball Kai ist die neue, tolle überarbeitete Version von Dragonball Z. Die Folgen sind in HD, 16:9, ohne Füllerfolgen (nur noch 100 statt 219!!!) und soll sich näher am Manga orientieren als die alte Z-Version, welche schon echt übel langgezogen war. Alles sehr viele Vorteile, die dafür sprechen diesen Anime unbedingt zu gucken. Zudem kann man regelmäßig in Kindheitserinnerungen verfallen. Erinnert ihr euch nach daran als RTL2 die Folgen Samstagsvormittags wiederholte und man dann den halben Tag DB Z gucken konnte? Hach, damals! Die alten Openings von DB Z vermiss ich leider sehr ._. Das neue ist ein echter Ohrwurm…. „Dokkan, Dokkan!“

[youtube: http://www.youtube.com/watch?v=6DsXuYKnrF4%5D

P.s. Sowohl Freierflug (von Freierfall), als auch der L33D-Blog (Souli-kun) existieren heute nicht mehr… danke, dass ihr damals wolltet, dass ich unbedingt einen eigenen Blog habe…

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Verschiebung von Realität…

Ach, kennt ihr dass, wenn man ein Foto von etwas sieht oder eine Review über etwas liest, dann total begeistert ist und dann total besessen danach sucht um dann festzustellen, dass der Gegenstand in Wirklichkeit echt doof ist. Irgendwie sahen sehr viele Kleider der neuen Gina Tricot Kollektion wirklich sehr hübsch aus. In echt waren die Sachen aus Polyester und fühlten sich nicht nur so an, sondern sahen auch äußerst billig aus. Dooooof!
So, aber einmal abseits von solchem Kram hab ich heute auch (endlich!) Die Einsamkeit der Primzahlen von Paolo Giordano durchbekommen. Das Buch erzählt die Geschichte von Alice und Mattia. Beide haben ihre eigenen Probleme, welche die beiden belasten. Nach einen Skiunfall, welchen Alice als Kind erleidet, humpelt sie durchs Leben. Zusammen mit ihren Unsicherheiten und ihrer Magersüchtigkeit ist ihr Leben nicht einfach. Mattia wiederum ist Schuld am Tod seiner Zwillingsschwester. Das diese beiden Figuren als Kinder auf einander treffen scheint eine gewaltige Wende in ihren Leben hervorzurufen, denn ihnen wird klar, dass sie nicht alleine sind. Genauso wie Primzahlzwillingescheinen sie sich in der Unendlichkeit der Zahlen anzuziehen.
Der Roman beschreibt sehr schön und eindringlich die Probleme der beiden und ihre langsam wachsende Beziehung. Das für diese Beziehung ausgerechnet Mathematikmetaphern verwendet werden sollte jedoch auch Mathehasser nicht davon abhalten diese wirklich interessante und gefühlvolle Werk zu lese.

„[…] die Liebe eines Menschen, den wir nicht lieben, setzt sich nur auf der Oberfläche ab, wo sie rasch verdampft.“ – Die Einsamkeit der Primzahlen

Als nächstes wende ich mich einem Werk der deutschen Indieliteratur zu (So was von da – Tino Hanekamp). Danach geh ich dann wieder über zu meiner To-Read-List. Irgendwelche Vorschläge, welche Klassiker unbedingt gelesen werden sollten? Vielleicht fehlen sie mir ja noch…

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Und schwupps ist die Zeit um…

Hallo ihr lieben Leserlein, die den Blog scheinbar auch besuchen, wenn es nichts neues gibt. Leider ist das Real Life ganz böse über mich hineingebrochen. Leider habe ich mich mit Souli-kun über One Piece unterhalten, dann festgestellt wie viele Folgen mir noch fehlen und dann sehr besessen weiter geguckt. Unterbrochen wurde das dann von Kommilitonen von mir, die vorschlugen abends weg zu gehen. Dazu kam ein Kinobesuch des wunderbaren Films The Kings Speech (nicht umsonst gehypt), mein Bruder der mit mir zur Klubbinglesung es wunderbaren Finn-Ole Heinrichs + Spaceman Spiff ging und das Wochenende bei mir rumhing, noch mehr Treffen mit Kommilitonen, eine Geburtstagsfeier, die Oscarnacht und noch viel mehr Folgen von One Piece. Dies alles hat mich irgendwie sehr beschäftigt. Hinzu kam dann auch noch, dass ich Arbeiten gehen durfte und an meinen Hausarbeiten sitze.
Das war die Kurzfassung, hier kommt jetzt alles in wunderbarer Ausführlichkeit [oder auch: Dinge die niemand wissen möchte und die trotzdem auf diesem Blogstehen]:

The Kings Speech

Sicherlich habt ihr alle schon etwas von diesem Film gehört, um welchen man im Zuge der Oscarverleihung nicht wirklich herum kam. Der Film erzählt die Geschichte von George VI, dem Vater von Elisabeth II, der momentanen Königin Englands. Als zweiter Sohn des Königs muss er immer wieder in der Öffentlichkeit Reden halt. Leider stottert er seit Kindheitstagen. Die vielen Sprachtrainer scheinen ihm nicht helfen zu können. Also wendet sich seine Frau (Helena Bonham Carter) an einen etwas ausgefallenen Arzt, der versucht durch Psychologie seinem Patienten zu helfen. Als dann der König stirbt und sein älterer Sohn auf den Thron verzichtet soll Albert plötzlich den Thron besteigen und damit direkt in das Rampenlicht rücken. Und dies passiert ausgerechnet kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, so dass das Volk ihn mehr den je braucht.
Das ganze klingt zunächst sehr dramatisch und die Erwartung hatte ich auch als ich ins Kino ging. Colin Firth (Tatsächlich Liebe, Bridget Jones’s Diary, Stolz und Vorurteil) finde ich ohnehin meistens zu steif. Überraschenderweise ist der Film jedoch sehr amüsant. Den Filmemachern ist es gelungen sehr gute Übergänge zwischen sehr ernsten hin zu sehr komischen Szenen zu schaffen. Dadurch wird der Film aufgelockert und wirkt sehr kurzweilig. Der bezaubernde britische Akzent übernimmt dann noch den Rest. Ein wirklich wundervoller Film, der gerne schnell auf DVD erscheinen darf.

Klubbing

Okay, jeder nicht-1LIVE Hörer wird nicht wirklich etwas damit anfangen können. 1LIVE ist quasi der Radiosender in NRW für junge Menschen. Dieser wiederum hat ein Format Namens 1LIVE Klubbing. Dabei lesen Autoren eine Stunde lang am Freitag Abend aus ihrem Buch vor. Dazu gibt es Musik und Mike Litt stellt Fragen an den Autor. Das ganze wird live im Radio übertragen, aber es gibt auch die Möglichkeit im wunderbar kleinen 1LIVE Salon herumzusitzen und dem Autoren direkt vor Ort zuzuhören. Netter Weise gibt es dafür Karten umsonst. Man trägt sich dafür in einen digitale Liste ein und mit viel Glück bekommt man Karten für die Lesung der Wahl. Bei mir war das die Lesung von Finn-Ole Heinrich. Diesen wunderbaren, jungen Autoren haben mein Bruder und ich irgendwann per Zufall bei Klubbing gehört und waren begeistert. Darauf wurden erst einmal alle Bücher von mir gekauft und verschlungen. Die Geschichten, die er erzählt beginnen recht normal und fallen dann in ein böses Loch von Depressionen, Eifersucht oder sonstigen düsteren Gefühlen. Unterlegt wird das ganze mit wundervollen Wortspielen. Mein absoluter Liebling ist dabei das Buch Gestern war auch schon ein Tag. Jedenfalls hat Finn-Ole Heinrich sich nun mit Spaceman Spiff einem Musiker [vergleiche hierzu diesen Blogartikel] zusammengetan, der die Geschichten mit Geräuschen unterlegt hat. Das dadurch entstandene Hörbuch Ich dreh den Kopf du drehst den Kopf ist nun eine kleine, akustische Sensation. Und eben jenes wurde nun bei Klubbing vorgestellt uuuund mein Bruder und ich hatten Karten. Es war wirklich wundervoll. Live wirkte es sehr gut, es wurden neue Lieder von Spaceman Spiff gespielt, gute Ausschnitte vorgetragen uuuund ich konnte mein Buch signieren lassen (yuhu, Freude!). Solltet ihr die Möglichkeit haben einen der beiden live zu sehen, dann nutzt sie. Sonst holt euch definitiv CDs bzw Bücher der beiden.

One Piece

Oder: Warum man es lieben sollte und warum man es hassen kann. Irgendwie ging die letzte Staffel schon echt sehr lange. Wenn ich so zurückdenke kommt mir die Handlung auf dem Sabaody Archipel sehr weit entfernt vor. Aber irgendwie sind die neuen Folgen doch sehr großartig, nicht? Leider bestehen viele der Folgen aus Rückblicken. Ehhh ich will nicht zum zwanzigsten mal sehen was auf Sabaody passiert ist, sonder es soll bitte mit der Handlung weiter gehen! Doofer Weise kommt am Anfang jeder Folge ein Rückblick und genau dieser wird teilweise noch einmal in die Folge eingebettet, so dass man locker 10 Minuten jeder Folge überspringen kann. Was soll das bitte? Klar muss man immer eine Woche warten, aber man vergisst doch nicht alles, was in der Woche davor passiert ist + man hat anfangs den Rückblick dafür.
Irgendwie meinen auch viele Menschen, dass One Piece nach so langer Zeit (über 600 Kapitel, beinahe 500 Folgen) nicht mehr spannend sein kann. Stimmt aber nicht. Während Detektiv Conan irgendwann nur noch aus Fällen besteht und die Handlung komplett zusammenbricht, bzw. immer nur sehr, sehr kurz vorangetrieben wird, passiert bei One Piece immer wieder etwas neues. Auch das große Aufregerthema (2Y) finde ich nicht schlimm. Bei Dragonball ist das gleiche passiert (sogar in viel stärkerem Ausmaß) und es hat der Handlung nicht geschadet, im Gegenteil. Das wären nur Fillerfolgen geworden. So geht es beschleunigt weiter. Yeah! Ähm bevor ich jetzt wirklich böse spoiler hör ich auf. Eh, aber das ist schon echt cool *-*

Die Oscarnacht

Oder auch: Die Nacht in der ein Blogeintrag spurlos verschwand. Wie jedes Jahr findet dieses Event mitten in der Nacht statt. Von 2:20 bis 5:50 wurden die Oscars bzw der Academy Award verliehen. Das Ding ist sehr lang und erfordert viel Koffein und Durchhaltevermögen. Eigentlich wollte ich Live Bloggen hab es dann aber doch sein lassen und den Blogeintrag, der dies ankündigte wieder gelöscht. Die Idee war dann doch eben doof, da ich feststellen musste, dass ich übermüdet nicht mehr tippen kann. Leider musste U-kun das ausbaden, den ich die ganze Zeit bei Facebook vollgespamt habe. Wenn man sich die Einträge jetzt anguckt machen die einfach keinen Sinn mehr: „Wobei Chanel No 5 schon ect kam, aaaaaaber die Werbung ist einfach schön.“ Ja… das macht keinen Sinn.
Alles in allem war die Nacht jedoch trotzdem spannend. Wenn man fast alle Favoritenfilme gesehen hat macht die ganze Veranstaltung auch mehr Spaß.

Und zum Abschluss…

Tag 232: Strickjacke Vero Moda, Rock Pimkie, T-shirt Mango, Strumpfhose und Overknees C&A

Tag 232: Strickjacke Vero Moda, Rock Pimkie, T-shirt Mango, Strumpfhose und Overknees C&A


Tag 233: Oberteil Madonna, Weste Pimkie, Jeans H&M

Tag 233: Oberteil Madonna, Weste Pimkie, Jeans H&M


Tag 234: Sweatshirtjacke unbekannt, Top Pimkie, Jeans H&M, Uhr Fossil

Tag 234: Sweatshirtjacke unbekannt, Top Pimkie, Jeans H&M, Uhr Fossil


Tag 235 (25.02.2011): Sweatshirtjacke unbekannt, Top und Jeans H&M, Tanktop Primark, Socken selbstgemacht von meiner Mum (ohne die wären meine Füße in meiner Wohnung erfroren), Uhr Fossil

Tag 235 (25.02.2011): Sweatshirtjacke unbekannt, Top und Jeans H&M, Tanktop Primark, Socken selbstgemacht von meiner Mum (ohne die wären meine Füße in meiner Wohnung erfroren), Uhr Fossil


Tag 236: Strickjacke Vero Moda, T-shirt Gina Trikot, Rock H&M, Strumpfhose C&A

Tag 236: Strickjacke Vero Moda, T-shirt Gina Trikot, Rock H&M, Strumpfhose C&A


Tag 237: Kleid H&M, Strumpfhose C&A, Uhr Fossil, Kette SIX

Tag 237: Kleid H&M, Strumpfhose C&A, Uhr Fossil, Kette SIX


Tag 238: Kleidung H&M, Kette SIX

Tag 238: Kleidung H&M, Kette SIX


Tag 239: Oberteil Mister&Lady, Jeans H&M (nein, sie ist grau und nicht grün.. danke Farbfilter)

Tag 239: Oberteil Mister&Lady, Jeans H&M (nein, sie ist grau und nicht grün.. danke Farbfilter)


Tag 240 (02.03.2011): Strickjacke H&M, T-shirt Colosseum, Rock Zara, Strumpfhose C&A, Kette vintage (von meiner Großmutter)

Tag 240 (02.03.2011): Strickjacke H&M, T-shirt Colosseum, Rock Zara, Strumpfhose C&A, Kette vintage (von meiner Großmutter)


Noch 125 Tage o_O Hört dieses Jahr den nie auf?

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Holly und Molly

Man könnte stattdessen auch Audrey und Andie schreiben. Na, weiß jemand worum es heute gehen wird? Es geht heute natürlich um die Filme Frühstück bei Tiffany mit der wundervollen Audrey Hupburn und Pretty in Pink mit Molly Ringwald. In beiden Filmen geht es um Freiheit, Außenseiter, Liebe und einen sehr prägenden Modestil. Audrey Hupburn verkörpert als Holly Golightly eine etwas abgedrehte New Yorkerin, die durch ihre Extrovertiertheit auffällt. Eines Tages trifft sie auf Paul Varjak, mit dem sie sich auf Anhieb versteht. Bald wird jedoch klar, dass die beiden nicht nur befreundet sein können. Da Holly jedoch um des Geldes Willen heiraten möchte kommt eine Liebesbeziehung mit Paul, einem erfolglosen Schriftsteller, für sie nicht in Frage. Auch Molly Ringwald hat in Pretty in Pink als Andie Walsh Probleme mit Geld. Während Holly jedoch nur mit Männern mit Geld ausgehen möchte ist Andies Problem, dass der Junge den sie mag Geld hat, während sie aus ärmlichen Verhältnissen kommt und mit ihrem eigenen Stil eine Schulaußenseiterin ist.

Beide Filme stehen heute für einen bestimmten Zeitgeist und zeigen einen kleinen Umbruch mit traditioneller Mode. Audrey Hupburns Stil aus dem Film ist heute legender. Wer erinnert sich nicht an das schwarze Kleid, die Perlenketten und die große Sonnenbrille? Etwas extravagant und auffällig und gerade dadurch so großartig und neu. Molly Ringwald ist vielleicht nicht genauso berühmt wie Audrey Hupburn, fällt jedoch mit ihrer Kleidung sehr stark auf. Während ihre Mitschüler in typischer 80er Jahre Kleidung durch die Schule laufen trägt sie selbstgenähte Kleidung (viel Spitze, Blümchen, Rosa und Weiß) und Vintagestücke. Damit wirkte sie damals noch sehr außergewöhnlich, würde heute jedoch beinahe nicht auffallen.

Hui und Scarletsreich ist mit neuem Layout wieder online. Ich liebe den Header, aber irgendwie muss ich mich mit den Farben (vor allem dem orange…) erst noch anfreunden. Schaut doch mal besucht o_o

tag 231: Top, Jeans, Strickjacke und Schmetterlingsohrstecker H&M; Tank-Top Primark

tag 231: Top, Jeans, Strickjacke und Schmetterlingsohrstecker H&M; Tank-Top Primark

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Zeitung vs Magazin

Einmal abgesehen vom Internet gibt es noch verschiedene andere Möglichkeiten sich zu informieren. Und da meine Informationen bis vor knapp einem Jahr fast vollständig aus dem Radio + Internet kamen beschloss ich mir eine Zeitung zu abonnieren. Nach längerem rumtesten bestellte ich mir schließlich Die Zeit. Der Gedanke dahinter war, dass man schöne ausführliche Informationen der letzten Woche schön kompakt zusammen in einer Zeitung hätte. Zudem sind sowohl der Wirtschafts- als auch der Politikteil überschaubar und machen nicht den größten Teil der Zeitung aus. Schien alles recht sinnvoll zu sein. Außerdem dachte ich „einmal in der Woche werde ich wohl Zeit haben eine Zeitung zu lesen“. Häufiger schien mir zu viel des Guten zu sein und weniger eben auch nicht sinnvoll. Sonderbarerweise lese ich mittlerweile täglich Newsblogs (Zeit, Süddeutsche etc) und hol mir einmal im Monat Magazine. Die Kombi funktioniert irgendwie recht gut. Dabei mag ich Magazine eigentlich nicht wirklich. Oder zumindest dachte ich mir das, als ich mir das Zeitungsabo holte. Die großen Nachteile von Magazinen sind eben, dass sie relativ un~aktuell sind. Die besprochenen Ereignisse sind eigentlich immer schon vorbei und so erhält man eigentlich immer einen Rückblick auf den letzten Monat. Während Zeitungen gerade einmal auf einen Tag oder eine Woche zurückblicken. Zudem war ich anfangs der festen Überzeugung, dass Zeitungen doch immer ein bisschen seriöser sind. Ein Jahr später jedoch muss ich feststellen, dass die Zeitung jeden Donnerstag überflogen wird, ein paar Tage später dann gelesen wird und die Monatsereignisse, dann fein säuberlich mit Magazinen aufgearbeitet werden. Funktioniert mein Medienkonsum etwa rückwärts? Leider kommen auch mittlerweile auf eine regelmäßige Zeitung (Die Zeit) drei Magazine. Zum einen die recht studentische Neon, das Fernsehwerbungsmagazin Arte Magazin und das eigentlich dämliche Frauenmagazin Glamour, welches gar nicht ganz so dämlich ist wie anfangs gedacht. Ergänzt wird das ganze ab und zu mit anderen Magazinen (nie andere Zeitungen o_O), wenn die gerade irgendwie interessant wirken.
Hm… jetzt bin ich am Ende des Blogeintrags angekommen und frage mich ob das ganze überhaupt auf irgendeinen Punkt hinausläuft. Also um dem ganzen noch einen Sinn zu verleihen meine Frage: Lest ihr lieber Zeitungen oder Magazine oooooder verzichtet ihr zu Gunsten des Internets komplett auf die beiden ersten Genannten?

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Es könnte ein Ende sein…

Hallo ihr Leserlein. Irgendwie ist dank Lernstress und RL der „Geburtstag“/ Gründungstag von Scarletsreich total untergegangen. Whaaa die Seite existiert schon seit sechs Jahren vor sich hin. Dieses Jahr kann sie also endlich eingeschult werden ^^
Leider überlege ich wieder einmal ob ich die Seite schließen soll. Ich liebe sie ja wirklich, aber irgendwie hat sie momentan so gut wie null Besucher und mein Antrieb ist ein bisschen im Eimer (mal wieder -_-). Ich weiß auch nicht was ich mit ihr machen soll… vielleicht schaff ich ein paar der Sachen auf diesen Blog oder versuch beides irgendwie zu kombinieren >_> Ich hab echt keine Ahnung -_- Aber die Vorstellung SR einfach zu schließen bricht mir ein bisschen das Herz >_< Hat einer von euch eine Idee? Hmmm ich glaub ich versuch mal wieder ein Up-Date zu basteln ^^
Whoa gab es hier jetzt einmal einen vollständigen Satz, der mit einem Punkt beendet wurde??? o_O

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Geschlechtertrennung im Internet

Hallo ihr Lieben, ist euch schon einmal das seltsame Phänomen aufgefallen, dass in bestimmten Internetkreisen eigentlich immer nur Menschen des gleichen Geschlechts vorkommen? Nimmt man zum Beispiel die deutsche Hobby Grafikerszene um The Peril und co, so kommt man nicht umher zu bemerken, dass beinahe jedes aktive Mitglied, jeder Besucher und auch die Menschen der verlinkten Seiten weiblich sind. Klar es gibt immer wieder Ausnahmen. z.B. Phil auf The Peril, aber ansonsten bleiben die Mädels eher unter sich. Auch in der Bloggerwelt tritt dieses Phänomen immer wieder auf. Okay, welche Männer wollen schon immer wieder etwas über Mode, Make up und die neusten Styling-Trends lesen? Aber es gibt ja nicht nur solche Blogs. Immer wieder gibt es kleine Ausreißer, die sich durch andere Themenwahlen hervortun. Nimmt man zum Beispiel den sehr süßen Artblog Artcore so fallen dort eher weibliche Schreiberlein auf.
Okay, dass waren bisher nur Beispiele aus dem deutschsprachigen Bereich und von weiblichen Schreibern. Betrachtet man die Gegenseite, so fällt auf, dass es hier sehr ähnliche Themen gibt und dennoch die Besucher meistens fast nur einem Geschlecht zuzuordnen sind. Nimmt man beispielsweise Spoon Graphics, eine Seite über Grafiken, so hat man plötzlich einen männlichen Autor und besonders viele männliche Besucher.
Woran liegt dies? Auf den ersten Blick gibt es gar nicht so viele Unterschiede zwischen den Themen von Spoon Graphics und The Peril (genauso könnte man hier auch Design Instruct und Giatu machen). Bei Blogs ist diese Trennung je nach Themenwahl noch verständlich, aber bei solchen Seiten macht es eigentlich keinen Sinn. Kommt man vielleicht einfach aus dem Internetkreis, in dem man sich einmal bewegt nicht mehr raus? Melden sich Weiblein einfach nicht auf Männerseiten und umgekehrt (warum auch immer)? Oder ist dies alles nur ein großer Zufall?
Ich finde diese komische Trennung jedenfalls sonderbar.

Abschließend noch etwas zu meinem wenig aufregenden Tag. Mein wundervolles Sony Ericsson Vivaz Pro Smartphone ist heute angekommen. Es ist optisch schön gehalten. Ich hab das Handy vor allem gewählt, weil es sowohl die Touchscreen- Möglichkeiten bietet, als auch eine ausfahrbare qwertz- Tastatur. Wie es sich im Alltag schlägt bleibt noch abzuwarten, aber bisher funktioniert es recht gut vor sich hin :3