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Heute geh ich nicht ins Kino, heute lese ich ein Buch

Der Sommer steht vor der Tür und das bedeutet hoffentlich vor allem eins: gutes Wetter und schlechte Filme. Die Kinosäle sind wie leergefegt – was sicherlich auch immer wieder an der wirklich dürftigen Filmauswahl liegt -, die Wiesen sind gefüllt und wo man auch hingeht sieht man Menschen, die die Sonne genießen wollen. Wer nicht auf Filme in dieser Zeit verzichten möchte, für den bittet der Sommer die passende Zeit für Kopfkino. Anregungen dafür bieten eine Vielzahl guter Bücher.

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Um ein passendes Kinogefühl zu bekommen, bieten sich verfilmte Bücher natürlich an. Die großen, bekannten Geschichten bieten dabei häufig wesentlich mehr Informationen in den Buchvorlagen, als man jemals in den Filmen finden wird. Ob Reihen wie Harry Potter und Die Tribute von Panem oder Einzelbände wie Die Frau des Zeitreisenden oder Abbitte. Jedes einzelne bietet eine Welt für sich und jedes zeigt neue Fassetten.

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Wer noch näher an Filmen dran sein möchte, als es durch die Geschichten möglich ist, für den kommen Bücher über Filme in Frage. Diskussionen über bestimmte Filme werfen einen neuen Blickwinkel auf Bekanntes und einige Bücher machen nur wieder Lust auf neue alte Filme, die in kanonischen Zusammenfassungen aufgelistet sind.

Nach langem Stöbern in Büchern über Filme oder Filmbüchern erhält man auch gleich eine schöne Liste mit Filmen, die man unbedingt noch sehen möchte. Dann hat man auch gleich eine neue Beschäftigung für den anstehenden Herbst :3

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CFF: Das siebte Siegel

CFF

Wenn man über große, bedeutende Filme spricht fällt irgendwann immer der Titel Das siebte Siegel, also warum sollte es nicht auch einen Classic Film Friday über diesen 1957 erschienen Film von Ingmar Bergman geben?

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Det sjunde inseglet, wie der Film im Original heißt, ist im schwedischen Mittelalter angesetzt. Im Laufe der Handlung werden verschiedene Figuren vorgestellt, welche versuchen vor der Pest zu fliehen. Darunter der Ritter Antonius Block mit seinem Gefolgsmann und eine Gauklerfamilie. Es trifft sich, dass diese Figuren sich zufällig begegnen und gemeinsam die Flucht antreten, immer in dem Wissen, dass sie nicht entkommen können. Symbolisiert wird dies durch die wahrscheinlich bekanntest, weil meistzitierte, Szene des Films: das Schachspiel zwischen dem Ritter Antonius Block und dem Tod.

Dieses äußerst düstere Grundstimmung wird durch die schwarz-weiß Aufnahmen, die öde Landschaft, das wirklich sehr kalt aussehende Meer und immer wieder neue Figuren, welche das Mittelalter durchleiden, untermalt. Die sehr melancholischen Gespräche und die traurig gehaltenen Lieder tun ihr Übriges. Um es kurz zu machen: Wer einen lustigen Abend verbringen möchte, der sollte sich weit, weit weg von diesem Film aufhalten.

Warum man ihn dennoch sehen sollte? Weil er eben filmisch sehr beeindruckend erstellt ist und es schafft eine beinah schon traumartige Stimmung über den ganzen Film zu legen. Was ist Real und was nur Fiktion? Dazu kommen einige Bildzitate, wirklich gute Dialoge und eine sehr schöne Bildsprache. Und wem dies alles nicht reicht, der wird zumindest nach diesem Film sehr viele Filmzitate verstehen, denn der Film wird ziemlich häufig in Filmen, Serien und sogar Videospielen zitiert. Klingt doch nicht schlecht, oder?

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Vom Film zum Buch: Extrem laut und unglaublich nah [Review]

Anfang des Jahres erschien die Verfilmung des Buches Extremely Loud & Incredibly Close in den deutschen Kinos. Damals faszinierte mich der Film so sehr, dass ich mir direkt das Buch kaufte. Und weil ich es nun endlich durch habe bekommt ihr einen kleinen Einblick in das Buch und einen Vergleich mit dem Film. Na, wie klingt das?

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Das Buch von Jonathan Safran Foer (Tiere essen, Alles ist erleuchtet) handelt von Oskar, der stark in sich selbst zurückgezogen lebt. Der zwölfjährige Junge scheint teilweise autistische Verhaltensmerkmale aufzuweisen. Nur sein Vater kann ihn immer wieder beruhigen. Bis er am 11. September stirbt. Daraufhin zieht sich Oskar immer weiter von allen Menschen zurück. Unfähig seinen eigenen Schmerz auszudrücken weiß er nicht, was er tun soll. Eines Tages, einige Zeit nach dem Tod seines Vaters, schleicht er sich heimlich in dessen Zimmer und findet dort einen mysteriösen Schlüssel. Wozu gehört er? Warum hat sein Vater ihn versteckt? Was bedeutet das Wort Black, welches auf dem Umschlag, in welchem der Schlüssel versteckt war, steht? All diese Fragen versucht Oskar nun zu ergründen. Und wenn er dafür mit jedem Menschen Namens Black reden muss, der in New York lebt, so wird er dieses Schicksal auf sich nehmen um seinem Vater noch ein wenig länger nah sein zu können.

Parallel dazu erzählt das Buch – und hier liegt wohl die größte Änderung zum Film vor – die Lebensgeschichte von Oskars Großeltern. Als Überlebende des Bombenangriffs auf Dresden, treffen sich die beiden zufällig in New York, wo sie durch ihre Einsamkeit, ihre Vergangenheit und ihren gemeinsamen Verlust zueinander finden und versuchen sich ein „normales“ Leben aufzubauen. Doch nach alles, was sie erlebt haben, scheint ihnen das Glück nun verwehrt zu bleiben auch wenn sie sich noch so sehr bemühen es zu erzwingen. Den manchmal ist das, was man verloren hat, so viel größer und kostbarer, als das, womit man es zu ersetzen versucht. Und Lieben scheint nicht aus gemeinsamen Verlust heraus entstehen zu können…

Insgesamt springt das Buch recht viel in der Zeit und der Erzählposition. Dadurch wirkt es eher wie eine Sammlung verschiedener Berichte, welche zu einem Buch zusammengefügt wurden. Tagebucheinträge, direkte Erzählung, Briefe und das Lebenswerk Oskars Großmutter werden zu einem durchweg stimmigen Text zusammengemischt. Ergänzt wird dieser durch Fotos, welche jeweils passend zu Handlung eingebunden werden.

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Während ich im Film Oskar – gespielt von Thomas Horn – recht traurig fand und mit ihm alles Mitgefühl der Welt hatte, ging mir der Buch Oskar leider gewaltig auf die Nerven. Das Kind im Film ist wissbegierig, lernfähig und scheinbar interessiert an allem. Im Buch hingegen ist er furchtbar besserwisserisch, würgt Menschen immer wieder ab und kennt sich gerade einmal ein wenig in einigen geschichtlichen und naturwissenschaftlichen Bereichen aus. Alles was darüber hinaus geht und ihn nicht unmittelbar interessiert wird von ihm als unwichtig abgetan. Dazu ist sein Teil der Erzählung etwas verworren und hektisch geschrieben, welches mich an manchen Stellen beinah etwas an ein ADHS Kind erinnert. Somit macht es nicht so viel Spaß seinen Teil der Geschichte zu lesen, der vor allem recht stringent ist und die Handlung in weiten Teilen nicht wirklich voran bringt, da sie immer wieder aus neuen Begegnungen mit den Blacks besteht.

Dahingegen fand ich die Geschichte der Großeltern sehr, sehr viel Interessanter und fand es absolut Schade, dass gerade dieser Teil der Handlung im Film weggelassen wurde. Natürlich ist es Logisch gerade die Parallelhandlung zu streichen um den Rest möglichst detailliert abbilden zu können. Das ist mir schon klar, aber ein paar mehr Informationen über den Hintergrund der Großeltern hätte ich mir doch im Film gewünscht.
Im Vergleich zu Oskars Handlungsabschnitt ist die Erzählung hier sehr viel klarer. In jedem Abschnitt erfährt man neue Hintergründe, so dass es hier durchweg spannend bleibt. Auch wenn die Haupthandlung immer wieder durch diese Erzählung unterbrochen wird, so kam es mir später im Buch eher so vor, als wäre es genau umgekehrt. Und ganz ehrlich gesagt war die interessante Handlung für mich eher die zwischen den Großeltern. Schade, dass dieses nervende Kind die beiden immer wieder unterbrochen hat.

Wenn ihr den Film also mochtet, so behaltet Oskar lieber als Filmerinnerung in eurem Kopf und lest das Buch nur als Hintergrundinformation für die Großeltern. Das das Buch wie eine große Textsammlung verfasst war, hat mir übrigens sehr gut gefallen.

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Nun geht es erst einmal weiter mit den Tributen von Panem.

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Das Zeitalter der Superhelden

Es ist langsam schon auffällig wie viele Superhelden die Kinoleinwand besiedeln. Meistens als Comicverfilmung, manchmal auch nur als Anspielung an bekannte Helden. Betrachtet man alleine die letzten zehn Jahre, so scheinen die Helden eine äußerst erfolgreiche Zeit gehabt zu haben: Spiderman, Hulk, The Avengers, Batman, The Incredibles, Buzz Lightyear, die Watchmen, Cap. America, Ironman, die X-Men, Superman, die Fantastic Four und wie sie nicht alle heißen. Auffällig oft sind sie Männer. Viel zu oft tragen sie hautenge Anzüge. Immer kämpfen sie nicht nur gegen die Superbösewichter des Universums, sondern auch ihren eigenen Alltag.

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Heutzutage müssen Helden nicht nur zeigen, dass sie unbesiegbar sind, sondern, dass sie eben auch ganz normale menschliche Schwächen haben. Ein Defizit, welches sie verletzlich, menschlich und dadurch zu potenziellen Einnahmequellen macht. Eine Theorie, die durch Kinobesuchszahlen immer wieder belegt wird. Erst durch ihre menschliche Seite können die Helden von heute ihr eigentliches Potenzial erwecken, denn erst durch den Wunsch jemanden retten zu wollen – oder häufig sogar die ganze Welt – wachsen sie über sich selbst hinaus und werden zu dem Helden, der sie die ganzen Zeit hätten sein können, wozu sie jedoch nicht die geeignete Kraft aufbringen konnten.

Es ist erstaunlich, dass gerade dieser Trend – verletzter Mensch wird zum Held, tote Eltern, rettet Menschen, verliebt sich, muss Geliebte beschützen und gegen Feind aus der Vergangenheit kämpfen – sich immer wieder in neuen Formen wiederholt und langsam in andere Medien und Filmgenre einfällt. Den klassischen Superhelden scheint es nicht mehr geben zu müssen. Stattdessen können „gewöhnliche“ Menschen über sich hinauswachsen. Dafür müssen sie noch nicht einmal in der nähe eines Sonnensturms gewesen, von einer radioaktiven Spinne gebissen oder an sonst einem Unfall beteiligt gewesen sein.

Und obwohl das Angebot an Alltagshelden zunimmt, scheint sich das Filmpublikum weiter nach großen Superhelden zu sehnen. Es scheint beinahe so, dass sich in diesem entmythologisierten Zeitalter die Menschen nach etwas „Magie“ und der Gewissheit „irgendwer wird uns alle retten“ sehnen. Ein Sehnen, welches logischer Weise durch das Fantasy-Genre bedient werden sollte. Doch was Fantasy-Filme häufig nicht bieten ist eine direkte Verhandlung mit unserer Welt. Natürlich rettet Harry nicht nur die Zaubererwelt, sondern auch unsere, doch kommt unsere dabei zu kurz. Und die Gefährten kämpfen auch als Menschen um Mittelerde, doch ist dieses eben auch nicht unsere Welt. Hinzu kommen unsere Alltagsprobleme, welche keineswegs mit denen der Elben und Hobbits übereinstimmen.

Es braucht also einen menschlichen Superhelden, gerne auch in hautengem Anzug, der aus seinem Büro in die Welt tritt, sich ein Kostüm überzieht und die Welt retten geht. Nicht weil er es muss, sondern weil er es will. Weil er die Fähigkeit dazu hat nicht nur alle Menschen vor einem Tyrannen zu beschützen, sondern, weil er dadurch die beschützen kann, die er liebt. Damit er nicht noch einmal jemanden geliebtes verlieren muss. Und wenn doch, dann wird der Tod ihn stärker machen.

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Harry Potter Kinder bleiben Harry Potter Kinder!?

Geht man nach der Meinung einiger Menschen, so werden die Hauptdarsteller aus Harry Potter wohl für immer mit den Filmen verbunden werden und – schlimmer – keine große Filmkarriere schaffen, da sie immer mit den alten Figuren assoziiert werden. Und daher werfe ich heute einen großen Blick auf die Post- und Pre-Harry Potter Zeiten von Daniel Radcliff, Emma Watson und Rupert Grint.

Harry

Daniel Radcliff und die Figur von Harry sind mittlerweile für viele verschmolzen. Dabei sind seine Haare nicht verstrubbelt und wirklich grün sind sie auch nicht. Was ihm an Buch-Ähnlichkeiten fehlt, macht er jedoch durch ein sehr überzeugendes Rollenimage wett. Das dies bei weitem nicht alles ist was er kann, zeigte er bereits vor seinem Auftritt im Stein der Weisen. Zuvor war der kleine Daniel als Schauspieler im Theater tätig und ergatterte 1999 die Rolle des jungen David Copperfield im gleichnamigen TV-Film an der Seite von Maggie Smith (oh ja, McGonagall), Zoë Wanamaker (Madam Hooch), Imelda Staunton (Umbridge) und Dawn French (Fat Lady). Auch während der Harry Potter Zeit betätigte er sich als Theaterschauspieler und erhielt einiges Lob für seine Rolle in Equus, in welchem er einen psychisch gestörten Jungen spielte.

Das seine Karriere nicht mit dem Ende der Filmreihe endet bewies er dieses Jahr in Die Frau in Schwarz. In dem düsteren Film spielte er den Anwalt Arthur Kipps und zeigte damit, dass aus dem Kinderschauspieler ein ernst zu nehmender junger Mann geworden ist.

Hermine

Auch Emma Watson war bereits vor ihrem Kinodebüt als Theaterschauspielerin tätig. Parallel zu den Harry Potter Filmen arbeitete sie vor allem als Model für diverse Firmen und war unter anderem Werbeträgerin für Chanel. Daneben studierte sie an der Brown University.

In den nächsten Jahren wird sie dann immer häufiger in diversen Filmen zu sehen sein. Nach My Week with Marilyn (2011), folgt dieses Jahr The Perks of Being a Wallflower und 2013 The Bling Ring sowie End of the World, ein Film, denn sie zusammen mit einigen Schauspielerkollegen produziert.

Ron

Die kleine, lustige Junge mit den roten Haaren ist nun auch groß geworden. Das er nicht als Ron abgetan werden möchte bewies er schon während der Harry Potter Teile. So war er von 2002- 2010 in Thunderpants, Driving Lessons, Cherrybomb, Wild Target und Come Fly with Me zu sehen. Dieses Jahr folgte Into the White. Und weil Filme und Kurzserien für ihn nicht reichen ist er nun auch noch in Ed Sheerans Musikvideo Lego House zu sehen.

Was aus den dreien wird kann heute noch niemand abschätzen. Klar ist, dass die Harry Potter Filme ihnen einen sehr guten Start in die Filmszene verschafft haben, bei denen sie mit großen Schauspielern zusammenarbeiten konnten.

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„To understand the future we have to go back in time“

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Ist es zu glauben, dass es schon 15 Jahre her ist, seit Will Smith das erste Mal als sympathischer Alienjäger über die Leinwand huschte? Damals wurde er gerade von Tommy Lee Jones rekrutiert um für die Men in Black zu arbeiten, eine us-amerikanische Geheimorganisation, welche die Erde vor Außerirdischen schützt und mit ihnen kommuniziert.

Auf den Schrecken, dass es Außerirdische gibt und das J (Will Smith) nun als Agent der MIB arbeiten soll, folgte in Teil zwei die Erkenntnis, dass sich K (Tommy Lee Jones) gerne zur Ruhe setzen würde. Wie so häufig konnte die Erde jedoch nicht ohne ihn auskommen und so stürzte er sich in neue Abenteuer.

Zehn Jahre nach Teil zwei erscheint nun also Teil 3, um den es immer wieder Gerüchte gab, an den jedoch niemand so richtig glaubte. Wie in den beiden ersten Teilen übernimmt auch hier Barry Sonnenfeld die Regie und führt – mit neuen Drehbuchautoren – die Handlung sinnvoll fort. J und K sind mittlerweile etwas gealtert, was man besonders K anmerkt. Wie ein altes Ehepaar fahren sie in ihrem schwarzen Wagen von einem Ort zum nächsten um die Menschen vor illegalen Alienaktivitäten zu schützen. Hin und wieder werden die geretteten geblitzdingst, hier und da muss ein Alienfisch beseitigt werden und teilweise wird es schleimig. Das übliche also.

Die Ruhe wird gestört als Boris the Animal aus dem Mondgefängnis ausbricht und nur eins im Sinn hat: Rache an K. Und dafür hat er einen perfekten Plan: Er kehrt zurück in die Vergangenheit, rettet seinen Arm, tötet K und vernichtet damit auch den K der Gegenwart.

Klingt soweit perfekt, wäre da nicht J, der sich auch nach der chronologischen Veränderung an K erinnern kann und nun alles daran setzt seinen Partner zu retten. Selbst wenn dies bedeutet sich von einem Hochhaus in die Vergangenheit zu stürzen…

Alles in allem hatte ich eine wirklich schlechte Fortsetzung mit ein paar guten Witzen erwartet. Ich wurde schnell vom Gegenteil überzeugt. Der Film fügt sich recht nahtlos an die ersten beiden an – sowohl was Humor, Stil und Handlung angeht. Die Schauspieler scheinen ihre Rollen nie verlassen zu haben und einmal abgesehen von Tommy Lee Jones Alter, scheint kaum Zeit zwischen Teil 2 und 3 vergangen zu sein.

Die klare Handlung, der wirklich großartige Humor und die vertrauten Figuren, machen diesen Film zu einem Anwärter auf den besten Film des Jahres. Also Marsch, Marsch ins Kino. Auch gerne in 3D :3

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„Summertime Madness“

Statt dem CFF bekommt ihr heute eine kleinen Wochenzusammenfassung a’la Die Welt eines Gefühlsfreaks.

Gesehen Marie Antoinette, Will & Grace Staffel 1, GNTM, ESC Halbfinale
Gehört Marie Antoinette Soundtrack, Florence and the machine
Gelesen Marie Antoinette Biographie (Antonia Fraser), die neue NEON, diverse Aufsätze über Intertextualität und Postmoderne
Getan Spazieren gegangen, im Park gesessen, Softimage Modelle gebastelt
Gegessen Melone, Himbeeren, gegrilltes Fleisch, Pfirsiche, Käseigel
Getrunken Apfelsaft, Wasser, Tee, Eiskaffee
Gedacht, dass sehr viel Blödsinn beim ESC gezeigt wird
Gefreut über den Besuch meiner Tante, Wind
Geärgert über das tolle 3D-Modelle, welches nicht konvertiert werden konnte -_-
Gewünscht, dass es in der Sonne etwas weniger heiß wäre
Gekauft Mach dieses Buch fertig, neue NEON Ausgabe, Plastikkorb, Socken
Gestaunt, wie unglaublich heiß es plötzlich ist

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Zumindest konnte man bei dem herrlichen Wetter sehr gut im Park lernen. Noch zwei Aufsätze und ich habe endlich den ersten Schub Aufsätze für die Bachelor-Arbeit durch. Yuhu!

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The Avengers

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Von: keyyu.tumblr.com

Nach großen Ankündigungen, vielen Filmplakaten und vorab rumgehype im Internet hat sich The Avengers zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres – bis jetzt – entwickelt. Ein guter Grund um diesen Film einmal näher zu beleuchten.

Unter Regie und mit dem Drehbuch von Joss Whedon (Buffy, Firefly) – Grund eins für den Film – entstand ein Action-Superheldenfilm, der einige der bekanntesten Marvelhelden zusammenbringt, um sie gemeinsam gegen den Gott Loki kämpfen zu lassen. Zu den Helden gehören Ironman – Definitiv Grund zwei den Film zu sehen- , Hulk, Thor, Captain America, Black Widow und Hawkeye. Jeder von ihnen hat Fähigkeiten, die zusammengenommen die Welt retten und Loki in die Flucht schlagen könnten. Wäre da nicht das klitzekleine Problem, dass jeder von ihnen daran gewöhnt ist alleine zu kämpfen und sie kein gehobenes Interesse daran hegen mit anderen Helden zusammenzuarbeiten. Ein Luxus, auf den sie schon bald verzichten müssen…

So, jetzt einmal weg von der ganzen Geschichte, die zwar ganz nett ist, aber doch ein bisschen 0-8-15 und nicht wirklich dazu beiträgt, dass man den Film sehen möchte. Superhelden, die die Welt retten und erkennen, dass sie zusammen stärker sind, als allein. Jaaaaa, kennt man. Warum man den Film dennoch sehen sollte? Einfach weil die Gespräche und Sprüche so unglaublich gut und witzig sind. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel im Kino gelacht habe. Man merkt einfach sehr, dass Whedon sein Handwerk nicht verlernt hat. Und daher meine große Empfehlung für den heutigen Tag: sucht euch ein englischsprachiges Kino in eurer Nähe und guckt euch The Avengers an.

Und wenn ihr dann mehr von ihnen sehne wollte, so könnt ihr euch über die angekündigten Fortsetzung The AVengers 2 und Ironman 3 freuen.

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CFF: Nosferatu

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Es ist Nacht, die Dunkelheit senkt sich schwer über das Land. Eine Frau windet sich in ihrem Bett hin und her. Ein Alptraum plackt sie. Ein Alptraum, der näher ist als sie denkt…

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Am heutigen Classic Film Friday wird es gruselig! Mit dem Film Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens erschuf Friedrich Wilhelm Murnau 1922 einen der ersten Leinwandvampire. Weit entfernt von Knuddelvampiren wie der Twilight-Gang, jagte dieser Vampir Menschen auf der ganzen Welt Angst ein.

Geplant als Verfilmung des Weltbestsellers Dracula, plante Murnau seinen schrecklichen Vampir. Als es zu Copyrightkonflikten kam beschloss er kurzerhand die Namen und Orte umzubenennen und einige Szenen zu verändern. Mit diesem Kniff konnte er sich, ohne weitere Probleme, an die Verfilmung machen.

Erzählt wird die Geschichte des Vampirs Graf Orlok – gespielt von Max Schreck – der mit seiner Macht die junge Ellen verzaubert und sie in Alpträumen besucht. Schließlich verfällt sie ihm gänzlich.
Als ihr Verlobter erfährt, was mit ihr geschehen ist, versucht er alles um den Vampir zu besiegen und Ellen zu retten…

Trotz seiner – durch die Zeit bestimmten – Einschränkungen in den filmischen Möglichkeiten, schafft es der Film eben diese Probleme sehr gut zu umgehen. Die schwarz-weiß-Kontraste werden eindrucksvoll genutzt um Spannung aufzubauen. Licht und Schatten inszenieren die Fähigkeiten des Vampirs auf äußerst gekonnte Art und Weise und zeigen, dass zum Vampirsein mehr dazu gehört, als nur in der Sonne zu glitzern. Da es sich bei dem Film um einen Stummfilm handelt, ist er Streckenweise etwas anstrengend zu gucken. Dies wird jedoch schnell durch die wirklich spannenden Szenen mit Graf Orlok ausgeglichen.

Alles in allem zeigt der Film, dass die Kombination von Licht, Schatten und einem wirklich überzeugenden Vampirdarsteller, ausreicht um einen wirklich spannenden und gruseligen Film zu inszenieren, von dem sich viele Elemente auch in heutigen Filmen finden lassen.

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Mixed Thursday: Music and Pictures

Oh ja, es gibt nun noch eine kleine Insel, auf die ihr euch flüchten könnt, um Paris zu entkommen. Okay, nicht ganz, aber zum Teil. Irgendwann reichen durchdachte Einträge einmal und daher bekommt ihr nun einen kleinen Mix aus Dingen, die mich in letzter Zeit interessiert haben.

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Fleißig gekocht: Tomaten mit Mozzarella und Heiße Wildbeeren mit Grießbrei. Yum!

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Geschenke bekommen: Lipgloss im Laden und Uniwundertüte

you know I’m trying hard to take it back
so if by the time the bar closes
and you feel like falling down
I’ll carry you home

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Ziemliche cooles Street-Art-Bild in Köln entdeckt und Dreamgirls geguckt

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Erste Bilder aus Paris!


Vor der Parisfahrt ging es erst noch in Avengers (sehr guter Film!)

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Eiffelturm und Louvre :3


Staffel drei darf nun endlich in England auf DVD erscheinen >_<

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Sehr leckere Melone und einer der Filme, die ich in letzter Zeit wahrscheinlich am häufigsten gesehen habe!

In den nächsten Tagen bekommt ihr leider nur vorbereitete Artikel. Meine Tante S-san kommt für einige Tage zu Besuch und da ist leider dann zu wenig Zeit für das bloggen über. Vergessen tu ich euch dennoch nicht :3