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3 from 1: Nerds

Es wird euch vielleicht nicht überraschen, aber ich habe ein großes Herz für Nerds. Vermutlich, weil ich selber zu dieser Gruppe gehöre, trotz allem jedoch versuche mit „nicht-Nerds“ befreundet zu sein. Sonderbarerweise werde ich momentan nicht nur jede Woche mindestens einmal als Nerd bezeichnet, sondern seit die Hipsterbewegung aufgekommen ist, auch regelmäßig als Hipster. Seltsam, dass Nerd-Verhalten langsam zu einem Trend wird.

Wie auch immer. Der heutige Eintrag soll sich nicht nochmals um Hipster drehen, sondern auf Nerds in diversen Medienformen eingehen. Starten wir also mit einer Serie von Nerds, über Nerds und für Nerds…

Nerds
Pictures by: watchtheguild.com, cbs.com and geekandsundry.com

The Guild

Und wo könnte dies besser funktionieren als im Internet? Auf diese Idee kam 2007 die Schauspielerin Felicia Day (Girls United Again, Buffy, Eureka) und begann kurzerhand eine Webserie zu entwickeln, schreiben, produzieren und zu spielen, die momentan aus sechs Staffeln besteht. Die Serie in Form von kurzen Youtubevideos, erzählt die Geschichte des Gamermädchens Codex, die gemeinsam mit ihren Freunden das Spiel The Game spielt. Während sie jedoch mit ihren Guildenmitgliedern spielt und permanent mit ihnen per Headset verbunden ist, hat die Menschenscheue Codex jedoch noch keines der Guildenmitglieder im wahren Leben getroffen. Dies soll sich schnell ändern, als sich herausstellt, dass ihr eines der Gulidenmitglieder folgt.

Von dort an beginnen die Guildenmitglieder sich immer wieder im realen Leben zu begegnen und werden dadurch immer weiter zusammengeschweißt. Anders als bei großen TV-Produktionen wurde hier nicht darauf geachtet, dass auch Nicht-Nerds die Gespräche verstehen. Wenn die Guildenmitglieder anfangen über die neuesten Quests, Erweiterungen und Items zu diskutieren kann man schnell den Faden verlieren, wenn man keine MMORPGs spielt. Wer sich jedoch in dem Nerd-Universum auskennt, wird sehr gut unterhalten und das nicht wie so oft auf Kosten der Nerds, sondern mit ihnen zusammen. Gleichzeitig werden viele Probleme genannt, welche durch extremes zocken aufkommen können oder die gar durch Computerspiele verschleiert werden sollen.

Codex beispielsweise ist extrem Menschenscheu und schüchtern. Durch ihre Spielfigur versucht sie diesen Problemen aus dem Weg zu gehen. Andere sehen Konflikte zwischen ihrem Real-Life, ihrer Arbeit oder ihrer Familie und dem Spiel. Das relativ ungeschönte Bild, welches die Serie vermittelt, in Verbindung mit der Herzlichkeit, mit der Nerds und insbesondere die Guilde betrachtet werden, erweckt ein lebhaftes Bild der Gamer-Gemeinschaft. Dieses zeigt zwar die dunklen Seiten, stellt jedoch vor allem auch gute Erfahrungen in den Vordergrund um so ein Rundes Bild von Nerds zu vermitteln.

The Big Bang Theory

Ganz anders die CBS-Serie The Big Bang Theory. Die Serie versucht Nerd-Verhalten zu erklären, während sie sich zum größten Teil darüber lustig macht. ‚Haha, du spielst Videospiele.‘, ‚Haha, du interessierst dich für Wissenschaft.‘ oder ‚Haha, du hast Probleme im Umgang mit Menschen‘, werden verwendet um eine Grundstimmung zu schaffen. Die armen Nerds schaffen es zu Beginn nicht eine Freundin zu finden, weil sie zu viel Zeit mit Videospielen und Comics vertrödeln. Sie sind darüber hinaus zu schlau und stehen sich dadurch ständig selber im Weg. Im großen und ganzen werden die verrückten Nerds dabei vor allem als ulkig, seltsam und verschroben dargestellt. Die erwachsenen Männer verhalten sich wie Kinder, die immer wieder von ihren Eltern in ihre Schranken verwiesen werden müssen.

Natürlich gibt es auch positive Elemente und irgendwie schaffen es die vier Freundinnen zu finden, normal zu leben und gar Sympathien beim Zuschauer auszulösen. Für alle Nicht-Nerds ist die Serie jedoch nur wieder eine Bestätigung, dass Nerds komisch sind und man am besten nichts mit ihnen zu tun haben sollte.

Felicia Day: The Queen of the Nerds

Was mich wieder zurück bringt zu der bezaubernden Felicia Day. Die erfolgreiche Schauspielerin, die vor allem aus verschiedenen Serien bekannt ist, ist hübsch, klug und bekennende Nerd-Frau. Sie mag Videospiele, Comics und das ganze seltsame Zeug. Und vor allem sagt sie nicht nur, dass sie all diese Dinge gerne mag und tun, nein, sie stellt es auch auf ihrem Blog Geek and Sundry unter Beweis. Dort zeigt sie Videos von Dingen, die sie bewegen und interessieren. Zu ihrer Unterstürtzung eilen einige bekannte Serienschauspieler, mit denen sie zusammengearbeitet hat, und die mit ihr zusammen Videospiele testen, DIY-Kram erstellen oder über diverse Themen diskutieren. Daneben gibt es auch Videos von diversen Mitnerds, die sie durch ihre Seite unterstützt.

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Review: Pan Am

Pan Am

Picture by: nemecek.blogspot.de/

Aus irgendeinem Grund stehe ich vollkommen auf die alte Pan American World Airways. Mit ihr verbinde ich immer ein gewisses Zeitgefühl. Plötzlich hatten Menschen die Möglichkeit in bequemen Flugzeugen um die ganze Welt zu reisen. Die Outfits der Flugbegleiterinnen sind einfach fantastisch und ja, vermutlich bin ich durch Catch me if you can so stark geprägt worden, dass ich die Airline auch ein bisschen romantisiert habe.

Woran es auch immer liegt, dass ich auf die Pan Am stehe, ist im Endeffekt egal. Klar war nur, dass ich, nachdem ich die erste Vorschau für die Serie Pan Am gesehen hatte, wusste, dass ich die Serie sehen muss! Also schnappte ich mir die DVD-Box aus England und schaute alle Folgen hintereinander weg.

Am liebsten würde ich jetzt schreiben, dass ich eine neue Lieblingsserie gefunden habe und das die Handlung rund um die vier jungen Flugbegleiterinnen, die 1963 ihre Träume wahr werden lassen wollen, mich bewegt hat. Schön wäre es auch, wenn ich sagen könnte, dass mich die Bilder und die Städteaufnahmen in irgendeiner Art begeistert haben. Leider stimmt keine dieser Aussagen.

Aber, bevor ich zur Kritik übergehe, erst einmal ein paar Fakten rund um die Serie. Die us-amerikanische Fernsehserie von 2011 besteht bisher aus einer Staffel in 14 Episoden. Hauptdarsteller sind unter anderem Christina Ricci (Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen) und Kelli Garner (Aviator). Die Handlung beginnt 1963 und dreht sich hauptsächlich um vier Flugbegleiterinnen, die für Pan Am arbeiten. Jede von ihnen sieht den Beruf als eine Möglichkeit die Welt zu entdecken und gleichzeitig als Frau etwas zu erreichen.

Die einzelnen Episoden erzählen jeweils, wie die vier zusammen mit ihrem Kapitän in ein neues Land fliegen und dort Abenteuer erleben. Daneben entwickeln sich verschiedene Liebesgeschichten und Afairen – zum Teil unter den Crewmitgliedern. Nach und nach entrollt die Geschichte gewisse Motive für die Handlungen der Frauen. Maggie beispielsweise versucht die Welt zu verändern, Laura vor der Ehe zu fliehen, Colette eine Familie aufzubauen und Kate beginnt für die C.I.A. zu arbeiten.

Leider wird die Handlung etwas wirr geschildert. Es gibt ständig Sprünge in der Zeit, bei denen man nicht genau weiß ob man nun zurück- oder vorgesprungen ist. Dies passiert nicht nur innerhalb einer Folge recht häufig, sondern auch von Episode zu Episode, so dass plötzlich Figuren auftauchen oder wieder verschwinden und erst einige Folgen später klar wird, was mit ihnen passiert ist. Würde man dieses Mittel gezielt einsetzte, so könnte man sicherlich interessante Spannungsbögen aufbauen. Leider passiert dies nicht.

Während mir die Kostüme der Crewmitglieder sehr gut gefallen und auch ansonsten großer Wert auf Authentizität der Kleidung gelegt wird, scheint niemand sich wirklich mit den einzelnen Städten auseinander gesetzt zu haben. Es fällt direkt auf, dass die Crew niemals europäischen Boden betritt, sondern stattdessen alles in irgendwelchen Studios gedreht wurde. Abgesehen davon, dass man nahezu sieht wo die grüne Leinwand steht, werden daneben einige Kulissen einfach mehrfach verwendet. Die Bürgermeistervilla in Deutschland wird somit einfach zum chicen Casino.

Wenn nun die einzelnen Figuren irgendwie so etwas wie Tiefe entwickeln würden, könnte ich die Serie tatsächlich verteidigen. Leider scheitert auch dieser Versuch kläglich. Einzig Colette gebe ich eine Chance, dass sie sich irgendwie weiterentwickeln kann. Kate finde ich recht cool, aber ob da wirklich mehr Potenzial hinter der Fassade steckt, bleibt abzuwarten. Was Maggie und Laura angeht… Puh, sprechen wir nicht über die beiden.

Alles in allem gefallen mir die Kostüme, das Make-up und die Grundhandlung sehr. Leider fehlt es den Personen an Tiefgang. Bald soll eine Fortsetzung erscheinen und wahrscheinlich werde ich mir sie ansehen und hoffen, dass Laura nicht nur hübsch ist, sondern auch irgendetwas kann und Maggie endlich nicht nur von Taten spricht, sondern auch etwas tut!

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I hate Girls!

Gefühlt hat jeder schon darüber geschrieben. Und alle sagen sie nur das eine: Girls ist eine der großartigsten Serien der letzten Jahre. Nachdem ich das ungefähr hundertmal gelesen habe, habe ich tatsächlich die komplette erste Staffel geguckt.

Girls represents an exciting moment in television history because, like a handful of other shows (MTV’s „Awkward,“ most notably) it not only makes great use of the medium but has the creative guts to realign it for a new century and a new generation. – San Francisco Chronicle/ David Wiegand

Am Ende stand die große Ernüchterung: Es gibt zu viele Menschen, die keinen Geschmack haben oder zumindest einen, der weit, weit weg von meinem liegt. Dann erschien Staffel zwei und wieder überschlugen sich die Kritiker vor Freude. Also schaute ich mir auch Staffel zwei an, denn wenn alle Kritiker sagen, dass es noch besser wird, dann können sie doch nicht noch ein zweites mal komplett an meinem Geschmack vorbeischreiben, oder? Doch, sie können es!

Die Geschichte von und irgendwie auch über Lena Dunham, erzählt vom Leben einer jungen Autorin in New York. Nach ihrem Studium findet sie keinen Job und auch das Schreiben klappt eher schlecht als recht. In all diesem Chaos erklären ihr ihre Eltern, dass sie ihre Mitzwanziger Tochter nicht mehr finanziell unterstützen werden. Wie gut, dass sie drei gute Freundinnen hat, die ihr gerne unter die Arme greifen. Zu erwarten wäre, dass das Mädchen nun den Ernst ihrer Lage erkennt, ein Buch schreibt, Arbeiten geht oder einfach gesagt: Irgendetwas tut. Stattdessen hat sie viel Sex mit ihrem ziemlich gestörtem Freund, bei dem Lena Dunham, die nicht nur Autorin ist, sondern auch die Hauptdarstellerin der Serie, ihren nackten Körper vor gefühlt jede Kamera hält, die irgendwo auftaucht.

Daneben wird am Rande erwähnt, was die drei Freundinnen treiben: Sex haben, Männer Probleme haben, über Sex und Männerprobleme reden und und und. Hierbei besteht die Riege der Freundinnen aus einer Karrierefrau, die mit ihrer Langjährigen Beziehung nicht zufrieden ist; einem Mädchen, welches sich teilweise kleidet, als wäre sie zehn und noch nie Sex hatte und einer Art Nymphomanin.

Prima, die Serie wurde angekündigt als eine moderne, realistische Form von Sex and the City. Mh, Sex kommt zu viel vor – check! New York wird ab und an erwähnt – check! Oh ja, es ist ungefähr eins zu eins die gleiche Sendung! Wäre da nicht der geringe Unterschied, dass man bei Sex and the City tatsächlich Figuren hat, die sich weiterentwickeln, die etwas in ihrem Leben tun und man ihnen dabei gerne zuschaut. Man beneidet die Figuren um ihre Outfits, ihren Ruhm und ihre Abenteuer. Bei Girls hingegen frage ich mich durchgehend, wie die Figuren überhaupt es schaffen zu überleben. Zudem würde ich für kein Geld der Welt mit einer diese flachen, uninteressanten und teilweise einfach nur sehr anstrengenden Figuren tauschen wollen. Ganz besonders wäre ich nicht gerne die Protagonistin und noch viel unlieber wäre ich mit dieser selbstverliebten, ichbezogenen Person befreundet. Ich erwarte sehnlichst eine dritte Staffel, in der niemand mehr mit ihr spricht, sie sich endlich mit jedem Menschen zerstritten hat, den sie kennt und vor allem auf der Straße landet, weil ihr endlich niemand mehr Geld für ihre Faulheit gibt!

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Things about your life: Bed & Breakfast

Things about your life ist ein sehr süßes Projekt von Cityglamblog, bei dem es darum geht jeden Monat eine Journalaufgabe zu gestalten. Das Thema für März lautete ein perfekter Bed & Breakfast Tag. Also: Was tun, wenn man den ganzen Tag im Bett herumliegen kann.

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Wenn ich den ganzen Tag im Bett herumliegen könnte, würde ich natürlich lange schlafen und dann gemütlich Serien und Filme gucken. Zum Beispiel One Piece oder Marie Antoinette.

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Dabei würde ich frühstücken. Natürlich würde es Eier, Croissants und Erdbeermarmelade geben. Vielleicht sogar dekadente Muffins oder Cupcakes :3

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Den Rest des Tages würde ich weiter Serien/ Filme gucken, lesen, zeichnen oder schreiben. Zwischendurch würde ich vielleicht auch ein paar Videospiele spielen. Wer weiß :3

Mein Journal wird übrigens langsam immer voller. Ein paar andere Seiten werde ich euch vielleicht auch bald präsentieren ^^

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Das war 2012

Es erstaunt mich immer wieder, wie schnell die Zeit vergeht. Schon wieder ist ein Jahr herum und 2013 steht vor der Tür. Wie jedes Jahr gibt es daher einen kleinen Jahresrückblick auf das, was in der Welt passiert ist und was parallel auf diesem Blog geschah.

Januar

Das Jahr begann bereits mit einer starken Weltuntergangsstimmung. Viele befürchteten das Ende unserer Erde. Erste Vorkehrungen wurden getroffen und die Medien hatten endlich ein großes Thema über welches sie berichten konnten. Gleichzeitig fanden starke Proteste gegen den „Stop Online Piracy Act“ statt. Viele befürchteten starke Einschränkungen in der Benutzung des Internets. Eine Debatte, die sich bis heute erstreckt und die wiedereinmal dafür sorgte, dass die Probleme des Urheberrechts im Kontext des Internets überprüft werden mussten.

Anfang des Jahres war ich noch Studentin, hatte einen Mitbewohnern – der mittlerweile ausgezogen ist, sodass die Wohnung nun Katerboy und mir alleine gehört – und relativ wenige Sorgen. Ich hatte gerade ein Praktikum angefangen – mittlerweile arbeite ich Vollzeit für das Unternehmen – und einigermaßen viel Zeit. Gleich zu beginn des Jahres gab es eine erste Blogreihe mit dem Titel Seven days of color, gefolgt vom ersten Classic Film Friday und dem ersten Im Gespräch mit…-Eintrag.

Februar

Wulff trat nach einigen Skandalen und einer sehr kurzen Amtsperiode zurück, ein starkes Erdbeben erschüttert die Philippinen und Whitney Houston verstirbt.

Ich hab darüber berichtet wie man eine Reise plant, eine Woche lang über Dinge geschrieben, die ich liebe und den Oscars entgegengefiebert.

März

Der März war recht unereignisreich. In Russland wurde gewählt und die Partein der USA begannen mit ihrer ersten Wahlkampfphase.

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Mein Praktikum neigte sich seinem Ende zu und wieder einmal stand eine mündliche Prüfung an der Uni an. Blogmässig verliebte ich mich in einen Hasenrock, kritisierte den Schlankheitswahn und färbte meine Haare Erdbeerblond.

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April

Im April schrieb ich darüber worauf es beim Bloggen ankommt und gab ein paar Tipps für Neulinge, bastelte ein Blognotizbuch, verliebte mich in den Laden Cotton On und begann Instagramfotos zu machen.

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Parallel wählte Südkorea ein neues Parlament und die Eurokrise zog weitere Kreise, als zunächst erahnt.

Mai

In London wurden auf Hochtouren die Olympischen Spiele vorbereitet und auch in den USA wurde der Wahlkampf immer spannender. In Deutschland stiegen die Temperaturen und ließen den Sommer nicht nur erahnen, sondern sorgte dafür, dass er einige Monate vorher begann. Zusätzlich fand der Eurovision Songcontest statt, aus dem Schweden als Sieger hervorging.

Ich fand viele neue, großartige Blogs, Reise nach Paris und verliebte mich neu in die Serie Prinzessin Fantaghiro.

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Juni

Während es immer wärmer wurde dachte ich darüber nach, was aus den Harry Potter Darstellern geworden ist, stellte fest, dass in letzter Zeit viele Filme über Superhelden gedreht wurden, erstellte selber Eis, verliebte mich in die Hunger Games Trilogie und aktualisierte das Layout des Blogs.

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Das Thronjubiläum von Queen Elisabeth II wurde gefeiert (ein guter Monat für GB) und Ray Bradbury verstarb.

Juli

Zu beginn des Monats verstarb Andy Griffith und in London fanden die XXX. Olympische Spiele statt.

Hier fand ein Sommergewinnspiel statt, meine Haare wurden rosa, ich erklärte den Unterschied zwischen Tumblr und Pinterest, stellte Eufloria vor und besuchte das Juicy Beats-Festival.

August

Der August war ein sehr ruhiger Monat. Hier wurde über mein erstes Kletterparkerlebnis berichtet, ich wunderte mich über alte Leute in junger Kleidung, besuchte die Gamescom und erklärte euch Photoshopgrundfunktionen.

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September

Im September fand das Oktoberfest statt, während Romney und Obama die USA bereisten um sich für die anstehende Wahl zu rüsten.

Ich beendete mein Studium und genoss die letzten Tage meiner freien Zeit. In der Uni durfte ich ein Videospiel programmieren. Auf dem Blog stellte ich euch viele DIY Projekte vor, darunter Galaxy Briefumschläge und ein Teetassennotizbuch. Außerdem fuhr ich in den Freizeitpark Efteling.

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Oktober

In den USA verwüstete Hurrikane Sandy weite Teile der Ostküste. Die gute Reaktion Obamas sicherste ihm die Wiederwahl. In Frankfurt wurden die neusten Bucherscheinungen vorgestellt.

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Gleichzeitig begann ich zu arbeiten, brachte die erste Ausgabe des Blogmag heraus und zeigte euch wundervolle Illustrationen aus dem Internet.

November

Obama gewann die Wahl, Heidi Klum musste ihre Hallowe’enparty nachfeiern (eine Katastrophe, die es auf Grund ihrer Lächerlichkeit in diesen Beitrag geschafft hat) und die Situation im Gazastreifen verschlechterte sich weiter.

Hier wurden fleißig Sammlungen erstellt. Zum Beispiel eine mit Musik oder auch mit abgedrehten Geschenkideen. Und damit war der Sammlungssonntag geboren.

Dezember

Der Dezember stand ganz im Zeichen weihnachtlicher Vorfreude. In diesem Jahr nahm ich wieder an dem Adventskalenderprojekt Adobento teil, bastelte fleißig Weihnachtsgeschenke, freute mich über die Wii u, brachte die zweite Ausgabe des Blogmag heraus und erstellte eine Kalendern für 2013.

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Danke für die gute Zeit, die wir zusammen hatten. Danke dafür, dass ihr immer wieder gekommen seit. Ihr belebt diesen Blog ein Stück weit und sorgt dafür, dass ich weiter mach!

Ich wünsche euch allein einen sehr schönen Silvesterabend, einen guten Rutsch und ein großartiges Jahr 2013!

Eine Übersicht über die Jahresprojekte:

CFF

Classic Film Friday Filme des Jahres:
Top Hat
Citizien Kane
Funny Face
Casablanca
Schneewittchen und die sieben Zwerge
Achteinhalb
Scarface
Cinderella
Nosferatu
Das siebte Siegel
Die Reise zum Mond

Im Gespräch mit…
Nin-chan
Pietsmiet
Satsuki
One in a Googolplex
Shizoo Design

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Blog-Mag Ausgabe 2

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So, so, die zweite Ausgabe des Blog-Mag ist draußen. Etwas (hust) größer als die letzte Ausgabe, dafür in wesentlicher besserer Qualität und vor allem mit sehr viel mehr Gastautoren!

Herunterladen könnt ihr die Ausgabe hier und natürlich in der Navigationsleiste (*nach rechts zeig*). Wie auch beim letzten Mal geht es um Essen, Kleidung, Medien und nette Anleitungen.

Wer ist dieses Mal dabei?

Akailein: akailein.blogspot.de
Sarah aka. Satsuki: erdbeerkirsch.blogspot.de
Diversen Mitgliedern von: pixelpixelpixel.com
Rebecca aka. Nintendo64: publicenemyblog.wordpress.com
Jessica: rainb0wpieces.blogspot.de
Kinsey: sincerelykinsey.blogspot.com
Chrissi Grinsekatzerl: grinsekatzerl.blogspot.de
Franzi aka, Zukkermädchen: zukkermaedchen.blogspot.de

Vielen Dank, dass ich all eure tollen Artikel benutzen durfte!

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Downton Abbey

Es gäbe wahrscheinlich Millionen von Überschriften, die diese Serie beschreiben könnten. Mit ihrem Titel ist es jedoch auch schon getan, denn er macht neugierig, klingt nach Adel und altem Herrenhaus: kurzum allem worum es in der Serie geht.

downton abbey

Picture by janeaustensworld.wordpress.com

Julian Fellowes kreierte diese Serie für iTV, einem britischen independent-network. 2010 liefen die ersten Folgen, vor kurzem ist die dritte Staffel auf DVD erschienen. Diese fiesen Formalia sollen vorweggenommen werden um nun vollkommen ins Schwärmen zu verfallen.

Die Serie beginnt 1912. Ein Herrenhaus. Trubel. Die Dienerschaft bereitet hektisch das Frühstück und den Salon fertig, als die ersten Zeitungen eintreffen. Schlagzeile: Die Titanic ist versunken. Und damit sinken auch alle Hoffnungen des altehrwürdigen Hauses, denn der Erbe – Patrick – und Verlobte der ältesten Tochter von Downton Abbey – Mary – befand sich an Bord und liegt nun in den tiefen des Ozeans. Schnell muss ein neuer Erbe gefunden werden, denn ansonsten würde die Familie ihren Titel und ihr Vermögen an einen Fremden verlieren.

Die Suche nach einem Erben bietet ab nun eine Grundlage für die folgenden Handlung. Daneben erzählt die Serie von den Sorgen der Dienerschaft und der Hausbewohner, sowie ihrem Alltag. Hier wird eine Sauce vergessen zum richtigen Gang serviert zu werden und dann ist auch noch das Dinnerjacket des Herren verloren gegangen. All diese Vorfälle geraten schnell in Vergessenheit, während die Serie voranschreitet und dabei von den historischen Ereignissen eingeholt wird. Staffel eins reicht bis ins Jahre 1914, die zweite spielt teilweise bereits 1918.

Neben der wirklich sehr wundervollen Handlung und dem unglaublich charmanten britischen Akzent kann die Serie noch mit zwei weiteren Pluspunkten aufwarten. Zum einen ist die Bildsprache unglaublich schön. Es werden kleine Details verwendet, mit dem Licht gespielt und kleine Nuancen von Farbübergängen und Texturen eingefangen. Die Kamera begleitet geheim die Figuren und baut dabei kleinen Spannungen auf.

Zum zweiten spielt Maggie Smith – oh ja, die Minerva McGonagall aus Harry Potter – eine wunderbar alte Frau, die mit ihren zynischen Bemerkungen jeden Gesprächspartner aus der Fassung bringen kann. Als Grand Lady zieht sie die Fäden im Hintergrund.

Wer sich auf eine Serie freut, die er eben so nebenbei gucken kann, wird leider stark enttäuscht werden. Die Folgen sind jeweils knapp eine Stunde lang. Zusätzlich können so unglaubliche viele Details und Fassetten der Handlung leicht übersehen werden. Jeder andere – vor allem diejenigen, die auch an den Verfilmungen von Jane Austin-Romanen ihre Freude finden – werden diese Serie lieben.

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Community

Wenn ihr diese Serie noch nicht kennt muss ich euch unbedingt empfehlen sie ganz, ganz schnell zu gucken! Sie erzählt die Geschichte von sieben Personen, die aus unterschiedlichen Gründen das Community-Collage besuchen. Nachdem sie alle zusammen Spanisch belegt haben, beschließen sie eine Lerngruppe zu gründen. Von dort an wachsen sie immer mehr zusammen und beginnen für einander einzustehen. Dabei sind sie alle vollkommen verschiedene Personen, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Jeff war Anwalt, der feststellen muss, dass ihm ein paar Kurse fehlten um seinen Abschluss wirklich zu erreichen und so nimmt er Kurse am Community-Collage. Shirley ist Hausfrau und Mutter, die sich weiterbilden möchte. Abed lebt in einer eigenen Welt, bestehend aus Filmen und Serien. Britta und Annie wollen nur wieder zurück zu einem normalen Leben finden. Troy hatte keine guten Noten und Pierce ist einfach nur alt. Alles in allem scheinen die sieben zu Beginn nichts gemeinsam zu haben, doch nach und nach wird ihnen klar, dass sie sich vielleicht doch ähnlich sind, als sie es sich eingestehen wollen…

Klingt zunächst ein bisschen öde? Ist es aber gewiss nicht! Die Folgen erzählen von sonderbaren Abenteuern, welche die sieben erleben. Egal ob es eine Paintball-Schlacht auf dem Schulgelände oder ein Bettlaken-Fore ist, der sich über das ganze Wohnheim erstreckt. Dabei ist vor allem die Inszenierung der Folgen sehr witzig, da unterschiedliche Stille nachgeahmt werden. Aus einem einfachem Problem wird plötzlich ein Mafiafilm und aus einem kleinen Streit eine Dokumentation.

Wer auf gute Serien steht und ein wenig Filmwissen mitbringt, sollte unbedingt diese Serie angucken. Bisher konnte man nur auf die Englischen DVD Boxen zurückgreifen, doch seit Kurzem zeigt auch Prosieben jeden Samstag einige der Folgen in deutscher Fassung.

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Mal eine andere Serie

Guckt man sich die deutsche Serienlandschaft an, stolpert man sehr schnell über Soaps, Tele Novelen und Alarm für Cobra 11. Die wenigen Comedy-Serien, die noch verblieben sind, sind eher dürftig, als lustig. Kein Wunder, dass viele das Gefühl haben, dass in Deutschland nicht mehr wirklich gutes Fernsehen gemacht wird – einmal abgesehen von ein paar Dokus. Aber halt, es gibt sie doch, eine Serie, die uns alle retten könnte. Ihr Erschaffer: Bora Dagtekin. Nein, nein, nein, es soll hier nicht um diese kitschie-kitschie-Arztserie von RTL geben, mit der dicken Ärztin, die den ganzen Tag Schokolade ist, dann rumheult, dass sie zu dick ist und weiter Schokolade mampft.

Es geht um Türkisch für Anfänger. Ja, genau die Serie, zu der jetzt dieser merkwürdige Film erschienen ist. Ignorieren wir diesen einmal und machen einen Sprung zurück ins Jahre 2005. Damals lief die erste Staffel im ARD, gefolgt von zwei weiteren bis 2008.

Lena Schneider ist eine etwas eigensinnige 16-jährige, die Sarkasmus mag, sich schnell einmal missverstanden fühlt und immer versucht ihren Kopf durchzusetzen. Zusammen mit ihrem kleinen Bruder und ihrer Mutter – Psychiaterin und Hippie – lebt sie zusammen ein friedliches Leben. Alles könnte so schön sein, hätte ihre Mutter nicht den türkischen Kommissar Metin kennengelernt und kurzerhand beschlossen mit ihm und seinen beiden Kindern zusammenzuziehen. Und so wird aus zwei Familien eine. Plötzlich hat Lena zwei neue Geschwister – den 17-jährigen pseudo-Gangster Cem und das super muslimische Mädchen Yamur. Von nun an folgt eine Krise auf die andere.

Oder anders gesagt: es geht um Lena, die langsam erwachsen wird, sich verliebt, überlegen muss, was sie mit ihrer Zukunft anfangen möchte und feststellen muss, dass erwachsen sein gar nicht so einfach ist, wie sie das gerne hätte.

Klingt im ersten Moment vielleicht eher wie eine etwas stumpfe Handlung, ist es aber dann so gar nicht. Der Humor der Serie ist an vielen Stellen schwarzer als schwarz. Gleichzeitig werden Vorurteile über alle Personen geschüttet und so lange kräftig umgerührt, bis eine sehr gute und vor allem sehr witzige Serie herauskommt.

Und für alle Verfechter von Doctors Dairies, die es eben doch für die bessere Dagtekin-Serie halte: Cem ist wesentlich hotter, als der komische österreichische Arzt, den Elyas M’Barek, in der Serie spielt.