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Mixed Thursday: Music and Pictures

Oh ja, es gibt nun noch eine kleine Insel, auf die ihr euch flüchten könnt, um Paris zu entkommen. Okay, nicht ganz, aber zum Teil. Irgendwann reichen durchdachte Einträge einmal und daher bekommt ihr nun einen kleinen Mix aus Dingen, die mich in letzter Zeit interessiert haben.

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Fleißig gekocht: Tomaten mit Mozzarella und Heiße Wildbeeren mit Grießbrei. Yum!

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Geschenke bekommen: Lipgloss im Laden und Uniwundertüte

you know I’m trying hard to take it back
so if by the time the bar closes
and you feel like falling down
I’ll carry you home

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Ziemliche cooles Street-Art-Bild in Köln entdeckt und Dreamgirls geguckt

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Erste Bilder aus Paris!


Vor der Parisfahrt ging es erst noch in Avengers (sehr guter Film!)

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Eiffelturm und Louvre :3


Staffel drei darf nun endlich in England auf DVD erscheinen >_<

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Sehr leckere Melone und einer der Filme, die ich in letzter Zeit wahrscheinlich am häufigsten gesehen habe!

In den nächsten Tagen bekommt ihr leider nur vorbereitete Artikel. Meine Tante S-san kommt für einige Tage zu Besuch und da ist leider dann zu wenig Zeit für das bloggen über. Vergessen tu ich euch dennoch nicht :3

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App-gehen!

Nachdem ich nun eine Zeit lang mit meinem Smartphone herumlaufe, habe ich einen Faible für ein paar praktische Apps entwickelt. Einige habe ich euch hier schon einmal vorgestellt. Hinzugekommen (und teilweise nun wesentlich stärker im Gebrauch) sind diese:
[Alle gezeigten Apps sind kostenlos für Android verfügbar]

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All pictures from google.play

draw something: Ein sehr lustiges und vor allem sehr abhängig machendes Spiel, welches mit Freunden per Internet gespielt wird. Abwechselnd malen beide einen vorgegebene Begriff, welcher dann vom anderen erraten werden muss. Für jedes richtig erratene Wort geht es eine Runde weiter. Für das Spiel müssen nicht beide gleichzeitig online sein. Die Zeichnung wird jeweils an den anderen geschickt. Dann gilt es zu warten, bis der andere seine eigene Zeichnung erstellt.

Business Calender: Sieht nicht sonderlich hübsch und funktioniert wie jeder andere Kalender auch. Was ich an dieser APP jedoch sehr praktisch finde, ist das Listen-Widget. Dieses zeigt sehr übersichtlich alle anstehenden Termine hintereinander an.

Instgram: Nun auch für Android erhältlich. Mit der APP lassen sich Handyfotos mit Filtern bearbeiten und per Sociales Netzwerk teilen. Sorgt dafür, dass die Fotos zumindest ein wenig annehmbarer aussehen.

Wunderlist: Die APP für kleine Listenmacher. Man kann damit Listen machen. Und das finde ich schön ö_ö

Triple Town: Ein total abhängig machendes Spiel, mit einem super einfachen Spielprinzip. Der Spieler hat Gras, Büsche und Bäume zum platzieren zur Auswahl. Werden drei Büsche nebeneinander gestellt wird daraus ein Busch. Drei Büsche werden ein Baum. Drei Bäume ein Haus. Drei Häuser ein großes Haus und so weiter. Für jede Kombi bekommt man Punkte. Wenn kein Platz mehr für Objekte da ist, endet die Runde.

Blobby Volleyball: Dieses schreckliche, alte Spiel, welches in der Schule in Informatik gerne gespielt wurde. Zwei Spieler treten gegeneinander in einem Volleyballmatch an. Lässt sich über Bluetooth spielen.

Evernote: Noch eine APP für Notizen und Listen. Praktisch. Und bereits meine dritte dieser Art xD

Jelly Defense: Ein Tower Defense Spiel, bei welchem man seine Kristalle vor kleinen Monstern beschützen muss. Sehr süß, mit verstörender Musik und viel Spannung.

gReader: Eine der APPS, die ich am häufigsten nutze, da es mein RSS-Reader ist. Er stellt alle abonnierten Blogs übersichtlich da, schickt Benachrichtigungen, wenn neue Feeds vorhanden sind, und hilft vor allem den Überblick über alle RSS-Feeds zu behalten.

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Falling in love with blogs…. again

Ich verbringe definitiv zu viel Zeit damit zu Blogs zu verfolgen und im Internet nach neuen zu stöbern. Drei meiner Lieblinge sind momentan diese absolut wundervollen Blogs:

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Bekleidet von der zauberhaften Jana, gefällt mir im Moment sehr. Ihr Stil ist wirklich großartig und regt zu Inspirationen ein. Dazu kommen Überblicke über Trends, Berichte zum Thema Mode und einige Gastbloggereinträge. Alles in allem eine hübsche Zusammenstellung!

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The sea of fertility ist allein schon von der künstlerischen Gestaltung sehr beeindruckend. Wie auf den drei Vorschaubildern werden zu fast jedem Outfitfoto zusätzlich eine Zeichnung und eine Inspirationsquelle gezeigt. Wie viel Aufwand in einem Eintrag stecken muss ö_ö

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Viele der Outfits, welche auf Zukkermädchen vorgestellt werden, würde ich so niemals anziehen. Sie sind mir ein bisschen zu brav, rosa und steif. Dennoch gefallen sie mir sehr, da sie einmal einen anderen Look zeigen. Die Einträge sind gut geschrieben und überzeugen durch gute Recherche und eine schöne Zusammenstellung.

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Im Gespräch mit Satsuki

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Seit einigen Jahren ist Satsuki nun schon im Internet unterwegs. Durch ihre Anime-Graphics-Seite Erdbeerkirsch konnte sie bereits ein gutes Netzwerk aufbauen. Nun zeigt sie als Food-Bloggerin mit Spezialisierung auf Japanisches-Essen, dass sie mehr kann, als „nur“ Bildbearbeitung. Ihre leckeren Gerichte könnt ihr auf Kirschkuchen nachlesen. Für Wonderland hat sie nun über ihren Blog geredet.

Chochi: Du kommst eigentlich aus dem GFX-Bereich, bist nun aber auch als Food-Bloggerin unterwegs und verzauberst deine Leser mit japanischen Spezialitäten. Warum hast du dich gerade für das Food-Bloggen entschieden?

Satsuki: Es ist interessant, dass du „Foodblog“ sagst. Ich glaube, ich wäre selbst gar nicht unbedingt darauf gekommen, Kirschkuchen so zu bezeichnen. Allerdings hast du schon Recht, ich poste zu einem großen Teil meine Bento und (japanische) Rezepte. Das kommt jedoch ganz einfach daher, wie bei meiner Homepage Erdbeerkirsch auch, dass ich immer gerne verschiedenes ausprobiere und genau das machen möchte, was mir Spaß macht. Momentan ist das eben vor allem das japanische Kochen. Im eigenen Haushalt ist dies ja Pflicht, also warum nicht das Interesse an einem Land mit der Pflicht verbinden und Spaß beim Essen machen haben?

Die Bentos (jap. Lunchboxen), die du vorstellst, sehen immer recht aufwendig aus. Wie lange brauchst du durchschnittlich für eins?

Das aufwendige an den Bento ist bei mir vor allem der Stil! Ich mache bevorzugt Charaben (Character Bento) und bei den kleinen Figuren und Charakteren sind manchmal ganz schön viele Kleinarbeiten zu machen. Da sitzt man schon mal gern 1-2 Stunden dran. Mein aufwändigstes Bento hat mich ungefähr acht bis zehn Stunden gekostet, auf zwei Tage verteilt. Trotzdem gibt es auch Bento, die schneller gemacht und weniger aufwendig sind.

Das ist schon alles recht aufwendig. Hast du schon Mal darüber nachgedacht über etwas „Einfacheres“ zu schreiben?

Es ist ja nicht so, dass ich nicht über „Einfaches“ schreibe. Ich mache, wie gesagt, nun mal das, worauf ich gerade Lust habe und da vergeht die Zeit schneller als gedacht. Ein Blog sollte Spaß machen, also zwinge ich mich natürlich nicht dazu.

Versuchst du eher eigene Rezepte zu entwickeln oder hältst du dich fest an Vorgaben?

Ich glaube für eigene Rezepte bin ich noch nicht erfahren genug. ^^ Ich versuche allerdings schon eigene Kombinationen und Abwandlungen zu entwickeln. Richtig fest an Vorgaben halte ich mich aber auch dennoch nicht. *lach*

Woher nimmst du deine Inspirationen?

Manchmal sitze ich stundenlang im Internet und schaue mir beispielsweise andere Bento an. Dann sehe ich ein Thema, das mir gefällt, denke drüber nach und entwickle meine eigene Kreation. ;3 Es kommt auch vor, dass ich einfach ein neues Gericht ausprobieren möchte und mir dann überlege wie ich es am besten zu einem Bento mache.

Wo bekommst du eigentlich deine Zutaten her? Die sind ja schon immer eher exotisch.

Viele Zutaten bekommt man ganz einfach in einem gut sortierten Asiamarkt. Ich fahre zudem noch sehr oft nach Düsseldorf ins Japanviertel. Es gibt allerdings auch viele gute Online-Shops wie zum Beispiel:
www.dae-yang.de
shochiku-online.com
www.asianbrand.de
www.asiafoodland.de

Worauf sollte man achten, wenn man über Essen schreibt?

Ich versuche immer möglichst alles gut erkennbar aufs Foto zu bekommen und Details vergrößert darzustellen. Zudem denke ich, dass das Foto auch ansprechend sein muss, damit es das Interesse von anderen weckt. Ein gutes Foto zu machen ist aber auch nicht so leicht, von daher muss man viel üben. Außerdem sollten Rezepte und Anleitungen möglichst genau und gut verständlich geschrieben werden. Auch Übersichtlichkeit, vor allem bei der Auflistung von Zutaten, sollte gegeben sein.

Welche Tipps würdest du Menschen gerne mitgeben, die sich kreativ im Internet ausleben wollen?

Versucht auf jeden Fall immer eure eigenen Ideen umzusetzen und traut euch ruhig eure Ergebnisse zu zeigen! Übung macht den Meister. Ganz wichtig ist auch nie den Spaß an der Sache zu verlieren und sich zum bloggen (oder ähnlichem) zu zwingen!

Und was empfiehlst du speziell food-Bloggern?

Wenn man über Essen bloggt, sollte man auch das machen, was einem persönlich schmeckt und woran man Spaß hat. Macht nicht, was andere wollen, sondern was ihr wollt. Bei Essen kommt es auch viel auf die Präsentation an, also gebt euch Mühe beim Anrichten und Fotografieren, damit es appetitlich aussieht.

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Inst-was?

Seit einiger Zeit wird die Blogerwelt von seltsamen, viereckigen, retro-Fotos heimgesucht. Gab es die Instgram-App bisher nur für iPhone und co., können sich nun auch Android-Nutzer über diese Fotoanwendung freuen. Also habe ich auch sie nun einmal für euch getestet.

Was ist Instgram eigentlich? Es ist eine kleine App, welche auf dem Handy installiert wird. Mit ihr lassen sich Handyfotos mit verschiedenen Filtern bearbeiten. Diese geben den Bildern den Eindruck aus der Analogfotografiezeit zu stammen.

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Die bearbeiteten Fotos werden in der Instgramcommunity hochgeladen. Dort könnt ihr Freunden folgen oder euch – ganz in Tumblr-Manier – verfolgen lassen. Zusätzlich könnt ihr die Bilder in diversen sozialen Netzwerken teilen.

Bisher finde ich es ganz gut. Die Effekte und Rahmen gefallen mir und die App lässt sich leicht bedienen. Einzig bei den Profileinstellungen treten ab und zu Fehler auf. Ansonsten macht es Spaß und wertet die qualitativ nicht wirklich hochwertigen Handyfotos etwas auf.

Mein Name lautet chochi_rain.


Wusch, jetzt geht es zur Geschichte hinter den Fotos. Wie letztens schon berichtet ist endlich das neue Album der Ärzte erschienen. Nun steht die CD auch bei mir zu Hause. Die Aufmachung des Albums gefällt mir sehr. Die Verpackung sieht aus wie ein Brettspiel, die Texte stehen auf einem Spielplan und die CD dient als Würfel/ Drehrad für das Spiel. Dazu gibt es drei Spielfiguren um nicht nur die Musik hören zu können, sondern auch das passende Spiel spielen zu können.

Für die Uni gibt es wieder einen ganzen Haufen Bücher. Intertextualität, Mafia und Programmierung. Was sind wohl die Themen in diesem Semester? ;3

Das Essen sieht leider auf dem Foto nicht so großartig aus, wie es geschmeckt hat. Die Tagliatelle mit Huhn und Spinat waren aber sehr gelungen.

Und gestern Abend ging es in die Klangfabrik. Der Geburtstag unseres kleinen DJs musste gefeiert werden. Und das sogar im VIP Bereich. War cool, auch wenn der dortige DJ Daft Punk und einige anderen Bands kaputtgemixt hat >_<

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Kreativ-Notizbuch, Notizbuch Kreativität

Was ist immer praktisch, wenn man gute Ideen sammeln möchte? Natürlich ein Notizbuch. Sich da für ein passendes zu entscheiden kann bei der Vielzahl an Möglichkeiten schwer sein. Im Moment gibt es dann auch noch tausende Internetseiten, die selbstgestaltete „Journals“ anbieten. Leider kosten die teilweise recht viel. Daher möchte ich euch heute eine sehr süße Idee vorstellen, wie man schnell, einfach und sehr preiswert ein eigenes Notizbuch erstellen kann.

Gefunden hab ich die Idee auf A beautiful mess, dem bezaubernden Blog, welcher der wundervolle Elsie gehört. Zur Anleitung

Ihr braucht lediglich ein paar Seiten Papier, näht sie mit Faden zusammen und fertig! Mein’s sieht so aus:

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Darauf ein „Gefällt mir!“?

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„Don’t call me Hipster!“

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Das Hipstertum ist mittlerweile sehr weit verbreitet. Überall hört man Menschen, die sich über sie beschweren und eine Abneigung gegen sie entwickeln. Dabei scheinen bestimmte Bilder sehr festgefahren zu sein. Mir ist ja eigentlich egal, was Hipster so tun oder warum man sie nicht mögen sollte. Zumindest war es so, bis Soul-kun zu mir meinte „Nicht, dass du noch ein Hipster wirst!“

Ich war erst einmal ziemlich verwirrt, da Hipster für mich immer diese komischen Menschen, mit den riesigen Fake-Brillen waren. Aber jetzt bin ich ein bisschen neugierig, wie viel „Hipster“ wirklich in mir steckt.

Gut, dass man im Internet so viele Hipster Vorurteile findet. Hier also mein persönlicher Hipstertest:

Hipster sagen: „I’m not a Hipster“
Dank ich auch nicht… 1

Sie lieben Vinyl-Platten
Ne, höre lieber CDs.

Sie mögen den Mainstream nicht (vor allem was Mode und Musik angeht)
Ich trage gerne auch abgedrehte Kleidung, im Endeffekt ist der ganze Kram aber fast immer von H&M…
Uuuund ich mag Indie-Musik. Wenn das als Anti-Mainstream zählt macht das 0,5 Punkte

Mögen Avantgarde
Oh ja, find eich gut! 1

und Ironie
Yup… 1

Uuuuund „Fashion“
Schon… 1

Arbeiten „in media“
Okay, ich mach auch was mit Medien. Ich studiere nicht nur Medienwissenschaft, sondern arbeite auch noch für eine Nachrichtenseite… 1

Blog, Blog, Blog! Alles muss gebloggt werden!
In der Tat… Jedoch mach ich das nicht als Anhänger des Hipstertums, sondern schon seit fast sechs Jahren… 1

Hören Industrial-Musik
Hm… das Vorurteil fand ich komisch. Naja, ich höre sehr selten Kraftwerk und ein bisschen Rammstein. 0,5 also?

Lieeeeben James Franco
*google* Ach, der Typ aus Spiderman! Der ist ganz cool…. Aber mehr auch nicht.

Liiiieben 8-Bit- und Elektromusik
Zu beidem eher ein jaein.

Liiiiiieben abgedrehte Filme
Oh ja! 1

und sind kreativ
o_O ja! 1

Machen Fotos von allem
._.“ ja… 1

…mit Instgram!
Nein. Gibt es das überhaupt für Android?

Sammeln Vintage Sachen
Ich glaub ich hab zwei Paar alte Ohrringe von meiner Mum… Zählt das?

Sagen Sachen wie: „Wusstest du, dass…?“
Zu oft…. 1

Mögen Alkohol… aber nur Shots
Hm… geht…

Alles muss Gluten-frei sein!
Definitiv nicht!

Und organisch, bio und vegan!
Nein, nein, nein!

Lieben Lady Gaga
Ich mag sie ö_ö 0,5

Tragen Fake-Nerd-Brillen
Nein! Ich hatte als Kind eine Brille und das hat gereicht!!!

Sagen so etwas wie: „Ich mag es ja nicht nur, weil es jetzt trendy ist“
Ja ._. Aber auch, weil es stimmt! 1

Mögen Nouvelle Vague Filme
Oh ja, Godard ist schon cool! 1

Sagen: „Ich mag Label nicht… außer es ist von einem Indie-Designer“
Nö, ist mir ziemlich egal

Tofu-Love!
Dafür mag ich Fleisch zu sehr…

Stellen eigenen Schmuck her
Joa… 1

…aus Fundstücken
Nein…

Rauchen sehr viel
Auf jeden Fall nicht!

Tragen Schals im Sommer
Ja o_O Aber nur, weil mein Hals schnell kalt wird. 1

Lieben Apple-Produkte

Liiiieben Starbucks
Ich mag den Kaffee, aber er ist viel zu teuer. 0,5

Sagen, dass sie Soziale Netzwerke nicht mögen, obwohl sie selber in sehr vielen angemeldet sind
Leider schon 1

Hab also 17/30 Punkten.
Mehr als die Hälfte, aber immer noch nicht genug, um ein reiner Hipster zu sein!

Und wie viel Hipster steckt in euch? Macht den Test und hinterlasst hier einen Kommentar :3

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Ich glaub, ich möchte auch bloggen!

Langsam gibt es mehr Blogs, als Sand am Meer. Besonders im letzten Jahr sind die Zahlen bei Blogger explodiert und seitdem scheinen sie nur immer weiter anzusteigen. Gleichzeitig verschwinden soooooo viele Blogs nach sehr schneller Zeit wieder. Heute möchte ich ein bisschen beleuchten, woran das liegt. Wie man als Blogger durchhält und ein paar Tipps aus der weiten Welt der Bloggerwelt vorstellen.

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So ein bisschen was schreiben und Fotos hochladen kann ja jeder… Zumindest scheinen das viele Menschen zu denken. gehen also zu Blogger und ähnlichen Plattformen, basteln sich in fünf Minuten ein erstes Layout zusammen und fotografieren sich dann fleißig selber, während sie vor einem Spiegel stehen.

Diesen Eindruck gewinnt man leider langsam, wenn man ein bisschen durch die weiter Bloggermädchenlandschaft blickt. Nach der ersten Woche soll es dann bitte hunderter von Followern geben, Tausend Kommentare pro Tag und Ruhm, Ruhm, Ruhm! Leider ist es nicht leicht sich in der Masse von Bloggern abzuheben. Hinter einem erfolgreichen Blog steht Arbeit, Arbeit, Zeit, Aufwand, Mühe, Kreativität und noch mehr Arbeit. Wer dazu nicht bereit ist kann auch nicht Aufrufe ohne Ende erwarten.

Und die paar faulen Modeblogger, die länger durchhalten erwarten nach kurzer Zeit viel Geld für wenig Aufwand. (siehe dazu diesen SKIR Artikel)

Aber so sind nicht alle Blogger! Oh ja, es gibt auch viele Menschen daneben, denen bloggen einfach gefällt, die sich kreativ im Internet austobe wollen und wissen, dass sie auch einmal mehr als fünf Minuten in einen vernünftigen Blogeintrag investieren müssen. Und für all diese habe ich ein paar Tipps zusammengesammelt.

1. Versucht durchzuhalten
Manchmal ist vielleicht nur eure beste Freundin auf eurem Blog unterwegs und allen anderen ist es egal, dass ihr irgendetwas produziert. Lasst euch davon nicht entmutigen. Versucht einfach weiter zu machen. Irgendwann wird es besser.

2. Macht euch selbst bekannt
Wenn niemand weiß, dass euer Blog existiert, wird ihn auch niemand besuchen. Versucht also für euch selber zu werben. Das geht über eine Vielzahl von Möglichkeiten. Zum einen könnt ihr auf anderen Blogs Kommentare hinterlassen. Viele Blogger sehen sich die Blogs ihrer Follower an. Versucht auch mit anderen Bloggern regelmäßig zu kommunizieren. Nutzt dazu vielleicht auch einmal E-Mails und ähnliches.
Daneben könnt ihr euren Blog bei Facebook anmelden, eure Freunde zum folgen bewegen und andere Menschen gewinnen. Abgesehen davon gibt es auch diverse Bloggernetzwerke über die ihr euch bekannt machen könnt. www.bloglovin.com ist darunter wahrscheinlich eine der bekanntesten.

3. Die Form ist entscheidend
Was sehen Menschen als erstes, wenn sie euren Blog besuchen? Klar das Layout und – wenn ihr Fotos verwendet – natürlich auch eure Bilder. Bevor man anfängt zu lesen gewinnt man immer einen ersten Eindruck über die Ansicht. Versucht daher mit einem einigermaßen guten Layout zu überzeugen. Das geht heute durch fertig-Layouts sehr schnell. Trotzdem solltet ihr versuchen den Layouts eine persönliche Note einzuhauchen, indem ihr zum Beispiel einen eigenen Header verwendet. Achtet dort auf eine gewisse Qualität. Blinkende Bilder, Texturen von 199* und Ähnliches sehen in den meisten Fällen nicht gut aus.

Zusätzlich könnt ihr versuchen eure Fotos zu verbessern. Dafür braucht ihr keine Profikamera, sondern könnt ein paar Tipps beachten. Ein paar nützlich „Not to do’s“ hat Elsie von A beautiful mess HIER zusammengestellt.

4. Auf den Inhalt kommt es an!!!
Solange ihr keinen reinen Fotoblog habt, kommt es natürlich auch auf den Inhalt an. Versucht euch zu überlegen, was ihr gerne selber lest und schreibt darüber. Wenn ihr euch dazu zwingt über etwas bestimmtes zu schreiben, nur weil es „alle“ tun, dann tut ihr euch selber damit keinen Gefallen und euren Lesern auch nicht. Wenn ihr begeistert über ein Thema eurer Wahl schreibt, dann werden auch eure Leser merken, dass ihr, was auch immer ihr tut, gerne macht.

Natürlich gehört zum Inhalt eine Vielzahl anderer Dinge, die ihr bedenken müsst. Schließlich sollte der Inhalt das Herz eures Blogs sein. Dazu gehört dann nicht nur, dass ihr über Dinge schreibt, die euch Spaß machen, sondern wie ihr sie vorstellt. Euer Schreibstil sollte ansprechend sein. Sonderbar „Ich hab einen Film geguckt und fand ihn gut und möchte ihn wieder sehen und das Buch lesen und ich mag Muffins und möchte zeigen wie man sie macht“-Texte stören den Leser auf Dauer.
Aber auch kreative Texte sind wichtig. Nur das gleiche wiederzugeben, welches ihr schon tausendmal selber gelesen habt, bringt niemandem etwas. Also versucht ein wenig nachzudenken, worüber ihr etwas sagen möchtet und wie ihr es etwas anders darstellen könnt. Wie ihr kreativ sein könnt erklärt Magnolia von Magnoliaelectric in diesen beiden Artikeln: Teil 1 und Teil 2.

Was haben wir bisher gelernt??? Nehme eine Prise Durchhaltungsvermögen, Bekanntheit, hübsche Form, einen guten Schreibstil und etwas Kreativität, rühre alles um und fertig ist der Superblog! Natürlich nicht!

5. Verlässlichkeit und Stabilität
Versucht regelmäßig zu schreiben und vielleicht sogar ein paar Blogserien zu integrieren. Dadurch kommen eure Leser wieder, können sich darauf einstellen, dass ein bestimmtes Feature an einem bestimmten Tag anläuft und können sich darauf „verlassen“, dass ihr weitermacht. Diese Stabilität zeigt, dass ihr nicht nur Gelegenheitsblogger seit.

N. „Your blog is not your best friend“
Diesen Tipp gibt Elsie von A Beautiful Mess in ihren 5 Tipps für Blogger. Und meint damit, dass man einen Blog nicht benutzen sollte um nur von eigenen Problemen zu berichten. Denn dafür habt ihr eben Freunde. Nach einer Zeit wird dies eben für Leser langweilig. Niemand möchte immer einen Depriblog lesen.

Im Endeffekt solltet ihr versuchen den Spaß am Bloggen nicht zu verlieren. Wenn ihr nur Bloggt um die Leser zufrieden zu stellen, dann solltet ihr wirklich überlegen aufzuhören.