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7 Geschenkideen für die Küchenliebhaber [SaSo]

Heute ist der erste Advent und damit steht Weihnachten wieder kurz vor der Tür. Dies heißt auch, dass die Suche nach den perfekten Geschenken los geht. Whaaaa-A! Um euch ein wenig auf der Suche nach Geschenken zu inspirieren, werde ich jeden Advent einen kleinen Geschenkeguide veröffentlichen.

Weihnachtsgeschenke für Küchenliebhaber

*Alle Fotos stammen aus den unten genannten Quellen

1 Ein Deli-Abo: Deli ist ein sehr gutes Kochmagazin, welches viermal im Jahr erscheint. Das Abo kostet nur 9,90€, womit es ein recht preiswertes Abo ist. Neben Rezepten besteht das Magazin auch aus Bastelanleitungen und Tipps für Produkte rund um die Küche. Zum Abo geht es hierlang…

2 Matroschka-Messbecher: Diese weißen Matroschkas von Urban Outfitters sind nicht nur dekorativ, sondern nützlich. Die Unterschiedlichen Figuren entsprechen unterschiedlichen Masseinheiten für Kochen und Backen. Zu kaufen gibt es sie im Onlineshop…

3 Niedliche Ausstechförmchen: Süße Ausstecher, wie dieser Fuchs von Urban Outfitters, kommen immer gut an. Ein schönes Geschenk bilden sie auch, wenn man selbstgemachten, lange haltbaren Teig zum Geschenk dazu gibt. Den Fuchs findet ihr auf urbanoutfitters.com…

4 Wundervoller Wasserkocher Ich liebe diesen sehr stylischen Wasserkocher von Bella. Gefunden habe ich ihn auf amazon.com…

5 Hasen-Auflaufform Diese Auflaufform von Fab ist einfach nur ultraniedlich und zudem sehr praktisch. Hier findet ihr sie im Onlineshop…

6 Kuchenalphabet Dieser Print verschönert jede Küche. Kaufen könnt ihr ihn auf etsy.com. Ihr kommt zu ihm über diesen Link von luvocracy…

7 Rezeptkarten Wer viel Zeit in der Küche verbringt braucht natürlich auch ein schönes Set von Rezeptkarten. Diese von Heartmadeblog.com könnt ihr selber ausdrucken und verschenken. Zum Download geht es hierlang…

Was schenkt ihr euren kochwütigen Freunden gerne?


Noch zwei Tage lang könnt ihr euch beim DIY-Wichteln eintragen:

DIY Wichteln

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Ein gut organisiertes zu Hause [SaSo]

Es ist Sammlungssonntag und das bedeutet natürlich, dass ich euch eine kleine Sammlung mitgebracht habe. Heute geht – jaja schon wieder – um das Einrichten eines gemütlichen und vor allem gut organisierten zu Hauses. Ein Thema, was ich viel zu häufig aufgreife, einfach weil ich für meine eigene Wohnung noch immer nach einem guten System suche um alle Dinge sinnvoll zu organisieren.

Ich steh auf diese sehr, sehr gut organisierten Wände (Bild eins und zwei), die einfach sehr sehr praktisch sind. Leider würden sie in meinem so gar nicht gut wirken, da ich einfach viel zu viele Möbel besitze. Das Küschelhöhlenzelt finde ich einfach viel zu knuffig, aber auch dafür habe ich A keinen Platz und B keine gute Verwendung.

Die Obstkiste mit den Rollen darunter ist ein wirklich sehr schönes und praktisches Stück, dass sich gut selber machen lässt. Gleiches gilt auch für die Globuslampen. Wie wundervoll sie sind!

Und das kleine, kitschige Zimmer auf Bild sechs ist einfach nur herzallerliebst. Als Laden für Bastelsachen oder Café würde es sich sehr gut machen. Auch hier gilt aber leider, dass es sich mit meinem momentanen Arbeitszimmer nur stark beißen würde.

Welche Dinge würdet ihr gerne in eurer Wohnung umsetzen? Habt ihr einen Faible für bestimmte Möbelstücke oder einen bestimmten Einrichtungsstil?


Und denkt dran, dass ihr immer noch an der DIY-Wichtelaktion teilnehmen könnt:

DIY Wichteln

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6 wundervolle Illustrationen [SaSo]

Auch wenn ich im Moment kaum dazu komme, selber zu zeichnen, liebe ich es doch trotz allem Inspirationen für neue Illustrationen zu sammeln. Gerade haben es mir diese hier sehr angetan:

Besonders die erste Zeichnung hat es mir wirklich angetan. Ich steh total auf feine Tusche- oder Bleistiftzeichnungen. Eigentlich wäre das auch ein sehr, sehr cooles Tatoo-Motiv. Naja, aber in die Richtung habe ich bereits andere Pläne.

DIY Wichteln

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Selfie Outfits [OuMi]

Im Endeffekt seht ihr fast jeden Mittwoch auf diesem Blog ein Selfie. Ein Foto von mir selbst, welches ich mit Hilfe des Selbstauslösers aufgenommen habe. Wobei man den Begriff Selfie heutzutage natürlich eher für Fotos dieser Art verwendet:

Generation Selfie

Und damit bekommt auch ihr einen Überblick über Outfits die ich so im Alltag trage und die nicht irgendwie möglichst optimal dargestellt und womöglich später noch leicht angepasst werden, sondern die so von einer Person zur anderen gesendet werden. Dieses Vorgehen hat unserer jungen Generation mittlerweile – neben so vielen anderen Bezeichnungen (Generation Y!!!) – den Namen Generation Selfie eingebracht. Dabei geht es noch nicht mal mehr nur um die kleinen Handyfotos, die die aktuelle Stimmung oder Kleidung festhalten sollen, sondern um die Selbstdarstellung im Netz.

Netzpiloten titelt beispielsweise:

„Smartphone-Selfies: Narzisstische Selbstporträts der Generation“

Sie fragen ob wir alle nur narzistisch sind oder ob unsere Generation wirklich so verunsichert ist, dass wir ständige Selbstbestätigung brauchen.

Auch jungle-world fragt ob beispielsweise

„Sixpacks [quasi nur] existieren, wenn sie anderen auffallen“

Die Warnhinweise für unsere Generation und die befremdlichen Äußerungen der Elterngeneration gehen immer so weiter. Die Sozialen Netzwerke haben schlimme Auswirkungen auf uns. Sie verunsichern, sind gleichzeitig Spielwiese und laden zum Vergleich ein. Und ja, vielleicht haben sie Recht mit dieser Aussage. Vielleicht suchen wir ständig nach Anerkennung. Vielleicht brauchen wir jemanden, der uns sagt ob unser Outfit gut aussieht, ob die Frisur einem steht und ob man Trainingsfortschritte gemacht hat oder sich das nur einbildet. Vielleicht.

Vielleicht sollten die lieben Vierzigplusler sich einfach mal fragen wieso dies so ist. Wir sind eure Kinder. Eure Erziehung hat uns in großem Maße beeinflusst und zum Teil die Personen aus uns gemacht, die wir heute sind. Unsere Generation wurde dabei auf Vergleiche getrimmt. Wir werden dazu erzogen immer alles zu geben. Im Pisatest sollen wir besser abschließen, als alle anderen Länder. Im Stufenvergleich sollen wir besser abschließen, als alle anderen Klassen. In den Arbeiten, Klausuren und Tests sollen wir besser sein als jeder andere. Alles was wir machen wird mit Punkten bewertet und bringt uns – am Ende des Tages – weiter in unserem Leben. Und wenn nicht unsere schulischen Leistungen bewertet werden, dann diejenigen, die wir in Vereinen und Wettbewerben erzielen. Es reicht nicht nur Spaß am Turnen zu haben, nein, man muss die Medaille gewinnen. Nebenbei nimmt man an Lesewettbewerben teil und gewinnt mit der Blockflöte jedes Vorspielen.

Und nun stehen wir zu Hause, in unserem Lieblingsoutfit, und fragen uns ob wir damit konkurrenzfähig sind. Werden wir gegen die Massen an anderen Kindern bestehen können? Wer gibt uns unsere Note dafür, dass wir den süßen Rock mit dem neuen Pulli kombiniert haben? Wer sagt uns ob man heute hübsch aussieht und damit den Wettbewerb gewonnen hat? Wer?

In einer Zeit in der alles bewertet wird, sind wir plötzlich mit den alltäglichen Dingen des Lebens überfordert. Wir können nicht auswendig lernen, wie man auszusehen hat. Es gibt am Ende der Woche keinen Test, der bestanden werden muss. Und somit wenden wir uns an das (teilweise) anonyme Internetkollektiv und lassen uns von dieser Jury bewerten. Um zu hören ob man alles richtig gemacht hat oder sich weiter optimieren kann. Um den Lob abzubekommen, der schon seit Kindergartentagen unsere Währung ist.

Ich bin da nicht anders. Ich stehe morgens vor dem Spiegel und bin manchmal einen Moment überfordert. Ich schicke ein Selfie an eine Freundin und bekomme direkt ein Feedback. So einfach kann es gehen. Oder ich fühle mich nicht gut und lasse mein Selbstwertgefühl von fremden Menschen aufbauen, die auf der Straße sich niemals trauen würden, zu mir herüber zu kommen und zu sagen, dass mein Outfit gut aussieht, die aber im Internet fleißig kommentieren, liken und mit Herzen um sich werfen.

Vielleicht ist das der Punkt an dem sich die Babyboomer fragen sollten, warum unsere Generation so traurig ist und wie man uns helfen kann. Oder an der sie feststellen, dass wir, trotz allem, alle ein wenig freundlicher werden, wenn wir feststellen, dass auch andere Menschen verunsichert sind und gerne anderen ein wenig dieser Unsicherheit nehmen.


Auf den Fotos trage ich übrigens:
Einen Haufen Kleidung von H&M, einen Blazzer von Primark, ein Top vom Camden Market, Socken von Pimkie, einen sehr großen Wanderrucksack von Amazon, ein Pandatop von New Yorker, eine Jeggins von Tezenis und eine Streifenbluse von Pimkie.

DIY Wichteln

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DIY Wichteln

Die Tage werden immer kürzer, draußen wird es immer kälter und somit bricht die Zeit an, in welcher man lieber im kuscheligen, warmen zu Hause bleibt. Die perfekte Zeit also um sich auf die vielen DIY-Projekte zu stürzen, die man den Sommer über gesammelt hat, wo man jedoch viel zu beschäftigt damit war die Sonne zu genießen.

DIY Wichteln

Und da man dafür nie genug Material haben kann, starte ich mit einigen anderen Bloggern und Webseitenbetreibern eine do it yourself-Wichtelaktion. Ist es dafür nicht viel zu früh? Nein, denn wir beenden sie pünktlich zum Beginn der Adventszeit, so dass möglichst jeder Teilnehmer sein Päckchen noch vor Weihnachten erhält.

Was und wie wird gewichtelt?

Beim DIY-Wichteln packt jeder Teilnehmer ein Päckchen mit do it yourself-Materialien im Wert von 10€. Wer Lust hat mitzumachen kann sich unten eintragen. Die Aktion läuft bis zum zweiten Dezember. Danach lose ich die Wichtelpaare aus. Wichtig für alle Teilnehmer aus Österreich: Es wird sowohl einen Wichtelpot für Deutschland, als auch Österreich geben, so dass das Porto für den internationale Versand keine Hürde darstellt.

Die Teilnahme ist beschränkt auf Teilnehmer aus Deutschland und Österreich.

Wie nehme ich teil?

Wenn ihr Lust habt mitzumachen, dann sendet einfach eine E-Mail mit Namen und Anschrift an kontakt0wonderland@gmail.com schicken.

Was kann ich sonst noch tun?

Ordentlich die Werbetrommel rühren! Teilt die Aktion in Sozialen Netzen oder über euren Blog/ eure Webseite. Je mehr teilnehmen, desto lustiger wird es. Dafür könnt ihr einfach den Banner aus diesem Beitrag verwenden.

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Basteln mit Atlanten

Ich liebe es zu Reisen und ich liebe Landkarten. Eine Vorliebe, die dafür gesorgt hat, dass ich als Kind zu ungefähr jedem Gelände eine Karte gezeichnet habe. Leider war keine davon besonders gut, aber darum soll es in diesem Beitrag auch nicht gehen. Im Internet findet man immer wieder wunderbare Anleitungen, bei denen diverse Dinge mit Landkarten verziert werden. Dazu gehören zum Beispiel diese:

Und weil ich so sehr auf diese Basteleien stehe, habe ich mir auf einem Flohmarkt einen alten Schulatlas geschnappt und angefangen selber zu basteln. Zwei dieser kleinen Projekte möchte ich euch heute vorstellen. Bereit? Dann geht es jetzt los!

Die Weltkartenbox

Weltatlas

Atlas und Box

Für die Weltkartenbox braucht ihr:

  • Einen Karton/ eine Box mit Deckel (ich habe einen schmalen Schuhkarton benutzt
  • Weltkartenpapier (aus einem Atlas, Geschenkpapier oder Selbstgedruckt)
  • Kleister oder Klebe (als Stift oder flüssig)
  • Teserfilm
  • eine Schere oder Messer

Weltkarte

Scheidet das Papier so zurecht, dass sie auf den Karton passt. Klebt die Papierbahnen mit dem Kleister oder der Klebe fest. Lasst die Schachtel gut trocknen. Überklebt die Kanten der Box mit Teserfilm um die Kanten zusätzlich zu verstärken. Fertig!

Box mit Weltkarte

Das Kranich Mobilé

Kraniche

Das Kranichmobilé ist im Vergleich zu der Schachtel noch einfacherer. Dafür braucht ihr lediglich:

  • Weltkartenpapier
  • eventuell eine Schere
  • einen durchsichtigen Faden
  • eine Nadel
  • eine Anleitung für Origamikraniche
  • etwas an dem ihr eure Kraniche befestigen könnt, damit sie ein Mobilé werden

Kranichdetail

Wenn euer Papier noch nicht quadratisch ist, dann scheidet es so zu, dass es unterschiedlich große Quadrate ergibt. Faltet aus den Quadraten unterschiedlich große Origamikraniche. Fädelt mit der Nadel unterschiedlich lange Fäden durch den Rücken der Kraniche. Befestigt nun die Kraniche an einem Ast, Ring oder Ähnlichem um ein Mobilé entstehen zu lassen. Ich habe die Kraniche am Deckel eines Faches in meinem Expeditregal befestigt.

Wo bekomme ich Weltkarten her?

Auf Flohmärkten verkaufen Leute häufig ihre alten Schulatlanten. Diese sind meist veraltet, eignen sich jedoch immer noch sehr gut zum Basteln. Außerdem findet man auf Amazon…

Außerdem findet man per Google einige Seiten, auf denen man Weltkartenmotive findet, die man schnell selber ausdrucken kann.

Kleiderkreisel

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5 dressing trends seen in London [SaSo]

Ich liebe es, wie sich Mensche in London kleiden. Man sieht die absurdesten Trends, die erst in einigen Jahren eventuell in Deutschland im Mainstream ankommen werden und für die man bis dahin sonderbar angeguckt wird. Ein paar dieser Trends stelle ich euch am heutigen Sammlungssonntag vor.

London Trends 2014
Pictures from: manouvellemode.com / gleefulthings.com / livinginclips.com / outblush.com / theimpression.com

Transparente Gummistiefel

Als Land des Regens sind gute Gummistiefel in London wichtig. Kein wunder also, dass Regenstiefel eine sehr viel höhere Stellung in England haben als in Deutschland, wo sie größtenteils zur Gartenarbeit oder bei Festivals angezogen werden. Mein absoluter Lieblingstrend, was Gummistiefel angeht, sind die transparenten Gummistiefel, die wie Doc Martins aussehen und die es in Camden überall zu kaufen gab. Mein Paar ist gerade auf dem Weg zu mir ;D

Transparente Regenmäntel

Um sowohl beim Regen, als auch der transparenten Kleidung zu bleiben, geht es mit transparenten Regenmänteln weiter. Diese gab es vereinzelt in der Stadt zu sehen. So kann man jederzeit das coole Outfit sehen, was sonst durch Jacken versteckt wird und ist gleichzeitig vor dem Regen geschützt. Leider liebe ich meinen grünen Parker zu sehr um diesem Trend zu folgen, die Idee ist aber großartig.

Haarreifen mit Tieröhrchen

Jaja auch dieser Trend ist nicht wirklich neu: Vor einigen Jahren verbreiteten sich Hasenohren in Paris. Gerade dürfen in Londons Straßen jedoch sämtliche Haarreifen mit Tierohren getragen werden. Ich besitze süße Hasenöhrchen, für die man leider in Köln (oh ja, sogar dort!) komisch auf der Straße angeschaut wird.

Überlange Bleistiftröcke

Bleistiftröcke, die weit über das Knie reichen, kommen langsam in der deutschen Mode an. Wirklich begeistert werden sie jedoch in Deutschland noch nicht wirklich getragen. Ganz anders als in London. Ich persönlich finde diesen Trend etwas unpraktisch, da man in den Röcken nur schreiten kann.

Aufwändige Kleider

Wallende Röcke, weite Röcke, Muster und aufwändige Verzierungen dürfen an Kleidern nicht fehlen. Viele Formen, die man aus den 50ern und 60ern kennt, kommen zurück in die Straßen von London und machen mich damit sehr glücklich. Leider ist auch hier die Frage wie schnell sie nach Deutschland kommen werden.

Was mich bei all diesen Trends wirklich glücklich macht, ist die Möglichkeit sie über Britische Internetseiten schnell nachshopen zu können. Früher bin ich ständig wochenlang auf der Suche nach einer bestimmten Schuhsorte oder einem Petticoat durch die Stadt gezogen. Nun kann man so viele Dinge im Internet entdecken. Danke dafür!

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Yunikorn: „ein rohes, ein rebellisches Einhorn“ [Shop]

Mitten in Köln versteckt sich ein Einhorn. Nicht eines dieser, welche man aus My Little Pony kennt, sondern ein „rohes, ein rebellisches Einhorn“. Eines dieser, die es mit dem roten Stier aufnehmen würden, und die mit ihrer grazilen Art und ihrem Charm selbst einem Prinzen den Kopf verdrehen können.

Das Yunikorn von außen

Ja, so ein Einhorn gibt es seit 2013 im Belgischen Viertel – dem Trendstadtteil Kölns – und es hört auf den Namen Yunikorn. Das Besondere an ihm: Es sitzt in der Limburger Straße und wartet darauf, dass eine holde Jungfrau vorbeikommt und von ihm verzaubert wird. Denn das Yunikorn ist eines der aufsteigenden Indie-Shops in Köln und seit Kurzem auch im Internet.

In ihm verkaufen Karina und Daniel Mode aus der ganzen Welt. Momentan führen sie in ihrem Laden Kleidung von Designern aus Paris, Australien, London, Barcelona und Ko Phangan. Woher die Kleider und anderen Designerstücke kommen, ist dabei fast schon egal. Alle verbindet, dass sie edgy und cool sind. Eine sportliche Lässigkeit, die auf der Straße, aber auch auf Abendveranstaltungen getragen werden kann.

Elegante Mode im Industriegebäude

„schlicht, roh, industriell“

Eine Ambivalenz, die auch das Ladenlokal aufweist. Eine Wand besteht aus freigelegten Backsteinen, die Karina und Daniel selbst ausgebuddelt haben. Der Boden ist unfertiger Beton und die Kleiderstangen sind grobe Metallstangen, die von der Decke hängen. An ihnen baumeln die pastelligen und schwarzen Kleidungsstücke und vermitteln den Eindruck, als hätte sich ein Einhorn in einem Fabrikgebäude verirrt.

Ganz neu ist das Storekonzept für Yunikorn-Gründerin Karina nicht. Gleich um die Ecke hat sie ihren ersten Laden: Das Chocolina. Seit acht Jahren bietet sie hier märchenhafte Kleider an, in einem Ambiente, welches kaum einen größeren Kontrast zum Yunikorn bilden könnte. Von der Decke hängen Kronleuchter und weiß angesprühte Äste. Überall glitzert und funkelt es und gibt dem Laden damit einen Prinzessinnencharme. „Man merkt direkt, dass hier kein Mann mitgearbeitet hat.“, sagt Karina und kichert: „Das Chocholina ist einfach weiblicher und mädchenhafter.“

Das Chocolina

Das Chocolina im Vergleich: Die Höhle eines Einhorns.

Nicht so wie im Yunikorn, an dem nicht nur ein Mann, sondern Karinas Mann Daniel, mitgearbeitet hat. Der Grafikdesigner bringt in den Laden nicht nur einen anderen Modeansatz ein, sondern erweiterte das Konzept auch um einen Onlineshop.

„Wir wollten von Anfang an einen Shop machen, der auch das Potenzial hat, dass man ihn auch in anderen Städten aufmachen kann und vor allem auch Onlinepotenzial hat. Und das Potenzial hat einfach nicht jeder. Bei dem Chocolina würde das gar nicht gehen.“
Karina

Was als nächstes bei den Beiden ansteht? Karina seufzt: „Wir haben letztes Jahr so viel gemacht. Wir haben das Chocolina umgebaut. Wir haben diesen Laden eröffnet. Wir haben geheiratet und wir sind umgezogen. Und irgendwie sind wir beide dieses Jahr eher so: ‚Lass uns uns auf die Dinge konzentrieren, die wir haben.‘ Wir brauchen jetzt einfach Zeit um einmal einen Schritt zurückzutreten und zu gucken, was man denn vielleicht noch besser machen kann.“
Stark verbesserungswürdig wirkt der süße Laden gerade nicht. Ein bisschen größer könnte er vielleicht noch sein, um noch mehr Kleidern aus der ganzen Welt ein zu Hause bieten zu können. Karina lächelt bedeutungsschwer. Vielleicht zieht das Yunikorn ja bald in einen größeren Laden. Fürs erste wird er jedoch weiter in der Limburger Straße bleiben und dort den Wogen des Meeres und dem Roten Stier ausweichen.

Das Yunikorn vor Ort: Limburger Straße 9, 50672 Köln
Im Internet: yunikorn.de
Und bei Facebook: /yunikornstore (vorsicht, es teilt sich eine Seite mit dem Chocolina)


Karins Tipps für Gründer

arin, die Besitzerin des Yunikorns

Nicht auf den sofortigen Erfolg setzen: „Einplanen, dass es am Anfang vielleicht auch nicht so toll anläuft.“

Keine Angst vor Zahlen haben: „Es genügt bei weitem nicht ideenreich zu sein. Man braucht auch jemanden der mit Zahlen umgehen kann und dem das Freude bereitet.“

Weniger planen: „ Es gibt nie etwas, dass gradlinig funktioniert. Das ist vielleicht auch gar nicht so schlimm – also bei den Zahlen ist das etwas anderes –, aber wenn man nicht alles durchplant, dann entstehen viele andere Dinge. Lasst Platz für spontane Veränderungen.“

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Wohin führt dieser Blog eigentlich?

Es ist mal wieder so weit: Ich stecke in einer kleinen Blogger-Lebenskrise. Seit ich 16 bin stecke ich immer wieder mehr oder weniger Zeit in diesen Blog, variiere die Themen und vor allem den Stil so lange, bis es beinahe schon ein komplett neues Projekt ergibt.

Durch die Teilnahme am E-Course von ABM habe ich mir wieder einmal die Frage gestellt was ich eigentlich will und wohin dieser Blog führen soll. Klar ich schreibe gerne Reviews, aber oft finde ich dazu keine Zeit. Ich mach auch gerne DIY’s, aber da ich oft bereits vorhandenen Anleitungen folge habe ich oft das Gefühl Ideen zu klauen. Außerdem setze ich sie zwar gerne um, aber darüber schreiben ist noch einmal eine andere Sache.

Und dann wäre da das Thema für das wirklich mein Herz schlägt und von dem ich immer befürchte, dass es auf einen Schlag alle Leser (euch!) vergraulen wird – naja abgesehen von den GFX-Hasen, die hier herumhängen –: Das Internet und GFX. Ich liebäugle schon eine ganze Weile mit dem Gedanken sehr viel mehr GFX (Graphic Design) Dinge für den Blog umzusetzen, Anleitungen zu schreiben, Tipps zu geben und Materials (Muster, Texturen, Pinsel, Actions…) zur Verfügung zu stellen. Aber ist dafür hier wirklich der richtige Platz? Und wollt ihr das überhaupt? Ist es vielleicht an der Zeit eine neue Grafik-Seite zu erstellen?

Es sind schwierige Fragen über die ich mir klar werden muss, vor allem weil sie krasse Veränderungen für Wonderland bedeuten könnten. Eines steht auf jeden Fall fest: Ich will keine Zeit mehr damit verbringen Artikel zu schreiben, an denen ich keinen Spaß habe, nur um damit Leser anzulocken…