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Fushimi – Abenteuer Japan Teil 18

Jeder Mensch, der den Film Die Geisha gesehen hat, kennt Fushimi Inari-Taisha in Kyoto. Es ist einer der bekanntesten Tempel Japans. Seine Besonderheit besteht darin, dass er am Hang eines kleinen Berges liegt und die einzelnen Bestandteile des Tempels, welche auf diversen Ebenen stehen, durch tausende rote Tore (Torii) verbunden werden.

Der Anblick ist sehr beeindruckend. Die tausenden Tore schlängeln sich den Berg entlang. Gesäumt werden sie immer wieder von kleinen Schreinen oder Gräbern. Eigentlich war der Plan am zwölften Tag der Reise den kompletten Berg zu erklimmen. Leider regnete es – wieder einmal – so stark, dass die Temperatur schnell auf unter 10°C absank und man nach wenigen Minuten, trotz Regenschirm, vollkommen durchnässt war. Wir haben vielleicht das untere drittel oder gar die Hälfte geschafft, bevor wir aufgaben und zurück in die Innenstadt Kyotos fuhren um den Kaiserpalast zu besuchen. Wobei von „besuchen“ kaum die Rede sein kann. Wie auch in Tokyo konnte man hier nur die Außenmauern des Palastes betrachten, was relativ unspektakulär war.

Soweit so gut: Für den restlichen Artikel lasse ich die Bilder für sich sprechen. Leider kann man die Atmosphäre des Fushimi Inrai-Taisha kaum mit Bildern einfangen. Der ruhige, uralte Wald und die schier unendliche Anzahl an roten Toren sorgen dafür, dass man sich gut vorstellen kann, warum Japaner daran glauben, dass der Berg und der Tempel von Geistern bewohnt werden. Zu jedem Japan-Ausflug sollte der Tempel definitiv dazu gehören!

Fushimi Inari-Taisha Eingangstor

Fushimi Inari-Taisha Eingangstor

Gebetstafeln

Gebetstafeln

Die ersten Torii des Fushimi Inari-Taisha.

Die ersten Torii des Fushimi Inari-Taisha.

Tausende Tore führen zur Spitze des Berges.

Tausende Tore führen zur Spitze des Berges.

Regen!

Die untere Plattform des Tempels.

Friedhof des Fushimi Inari-Taisha und das Fuchs-Maskottchen des Tempels.

Friedhof des Fushimi Inari-Taisha und das Fuchs-Maskottchen des Tempels.

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Lovely [SaSo]

Es gibt im Internet so viele wundervolle, inspirierende Bilder. Also bekommt ihr heute eine kleine Sammlungssonntag voller entzückender Bilder, Szenen, Orte, Inspirationen, Ideen:

Was wir sehen:

Bild 1: Sketch, eines der am häufigsten bei Instagram geteilten Restaurants in London.
Bild 2: Ein Foto einer Meerjungfrau aus Konashuk Anton Bilderstrecke.
Bild 3: Ein von der Belafonte Crew aus Die Tiefseetaucher inspiriertes Gruppenkostüm.
Bild 4: An Education als Outfit-Inspiration.
Bild 5: Ein niedliches Reh-Baby, weil es ein Reh-Baby ist.
Bild 6: Ein riesen Korilakkuma in Tokyo.

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Stolz und Vorurteil – Das Hörspiel [Review]

Seit der ersten Veröffentlichung von Janes Austens Stolz und Vorurteil sind gut 200 Jahre vergangen. Gefühlt gibt es mindestens genauso viele Adaptionen von Austens Klassiker. Egal ob als Film, Comic, Theaterstück, Buch, Musical, Hörspiel oder Bildband. Dabei orientieren sich einige Werke näher am Original (die BBC-Serie von 1995, der Film von 2005) und einige interpretieren den Roman auf ihre Art (Bridget Jones oder auch Pride and Prejudice and Zombies).

Bei der Wiederauflage des Hörspiels des Hessischen Rundfunks von 1959 unter Regie von Ulrich Lauterbach wurde versucht den knapp 300 Seiten langen Roman in ein circa einstündiges Kopfkino zu verwandeln. Die Schwierigkeit bestand dabei auch darin möglichst nah am eigentlichen Text zu bleiben und möglichst wenig Handlung zu verlieren.

Aber bevor ich weiter über die Qualität des Hörspiels erzähle, bekommt ihr zunächst eine kleine Zusammenfassung der Handlung falls ihr den Roman nicht gelesen habt:

Stolz und Vorurteil erzählt die Geschichte der Familie Bennet, die Anfang des 19. Jh. in England lebt. Wie in so vielen Familien zu dieser Zeit liegt die wichtigste Aufgabe der Mutter darin ihre Töchter zu verheiraten. Was gerade dadurch verkompliziert wird, dass die Familie nicht gerade wohlhabend ist und fünf Töchter und keine Söhne besitzt. Die einzige Hoffnung, die Mrs. Bennet besitzt ist, dass sich ein wohlhabender Mann in eine ihrer Töchter verliebt, da sie alle recht schön und gebildet sind.

Und so kommt es, dass Mr. Bingley, ein sehr wohlhabender Herr, in die Gegend zieht und Mrs. Bennet ihre Chance sieht ihn mit ihrer ältesten Tochter Jane zu verheiraten. Gleichzeitig bringt Mr. Bingley einen Freund von sich mit in sein Haus: Mr. Darcy, der noch wohlhabender ist als sein Freund und ebenfalls unverheiratet ist. Doch während Mr. Bingley schnell das Herz Janes erobert ist Mr. Darcy hochmütig und eckt immer wieder mit der zweitältesten Tochter – Elizabeth Bennet – an.

Was den Roman vor allem anderen auszeichnet, sind seine wirklich starken Dialoge und die noch stärkere Protagonistin Elizabeth. Sie möchte nicht einfach nur verheiratet werden, sondern – typisch für Romane dieser Zeit – hofft darauf sich zu verlieben und glücklich zu werden. Ganz zum Unwollen ihrer Mutter lehnt sie immer wieder Heiratsanträge ab und Begibt sich immer wieder in hitzige Diskussionen mit Männern in ihrer Umgebung.

Zurück zum Hörspiel

Stolz und Vorurteil: Hörspiel aus dem Hörverlag

Die Hörspielfassung schafft es sehr präzise die Handlung des Romans einzufangen und vermittelt mit wenigen Hilfsmitteln – leichte Untermalung von Musik – eine recht eindeutige Stimmung. Die wichtigsten Punkte der Geschichte werden aufgegriffen und in sehr treffende Dialoge verwandelt. Dabei wird Kürze vor allem dadurch erlangt, dass auf Beschreibungen von Figuren, Orten und Handlungen verzichtet wird. Kurz und gut handelt es sich um eine sehr gelungene Aneinanderreihung von Romandialogen, die in sich schlüssig die Kernszenen verbinden.

Zwar gibt es einen Erzähler, doch dieser greift nur selten ein um zu erklären wohin die Handlung gesprungen ist. Auch ohne ihn wird recht schnell klar, was gerade passiert. Läuft Musik im Hintergrund befinden sich die Figuren meist auf einem Ball. Wird vorgelesen, so hat eine der Personen gerade einen Brief erhalten.

Durch dieses Stilmittel wirkt das Hörspiel leicht und kann gut zur Entspannung gehört werden. Besonders die Stimme von Mr. Darcy ist gut ausgewählt. Günther Dockerill gelingt es die vielen Fassetten der Figur zu beleben und mit wenigen Änderungen seiner Stimme die komplette Stimmung einer Szene abzuwandeln.

Einziges Manko dieser Fassung ist die Stimme von Elizabeth Bennet, gesprochen von Margot Trooger, die viel, viel, viel zu unterwürfig klingt. Selbst in hitzigen Diskussionen vermittelt ihre Stimme den Eindruck, als bereue sie, was sie gerade gesagt hat. Ihr fehlt eine gewisse Selbstsicherheit, die in dieser Hörspielfassung fast schon eher von der Sprecherin von Jane, der eher schüchterten Schwester, ausgeht. Somit wirkt die Protagonistin, wenn man die Buchvorlage nicht kennt, sehr viel jünger und unsicherer, als sie wirklich ist.

Vermutlich ist dies jedoch jammern auf hohem Niveau, denn nichtsdestotrotz handelt es sich um ein sehr gutes Hörspiel, welches mittlerweile zu einem der Klassiker der deutschen Hörspielgeschichte gehört. Die Stimmung wird gut vermittelt und es wird klar, unter welchem Druck Töchter und Mütter zu jener Zeit standen.

Das Hörspiel ist sehr empfehlenswert als Hintergrundlektüre für ein entspanntes Bad – wenn man Angst hat das Buch in die Badewanne fallen zu lassen – oder zum entspannend, träumen und dahinschmelzen an einem regnerischen Herbsttag.

Basisdaten: Stolz und Vorurteil, erschienen am 8.9.2015 im Hörverlag (Randomhouse)

Das Hörspiel wurde mir vom Bloggerportal von Bertelsmann zur Verfügung gestellt.

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Osaka – Abenteuer Japan Teil 17

Auch Gudetama ist in Osaka mit von der Partie.

Auch Gudetama ist in Osaka mit von der Partie.

Am elften Tag der Reise ging es – wieder von Kyoto aus – nach Osaka. Mit 2,6 Millionen Einwohnern ist es die drittgrößte Stadt Japans. Durch ihre Lage im Süden des Landes unterscheidet sich die Stadt sowohl von ihrer Kultur und ihrer Sprache von Tokyo. Viele Menschen sprechen hier sehr viel lauter und hektischer, als es in Tokyo zum guten Ton gehören würde. Zwischenzeitlich war Osaka die Hauptstadt Japans.

Pokémon Center Osaka

Im Pokémoncenter gibt es so ziemlich jeden Gegenstand im Pikachu-Design.

Da ungefähr jede große Stadt in Japan ein Pokémoncenter besitzt, besuchten wir auch hier zunächst das örtliche Pokémoncenter, welches direkt im Bahnhof gelegen ist. Wie praktisch! Leider bin ich auch hier all zu fündig geworden. Die Auswahl an Pokémon-Objekten scheint grenzenlos zu sein. Außerdem führt jedes Pokémoncenter ein anderes Sortiment, welches sich zum Teil auf die Region bezieht. Ich finde unter anderem ein Evoli-Handtuch, welches sich auf Nara bezieht.

Pokémon

Die ersten saisonalen Pikachus sind eingetroffen, die Regale sind voller Kuscheltiere und mein Einkaufskorb ist voll.

Zweiter Stopp des Tagesausflugs ist Osaka-jo, die Burg. Um sie herum erstreckt sich ein recht großer Park, in dem noch einige Kirschblüten zu sehen sind und unter ihnen – wie könnte es anders sein – einige Japaner auf Picknick-Decken, die Hanami feiern. An den kleinen Ständen, die überall aufgebaut wurden, werden Pilz- und Fleischspieße und massenweise gebratene Nudeln verkauft. Natürlich schlagen wir zu und futtern uns durch das sehr gute Angebot.

Hanami im Park rund um die Burg.

Hanami im Park rund um die Burg.

Die Burganlage selber ist sehr beeindruckend und hat mit unseren Burgen nicht so wirklich was gemein. Der untere Teil der Burg besteht aus einem riesigen Steinplateau, welches auch gleichzeitig eine Abwehranlage ist. Heute dient es Straßenkünstlern zur Vorführung von Musik- und Akrobatikeinlagen. Mitten auf dem Plateau steht das Hauptgebäude der Burg, welches jedoch eher ein Schloss aus Holz ist. Es überrascht kaum, dass in den japanischen Kriegen die Burgen immer wieder zerstört und von den Siegern neue aufgebaut wurde. So auch Osaka-jo, welche einige Male wieder entstand und in ihrer heutigen Version von 1997 stammt, da die Burg zu großen Teilen während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde.

Osaka-jo

Osaka-jo, die Burg.

Im Innern der Burg erfährt man viel über die Geschichte Osakas und natürlich über die Kriege rund um die Burg. Ausgestellt werden außerdem Samurai-Rüstungen und Gemälde aus der Zeit.

Samurai-Rüstungen

Samurai-Rüstungen

Die Schlacht um Osaka-jo.

Ganze Schlachten wurden hier nachgestellt.

Die Reiseführer schwärmten von den tollen Einkaufsmöglichkeiten in Osaka, so dass wir uns nach dem Besuch der Burg schnell auf die Suche nach jenen machten. Aber wie immer habe ich das Alter der durchschnittlichen Reiseführerschreiber unterschätzt. Viele Geschäfte enthalten eher Kleidung für ältere Menschen oder Andenken, so dass wir uns nach einiger Zeit etwas zu Essen besorgen und nach Kyoto zurückkehren, wo wir – zur Abwechslung einmal – uns einen gemütlichen und ruhigen Abend machen.

Blick auf Osaka.

Von der Spitze der Burg aus hat man eine gute Aussicht auf Osaka.

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Mr. Robot [Review]

Habt ihr schon was von Mr. Robot gehört? Nein? Dann seid ihr gerade dabei eine der großartigsten Serien seit langem zu verpassen. Ich weiß, in letzter Zeit werden immer wieder Serien gehypet und Kritiker werfen mit Superlativen um sich, aber eine Rotten Tomatos-Bewertung von 98% und 9/10 Sterne bei IMDB sind was ganz anders.

Aber gehen wir einmal zurück zum Anfang: Mr. Robot handelt von dem Programmierer Elliot, der für eine Internetsicherheitsfirma arbeitet. Seit seiner frühsten Kindheit hat er einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, den er immer dann in seiner Freizeit ausleben kann, wenn sich jemand auffällig verhält und er spielend leicht das Leben der jeweiligen Person durchleuchten kann. Denn Elliot ist nicht nur Programmierer, sondern auch ein begnadeter Hacker, der seine Fähigkeiten einsetzt um der Polizei anonyme Tipps zu ungelösten oder unbekannten Verbrechen zu geben.

Sein Leben ändert sich jedoch schlagartig als er auf Mr. Robot den Anführer der anonymousartigen Hackervereinigung fsociety trifft. Er hat seine ganz eigenen Vorstellungen davon wie weit jene gehen sollten, die die Macht haben alles zu hacken, doch mit den ethischen Vorstellungen von Elliot gehen diese nicht einher. Ihm reicht es nicht nur kleine Ganoven festzunehmen, er möchte Evil Corp – ein fiktives Unternehmen, welches stellvertretend für alle großen Unternehmen in unserer Welt steht, zu zerstören…

0815-Hackerserie?

Bei solchen Serien ist es immer sehr leicht, dass die Handlung sehr schnell vielen Klischees bedienen. Dies macht Mr. Robot sehr selten bzw. so gut wie nie. Natürlich werden Computer mit Computern gehackt – es geht schließlich um Hacker –, aber die Art wie dies porträtiert und vor allem technisch von den Figuren umgesetzt wird ist sehr, sehr realistisch. Elliot verhält sich wie sich Menschen verhalten, die nun einmal wissen, wie Computer funktionieren. Was vielleicht an der ein oder anderen Stelle für Verständnisschwierigkeiten sorgen kann, macht IT-ler weltweit sehr glücklich.

Dazu kommt, dass die komplette Serie mit einem wirklich fantastischen Soundtrack untermalt wird. Zu hören ist eine Mischung aus klassischer Musik und Synthesizer-Musik à la Tron: Legacy. Dies erzeugt zum einen den Eindruck von Größe, zum anderen gibt es dem Soundtrack eine feingeschliffene Elektronikkomponente, die sehr gut zum Computerthema passt. Natürlich ist es das naheliegendste bei diesem Thema elektronische Musik zu verwenden, aber gut umgesetzt ist sie eher eine Unterstützung, als ideenarme Untermalung. In diesem Fall handelt es sich definitiv um Ersteres.

Was mich ein wenig an der grundsätzlich guten Serien mit ihren starken Figuren, der realistischen Umsetzung und der tollen Musik – ganz zu schweigen von der tollen Kameraführung – stört, ist, dass die Handlung an vielen Stellen etwas zu vertraut wirkt. Viele Themen und Diskussionen kennt man beispielsweise aus Fightclub, Watchdogs (auch wenn Watchdogs bei weitem schlechter und platter umgesetzt ist) und der realen Vorlage anonymous. Dieses Manko wird jedoch jedes Medium aufweisen, welches zu weit in den Bereich der Anarchie begibt.

Auf die Watchlist mit Mr. Robot!

Um wieder auf den Anfang dieser kurze Rezension zurückzukommen: Die Bewertungen von Rotten Tomatos und der IMDB sind in diesem Fall nicht einfach nur Teil eines unverständlichen Hypes, sondern sind eine direkte Schauempfehlung, die dadurch zustande kommt, dass die dieses Jahr erschienene Serie Mr. Robot einfach eine sehr gut gemachte, geschriebene, untermalte und wunderbar umgesetzte Serie ist. Hut ab vor Sam Esmail, dem Kopf hinter der Serie!

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Schuluniform und Pandakissen [OuMi]

Schuluniform und Ojipan Pandakissen

Heute gibt es tatsächlich das erste Outfitmittwoch-Foto aus der neuen Wohnung. Ist dieser Holzboden nicht wundervoll? Der ist tatsächlich in der gleichen Wohnung, abgesehen von dem Bad. Und man sieht einen der beiden Balkone. Oh ja, es gibt zwei Balkone in der neuen Wohnung. Ich bin glücklich! (●´∀`●)

Aber es soll ja nicht um die Wohnung gehen, sondern um das Outfit. Ich trage einen Hoody, eine Bluse, einen Rock und eine Strumpfhose von H&M. Oh man, wie ist das jetzt schon wieder passiert? Irgendwie werde ich wohl nie von H&M wegkommen… Naja, aber die Bluse und der Rock sind so süß. *-* Die sehen gemeinsam aus wie eine Schuluniform. Den Rock gibt es sogar gerade (Stand September 2015) bei H&M. Im Hintergrund sitzt mein Ojipan-Kissen.

Übrigens stehe ich gerade total auf Mug Cakes, also Kuchen aus der Tasse. Die praktischen Mini-Kuchen werden in einer Tasse, in der Mikrowelle hergestellt. Nach etwa 5 Minuten hat man frischen Kuchen, der super gut schmeckt. Hui, ui, ui!

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Ich bin wieder online!

Oh man, ihr habt euch sicherlich gefragt, wo ich so lange stecke, oder? Haha, die richtige Antwort ist ja! ʅʕ•ᴥ•ʔʃ Vielleicht konntet ihr es euch schon denken, nachdem ich mehrmals darüber geschrieben habe: Ich bin umgezogen. Mein Freund und ich sind damit in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen. Kurz vorher war alles recht stressig, weil ich krank geworden bin und sich dadurch das Kisten packen – und das vorbereiten von Blogartikeln – dank einer Sommergrippe verschoben hat. Und seit dem Umzug hatten wir, bis jetzt, kein Internet. Solltet ihr schnell einen neuen Internetanschluss brauchen, dann geht definitiv nicht zu Netcologne, die lassen sich ordentlich viel Zeit! ö_ö

Was ist alles in der Zeit passiert? Hauptsächlich habe ich hunderte von Büchern und Manga in Kisten geräumt, in die neue Wohnung gebracht und ausgeräumt. Abgesehen davon war Gamescom, Dat Monsta war bei mir, der Sommer ist zu Ende gegangen und ich hab meine Typo3/mySQL/PHP/Python-Schulung abgeschlossen.

So zusammengefasst klingt das nach gar nicht so viel, aber es ist nun wirklich viel Zeit vergangen. Da ich scheinbar seit Monaten keine Instagram-Fotos mehr hier geteilt habe, bekommt ihr jetzt eine kleine Sammlung, die vielleicht besser und schöner zusammenfasst, was so passiert ist:

Weiße Haare, DIY, Mario Kart, Eurovision Song Contest

Ich hab meine Haare noch einmal etwas heller bekommen (ha, jetzt sind sie endlich weiß!), aus einem Kubb-Spiel ein Mario-Kubb gemacht, Mario Kart mit Melinda gespielt, den ESC geguckt und verrückte Japanbilder geteilt.

Gudetama, 30 day challenge, Splatoon, Japan

Sonderbare Bilder von Gudetama geteilt, versucht die 30-Tage-Beachbody-Challenge zu schaffen, mich über Splatoon gefreut, grünes Tee-Eis gefeiert, Fotos mit meinem Freund gemacht und Alpacassos beim Japantag kennengelernt.

Japan, Nintendo, Minigolf

Noch mehr Bilder aus Japan geteilt, Splatoon gespielt, das Kubb-Spiel fertig bemalt und Minigolf gespielt.

Flashback, Deko, Japan

Den alten Header von Scarletsreich, meiner ehemaligen Grafik Design-Website, geteilt, Fotos von meiner Zimmerdekoration gemacht und noch mehr Bilder aus Japan mit Filtern bearbeitet.

Hamburg, Hurricane Festival, Japan, Totoro

Hamburg und das Hurricane-Festival besucht, Fotos aus Kyoto geteilt und ein Totoro-Cape gekauft.

K-On, YOshi, Ghibli, Splatoon, Japan

Endlich die zweite Staffel von K-On auf DVD bekommen, Yoshis Wooly World bis zum Umfallen gezockt, den weiblichen Inkling-Amiibo geschenkt bekommen, Ghibli-Liebe gezeigt und Werbung für den Artikel über Arashiyama gemacht.

Köln von oben, Kimono, Japan, Yoshi, lila Haare, Amiibos

Das Dach des Kölner Doms besucht, Bilder im Kimono geteilt, Bilder aus Nara gezeigt, mit Amiibos angegeben und meine Haare lila gefärbt.

Ehrenstraße, Kawaiibox, Animal Crossing, Haruhi, Koriillakuma, Village

Ein Video von der Ehrenstraße in Köln gedreht, die Kawaiibox getestet, Village gespielt und Japan-Lieblingsstücke gezeigt.

Gamescom, Japan, Ikea, Schuluniform, Shopping, Totoro

Die Gamescom besucht, bei IKEA Sachen für die neue Wohnung gekauft, eine Schuluniform getragen, ein Foto von allen Dingen aus Japan geteilt und Totoro auf eine Reise geschickt.

3DS, Kawaiibox, Rillakuma, Nami, Manga, Gudetama

Animal Crossing gespielt, noch eine Kawaiibox bekommen, leckeres Himbeermüsli mit Rillakuma gegessen, Manga entdeckt, mit Nami angegeben und noch mehr Gamescomfotos gezeigt.

Instagram, Yoshi, Mug Cake, Mädchentag

Und in den letzten Tagen habe ich einen Mädelsabend mit Schulfreundinen gemacht, Mug Cakes gebacken und endliche den pinken Woll-Yoshi zugeschickt bekommen.

Wenn ich wieder einmal verschwinde könnt ihr mich übrigens regelmäßig bei Instagram stalken. Ihr findet mich unter chochi_rain ;D

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Nara – Abenteuer Japan Teil 16

Wann auch immer ihr nach Japan reist, ihr solltet Nara besuchen. Diese Stadt in der Mitte des Landes ist mit dem Zug nur knapp 30 Minuten von Kyoto entfernt. Die Stadt wurde während des Zweiten Weltkriegs so gut wie nicht zerstört, so dass ihr hier einen historischen Stadtkern vorfindet – der übrigens mittlerweile ein UNESCO Weltkulturerbe ist -, einige der beeindruckensten Tempel und Schreine Japans und natürlich massenweise Hirsche! Oh ja, Nara ist die Rehstadt Japans. Insgesamt leben hier knapp 1200 wilde Hirsche, auf die man in fast der kompletten Stadt immer wieder trifft.

Und wenn ich sage: „Fast in der kompletten Stadt.“, dann meine ich auch damit fast in der kompletten Stadt. Die Rehe sind nicht nur im Park, sondern stehen auch plötzlich zwischen Häusern, vor Geschäften und natürlich in Tempelanlagen. Da die Hirsche hier vor den Menschen gelebt haben, wird auf die Tiere Rücksicht genommen. Es gibt sogar Berichte, dass die Hauptstraße der Stadt regelmäßig gesperrt werden, wenn zu viele Rehe in der Innenstadt herumhängen. Wie schön! (。♥‿♥。)

Der Kōfuku-ji in Nara.

Der Kōfuku-ji Tempel aus dem siebten Jahrhundert.

Zunächst ging es zum Kōfuku-ji. Bereits hier liefen ein paar Rehe umher und alle Touristen waren ganz aufgeregt.

Kimono

Kimonos werden auch in Nara fleißig getragen.

Aufgeregt war ich auch wieder einmal, als ich Frauen in Kimonos sah. In der Umgebung von Kyoto scheint dies gerade unter jungen Mädchen ein sehr beliebtes Kleidungsstück zu sein. Die leichten Yukatas, die man immer wieder sieht, sehen wirklich hübsch aus.

Rehkekse

Kekse für die Rehe in Nara.

Wer sich mit den Rehen anfreunden möchte, der sollte auf jeden Fall Rehkekse kaufen. Die Rehe lieben diese Dinger.

Rehkekse und ihre Wirkung

Die Rehe in Nara können nicht genug von den Keksen bekommen.

Wobei man wohl eher sagen muss, dass sie fast schon besessen sind von ihnen. Sobald ich ein paar Kekse gekauft hatte, folgten mir ein paar Rehe ununterbrochen.

Rehe

Überall sind Rehe!

Und freuten sich, wenn ich ihnen Keksstücke gab.

Kein Entkommen vor den Rehen!

Die Rehe verfolgen jeden Besitzer von Rehkeksen…

Irgendwann fingen ein paar Rehe an an mir zu knabbern und ich floh auf einen Baumstumpf, was sich als Fehler herausstellte, denn dort war ich eingekesselt… (;° ロ°)

Vorsicht bissig!

Schilder warnen vor „Angriffen“ durch Rehe.

Die Warnschilder wirken ein wenig lächerlich, da die Rehe unglaublich friedliebend sind.

Invasion!

Invasion!

Tatsächlich liegen die Rehe wirklich überall herum. Auf Wegen, am Straßenrand und natürlich auch vor den omnipräsenten Getränkeautomaten.

Die 1800 Steinlaternen des Kasuga-Taisha.

Der Weg zum Kasuga-Taisha wird von 1800 Steinlaternen gesäumt.

Besonders beeindruckend in Nara ist der Weg hoch zum Kasuga-Taisha Tempel. Der Weg wird von beinahe 2000 Steinlaternen gesäumt, die zu Feierlichkeiten erleuchtet werden.

Der Tōdai-ji.

Der Tōdai-ji enthält die größte Bronze-Buddha-Statur der Welt.

Sehr beeindruckend war auch der riesige buddhistische Tōdai-ji, vor dem man gerade noch sieht, wie ein Rehe die Sandwiches aus der Tasche einer jungen Japanerin stibitzt.

Eine Schulklasse vor dem Hauptgebäude des Tōdai-ji.

Eine Schulklasse vor dem Hauptgebäude des Tōdai-ji.

Das Hauptgebäude des Tōdai-ji ist sogar noch beeindruckender als der Außenbereich. Vor ihm stand eine Gruppe von Schülerinnen in Seifukus (japanischen Schuluniformen). Oh man, ich liebe die Schuluniformen für Mittelschüler total. (♥ω♥ ) ~♪

Räucherstäbchen.

Räucherstäbchen am Eingang des Tōdai-ji

Bevor man einen buddhistischen Tempel betritt werden, anders als bei den shintoistischen, Räucherstäbchen entzündet.

Milchkaffee

ミルクコーヒー, der sehr leckere Milchkaffee aus der Dose

Bei meinem Versuch möglichst alle Getränke aus den Getränkeautomaten zu probieren, bin ich über ミルクコーヒー, einen sehr leckeren Milchkaffee gestolpert.

Shoppen in der Teramachi-dori in Kyoto.

Second Hand Shops in der Teramachi-Dori in Kyoto.

Abends ging es dann zurück nach Kyoto und in die sehr schöne Teramachi-Dori, eine überdachte Einkaufspassage. Die Mode hier ist großartig und sehr preiswert. In Kyoto findet man eine spannende Mischung aus klassischer japanischer Kleidung und Stücken, die an Baseball-Kleidung erinnern. Zusammen ergibt dies einen sehr coolen Still! Besonders die Second Hand-Läden (in der Mitte und Rechts im Bild) fand ich recht beeindruckend. Sie sind sehr viel sortierter als in Deutschland, es gibt nicht diesen komischen muffigen Geruch und die Kleidung wirkt viel besser gepflegt. Außerdem sind die Preise sehr fair!

Neben Kleidungsgeschäften gibt es in der Passage einige andere Geschäfte, Restaurants und eine Spielhalle (Namco Wonder Tower). Die Spielhalle war um einiges günstiger als die in Tokyo und die Spiele waren machbarer. Mein Freund hat eine wundervolle Totoro-Kanne mit vier Bechern dort für mich gewonnen. Ich war recht beeindruckt!

Am nächsten Tag ging es weiter nach Osaka und in ein weiteres Pokémon-Center…

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Arashiyama – Abenteuer Japan Teil 15

Einer der Orte in Japan, die ich unbedingt sehen wollte, war Arashiyama, ein Stadtteil von Kyoto indem ein riesiger Affenpark liegt. Also fahren wir an Tag sieben in den Nordwesten Kyotos zu den Äffchen.

Arashiyama

Arashiyama im Regen

Leider regnet es stark als wir in Arashiyama am Arashiyama, einem Berg, ankommen. Zumindest sind wenige Touristen unterwegs.

Der Affenpark

Der Affenpark erstreckt sich am Hang des Arashiyama-Bergs entlang.

Um zu den Affen zu kommen muss man zunächst relativ weit den Arashiyama hochsteigen. Erst weiter ob beginnen wir die ersten Affen zu sehen.

Affe isst Kirschblüten

In den Baumwiffel kann man immer wieder Äffchen sehen.

Wie beispielsweise diesen, der fröhlich Kirschblüten isst. Ihn stört der Regen weniger, aber mir ist mittlerweile so kalt, dass ich Handschuhe anhabe.

Affenfütterung

Aus eine Käfig raus kann man die Affen füttern.

Auf einem Plateau ist eine Art riesiger Käfig aufgebaut, in den Besucher hineingehen können um von dort aus die Affen zu füttern. Dort kann man auch Nüsse und kleingeschnittenes Obst für die Affen kaufen.

In Arashiyama sitzen die Menschen im Käfig.

In Arashiyama sitzen die Menschen im Käfig.

Die große Affenfütterung.

Auf dem großen Platz vor dem Käfig werden die Affen gefüttert.

In regelmäßigen Abständen gibt es auf dem Plateau, vor dem Käfig, eine offizielle Affenfütterung, bei der die angestellten des Parks Nüsse an die Affen verteilen.

Kyoto von Oben

Von hier kann man auch Kyoto von Oben sehen.

Von hier hat man auch einen sehr schönen Ausblick über Kyoto.

Der Tenruji-Tempel

Der Tenruji-Tempel

Nach einer kurzen Pause in einem Café, in dem wir uns erst einmal gründlich abtrocknen, geht es weiter zum Tenruji-Tempel.

Bambus Hain

Der berühmte Bambus Hain von Arashiyama.

Und dann in den wohl berühmtesten Bambus Hain der Welt.

Eine Frau im Kimono.

Eine Frau im Kimono inmitten des Bambus.

In ihm treffen wir auch einige Menschen, die in Kimonos unterwegs sind. Ein Trend, dem gerade einige junge Japaner in Kyoto nachgehen.

Ein Bahnübergang.

Ein Bahnübergang Mitten im Bambus Hain.

Mitten im Bambus Hain finden wir einen kleinen Bahnübergang. Anschließend kaufen wir uns Bentos und fahren zurück zu unserer Ferienwohnung, wo wir uns den restlichen Abend vor dem Regen verstecken um nicht krank zu werden.


Vom Zentrum von Kyoto aus ist Arashiyama übrigens sehr gut zu erreichen. Mehrere Busse und selbst eine Zuglinie fahren hierhin.

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Kawaii desu ne* [SaSo]

*Oder zu Deutsch: Ist das nicht niedlich? Diese Phrase hört man in Japan relativ häufig und auch unter deutschen Japanfans wird sie immer häufiger verwendet. Am heutigen Sammlungssonntag geht es um allerhand niedliche Dinge.

  1. Ich hab mich auf den ersten Blick in dieses Seifuku (jap. Schuluniform) inspirierte Outfit von gfdstore verliebt. Ist es nicht unglaublich großartig?
  2. Wer irgendwas niedliches aus Japan haben möchte, der MUSS die Kawaiibox von Kawaiibox.com bestellen. Einmal im Monat bekommt man über diese Abobox einige niedliche Gegenstände aus Japan und Korea zugesendet.
  3. Der Jumpsuit von Rilakkuma (gefunden auf amazon.de sieht sooooo weich und niedlich aus.
  4. Wer jedoch keine Lust hat selber in die Haut von Rilakkuma zu schlüpfen, für den sind bestimmt diese Kuscheltier von blippo-kawaii (tumblr) was.
  5. Oder diese niedlichen Mamegoma-Robben, die ich auf pinterest.com gefunden habe.
  6. Wofür es leider gerade wirklich zu warm ist, aber die dafür noch umso goldiger sind, sind diese Alpacasso-Ohrenschützer von blippo.com. Alpacasso ist aber auch wirklich in jeder Form sehr, sehr süß.

Oh man, irgendwann wird meine Wohnung vollkommen überladen sein mit niedlichen, kitschigen Dingen aus Japan. :/