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Mit der Katze im Park

Am Wochenende habe ich endlich einmal Neko-chan (jap. Katze) wiedergesehen. War das letzte Mal ist schon fast fünf Monate her. Also musste viel nachgeholt werden. Crêpe essen, Cocktails trinken, im Park rumsitzen, Gesellschaftsspiele bis zum Umfallen spielen (yeah Romee und Kniffel xD), Film gucken, zum Trödelmarkt gehen, Eis essen und sich von der Sonne anstrahlen lassen.

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Das Eis wurde uns sogar von Katerboy in den Park gebracht *-*

Auf dem Trödelmarkt habe ich leider nicht so viel gefunden, da alles, was ich haben wollte, immer viel zu teuer war. Also habe ich nur die Love Song Collection der Beatles auf Vinyl für meine Mum geholt und eine sehr süße Metalldose mit Asiaverzierungen.

Heute habe ich endlich eine hübsche Kiste gefunden, in die ab jetzt meine Reisebroschüren, Stadtpläne und Ähnliches einziehen dürfen:

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Uuuund ich habe endlich Frozen-Joghurt probiert. Nachdem ich schon so unbegeistert von Bubble-Tea war (wer kommt auf die Idee dieses Zeug als Tee zu bezeichnen?????), stand ich dem neuen „Trend“-Nahrungsmittel ein bisschen kritisch gegenüber.

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Alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Eis. Es schmeckt wie Joghurteis (überraschend xD). Zum Eis konnte man mehrere Soucen und Toppings aussuchen, welche alle im Preis inbegriffen waren, da ist der Preis von 3€ dann nicht zu schrecklich. Im Endeffekt habe ich mich für Erdbeersouce, Erdbeerstücke, Duplo, Yogurette und Oreostücke entschieden. Sehr lecker, frisch und vor allem erfrischend. Wird bald wieder geholt.

Heute Abend geht es wieder auf zum Grillen. Yam, Fleisch!

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Twelve points go to Sweden!

Der diesjährige ESC ist wieder einmal vorbei. Gewonnen hat die süße Schwedin Loreen, die bereits im Vorfeld als große Favoritin galt. Aussehen tut sie wie Maria Mena, singt ein wenig wie Björk und tanzt, als wäre sie arg, arg betrunken. Das Gesamtbild wurde scheinbar in fast ganz Europa sehr gut aufgenommen, was einen verdienten ersten Platz ergibt. Herzlichen Glückwunsch!

Zumindest haben dadurch die russischen Omis nicht gewonnen, die mit ihren Keksen nur auf Platz 2 landeten. Jedes Mal, wenn sie wieder Punkte bekommen haben bin ich zusammengezuckt und habe nur gehofft, dass die 12 Punkte an Schweden gehen würden. Ich vermute stark, dass sie es durch Kuriositäten- und Niedlichkeitsbonus so weit nach Oben geschafft haben.

Was mich bei der Wertung sehr, sehr verwundert hat, war die Präsenz von Serbien. U-kun und ich haben das Lied immer wieder angehört und direkt wieder vergessen. Da war irgendwo ein Mann mit einer Klarinette im Hintergrund. Und ähm so eine Melodie wohl. Und scheinbar ein männlicher Sänger, der an einen Sat1 Moderator erinnert. Die Melodie fällt mir immer noch nicht ein. Am Ende reichte es für ihn für Platz 3.

Hm, Aserbaidschan hatte eine ziemlich stabile Ballade, die ich eher im oberen Mittelfeld gesehen hätte. Das Lied war nicht so schnarrchig wie Running Scared – Wie hat das noch mal den ESC gewonnen? -, dennoch nicht das Knallerlied. Auf der Bühne gab es ein weißes Kleid mit Lichtprojektionen, für welche man gerne Brainpool Punkte gegeben hätte, die aber auch erfolgreich vom Gesang abgelenkt haben.

Albanien ist auf Platz fünf gelandet, mit einem Text, der Gefühlt nur aus „Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah“ bestand. Gesanglich sehr sauber umgesetzt, aber eben durch das hohe „Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah“ eher nervend, als ansprechend. Dass so viele Menschen in Europa von diesem Lied überzeugt waren wundert mich ein bisschen, lässt sich vielleicht jedoch auch der Jurywertung zuschreiben.

Die Bewertung der Top-5 war schon recht spannend. Mit einem neuen Algorithmus sollte dies jedoch dieses Jahr auch gewährleistet werden. So wurden die Jurybewertungen, welche bereits Freitag feststanden, vorab analysiert und sortiert, damit nicht nach fünf Minuten Schweden als Gewinner hervorgeht. Dadurch sah es lange, lange Zeit für Deutschland sehr düster aus, welches immer weiter ins untere Mittelfeld abgedriftet ist. Hingegen bekam Mazedonien so viele Punkte, dass sie sich längere Zeit in den Top-10 halten konnten und das ziemlich unverdient. Der mazedonische Lied wurde von einer 40+ Frau gesungen, die sich für Anfang 20 hielt und mit einer Dance-Dance-Nummer punkten wollte. Im Endeffekt reichte es damit dann jedoch doch nur für Platz 13.

Nun weiter zur Top-10. Estland erreichte mit der sehr schönen Ballade Kula Platz 6. Ich hätte sie gerne weiter oben gesehen, aber man kann eben nicht alles haben. Nicht wahr?

Platz sieben ging an das äußerst schlechte türkische Lied. Der holperige Popsong wurde nicht wirklich gut vorgetragen, dazu kam ein blinkender Hintergrund und Männer, die aussahen als hätten sie sich mit Bettlaken verkleidet. Die ganze Performance stellte einen Kapitän, seine Matrosen, sein Boot und das Meer dar. Leider in so aufdringlich, dass man dabei die Augen zumachen musste um sich auf das Lied zu konzentrieren. Und das war ein Fehler, da man sich dann das Lied anhören musste. Zum Schluss verwandelten sich die Lakenmänner in ein Schiff und beantworteten damit die Frage, wo sich das diesjährige Trickkleid versteckt hat.

Roman Lob, unser deutscher Vertreter landete auf Platz acht, eine sehr schöne Überraschung. Meiner Einschätzung nach hätte ich ihn eher auf einem der unteren Plätze gesehen, da es vielleicht ein bisschen zu unspektakulär war. Doch Europa wählte diesen sehr präzise ausgeführten Auftritt auf Platz acht. Danke dafür!

Leider, leider belegte mein Favorit – Italien – nur Platz neun. Einen höheren Platz hätte ich diese soulig~swingigen Popnummer sehr gegönnt. Hat scheinbar jedoch nicht den Geschmack der Zuschauer getroffen.

Mit dem zehnten Platz für Spanien ging ein dritter Platz der Top-10 an einen der Big-5. Die anderen beiden (Frankreich 22, Großbritannien 25), schafften es nicht annähernd so hoch, sollten jedoch an die letzten Plätze langsam – mit einigen Ausnahmen – gewöhnt sein.
Das spanische Lied war eine wirklich gute Ballade, die langsam begann und sich dann sehr solide in leidenschaftliche Töne schraubte. Schön.

Irgendwie lagen U-kun und ich dieses Jahr wieder weit daneben mit unseren Favoriten. Meine Liste ist ungeordnet. U-kuns und meine ist nach den Punkten geordnet. Deutschland fehlt in dieser Liste, da wair schließlich nicht für Deutschland anrufen durften. In den Klammern findet ihr jeweils die wirkliche Platzierung.

Meine Einschätzung (ungeordnet) Plätze U-kuns und meine Einschätzung (geordnet) Ergebnis
Italien (9) 1 Italien (9) Schweden
Schweden (1) 2 Estland (6) Russland
Estland (6) 3 Spanien (10) Serbien
Dänemark (23) 4 Island (20) Aserbaidschan
Griechenland (17) 5 Irland (19) Albanien
Irland (19) 6 Dänemark (23) Estland
Serbien (3) 7 Schweden (1) Türkei
Moldau (11) 8 Frankreich (22) Deutschland
Russland (2) 9 Ukraine (15) Italien
Deutschland (8) 10 Moldau (11) Spanien

Richtigkeit unserer Prognosen, wer in die Top-10 kommt:
Meine: 6/10
U-kun und meine: 4/10

Nächstes Jahr sehen wir dann den ESC aus Schweden. Wird wahrscheinlich großes Kino :3

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Light your fire!

Heute Abend ist es wieder soweit: die großartigsten Künstler Europas versammeln sich, um sich im Gesang zu messen. Nur einer kann Eurovisions next Topmodel werden. Und nur einer kommt auf die deutsche Cosmopol… ne, war ja doch was Anderes.

Oh ja, dass ESC Finale steht heute Abend an. Nach dem zweiten Halbfinale mit ganz viel DanceDance-Musik, bin ich ein bisschen in Sorge, was in dem diesjährigen Finale geschehen wird. Sehr viele Lieder, bei denen man nur den Kopf schüttel kann, sind irgendwie weitergewählt worden. Es gab schlimme Pyrothechnik, Menschen die nicht singen konnten und versucht haben es mit Elektromusik zu übertönen, blinkende Lichter und Rauch. Alles in allem also ein recht typischer Grand Prix.

Nach den zwei Halbfinalen sind nun also 20 Länder weiter. Im Finale kommen dazu noch die Big Five und Aserbaidschan, was zusammen folgende 26 Teilnehmer ergibt:

Großbritannien, Ungarn, Albanien, Litauen, Bosnien-Herzegowina, Russland, Island, Zypern, Frankreich, Italien, Estland, Norwegen, Aserbaidschan, Rumänien, Dänemark, Griechenland, Schweden, Türkei, Spanien, Deutschland, Malta, Mazedonien, Irland, Serbien, Ukraine und Moldau.

Aus irgendeinem Grund, den ich nicht wirklich verstehe, ist Schweden das Favoritenland. Ich finde weder das Lied, noch die Performance irgendwie ansprechend.

Dagegen gefällt mir Italien sehr, sehr! Denen würde ich auch den Sieg sehr gönnen. Das Lied ist sehr jazzig. Nach dem unverdienten zweiten Platz im letzten Jahr – die hätten wirklich Platz 1 letztes Jahr schon verdient – drücke ich den lieben Italienern dieses Jahr alle Daumen.

Auch der Estländischen Beitrag gefällt mir sehr. Bei dieser ruhigen Ballade überzeugt Ott Lepland eher durch Können, als durch Spannung. Dennoch würde ich ihn gerne unter mindestens den Top-10 finden. Vermutlich eine grobe Fehleinschätzung.

Dänemark gefiel mir schon im ersten Halbfinale sehr, sehr. Den Mädchen würde ich auch eine hohe Platzierung gönnen. Das Lied ist ein sehr stabiler Pop-Song, mit einem Hauch Aura Dione. Das sollte doch nicht wirklich schaden, oder?

Wenn schon irgendein Dance-Gedöns oben mitmischen muss, dann würde ich es wohl am ersten noch den Griechen gönnen. Das Lied regt zumindest wirklich zum tanzen an und das kann man einem Dance-Lied doch nicht wirklich vorwerfen.

Das deutsche Lied fand ich bisher gar nicht so toll, aber wenn man es im Vergleich sieht, so könnte es wirklich durch Können überzeugen. Zudem bietet es eine schöne Ruheinsel in dem ganzen boom-boom der Dance-Disco-Glitzer-Lieder. Entweder kommt Deutschland damit unter die Top-10 oder direkt auf einen der letzten Plätze. Es bleibt abzuwarten, was heute Abend passiert.

Ich bleibe ja bei meiner Überzeugung, dass Jedward auch dieses Jahr wieder recht weit oben zu finden sein dürfte. Die beiden sind wie niedliche Eichhörnchen. Dazu kommt ein Ohrwurmlied, welches auch nicht wirklich schlimm klingt. Dürfte wahrscheinlich nicht für Platz eins reichen, aber die Top-10 werden die beiden schon erreichen.

Das serbische Lied klingt ein bisschen wie eins serbisches Lied zu einem Disneyfilm ö_ö

Und zum Schluss das moldawische Lied, welches ein wenig swingig und frisch klingt. Ist ja auch nicht schlecht und dürfte damit gerne unter die Top-10.

Leider, leider habe ich die Befürchtung, dass die russichen Keksbäckerinnen gewinnen werden. Hoffentlich nicht…

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„Summertime Madness“

Statt dem CFF bekommt ihr heute eine kleinen Wochenzusammenfassung a’la Die Welt eines Gefühlsfreaks.

Gesehen Marie Antoinette, Will & Grace Staffel 1, GNTM, ESC Halbfinale
Gehört Marie Antoinette Soundtrack, Florence and the machine
Gelesen Marie Antoinette Biographie (Antonia Fraser), die neue NEON, diverse Aufsätze über Intertextualität und Postmoderne
Getan Spazieren gegangen, im Park gesessen, Softimage Modelle gebastelt
Gegessen Melone, Himbeeren, gegrilltes Fleisch, Pfirsiche, Käseigel
Getrunken Apfelsaft, Wasser, Tee, Eiskaffee
Gedacht, dass sehr viel Blödsinn beim ESC gezeigt wird
Gefreut über den Besuch meiner Tante, Wind
Geärgert über das tolle 3D-Modelle, welches nicht konvertiert werden konnte -_-
Gewünscht, dass es in der Sonne etwas weniger heiß wäre
Gekauft Mach dieses Buch fertig, neue NEON Ausgabe, Plastikkorb, Socken
Gestaunt, wie unglaublich heiß es plötzlich ist

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Zumindest konnte man bei dem herrlichen Wetter sehr gut im Park lernen. Noch zwei Aufsätze und ich habe endlich den ersten Schub Aufsätze für die Bachelor-Arbeit durch. Yuhu!

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Summer uh la la

Hallo meine Lieben! Unglaublich, der Sommer hat beschlossen über uns zu kommen und mit seiner Anwesenheit zu beehren. Genauso auch meine Tante, die die letzten Tage hier zu Besuch war. Nach ausgedehnten Spaziergängen in der Sonne, Ruderbootfahren, Rehe streicheln und einem ausgiebigen Einkaufsbummel, ging es für sie nun wieder zurück in die Ferne.

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Das Reh war ganz schön weich *-*

Nun geht es mit grand prix de la chanson Wahnsinn weiter. Halbfinale eins habe ich schon mit U-kun geschafft, heute ist Teil 2 dran. Wie auch im letzten Jahr habe wir ausgiebige Bewertungslisten angelegt. Leider, leider ist Finnland gleich herausgeflogen – dabei war das Lied echt gut >_<.

Oh ja, die Finnen singen auf schwedisch ö_ö

Auch unser Horrorfavorit The social network song uh la la, durfte direkt nach Hause fahren. Damit fliegen Sätze wie: „If you want to come to my house just click me with your mouse“, raus. Wie schade…. nicht!

Drin bleiben durften die, vom Bakublog so treffend als Flummiritter bezeichneten, Jedward. Das Lied war zumindest ganz süß und damit weiter verdienter im Rennen, als so manches Dance-Elektro-Lied.

Und auch die süßen Däninnen dürfen weiter mitsingen. Yuhu!

Bleibt abzuwarten, was der Eurovision Songcontest heute bietet. Wie schon im letzten Jahr werden in zwei Halbfinalen, jeweils 10 Teilnehmer für das Finale ermittelt. Dazu kommen am Samstag noch die Big-Five (Deutschland, GB, Spanien, Italien und Aserbaidschan).

Und zum Abschluss nun noch ein kleines Sommerbild von heute:

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Oberteil und Armbänder Primark; Rock Cotton On; Uhr Fossil; Haarspange und Perlenohrringe H&M; Korb New Yorker

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The Avengers

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Von: keyyu.tumblr.com

Nach großen Ankündigungen, vielen Filmplakaten und vorab rumgehype im Internet hat sich The Avengers zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres – bis jetzt – entwickelt. Ein guter Grund um diesen Film einmal näher zu beleuchten.

Unter Regie und mit dem Drehbuch von Joss Whedon (Buffy, Firefly) – Grund eins für den Film – entstand ein Action-Superheldenfilm, der einige der bekanntesten Marvelhelden zusammenbringt, um sie gemeinsam gegen den Gott Loki kämpfen zu lassen. Zu den Helden gehören Ironman – Definitiv Grund zwei den Film zu sehen- , Hulk, Thor, Captain America, Black Widow und Hawkeye. Jeder von ihnen hat Fähigkeiten, die zusammengenommen die Welt retten und Loki in die Flucht schlagen könnten. Wäre da nicht das klitzekleine Problem, dass jeder von ihnen daran gewöhnt ist alleine zu kämpfen und sie kein gehobenes Interesse daran hegen mit anderen Helden zusammenzuarbeiten. Ein Luxus, auf den sie schon bald verzichten müssen…

So, jetzt einmal weg von der ganzen Geschichte, die zwar ganz nett ist, aber doch ein bisschen 0-8-15 und nicht wirklich dazu beiträgt, dass man den Film sehen möchte. Superhelden, die die Welt retten und erkennen, dass sie zusammen stärker sind, als allein. Jaaaaa, kennt man. Warum man den Film dennoch sehen sollte? Einfach weil die Gespräche und Sprüche so unglaublich gut und witzig sind. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel im Kino gelacht habe. Man merkt einfach sehr, dass Whedon sein Handwerk nicht verlernt hat. Und daher meine große Empfehlung für den heutigen Tag: sucht euch ein englischsprachiges Kino in eurer Nähe und guckt euch The Avengers an.

Und wenn ihr dann mehr von ihnen sehne wollte, so könnt ihr euch über die angekündigten Fortsetzung The AVengers 2 und Ironman 3 freuen.

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Nacho-Fisch mit Salsa

Yum

Heute wird ausnahmsweise einmal nach Rezept gekocht. Ansonsten probiere ich ja gerne eigene Rezepte aus, heute soll es jedoch um eine Kreation aus dem Kochbuch StudentInnen Küche von GU gehen.

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Fisch in Nacho-Kruste

Für eine Person braucht ihr:
– 80g Nachos
– 1 Ei
– 1 EL Milch
– etwas Salz und Pfeffer
– 3 EL Mehl
– 200g Seelachsfilet (am besten Frisch)
– etwas Öl

Die Nachos zerkrümmelt ihr und gebt sie auf einen flachen Teller. Auf einem tiefen Teller verrührt ihr das Ei mit Milch, Salz und Pfeffer. Auf einem zweiten tiefen Teller gebt ihr das Mehl.
Wascht nun den Fisch vorsichtig ab und tupft ihn trocken. Nun wendet ihr den Fisch zunächst im Mehl, dann im Ei und schließlich in den Nachokrümmeln. Achtet darauf, dass die Krümmel gut am Fisch haften. Bratet ihn nun in etwas Öl an.

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Salsa als Beilage

Für eine Person braucht ihr:
– 2 Tomaten
– 2 Frühlingszwiebeln
– eine kleine Limette
– 1/4 TL Zucker (braunen, wenn ihr habt)
– 2 EL Öl
– etwas Salz, Pfeffer und Chilipulver

Schneidet die Tomaten in Würfel und die Frühlingszwiebeln in Ringe. Mischt sie zusammen und gibt etwas Limettensaft hinzu (die Limette dafür einfach in der Mitte durchschneiden und zusammenpressen). Würzt nun nach Geschmack mit Zucker, Öl, Salz, Pfeffer und Chilipulver. Fertig!

Serviert nun den Fisch zusammen mit der „Salsa“. Guten Appetit!

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Prinzessin Fantaghirò

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Vor langer, langer Zeit herrschte Krieg zwischen zwei Königreichen. Niemand wusste wie es dazu gekommen war, den der Krieg tobte schon so lange, dass keiner mehr lebte, der seinen Anfang mitbekommen hätte. Mitten in diese Zeiten wird die kleine Fantaghirò geboren, doch der Preis ist hoch. Ihr Mutter stirbt bei der Geburt und damit jede Hoffnung auf einen Thronerben, der den Krieg beenden kann.

Die Zeit vergeht und Fantaghirò wächst zu einer hübschen jungen Frau heran. Doch im Vergleich zu ihren beiden älteren Schwestern, wird sie nicht zu der Prinzessin, die sie sein sollte. Sie weigert sich Handarbeiten zu erlernen und zu schweigen, wenn Männer reden. Sie lässt sich keine Befehle von ihrem Vater erteilen und weigert sich vor allem anzuerkennen, dass sie als Frau eine niedrigere Position inne haben soll, als alle Männer um sie herum.

Und so flieht sie aus dem beschränkten Leben, welches sie im Schloss führen muss, in den Wald, wo sie auf den weißen Ritter trifft, der ihr das Kämpfen beibringt. Von hier an beginnt sie ihren eigenen Mann zu stehen und versucht Ruhm und Ehre für das Königreich zu erbringen.

Eine Aufgabe, die ihr durch den jungen Thronfolger und neuen König, des verfeindeten Königreichs, erschwert werden soll…

Diese Vorgeschichte wird in den ersten beiden Episoden von Prinzessin Fantaghirò erzählt. Einer Serie in 10 Teilen, welche von 1991-1996 in deutsch-italienischer Kooperation entstand. Basierend auf einem toskanischen Volksmärchen aus dem 9. Jahrhundert, welches später neu aufbereitet wurde.

Von hier an erzählen jeweils zwei Episoden – eine Folge geht knapp eine Stunde – eine Geschichte. Das Grundmuster besteht dabei daraus, dass eine kurze Geschichte zu einem schrecklichen Herrscher erzählt wird, welcher kurz darauf das Königreich von Fantaghirò angreift. Nun ist es an ihr ihre Familie, ihr Volk und ihren Geliebten zu retten. Immer wieder muss sie dabei in Kämpfen ihren Mut, ihr Geschick und vor allem ihre Liebe unter Beweis stellen.

In allen Episoden ist Fantaghirò einfach bezaubernd und wundervoll. Am liebsten möchte man direkt mit ihr befreundet sein, durch den Wald tollen und in Strumpfhosen irgendwelche Feinde niederstrecken. Dabei kommt immer wieder die Frage auf: Was kann ihrem Königreich den jetzt noch passieren? Und selbst wenn man es kaum glaubt, so gibt es immer wieder eine Steigerung der Gefahren und Gegner.

In den 90ern wurde die komplette Serie im deutsche Fernsehen ausgestrahlt und mehrmals wiederholt. Damals habe ich sie geliebt und mich auf jeden neuen Teil gefreut. Leider wusste ich lange Zeit nicht wie die Serie hieß und verschwommene Anhaltspunkte an eine Prinzessin, die kämpft, haben mir leider nicht wirklich bei der Suche geholfen. Bis ich schließlich in den weiten des Internets über die Fantaghirò-DVD-Box stolperte. Gefunden – gekauft – geschaut. Anfangs habe ich mich stark auf eine Enttäuschung eingestellt, denn ich konnte mich fast gar nicht mehr an die Handlung erinnern. Und wie so oft stellen sich viele Serien, die man als Kind liebte, später als wirklich schrecklich heraus.

Hier herrschte genau das Gegenteil. Die Serie ist absolut großartig! Die Figuren sind sehr liebevoll ausgearbeitet, die Schauspieler wirken unglaublich natürlich in ihren Rollen und die Kulissen sind einfach sehr süß. Alles in allem kann ich diese Serie daher nur jeden ans Herz legen, der auf Fantasy und Märchen steht. Flotte Sprüche und die wirklich herzzerreißend schöne Liebesgeschichte um Fantaghirò – nein, die Serie lässt sich nicht nur auf Liebesblödsinn beschränken – werten die Serie nur noch weiter auf.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich schnell alle Folgen ansehen (die Box kostet knapp 20 Euro, ist also wirklich erschwinglich). Alle Folgen? Nein, bitte lasst Folge 9 + 10 weg!!! Die eigentliche Handlung endet in Folge acht. Was sich die Macher bei den letzten beiden Folgen gedacht haben, in der bis auf Fantaghirò eigentlich keine der Hauptpersonen mehr vorkommt. verstehe ich nicht. Zusätzlich ist das Ende von Folge 10 nach allem, was Fantaghirò in den Folgen davor durchgestanden hat, einfach nur enttäuschend!

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CFF: Nosferatu

CFF

Es ist Nacht, die Dunkelheit senkt sich schwer über das Land. Eine Frau windet sich in ihrem Bett hin und her. Ein Alptraum plackt sie. Ein Alptraum, der näher ist als sie denkt…

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Am heutigen Classic Film Friday wird es gruselig! Mit dem Film Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens erschuf Friedrich Wilhelm Murnau 1922 einen der ersten Leinwandvampire. Weit entfernt von Knuddelvampiren wie der Twilight-Gang, jagte dieser Vampir Menschen auf der ganzen Welt Angst ein.

Geplant als Verfilmung des Weltbestsellers Dracula, plante Murnau seinen schrecklichen Vampir. Als es zu Copyrightkonflikten kam beschloss er kurzerhand die Namen und Orte umzubenennen und einige Szenen zu verändern. Mit diesem Kniff konnte er sich, ohne weitere Probleme, an die Verfilmung machen.

Erzählt wird die Geschichte des Vampirs Graf Orlok – gespielt von Max Schreck – der mit seiner Macht die junge Ellen verzaubert und sie in Alpträumen besucht. Schließlich verfällt sie ihm gänzlich.
Als ihr Verlobter erfährt, was mit ihr geschehen ist, versucht er alles um den Vampir zu besiegen und Ellen zu retten…

Trotz seiner – durch die Zeit bestimmten – Einschränkungen in den filmischen Möglichkeiten, schafft es der Film eben diese Probleme sehr gut zu umgehen. Die schwarz-weiß-Kontraste werden eindrucksvoll genutzt um Spannung aufzubauen. Licht und Schatten inszenieren die Fähigkeiten des Vampirs auf äußerst gekonnte Art und Weise und zeigen, dass zum Vampirsein mehr dazu gehört, als nur in der Sonne zu glitzern. Da es sich bei dem Film um einen Stummfilm handelt, ist er Streckenweise etwas anstrengend zu gucken. Dies wird jedoch schnell durch die wirklich spannenden Szenen mit Graf Orlok ausgeglichen.

Alles in allem zeigt der Film, dass die Kombination von Licht, Schatten und einem wirklich überzeugenden Vampirdarsteller, ausreicht um einen wirklich spannenden und gruseligen Film zu inszenieren, von dem sich viele Elemente auch in heutigen Filmen finden lassen.

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Mixed Thursday: Music and Pictures

Oh ja, es gibt nun noch eine kleine Insel, auf die ihr euch flüchten könnt, um Paris zu entkommen. Okay, nicht ganz, aber zum Teil. Irgendwann reichen durchdachte Einträge einmal und daher bekommt ihr nun einen kleinen Mix aus Dingen, die mich in letzter Zeit interessiert haben.

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Fleißig gekocht: Tomaten mit Mozzarella und Heiße Wildbeeren mit Grießbrei. Yum!

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Geschenke bekommen: Lipgloss im Laden und Uniwundertüte

you know I’m trying hard to take it back
so if by the time the bar closes
and you feel like falling down
I’ll carry you home

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Ziemliche cooles Street-Art-Bild in Köln entdeckt und Dreamgirls geguckt

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Erste Bilder aus Paris!


Vor der Parisfahrt ging es erst noch in Avengers (sehr guter Film!)

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Eiffelturm und Louvre :3


Staffel drei darf nun endlich in England auf DVD erscheinen >_<

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Sehr leckere Melone und einer der Filme, die ich in letzter Zeit wahrscheinlich am häufigsten gesehen habe!

In den nächsten Tagen bekommt ihr leider nur vorbereitete Artikel. Meine Tante S-san kommt für einige Tage zu Besuch und da ist leider dann zu wenig Zeit für das bloggen über. Vergessen tu ich euch dennoch nicht :3