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Die Stahlhöhlen: Ein Kriminalroman im 30. Jahrhundert [Buchreview]

Die Stahlhöhlen von Isaac Asimov, dem legendären Sci-Fi-Autor, von 1954 verbindet nicht nur die Roboter-Trilogie mit dem Foundation-Zyklus, es baut auch die fiktive Zukunft Asimovs aus und führt uns in eine Welt, die unserer erstaunlich gleicht und ihr gleichzeitig vollkommen widerspricht.

Die Stahlhöhlen: Sci-Fi Roman von Isaac Asimov

Auf Mörderjagd mit Roboter-Begleitung

Wir befinden uns im 30. Jahrhundert. Die Menschheit steht vor einem gewaltigen Überbevölkerungsproblem, welches dazu geführt hat Städte vollkommen neu zu denken und den Einsatz von Robotern in vielen Bereichen unerlässlich macht. In ihren Höhlen aus Stahl lebend, sehnen sich die Menschen danach wie die Spacer leben zu können. Jene Menschen sind vor Jahrhunderten aufgebrochen um bewohnbare Planeten zu finden und dort Kolonien zu gründen, die nun leicht besiedelt sind und in großem Wohlstand leben. Ein Wohlstand den sie sich hart erkämpft haben und die sie nun unter allen Umständen zu schützen versuchen.

Mitten in all diesen politischen Verstrickungen, die immer wieder zu Aufständen der Erdbewohner führen, wird plötzlich ein Spacer auf der Erde getötet und ausgerechnet Elijah Baley, ein Komissar des NYPD und Erdenbewohner soll nun in diesem Fall ermitteln. Nicht nur das, nein, er bekommt auch noch den vermutlich abwegigsten Partner zur Seite gestellt, den er sich vorstellen kann: Einen Roboter der Spacer. Wenn Menschen etwas mehr hassen als die Spacer dann definitiv die Roboter, die Menschen ihre Arbeitsplätze wegnehmen und dafür sorgen, dass tausende Menschen in Armenhäusern gelandet sind.

Stahlhölen: Asmiovs Beschreibung einer Zukunftsvision

Was Asimov’s Werke eint ist definitiv seine sehr präzise und kohärente Beschreibung der Zukunft. Wie auch in seinen Vorgängerwerken, in denen beispielsweise seine berühmten Roboter-Gesetze beschrieben wurden, die beispielsweise die Grundlage für den Kinofilm I Robot bildeten, versucht er auch in Die Stahlhöhlen die fiktive Welt und deren Gesellschaft in vielen Details zu beschreiben. So leben die meisten Menschen nun in Gemeinschaftssälen oder winzigen Einzimmerwohnungen um Platz in der Überbevölkerten Mega-Cities zu sparen. Wer fleißig arbeitet kann zusätzliche Privilegien für seine Familie dazugewinnen. Wer sich gegen die Regierung auflehnt landet dagegen schnell im Armenhaus. Bestrafung und Belohnung sind zwei der wichtigsten Mittel der Regierung um die Menschheit kontrollieren zu können.

Zusätzlich werden detailliert die technischen Neuerungen beschrieben. So können Nachrichten über Breitbandkabel verschickt werden. Was Asimov im Jahre 1954 sich ausgedacht hat, ist ganz klar so etwas wie das Internet. Auch seine Schnellverkehrsstraßen erinnern an die Magnetzüge die heute im Einsatz sind oder der geplante Hyperloop.

Aufhalten an Details hindert die Handlung am voranschreiten

Leider steckt Asmiov fiel zu fiel Energie, Tinte und Seiten darein um die Zukunft und ihre gesellschaftlichen Veränderungen zu beschreiben und verliert sich dabei an zu vielen Stellen in Details. Diese unterbrechen häufig die Handlung, so dass diese nur langsam und stockend voranschreitet. Dies könnte man ihm natürlich locker verzeihen, da seine Zukunftsvision wirklich interessant ist, jedoch verliert er sich auch an anderen Stellen in absurd detaillierten Rückblicken, die die Beziehung einzelner Personen etablieren soll, sie aber nur unnötig streckt und den Eindruck erweckt, dass Asimov den Roman künstlich verlängern wollte. Ein Beispiel hierfür ist ein Kapitel in dem Baley, der Protagonist, und seine Frau über die Herkunft und Bedeutung ihrer Namen diskutieren und dadurch eine Art Ehekrise hervorrufen. Das Kapitel trägt dabei absolut gar nichts zur Handlung bei und unterbricht dazu einen der einzigen spannenden Momente des ersten Drittel des Buches.

Warum man Asimov trotzdem eine Chance geben sollte

Unterm Strich ist dieses Buch etwas anstrengend zu lesen, dennoch sollte man dem 288 Seiten langen Roman eine Chance geben, schließlich ist Asimov einer der Begründer der modernen Sci-Fi-Literatur. Seine Zukunftsvision ist sehr spannend und interessant und der Konflikt rund um Roboter, die menschliche Arbeit übernehmen und dadurch die Arbeitslosigkeit ansteigen lassen, ist eine Debatte, die nicht nur spannend ist, sondern langsam auch Teil unserer Wirklichkeit wird. Dabei stellt sich immer wieder die Frage: Was macht eigentlich einen Menschen aus und was unterscheidet ihn von einer Maschine, die die gleichen Aufgaben erledigen kann wie er selbst.

Trotz seiner Bedeutung für die Literaturgeschichte kann ich der neuen Übersetzung von Asimovs Klassiker nicht mehr als 3/5 Punkten geben, denn was es an Bedeutung und philosophischen Diskursen enthält, macht es durch zu viele unnötige Details wieder kaputt, die die Handlung stark daran hindert sich zu entfalten und immer wieder in Diskussionen und Handlungsfragmente abgleitet, die nichts zur eigentlichen Geschichte beitragen.

Die Neuübersetzung von Die Stahlhöhlen von Isaac Asimov ist 2016 im Heyne Verlag erschienen und kann bei Amazon kaufen als Taschenbuch gekauft werden.


Das Buch wurde mir freundlicher Weise von Heyne zur Verfügung gestellt. Nein, dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Instagram-Rückblick: Rom, Bayern, Bücherwurm [SaSo]

Es sind schon wieder drei Monate seit dem letzten Instagram-Rückblick vergangen und es ist einiges passiert. Ich habe einiges gelesen, war in Rom und bin durch Bayern gereist.

Fangirl / Carry On, Boku dake ga inai machi, Romreise

Ich hab die sehr tollen Bücher Fangirl und Carry On gelesen, Boku dake ga inai machi durchgesüchtelt (so ein toller Anime!) und Rom unsicher gemacht.

Romreise, Fangirl, Katzensitting, Okini

Unter anderem das Kolosseum in Rom besichtigt, mein Reisetagebuch erweitert, Katzen gesittet, weiter über Fangirl gefangirlt und im Okini leckeres japanisches Essen gegessen.

Lieblingsbücher, Ufomaschine, Bento, Carry On, Python

Über Lieblingsbücher nachgedacht, über Her fearful Symmetry gesprochen, eine Ufo-Maschine mit Tsumtsums gebaut, Aristotle and Dante discover the secrets of the universe gelesen und ein Bento genossen, über Carry On gefangirlt und angefangen Python aufzufrischen [das Bild mit den Äffchen stammt von Codecadamy].

Mochi-Eis, Programmierung, Harry Potter, Bento, Tee, Inspirations-Wand

Mochi-Eis für mich entdeckt, Hello Ruby, ein Buch, welches Kindern Programmieren näher bringen möchte, entdeckt, Harry Potter-Lesezeichen und Geschenkpapier erstellt, Murakami gelesen und ein Bento gegessen, Tree of Tea-Tee ausprobiert (sehr yummy) und meine Inspirations-Wand fast vervollständigt.

Murakami, Risiko, Frühlingsanfang, Lieblingsbücher, Gudetama, Carcassonne

Noch mehr Murakami gelesen, Game of Thrones-Risiko ausprobiert [puh, die Missionen sind teilweise wirklich viel zu leicht], den Frühling begrüßt, über Gestern war auch schon ein Tag gesprochen, Sushi gegessen und Carcassonne gesüchtelt.

Bloggeburtstag, Machi Koro, Katzensitting, Hanafuda, Sailor Moon Drops, Stahlhöhlen

Das zehnjährige Blog-Jubiläum gefeiert, Machi Koro gespielt [ein sehr süßes Kartenspiel, welches sowohl strategisch, als auch recht simpel gespielt werden kann], noch einmal auf Katzen aufgepasst, Hanafuda gespielt, zu viel Zeit mit Sailor Moon Drops verbracht und Die Stahlhöhlen von Asimov gelesen.

Disrupted, neue Frisur, Ich und Earl und das sterbende Mädchen, Bayern Urlaub

Disrupted gelesen [sehr gutes Bücher über einen erfahrenen Journalisten, der bei einem Start-up zu arbeiten beginnt], meine Haare mal wieder kurz schneiden lassen, Ich und Earl und das sterbende Mädchen gelesen, ordentliche viele Comics beim Gratiscomictag abgesahnt, den ESC geguckt und mit meinem Freund wie wahnsinnige Nerds Splatoon gespiel. Und ja, es hat sich nicht schlecht angefühlt zwei Fernseher im Wohnzimmer zu haben. Haha xD

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Everland bekommen, die Japan Candy Box ausprobiert, Scandi Do it yourself zugeschickt bekommen [dazu bekommt ihr auch noch eine Review ;)] und To all the boys I loved before gelesen, nach Bayern gefahren um dort Landsberg zu besuchen und italienisches Eis in München zu essen.

Bayern Urlaub, To all the Boys I loved before, P.S. I still love you, Litblog Convention

Außerdem ging es in München zum Englischen Garten um Surfer zu beobachten, meine Cousine hat mir Gänseblümchenschmuck angefertigt und es gab traditionelles bayrisches Essen. Ich hab angefangen P.S. I still love you zu lesen und war auf der Litblog Convention, einer Veranstaltung auf der Blogger das Verlagswesen kennenlernen sollten. Unter anderem habe ich einen Vortrag von Ursula Gräfe, der Murakami-Übersetzerin (!!!), über Übersetzungen angehört und einen Workshop von Poppy J. Anderson zu E-Books und Selfpublishing besucht.

Litblog Convention, X-Men

In zwei weiteren Workshops der Litblog Con ging es um Coverdesign und den Unterschied zwischen Young Adult– und New Adult-Literatur. Vorher war mir gar nicht bewusst, dass es da einen Unterschied gibt. Wie peinlich. Abschließend hab ich endlich, passend zum Kinofilm, einen Teil der X-Men:Apocolypse-Comics durch. Der Film war immer noch deutlich besser als die Avenger-Filme, aber auch schwächer als seine Vorgänger. Der Comic hingegen ist genauso spannende wie ich ihn in Erinnerung hatte, auch wenn mich die vielen parallelen Universen langsam verwirren.

Puh, in den letzten drei Monaten ist echt einiges passiert. Die nächste Zeit dürfte vielleicht etwas ruhiger sein…

Übrigens findet ihr mich auf Instagram unter @chochi_rain

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Ich und Earl und das (sterbende) Mädchen [Buchreview]

Einmal vorweg verstehe ich nicht, warum der Titel des Buches, welches im Original Me and Earl and the dying Girl heißt in der Deutschen Variante geändert wurde. Der Originaltitel fasst in sehr, sehr wenigen Worten zusammen worin es in dem Debütroman von Jesse Andrews geht. Bereits 2012 erschienen und in der ersten Deutschen Version 2013 publiziert (damals noch mit dem vollständigen Titel), gibt es – passend zum Film – nun auch eine Taschenbuchausgabe.

Ich und Earl und das Mädchen

Cut, cut, alles zurück auf Anfang! In Ich und Earl und das Mädchen erzählt Greg, die fiktive Erzählerstimme, von seinem letzten Highschool-Jahr, seiner Freundschaft zu Earl – mit dem er seit er 11 ist Filme des Neuen Deutschen Films, der Nouvelle Vague und anderer Kunstbewegungen nachdreht – und natürlich über Rachel, die an Leukämie erkrank ist.

In einem fast schon viel zu heiteren Ton beschreibt Greg dabei wie er versucht sich mit allen Schulgruppen zu verstehen, die Nachmittage damit zubringt abgedrehte Filme zu gucken und sich um Rachel kümmert, mit der er eigentlich seit er zwölf ist gar nicht mehr befreundet ist, aber das ist seiner Mutter egal, denn schließlich braucht das sterbende Mädchen jeden Freund, den es kriegen kann.

Immer wieder schwankt die Erzählung zwischen einem fast schon tagebuchartigen Stil hin zu einer Art Drehbuch, welches kurz Dialoge und Szenen zusammenfasst. Diesen Mix fand ich zu Beginn des Buches sehr eigenartig und fast schon etwas störend, sobald man jedoch erfährt, dass Greg eigentlich Filme macht ergibt der Stil plötzlich einen Sinn und fügt sich nahtlos in die sehr chaotische Szenerie ein.

Kein Buch für jeden

Ich finde es sehr spannend und mutig sich mit einem schweren Thema wie Leukämie bei Kindern auf eine sehr humorvolle, beinahe schon beiläufige Art zu nähern. Es zeigt, dass man ernste Themen behandeln kann, ohne auf gängige Klischees einzugehen. Dies ist auch etwas, dass immer wieder innerhalb des Buches thematisiert wird, wenn Greg zum Beispiel beschreibt, dass er in einem dramatischen Film sic unendlich in Rachel verlieben würde und sie sich in ihn und sie tragisch in seinen Armen sterben würde. Gerade der Verzicht auf diese Klischees und der satirische Umgang mit ihnen, macht dieses Buch sehr besonders. Ja, es hat einen bösen Humor und ja, deswegen wird es nicht jedem Leser gefallen, aber es zeigt auch, dass Jugendbücher sich nicht immer mit den gleichen Themen auseinandersetzen müssen und das nicht jede Freundschaft zwischen Jungs und Mädchen zu einer Liebesgeschichte führen muss.

An vielen Stellen wirkt der Schreibstil noch etwas holperig und ich kann nicht wirklich beurteilen ob dies daran liegt, dass es Andrews Erstlingswerk ist oder ob es ein gewolltes Stilmittel ist. So oder so wirkt der Ich und Earl und das Mädchen gerade dadurch authentisch und ergreifend.

Den Roman könnt ihr zum Beispiel bei Amazon in der neusten Version von Heyne kaufen.

Kein Film für irgendwen

Leider habe ich den Fehler gemacht und mir danach die Verfilmung von Alfonso Gomez-Rejon angetan. Ein sehr großer Fehler. Die chaotische Familie von Earl, die im Roman einen Großteil der wirklich absurden Szenen liefert, wurde für den Film komplett herausgestrichen. Dafür wurden zusätzliche Szenen eingefügt, die allen gängigen Highschool-Klischee-Dramen entspricht. Es gibt sogar eine schreckliche „Ich-wäre-so-gerne-mit-dir-zum-Abschlussball-gegangen“-Szenen, die wirklich nicht hätte sein müssen. Offenbar hat irgendwer den Roman gelesen und beschlossen, dass dies ein wunderbarer Jugendfilm sein könnte, wenn man fast den kompletten dunklen Humor – der den Roman auszeichnet – durch Kitsch – der dankenswerter Weise im Roman fehlt – ersetzt.


Das Buch wurde mir von Randomhouse zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Owlcrate: Eine Box voller Buchliebe

Can’t get enough YA in your life?
OwlCrate to the Rescue!

Ist der Aufmacher auf der Seite von Owlcrate, der Subscribtion-Box für Jugendbücher und Gegenstände mit Buchbezug. Jeden Monat gibt es ein neues Thema.

Seit ich die Box entdeckt habe, wollte ich sie unbedingt ausprobieren. Ihre Themen reichen von Fantasy, über Parallel Worlds, bis hin zu Leading Ladies. Ich finde es spannend, wie diese sehr unterschiedlichen Themen immer wieder mit Material befüttert wurden und natürlich mit sehr großartigen Büchern.

Meine erste Box war die mit dem Thema Dystopia.

Owlcrate Box: Eine Abobox voller wundervoller Buchdinge. Diesen Monat mit dem Buch Flawed, einen Hunger Games-Armband und Gegenständen zu Shatter Me, Maze Runner und 1984.

Als Buch gab es dieses Mal Flawed von Cecelia Ahren (ja, genau die Kitschromanautorien), dessen Handlung sich grob mit: Wenn du nicht perfekt bist, wirst du aus der Gesellschaft ausgeschlossen, zusammenfassen lässt. Die Wahl finde ich etwas überraschend, da Ahren bisher weder für ein junges Publikum, noch dystopische Romane geschrieben hat, aber das muss ja nicht unbedingt etwas schlechtes sein.

Daneben gab es ein Armband und einen Magneten mit Hunger Games-Bezug, einen Maze Runner-Aufnäher, ein 1984-Notizbuch (yuhu!), einen Shatter Me-Untersetzer und einen wundervollen Print.

Ich bin fast ein bisschen enttäuscht, dass es nur Bezüge zu neueren dystopischen Roman gibt. Andererseits richtet sich diese Box auch an sehr junge Leser, die vermutlich mehr mit Maze Runner anfangen können. So oder so liebe ich die Hunger Games-Artikel, den Print, das Notizbuch und den Untersetzer. Das Buch hab ich noch nicht begonnen, aber die Handlung um ein Mädchen, welches durch einen kleinen Fehler an den Rande der Gesellschaft gedrängt wird, klingt spannend.

Die Boxen gibt es übrigens in drei verschiedenen Abo-Varianten:

  • Monatlich – 29,99$ pro Monat
  • 3 Monate – 86,98$
  • 6 Monate – 167,94$

Ich habe für den Anfang das monatliche Modell gewählt um erst einmal verschiedene Boxen auszuprobieren. Das nächste Thema wir Steampunk sein und ich bin sehr gespannt, welches Buch es dieses Mal geben wird. Der große Vorteil der Box ist nämlich, dass man auch Bücher entdecken kann, die gerade erst publiziert werden oder es sich um Sondereditionen handelt, die man in Deutschland gar nicht kaufen kann.

Generell finde ich das Konzept der Buchbox sehr cool und freue mich sehr auf meine zweite Box. Gleichzeitig finde ich die 30$ schon etwas teuer, vor allem wenn man bedenkt, dass noch Lieferkosten dazukommen.

So oder so, falls ihr euch entscheiden solltet euch selbst eine Owlcratebox zu bestellen, dann bestellt bitte über diesen Link (https://owlcrate.com/refer/Dana-FXOWSDTK) und helft mir damit eine Owlcrate-Box umsonst zu erhalten. ;)

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Afterdark: Eine Nacht, zwei Schwestern [Buchreview]

Afterdark von Haruki Murakami war tatsächlich das erste seiner Bücher, welches ich gelesen habe. Da das nun auch schon wieder zehn Jahre her ist, habe ich die Gelegenheit ergriffen und es noch einmal gelesen. Dieses mal etwas reifer und nachdem ich all seine anderen Romane und Erzählungen verschlungen habe.

Haruki Murakamis Roman Afterdark von 2005.

In seinem Roman beschreibt Murakami eine Nacht in Tokyo. Dabei wechselt die Handlung zwischen Mari, die die Nacht unbedingt weit weg von ihrem Elternhaus verbringen möchte und seit Monaten nicht mehr richtig schlafen kann, und Eri, ihrer Schwester, die seit zwei Monaten durchgehend zu schlafen scheint.

Perspektivisch begleitet man die beiden Schwestern als stummer Beobachter, der immer wieder beschreibt, was wir sehen und wie sich die Atmosphäre anfühlt. Es ist dabei Eri, die zwar zu schlafen scheint, aber in Wirklichkeit in sonderbare Ereignisse verstrickt ist. Mari hingegen möchte eigentlich nur in ruhe ein Buch lesen und wartet darauf, dass die Nacht endet. Stattdessen trift sie immer wieder auf einen Bekannten, der sie dazu bringt mehr über sich preis zu geben und so nach und nach aufdeckt, was mit ihrer Schwester los ist.

Daran angelehnt wird man Zeuge von verschiedenen Ereignissen, die innerhalb dieser einen Nacht passieren und die auf verschiedene Arten Mari und Eri beeinflussen.

Eine Erzählung wie ein Drehbuch

Als ich Afterdark das erste Mal kurz nach seiner Erscheinung (2005) gelesen habe, fand ich es besonders spannend wie Murakami die Atmosphäre beschreibt. Man kann sich sehr gut vorstellen wie die Welt von Mari aussieht und sich anfühlt, ohne jemals selber in Tokyo gewesen zu sein. Beim zweiten Lesen hat sich dieser Eindruck zwar bestätigt, noch faszinierender hingegen fand ich wie sehr sich der Schreibstil dieses Buches von den anderen Murakamis unterscheidet. Während seine anderen Romane von sehr ausgewählten, feinen Erzählungen und Beschreibungen leben, wirkt der Text zwischen den Dialogen fast schon wie ein Drehbuch. Er beschreibt die Atmosphäre mit so wenigen Worten wie möglich und geht dann dazu über möglichst viele Dialoge einzubauen. Wer schon einmal etwas von Murakami gelesen hat weiß, dass seine Dialoge schnell zu einem Art Monolog werden können, indem Erzählungen stattfinden und die oft seitenlang sein können. Hier hingegen finden tatsächliche Gespräche statt. Fragen werden sofort beantwortet und geben dem Roman somit eine ganz eigene Dynamik.

Gerade dadurch, dass sich der Text mehr wie ein Drehbuch anfühlt, ist es ein sehr kurzweiliger Roman, den man innerhalb kürzester Zeit verschlingen kann. Und auch wenn sich der Text so anfühlt, als hätte Murakami versucht mit Sprache zu experimentieren, so bleibt er doch seinen Motiven treu: Zwei parallele Erzählungen, die zunächst nichts miteinander zu tun haben scheinen, etwas Übersinnliches und viele psychologische Analysen innerhalb von scheinbar vollkommen unbedeutenden Unterhaltungen.

Ein guter Einstieg

Häufig höre ich, dass sich Menschen mit Murakamis Romanen irgendwie schwer tun. Dies mag daran liegen, dass sie fast schon ‚klinisch‘ perfekt formuliert sind und diese in Kombination mit den etwas sonderbaren Motiven für viele eine Überforderung darstellen. Um jedoch einen Zugang zu seinem Werk zu finden, eignet sich Afterdark wie keines seiner anderen Werke. Es ist ein spannender Roman, der mit seinen gut 300 Seiten schnell zu lesen ist. Die vielen Dialoge und präzisen Beschreibungen ermöglichen einen leichten sprachlichen Zugang. Außerdem wird man in Murakamis Motive eingeführt und kann sich somit langsam an sein Werk herantasten.

Doch auch als einzelner Roman, außerhalb von Murakamis Kanon, ist dies eins ehr guter Roman, der den Leser in eine turbulente tokyoter Nacht verschlägt und ihn, wie auch die Protagonistin Mari, immer wieder aufs neue mit diversen Ereignissen überrascht.

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Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki: Vom Unterschied zwischen Außen- und Innenwahrnehmung [Review]

Haruki Murakami ist ein begnadeter Autor, der von Kritikern seit Jahren als potenzieller Nobelpreisgewinner gehandelt wird. Wie bei vielen Autoren seines Kalibers stößt man bei Rezensionen schnell auf Extreme. Die Leser liebe oder hassen seine Werke. Die kafkaesken Erzählungen und absonderlichen Ereignisse, die seinen Protagonisten immer wieder passieren sind eben nicht jedermanns Sache.

Ich muss zugeben, dass ich eigentlich immer auf der Seite seiner Bewunderer stand. Die Art wie er psychologische Debatten in fantastische Geschichten goss, hat mich von Anfang an begeistert. Bis zu 1Q84, dass mir so gar nicht gefiel und welches ich sogar mittendrin abgebrochen habe, weil ihm die Leichtigkeit, die Murakamis Werken inne wohnt, vollkommen fehlte. Die Worte waren sperrig und es gab zu Beginn direkt zu viele verschrobene Handlungsstränge, die nicht so recht zusammenpassen wollte – nicht etwa wie bei Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt.

Entsprechend kritisch stand ich also seinem neusten Roman Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki gegenüber. Vielleicht war Murakamis Stimmfarbe für immer erloschen, so wie auch Herr Tazaki mit seiner Farblosigkeit kämpfen muss.

Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Eine Reise in die Vergangenheit

Tsukuru Tazaki führt mehr oder weniger ein relativ unspektakuläres Leben. Mit seinen 36 Jahren arbeitet er als Ingenieur und entwirft Bahnhöfe. Zwar ist er nicht verheiratet, doch gerade hat er die Frau gefunden, mit der er sich vorstellen kann sesshaft zu werden: Sara. Doch während zunächst alles gut zu laufen scheint, bemerkt Sara immer wieder, dass ihm etwas auf der Seele brennt.

Tazaki ist sofort klar, was sie meint, schließlich weiß er immer noch nicht, weshalb seine besten Freunde vor 16 Jahren plötzlich ohne jede Begründung jeglichen Kontakt zu ihm eingestellt haben. Und so beginnt ein Ausflug in seine Vergangenheit, bei der er feststellen muss, dass seine Innenwahrnehmung nicht immer dem entsprechen muss, was andere Menschen über ihn denken und manche Situationen komplizierter sein können, als sie auf den ersten Blick zu sein scheinen.

Eine Handlung viele Erzählungen

Der Roman wird von Tsukuru selber erzählt, der seiner Freundin von seiner Schulzeit, seinen vier besten Freunden und seiner Universitätszeit berichtet. Dabei springt er zwischen reinen Berichten und Erzählungen, die er teilweise von seinen Freunden gehört oder die ihm selber widerfahren sind.

So beginnt Murakami viele Erzählungen mit einer Handlung zu verknüpfen, die für sich gesehen spannend und mysteriös sind, und immer wieder ohne richtige Aufklärung bleiben. Da ist zum Beispiel die Geschichte des Pianospielers, der angeblich unter einem Fluch leidet und dann genauso unerwartet verschwindet wie er aufgetaucht ist. Oder die sonderbareren Erlebnisse mit seinem besten Freund Haida, die eventuell nur ein Traum oder Wirklichkeit sind.

Über allem schwebt jedoch immer die Frage, weshalb Tsukurus farbenfrohe Freunde, den jeder von ihnen hat in seinem Namen ein Zeichen für eine Farbe verborgen, nicht mehr mit ihm sprechen wollten. Sind sie seiner überdrüssig geworden? Hat er sie beleidigt? Wollten seine Freunde lediglich Pärchen bilden und er war das fünfte Rad am Wagen? Die Suche nach diesem letzten Mysterium seines Lebens zieht sich als großer roter Faden durch das Buch und verbindet die einzelnen Ereignisse und Erzählungen zu einer stringenten Handlung.

Im Grunde ist diese Technik für Murakami nichts neues. In Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt werden zwei unterschiedliche Welten, zwei Protagonisten und zwei Abenteuer geschildert, die sich nach und nach annähern und verschmelzen. Auch in Kafka am Strand schwangt die Geschichte zwischen Kafka und Saturo hin und her.

In Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki bleibt es beim gleichen Protagonisten, aber die Geschichten stammen aus diversen Zeitabschnitten und fügen sich nach und nach zu einem Bild zusammen.

Ein farbloser Roman?

Während ich mit 1Q84 einige Probleme hatte, weil es zu viele Handlungsstränge aufgriff, handelt es sich bei Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki um einen sehr reduzierten Roman. Dies mag zu einen an seiner Länge liegen – mit 320 Seiten ist es deutlich kürzer als 1Q84, dessen drei Romane jeweils gut 500 Seiten lang sind. Zum anderen verzichtet Murakami auf zu viele Parallelentwicklungen und erzählt einen sehr lediglich eine Handlung, die mit diversen Erzählungen angereichert wurde. Dadurch kann man ihr leichter folgen, sie verliert jedoch etwas an dem Charm, den Murakamis Werke ansonsten ausstrahlen.

Auch die fantastischen Ereignisse finden wenn dann nur in Träumen und Erzählungen statt. Während in einigen anderen seiner Romanen tatsächlich sonderbare Dinge passieren, bleibt es hier der Fantasie der Leser überlassen darüber zu urteilen ob die Geschichten wahr oder eben nur genau das, Geschichten, sind und bleiben.

Nichts desto trotz ist dieses wieder einmal ein Werk Murakamis, welches mich von Anfang an abgeholt und begeistert hat. Tsukuru ist eine gute Erzählstimme, die mal an sich selbst zweifelt und kurz darauf entdeckt, dass nicht alle seine Zweifel wirklich dem entsprechen, wie andere Menschen ihn wahrnehmen. Dieses Spiel zwischen Innen- und Außenwahrnehmung verleit diesem Roman eine Besonderheit, die einen sehr guten von einem guten Roman abheben.

Für 11€ könnt ihr den Roman übrigens bei Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki bei Amazon kaufen.


Das Buch wurde mir von Randomhouse zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Noch mehr Buchwünsche: Hübsche Cover [SaSo]

Viele hübsche Buchcover: Shadow and Bone, Wildwood, The Last boy and girl in the world, The princess and the pony, Geschichten für einen Augenblick, When we collide

Jaja man soll Bücher nicht nach ihrem Cover bewerten, aber diese sechs Bücher würde ich ohne zu zögern direkt im laden mitnehmen, einfach, weil sie hübsch oder interessant aussehen. Ein Blick hinter den Einband verrät jedoch oft auch, dass das Buch mehr kann als nur gut auszusehen. Deshalb sind diese sechs Romane auf meiner Leseliste gelandet.

Shadow and Bone [Reihe]

Shadow and Bone, Band eins der Grisha-Trilogie, welches zu Deutsch Goldene Flammen heißt, hätte ich mir ohne zu zögern in der englischen Fassung gekauft. Das Cover sieht mysteriös aus und verspricht eine märchenhafte Geschichte. Der Deutsche Klappentext lautet wie folgt:

Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Unscheinbar und still lebt sie im Schatten ihres Kindheitsfreunds Maljen, dem erfolgreichen Fährtenleser und Frauenschwarm. Keiner darf wissen, dass sie heimlich in ihn verliebt ist, am allerwenigsten er selbst. Erst als sie ihm bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich Alinas Dasein auf einen Schlag. Man munkelt, sie hätte übermenschliche Kräfte, und nicht zuletzt der Zar selbst wird nun auf sie aufmerksam… (siehe Amazon)

Sowohl das deutsche Cover, als auch die etwas komische Zusammenfassung, könnten mich tatsächlich davon abhalten das Buch zu kaufen. Wie gut, dass mir das Internet bereits verraten hat, dass es sich um eine sehr gute Buchreihe handelt.

Wildwood [Reihe]

Auch bei Wildwood handelt es sich um eine Reihe dessen Coverdesign mir sehr gefällt. Es erinnert an Wo die Wilden Kerle wohnen und sieht aus, als würde es sich um eine gute Abenteuergeschichte handeln. Der deutsche Klappentext dazu lautet:

Das Leben der zwölfjährigen Prue verläuft völlig normal. Zumindest bis ihr geliebter kleiner Bruder Mac eines Tages von einer Schar Krähen in die Lüfte gehoben und in die Undurchdringliche Wildnis verschleppt wird, ein großes und dicht bewachsenes Waldgebiet am Rande von Portland. Um ihren Bruder zu retten, überschreitet Prue die Grenzen des Waldes und entdeckt eine unglaubliche Welt … Colin Meloy ist mit seinem Debütroman ein zauberhaftes Leseerlebnis für Jung und Alt gelungen. (siehe Amazon)

In diesem Fall bin ich zwar auch nicht zu hundert Prozent von dem Klappentext überzeugt, aber ein guter Abenteuerroman ist immer wieder eine gute Sache um sich die Zeit – zum Beispiel bei einem entspannten Strandurlaub – zu vertreiben

The Last Boy and Girl in the World

Ist erst dieses Jahr erschienen und hat somit noch keine deutsche Übersetzung. Das Cover ist sehr grafisch und einfach gehalten, besitzt jedoch gleichzeitig auch eine gewisse Tiefe. Der Inhalt lässt sich etwa so zusammenfassen: Während das Örtchen Aberdeen von einem Sturm bedroht wird und die Erwachsenen beschließen ihre Habseligkeiten in Kisten zu verpacken und zu fliehen, wollen die Jugendlichen Aberdeens jeden letzten Moment, den sie noch in ihrer Heimat verbringen können, nutzen, als wäre es der letzte, der ihnen auf der Welt bleibt. Für Keeley bedeutet dies ihren Mut zusammenzunehmen und endlich dem Jungen ihre Liebe zu gestehen, in den sie seit Ewigkeiten verliebt ist.

Klingt vielleicht etwas kitschig, könnte jedoch eine sehr spannende Coming of Age-Geschichte in einem etwas absurden Szenario sein.

The Princess and the Pony

The Princess and the Pony ist ein etwas anderes Bilderbuch, welches sich fast schon eher an Erwachsene, als an Kinder richtet. Es erzählt die Geschichte einer Prinzessin, die unbedingt ein Pferd haben möchte und stattdessen mit einem tollpatschigen, fetten Pony auskommen muss.

Das Buch sieht sehr niedlich aus und die Geschichte ist knuffig. Irgendwie stehe ich auf absurde Bilderbücher. Leider gibt es auch von diesem Buch noch keine Deutsche Fassung.

Geschichten für einen Augenblick

Das Cover dieses Buches verrät so gut wie nichts über dessen Inhalt und gleichzeitig sehr viel, wenn man einmal den Klappentext gelesen hat. Im ersten Moment dachte ich, dass es sich um eine Sammlung mysteriöser oder märchenhafter Erzählungen handeln könnte.

»Hallo! Ich heiße Nao, und ich bin ein Zeitwesen. Weißt du, was ein Zeitwesen ist? Wenn du einen Moment hast, erzähl ich es dir.« So beginnt das Tagebuch des japanischen Teenagers Nao, das eines Tages am Strand einer kanadischen Pazifikinsel angespült wird. Nao schreibt von Einsamkeit und Mobbing, vom depressiven Vater, von ihrer schillernden Urgroßmutter Jiko und den Geheimnissen des Zen. Die Autorin Ruth, die das Tagebuch gefunden hat, ist bald wie gebannt von Naos Notizen und beginnt zugleich um ihr Leben zu fürchten – hat Nao letztlich Selbstmord begangen? Ist sie im Tsunami gestorben? Die Suche nach Antworten gerät für Ruth zu einer magischen Reise durch die Gegenwart, die am Ende auch den Blick auf ihr eigenes Leben verwandelt. (siehe Amazon)

Auch so finde ich den Klappentext sehr einladen und werde das Buch wohl bald lesen.

When we Collide

Hat wohl das am wenigsten auffälliste Cover dieser Sammlung, wurde jedoch in letzter Zeit so häufig von Bloggern und Bookstagram-Instagramern geteilt, dass ich um dieses Cover gar nicht mehr herumzukommen scheine. Meine Aufmerksamkeit hat es also eher durch eine Art Dauerpräsenz auf sich gezogen. Auch dieses Buch hat noch keine Deutsche Fassung, da es erst 2016 erschienen ist. Deswegen bekommt ihr einfach mal den Englischen Klappentext:

Seventeen year old Jonah Daniels has lived in Verona Cove, California, his whole life, and only one thing has ever changed: his father used to be alive, and now he’s not. Now Jonah must numbly take care of his family as they reel from their tragedy. Cue next change: Vivi Alexander, new girl in town. Vivi is in love with life. A gorgeous and unfiltered hurricane of thoughts and feelings. She seems like she’s from another planet as she transforms Jonah’s family and changes his life. But there are always consequences when worlds collide …A fierce and beautiful love story with a difference, When We Collided will thrill fans of All the Bright Places and I’ll Give You the Sun. (siehe Amazon)

Die Handlung könnte etwas kitschig oder sehr gut sein. Bei tragischen Geschichten ist es leider nie besonders einfach dies vorher vorherzusagen. Da das Buch wirklich sehr gute Kritiken bekommen hat, gebe ich ihm jedoch gerne eine Chance.

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Leseliste voller Liebe und Fantasie [SaSo]

Ich kann es kaum glauben, aber ich habe meine Lesechallenge für dieses Jahr tatsächlich schon geschafft. Zwölf Bücher in zwölf Monaten waren vielleicht für mich Bücherwurm etwas wenig, aber im letzten Jahr bin ich so gut wie gar nicht zum Lesen gekommen. Gerade habe ich zwei Murakami-Bücher, die ich lese und danach stehen noch gefühlt hundert Bücher auf meiner Leseliste. Unter anderem diese hier:

Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children, These Broken Stars, Worlds of Ink and Shadow, The Love That Split the World, Wink Poppy Midnight, Magonia

Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children, These Broken Stars, Worlds of Ink and Shadow, The Love That Split the World, Wink Poppy Midnight, Magonia

Die Insel der besonderen Kinder (Trilogie)

Ausgerechnet das erste Buch passt schon nicht zu meinem Artikeltitel. Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children ist ein Mystery-Buch, welches ich schon mehrmals im Laden in der Hand hatte. Jedes mal hatte ich noch zu viele Bücher zu Hause herumliegen und hab es dann doch nicht mitgenommen.

Der Klappentext fast die Handlung wie folgt zusammen:

„Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt…“ (siehe Amazon)

These Broken Stars (Trilogie)

Ist glaub ich noch gar nicht im Deutschen erschienen. Das erste Buch der Fanatasy-Reihe hat mich vor allem durch sein Cover gefangen genommen. Der Klappentext lässt sich in etwa so übersetzen und zusammenfassen:

Es ist eine Nacht wie jede andere an Board der Icarus, bis die Katastrophe eintritt: das Raumschiff wird aus dem Hyperraum hinausgezogen und strandet auf dem nächstgelegenen Planeten. Lilac LaRoux und Tarver Merendsen sind die einzigen Überlebenden auf einem scheinbar vollkommen verlassenen Planeten.

Eventuell könnte mir die Handlung etwas zu kitschig werden, aber eigentlich bin ich immer ein großer Fan von fantastischen Sci-Fi-Geschichten (wie etwa auch den Luna Chroniken).

Worlds of Ink and Shadow

Dieses Buch von Lena Coakley ist erst dieses Jahr erschienen und hat ebenfalls noch keine Deutsche Übersetzung. Das Buch erzählt frei von dem Leben der Brontës Schwestern, die nur in ihren eigenen Geschichten eine Zuflucht von der Welt finden.

The Love That Split the World

Der Roman von Emily Henry gehört wohl momentan zu einem der meistgehypten Bücher bei Instagram. Das Erstlingswerk folgt Natalie in deren Welt immer wieder sonderbare Dinge passieren. Gegenstände wechseln ihre Farbe, die Gärtnerei verschwindet plötzlich und ihr folgt plötzlich die ganze Stadt. Doch das wirklich sonderbarste Ereignis ist ihre Begegnung mit dem Jungen Beau und ihr Versuch ihn zu retten.

Wink Poppy Midnight

Vermutlich eines der Umstrittensten Bücher des Jahres. Viele Kritiker lieben es und eben so viele hassen es. Bisher habe ich einiges über diesen Roman gelesen, der ebenfalls dieses Jahr erschienen ist und den ich ebenfalls aufgrund seines Covers kaufen würde.

Es folgt drei Highschool Schülern, die aus drei verschiedenen Perspektiven die Geschichte erzählen: Die schüchterne Wink, die Highschool-Queen Poppy und der Junge Midnight, der irgendwie zwischen ihnen steht.

Magonia (eine Buchreihe)

Aza ist ein schwaches Kind, welches kaum atmen kann. Als sie eines Tages ein Schiff im Himmel entdeckt tuen ihre Eltern dies als Seiteneffekt ihrer Medikamente ab. Doch bald findet sie sich auf dem Schiff wieder und ist dort nicht nur gesund, sondern beherrscht mächtige Kräfte.


Momentan bereite ich übrigens für euch ein ziemlich cooles Gewinnspiel vor – oder besser gesagt sogar mehrere um das zehnjährige Bestehen meines Blogs zu feiern. :3

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„Blogger unerwünscht!“ – Vom Wandel des Verlagswesens

Vor einigen Tagen bin ich über einen spannenden Artikel des WDR gestolpert. Unter dem Titel „Von Bloggern und Büchern“ beschreibt der Journalist Christoph Ohrem den Wandel des Verlagswesens und wie sich dieses immer weiter in die digitale Welt vortastet. Besonders spannend dabei: Verlage beginnen mit Bloggern zusammenzuarbeiten. Eine Annäherung an einen Artikel.

Oh je, in Ohrems Artikel wird ein ziemlich großer Haufen von Problemen betrachtet und am Rande wahrgenommen. Da ist zum Beispiel wieder einmal die strickte Unterscheidung zwischen Journalist und Blogger. Man könnte hier darauf hinweisen, dass der Begriff „Journalist“ keine geschützte Berufsbezeichnung ist und im Grunde nur jemanden beschreibt, der über ein Medium ein Publikum erreicht. Oder wie es der Duden so schön definiert:

„jemand, der als freier Mitarbeiter, als Auslandskorrespondent oder Mitglied einer Redaktion Artikel o. Ä. für Zeitungen oder andere Medien verfasst bzw. redigiert oder der als Fotograf Bildberichte liefert“

Die Frage wieso Blogger also nicht als Journalisten gelten ist vermutlich fast so alt wie das Internet selbst und wird innerhalb des Artikels mehr oder weniger ignoriert. Vielleicht zum einen, weil man zu diesem Thema eine ganze Artikelreihe schreiben könnte, oder zum anderen, weil es so viel schöner ist eine klare Linie zwischen Journalisten (aka. jemandem der für eine etablierte Redaktion schreibt) und Bloggern (aka. jemand der für eine nicht etablierte Onlineredaktion schreibt) zu ziehen.

Ich weiß, dass diese Verkürzung eine – nun ja – Verkürzung darstellt und der Diskurs, dass zu einer Redaktion ein Redakteur gehört, der eine Ausbildung absolviert hat, und, dass es durchaus mehr Unterschiede zwischen Journalisten und Bloggern gibt, diesen Artikel vollkommen sprengen würde.

Stattdessen wenden wir uns dem Text des WDRs wieder zu, der sich tatsächlich fragt, weshalb Verläge so lange nicht mit Bloggern zusammengearbeitet haben und gerade begonnen haben vermehrt mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Ein Blick in die Vergangenheit

Tatsächlich war es noch vor wenigen Jahren bei allen Verlagen üblich Blogger und viele Mitarbeiter von Onlineredaktionen beflissentlich zu ignorieren. Schließlich würde sich dieses neue Medium – dieses Internet – nicht durchsetzen.

Schließlich wurde es doch immer größer und man konnte es nicht mehr ignorieren. Verlagshäuser begannen damit Internetseiten zu erstellen, auf denen zunächst mehr oder weniger keine Informationen standen und zumindest Onlineredaktionen großer Verlagshäuser Rezensionsexemplare zur Verfügung zu stellen. Schließlich arbeiteten auch dort Journalisten, die eine ordentlich große Leserschaft erreichten.

Gingen ab und zu Anfragen von Bloggern ein, so wurden sie weiterhin ignoriert, denn warum sollte man jemandem ein Buch geben, damit er eine Rezension dazu verfassen kann, wenn diese Person das Buch auch selber kauft und kostenlos Werbung dafür macht. Zudem konnte sich niemand vorstellen, dass mehr als nur eine handvoll von Freunden einen privaten Blog wirklich lesen würden.

Der Rückgang des Feuilleton als Siegeszug der Blogger

Doch die Medienwelt ist im Wandel. Immer mehr etablierte Redaktionen von Printmedien werden minimiert, zusammengelegt oder ganz geschlossen. Ganze Ressorts verschwinden, weil nicht mehr genug Gelder vorhanden sind. Die Leser wandern ab ins Internet und bekommen dort ihre Informationen schneller und günstiger. Die Frage nach der Qualität bleibt dabei immer häufiger auf der Strecke.

Den Kampf gegen Quoten, Aufruf- und Verkaufszahlen können Medienhäuser dabei gar nicht gewinnen. Agenturen wollen immer mehr Reichweite, die einfach nicht erreichbar ist. Um die Verluste einzudämmen werden die Artikel gestrichen, die die wenigste Aufmerksamkeit generieren und darunter fallen leider immer wieder Texte aus dem Bereich Kultur. Die Schlagzeile, dass irgendein Promi irgendetwas gemacht hat, wird eben viel öfter angeklickt, als eine gute Buchbesprechnung.

Ein Rückgang, den langsam auch Buchverlage zu spüren bekommen. Die Rezensionen sind zurückgegangen, Fernsehdiskussionsrunden zu Büchern verschwinden und dadurch auch die Bekanntheit von Büchern. Hätte ich sehr viel Zeit würde ich mich gerne einmal durch Zeitungsarchive kämpfen und untersuchen, um wie viel Prozent diese Quote gesunken ist. Leider habe ich dies nicht getan und kann mich nur auf Beobachtungen verlassen. [Und nein liebe Journalisten, ich bin nicht nur faul und ungenau, weil ich ein Blogger bin, Onlinejournalisten, die schnell, schnell eine Geschichte veröffentlichen müssen, checken auch nicht unbedingt solche Fakten, weil es eben Zeit kostet und der Leser den Mehrwert einer einzigen Zahl nicht genug zu schätzen weiß.]

Dieser Rückgang sorgt nun dafür, dass Verlage sich den häufig beschmunzelten und lange ignorierten Bloggern zuwenden. Denn scheinbar gibt es mittlerweile Menschen da draußen, die einigermaßen sinnvoll über Bücher schreiben können, ohne einem Verlag anzugehören, der Rezensionen immer weiter streicht, und vor allem gerne positiv über Bücher berichten.

Zurück zu Herrn Ohrem

Herr Ohrem, der etablierter Journalist des WDR ist und irgendwie seine Texte auf seinem eigenem Blog zweitverwertet [Weiß der WDR eigentlich, dass duplicated Content die Hölle für SEO-Optimierung ist, oder ist es ihm einfach egal?] scheint, obwohl er zumindest den Versuch wagt positiv über Buchblogger zu berichten, nicht so ganz von den Fähigkeiten der Blogger überzeugt zu sein. Besonders der Punkt, an dem Blogger eher positiv, als negativ über Bücher berichten, scheint ihm zu missfallen:

„Generell zeichnen sich Buchblogs dazu auch durch ihre persönliche Note, die subjektive Meinung aus. Zugespitzt ausgedrückt: Fans schreiben über ihre Idole. Der kritische, literarische Diskurs bleibt häufig auf der Strecke. […] Diese Tendenz [positiv über Literatur zu berichten] lässt sich sicherlich auch damit erklären, dass die Buchblogger für ihre Arbeit in der Regel nicht entlohnt werden. Warum also ein Buch, das einen ärgert, zuende lesen und dann auch noch eine Kritik darüber schreiben?“ (Ohrem)

Was an dieser Stelle vielleicht ignoriert wird, ist die Tatsache, dass auch viele freie Journalisten nicht jedes Buch anfordern und zu Ende lesen. Gerade wenn schnell viele Artikel geschrieben werden müssen, quält man sich nicht unbedingt mit jedem langweiligen Buch herum, sondern wählt vielleicht auch die Romane aus, die einen wirklich interessieren. Man könnte beinahe behaupten, dass dies menschliches Verhalten ist, aber nun gut, Blogger berichten einfach zu positiv, da sie eben kleine Fanmädchen sind, die Bücher „als Lifestyle-Accessoire behandel[n]“ (Ohrem).

Die Realität dahinter ist dabei eigentlich viel Simpler: Verlage vergeben an Buchblogger nur sehr weniger Bücher. Da fragt man sich natürlich, ob man, wenn man eventuell zwei Bücher zugesprochen bekommt, sich für zwei Bücher meldet, die man wirklich gerne lesen möchte, oder sich ebenfalls für Bücher meldet, die man eventuell gar nicht lesen möchte, nun aber lesen muss um beim Verlag niemanden zu verärgern und die Chance zu verspielen das nächste Mal die Bücher zu bekommen, die man wirklich lesen möchte.

Klar, haben hier etablierte Medien einen Vorteil. Rufe ich bei einem Verlag an und melde mich mit dem Namen meines Arbeitgebers, bekomme ich direkt zehn bis zwanzig Exemplare eines Buchs zugeschickt. Melde ich mich als Blogger bekomme ich eventuell ein Buch. Dabei weiß ich genau, dass ich als Blogger das Buch komplett rezensieren muss um positiv aufzufallen, während ich als etablierter-Verlags-Mitarbeiter nur einmal auf das Buch verweisen muss, um den jeweiligen Verlag glücklich zu machen.

Ist dieses Verteilungssystem gerecht Mr. Zweitverwertungsblogger-Ohrem? Nein, ist es nicht, und wird es auch so schnell nicht werden. Denn noch sehen die meisten Verlage, Journalisten und sonstigen Mitarbeiter aus etablierten Medienhäusern Blogger als Menschen mit einem skurrilen Hobby. Menschen dessen Anfragen und Reichweiten man lange Zeit ignorieren konnte und die nun, da weniger Zeitungen über Bücher berichten, ein spannender Verbreitungskanal werden.

Einige Verlage gehen mit positiven Beispiel voran

Um einmal kurz verschiedene Verlage in Schutz zu nehmen – schließlich bemerken nicht alle Publizierungshäuser jetzt erst, dass es so etwas wie Blogger gibt – würde ich gerne darauf hinweisen, dass es natürlich schon lange Zeit einige Verlagshäuser gibt, die eng mit Bloggern zusammenarbeiten und deren Wirkung durchaus bewusst sind.

Vorreiterrollen haben hier viele Indie-Verlage, die sich über jede Aufmerksamkeit freuen und denen bewusst ist, dass ihre Exemplare in jedem Fall von Bloggern besprochen werden, auch wenn sie vielleicht von etablierten Zeitungen ignoriert werden [oder es in Ermangelung von Platz einfach nicht in de Feuilleton-Teil schaffen].

Auch Penguin Books hat einen schönen Bloggerbereich für Young Adult-Literatur. In Deutschland gibt es schon länger das Blogger Portal von Random House, Bertelsmann und Co., welches sich bemüht nicht nur Journalisten, sondern auch Blogger mit Literatur zu versorgen.

Ein schönes Beispiel wie die Kooperation mit Verlagen aussehen kann, stammt von der jungen Bloggerin Alexandra, die auf ihrem Blog twirlingpages.com über Romane schreibt und die aufgrund ihres jungen Alters keinen wirklichen Platz im Bereich der etablierten Medien hat. Noch nicht.

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Der Radio-Schocker auf CD: Krieg der Welten [Review]

Wir schreiben das Jahr 1938. Aus dem Radio erklingt eine aufgeregte Stimme: „Es gab eine Explosion!“ Dann plötzlich Stille. Die Verbindung zum Experten ist verloren. Der Nachrichtensprecher weiß nicht recht wie er reagieren soll und spielt stattdessen Orchestermusik. Während langsam Panik in der Redaktion des Radiosenders ausbricht, bemüht sich der Sprecher ruhig zu bleiben um die Zuhörer nicht zu verängstigen, doch zu dem Zeitpunkt dämmert es langsam beim Publikum: Die Erde wird angegriffen und der Feind ist dieses Mal niemand anderes als Bewohner des Mars.

Mit Hilfe der damals möglichen Technik, versuchte Orson Welles, der später als Regisseure von Citizen Kane weltweiten Ruhm erlangen sollte, ein vorher so noch nie dagewesenes Hörspiel zu gestalten. Auf Basis von H.G. Wells Krieg der Welten inszenierte er einen Angriff auf die Erde im gängigen Nachrichtenformat der 30er-Jahre. Die Wirkung der ersten Ausstrahlung ist heute zu einer modernen Legende geworden. Bereits kurz nach der Ausstrahlung werden Gerüchte von Massenpanik und Selbstmorden breit. Einige Zuschauer, die erst später das Radio angeschaltet haben, hielten das Hörspiel für eine echte Nachrichtensendung, hieß es. Bei CBS seien hunderte Anrufe von verstörten Zuhörern eingegangen.

Doch ebenso wie das Hörspiel vorgab etwas zu sein, was es nicht war, sind auch die meisten Legenden rund um den kalten Abend des Jahres 1938 eben nur das: Legenden. Zwar gab es leicht erhöhte Anruferzahlen, doch kaum jemand konnte wirklich glauben, dass es sich bei diesem Hörspiel wirklich um die Realität handelte.

So war damals das Buch aus dem Jahre 1898 recht bekannt unter dem amerikanischen Zielpublikum und das Hörspiel ist nicht weit von der Romanhandlung entfernt. Zudem wird immer wieder deutlich, dass es sich um künstliche, im Studio entstandene Geräusche handelt. Auch das ausbleiben von anderen Berichten auf anderen Radiosendern konnte kaum hilfreich gewesen sein in dem Versuch die Menschen von der Wahrhaftigkeit der Ereignisse zu überzeugen.

Spätestens ab dem zweiten Drittel sollte dann allen Zuschauern klar gewesen sein, dass es sich hier eindeutig um ein Hörspiel handelt. Die Handlung macht einen Sprung. Einige Monate sind seit der Invasion vergangen und erzählt wird nun beinahe in Romanform aus Sicht eines Überlebenden.

Es ist erstaunlich wie mystifiziert dieses Hörspiel mittlerweile wird. Dabei ist Welles größte Errungenschaft nicht etwa, dass er einige Menschen für einen Moment davon überzeugen konnte, dass die Erde von Außerirdischen angegriffen wird. Es ist schlicht und einfach die Tatsache, dass man diesem Hörspiel auch beinahe 80 Jahre nach seiner Entstehung voller Spannung folgen kann. Das Tempo der Erzählung ist angenehm und man kann den Ereignissen gut folgen. Die Soundeffekte klingen an wenigen Stellen etwas künstlich, schaffen es jedoch ansonsten eine sehr naturalistische Tonumgebung entstehen zu lassen. Zu guter Letzt ist da natürlich auch noch Orson Wells Stimme, die zunächst in ruhiger Nachrichtensprecher-Manier von Erschütterungen auf dem Mars berichtet, dann langsam hektischer wird und schließlich in Angst und Panik verfällt.

Das "The War of the Worlds"-Hörspiel vom Hörverlag. Wunderschöne Radio-Verpackung.

Das „The War of the Worlds“-Hörspiel vom Hörverlag. Wunderschöne Radio-Verpackung.

Bisher hatte ich leider immer das Pech, dass ich nur einen Teil dieses wirklich empfehlenswerten Hörspiels im Radio mitbekommen habe. Wie gut, dass es mittlerweile eine Ausgabe dieses Hörspiels aus dem Hörverlag als CD gibt, die ich jedem Hörspiel- und / oder Sci-Fi-Fan wirklich ans Herz legen möchte. Die Tonqualität dieser Version ist leicht angepasst, aber nicht albern digital remastert oder gar mit neuen Geräuschen unterlegt worden.

Alles in allem sehr schön für einen gemütlichen Hörspielabend!

Bei Amazon kaufen: The War of the Worlds

Hört ihr gerne Hörspiele? Und wenn ja: kauft ihr euch welche, hört ihr sie im Internet oder tatsächlich noch im Radio?


Dieses Hörspiel wurde mir von Random House zur Verfügung gestellt. Nein, diese Tatsache hat mein Urteil nicht beeinflusst.