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29. Februar

Gefühlt ist der Februar schon gestern vorbei gewesen. Also gibt es heute einen kleinen Rückblick auf den Monat :3

Polaroid Ich hab erklärt, wie man eine Reise plant.
Himbeeren In der Valentinswoche gezeigt, dass ich Himbeeren liebe und wie man aus ihnen lecker Cupcakes und Milchshakes zaubern kann.
Stricktasche Und eine wahnsinnige Strickliseltasche gemacht.

Irgendwie ging der Monat schon sehr schnell um. Bedeutet, dass mein Praktikum schon halb rum ist und in einem Monat die zweite mündliche BA-Prüfung ansteht. Angst!

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„‚Cause the polaroid-pictures on your fridge won’t do“

Singen Boy und klingen dabei so süß und niedlich, dass man die beiden Deutsch-Schweizer am liebsten durchgehend knuddeln möchte. Wenn die Sängerin die Bühne betritt wirkt sie leicht zerbrechlich und dann beginnt sie zu singen. Über Einsamkeit, Freunde und Liebe. Das Übliche! Falsch! Ein bisschen kritisch, als viele andere Lieder und das versteckt im Mantel von niedlichen Melodien. Hier und dort stiehlt sich ein kleiner Beat in das ein oder andere Lied.

In Boris singen sie über Flirts mit dem falschen Mann, This is the beginning erzählt von einem Umzug, ebenso Drive Darling.

Und dann ertönt sanft:

They tame the sharks and they calm the waves
When I choke they pat my back harder

Und man ist mitten in Army und irgendwo verlieren sich die Töne. Akustisch, ein bisschen elektronisch und vor allem so wunderschön, dass man sich das Album sehr gerne immer wieder anhört. Gleichzeitig wirkt die Musik so verloren, wie der rote Faden in diesem Text. In manchen Momenten erwartet man, dass Wir sind Helden gerade singen. Dann wechselt die Melodie und es klingt eher skandinavisch.

Boy

Picture from rollingstone.de/magazine | I don't own this picture!

Und ebenso verloren gucken Valeska Steiner und Sonja Glass auch.
Nichts desto trotz ist die Musik durchgehen bezaubernd. Und ein bisschen Abwechslung ist schließlich auch gut!

Mutal Friends, ihr erstes Album, ist seit dem 24. Januar erhältlich.

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And the Oscar…

… goes to „The Artist“, hieß es bei der diesjährigen Oscarverleihung. Sehr verdient, denn der Film zeigt, dass auch Stummfilme, in Zeiten von 3D, durchaus noch konkurenzfähig sind. Hut ab!

Wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, dann holt das unbedingt nach!

Und weil eine Oscarverleihung ohne Disneyfilm (oder zumindest Disneylied) auch komisch wäre, gewann das Disneylied „Man or Muppet“ als bester Song:

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„Well you can get out of this party dress but you can’t get out of this skin“

You can feel like a part of something if you’re part of the scene
You can make your life look pretty out a little ice and gin,
Wash off the make-up and prepare the aspirin
Well you can get out of this party dress but you can’t get out of this skin
– Boy – Skin

Am Wochenende wurde nicht nur fleißig gelernt, sondern es gab auch eine kleine Mädels-Reunion. Karate ist immer noch anstrengend und ich liebe immer noch zu viel abgedrehte Musik, die endlich auch von der CD aufs Handy gepackt wird, so dass ich endlich die Sachen auch unterwegs hören kann. Hui!

Melonenfoto

Hut, Top, Tanktop und Jeans H&M; Kette Primark; Strickjacke Alte Frauen Laden (wie auch immer der hieß)

Ich mag die 80er nicht. Ich mag weder den Stil, noch die Musik. Trotzdem habe ich mich in diesen Hut verliebt, der so 80er-Jahre aussieht. „Machst’e nix!“, würde da mein Es-Mitbewohner sagen.

Ordnung

Letztens habe ich euch meine neuen IKEA-Anschaffungen gezeigt. So sehen also die Ordnungsdinger in Gebrauch aus. So hat man alles für den Alltag griffbereit. Hinten in der Schublade sind auch noch Dosen mit Schmuck.

Kinoglas

So sieht dann das Glas für die Kinokarten aus. Leider finde ich meine alten nicht mehr. Die sind nur aus den letzten 1,5 Jahren.

Syrup

Und dann habe ich auch noch kleine Fläschchen gefunden, so dass ich endlich zwei Rezepte von A Beautiful Mess ausprobieren konnte.

Rechts seht ihr das sehr leckere Honey Mustard Dressing. Für knapp 100 ml Dressing habe ich 85g Honig, 30g Senf und 1 TL Essig zusammengerührt. Das ganze kommt dann in eine Flasche und ist im Kühlschrank ca zwei Wochen haltbar. Für einen frischen Salat braucht ihr wirklich nur wenig Dressing, da es sehr intensiv schmeckt.

Links seht ihr Vanille-Sirup. Um davon 100ml herzustellen braucht es wirklich nicht viel. Erhitzt in einem Topf, auf mittlerer Hitze, 75ml Wasser. Rührt dort 80g Zucker ein, bis er vollständig aufgelöst ist. Dann gebt noch ein Päckchen Vanillezucker hinzu. Ich habe es noch ein bisschen eingefärbt, aber das ist natürlich optional. Auch von dem Sirup braucht ihr nur kleine Mengen, wenn ihr ihn in Kaffee, Milch oder Kakao einrührern möchtet. Er schmeckt wirklich sehr intensiv. Bewahrt ihn am besten im Kühlschrank auf.

„Wir sind wie Sirup. Klebrig und Süß. Du kannst uns nicht loswerden, aber ohne uns geht es irgendwie auch nicht. Nicht wahr?“

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Das perfekte Model vs. GNTM

„Och nein, ein GNTM Abklatsch“, hab ich das erste mal gedacht, als ich die Plakate für Das Perfekte Model gesehen habe. Natürlich beginnt es auch noch zur gleichen Zeit und wird dann auch noch von Heidi Klum Nachfolgerin Eva Padberg moderiert. Ein guter Grund um sich die Sendung nicht anzugucken. Aber wie ich eben bin, habe ich es dann doch gesehen. Und wie schon bei meinem GNTM vs. Americas next Top Model Vergleich, musste ich leider feststellen, dass GNTM nicht so toll ist.

Das Prinzip von Das Perfekte Model ist mit dem von GNTM zu vergleichen. Ein Haufen Mädchen werden von einem Top Model trainiert. Hinterher gewinnt eine von ihnen und bekommt einen Modelvertrag und Aufträge. Das Prinzip klingt also vertraut. Ist es aber nicht. Am Anfang wurden die Mädchen nämlich in zwei Gruppen aufgeteilt. Ein Teil von ihnen wird von Eva Padberg in Kapstadt trainiert, der Rest ging mit Karolina Kurkova nach New York. Am Ende soll jede Jurorin noch ein Model über haben, die sich dann gegen diejenige der Konkurrentin durchsetzen muss. Im Unterschied zu GNTM werden die Mädchen dabei nicht scheinbar willkürlich bewertet, sondern in 10 festen Kategorien, in denen sie besser werden müssen. Die fertige Entscheidung bekommt der Zuschauer dann kurz und knackig in circa 10 Minuten präsentiert und das mit Begründung. nach der Bewertung geht es dann noch weiter mit weiteren Trainings. Innerhalb von 2 Stunden erleben somit die perfektes Model Kandidatinnen wesentlich mehr als die GNTM-Mädels, bei denen allein die Entscheidung gefühlt eine Stunde braucht.
Das perfekte Model ist also schneller, logischer und interessanter. Wer auf übliche Zickenkriege – für die GNTM ja bekannt ist – nicht verzichten möchte kommt hier auch auf seine Kosten. Zudem sind die Mädchen schon fast alle im Modelgeschäft tätig, wissen also wie man auf Highheals läuft, dass man nicht immer nur in Luxusvillen schläft und von Mama-Heidi den Kopf getätschelt bekommt und vor allem beschweren sie sich dadurch auch ein bisschen weniger über alles. Diese Professionalität wirkt sich wirklich gut auf die Sendung aus. Lässt sich also gut gucken und ist ein sehr schöner Ersatz, wenn GNTM mal nicht läuft.

Trotz allem freue ich mich ein wenig darauf, dass es heute wieder los geht. Leider immer noch mit der Gurkenjury (Mr. Schleimig und Mr. Ich-will-jedes-Mädchen-in-mein-Bett-bekommen) und dem durchgeknallten Laufstegtrainer (wo ist Bruce Darnell, wenn man ihn braucht???). Mal sehen wer dieses Jahr unverdient gewinnt. Ich tippe ja auf eine unscheinbare, die weder laufen noch posen kann, eine schlechte Frisur bekommen hat und eher Schlaftablettig rüberkommt.


  • Das perfekte Model – VOX – Di 21:15 (nach Ausstrahlung auf der vox.de)
  • Germanys next Top Model – Prosieben – Do 20:15 nach Ausstrahlung auf prosieben.de)
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Wusstet ihr, dass…?

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… ihr Chochi in Wonderland auch bei Facebook folgen könnt? Dadurch erfahrt ihr immer sofort, wenn es etwas Neues hier gibt! Also einfach hier klicken und auf „Gefällt mir“ drücken.

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Oder, dass ich total vernarrt bin in die Seite pintrest.com bin? Kennt ihr die Seite? Sie ist total genial! Ihr könnt eure eigenen Pins im Internet sammeln und euch damit ein wundervolles Notizbrett im Internet zusammenbasteln. Sehr praktisch!

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Taschen-DIY des Todes!

Manchmal habe ich eine Idee, von der ich denke, dass man sie recht leicht umsetzen können müsste. Dann fange ich an und stelle plötzlich fest, dass es wesentlich länger dauert, als zu beginn gedacht. Wie in diesem Fall die Idee eine Tasche zu stricklislen. Das Resultat ist eine 20*18 cm große Cluche geworden:

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3 Wollknolle und 20 Meter Strickliselfaden habe ich gebraucht um diese Tasche zu machen. Den fertigen Faden habe ich dann zusammengewebt, am Rand vernäht und einen Verschlussriemen hinzugefügt (natürlich auch gestrickliselt). In die Tasche passt ein Taschenbuch und mein Portemonnaie, so dass ich alles wichtige immer mit mir herumschleppen kann.

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Stricklisel mit fertigem Knäul

Einen Webrahmen könnt ihr übrigens sehr leicht selber machen. Nehmt einfach ein Stück Pappe, welches größer ist, als das fertige Stück Stoff sein soll. Schneidet an zwei gegenüberliegenden Kanten kleine Schlitze in Rahmen. Am besten im Abstand von einem Zentimeter. Spannt nun zwischen den Schlitzen Fäden. Die Fäden sollten ca 10 Zentimeter länger sein als das Brett. Klebt nun die Fäden auf der Rückseite eures „Rahmens“ fest.

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selbstgemachter Webrahmen

Zwischen den Fäden wird nun der gestrickliselte Faden hindurchgewebt (oder alternativ ein normaler Wollfaden).

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Der fertige Stoff

Ist der Stoff groß genug löst ihr die festgeklebten Fäden, verknotet jeweils zwei nebeneinanderliegende und fertig. Nun nur noch den Stoff falten, den Rand zusammennähen und einen Verschlussfaden einnähen.

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I love being a dreamer!

Vielleicht hätte ich als Kind weniger Märchen lesen sollen. Durchaus hätte es dazu beitragen können, dass ich heute weniger verträumt wäre. Neben Märchen habe ich mich vor allem als Kind in die japanische Alice im Wunderland Serie verliebt und später dann auch in die Bücher. Von dort führte mich der Weg tief hinein in Fantasieromane und die verrücktesten Filme. Kein Wunder, dass ich heute Filme von Träumern und Träumen liebe. Und darum soll es heute dann auch gehen.

Science of Sleep

Erzählt die Geschichte eines Träumers, der sich seine eigene Welt vorstellt. In seinen Träumen moderiert er eine Fernsehsendung und in der Realität ist er verloren in seinen eigenen Fantasien.

Paprika

Geht einen Schritt weiter und versucht nicht nur über Träumer, sondern direkt über Träume zu berichten. Eine Firma erfindet ein kleines Gerät, mit dem Träume aufgezeichnet, angeguckt und beeinflusst werden können. Doch dann wird es entwendet und das Erfinderteam wird plötzlich im Schlaf attackiert. Wie können sie den Dieb finde und stoppen? Und wer ist dieses seltsame Mädchen „Paprika“, dass immer wieder in Träumen erscheint?

Inception

Der in den letzten Jahren wahrscheinlich erfolgreichste Film, der sich mit Träumen auseinandersetzte ist wohl Inception. Bestimmte Menschen besitzen die Fähigkeit in Träume anderer Menschen einzudringen um dort Geheimnisse zu stehlen. Doch ist es auch möglich einen Gedanken in den Kopf eines Menschen zu pflanzen?

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Ich liebe IKEA!

Wahrscheinlich schreib ich viel zu oft darüber, aber ich liebe diesen Laden! Klar mag ich individuelle Möbel und ich möchte mich mit meiner Einrichtung von anderen Menschen abheben, aber dafür habe ich nicht genug Geld. Wenn ich super viel Geld hätte würde ich nur bei wunderbaren Designern abgedrehte Möbel holen. Aber a) sehe ich nicht ein 500 Euro für einen Stuhl zu bezahlen, den es genauso auch bei IKEA für 5€ gibt und b) ist IKEA gerade richtig um all die kleinen Sachen zu besorgen, mit denen sich die Wohnung aufräumen und ordnen lässt.

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All pictures by IKEA.com // I don't own this pictures!

Und dies bringt mich nun zu dem Punkt, an dem ich Katerboy mal wieder zum IKEA schleppe um dort allen möglichen Kram zu kaufen. Besonders die Orchidee hat es mir angetan. Die meisten anderen Sachen sind ja eher um Sachen in meinen Schubladen zu ordnen. In das Einmachglas kommen Kinokarten um meine Erinnerungen zu „konservieren“.

Was mich an einigen IKEA Kunden wirklich stört ist, dass sie einen Haufen IKEA Produkte zu Hause haben und diese genauso wie im Katalog arrangieren. Kein Wunder, dass da keine Individualität zustande kommt. Bitte dekoriert dann nicht auch noch nur mit Dingen aus dem IKEA, sondern stellt eigene Fundstücke auf, die eine Geschichte erzählen. Okay?

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CFF: Casablanca

„Schau mir in die Augen, Kleines“, sagt Humphrey Bogart so nicht in Casablanca, dennoch ist es das bekannteste Zitat dieses Filmklassikers.

Bild von mikekemble.com / I don't own this picture!

1942 erzählte Michael Curtiz die Liebesgeschichte zwischen Rick Blaine (Humphrey Bogart) und Ilsa Lund (Ingrid Bergman), die sich nach Jahren zufällig in Casablanca treffen. Beide verbindet eine romantische Beziehung. Nun, Jahre später, ist Ilsa verheiratet. Dennoch sind ihre Gefühle für Rick nie verloschen. Wie wird sie sich entscheiden?
Diese Handlung klingt nicht nur sehr kitschig, sondern ist es auch. Bergman starrt des öfteren verträumt in die Kamera und presst die ein oder andere Träne aus ihren Augen, während Bogart irgendwelchen Blödsinn vor sich hinnuschelt. Irgendwo gibt es dann auch noch ne Handlung, die mit dem spanischen Bürgerkrieg zu tun hat, aber wirklich wichtig scheint sie dann doch nicht zu sein. Zwischen den bekannten Momenten aus den Filmen – unter anderem dem Lied As Time Goes By, der Szene am Bahnhof und der am Flughafen – passiert nett gesagt nicht viel. Nur, dass sich dieses „nicht viel“ auf 102 Minuten erstreckt.

Klar, es ist einer „der“ Klassiker unter den amerikanischen Filmen und natürlich sind die Bilder toll, die Musik gut und die Schauspieler sowieso. Weshalb jedoch so viele Menschen diesen Film sooooo großartig finden und er 2002 vom American Film Institute zum „besten US-Liebesfilm aller Zeiten“ gewählt wurde, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Um alle Filmklassiker abzuarbeiten sollte man Casablanca einmal gesehen haben, aber erwartet bitte nicht zu viel. Spannend ist leider wirklich was anderes.

Damit ihr diese Woche nicht von Liebe auf diesem Blog erschlagen werdet gibt es heute mal einen Anti-CFF. Morgen liebe ich dann weiter ganz viel Kram :3