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Eine Sammlung von Vorsätzen: Wie sieht es nach dem ersten Quartal aus? [SaSo]

Okay, das Quartal ist noch nicht ganz um, aber auf die vier Tage kommt es ja nicht unbedingt an. Anfang des Jahres habe ich mir einiges vorgenommen und ich wollte einfach mal einen Artikel über den Zwischenstand schreiben.

Meine Vorsätze für 2016: Mehr Zeichnen, mehr Lesen, Tanzen, Schreiben und Reisen.

Mehr Zeichnen

Los geht es natürlich mit dem Vorsatz für den ich bisher gar nichts getan habe. Eigentlich wollte ich mindestens eine Zeichenchalleng dieses Jahr machen. Bisher habe ich noch gar nichts gemacht, auch wenn ich bisher zumindest ein paar Ideen habe. Vielleicht mach ich einige Tage am Stück jeden Tag einen Minicomic oder zeichne Dinge nach, die ich früher einmal gezeichnet habe. Ich hätte auch Lust so eine Art „Helden der Kindheit“-Fanart-Projekt zu starten.

Mehr Lesen

Oh ja, nachdem ich im letzten Jahr kaum Zeit zum Lesen gefunden habe, oder sie mir vielleicht auch einfach zu selten genommen habe, habe ich dieses Jahr mir vorgenommen mindestens zwölf Bücher zu lesen. Wir sind in der zwölften Kalenderwoche und ich hab bereits zehn Bücher geschafft und ein elftes fast beendet.

Mehr Tanzen

Wie ich es mir vorgenommen habe, habe ich mit einem Ballette-Kurs angefangen. Da der Kurs im Februar angefangen hat, sehe ich immer noch aus wie ein Elefant, der durch den Raum torkelt, aber es wird langsam besser!

Mehr Schreiben

Früher habe ich sehr viel geschrieben. Ich hab sogar mehr oder weniger zwei Bücher geschrieben, die ich in Foren veröffentlicht habe. Vor ein paar Jahren habe ich dann aufgehört und quasi gar nichts mehr geschrieben. Dass lag nicht etwa daran, dass ich keine Ideen gehabt hätte, aber sobald ich mich hingesetzt habe, um zu schreiben, ist mir einfach nichts eingefallen oder ich habe wirre Dialoge geschrieben, die nirgendwo hinführten. Diese Aufgabe ist also die deutlich schwierigste für mich, denn ich muss gegen meine eigene Schreibblockade anschreiben.

Tatsächlich funktioniert das gerade sehr viel besser als erwartet. Ich habe Angefangen einen Roman zu schreiben dessen Idee mir schon länger im Gehirn rumschwirrt, die ich aber einfach nicht auf Papier bringen konnte. Bisher habe ich circa 2/3 der Rohfassung fertig!

Mehr Reisen

Oder konkreter: Nach Skandinavien reisen. Ich möchte ja schon ewig nach Schweden oder Island. Bisher haben wir noch keine Konkrete Reise geplant, waren dafür aber schon fünf Tage in Rom.

Wie sieht es mit euren Vorsätzen aus? Macht ihr so viel Sport, wie ihr es euch vorgenommen habt?

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Ausflugsziele für Osaka – Abenteuer Japan Teil 7

Osaka ist nicht nur die drittgrößte Stadt Japans, sondern prägt eine ganze Region. Diese sehr moderne Stadt könnte beinahe als das Las Vegas Japans bezeichnet werden, denn dort findet man ganze Viertel, die dem Glücksspiel gewidmet sind. Doch auch wer auf der Jagd nach Sehenswürdigkeiten und Angeboten ist, ist hier richtig.

Ein Reisetage nach Japan und zurück

Mit 2,6 Millionen Einwohnern ist Osaka deutlich kleiner als die Metropolenregion Tokyo-Yokohama (17,5 Millionen). Von der Größe her liegt sie also eher irgendwo zwischen Hamburg und Berlin. Die kleine Größe sorgt dafür, dass man diese Großstadt auch gut in einem Tag bereisen kann. Diese Orte sollten dabei auf eurer Liste stehen:

10 spannende Orte, die man in Osaka besuchen sollte

Dotonbori

Das Jugenviertel Osakas. Hier findet man hippe Shops, Cafés und Restaurants. Unter jungen Japanern ist es beliebt Fotos mit dem Glica-Männchen – einem Maskotchen auf einer riesigen Werbetafel – zu machen.

Umeda Sky Building

Vom Umeda Sky Building aus kann man Osaka von oben betrachten. Der atemberaubende Ausblick kostet knapp 700 Yen.

Freiluftmuseum

Wer mehr über die Geschichte Japans erfahren möchte, der sollte dem Freiluftmuseum – „Old Japanese Farm Houses Museum“ – einen Besuch abstatten. Hier wurden einige traditionelle Gebäude nachgebaut, in die man teilweise sogar reingehen kann um zu sehen, wie Japan früher lebten.

The Instant Ramen Museum

Und wenn man sich schon mit der Geschichte Japans beschäftigt, dann gibt es eine prägende Entwicklung, die man genauer untersuchen sollte: Die Instant Ramen. In Deutschland kennt man vor allem die Yum Yum-Nudeln, welche innerhalb von nur drei Minuten fertig sind. Wer mehr über die Entstehung dieser Fertignudeln erfahren möchte ist hier goldrichtig.

Osaka Schloss

Kultureller wird es beim Schloss von Osaka. Dies ist zwar – leider – ein Nachbau, da das Original zerstört wurde, nichts desto trotz ist es ein beeindruckende Bau im Herzen der Stadt.

Hōzen-ji Temple

Osaka ist nicht unbedingt für seine Tempel bekannt. Ein sehr schöner Tempel, den man jedoch trotz allem in Osaka finden kann, ist Hozen-ji mit seiner von Wasser umgebenen Fudo myoo Statur.

Tenjinbashi suji shotengai

Wofür man eigentlich nach Osaka kommt, ist das Einkaufen. Tenjinbashi suji shotengai ist die längste Einkaufsstraße Japans. Hier findet man wirklich alles, was das Herz begehrt.

CHIBO

Kulturell gesehen gehört zu Osaka nicht nur sein altes Schloss und das Glückspiel, sondern auch Okinomiyaki. Besonders viele Sorten dieser Art von Omlett findet man bei CHIBO.

Aquarium

Das Aquarium von Osaka gehört zu einem der beeindruckendsten der Welt. Leider hat es daher auch seinen Preis.

Pokemon Center Osaka

Und wer nicht nur auf kulturelle Entdeckungen aus ist, der sollte das Pokémon Center in Osaka besuchen und dort allerhand Pokémon-Merchandising kaufen.

Wie immer findet ihr meine vollständige Liste von Ausflugszielen für Osaka auf meiner Google Maps Karte (wenn euch die Karte unten nicht eingeblendet wird erreicht ihr sie über diesen Link):

Zusätzliche Reiseführer und Internetseiten findet ihr unten in den Fußnoten. ;D


Insgesamt komm ich somit für den ersten Teil der Reiseplanung auf folgende Ausgaben:
816€ Flug & Versicherung, JR-Pass
618,5€ Unterkünfte
Insgesamt: 1434,5€

Alle nützlichen Links auf einen Blick:

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Ausflugsziele für Tokyo – Abenteuer Japan Teil 4

Hat man erst einmal den Flug und die Unterkünfte für eine Reise nach Japan gebucht, so haben viele – oder vielleicht sogar die Meisten – den Großteil ihrer Reiseplanungen geschafft. Ich gehöre nicht zu dieser Gruppe. Für mich beginnt die Planungsphase dann erst richtig. Ich liebe es Orte rauszusuchen, die man besuchen kann, Restaurant-Tipps zu sammeln und im Internet nach Geheimtipps zu stöbern. Damit ihr vielleicht nicht ganz so lange recherchieren müsst, wie ich, stelle ich euch heute die Dinge vor, die ich mir in Tokyo angucken möchte.

Ein Reisetage nach Japan und zurück

Da ich Bücher liebe und sie für die Recherche immer sehr praktisch finde, bin ich zunächst in die Bibliothek gegangen und habe mir einen Haufen Reiseführer ausgeliehen, von denen sich einige als nützlich, die meisten jedoch eher als uninteressant rausstellten. Scheinbar sind die meisten Reiseführerschreiber reich und/ oder langweilig. Viele Tipps beinhalten die fünf Dinge in Tokyo, die einem vielleicht auch spontan selber einfallen würden: Der Kaiserpalast, diverse Schreine, der Tokyo Tower, die riesige Kreuzung in Shibuya und Hanami. Hinzu kommen Tipps für furchtbar überteuerte Restaurants und absurde Vorschläge wie: „Nehmen sie am besten das Taxi um gemütlich von A nach B zu kommen.“ An dieser Stelle lege ich Reiseführer gerne weg, weil man eh keine praktischen Tipps mehr erwarten kann. Leider.

Wirklich hilfreich fand ich im Endeffekt diese vier Reiseführer:

Nützliche Reiseführer und Internetseiten für Tokyo

Die beiden Japanreiseführer sind sehr praktisch um einen Überblick über das Land, die einzelnen Städte und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu gewinnen. Wenn ihr einen der beiden kaufen wollt, kann ich euch den von National Geographic wirklich ans Herz legen. Er ist sehr übersichtlich und beinhaltet alle wichtigen Regionen. Was ihr in keinem der beiden Reiseführer finden werdet, sind günstige Unterkünfte oder Restaurants. Aber, wie gesagt, für einen ersten Überblick sind sie sehr praktisch.

Absolut begeistert bin ich von den Lonely Planet Reiseführern, die wirklich etwas für jeden beinhalten. Der Encounter-Führer ist im Endeffekt eine Zusammenfassung des ’normalen‘ Tokyo-Reiseführers. Er eignet sich gut um ihn auf seiner Tokyoreise in der Tasche zu haben. Wer im Vorfeld einen wirklich guten und gründlichen Überblick über Tokyo erhalten will und darüber hinaus Tipps für günstige Restaurants erhalten möchte, der sollte definitiv Tokyo von Lonely Planet kaufen.

Wer keine Lust auf Bücher hat, der findet natürlich auch sehr, sehr viele nützliche Tipps, Reiseführer und Übersichten im Internet. Diese Seiten kann ich euch zur Recherche wärmstens empfehlen:

Japanlover ist eine Seite von drei Mädels, die die coolsten und angesagtesten Orte in Japan vorstellen und teilweise auch kleine Sammlungen von Sehenswürdigkeiten zusammenstellen. Dazu gehören zum Beispiel 10 Things To Do When in Harajuku! und 10 Things To Do When in Shibuya, Tokyo!.

Lonely Planet bietet, wie schon die Reiseführer, eine gute Auswahl an diversen coolen Orten, bei denen wirklich jeder fündig wird. Egal ob man sich für Tempel interessiert und Abends in Jazz-Clubs gehen möchte oder den ganzen Tag shoppen möchte. Außerdem sind die einzelnen Tipps immer nach Budget geordnet, was immer hilfreich ist.

Auf Pinterest könnt ihr wild nach Tokyo suchen und werdet hunderte von verschiedenen Reiseführern und „Diese Dinge solltet ihr euch in Tokyo angucken“-Listen finden. Probiert einfach verschiedene Suchbegriffe aus.

Und dahin geht’s in Tokyo

Im Endeffekt wollen mein Freund und ich uns viele crazy Dinge angucken, Japankram shoppen und gleichzeitig etwas von der klassischen Kultur mitbekommen. Unser Plan ist es daher jeden Tag einen anderen Stadtteil zu bereisen und dort uns Tempel, Schreine und Shopping Zentren anzugucken. Außerdem stehen ein paar Museen auf dem Plan. Alles in allem sieht unsere potenzielle Ausflugskarte damit sehr voll aus:

Werden wir diese Orte alle besuchen? Vermutlich nicht. Wir haben erst einmal sehr viele Orte zusammengetragen, aber ob wir wirklich Lust haben 10 verschiedene Schreine und Tempel in Tokyo zu besuchen, bleibt abzuwarten. Grundsätzlich haben wir lieber zu viele als zu wenige Auswahlmöglichkeiten.

Die Karte ist geordnet nach Sehenswürdigkeiten (rot), Essen, Bars & Cafés (grün) und Einkaufsmöglichkeiten (blau). Viele der grünen Punkte sind optional. Von den roten Punkten werden wir vermutlich fast alle besuchen. Bei den blauen Punkten sind wir noch etwas unentschlossen.

Diese Orte werden wir vermutlich zu 100% besuchen:

  • Mega Pokèmon Center
  • Ghibli Museum
  • Meiji Schrein
  • Tokyo Tower
  • Schloss Edo
  • Tokyu Hands Shop
  • Das Rathaus von Shinjuku
  • Shinjuku Gyoen Park
  • Yellow Submarine Shop
  • Mandarake Shoppingcenter
  • Don Quijote Shop
  • Shibuya Kreuzung
  • Cat Street
  • What the Dickens! Pub
  • Hachikô Statur
  • Parco Shop
  • Loft Shop
  • Takeshita Straße
  • Laforet Shop
  • Kiddyland Shop
  • Hanazono Schrein
  • Yadobashi Camera
  • Kanda Myojin Schrein
  • Korea Town
  • Alice Fantasy Restaurant
  • Akihabara Gachapon Kaikan

Die Liste ist immer noch ganz schön lang und beinhaltet vor allem sehr viele riesige Läden in Shinjuku, Shibuya und Harajuku. Außerdem ein paar traditionelle Wahrzeichen Tokyos, das Ghibli und das Filmmuseum und Dinge wie Korea Town, einem japanischen Viertel, indem sehr viele Koreaner leben. Ich freue mich auch darauf die Massen an der Kreuzung in Shibuya zu beobachten und die Cat Street, auf der viele verrückte Geschäfte und noch verrücktere Einkäufer unterwegs sind, zu besuchen.

Alle Orte könnt ihr gesammelt auf meiner Google Maps Karte angucken oder sie als praktisches PDF herunterladen – auch wenn die Karte dann natürlich nicht so mega detailliert ist.


Insgesamt komm ich somit für den ersten Teil der Reiseplanung auf folgende Ausgaben:
816€ Flug & Versicherung, JR-Pass
618,5€ Unterkünfte
Insgesamt: 1434,5€

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Ein Unterkunft finden – Abenteuer Japan Teil 3

Nach Japan zu reisen ist nicht preiswert und das liegt nicht unbedingt nur an dem teuren Flug, sondern vor allem an den teuren Unterkünften. Ein Blick in die gängigen Hotelportale macht dies deutlich. Knapp 50€ pro Nacht tauchen gar nicht mal so selten auf. Alles daneben sind häufig Unterkünfte, die weit außerhalb liegen oder Kapselhotels sind. Was also tun, wenn man auch in der Innenstadt von Tokyo eine günstige Unterkunft haben möchte?

Ein Reisetage nach Japan und zurück

Klar, es gibt sie, die preiswerten Hotels in Tokyo. Man hat die Gerüchte schon häufig im Internet gehört. In Foren wie Embjapan hört man immer wieder davon. Menschen haben es angeblich geschafft nur 1200€ für den Flug und die Unterkunft für zwei bis drei Wochen in Japan zu bezahlen.

Ich begebe mich also auf die Suche und tatsächlich finde ich über booking.com finde ich tatsächlich ein paar Unterkünfte. Zwei Tage später sind alle meine Favoriten für die Zeitspanne, in der ich gesucht habe, ausgebucht. Übrig sind nur noch Raucherzimmer. Es stimmt also doch, dass die Zimmer im April sehr, sehr schnell weg sind, da nicht nur Ausländer, sondern auch viele Japaner für die Kirschblüte nach Tokyo eilen.

Nichtsdestotrotz finde ich ein sehr gemütlich aussehendes Hotel, welches zwar etwas weiter südöstlich liegt, als ich es gerne hätte, was aber zumindest durch seine Bewertungen überzeugt. Und seien wir mal ehrlich: Wie oft fährt man schon am Tag vom Hotel in die Stadt und zurück?

nun hab ich also ein Hotel für eine Woche gefunden. Es fehlt noch eine Unterkunft für eine weiter Woche in Tokyo und eine Woche Kyoto. Die Suche geht also weiter und endet nach fünf Stunden damit, dass ich vollkommen entnervt vor meinem Computer sitze. Es muss eine Alternative her.

Eine Unterkunft über Airbnb finden

Airbnb als Alternative zum Hotel.

Screenshot: Airbnb

Und die entpuppt sich schnell als die Couch Surfing Plattform Airbnb. Und siehe da, es gibt wirklich günstige, schöne, saubere und vor allem zentrale Unterkünfte in Tokyo und Kyoto. Oft werden einzelne Zimmer vermietet, manchmal sogar ganze Wohnungen.

Hier muss ich aber schnell feststellen, dass viele Zimmer zwar auf den ersten Blick sehr großartig wirken, man aber unbedingt das Kleingedruckte lesen muss. Teilweise muss man zu bestimmten Zeiten wieder da sein oder wird zu anderen Zeiten aus seinem gemieteten Zimmer verbannt.

In Toyko gibt es tatsächlich auch preiswerte Zimmer.

Screenshot: Airbnb

Dennoch finde ich zwei sehr hübsche und vor allem recht unterschiedliche Zimmer. Das eine ist eine moderne Wohnung in Asakusa (Tokyo). Das andere ein traditionelles Häuschen in Kyoto. In beiden Fällen haben die „Vermieter“ sehr gute Bewertungen. Die Zimmer sehen gemütlich aus und die Lage ist beide Male sehr gut.

Der Gastgeber in Tokyo wirbt damit gerne den Reiseführer zu spielen und es kann nie schaden einen Einheimischen zu haben, der einem Tipps zur Stadt geben kann. Das Zimmer ist sehr westlich gehalten und das Bett sieht gemütlich aus. Zum Sky Tree sind es zu Fuß nur wenige Meter.

Das Zimmer in Kyoto hat Tatami-Matten, Papierschiebetüren und einen Garten, der direkt an das Gästezimmer grenzt. In der Mitte des Gartens befindet sich eine Art Minibadehaus mit Badewanne. Das Haus erinnert an klischeeige Schulausflüge in Animes oder das Haus der Familie in Ranma 1/2. Mein Touriherz freut sich.

Nun müssen die Gastgeber nur noch der Anfrage zustimmen, denn bei Airbnb sucht man sich seine Mieter selber aus und es wird bei weitem nicht jeder genommen. Zum Glück habe ich Glück und bekomme für beide Unterkünfte eine Zusage.

Nun fehlt also nur noch ein genauer Plan, welche Orte angeguckt werden sollen. Für einen Moment atme ich auf. Dann sehe ich den riesigen Bücherberg aus Reiseführern, die darauf warten durchgelesen zu werden. Ich habe die Befürchtung, dass die Planungen gerade erst angefangen haben…


Insgesamt komm ich somit für den ersten Teil der Reiseplanung auf folgende Ausgaben:
816€ Flug & Versicherung, JR-Pass
214€ Asakusa, Akihabara, Tokyo Skytree!
175,5€ Kyoto Quiet Sagano room1
229€ APA Hotel Kiba Tokyo
Insgesamt: 1434,5€

Alle nützlichen Links auf einen Blick:

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Dubrovnik als Tourist [SaSo]

Sommer, Sonne, Städteurlaub? Klingt nach einem ziemlichen Widerspruch, lässt sich jedoch in Dubrovnik und der Umgebung rund um diese wunderbare kroatische Stadt gut verbinden. Am heutigen Sammlungssonntag bekommt ihr daher einen paar Dubrovnik-Impressionen.

Dubrovnik

Die Altstadt von Dubrovnik von Außen. Der Weg führt an der Stadtmauer entlang.

Dubrovnik wurde bereits von Römern an der Adria, also gegenüber von Italien, besiedelt und in den darauffolgenden Jahrhunderten immer weiter ausgebaut. Heutzutage besteht die Altstadt aus winzig kleinen Gässchen und steilen Steintreppen, die direkt in den Fels geschlagen wurden. Die verwinkelten Straßen liegen direkt am Meer und werden von einer hohen Stadtmauer umgeben, die früher der Verteidigung und heute dem Tourismus dient.

Lokrum

Gegenüber von Dubrovnik liegt direkt die Insel Lokrum.

Für die Reise entschieden wir uns in de kleinen Ort Mlini unterzukommen, der mit dem öffentlichen Bus nur 15 Minuten von der Altstadt entfernt lag. Das schöne an Mlini ist, dass es etwas preiswerter ist, als die Apartments, die direkt in Dubrovnik liegen. Außerdem ist man in wenigen Minuten am Strand von Srebreno, der zu einem der schönsten kroatischen Strände zählt. Zumindest weisen einen darauf einige Internetseiten hin.

Was kann man in Dubrovnik erleben

Natürlich lädt diese Meeresstadt vor allem zum schwimmen und am Meer herumliegen ein. Egal ob man sich dazu entscheidet an einem der Kies- oder Sandstrände Zeit zu verbringen oder einen der Felsschwimmplätze aufzusuchen. Letztere sind Plattformen, die direkt in den Fels am Meer geschlagen werden und mit Treppen die Liegeplätze mit dem Wasser verbinden. Besonders gemütlich fand ich dies auf längere Zeit nicht unbedingt, jedoch ist es wirklich ein Erlebnis, wenn man direkt an der alten Stadtmauer von Dubrovnik schwimmen gehen kann.

Schwimmen an der Stadtmauer

Über die Felsen geht es runter in Meer.

Die Altstadt von Dubrovnik selbst, bietet einige wunderbare Anlaufstellen. Zum einen lohnt es sich durch die kleinen Gassen zu laufen und die alten Kloster anzuschauen, die unter anderem als Drehort für Game of Thrones verwendet wurden.

Zum anderen kann man Tickets für die alte Stadtmauer kaufen. Diese umringt die Altstadt einmal, so dass man ganz Dubrovnik von oben sehen kann. Der Rundgang ist mit 100 Kuna (ca 15€) etwas teurer, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Stadtmauer-Rundgang

Von der Stadtmauer aus kann man die Dächer von oben sehen.

Sehr touristisch sind auch die Bootstouren, die man unternehmen kann. Wir ließen es uns nicht nehmen, an einer Glass-Bottom-Boat-Tour teilzunehmen, bei der man durch den Rumpf des Schiffes die Unterwasserwelt betrachten konnte.

Bootstour

Bootstour über das blaue Meer

Ein weiterer Touristenmagnet ist die Seilbahn, mit der man auf einen kleinen Berg neben Dubrovnik fahren und sich die Stadt von oben ansehen kann. Die Aussicht ist wirklich fantastisch.

Seilbahn fahren

Mit der Seilbahn kann man auf den Berg neben Dubrovnik fahren.

Wem das Festland irgendwann zu langweilig wird, der kann mit einer Fähre zu einer der angrenzenden Inseln hinüberfahren. Wir haben uns dabei für Lopud entschieden, die zu einer der schönsten Inseln der Umgebung zählt. Hier gibt es flache Sandstrände, sehr warmes klares Wasser und eine wundervolle Vegetation. Damit ist die Insel besonders zum Schwimmen und Wandern geeignet.

Lopud

Die Insel Lopud

Ohnehin eignet sich Kroatien sehr gut zum Wandern. Man sieht eine sonderbare Mischung aus Laubbäumen, Palmen, exotischen Sträuchern und Kakteen. Und natürlich sieht man hierbei, wie auch sonst überall um die Stadt herum, Unmengen von Katzen. Die Steigungen der Wege sind aber oft auch nicht ganz ohne.

Kroatische Katzen

Und wirklich überall sind Katzen

Wer auf verlassene Häuser steht, kann einige der Hotelruinen aus dem Jugoslawienkrieg in Kupari besichtigen. Dort erstreckt sich ein großes Gebiet von verlassenen Hotels und Villen, die entdeckt werden wollen.

Kupari

Der verlassene Ort: die Ruinen in Kupari.

Ruinen in Kupari

In Kupari hat die Natur die Häuser zurückgewonnen.

Alles in allem bietet die Gegend recht viel Abwechslung, so dass für jeden etwas dabei ist. Die Preise liegen meist unter dem Deutschen Durchschnitt, wenn es um Lebensmittel oder Getränke geht. Wenn wir Essen gegangen sind haben wir circa 5-10€ pro Person für eine Speise mit Getränk bezahlt. Besonders teuer in Kroatien war die Sonnenmilch, die circa 10€ gekostet hat. Bringt diese also lieber selber mit. Noch hat Kroatien keinen Euro, so dass ihr an vielen Stellen nur in Kuna bezahlen könnt. Wir haben vor Ort Geld am Automaten abgehoben, da der Umrechnungskurs in Deutschland nicht sonderlich gut war. Je nach Kurs bekommt ihr für einen Euro 6-8 Kuna.

Srebreno

Kiesstrand in Srebreno

Kleiderkreisel

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SaSo: #100happydays – Tag 76-100

Für 100 Tage habe ich nun jeden Tag ein Foto von dem Ding gemacht, was mich glücklich gemacht hat. Das #100happydays-Projekt soll dafür sorgen, dass man sich darüber bewusst wird, dass es immer etwas gibt, was einen mit Freude erfüllt. Selbst im hektischen Alltag und der stressigsten Zeit.

So schön ich die Idee finde und so sehr ich auf Foto-Challenges stehe, so nervend fand ich es auch ständig ein Foto machen zu müssen. Aber das ist wohl das Problem jeder Foto-Challenge. :D

Hier folgen nun die 100 letzten Fotos des Projekts. Die Fotos 1-25, 26-50 und 51-75 habe ich bereits auf dem Blog und bei Instagram gepostet.

happy days

In London habe ich diese wundervolle Zeitumkehrerkette und ein süßes Pünktchenkleid gekauft, meinen hässlichen Kleiderschrank rausgeworfen und stattdessen ein Kallax-Regal und eine Kleiderstange aufgebaut, Hippiechic getragen und Melonensmoothie getrunken.

happy days

Leckere Macarons in meiner Lieblingsbäckerei gekauft, gefüllte Zucchini gemacht, Fußball-WM geguckt und beim Taschensale zu viele Bücher gekauft.

happy days

Riesiges Frühstück gehabt, Sushi selber gemacht, meine Haare helllila gemacht und mir den X-Men days of future past-Comic geholt (sooooo spannend *-*).

happy days

Blaues Eis gegessen und mit dem Tiger rumgehangen, Rummykub im Park gespielt, Melonen-Beeren-Smoothie auf der Arbeit geschenkt bekommen und eine super leckere Ananas gegessen.

happy days

Mein Wohnzimmer in eine riesige Höhle verwandelt, wundervolle Gummistiefel gekauft, meine neuen Gummistiefel zu einem schwarzen Outfit kombiniert und den Kater in eine Ananas verwandelt.

happy days

Die Karte meiner Träume geguckt (sehr, sehr schöner Film), eine Reise nach Dubrovnik/ Kings Landing gebucht, mich im Sale ausgetobt und für ein Outfitfoto rumgepost.

happy days

Und am letzten Tag der #100happydays hat Deutschland die WM gewonnen. Als ob ich das geplant hätte.

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Artikel, die mich begeistert haben [SaSo]

Artikelsammlung

Am heutigen Sammlungssonntag stelle ich euch wieder ein paar Dinge vor, die mich gerade sehr inspirieren:

Schreibtisch Inspiration

Bild: eatdrinkchic.com

Schreibtisch Inspirationen

Wieder einmal ein sehr schön dekorierter Schreibtisch. Dieses mal in einem wunderbaren Vintage-Look von Eat Drink Chic. Ich liebe die vielen kleinen Typografie-Details. Leider sieht mein Schreibtisch wieder ganz schrecklich aus. Irgendwann wird der auch wunderbar umgestaltet und voller Stolz hier präsentiert.

DIY Reagensglasvase

Bild: abeautifulmess.com

Reagenzglasvasen DIY

Wie cool ist diese Vase von A beautiful mess [ABM] bitte? Sehr, sehr wundervoll. Eignet sich sicherlich auch toll als Geschenk. Womit es auch gleich zum nächsten Punkt übergeht:

Alternative Geburtstagskarte

Bild: ohhappyday.com

Die etwas andere Geburtstagskarte

Auf Oh Happy day präsentiert Sally eine tolle alternative für langweilige Grußkarten.

Mocca Mint Frappe

Bild: abeautifulmess.com

Mocca Mint Frappe

Wieder auf ABM zeigen Emma und Elsie wie man dieses sehr leckeren Frappe macht, dass man das ganze Jahr genießen kann. Für einen Hauch von Weihnachten im Sommer.

Ein etwas anderes Hochzeitskleid

Bild: abeautifulmess.com

DIY-Kleid

Dieses Kleider-DIY von ABM liebe ich. Eigentlich ist es ein Hochzeitskleid, aber man könnte es sicherlich in einem dunklen türkis auch wunderbar als Abendkleid verwenden. Wundervoll!

Amsterdam

Bild: nancy-zhang.com

Amsterdam

Zum Schluss gibt es eine Reiseinspiration von Nancy Zhang. Für sie ging es nach Amsterdam, eine der Städte an die ich mein Herz verloren habe. Kaum zurück aus London, fange ich bereits wieder an Reisepläne zu schmieden…