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5 dressing trends seen in London [SaSo]

Ich liebe es, wie sich Mensche in London kleiden. Man sieht die absurdesten Trends, die erst in einigen Jahren eventuell in Deutschland im Mainstream ankommen werden und für die man bis dahin sonderbar angeguckt wird. Ein paar dieser Trends stelle ich euch am heutigen Sammlungssonntag vor.

London Trends 2014
Pictures from: manouvellemode.com / gleefulthings.com / livinginclips.com / outblush.com / theimpression.com

Transparente Gummistiefel

Als Land des Regens sind gute Gummistiefel in London wichtig. Kein wunder also, dass Regenstiefel eine sehr viel höhere Stellung in England haben als in Deutschland, wo sie größtenteils zur Gartenarbeit oder bei Festivals angezogen werden. Mein absoluter Lieblingstrend, was Gummistiefel angeht, sind die transparenten Gummistiefel, die wie Doc Martins aussehen und die es in Camden überall zu kaufen gab. Mein Paar ist gerade auf dem Weg zu mir ;D

Transparente Regenmäntel

Um sowohl beim Regen, als auch der transparenten Kleidung zu bleiben, geht es mit transparenten Regenmänteln weiter. Diese gab es vereinzelt in der Stadt zu sehen. So kann man jederzeit das coole Outfit sehen, was sonst durch Jacken versteckt wird und ist gleichzeitig vor dem Regen geschützt. Leider liebe ich meinen grünen Parker zu sehr um diesem Trend zu folgen, die Idee ist aber großartig.

Haarreifen mit Tieröhrchen

Jaja auch dieser Trend ist nicht wirklich neu: Vor einigen Jahren verbreiteten sich Hasenohren in Paris. Gerade dürfen in Londons Straßen jedoch sämtliche Haarreifen mit Tierohren getragen werden. Ich besitze süße Hasenöhrchen, für die man leider in Köln (oh ja, sogar dort!) komisch auf der Straße angeschaut wird.

Überlange Bleistiftröcke

Bleistiftröcke, die weit über das Knie reichen, kommen langsam in der deutschen Mode an. Wirklich begeistert werden sie jedoch in Deutschland noch nicht wirklich getragen. Ganz anders als in London. Ich persönlich finde diesen Trend etwas unpraktisch, da man in den Röcken nur schreiten kann.

Aufwändige Kleider

Wallende Röcke, weite Röcke, Muster und aufwändige Verzierungen dürfen an Kleidern nicht fehlen. Viele Formen, die man aus den 50ern und 60ern kennt, kommen zurück in die Straßen von London und machen mich damit sehr glücklich. Leider ist auch hier die Frage wie schnell sie nach Deutschland kommen werden.

Was mich bei all diesen Trends wirklich glücklich macht, ist die Möglichkeit sie über Britische Internetseiten schnell nachshopen zu können. Früher bin ich ständig wochenlang auf der Suche nach einer bestimmten Schuhsorte oder einem Petticoat durch die Stadt gezogen. Nun kann man so viele Dinge im Internet entdecken. Danke dafür!

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Yunikorn: „ein rohes, ein rebellisches Einhorn“ [Shop]

Mitten in Köln versteckt sich ein Einhorn. Nicht eines dieser, welche man aus My Little Pony kennt, sondern ein „rohes, ein rebellisches Einhorn“. Eines dieser, die es mit dem roten Stier aufnehmen würden, und die mit ihrer grazilen Art und ihrem Charm selbst einem Prinzen den Kopf verdrehen können.

Das Yunikorn von außen

Ja, so ein Einhorn gibt es seit 2013 im Belgischen Viertel – dem Trendstadtteil Kölns – und es hört auf den Namen Yunikorn. Das Besondere an ihm: Es sitzt in der Limburger Straße und wartet darauf, dass eine holde Jungfrau vorbeikommt und von ihm verzaubert wird. Denn das Yunikorn ist eines der aufsteigenden Indie-Shops in Köln und seit Kurzem auch im Internet.

In ihm verkaufen Karina und Daniel Mode aus der ganzen Welt. Momentan führen sie in ihrem Laden Kleidung von Designern aus Paris, Australien, London, Barcelona und Ko Phangan. Woher die Kleider und anderen Designerstücke kommen, ist dabei fast schon egal. Alle verbindet, dass sie edgy und cool sind. Eine sportliche Lässigkeit, die auf der Straße, aber auch auf Abendveranstaltungen getragen werden kann.

Elegante Mode im Industriegebäude

„schlicht, roh, industriell“

Eine Ambivalenz, die auch das Ladenlokal aufweist. Eine Wand besteht aus freigelegten Backsteinen, die Karina und Daniel selbst ausgebuddelt haben. Der Boden ist unfertiger Beton und die Kleiderstangen sind grobe Metallstangen, die von der Decke hängen. An ihnen baumeln die pastelligen und schwarzen Kleidungsstücke und vermitteln den Eindruck, als hätte sich ein Einhorn in einem Fabrikgebäude verirrt.

Ganz neu ist das Storekonzept für Yunikorn-Gründerin Karina nicht. Gleich um die Ecke hat sie ihren ersten Laden: Das Chocolina. Seit acht Jahren bietet sie hier märchenhafte Kleider an, in einem Ambiente, welches kaum einen größeren Kontrast zum Yunikorn bilden könnte. Von der Decke hängen Kronleuchter und weiß angesprühte Äste. Überall glitzert und funkelt es und gibt dem Laden damit einen Prinzessinnencharme. „Man merkt direkt, dass hier kein Mann mitgearbeitet hat.“, sagt Karina und kichert: „Das Chocholina ist einfach weiblicher und mädchenhafter.“

Das Chocolina

Das Chocolina im Vergleich: Die Höhle eines Einhorns.

Nicht so wie im Yunikorn, an dem nicht nur ein Mann, sondern Karinas Mann Daniel, mitgearbeitet hat. Der Grafikdesigner bringt in den Laden nicht nur einen anderen Modeansatz ein, sondern erweiterte das Konzept auch um einen Onlineshop.

„Wir wollten von Anfang an einen Shop machen, der auch das Potenzial hat, dass man ihn auch in anderen Städten aufmachen kann und vor allem auch Onlinepotenzial hat. Und das Potenzial hat einfach nicht jeder. Bei dem Chocolina würde das gar nicht gehen.“
Karina

Was als nächstes bei den Beiden ansteht? Karina seufzt: „Wir haben letztes Jahr so viel gemacht. Wir haben das Chocolina umgebaut. Wir haben diesen Laden eröffnet. Wir haben geheiratet und wir sind umgezogen. Und irgendwie sind wir beide dieses Jahr eher so: ‚Lass uns uns auf die Dinge konzentrieren, die wir haben.‘ Wir brauchen jetzt einfach Zeit um einmal einen Schritt zurückzutreten und zu gucken, was man denn vielleicht noch besser machen kann.“
Stark verbesserungswürdig wirkt der süße Laden gerade nicht. Ein bisschen größer könnte er vielleicht noch sein, um noch mehr Kleidern aus der ganzen Welt ein zu Hause bieten zu können. Karina lächelt bedeutungsschwer. Vielleicht zieht das Yunikorn ja bald in einen größeren Laden. Fürs erste wird er jedoch weiter in der Limburger Straße bleiben und dort den Wogen des Meeres und dem Roten Stier ausweichen.

Das Yunikorn vor Ort: Limburger Straße 9, 50672 Köln
Im Internet: yunikorn.de
Und bei Facebook: /yunikornstore (vorsicht, es teilt sich eine Seite mit dem Chocolina)


Karins Tipps für Gründer

arin, die Besitzerin des Yunikorns

Nicht auf den sofortigen Erfolg setzen: „Einplanen, dass es am Anfang vielleicht auch nicht so toll anläuft.“

Keine Angst vor Zahlen haben: „Es genügt bei weitem nicht ideenreich zu sein. Man braucht auch jemanden der mit Zahlen umgehen kann und dem das Freude bereitet.“

Weniger planen: „ Es gibt nie etwas, dass gradlinig funktioniert. Das ist vielleicht auch gar nicht so schlimm – also bei den Zahlen ist das etwas anderes –, aber wenn man nicht alles durchplant, dann entstehen viele andere Dinge. Lasst Platz für spontane Veränderungen.“

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Herbstkleidung im Hochsommer [OuMi]

Jedes Mal, wenn momentan jemand von Sommer redet, zucke ich ein wenig zusammen. „Was, es ist doch schon Oktober!“, denke ich regelmäßig. Der August fing krass heiß an und ging krass kalt zu Ende. Zumindest bedeutet dies, dass ich jetzt schon meine geliebten Strumpfhosen und Overknees auspacken kann.

Weinrotes Kleid mit Overknees

Dieses Mal trage ich ein Kleid von Cyroline, einem meiner Lieblingsshops in Köln, und dazu sowohl eine Strumpfhose und Overknees von H&M (Basics eben). Die Farbe und der Stoff des Kleides sind großartig!

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Round One: Fight! – Kampfoutfit [OuMi]

Kampfoutfit

Ich hatte den größten Kampf meines Lebens und ich habe ihn verloren. Oder man könnte auch einfach sagen, dass ich ein bisschen die Treppe runtergefallen bin und mir dabei den Fuß verstaucht habe (ha, nicht gebrochen, nimm das du Treppe!). Mein Post-Kampfoutfit besteht aus einem T-Shirt von Adidas Neo, einem Rock von Primark, einer Leggins + Kette von H&M und einer schicken Fußbandage.

Ansonsten habe ich gut das Apple Tree Garden Festival überstanden und mich offenbar mit GFX-Kram ausgetobt. Für das Outfitbild von heute habe ich mich grob an diesem Bild von Tuts+ orientiert.

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SaSo: #100happydays – Tag 76-100

Für 100 Tage habe ich nun jeden Tag ein Foto von dem Ding gemacht, was mich glücklich gemacht hat. Das #100happydays-Projekt soll dafür sorgen, dass man sich darüber bewusst wird, dass es immer etwas gibt, was einen mit Freude erfüllt. Selbst im hektischen Alltag und der stressigsten Zeit.

So schön ich die Idee finde und so sehr ich auf Foto-Challenges stehe, so nervend fand ich es auch ständig ein Foto machen zu müssen. Aber das ist wohl das Problem jeder Foto-Challenge. :D

Hier folgen nun die 100 letzten Fotos des Projekts. Die Fotos 1-25, 26-50 und 51-75 habe ich bereits auf dem Blog und bei Instagram gepostet.

happy days

In London habe ich diese wundervolle Zeitumkehrerkette und ein süßes Pünktchenkleid gekauft, meinen hässlichen Kleiderschrank rausgeworfen und stattdessen ein Kallax-Regal und eine Kleiderstange aufgebaut, Hippiechic getragen und Melonensmoothie getrunken.

happy days

Leckere Macarons in meiner Lieblingsbäckerei gekauft, gefüllte Zucchini gemacht, Fußball-WM geguckt und beim Taschensale zu viele Bücher gekauft.

happy days

Riesiges Frühstück gehabt, Sushi selber gemacht, meine Haare helllila gemacht und mir den X-Men days of future past-Comic geholt (sooooo spannend *-*).

happy days

Blaues Eis gegessen und mit dem Tiger rumgehangen, Rummykub im Park gespielt, Melonen-Beeren-Smoothie auf der Arbeit geschenkt bekommen und eine super leckere Ananas gegessen.

happy days

Mein Wohnzimmer in eine riesige Höhle verwandelt, wundervolle Gummistiefel gekauft, meine neuen Gummistiefel zu einem schwarzen Outfit kombiniert und den Kater in eine Ananas verwandelt.

happy days

Die Karte meiner Träume geguckt (sehr, sehr schöner Film), eine Reise nach Dubrovnik/ Kings Landing gebucht, mich im Sale ausgetobt und für ein Outfitfoto rumgepost.

happy days

Und am letzten Tag der #100happydays hat Deutschland die WM gewonnen. Als ob ich das geplant hätte.

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Outfit mit pinken Palmen [OuMi]

H&M Outfit mit Palmen und Rock

Es ist so warm und ich weiß gar nicht so recht was ich anziehen soll. Am liebsten würde ich im Bikini rumlaufen, aber weil das nicht geht habe ich mich für dieses H&M-Outfit mit einem bauchfreien Oberteil und einem etwas höher geschnittenem Rock entscheiden. Ich mag wie harmonisch das Pink der Blumen mit dem Rock zusammenarbeitet.

Morgen geht es auf zum Appletreegarden-Festival und da ich erst Sonntag die Heimreise antreten werde, gibt es für den Rest der Woche keine Artikel auf Wonderland. Ja, ich sollte wirklich mehr Artikel vorbereiten. Ich weiß… -_-

Alternativ könnt ihr dafür bei I know your Game vorbeischauen und dort einige Videospiel-Reviews von mir lesen. In den nächsten Tagen erscheint auch meine Kritik zu One Piece Unlimited World Red für die Wii u, welches – soviel kann ich schon einmal verraten – sehr großartig ist.

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Kleid mit Hut und Action [OuMi]

Huch, wieder ist eine Woche rum. Und was für eine Woche: Deutschland hat die WM gewonnen und der Sommer hat endlich beschlossen warm zu sein. Whao. Für den heutigen Outfitmittwoch habe ich mich mit Photoshopeinstellungen ausgetobt:

Kleid mit Hut

Das Kleid, der Hut und die Leggins stammen von H&M. Die Firma von der Strickjacke fällt mir leider nicht mehr ein. Nicht H&M auf jeden Fall. xD“

Das Regal im Hintergrund ist mein neues wunderbares IKEA-Regal, welches meinen furchtbar hässlichen, riesigen Kleiderschrank ersetzt.

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Bauchfrei [OuMi]

Vielleicht ist es euch noch nicht aufgefallen, aber die 90er sind zurück. Es begann harmlos mit Neon-Accessoires und ein paar süßen Grunge-Kleidungsstücken und nun ist eines dieser fiesen Kleidungsstücke zurück, welches alle paar Jahre wiedererscheint und welches die 90er prägte: das bauchfreie Oberteil oder wie es im englischen heißt, das cropped top.

Häufig finde ich diese Oberteile ganz, ganz schrecklich. Sie werden viel zu oft von Frauen getragen, die – ohne es jetzt irgendwie böse zu meinen – nicht unbedingt der ganzen Welt ihren Bauch präsentieren sollten. Oder noch schlimmer, die es zusätzlich mit viel zu tief geschnittenen Hosen oder Röcken kombinieren und damit irgendwie billig wirken. Jedes Mal, wenn ich in letzter zeit eines dieser Oberteile im Laden gesehen habe, habe ich es böse angestarrt nur um dann schnell weiter zu gehen, bis ich diese wunderbare Möglichkeit fand, die cropped tops in unsere Zeit zu bringen:

Inspirationen für Bauchfreie Oberteile
Bilder: ams-la-la-land und lookbook via Dani Roxanne

Durch einen hochgeschnittenen Rock und ein etwas längeres bauchfreies Top – also nicht nur eines, welches den BH bedeckt – wirkt ein cropped top sofort sehr viel eloquenter und edler. Der komische Lolita-Look verschwindet und damit auch der 90er-Nachgeschmack.

Ich habe versucht den Stil nachzustellen und das ist dabei herausgekommen:

Cropped top and skirt

Das Top stammt von Forever21 und der Rest von H&M. Was denkt ihr: Ein guter Look oder ein schlimmer Rückschritt in die 90er?

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OuMi: Englandoutfit mit Overknees

Natürlich hab ich in der letzten Woche in London auch ein paar Sachen gekauft. Darunter unter anderem dieses sehr süße Kleid, welches ich auf dem Camden Lock Market gefunden habe. Von dort stammt auch die Zeitumkehrerkette (Harry Potter-Fankind xD), die ich auf dem Foto trage:

Polkadot dress with overknees

Die Strumpfhose und die Overknees sind von H&M. So wirklich reicht momentan eine dünne Strumpfhose ja nicht aus :/

Auf meinem Arm habe ich übrigens ein ziemlich kuscheliges I-Ah-Kuscheltier aus dem Disneystore. Der musste einfach mit!


Die verwendete Photoshopaction stammt von Bloody Cross.

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OuMi: Harry Potter und Directions

Harry Potter Outfit

Es ist warm. Zu warm. Ich bin nicht für 33°C geschaffen und schon gar nicht mehrere Tage am Stück. Heute sind die Temperaturen zumindest auf 24°C gesunken, was vollkommen in Ordnung wäre, wenn es nicht bedeuten würde, dass die Temperatur über Nacht um 10°C gefallen ist.

Das Wochenende habe ich quasi am See verbracht – also im Bikini rumgehangen – und für heute habe ich mich in mein Harry Potter Top vom London Lock Market, einen H&M Rock und eine H&M Pünktchenstrumpfhose geworfen.

Und was sind die bunten Flecken? Jaja, und dann wären da noch die Directions-Pöttchen. Weiß ist fast leer – und hat quasi gar nichts bewirkt &ndas; und in rosa ist noch viel zu viel drin. Gerade hätte ich unglaublich gerne Pastellhaare. Nur kann ich mich nicht so recht für eine Farbe entscheiden. Momentan schwanke ich zwischen hellblau mit einem Hauch von Türkis und einem hellen violett:

Was meint ihr?


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