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Instgram, Instgram, Instgram

Es ist wieder einmal Sonntag und damit wieder einmal die Zeit gekommen um die letzten Tage Revue passieren zu lassen. Momentan passiert ständig so viel und gleichzeitig hab ich das Gefühl, dass die Zeit nur ganz gemächlich vergeht.

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Irgendwie ist es plötzlich Herbst geworden und ich hab ganz viele Pattern ausgedruckt.

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Ich hab neuen Glitzernagellack gekauft und Katerboy hat mir das osny Cosmo Pad geschenkt.

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Es wurden die ersten Kekse des Jahres gebacken und Scrabble gespielt.

[Das Keksrezept ist übrigens eine abgewandelte Version von diesem.]

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Ein niedliches Armband wurde gemacht und es gab Bacon und Riesenspiegelei zum Frühstück.

[Armband basierend auf diesem DIY.]

Klingt natürlich Alles nach Entspannung und man merkt es vielleicht dem Blog nicht an, aber ich befinde mich gerade ganz viel in einem sonderbaren Zwischenzustand. Am Freitag hatte ich (vermutlich) meine letzte Univeranstaltung, da ich bald anfangen werde zu Arbeiten. Momentan habe ich Semesterferien, die letzten Semesterarbeiten werden beendet und das Ergebnis meiner Bachelorarbeit sollte bald auf dem Weg zu mir sein. Bald nicht mehr Studentin zu sein und in die große-weite-Welt aufzubrechen fühlt sich immer noch sehr sonderbar an, aber das Leben entwickelt sich eben weiter. Die drei Jahre des Studiums sind so schnell umgegangen, dass ich noch gar nicht fassen kann, dass es schon vorbei sein soll. Naja, zumindest habe ich nun fast den ganzen September frei und das ist doch auch Mal fantastisch :3

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Style Inspirationen

Das Internet bietet wirklich sehr viele Inspirationsquellen für mögliche Kleidungsstille. Gerade Blogs, tumblr und pinterest zeigen so viele Bilder, dass man sich gar nicht wirklich entscheiden kann, was man als erstes tragen möchte. Und damit es auch für euch ein bisschen schwieriger wird zeige ich euch heute ein paar meiner Inspirationsquellen.

Kleidungsinspirationen

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Bilder von: Discosweets Accessoires, Tick Tock Vintage, I love lowie, Shopbop und Aatlantic Pacific

Haarinspirationen

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Bilder von: Annika Backstrom, Tabitha Emma, pinterest, candypow, imgfave und noch einmal imgfave

Leider, leider ist mir klar, dass fast gar keine der Haarfarben auch nur ein wenig gut bei mir aussehen würde. Außer dem hellen Blond oder vielleicht noch das sehr helle Blau. Alles andere lässt mich so furchtbar blass aussehen -_-


Mehr findet ihr auf meinem pinterest Board „My style„.

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Herbst <3

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Ich muss ja zugeben – obwohl viele Menschen es nicht verstehen -, dass ich den Herbst mehr als alles andere liebe. Das raschelnde Laub, die letzten warmen Sonnenstrahlen, sanfter Regen und dieser wundervolle Geruch. Herbstzeit bedeutet auch, dass das Leben etwas ruhiger wird, es mehr Nachmittage gibt, an denen man in eine Decke eingewickelt herumsitzen, Kekse essen und warmen Kakao trinken kann. Und die neuen Herbstkollektionen erscheinen endlich in den Läden. Neben wirklich bezaubernden Strumpfhosen-Rock-Kombis gibt es viele kleine Dinge, die ich unbedingt haben möchte. Dazu gehören zum Beispiel diese:

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1) Diese wirklich bezaubernden Regenstiefel von H&M
2) Wundervolle Herzchen- und Pünktchenstrumpfhosen von H&M
3) Sehr süßer Glitzerrock von H&M
4) Kirschblütenkleid von Review

Bisher konnte ich mir es nicht nehmen lassen mich mit dicken Strumpfhosen/ Socken und diesem Blazer einzudecken:

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5) Schwarze und graue Strumpfhose von H&M (Zweierpack)
6) Hellbraune und noch-hell-braunere Strumpfhosen von H&M (Zweierpack)
7) Overknees und Strickkniestrümpfe von H&M (Zweierpack)
8) Blazer von Pimkie (Ohne Schulterpolster, ha!)

Ich hab mir auch noch einen sehr süßen pfirsichfarbenen Wickelschal bei Vero Moda geholt, aber leider hab ich von ihm kein Bild auf der Internetseite gefunden. Schade! Mal sehen ob ich mir noch etwas von Teil 1-4 hol. Die größten Chancen hat der Glitzerrock…

All clothing pictures by hm.com/ pimkie.de// review

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Food porn

Okay, es gibt bestimmt einen besseren Namen für diese Kategorie, aber dieser trifft die Kategorie schon ganz gut auf den Kopf. Es geht um wirklich großartig, beeindruckendes Essen. Es sieht nicht nur genial aus, sondern schmeckt auch noch so! Hier sind meine Internetfundstücke:

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Star Wars Torte von craftsy.com

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Pandabrot von dasmaedelvomland.blogspot.de

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Ich weiß nicht genau was es ist, aber ich möchte es essen. (von bakeryavenue.com)

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Schokobrezel mit Regenbogenstreuseln von sugarcooking.blogspot.de

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Luftballon-Torte von thecakethatateparis.com

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Cupcake im Eishörnchen von bakeryavenue.com

Na, Hunger bekommen?

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Gamescom 2012: Tag 2

Dieses Jahr war ich tatsächlich nur Donnerstag und Samstag auf der Gamescom, aber bei der abartigen Hitze ging nicht viel mehr. Der Samstag war – wie erwartet – super überfüllt. Man hatte an allen Ständen mit Wartezeiten von mindestens zwei Stunden zu rechnen und alleine für das hereinkommen haben wir über eine halbe Stunde gebraucht. Auch dieses Mal war ich zunächst mit Katerboy unterwegs. Dazu kamen mein Souli, mein Bruder und zwei seiner Freunde. Und wie immer hat sich die Gruppe nach und nach aufgelöst (eine kurze Zeit habe ich sogar alleine die Messe unsicher gemacht). Gegen Ende war ich dann wieder mit dem Pietsmiet-Trupp unterwegs, aber dazu später mehr.

Der Samstag wurde vor allem dazu genutzt um die Stände abzuklappern, an denen wir vorher noch nicht waren oder noch einmal einen genauen Blick auf die zu werfen, an denen wir nur kurz waren.

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Direkt am Anfang hab ich dieses sehr geniale League of Legends Cosplay gesehen (Minion + Lulu)

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Im Vergleich das Original.
Picture by riot.

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Danach ging es weiter zur Halle mit den umgebauten PC-Towern. Sehr süß dieser Wall-E-Rechner :3

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Dishonered hätte ich gerne ausprobiert, aber wie immer war die Schlange zu lang…

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Der Gree-Stand hat sehr süße Smartphone- und Tab-Spiele vorgestellt.

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In der Retroausstellung habe ich diese kleinen Schätze gefunden.

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Nach längerem Herumlaufen wurde es Zeit für eine Runde Lasertech! Mein Team mit Katerboy und Souli hat sogar gewonnen. Hatte irgendwie zum Schluss 30/35 Lebenspunkten o_O Das Spiel kann ich sehr, sehr empfehlen!

Nach dem Match haben sich unsere Wege dann getrennt. Ich war kurz alleine unterwegs, Katerboy musste zu den Pietsmiet-Leuten und die anderen drei wollten noch eigene Dinge entdecken. Daher ging es für mich zurück zum Sony-Stand.

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Auf dem Weg dahin habe ich dieses wunderbare Totoro-Cosplay entdeckt.

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Auch hier wieder der Vergleich mit dem Original.
Picture by Ghibli.

Am Sony-Stand habe ich noch einmal Little Big Planet für die Vita getestet und es – nach spielen des Tutorials – für gut besser befunden. Ich finde die PS3 Version mit ihren vielen Details immer noch sehr viel schöner. Leider kann die Vita-Variante mit ihrem kleineren Display dies gar nicht leisten.

Daneben habe ich das Wonderbook getestet, welches mich sehr, sehr fasziniert hat. Das Wonderbook ist dabei ein Pappbuch, welches vor die Movekamera gelegt wird. Durch Zeichen auf den Seiten erkennt die Kamera die einzelnen Seiten und wandelt sie auf dem Fernseher in beschriebene Seiten um, mit welchen der Spieler mit Hilfe des Move-Kontrollers interagieren kann. Die vorgestellte Variante war das Buch der Zaubersprüche aus Harry Potter. Mit Hilfe des Buches konnte man dort neue Zaubersprüche lernen und muss sie dann – im Verlauf des Spiels – anwenden. Leider ging die Demo nur auf drei Zaubersprüche ein. Eine wirkliche Handlung wurde dabei nicht gezeigt. Ich fand die Idee im Endeffekt sehr süß und war auch leicht fasziniert, als man eine Seite umblätterte und sich die Seiten auf dem Fernseher änderten. Dennoch war alles noch ein wenig holperig und wirklich gepackt hat mich diese Art von Spiel nicht.

Dafür jedoch Sound Shapes. Dieses sehr wundervolle Spiel ist eine Art Jump’n’Run, bei dem man eine spiegeleiartige Figur durch diverse Welten steuert. Dabei müssen Noten eingesammelt werden, welche nach und nach die Hintergrundmelodie des Levels bilden. Dabei besteht das Spiel aus sehr süßen Zeichnungen und wirklich wunderbarer Musik.

Von Sony aus drehte ich dann noch ein paar Runden durch die Hallen um mich dann mit dem Pietsmiet-Trupp wieder zu treffen. Während wir schon am Donnerstag dank Fanaufläufen kaum vorangekommen sind, war es dieses Mal noch schlimmer. Für den Weg nach draußen haben wir knapp zwei Stunden gebraucht. Ein neuer Rekord?

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Am Ausgang gab es dann noch eine kostenlose und vor allem eiskalte Cola. Genau das Richtige bei dem Wetter.

Fazit und Ausbeute

Ich fand die Messe dieses Jahr wieder sehr gut. Trotz der langen Wartezeiten konnte man an vielen Ständen recht schnell diverse Spiele testen. Die Sony-Mitarbeiter waren freundlich und kompetent. Die Wii-U konnte am Ubisoftstand begutachtet werden und es gab viele kleine Überraschungsspiele zu entdecken. Das Fehlen von Nintendo war wirklich merkwürdig. Viel merkwürdiger war jedoch, dass der Blizzard-Stand ständig ausgestorben wirkte – vor allem im Vergleich zu den Vorjahren – und das trotz Starcraft II und World of Warcraft Erweiterung. Diabolo wurde freundlicher Weise ignoriert. EA schien beinah eine halbe Halle für sich zu beanspruchen (baaah Sim City konnte ich dort trotzdem nicht anspielen). Viele der großen Spiel wurden angekündigt und es scheint so, dass Tomb Raider großartig wird – zumindest wenn man Katerboy glauben darf. Was sich Square Enix bei der Final Fantasy VII Version für den PC gedacht hat, verstehen wahrscheinlich auch nur die Entwickler. Das Spiel sieht aus wie in einen Emulator geworfen. Keine Überarbeitung und vor allem keine Verbesserung. Also dafür möchte ich wirklich kein Geld ausgeben.
Nächstes Jahr werde ich dann wieder gehen. Hoffentlich kommt dann auch wieder Nintendo…

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Leauge of Legends Zyra-Flasch

Bei der Ausbeute habe ich eher auf Qualität, als auf Quantität geachtet. Muss ja auch nicht jeden Mist mitnehmen, um ihn zu Hause wegzuwerfen… Neben der Flasche gab es noch ein Playstation-Schlüsselband, Button, Gutscheine, vier Steamkeys, eine Playstation Plus-Probemitgliedschaft und zwei Leauge of Legends-Skins.

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Gekauft habe ich mir auf der Messe diese wunderschöne Dose.

Zu Hause habe ich dann noch Sound Shapes geholt. Dank Playstation Plus für nur 10 Euro. Nun warte ich noch auf die Wii-U und damit verbundenen Spiele, einige Gree-Spiele und Ni no Kuni.

Und solltet ihr euch jetzt, am Ende des Artikels, fragen, warum er nicht schon gestern erschienen ist, muss ich leider zugeben, dass ich gestern Abend leider gar keine Zeit hatte. Nach 10 Stunden auf der Messe ging es mit ein paar Pietsmietlern (darunter natürlich Katerboy xD) zum Bowlen mit anschließendem herumhängen in der Bar der Bowlingbahn. Bin leider auch immer noch recht müde und die schlimme Hitze macht dies nicht besser…

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Old people, young style

Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn man diese Menschen in der Bahn oder auf der Straße sieht: schlabbriges Top, Jeans-Hotpants, schwarze Nylonstrumpfhose, 0815-H&M-Halbschuhe und zerstrubbelte, meist blondierte Haare. Man sieht sie von hinten, bewundert ihren Stil und dann drehen sie sich um und man blickt in das Gesicht einer 50-60jährigen Frau. Einerseits bewundere ich diese Menschen dafür, dass sie in ihrem Alter noch eine durchaus gute Figur haben, andererseits verwirrt es mich so dermaßen, dass sie es nicht schaffen ihrem Alter „angemessen“ angezogen zu sein.

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Kleidung von hm.com/dressingroom

Blickt man knapp 10-20 Jahre zurück, so sahen die richtig, richtig Erwachsenen aus, wie… nun ja Erwachsene. Die Kleidung hob sich von der der Jugend ab, sah edler und teilweise Eleganter aus. Etwas, was sich auch heute noch finden lässt, dennoch nicht immer anzutreffen ist. Viele Frauen über 40 wollen nicht alt werden und während J-Lo, die auf den Tourplakaten von 2012 beinah jünger aussieht als auf ihrem ersten Album, und Co. es vormachen, scheint der „Trend“ auch langsam deutsche Großstädte zu überfluten.

Natürlich darf jeder Mensch tragen, was er möchte, dennoch wirkt es äußert seltsam wenn Mutter und Tochter nebeneinanderstehen und das beinahe identische H&M-Outfit tragen. Auch wenn man mit 50+ noch so durchtrainiert aussieht, die gemusterte Leggins der Tochter und das hippe Bandt-shirt sehen an jenen Frauen einfach verkehrt aus.

Und während die Alten versuchen ewig jung zu bleiben und den Stil der Jugend aufgreifen wollen – oder in vielen Fällen das, was Pimkie und Co als den neuesten Trend verkaufen – scheinen immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gerade den Spieß umdrehen zu wollen. Immer mehr Teenager laufen in Kleidung umher, die beinahe schon businessmäßig wirkt. Blazer, Ledertaschen und Kleider, die bis obenhin zugeschnitten sind, bilden einen Contratrend zum üblichen „frischen Stil“. Einige Studenten sehen dabei älter aus, als ihr Eltern.

Eine merkwürdige Verkehrung der Mode geht vor sich. Und während die Jugend möglichst Erwachsen wirken möchte, ist es die Elterngeneration, die plötzlich in Pseudo-Punk und Festivalkleidung den Alltag bestreitet. Der Höhepunkt dieses Verhaltens findet sich bei den 60jährigen Frauen, die mit lila oder blauen Haaren umherlaufen.

Immer wenn ich so etwas sehe hoffe ich, dass ich ein bisschen in Würde altern werde und dass ich, wenn ich selber in de Alter bin, mir nicht die Kleidung meiner Tochter leihe, die dann hoffentlich in Kleidung für Jugendliche herumlaufen wird, um mich jünger zu fühlen.

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Neue Kategorie: Soulis und Chochis Anime Diskussion

Schon längere Zeit überlege ich schon, wie ich zum einen sinnvoll einen zweiten Autor mit einbauen kann und wieder mehr über Animeserien und -filme schreiben kann. Kurzerhand hab ich einfach beides kombiniert und heraus kam Soulis und Chochis Anime Diskussion. Etwa jede Woche werden wir gemeinsam über ein bestimmtes Animethema diskutieren und euch so zeigen, dass sich hinter den Serien oft mehr versteckt, als man im ersten Moment zu vermuten scheint. oder wir outen uns einfach als recht starke Nerds, wer weiß…

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Bei unserer ersten Diskussion geht es um den Anime K-On. Dieser handelt von vier High-School-Mädchen, die gemeinsam eine Band gründen und versuchen gemeinsam erfolgreich zu werden. In Japan war er einer der erfolgreichsten Anime aller Zeiten und ist bis heute der meistverkaufte. Aber was macht ihn so besonders?

Souli: Ganz einfach weil es auf megasüß gemacht ist. Dadurch wird bei der männlichen Zuschauerschaft der Beschützerinstinkt geweckt. Frauen finden es einfach nur süß und die Musik ist toll!

Chochi: Stimmt, aber es ist ja nicht nur der „Süßheitsfaktor“, der die Serie genial macht. Hamtaro ist auch süß, aber nicht annähernd so gut wie K-On!

Souli: K-on ist wirklichkeitsbezogen, Hamtaro nicht.

Chochi: Es geht um Hamster, mehr Wirklichkeit findest du in vielen anderen Animeserien auch nicht. ö_ö

Souli: In K-On geht es um Schulalltag, ohne Magie, ohne Fabelwesen usw. Sprechende Hamster sind zwar toll, haben aber nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Außerdem kann man sich in einen Schüler besser hineinversetzen als in einem Hamster. Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist ;P

Chochi: Vielleicht sprechen Hamster ja miteinander…. Aber das war eigentlich gar nicht das, worauf ich hinaus wollte. Lucky Star funktioniert auf einer ähnlichen Schiene: High School Alltag blabla, dennoch ist es eben nicht gleich gut… oder besser gesagt anders. Wäre Lucky Star + Musik in etwa so gut wie K-On?

Souli: Nein, allein schon aus dem Grund weil das Musik Element in die Story integriert ist. Es geht eben nur um Musik.

Chochi: Und um Freundschaft. *Kitschseifenblasen* Aber ja, Musik ist wirklich ein wichtiges Element. Dennoch ist die Serie auch für Nicht-Musiker interessant.

Souli: Weil sie lustig ist, nicht übertrieben wie in Lucky Star, sondern „realistisch“ lustig.

Chochi: Das kann man aber auch über School Rumble oder Toradora! sagen…

Souli: Ich habe bei K-On immer das Gefühl dass das was dort passiert, genauso gut an der Uni sein könnte.

Hm…School Rumble?^^ In School Rumble kommen auch abgedrehte Dinge vor. Aber ja, Toradora fährt auf die gleiche Schiene wie K-On, nur das dort eben das Musik Element fehlt.

Chochi: Oh ja, aber wesentlich ruhiger und realistischer, als in Lucky Star.

Souli: Ja, eben drum finde ich, dass K-On und Toradora mehr Gänsehaut hinterlassen, als Lucky Star oder School Rumble. Lucky Star und School Rumble arbeiten weniger mit Gefühlen als vielmehr mit Slapstic.

Chochi: Okay, wenn es um Gefühle geht kann man sich auch Kimi ni Todoke angucken, welches neben der Außenseitergeschichte auch einen sehr netten Humor enthält. Trotzdem erreicht es nicht das gleiche Level. Das kann doch nicht nur an der Musik liegen, oder?

Souli: Hm, vielleicht auch Zeichenstil, ich bin ein riesiger Fan von seiner Kunst die Umgebung usw. unheimlich realistisch zu gestalten, die Figuren aber selbst im Kontrast zu zeichnen.

Chochi: Aber ja, realistische Hintergründe, Details und eine gute Umsetzung sind in jedem Fall eine wichtige Grundlage für einen Anime. Dennoch finde ich es bemerkenswert, dass die Figuren nicht fehl am Platz wirken, sondern vollkommen in die Umgebung passen.

Souli: Jaa, genau das bewundere ich so. ^^

Chochi: Ich finde, man merkt auch, dass echte Orte als Vorlage verwendet wurden. Wie z.B. die Toyosato Grundschule.

Souli: Von der Grundidee wollen alle Animes die in diese Richtung gehen, so denke ich jedenfalls, eine heile Welt schaffen, wo es kein wirkliches Leid zu geben scheint und Musik harmonisiert nun Mal.

Chochi: Mister Philosophie!
Naja, ich weiß nicht, ob die Serie wirklich so weit gehen möchte…

Souli: Nicht im Bewusstsein des Autors, sondern im Bewusstsein des Genres. Es wird eine Story geschaffen, die uns zum Lachen bringen soll, die uns zeigen will wie schön das Leben sein kann. Man wird aus seiner Realität hinausgerissen, um in eine andere „realistische“ Realität einzutauchen um vielleicht in dieser anderen Realität das zu sehen, was man in seiner Realität verloren zu haben scheint.
Jetzt werde ich ja echt philosophisch. o.o

Chochi: Wobei es beim High-School-Genre, wenn du das meinst, nicht immer so harmonisch vorgeht, wie in K-On. Häufig wird sehr viel Bitternis dargestellt, aus welcher sich die Helden nach und nach befreien um zu erkennen, wie schön das Leben sein kann. Das wirkt in vielen Fällen eher wie eine Ermutigung an Kinder, die sich die Serie angucken, als eine nette Ablenkung (außer man nimmt nun wieder Lucky Star und ähnliche Serien als Beispiel). K-On scheint im Vergleich zu anderen Serien des Genres schon sehr, sehr harmonisch zu sein.

Souli: Genau, Probleme tauchen ja bei K-On quasi gar nicht auf, bis auf den Abschluss und den damit verbunden Abschied zu Asunyan.
Mit Genre meinte ich nicht das High-School-Genre, sondern vielmehr dieses „kawai-knuddel“-Genre, gepaart mit „slice of life“.

Chochi: Obwohl ich mich manchmal frage, ob das nur Fassade ist. Betrachtet man einmal Yuis Haushalt, so kann man ernsthaft annehmen, dass ihr Leben nicht einfach sein dürfte. Ihre Eltern scheinen immer fort zu sein und sie muss mit ihrer kleinen Schwester ganz alleine klar kommen. Oder eher ihre kleine Schwester mit ihr. Dennoch scheinen da ein großer Teil ihres Lebens und die damit verbundenen (möglichen) Probleme einfach ausgeblendet worden zu sein.

Souli: Yop, das finde ich ja so toll beim K-On Film, den ich noch zu Ende gucken muss, denn dort tauchen die Eltern zum ersten Mal auf.
Aber ich denke nicht, dass es eine Fassade ist und es Yui schlecht geht…

Chochi: Bei Lucky Star tauchen die Eltern auch auf….

Souli: Ja, aber Lucky Star funktioniert doch anders als K-On. Soweit waren wir doch schon. ^^

Chochi: Ja, dennoch funktioniert es ähnlich.

Souli: Inwieweit?

Chochi: Handlungstechnisch. Anfangs geht es um eine kleine Gruppe von Mädchen, die ihren Alltag zusammen bewältigen. Je weiter sie in ihrer Schullaufbahn voranschreiten, desto mehr Personen kommen zu der Gruppe hinzu. Die Eltern sind dabei immer mit einbezogen in die Handlung. Auch in anderen High-School Animes kommen die Eltern selbstverständlich vor, während in K-On lediglich ab und zu über sie gesprochen wird. Ansonsten scheinen die Personen alleine klar kommen zu müssen.

Souli: Aber bei School Rumble erfährt man auch nichts von denen.
Was ich übrigens auch eine gute Lösung finde ist, Dinge realistisch zu gestalten, obwohl sie es gar nicht sind.

Chochi: Die Handlung kann auch realistisch sein, wenn sie in einer Parallelwelt mit Elfen und Magie angesiedelt ist, dass ist nicht der Punkt, dennoch finde ich – und darüber haben wir ja eigentlich gesprochen -, dass K-On viele Dinge einfach ausklammert. Immer, wenn es etwas dramatischer werden könnte wird es irgendwie umgangen darüber zu sprechen. Im Endeffekt scheint alles immer schön zu sein. Es gibt keinen Streit, keine Probleme und wenn es einmal doch ein Problem gibt, dann wird es kurzerhand weggesungen.

Souli: Ah, da denke ich interpretierst du zu viel rein, wo werden Dinge denn richtig dramatisch? K-On will gar nicht dramatisch sein.

Chochi: Ich weiß, dennoch fehlt da leider manchmal eine gewisse Tiefe bei den Figuren.

Souli: Hmhmhm. Find ich nicht. Tiefe muss nicht durch Familiensituation geschaffen werden, sondern alleine schon durch den Zusammenhalt der Gruppe. Die Geschichte will erzählen wie fünf Freunde nach und nach erfolgreicher werden, der Rest fließt mit, auch wenn das bisschen gewagt klingt.

Chochi: Klingt es nicht. Es bleibt eine kleine, harmonische Geschichte über Freunde, die gerne zusammen musizieren. Trotzdem lernt man immer nur einen Teil der Figur kennen. Durch Familien- und Hintergrundinformationen könnten die Figuren weiter ausgebaut werden. Das würde der Grundharmonik der Sendung nicht schaden.

Souli: Stimmt, es würde tatsächlich nicht schaden. Deswegen finde ich es ja toll, dass die Eltern im Film vorkommen.

Chochi: Womit wir wieder bei ungefähr der Mitte der Diskussion angekommen wären…
Da du schon einiges über den Film weißt kommt jetzt eine Frage für dich: Findest du es sinnvoll, dass ein Film gemacht wurde (einmal abgesehen davon, dass du als ‚Fan‘ natürlich Interesse daran hast)?

Souli: Auf jeden Fall! Ich habe fast ein halbes Jahr darauf warten müssen, dass der Film dem deutschen Publikum zugänglich gemacht wird. Es macht einfach unheimlich Spaß seine Lieblingsfiguren wieder in Aktion erleben zu dürfen. Aber ja, auch als nicht Fan würde mir das sinnvoll erscheinen. Man wusste halt nicht wie es nach der zweiten Staffel weitergeht.

Chochi: Und der Film setzt nun die Handlung fort?

Souli: Jop, es ist der Übergang zwischen Abschluss und Studium.

Chochi: Was natürlich wieder Lust auf mehr und eine dritte Staffel macht. Auch wenn dazu scheinbar noch nichts feststeht…

Souli: Was? Klar, der Manga geht ja weiter, nur leider hat der Mangaka aufgehört… Die Story an der Uni hatte so viel Potential. Ich verstehe nicht warum er ein so abruptes Ende ausgewählt hat.

Chochi: Im Internet liest man viel darüber, dass eine dritte Staffel nicht geplant ist. Der Film könnte also auch das Ende bilden.

Souli: Das Hauptproblem wird sein dass im Uni Kapitel die Story gesplittet wird. Es wird ständig zwischen Asunyan und den vier Mädels gewechselt.
Ob der Film ein guter Abschluss ist, kann ich noch nicht sagen. Hab ihn bisher nur zu 1/3 gesehen…

Chochi: Okay, also weg vom Film, hin zum Manga. Schon am Anfang fandst du das Element der Musik besonders wichtig für die Serie. Im Manga bekommt man nun jedoch nichts von der Musik wirklich mit. Zudem ist dort die Handlung eher etwas eingeschränkt durch den Four-Step-Comic-Aufbau. Dennoch war auch der Manga erfolgreich. Eine Erklärung dafür?

Souli: Der Manga wurde erfolgreich? Okay, musste ja, sonst wär kein Anime gekommen. Absolut keine Ahnung. Kann mir K-On ohne Musik nicht vorstellen. Es war auch nicht wirklich toll den Manga zu lesen.

Chochi: Der Manga wurde durch den Anime erfolgreich. Nicht umgekehrt. Es ist also doch die Musik, schließlich lassen sich, wie unsere Diskussion gezeigt hat, viele der anderen Elemente in anderen Serien finden. Dennoch ist K-On gerade durch die Verwendung von Musik erfolgreich geworden.
Es ist eben schon bezeichnend für einen Anime, wenn dessen Soundtrack-Singels es beinahe allesamt in die Top-10 der japanischen Charts schaffen.

Souli: Sehr interessant, aber auch zu Recht. ^^

Chochi: Lässt sich also abschließend feststellen, dass K-On ein Anime ist, der über einen sehr guten Humor verfügt, der sich mit dem Realismus der Serie vermischt ohne dabei zu dramatisch oder übertrieben zu wirken. Und sich zusätzlich durch den Themenkomplex ‚Musik‘ von anderen High-School-Animes abhebt.

Souli: Ai, hinzu kommt das trotz Weglassung des genaueren Hintergründe trotzdem Gefühle erzeugt werden, die eine Gänsehaut hervorrufen.

[The pictures, used for the articles header, don’t belong to me!]

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Saftige Beats und tanzender Regen

Nachdem es letztes Jahr mit A-chan und V-chan bereits zum Hurricane-Festival ging, wollten wir dieses Jahr das Juicy Beats ausprobieren. Während das Hurricane ganze drei Tage geht und knapp sechs Bühnen – inklusive Zelt – voller Musik bietet, geht das Juicy Beats gerade einmal einen Tag. Klingt nach nicht viel? Ganz im Gegenteil. Das JB wartet mit sechs Bühnen und 14 Floors auf, welche überall im Dortmunder Westfalenpark aufgebaut werden. Von 12-ca. 22 Uhr spielen dort kunterbunt gemischte Bands. Danach legen überall im Park diverse DJ’s auf, so dass bis in die Morgenstunden gefeiert werden kann. Statt 100 Euro für drei Tage bezahlt man dort dann 30 Euro für einen Tag (oder 15 Euro, wenn man nach 22 Uhr kommen möchte). Ein unglaublicher Vorteil von dieser Art des Festivals ist, dass man am Ende des Tages einfach nach hause ins Bett gehen kann und nicht in einem Zelt die Nacht verbringen muss. Leider ist auch dies der Nachteil des eintägigen Festivals, denn das gleiche Feeling, welches bei drei durchgängigen Tagen mit Musik aufkommt, lässt leider etwas auf sich warten.

Zumindest haben wir vom letzten Jahr gelernt und nachdem wir dort wirklich sehr nass geworden sind, waren wir dieses Mal gut vorbereitet. Feste Schuhe (okay auf dem Hurricane hatten wir alle Gummistiefel), Regenjacken, Regenponcho zum drauf sitzen, kein eigenes Essen (beim Hurricane haben wir fast unsere kompletten Vorräte wieder mitgenommen, da das Festivalgeländeessen dann doch recht verlockend war), viele Schichten Kleidung, ausreichend Geld, Ohrenstöpsel, mehrere Kameras und einen großen Jutebeutel um alles zu verstauen.

Unser Programm sah dann wie folgt aus:

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Ankunft auf dem verregneten Gelände. Keine guten Aussichten…

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Platz am ersten Wellenbrecher der Hauptbühne erkämpft und auf Band Nummer eins gewartet. Steigende Spannung!

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Nosliw, einer DER Reggae-Künstler aus Deutschland? Nach circa der Hälfte waren wir drei so eingelullt, dass wir fliehen mussten. Zeit für Hotdogs, Asianudeln und Mini-Doughnuts

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Prinz Pi mit Orgelbegleitung. Sehr großartig, obwohl ich ihn auf CDs gar nicht ganz so toll finde. Für Stimmung sorgen kann der gute Mann jedoch wirklich sehr gut!

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Das Gelände füllt sich. Die Wolken bleiben.

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Nach Prinz Pi ging es auf zur Himbeerbühne und somit zu Kakkmaddafakka. Nach HipHop also Indie und noch mehr gute Musik mit der recht abgedrehten Band. Endlich zeigte sich auch die Sonne.

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Und dann der große Auftritt, auf den sich vor allem V-chan freute: Casper. Die Menschen waren ausgelassen und gefühlt waren tausende der Zuschauer nur für ihn da. Alles in allem eine wirklich gute Show.

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Zum Abschluss dann I heart Sharks auf der vermutlich am weitesten entferntesten Bühne. Zumindest konnte man hinter dem Publikum sitzen…

Das JB kann ich euch wirklich nur empfehlen. Von Indie bis HipHop finden sich hier ungefähr alle Musikrichtungen vertreten. Da wir zum Schluss wirklich fertig waren sind wir nicht noch für die DJ-Nacht geblieben. Aber auch so wurden wir mehr als nur unterhalten und das ist es schließlich, was zählt!

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ö_ö

Oh ja, es sollte mehr kommen und es kam nichts. War leider dieses mal wirklich nicht meine Schuld, denn irgendwie hat mein Körper einfach beschlossen sich eine fiese Halsentzündung einzufangen, was für mich eine Woche auf dem Sofa mit Fieber eingebracht hat. Pünktlich zum besseren Wetter scheint es mir wieder besser zu gehen. Mal abwarten, was die kommenden Tage bringen. Euch bring ich heute nur dieses Lied von der wundervollen Jennifer Hudson mit:

Zumindest habe ich fast alle Sex and the city Staffeln + ersten Film geschafft. Das ist auch schon was… oder?

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Mädchenzeug

Hallo ihr Lieben. Nur noch einen Tag Uni und dann fangen schon die Semesterferien an. Wenn alles gut geht wird morgen mein letzter Unitag und danach geht es raus in die Arbeitswelt. Buh, dass fühlt sich schon seltsam an. Momentan sitze ich immer noch an meiner Bachelorarbeit über Fernsehserien und langsam geht es an den Feinschliff. Und weil sonst schon alles irgendwie hart ist, geht es heute um ein sehr, sehr seichtes Thema: Nagellack.

Während ich einige Mädchen kenne, die niemals ohne Make up aus dem Haus gehen würden – etwas, was ich durchaus tu – sieht man mich sehr selten ohne Nagellack. Sobald man sich einmal daran gewöhnt hat sehen die Nägel ohne eben sehr nackt aus.

Sieht man sich ein bisschen im Internet um, findet man schnell die schönsten Nagelmotive. Egal ob einfacher Verlauf oder kleine Kunstwerke, sie sehen alle wundervoll und aufwändig aus. Sehr beeindruckend finde ich ja diese Nägel:

Kleine Cupcakenägel. Gefunden auf rainbowzombiesatemyunicorn.de

Kleine Cupcakenägel. Gefunden auf rainbowzombiesatemyunicorn.de

Ich bin leider mega schlecht im verzieren von Nägeln. Im Nachhinein sehen sie immer aus, als hätte ich mich überhaupt nicht um sie gekümmert, so dass ich meist bei einfarbigen Nägeln bleibe. Nach einer sehr merkwürdigen Phase mit schwarzen Nägeln, bin ich nun zu rot übergegangen.

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Im Endeffekt sind es immer ähnliche Farbtöne, die auf meine Kleidung abgestimmt sind. Zumindest passt rot zu fast allem :3 Meine Favoriten für den Sommer sehen dennoch etwas anders aus:

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Wenn man ein wenig auf Modemenschen hören möchte, müssten diesen Sommer alle Mädchen mit gelbem Lack herumlaufen. Ich ha es daher einmal getestet und sah unglaublich schrecklich aus. Man hätte meinen können, dass ich seit Jahren Kettenraucherin bin. Dann doch lieber einen netten Nudeton – hoch ist immer noch modern.

Übrigens hält sich Nagellack im Kühlschrank länger!

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