Saftige Beats und tanzender Regen

Nachdem es letztes Jahr mit A-chan und V-chan bereits zum Hurricane-Festival ging, wollten wir dieses Jahr das Juicy Beats ausprobieren. Während das Hurricane ganze drei Tage geht und knapp sechs Bühnen – inklusive Zelt – voller Musik bietet, geht das Juicy Beats gerade einmal einen Tag. Klingt nach nicht viel? Ganz im Gegenteil. Das JB wartet mit sechs Bühnen und 14 Floors auf, welche überall im Dortmunder Westfalenpark aufgebaut werden. Von 12-ca. 22 Uhr spielen dort kunterbunt gemischte Bands. Danach legen überall im Park diverse DJ’s auf, so dass bis in die Morgenstunden gefeiert werden kann. Statt 100 Euro für drei Tage bezahlt man dort dann 30 Euro für einen Tag (oder 15 Euro, wenn man nach 22 Uhr kommen möchte). Ein unglaublicher Vorteil von dieser Art des Festivals ist, dass man am Ende des Tages einfach nach hause ins Bett gehen kann und nicht in einem Zelt die Nacht verbringen muss. Leider ist auch dies der Nachteil des eintägigen Festivals, denn das gleiche Feeling, welches bei drei durchgängigen Tagen mit Musik aufkommt, lässt leider etwas auf sich warten.

Zumindest haben wir vom letzten Jahr gelernt und nachdem wir dort wirklich sehr nass geworden sind, waren wir dieses Mal gut vorbereitet. Feste Schuhe (okay auf dem Hurricane hatten wir alle Gummistiefel), Regenjacken, Regenponcho zum drauf sitzen, kein eigenes Essen (beim Hurricane haben wir fast unsere kompletten Vorräte wieder mitgenommen, da das Festivalgeländeessen dann doch recht verlockend war), viele Schichten Kleidung, ausreichend Geld, Ohrenstöpsel, mehrere Kameras und einen großen Jutebeutel um alles zu verstauen.

Unser Programm sah dann wie folgt aus:

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Ankunft auf dem verregneten Gelände. Keine guten Aussichten…

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Platz am ersten Wellenbrecher der Hauptbühne erkämpft und auf Band Nummer eins gewartet. Steigende Spannung!

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Nosliw, einer DER Reggae-Künstler aus Deutschland? Nach circa der Hälfte waren wir drei so eingelullt, dass wir fliehen mussten. Zeit für Hotdogs, Asianudeln und Mini-Doughnuts

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Prinz Pi mit Orgelbegleitung. Sehr großartig, obwohl ich ihn auf CDs gar nicht ganz so toll finde. Für Stimmung sorgen kann der gute Mann jedoch wirklich sehr gut!

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Das Gelände füllt sich. Die Wolken bleiben.

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Nach Prinz Pi ging es auf zur Himbeerbühne und somit zu Kakkmaddafakka. Nach HipHop also Indie und noch mehr gute Musik mit der recht abgedrehten Band. Endlich zeigte sich auch die Sonne.

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Und dann der große Auftritt, auf den sich vor allem V-chan freute: Casper. Die Menschen waren ausgelassen und gefühlt waren tausende der Zuschauer nur für ihn da. Alles in allem eine wirklich gute Show.

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Zum Abschluss dann I heart Sharks auf der vermutlich am weitesten entferntesten Bühne. Zumindest konnte man hinter dem Publikum sitzen…

Das JB kann ich euch wirklich nur empfehlen. Von Indie bis HipHop finden sich hier ungefähr alle Musikrichtungen vertreten. Da wir zum Schluss wirklich fertig waren sind wir nicht noch für die DJ-Nacht geblieben. Aber auch so wurden wir mehr als nur unterhalten und das ist es schließlich, was zählt!

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2 Gedanken zu “Saftige Beats und tanzender Regen

  1. Pingback: Das war 2012 | Chochi in Wonderland

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