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Vorsätze. 2016.

Ich mag es mir Vorsätze für ein Jahr zu setzen, die mehr sind als „mehr Sport treiben“, denn seien wir mal ehrlich, diesen Vorsatz setzen sich fast alle Menschen. Immer. Ich hab verschiedenen Dinge an denen ich arbeiten möchte und alte Hobbys, die ich wieder aufnehmen möchte, weshalb ich mir dies für dieses Jahr vorgenommen habe:

Meine Vorsätze für 2016: Mehr Zeichnen, mehr Lesen, Tanzen, Schreiben und Reisen.

  1. Mindestens eine 30-Tage-Zeichnen-Challenge schaffen: Ich habe immer recht viel gezeichnet und gemalt, aber irgendwie komme ich in letzter Zeit nicht so richtig dazu. Daher habe ich mir vorgenommen mindestens eine 30-Tage-Challenge zu schaffen, bei der man jeden Tag zeichnen / malen muss. Wahrscheinlich werde ich alte Zeichnungen neu interpretieren, da ich beim Umzug sehr viele alte Zeichnungen wiederentdeckt habe.
  2. Zwölf Bücher in zwölf Monaten schaffen: Ich hab dieses Jahr wirklich viel zu wenig gelesen und vielleicht zehn Bücher wirklich zu Ende gelesen. Dieses Jahr sollen es mindestens ein Buch pro Monat werden bzw. insgesamt zwölf Bücher. Das sollte machbar sein!
  3. Wieder mit Tanz anfangen: Ich hab knapp acht Jahre in einem Verein getanzt, war bei Turnieren und bin fleißig 2-3 mal die Woche zum Training gegangen. Und dann habe ich aufgehört. Schon lange nehme ich mir vor wieder damit anzufangen. Ballett und Jazzdance finde ich recht spannend. Wer weiß, vielleicht schaff ich es dieses Jahr wieder anzufangen.
  4. S-c-h-r-e-i-b-e-n: Jaja, die Zeit zu finden sich stundenlang hinzusetzten und zu schreiben, fehlt mir einfach oft und meine Motivation ist auch nicht so hoch, aber ich will wieder richtig schreiben. Kurzgeschichten, einen Roman, eine Novelle, Erzählungen. Wer weiß was am Ende dieses Jahres herauskommt. Bisher hab ich einen Haufen leere Notizbücher und einen Kopf voller Ideen.
  5. Nach Skandinavien reisen: Ich war noch nie in Skandinavien, obwohl ich es schon ewig möchte. Dieses Jahr wollen mein Freund und ich Kopenhagen und Malmö besuchen.

Was habt ihr euch vorgenommen?

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Weihnachtsgeschenke [Sammlungssonntag]

Heute gibt es wieder einen etwas anderen Sammlungssonntag, denn heute präsentiere ich euch meine Lieblingsweihnachtsgeschenke. Ich bin dieses Jahr sehr verwöhnt worden. (“・ω・“)

Weihnachtsgeschenke! Love Letters to the Dead, Illustrationskalender, Badezusätze, Harry Potter, Brettspiele

Unter anderem gab es dieses Jahr das Buch Love Letters to the Dead, welches sehr, sehr gut sein soll und schon ewig auf meiner Leseliste steht. Von Nin-chan gab es einen wundervollen Kalender mit ihren Illustrationen. Von diversen Menschen gab es einen Haufen Badezusätze. Erstaunlich viele davon waren eigentlich für kleine Kinder. xD
Mein Freund hat mich extrem verwöhnt. Von ihm gab es unter anderem die sehr schöne illustrierte Ausgabe von Harry Potter and the philosophers stone, einige Erweiterungen für Spiele (Colt Express und Zug um Zug) und einige neue Spiele (The Game und Hanabi). Abschließend gab es auch noch das sehr großartige Waldschattenspiel, welches im Dunkeln mit Hilfe einer Kerze gespielt werden muss.

Was habt ihr bekommen? Wurden eure Wünsche erfüllt?

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Das war 2015! – Japan, Japan, Japan!

Januar

Der Januar begann für mich mit einem unüberwindbaren Ohrwurm von Taylor Swifts Shake it off und einem Auflug ins Japan Deutschlands – Düsseldorf. Schließlich wollten mein Freund und ich schon lange nach Japan, aber da dieser Traum noch in unerreichbarerer Ferne zu liegen schien, sollte dieser Ausflug erst einmal ausreichen. Und dann wurden die Flugtickets für Japan plötzlich sehr preiswert und so fasten wir recht spontan den Entschluss passend zur Kirschblütenzeit nach Tokyo zu fliegen.

Währenddessen wurde die Welt von den Anschlägen auf die Charlie Hebdo-Redaktion erschüttert.

Februar

Die Nachwirkungen dieser Anschläge waren auch noch in den nächsten Monaten stark spürbar. Sei es beispielsweise bei der Diskussion, ob es einen Wagen bei Kölner-Karneval zum Gedenken geben sollte, oder auch bei der 65. Berlinale, die im Februar stattfand. Außerdem wurde der Oscar verliehen und zeichnete unter anderem Birdman als Besten Film, Eddie Redmayne (Die Entdeckung der Unendlichkeit) als Besten Hauptdarsteller und Julianne Moore (Still Alice – Mein Leben ohne Gestern) als Beste Hauptdarstellerin aus.

Passend zu diesem Filmmonat begann ich die neue Blogkategorie „Film-Farbpalette„, in der ich Filme bewertete und gleichzeitig die Hauptfarbschemate der Filme (z.B. für Designprojekte) beschrieb. Außerdem fotografierte ich fleißig an Karneval und entwickelte ein Rezept für Grüne-Tee-Muffins mit weißer Schokolade.

März

Den März verbrachte ich für ein paar Tage in Berlin und finalisierte meine Japanplanungen.

Während ich mich auf den Flug freute, wurde Deutschland von dem Absturz einer Germanwingsmaschine überschattet. Schnell fragten sich viele, ob dies der zweite große Anschlag nach Charlie Hebdo sei, doch die unfassbare Wahrheit war eine ganz andere. Weder technisches Versagen, noch ein Anschlag hatten den Absturz hervorgerufen. Der Co-Pilot hatte mit der komplett besetzten Maschine Selbstmord begannen.

April

Den April verbrachte ich fast komplett in Japan und bereiste Tokyo, Kyoto, Osaka, Nara, Yokohama und Hiroshima. Erst später bekam ich mit, dass es in Nepal ein verheerendes Erdbeben gegeben hatte, bei dem nicht nur unzählige Menschen umgekommen waren, sondern auch viele an den Rand ihrer Existenz gebracht wurden.

Mai

Mit de Kopf voller Eindrücke aus Japan kehrte ich in meinen normalen Alltag zurück. Der Entschluss mit meinem Freund zusammen ziehen zu wollen, hatte sich in den gemeinsamen Wochen im Ausland nur verstärkt und wir begaben uns auf die Suche nach einer neuen Wohnung. Kein leichtes Unterfangen in Köln.

Das große Ereignis dieses Monats war der Eurovision Songcontest, in dem der Frieden zwischen den Nationen gefeiert wurde. Ein Frieden und ein Zusammenhalt, der dieses Jahr schon häufig auf die Probe gestellt worden waren und der noch oft auf die Probe gestellt werden sollte. Während hier die Einigkeit zelebriert wurde, verdichtete sich der Flüchtlingsstrom nach und nach zu einer Aufziehenden Krise.

Juni

Der Juni wollte sich nicht so recht entscheiden ob es nun Sommer wird oder nicht. So wechselt das Wetter zwischen heftigen Schauern, die ich nutzte um einige Serien des Krimi-Genres zu benchwatchen, und sehr gutem Wetter, welches ich Außen verbrachte. Ausgerechnet während des Hurricane-Festivals und meinem anschließendem Hamburg-Ausflug beschloss das Wetter, dass es nun Zeit für einen riesigen Sturm sei.

Gleichzeitig schockierte Stefan Raab Deutschland mit der Bekanntmachung, dass er sich zum Ende des Jahres aus dem Fernsehen zurückziehen werde.

Juli

Im Juli gab es so gut wie keine Aktivitäten von mir, was das Bloggen anbelangte. Schließlich war ich viel zu sehr damit beschäftigt einen Umzug vorzubereiten.

Die ganze Welt konnte sich an hochauflösenden Bildern von Pluto erfreuen, die von der New Horizons-Sonde an die Erde geschickt wurden. Außerdem konnte endlich gemeldet werden, dass die Ebola-Epidemie auf dem Rückzug sei und die Erkrankungen stark rückläufig seien.

August

Im August gab es keine Meldungen auf dem Blog, denn durch den Umzug hatte ich keinen Zugang zum Internet und war hauptsächlich damit beschäftigt die neue Wohnung einzurichten, Kisten auszuräumen und zu streichen. Gegen Ende des Monats durfte ich feststellen, dass die Gamescom langsam zu voll für mich wurde.

Währenddessen spitze sich die Flüchtlingskrise in Europa immer weiter zu. Zum einen kamen sehr viel mehr Flüchtlinge an, als gedacht und diese konnten nicht ohne weiteres auf alle europäischen Länder verteilt werden, zum anderen kam es immer wieder zu rechten Übergriffen auf Flüchtlingsheime.

September

Der September stand weiter im Zeichen des Umzugs. Ich teilte erste Bilder und begann mich einzuleben.

Gleichzeitig durfte sich Volkswagen um den wohl größten Skandal der Firmengeschichte kümmern.

Oktober

Mein Oktober war geprägt von den vielen Videospiel-Neuerscheinungen, die mir die kalte Jahreszeit versüßten. Außerdem fanden wieder einmal die Internationalen Spieletage in Essen statt, bei denen ich mehr als nur ein paar Brettspiele ergatterte. Außerdem startete ich eine Fitnesschallenge.

Die Flüchtlingsdebatte überflutete rasant schnell alle Medien. Der Flüchtlingsstrom riss nicht ab und Europa war mehr als uneins darüber was mit den Flüchtlingen passieren sollte.

November

Während Europa noch diskutierte was mit den Flüchtlingen passieren sollte und was für Maßnahmen es gegen den IS gab, wurde Europa von einem neuen Terroranschlag in Paris erschüttert.

Ich blieb unpolitisch und schrieb einen Beitrag über die „Geek is the new Black„-Bewegung und freute mich über weitere Videospielneuerscheinungen.

Dezember

Der Dezember stand ganz im weihnachtlichen Geist. Ich sammelte Geschenkideen und die Welt versuchte sich auf den Frieden zu konzentrieren.


In diesem Jahr habt ihr mich wieder einmal äußerst tatkräftig unterstützt und fleißig meine Artikel gelesen. Vielen Dank dafür. Diese Artikel sind bei euch am Besten angekommen:

Eine Reise nach Japan will geplant sein – Abenteuer Japan Teil 1 Kawaii Fashion [SaSo] Die neu entstandene und gut geordnete Essenskategorie. Hier findet ihr alle meine Artikel zum Thema Essen.
Scrapbooking: Eine Einführung Kawaiibox Die fabelhafte Welt der Amélie – Farbpalette
Zurück in die Zukunft: 2015 [OuMi] Grüner Tee-Weiße Schokolade-Muffins [Rezept] Ein Unterkunft finden – Abenteuer Japan Teil 3
Ausflugsziele für Kyoto – Abenteuer Japan Teil 5

2016 wird mein kleiner Wonderland-Blog schon zehn Jahre alt. Wer hätte damit rechnen können. xD“

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Blaukäppchen [Outfitmittwoch]

Es tut mir leid, meine lieben Leserlein, ich war euch wieder einmal etwas untreu. Ich hatte leider viel zu tun und dann musste ich mit einer Gehirnerschütterung im Bett bleiben. Aber jetzt ist alles wieder gut und es wird (hoffentlich) wieder viele, viele Beiträge für euch geben.

Als Brücke gibt es erst einmal ein Bild, welches ich bereits vor Kurzem über Instagram geteilt habe:

Blaukäppchen

AN Weihnachten habe ich dieses Outfit getragen. Ist der Mantel von Fairyland, einer japanischen Marke, und ich liebe, liebe, liebe ihn. Vor einer Weile habe ich einige Kleidungsstücke auf yesstyle.com bestellt, quasi dem asiatischen Zalando, und die Kleidung ist einfach nur wundervoll und super süß. Der mantel war ein Teil der Bestellung und ist genau rechtzeitig zu Weihnachten angekommen.

Neben dem Mantel trage ich einen Schal, den mein Freund mir irgendwann geschenkt hat, und von dem ich die Marke nicht kenne, meinen Gudetame-Rucksack, eine Strumpfhose von H&M und mein grünes Perlenkleid, welches ich in London auf dem Markt in Camden gefunden habe (von dem sieht man besonders viel auf dem Bild).

Wie habt ihr eure Feiertage verbracht? Meine waren zur Abwechslung recht ruhig. Am 24. habe ich mit meinem Freund und seiner Mutter in unserer neuen Wohnung gefeiert, am ersten Feiertag ging es zu meiner Familie und den 2. habe ich mit Backen verbracht. Fotos von den Weihnachtsgeschenken kommen bald auch noch. Wirklich.

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Wie komm ich an japanische Süßigkeiten? – Tokyo Treat Teil 2

Es ist gar nicht mal so einfach an Süßigkeiten aus verschiedenen Ländern zu kommen. Zum einen was man nie, was für Süßigkeiten es überhaupt gibt, zum anderen sind importierte Nahrungsmittel häufig unfassbar teuer. Klar, Klassiker aus Europa oder den USA kann man häufig in normalen Supermärkten kaufen, aber auch hier werden eher Länder wie England, Frankreich und Italien bedacht. Schokolade aus Polen? Kekse aus Skandinavien? Die Chancen an diese Dinge zu kommen sind, außerhalb des Internets oder einem Besuch in dem jeweiligen Land, eher schlecht.

Besonders schlecht wird es, wenn man asiatische Süßigkeiten kaufen möchte. Klar, es gibt immer mehr asiatische Supermärkte, diese bieten jedoch vor allem Produkte aus China und Thailand an. Nahrungsmittel aus Korea, Japan oder Taiwan sind hier eher Mangelware. Wer Glück hat lebt irgendwo in der Nähe von Düsseldorf und kann dort auf eine Vielzahl von Japanischer Supermärkte zurückgreifen.

Wie gut, dass es also Dienste wie Tokyo Treat gibt. Wie ich schon in einem vorherigen Artikel beschrieben habe, bietet Tokyo Treat eine Subscription Box für Japanische Süßigkeiten an. Einmal im Monat liefert diese einige Süßigkeiten zu euch nach Hause.

Netterweise durfte ich auch die Dezember-Box testen, die voller Weihnachtssüßigkeiten war:

Es gibt wieder ein Video, indem ich fleißig Süßigkeiten esse und dieses Mal unterstütz mich mein Freund beim probieren [oh ja, dadurch gibt es mehr Objektivität!]. Ausprobieren durfte ich die Premiumbox, die mit 14 Süßigkeiten gefüllt war.

Tokyo Treat: Japanische Süßigkeiten Subscription Box - Dezember Version

Besonders lecker fand ich die Meiji Banana Chocolate, das Meiji Cotton Soda Gum, Fun Christmas Caramel Powder Snow, die Matcha Collon und die Meiji Cream and Caramel. Um japanische Süßigkeiten zu entdecken ist die Box wirklich großartig, auch wenn ich mir selber eher die Regular-Box für 24,99$, als die im Video getestete Premium-Box für 34,99$ holen würde.

Wenn ihr ein kleines Geschenk sucht, würde ich euch unbedingt die Small-Box mit fünf bis sieben Süßigkeiten für 14,99$ empfehlen.

Alle wichtigen Informationen rund um Tokyo Treat findet ihr unter: https://tokyotreat.com/

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The man in the high castle [Review]

Was wäre wenn Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten? Was wäre, wenn er nicht durch die Atombombenabwürfe auf Japan, sondern auf die USA beendet worden wäre? Was wäre dann aus der Welt, Europa und den USA geworden? Genau mit diesen Fragen beschäftigt sich die Amazon Origins-Serie The man in the high castle.

Die bisher zehnteilige Serie folgt den Schicksalen mehrerer Amerikaner in den 60er Jahren. Der Zweite Weltkrieg ist mittlerweile beendet und die siegreichen Länder Japan und Deutschland haben die USA in zwei Teile aufgeteilt. Die Westküste gehört dabei nun Japan und die Ostküste Deutschland an. Unter anderem begleitet die erste Staffel Juliana, die in San Francisco lebt und ein relativ gutes Verhältnis zu den japanischen Besetzern hat. Alles ändert sich jedoch für sie, als ihre Schwester getötet wird, da sie einen verboten Film besitzt, der von dem sogenannten „Man in the high castle“ stammen soll. Er zeigt was hätte sein können, wenn die USA den Krieg gewonnen hätten. Um mehr über den sonderbaren Film und vor allem über die Gründe für den Tod ihrer Schwester zu erfahren, macht sie sich auf den Weg zu einem geheimen Treffpunkt des Widerstandes. Ein anderer ist der Widerstandskämpfer Joe aus New York, der sein Land befreien möchte. Sein erster Auftrag für den Widerstand führt ihn nach Canon City. Ausgerechnet in die Stadt, in der Juliana Antworten zu finden versucht…

Die sich von hier entwickelnde Handlung erinnert an frühe Agentenfilme der 50er, gepaart mit modernen Erzählmustern. Wie auch die Protagonisten, erfährt der Zuschauer keinerlei Informationen über den Man in the high castle. Viele haben bereits von den Filmen gehört, doch nur sehr wenige Menschen haben die Filme wirklich gesehen und keiner, nicht einmal Hauptpersonen des Widerstandes haben den Mann jemals kennengelernt. Die komplette Handlung entspinnt sich also um Gerüchte, die niemand zu bestätigen weiß. Und obwohl es noch nicht einmal klar ist, ob der Man in the high castle wirklich existiert, halten viele Amerikaner an der Hoffnung fest, dass es einen Ausweg aus der Besetzung gibt.

Was mich an der Serie wirklich fasziniert, ist dass zunächst ein relativ positiver Blick auf die Besetzung geworfen wird. Zwar ist die USA nicht frei, doch es mangelt an nichts. Die Technik hat sich viel schneller entwickelt, die Menschen sind gebildet und es gibt Nahrung und Wohlstand für alle. Doch mit jeder Entdeckung von Juliana und Joe, beginnt dieses Bild der „heilen Welt“ zu bröckeln. Gleichsam wird in dieser dystopischen Geschichte immer wieder gefragt was Freiheit wirklich bedeutet.

Es ist auch beeindruckend zu sehen, was für eine Vielschichtigkeit innerhalb der Geschichte aufgebaut wird. Seiten wie Gut und Böse scheint es Anfangs zu geben, doch Motive und Taten lassen schnell Ambivalenzen erkennen und wer zunächst als positive Figur eingeführt wird, kann schnell eine dunkele Seite hervorbringen.

Die Serie schafft es einen guten Spannungsbogen aufzubauen, der über sich über die komplette Staffel spannt, ohne dabei einzelnen Folgen zu produzieren, die uninteressant sind. Jede einzelne Folge für sich ist sehr spannend und verzichtet darauf nur einen spannenden Anfang und ein spannendes Ende mit einen Cliffhanger zu zeigen, zwischen denen nicht viel passiert, wie es heute leider viel zu oft bei Serien üblich ist.

Als Basis dient der Roman Das Orakel vom Berge von Philip K. Dick, dessen Werke unter anderem als Vorlage für die Filme Blade Runner, Total Recall und Minority Report dienten.

Insgesamt handelt es sich bei The man in the high castle um eine sehr, sehr gute Serie, die zeigt, dass man sich auch anders an das Thema der NS-Zeit heranwagen kann. Habt ihr zwischen den Jahren nichts zu tun, solltet ihr unbedingt diese Serie bei Amazon angucken!

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Warum Takenoko in eure Spielesammlung gehört!

Takenoko ist ein unfassbar niedliches Brettspiel mit einer sehr guten Spielmechanik. Während des Spiels baut man nach und nach mit seinen Mitspielern das Spielbrett auf, welches aus mehreren Wabben besteht und über die man einen Panda und Gärtner bewegen muss um diverse Missionen (bestimmtes Spielbrettmuster, Bambus wachsen lassen oder Bambus essen) zu erledigen.

Das Spiel von 7 Wonders-Autor Antoine Bauza, überzeugt dadurch, dass es wenig auf Glück und sehr viel auf Strategie und Niedlichkeit setzt. Die Regeln sind schnell erklärt, so dass man es gut mit Freunden spielen kann, die dieses Spiel nicht kennen.

Gespielt wird mit 2-4 Spielern (das Spiel macht bei allen Spielerzahlen Spaß) und dauert etwa 45-60 Minuten?

Neugierig? Dann erfahrt mehr über die Regeln in meinem oben stehende Video oder entdeckt das Spiel bei amazon:
Takenoko bei amazon

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6 Geschenkideen für Teeliebhaber [SaSo]

„Christmas is coming!“ und somit bricht wie jedes Jahr bei vielen Menschen die Panik aus das perfekte Weihnachtsgeschenk zu finden. Ihr müsst einen Teeliebhaber beschenken? Dann kommen hier sechs nützliche Geschenketipps für Teeliebhaber:

Matcha Starterset

Matcha ist eines der Trendgetränke schlechthin. Der japanische Tee ist nicht nur lecker, sondern ist auch noch sehr gesund. Leider ist ein Matcha-Starterset nicht ganz preiswert, geschweige denn von dem eigentlichen Matcha-Pulver. Wer einem Tee-Liebhaber also eine Freude bereiten möchte, kann ihn also mit einem Matcha-Set überraschen.

Gefunden beim Bremer Handelskontor

Eichhörnchen-Teesieb

Natürlich haben die meisten Tee-Liebhaber ohnehin schon ein Teesieb, denn schließlich gehört dies zur Grundausstattung eines Teeliebhabers. Aber hat die Person, die ihr beschenken wollt, auch ein so niedliches Sieb wie dieses Eichhörnchen?

Gefunden bei hikali @ amazon.de

Besonderene Tee von Løv

Die Tees von Løv sind sehr, sehr lecker, aber auch nicht ganz preiswert. Verschenkt also besondern Teegenuss, wie zum Beispiel die Sorte LØVELY MORNING. Übrigens gibt es die Tees nicht nur online, sondern auch in einigen Geschäften zu kaufen.

Gefunden auf: Løv.de

Fuchs-Teetasse

Ist diese Fuchs-Tasse nicht einfach großartig? Die süße Tasse ist eine echte Besonderheit, da sie ein Unikat ist, und ist darüber hinaus auch unglaublich niedlich!

Gefunden bei ava&yves @ dawanda.de

Teekanne

Ja, auch Teekannen haben eure Teeliebhaber-Freunde sicherlich schon, dennoch sind mehr Teekannen nie störend und gerade diese hier ist sehr praktisch, da sie über ein eingebautes Sieb verfügt und man sofort sehen kann, ob noch Tee da ist.

Gefunden auf: Goods & Gadgets @ amazon.de

Kusmi-Tee

Auch Kusmi-Tee ist sehr, sehr, sehr lecker. Wie schon bei den Sorten von Løv handelt es sich leider um nicht sehr preiswerten Tee, so dass dies ein sehr schönes edles Teegeschenk darstellt.

Gefunden auf bei Kusmi Tea

Was schenkt ihr Teeliebhabern? Oder, wenn ihr ein Teeliebhaber seit, über was würdet ihr euch freuen?

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Tokyo Treat [Unboxing]

Ich habe wieder einmal eine sehr cool Subscribtion box entdeckt, die euch allen sicherlich gefallen wird: Tokyo Treat. Bestellt ihr eine der Boxen bekommt ihr monatlich einen Haufen japanischer Süßigkeiten nach Hause geschickt. Und das ist mehr als nur cool, wenn man auf japanische Süßigkeiten steht und nicht unbedingt viele japanische Geschäfte in unmittelbarer Nähe hat.

Angeboten wird die Box in drei Größen:

Small
14,99$ / Monat
5-7 Süßigkeiten

Regular
24,99$ / Monat
8-12 Süßigkeiten
1 DIY Süßigkeitenkit

Premium
34,99$ / Monat
13-17 Süßigkeiten
2 DIY Süßigkeitenkits
1 kleines Geschenk

Ich hab netterweise von Tokyo Treat eine Box zum ausprobieren bekommen, die ausgepackt so aussieht:

Tokyo Treat Japanese Candy Unboxed

In der November-Box war wirklich für jeden Geschmack was dabei. Es gab Flipps, salziges Gebäck, sehr süße Süßigkeiten, Schokolade, Schokolade, Schokolade und Pralinen. Highlight waren definitiv die Doreamon Schokobällchen, die scharfen Curryflipps und die Bambus Sprossen. Yummy!

Zu diesem Anlass gibt es mal wieder ein Video, bei dem ich alle Süßigkeiten probiere und mein bestes gebe den Geschmack zu beschreiben:

Da die Boxen weltweit ohne zusätzliche Portokosten verschickt werden, finde ich den Preis recht in Ordnung. Sollte ich mir die Box bestellen, würde ich wohl die Regular-Box holen, da mir die Premium, auch wenn sie sehr toll war, etwas zu teuer ist. Und ganz ehrlich: zehn japanische Süßigkeiten sollten, zusätzlich zu meinem normalen Süßigkeitenkonsum, vollkommen ausreichen!

Bei Interesse gibt es die Box auf https://tokyotreat.com/ zu bestellen. Wenn ihr innerhalb der nächsten fünf Tage bestellt, bekommt ihr sogar noch die Dezember-Weihnachtsbox, die sicherlich auch ein ziemlich cooles Geschenk für Japanfans ist. ;)

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„#Geek is the new black“ – ein Kommantar über absurde Modetrends

„#We ♥ Geeks“ titelt die Glamour im Oktober 2015. Die Teen Vogue veröffentlicht Artikel mit Titeln wie „15 Movies That Prove Nerdy Girls > Popular Girls“ (24.4.15) oder auch „QUIZ: Which Celebrity Shares Your Inner Nerdiness?“ (11.6.15) [Antwort: Ariana Grande]. Überall liest man, dass Geek das neue hippe Ding ist und man seine innere nerdyness rauslassen soll.

Soso! Aber zum Nerdsein gehört mehr als eine Brille mit schwarzem Rahmen aufzusetzen und einen Geek zeichnet mehr aus, als nur der letzten Marvel-Film im Kino geguckt zu haben oder ein Spiderman-T-Shirt von Primark zu besitzen.

Geek:
informal
1 An unfashionable or socially inept person.
1.1 [USUALLY WITH MODIFIER] A knowledgeable and obsessive enthusiast: a computer geek
2 A carnival performer who performs wild or disgusting acts.
[Oxford Dictionary]

Nerd:
1. A foolish or contemptible person who lacks social skills or is boringly studious.
[…]
2. A single-minded expert in a particular technical field.
[Oxford Dictionary]

Geht man von der Grundbedeutung der beiden Wörter aus, so sind beide recht negativ belassen. Nerd wird tatsächlich häufig im amerikanischen Raum als Beleidigung verwendet. In Filmen sind das die Menschen, denen die coolen Football-Spieler die Bücher aus der Hand schlagen. Beide Wörter eint außerdem die Besessenheit mit einem Thema. Dabei bezieht sich „Nerd“ explizit auf technische und wissenschaftliche Bereiche, während Geeks sich einfach nur für einen bestimmten Bereich besonders stark interessieren.

Durch in den USA erfolgreiche Serien wie Glee, Filme über Aussenseiter (The Perks of Being a Wallflower) und den durch Disney angestoßenen Superhelden-Hype sind plötzlich nerdige Themen in die normale Popkultur gerutscht. Und was passiert, wenn sonderbare Randerscheinungen plötzlich allgemeine Akzeptanz erfahren? Richtig, sie werden von der Modewelt aufgegriffen.

Damit etwas als Mode funktioniert, muss es natürlich sehr stark vereinfacht werden. Um auf die Glamour-Titelstory aus dem Oktober zurückzukommen:

Der Artikel frühstückte ungefähr alles ab, was irgendwie in den Geek-Bereich gepackt werden konnte und unterlegte dies mit großen Modebildern. „NERD-BRILLEN sind die heißesten Accessiors der Saison, UNCOOL ist plötzlich cool und SCHLAU das neue Chic: Was aussieht, als hätten ‚Star Wars‘-Fan die Fashion-Macht ergriffen, ist weit , mehr als eine Modeerscheinung“, beginnt der Artikel von Corinna Götz. Danach folgt eine Unterteilung in Episoden, die mit einem Blabla über Übernerds wie Bill Gates anfängt, übergeht zu irgendwas mit Technik und der Big Bang Theory, zur Streberbrille springt [bebildert mit einem Gucci-Bild], kurz auf den hotten neuen Cast von Star Wars eingeht und endet mit dem Hinweis, dass man seinem inneren Nerd frohlocken sollte.

Ja, das kratzt ganz, ganz, ganz leicht an der Oberfläche dieser „Nerds“. Man merkt förmlich, wie in der Redaktionssitzung gesagt wurde: „Corinna, mach mal was zu diesen Nerds.“ – „Zu wem?“ – „Nerds, hier Big Bang Theory, Star Wars, Roboter und dieses schwarze Kind mit den hochgezogenen Hosen aus den 90ern.“

Und so hört man plötzlich Sätze wie „Ich bin ja so ein Nerd.“, von Mädchen, die von ihrem Freund in einen Marvel-Film geschleppt wurden oder sich The Big Bang Theory angucken, ohne auch nur zu wissen, worüber die vier Jungs 90% der Zeit sprechen.

Ein Nerd oder Geek zu sein, ist aber nicht nur eine Modeerscheinung. Es ist nicht nur ein sexy Sekretärinnen-Look oder das Besitzen einen Star Wars-T-Shirts (ebenfalls erhältlich bei Primark). Es bedeutet sich mit einem Thema soweit zu beschäftigen, dass man alles über es weiß, Thesen dazu entwickelt und hitzige Debatten führt. Es heißt sich in absurden Ecken des Internets Diskussionen mit Gleichgesinnten zu liefern und sich darüber zu freuen, wenn man endlich jemanden gefunden hat, der sich für den gleichen Blödsinn begeistern kann.

Es reicht nicht nur aus alle Marvelfilme zu gucken um ein Comicfan zu sein, denn seien wir einmal ehrlich, die Filme sprechen auch ganz normales Action-Film-Publikum an. Es heißt einen Haufen der Comics gelesen zu haben und darüber zu diskutieren ob der alternative Handlungsstrang oder die Handlung, die durch die Zeitreise entstand besser ist. Es bedeutet Verschwörungstheorien aufzustellen und sie anhand von Zitaten zu belegen.

Geeks gucken nicht nur Game of Thrones, sie lesen auch die Bücher und hinterfragen ob R + L = J ist [Natürlich!].

Sie gehen nicht nur in den Comicladen um sowas einmal live zu erleben, sondern um absurde Fundstücke zu finden [z.B. die DC-Reihe von Stan Lee!] und sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten.

Nerds roten sich in Rudeln zusammen um Brettspiele mit absurden Namen zu spielen, die zwei Stunden zum erklären und fünf Stunden zum Spielen dauern.

Wir bauen Raspberry Pi’s, weil es Spaß macht; lesen Bücher, weil es Luft zum Atmen ist; bleiben bis mitten in der Nacht wacht, um ein Videospiel zu schaffen; wissen wer Joss Whedon ist, haben alle Folgen von Buffy gesehen und können Geld und Zeit mit dem Sammeln von Figuren, Amiibos, Nendoroids und anderem Fanzeug verschwenden. Und egal was wir davon tun, es fühlt sich nicht an wie Zeit- oder Geldverschwendung, sondern wie Leben.

Und vor allem wollen wir nicht, dass man uns imitiert und zur Schau stellt. Wir wollen nicht, dass Menschen „Comic-Laden-Tourismus“ betreiben und kichernd in Spieleläden stolpern. Darum geht es nicht. Darum ging es nie.

Die Modeindustrie weiß gar nicht, was sie den wirklichen Nerdmädchen und weiblichen Geeks damit antut, wenn es plötzlich „chic“ oder „in“ ist nerdig zu sein. Sie wissen nicht, dass man sich plötzlich rechtfertigen muss, warum man ein Avengers-Top trägt und, dass man doof von anderen Geeks angemacht wird, wenn man offen zu seinem inneren Nerd steht, denn wirkliche Nerds fühlen sich von dieser Pseudo-Gruppierung zu Recht angegriffen. Also hört auf jemanden zu kopieren, den ihr bis vor wenigen Monaten noch doof fandet und den ihr immer noch suspekt findet, wenn er zur Gamescom, Spiel! oder Connichi fährt.