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Love letters to the Dead [Review]

Love letters to the dead ist der Debüt-Roman der sehr talentierten Ava Dellaira. Der Roman aus dem Jahr 2014 wird mittlerweilen von vielen Lesern auf eine Stufe mit den Romanen von John Green (The fault in our stars) und The perks of being a wallflower gestellt und gehört somit zur aktuellen Generation der „Coming of age“-Romane.

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Die Geschichte beginnt mit einer Hausaufgabe für den Englischunterricht. Die Schüler sollen einen Brief an eine berühmte Persönlichkeit schreiben. Als die 16-jährige Lauren, die gerade an die High School gekommen ist, ihren Brief fertig hat, wird ihr klar, dass er viel zu persönlich ist um ihn abzugeben. Auch der zweite Versuch erzählt viel zu viel über ihre Gefühle, ihr Leben als Aussenseiterin und ihre vor Kurzem verstorbene Schwester May.

Schnell entwickelt sich aus der Hausaufgabe eine ganz eigene Form von Tagebuch, indem Laurel von ihrem Alltag, ihren neuen Freunden und Sky, dem mysteriösen Jungen in der Lederjacke berichtet. Nur über das, was mit May passiert ist, kann sie nicht wirklich sprechen. War der Tot ihrer Schwester wirklich ihre Schuld?

Spannung bis zur letzten Seite

Dellaira hat einen groben, ein wenig unausgereiften Schreibstil, der das Buch mehr wie die Aufzeichnungen einer 16-jährigen wirken lässt, als das Werk einer erfahrenen Autorin, was in diesem Fall nur von Vorteil ist. Bis zum Schluss schwebt die Frage im Raum, was wirklich in jener Nacht „at the movies“ geschehen ist. Das Mysterium trägt einen großen Teil der Geschichte, da es den Roman stark von anderen Romanen dieses Genres unterscheidet. Aber auch darüber hinaus ist es spannend über die Ereignisse im Leben von Laural zu leben.

Das Einzige, was mich an diesem Roman gestört hat, war die Tatsache, dass Laurals Leben vielleicht ein wenig zu schwierig ist. Es wirkt fast so, als konnte sich Dellaira nicht ganz entscheiden, welches Trauma Laurel so verschlossen gemacht hat und deshalb hat sie kurzerhand alle in den Roman eingebunden. Nichtsdestotrotz ist dies eine sehr spannende Geschichte, die ich nicht aus den Händen legen konnte!

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Übrigens wurde mittlerweile eine Verfilmung von Love letters to the Dead angekündigt. ;3

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Vorsätze. 2016.

Ich mag es mir Vorsätze für ein Jahr zu setzen, die mehr sind als „mehr Sport treiben“, denn seien wir mal ehrlich, diesen Vorsatz setzen sich fast alle Menschen. Immer. Ich hab verschiedenen Dinge an denen ich arbeiten möchte und alte Hobbys, die ich wieder aufnehmen möchte, weshalb ich mir dies für dieses Jahr vorgenommen habe:

Meine Vorsätze für 2016: Mehr Zeichnen, mehr Lesen, Tanzen, Schreiben und Reisen.

  1. Mindestens eine 30-Tage-Zeichnen-Challenge schaffen: Ich habe immer recht viel gezeichnet und gemalt, aber irgendwie komme ich in letzter Zeit nicht so richtig dazu. Daher habe ich mir vorgenommen mindestens eine 30-Tage-Challenge zu schaffen, bei der man jeden Tag zeichnen / malen muss. Wahrscheinlich werde ich alte Zeichnungen neu interpretieren, da ich beim Umzug sehr viele alte Zeichnungen wiederentdeckt habe.
  2. Zwölf Bücher in zwölf Monaten schaffen: Ich hab dieses Jahr wirklich viel zu wenig gelesen und vielleicht zehn Bücher wirklich zu Ende gelesen. Dieses Jahr sollen es mindestens ein Buch pro Monat werden bzw. insgesamt zwölf Bücher. Das sollte machbar sein!
  3. Wieder mit Tanz anfangen: Ich hab knapp acht Jahre in einem Verein getanzt, war bei Turnieren und bin fleißig 2-3 mal die Woche zum Training gegangen. Und dann habe ich aufgehört. Schon lange nehme ich mir vor wieder damit anzufangen. Ballett und Jazzdance finde ich recht spannend. Wer weiß, vielleicht schaff ich es dieses Jahr wieder anzufangen.
  4. S-c-h-r-e-i-b-e-n: Jaja, die Zeit zu finden sich stundenlang hinzusetzten und zu schreiben, fehlt mir einfach oft und meine Motivation ist auch nicht so hoch, aber ich will wieder richtig schreiben. Kurzgeschichten, einen Roman, eine Novelle, Erzählungen. Wer weiß was am Ende dieses Jahres herauskommt. Bisher hab ich einen Haufen leere Notizbücher und einen Kopf voller Ideen.
  5. Nach Skandinavien reisen: Ich war noch nie in Skandinavien, obwohl ich es schon ewig möchte. Dieses Jahr wollen mein Freund und ich Kopenhagen und Malmö besuchen.

Was habt ihr euch vorgenommen?

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Das war 2015! – Japan, Japan, Japan!

Januar

Der Januar begann für mich mit einem unüberwindbaren Ohrwurm von Taylor Swifts Shake it off und einem Auflug ins Japan Deutschlands – Düsseldorf. Schließlich wollten mein Freund und ich schon lange nach Japan, aber da dieser Traum noch in unerreichbarerer Ferne zu liegen schien, sollte dieser Ausflug erst einmal ausreichen. Und dann wurden die Flugtickets für Japan plötzlich sehr preiswert und so fasten wir recht spontan den Entschluss passend zur Kirschblütenzeit nach Tokyo zu fliegen.

Währenddessen wurde die Welt von den Anschlägen auf die Charlie Hebdo-Redaktion erschüttert.

Februar

Die Nachwirkungen dieser Anschläge waren auch noch in den nächsten Monaten stark spürbar. Sei es beispielsweise bei der Diskussion, ob es einen Wagen bei Kölner-Karneval zum Gedenken geben sollte, oder auch bei der 65. Berlinale, die im Februar stattfand. Außerdem wurde der Oscar verliehen und zeichnete unter anderem Birdman als Besten Film, Eddie Redmayne (Die Entdeckung der Unendlichkeit) als Besten Hauptdarsteller und Julianne Moore (Still Alice – Mein Leben ohne Gestern) als Beste Hauptdarstellerin aus.

Passend zu diesem Filmmonat begann ich die neue Blogkategorie „Film-Farbpalette„, in der ich Filme bewertete und gleichzeitig die Hauptfarbschemate der Filme (z.B. für Designprojekte) beschrieb. Außerdem fotografierte ich fleißig an Karneval und entwickelte ein Rezept für Grüne-Tee-Muffins mit weißer Schokolade.

März

Den März verbrachte ich für ein paar Tage in Berlin und finalisierte meine Japanplanungen.

Während ich mich auf den Flug freute, wurde Deutschland von dem Absturz einer Germanwingsmaschine überschattet. Schnell fragten sich viele, ob dies der zweite große Anschlag nach Charlie Hebdo sei, doch die unfassbare Wahrheit war eine ganz andere. Weder technisches Versagen, noch ein Anschlag hatten den Absturz hervorgerufen. Der Co-Pilot hatte mit der komplett besetzten Maschine Selbstmord begannen.

April

Den April verbrachte ich fast komplett in Japan und bereiste Tokyo, Kyoto, Osaka, Nara, Yokohama und Hiroshima. Erst später bekam ich mit, dass es in Nepal ein verheerendes Erdbeben gegeben hatte, bei dem nicht nur unzählige Menschen umgekommen waren, sondern auch viele an den Rand ihrer Existenz gebracht wurden.

Mai

Mit de Kopf voller Eindrücke aus Japan kehrte ich in meinen normalen Alltag zurück. Der Entschluss mit meinem Freund zusammen ziehen zu wollen, hatte sich in den gemeinsamen Wochen im Ausland nur verstärkt und wir begaben uns auf die Suche nach einer neuen Wohnung. Kein leichtes Unterfangen in Köln.

Das große Ereignis dieses Monats war der Eurovision Songcontest, in dem der Frieden zwischen den Nationen gefeiert wurde. Ein Frieden und ein Zusammenhalt, der dieses Jahr schon häufig auf die Probe gestellt worden waren und der noch oft auf die Probe gestellt werden sollte. Während hier die Einigkeit zelebriert wurde, verdichtete sich der Flüchtlingsstrom nach und nach zu einer Aufziehenden Krise.

Juni

Der Juni wollte sich nicht so recht entscheiden ob es nun Sommer wird oder nicht. So wechselt das Wetter zwischen heftigen Schauern, die ich nutzte um einige Serien des Krimi-Genres zu benchwatchen, und sehr gutem Wetter, welches ich Außen verbrachte. Ausgerechnet während des Hurricane-Festivals und meinem anschließendem Hamburg-Ausflug beschloss das Wetter, dass es nun Zeit für einen riesigen Sturm sei.

Gleichzeitig schockierte Stefan Raab Deutschland mit der Bekanntmachung, dass er sich zum Ende des Jahres aus dem Fernsehen zurückziehen werde.

Juli

Im Juli gab es so gut wie keine Aktivitäten von mir, was das Bloggen anbelangte. Schließlich war ich viel zu sehr damit beschäftigt einen Umzug vorzubereiten.

Die ganze Welt konnte sich an hochauflösenden Bildern von Pluto erfreuen, die von der New Horizons-Sonde an die Erde geschickt wurden. Außerdem konnte endlich gemeldet werden, dass die Ebola-Epidemie auf dem Rückzug sei und die Erkrankungen stark rückläufig seien.

August

Im August gab es keine Meldungen auf dem Blog, denn durch den Umzug hatte ich keinen Zugang zum Internet und war hauptsächlich damit beschäftigt die neue Wohnung einzurichten, Kisten auszuräumen und zu streichen. Gegen Ende des Monats durfte ich feststellen, dass die Gamescom langsam zu voll für mich wurde.

Währenddessen spitze sich die Flüchtlingskrise in Europa immer weiter zu. Zum einen kamen sehr viel mehr Flüchtlinge an, als gedacht und diese konnten nicht ohne weiteres auf alle europäischen Länder verteilt werden, zum anderen kam es immer wieder zu rechten Übergriffen auf Flüchtlingsheime.

September

Der September stand weiter im Zeichen des Umzugs. Ich teilte erste Bilder und begann mich einzuleben.

Gleichzeitig durfte sich Volkswagen um den wohl größten Skandal der Firmengeschichte kümmern.

Oktober

Mein Oktober war geprägt von den vielen Videospiel-Neuerscheinungen, die mir die kalte Jahreszeit versüßten. Außerdem fanden wieder einmal die Internationalen Spieletage in Essen statt, bei denen ich mehr als nur ein paar Brettspiele ergatterte. Außerdem startete ich eine Fitnesschallenge.

Die Flüchtlingsdebatte überflutete rasant schnell alle Medien. Der Flüchtlingsstrom riss nicht ab und Europa war mehr als uneins darüber was mit den Flüchtlingen passieren sollte.

November

Während Europa noch diskutierte was mit den Flüchtlingen passieren sollte und was für Maßnahmen es gegen den IS gab, wurde Europa von einem neuen Terroranschlag in Paris erschüttert.

Ich blieb unpolitisch und schrieb einen Beitrag über die „Geek is the new Black„-Bewegung und freute mich über weitere Videospielneuerscheinungen.

Dezember

Der Dezember stand ganz im weihnachtlichen Geist. Ich sammelte Geschenkideen und die Welt versuchte sich auf den Frieden zu konzentrieren.


In diesem Jahr habt ihr mich wieder einmal äußerst tatkräftig unterstützt und fleißig meine Artikel gelesen. Vielen Dank dafür. Diese Artikel sind bei euch am Besten angekommen:

Eine Reise nach Japan will geplant sein – Abenteuer Japan Teil 1 Kawaii Fashion [SaSo] Die neu entstandene und gut geordnete Essenskategorie. Hier findet ihr alle meine Artikel zum Thema Essen.
Scrapbooking: Eine Einführung Kawaiibox Die fabelhafte Welt der Amélie – Farbpalette
Zurück in die Zukunft: 2015 [OuMi] Grüner Tee-Weiße Schokolade-Muffins [Rezept] Ein Unterkunft finden – Abenteuer Japan Teil 3
Ausflugsziele für Kyoto – Abenteuer Japan Teil 5

2016 wird mein kleiner Wonderland-Blog schon zehn Jahre alt. Wer hätte damit rechnen können. xD“

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Wie komm ich an japanische Süßigkeiten? – Tokyo Treat Teil 2

Es ist gar nicht mal so einfach an Süßigkeiten aus verschiedenen Ländern zu kommen. Zum einen was man nie, was für Süßigkeiten es überhaupt gibt, zum anderen sind importierte Nahrungsmittel häufig unfassbar teuer. Klar, Klassiker aus Europa oder den USA kann man häufig in normalen Supermärkten kaufen, aber auch hier werden eher Länder wie England, Frankreich und Italien bedacht. Schokolade aus Polen? Kekse aus Skandinavien? Die Chancen an diese Dinge zu kommen sind, außerhalb des Internets oder einem Besuch in dem jeweiligen Land, eher schlecht.

Besonders schlecht wird es, wenn man asiatische Süßigkeiten kaufen möchte. Klar, es gibt immer mehr asiatische Supermärkte, diese bieten jedoch vor allem Produkte aus China und Thailand an. Nahrungsmittel aus Korea, Japan oder Taiwan sind hier eher Mangelware. Wer Glück hat lebt irgendwo in der Nähe von Düsseldorf und kann dort auf eine Vielzahl von Japanischer Supermärkte zurückgreifen.

Wie gut, dass es also Dienste wie Tokyo Treat gibt. Wie ich schon in einem vorherigen Artikel beschrieben habe, bietet Tokyo Treat eine Subscription Box für Japanische Süßigkeiten an. Einmal im Monat liefert diese einige Süßigkeiten zu euch nach Hause.

Netterweise durfte ich auch die Dezember-Box testen, die voller Weihnachtssüßigkeiten war:

Es gibt wieder ein Video, indem ich fleißig Süßigkeiten esse und dieses Mal unterstütz mich mein Freund beim probieren [oh ja, dadurch gibt es mehr Objektivität!]. Ausprobieren durfte ich die Premiumbox, die mit 14 Süßigkeiten gefüllt war.

Tokyo Treat: Japanische Süßigkeiten Subscription Box - Dezember Version

Besonders lecker fand ich die Meiji Banana Chocolate, das Meiji Cotton Soda Gum, Fun Christmas Caramel Powder Snow, die Matcha Collon und die Meiji Cream and Caramel. Um japanische Süßigkeiten zu entdecken ist die Box wirklich großartig, auch wenn ich mir selber eher die Regular-Box für 24,99$, als die im Video getestete Premium-Box für 34,99$ holen würde.

Wenn ihr ein kleines Geschenk sucht, würde ich euch unbedingt die Small-Box mit fünf bis sieben Süßigkeiten für 14,99$ empfehlen.

Alle wichtigen Informationen rund um Tokyo Treat findet ihr unter: https://tokyotreat.com/

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Warum Takenoko in eure Spielesammlung gehört!

Takenoko ist ein unfassbar niedliches Brettspiel mit einer sehr guten Spielmechanik. Während des Spiels baut man nach und nach mit seinen Mitspielern das Spielbrett auf, welches aus mehreren Wabben besteht und über die man einen Panda und Gärtner bewegen muss um diverse Missionen (bestimmtes Spielbrettmuster, Bambus wachsen lassen oder Bambus essen) zu erledigen.

Das Spiel von 7 Wonders-Autor Antoine Bauza, überzeugt dadurch, dass es wenig auf Glück und sehr viel auf Strategie und Niedlichkeit setzt. Die Regeln sind schnell erklärt, so dass man es gut mit Freunden spielen kann, die dieses Spiel nicht kennen.

Gespielt wird mit 2-4 Spielern (das Spiel macht bei allen Spielerzahlen Spaß) und dauert etwa 45-60 Minuten?

Neugierig? Dann erfahrt mehr über die Regeln in meinem oben stehende Video oder entdeckt das Spiel bei amazon:
Takenoko bei amazon

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Tokyo Treat [Unboxing]

Ich habe wieder einmal eine sehr cool Subscribtion box entdeckt, die euch allen sicherlich gefallen wird: Tokyo Treat. Bestellt ihr eine der Boxen bekommt ihr monatlich einen Haufen japanischer Süßigkeiten nach Hause geschickt. Und das ist mehr als nur cool, wenn man auf japanische Süßigkeiten steht und nicht unbedingt viele japanische Geschäfte in unmittelbarer Nähe hat.

Angeboten wird die Box in drei Größen:

Small
14,99$ / Monat
5-7 Süßigkeiten

Regular
24,99$ / Monat
8-12 Süßigkeiten
1 DIY Süßigkeitenkit

Premium
34,99$ / Monat
13-17 Süßigkeiten
2 DIY Süßigkeitenkits
1 kleines Geschenk

Ich hab netterweise von Tokyo Treat eine Box zum ausprobieren bekommen, die ausgepackt so aussieht:

Tokyo Treat Japanese Candy Unboxed

In der November-Box war wirklich für jeden Geschmack was dabei. Es gab Flipps, salziges Gebäck, sehr süße Süßigkeiten, Schokolade, Schokolade, Schokolade und Pralinen. Highlight waren definitiv die Doreamon Schokobällchen, die scharfen Curryflipps und die Bambus Sprossen. Yummy!

Zu diesem Anlass gibt es mal wieder ein Video, bei dem ich alle Süßigkeiten probiere und mein bestes gebe den Geschmack zu beschreiben:

Da die Boxen weltweit ohne zusätzliche Portokosten verschickt werden, finde ich den Preis recht in Ordnung. Sollte ich mir die Box bestellen, würde ich wohl die Regular-Box holen, da mir die Premium, auch wenn sie sehr toll war, etwas zu teuer ist. Und ganz ehrlich: zehn japanische Süßigkeiten sollten, zusätzlich zu meinem normalen Süßigkeitenkonsum, vollkommen ausreichen!

Bei Interesse gibt es die Box auf https://tokyotreat.com/ zu bestellen. Wenn ihr innerhalb der nächsten fünf Tage bestellt, bekommt ihr sogar noch die Dezember-Weihnachtsbox, die sicherlich auch ein ziemlich cooles Geschenk für Japanfans ist. ;)

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„#Geek is the new black“ – ein Kommantar über absurde Modetrends

„#We ♥ Geeks“ titelt die Glamour im Oktober 2015. Die Teen Vogue veröffentlicht Artikel mit Titeln wie „15 Movies That Prove Nerdy Girls > Popular Girls“ (24.4.15) oder auch „QUIZ: Which Celebrity Shares Your Inner Nerdiness?“ (11.6.15) [Antwort: Ariana Grande]. Überall liest man, dass Geek das neue hippe Ding ist und man seine innere nerdyness rauslassen soll.

Soso! Aber zum Nerdsein gehört mehr als eine Brille mit schwarzem Rahmen aufzusetzen und einen Geek zeichnet mehr aus, als nur der letzten Marvel-Film im Kino geguckt zu haben oder ein Spiderman-T-Shirt von Primark zu besitzen.

Geek:
informal
1 An unfashionable or socially inept person.
1.1 [USUALLY WITH MODIFIER] A knowledgeable and obsessive enthusiast: a computer geek
2 A carnival performer who performs wild or disgusting acts.
[Oxford Dictionary]

Nerd:
1. A foolish or contemptible person who lacks social skills or is boringly studious.
[…]
2. A single-minded expert in a particular technical field.
[Oxford Dictionary]

Geht man von der Grundbedeutung der beiden Wörter aus, so sind beide recht negativ belassen. Nerd wird tatsächlich häufig im amerikanischen Raum als Beleidigung verwendet. In Filmen sind das die Menschen, denen die coolen Football-Spieler die Bücher aus der Hand schlagen. Beide Wörter eint außerdem die Besessenheit mit einem Thema. Dabei bezieht sich „Nerd“ explizit auf technische und wissenschaftliche Bereiche, während Geeks sich einfach nur für einen bestimmten Bereich besonders stark interessieren.

Durch in den USA erfolgreiche Serien wie Glee, Filme über Aussenseiter (The Perks of Being a Wallflower) und den durch Disney angestoßenen Superhelden-Hype sind plötzlich nerdige Themen in die normale Popkultur gerutscht. Und was passiert, wenn sonderbare Randerscheinungen plötzlich allgemeine Akzeptanz erfahren? Richtig, sie werden von der Modewelt aufgegriffen.

Damit etwas als Mode funktioniert, muss es natürlich sehr stark vereinfacht werden. Um auf die Glamour-Titelstory aus dem Oktober zurückzukommen:

Der Artikel frühstückte ungefähr alles ab, was irgendwie in den Geek-Bereich gepackt werden konnte und unterlegte dies mit großen Modebildern. „NERD-BRILLEN sind die heißesten Accessiors der Saison, UNCOOL ist plötzlich cool und SCHLAU das neue Chic: Was aussieht, als hätten ‚Star Wars‘-Fan die Fashion-Macht ergriffen, ist weit , mehr als eine Modeerscheinung“, beginnt der Artikel von Corinna Götz. Danach folgt eine Unterteilung in Episoden, die mit einem Blabla über Übernerds wie Bill Gates anfängt, übergeht zu irgendwas mit Technik und der Big Bang Theory, zur Streberbrille springt [bebildert mit einem Gucci-Bild], kurz auf den hotten neuen Cast von Star Wars eingeht und endet mit dem Hinweis, dass man seinem inneren Nerd frohlocken sollte.

Ja, das kratzt ganz, ganz, ganz leicht an der Oberfläche dieser „Nerds“. Man merkt förmlich, wie in der Redaktionssitzung gesagt wurde: „Corinna, mach mal was zu diesen Nerds.“ – „Zu wem?“ – „Nerds, hier Big Bang Theory, Star Wars, Roboter und dieses schwarze Kind mit den hochgezogenen Hosen aus den 90ern.“

Und so hört man plötzlich Sätze wie „Ich bin ja so ein Nerd.“, von Mädchen, die von ihrem Freund in einen Marvel-Film geschleppt wurden oder sich The Big Bang Theory angucken, ohne auch nur zu wissen, worüber die vier Jungs 90% der Zeit sprechen.

Ein Nerd oder Geek zu sein, ist aber nicht nur eine Modeerscheinung. Es ist nicht nur ein sexy Sekretärinnen-Look oder das Besitzen einen Star Wars-T-Shirts (ebenfalls erhältlich bei Primark). Es bedeutet sich mit einem Thema soweit zu beschäftigen, dass man alles über es weiß, Thesen dazu entwickelt und hitzige Debatten führt. Es heißt sich in absurden Ecken des Internets Diskussionen mit Gleichgesinnten zu liefern und sich darüber zu freuen, wenn man endlich jemanden gefunden hat, der sich für den gleichen Blödsinn begeistern kann.

Es reicht nicht nur aus alle Marvelfilme zu gucken um ein Comicfan zu sein, denn seien wir einmal ehrlich, die Filme sprechen auch ganz normales Action-Film-Publikum an. Es heißt einen Haufen der Comics gelesen zu haben und darüber zu diskutieren ob der alternative Handlungsstrang oder die Handlung, die durch die Zeitreise entstand besser ist. Es bedeutet Verschwörungstheorien aufzustellen und sie anhand von Zitaten zu belegen.

Geeks gucken nicht nur Game of Thrones, sie lesen auch die Bücher und hinterfragen ob R + L = J ist [Natürlich!].

Sie gehen nicht nur in den Comicladen um sowas einmal live zu erleben, sondern um absurde Fundstücke zu finden [z.B. die DC-Reihe von Stan Lee!] und sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten.

Nerds roten sich in Rudeln zusammen um Brettspiele mit absurden Namen zu spielen, die zwei Stunden zum erklären und fünf Stunden zum Spielen dauern.

Wir bauen Raspberry Pi’s, weil es Spaß macht; lesen Bücher, weil es Luft zum Atmen ist; bleiben bis mitten in der Nacht wacht, um ein Videospiel zu schaffen; wissen wer Joss Whedon ist, haben alle Folgen von Buffy gesehen und können Geld und Zeit mit dem Sammeln von Figuren, Amiibos, Nendoroids und anderem Fanzeug verschwenden. Und egal was wir davon tun, es fühlt sich nicht an wie Zeit- oder Geldverschwendung, sondern wie Leben.

Und vor allem wollen wir nicht, dass man uns imitiert und zur Schau stellt. Wir wollen nicht, dass Menschen „Comic-Laden-Tourismus“ betreiben und kichernd in Spieleläden stolpern. Darum geht es nicht. Darum ging es nie.

Die Modeindustrie weiß gar nicht, was sie den wirklichen Nerdmädchen und weiblichen Geeks damit antut, wenn es plötzlich „chic“ oder „in“ ist nerdig zu sein. Sie wissen nicht, dass man sich plötzlich rechtfertigen muss, warum man ein Avengers-Top trägt und, dass man doof von anderen Geeks angemacht wird, wenn man offen zu seinem inneren Nerd steht, denn wirkliche Nerds fühlen sich von dieser Pseudo-Gruppierung zu Recht angegriffen. Also hört auf jemanden zu kopieren, den ihr bis vor wenigen Monaten noch doof fandet und den ihr immer noch suspekt findet, wenn er zur Gamescom, Spiel! oder Connichi fährt.

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Videospielherbst [SaSo]

Mit dem Herbst kommen bunte Blätter, Strumpfhosen und Pumkin-Spiced-Latte wieder zum Vorschein. Für Medienenthusiasten bedeutet diese Zeit jedoch vor allem eines: Neue Filme, neue Serien und neue Videospiele. Also bekommt ihr in den nächsten Wochen meine Empfehlungen zu allen ‚Medien‘, die ihr nicht verpassen solltet oder auf die ich mich zumindest sehr freue.

Das erwartet euch im Herbst: Assassin's Creed Syndicate, Zelda Triforce Heroes, Life is strange, Disgaea 5, Mega Woll Yoshi und Animal Crossing: Happy Home Designer

Assassin’s Creed Syndicate

Auf Assassin’s Creed freue ich mich tatsächlich bei jedem Teil aufs neue, außer bei diesem. Nach dem mehr oder weniger schlechtem Unity aus dem letzten Jahr, hatte ich dieses Jahr absolut keine Erwartungen an den neuen Teil. Meine Erwartungen konnten also nur übertroffen werden. Und das wurde sie auch: zu Recht! AC Syndicate wartet mit einer großartigen Grafik, toller Musik, einem großartigem Setting und einer spannenden Handlung auf. Abwechselnd schlüpft man in die Rollen der Assassinen-Zwillinge Evie und Jacob und versucht mit ihnen – mitten in der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts – Londons Arbeiter zu befreien. Großartig!

Erschienen für PC, PS4 & XBox One

Zelda Triforce Heroes

Ich bin nicht unbedingt der größte Zelda-Fan, aber mit einem Toon-Link-Spiel kann man mich immer ködern! In Triforce Heroes schlüpft ihr in die Rolle von Link und müsst durch kämpfen und Rätsel lösen die Prinzessin retten. Doch dieses mal seid ihr nicht alleine. Wieder einmal helfen euch zwei weiter Helden. Gesteuert werden können diese entweder von euch oder von zwei Freunden, mit denen ihr das Spiel gemeinsam spielen könnt. Es ist zwar nicht das große Zelda-Spiel, auf das alle warten, aber es ist super niedlich und macht verdammt viel Spaß.

Erschienen für Nintendo 3DS

Life is strange

Jaja, ich weiß, dass Life is strange schon länger draußen ist, aber endlich ist Staffel 1 vollkommen abgeschlossen. Schlüpft in die Rolle von Max, einer introvertierten Studentin, die eines Tages feststellt, dass sie durch die Zeit reisen kann. Im Laufe des Spiels werdet ihr immer wieder vor die Wahl gestellt, ob ihr eure Entscheidung noch einmal durch einen Zeitsprung korrigieren möchtet. Denn jede Entscheidung hat Auswirkungen auf die Zukunft!
Das Spielprinzip ist nicht unbedingt neu, aber sehr ist sehr beeindruckend umgesetzt. Die Grafik gefällt mir nicht unbedingt gut, erschafft aber eine gute Atmosphäre. Sehr empfehlenswert für alle Spieler, die nicht mega viel Zeit haben.

Erscheinen für PC, PS3, PS4, XBox 360, XBox One

Disgaea 5

Zu diesem Spiel habe ich letztens schon eine Review geschrieben und weil ich so begeistert von dem neuesten Teil der Disgaea-Reihe bin, gehört er natürlich in diese Liste. Bei diesem sehr japanischen Spiel schlüpft man in die Rolle einer Gruppe von Dämonen-Rebellen, die die Unterwelt befreien wollen. Das rundenbasierte Taktikspiel trumpft dabei mit einer ordentlichen Menge Niedlichkeit und Sarkasmus. (Um das Spiel zu verstehen muss man keinen der Vorgängerteile gespielt haben.)

Erschienen für PS4

Mega Woll Yoshi

Der Mega Woll Yoshi ist nicht wirklich ein Videospiel, kann als Amiibo aber einige Spiele unterstützen. Der riesige Yoshi ist einfach unglaublich niedlich und wundervoll!!!

Erscheint am 27. November für Nintendo Wii U & 3DS

Animal Crossing: Happy Home Designer

Auch beim Happy Home Designer können Nintendo-Fans ordentlich meckern, denn, es ist kein vollständiges Animal Crossing. Stattdessen hat Nintendo eine der beliebtesten Spielekomponenten genommen und daraus ein eigenes Spiel gemacht: Das Häuser einrichten. Ich finde es witzig und niedlich, kann aber verstehen, dass man dieses Spiel nicht genauso intensiv spielen kann wie beispielsweise ACNL. Und ich finde es nicht schlimm, denn manchmal müssen Spiele auch einfach ein Ende finden.

Erschienen für Nintendo 3DS

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Disgaea 5: Alliance of Vengeance [Gamereview]

Endlich, der fünfte Teil von Disgaea ist nun auch in Europa erhältlich. Das Nippon Ichi-Videospiel für die Playstation 4 wartet dabei mit allerhand feinen Neuerungen und einer komplett neuen Handlung auf, die Disgaea-Fanherzen ein wenig höher schlagen lässt.

Erzählt wird dieses Mal eine Geschichte aus der Unterwelt, bei der fast alle Bereiche der Netherworld von einem Herrscher erobert wurden. Killian, ein Dämon, über den man außer seinem Namen zunächst nichts weiß, Seraphena und Red Magnus schließen sich zu einer Allianz zusammen um den Eroberer zu stoppen und verlorene Gebiete zurückzuerobern.

Grundsätzlich folgt die Handlung gewohnten Mustern. Mysteriöser Protagonist, rothaarige Frau, die die Prinny’s herumkommandiert und ein Muskelprotz und fertig ist das Grundspiel. Dann füge man einen Haufen süßer Prinny’s, einen potenziellen Anhänger des Himmels, einen Held und einen fiesen Gegner hinzu und verschweige Details über die Vergangenheit des Helden: Fertig!

Trotz allem funktioniert diese Mischung und der Humor der Entwickler auch Jahre nach dem ersten Teil der Reihe. Außerdem eignet sich diese Handlung auch für diejenigen, die noch keines der anderen Spiele gespielt haben, denn was die Netherworld ist, was Prinny’s sind – Pinguinartige Geschöpfe, die Seelen von Toten darstellen – und wie das Spiel funktioniert, wird recht schnell nebenbei erklärt.

Zum eigentlichen Spielepart des Spiels

Wie von Nippon Ichi gewohnt, handelt es sich um ein Spiel, welches zwischen Anime-cut-scenes, Dialogen und Kämpfen hin und her wechselt. Die Kämpfe werden dabei als rundenbasiertes Taktikspiel ausgefochten, bei denen jede Figur eine gewisse Anzahl an Schritten und unterschiedliche Angriffsmöglichkeiten hat. Sind alle Gegner besiegt ist die „Stage clear“ und es geht zur nächsten. Mit jedem gewonnen Kampf geht dabei die Handlung ein Stück voran.

Auch in diesem Teil kann man sein Team selber zusammenstellen. Es können neue Figuren erstellt, Kampfklassen zugeordnet und ausgerüstet werden. Durch Kämpfe werden die Figuren stärker und durch zusammenarbeit mit anderen Teammitgliedern vervielfachen sie ihre Stärke im Kampf.

Soweit ist alles gleich geblieben. Was sich jedoch geändert hat sind ein paar Feinheiten, die die Spielmechanik erheblich beeinflussen. Feinde können nun gefangengenommen und verhört werden. Die Fähigkeiten leveln sehr viel langsamer, so dass es länger dauert, bis man große Massenzauber bewerkstelligen kann. Es gibt nun einen ziemlich krassen Revengemodus, indem Figuren stärker angreifen und in den Figuren sehr schnell geraten, wenn Figuren des eigenen Teams angegriffen werden.

Kaufen oder nicht kaufen?

Du stehst auf niedliche Animes, verrückte japanische Musik, skurrilen sarkastischen Humor und taktische Kämpfe? Dann ist das Spiel genau für dich (ja, dich du Leser da draußen) gedacht. Disgaea 5 überzeugt nämlich genau mit diesen Dingen, die es für mich beinahe perfekt machen. Sera ist manchmal etwas anstrengend, aber auch sehr cool, und Killian ist einfach eine fantastische Figur.

Übrigens sind in der normalen Spielebox ein Artbook und ein Soundtrack enthalten. Hui!

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Gesellschaftsspiele: Internationale Spieletage-Spezial [SaSo]

Die Internationalen Spieletage oder auch einfach kurz Spiel! gehen heute zu Ende. Natürlich war ich – nun schon das zwölfte mal – dort um die neuesten Gesellschaftsspiel-Trends zu entdecken. Und daher wird sich heute, am Sammlungssonntag, alles um die neusten Spiele drehen.

Grundsätzlich lohnt sich ein Besuch bei der Spiel! für jeden, der auf Spiele steht. Dabei ist es egal ob es sich um Brett-, Karten-, Aufbau- oder Rollenspiele handelt. Für jeden Geschmack ist etwas auf der größten Messe für Spiel dabei. Im Gegensatz zu manch anderen Messen heutzutage – wie beispielsweise bei der Gamescom – kann man alle Spiele ohne längere Wartezeiten ausprobieren. Eventuell wartet man mal zehn Minuten das ein Tisch bei einem sehr beliebten Spiel frei wird. In der Regel kann man jedoch sofort losspielen.

Schön ist hier auch, dass man viele internationale Spiele entdecken kann, die noch nicht von einem deutschen Verlag übersetzt wurden und die nur für die Messe eine deutsche Anleitung bekommen haben. Oder auch diverse kleine Indiespiele, die nie große Bekanntheit erlangen und an die man tatsächlich nur auf der Messe kommt oder wenn man die Entwickler selber kennt.

Zudem kann man viele Schnäppchen auf der Messe ergattern. Einige Spieleläden bieten Spiele aus ihrem Lager für sehr kleines Geld an und gerade bei den internationalen Spielen würde man deutlich mehr Geld im Laden als im Stand bezahlen. Manchmal muss man jedoch auch aufpassen, denn die vermeintlichen Angebote liegen teilweise auch ein ganzen Stück über dem UVP. So nun aber genug erklärt. Hier kommen meine Spielehighlights der Spiel 2015:

Colt Express, Kronmaster Arena, die blutige Herberge, Pick a Seal, Codenames und Evolution.

Colt Express

Um ehrlich zu sein habe ich von Colt Express nicht wirklich irgendwas erwartet. Das sonderbare Spiel mit de Pappzug sieht sogar ein wenig langweilig aus. Wie eine modernere Form des Schneckenrennens. Ist es aber nicht. Es ist zu recht Spiel des Jahres geworden. Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines Bandident, der einen Zug ausrauben möchte. In jeder Runde kann jeder Spieler etwa vier Aktionen ausführen. Diese werden über Handkarten gesteuert. Der Clou dabei: Die Spieler legen reihum ihre gewünschte Aktionskarte auf einen Stapel. Danach wird der Stapel umgedreht und die Aktionen ausgeführt. Dabei kann es sein, dass die Person, mit der man kämpfen möchte schon längst im nächsten Waggon ist.

Gespielt wird mit 2-6 Spielern. Empfohlen ist es ab 10, obwohl ich glaube, dass auch jüngere Kinder das Spiel ohne Probleme spielen können.

Kronmaster Arena

Bei diesem Spiel handelt es sich um ein sehr niedliches taktisches Brettspiel, welches an Videospiele wie Disgaea erinnert. Man zieht die Figuren über den Spielplan, sammelt Gold, Erfahrung und levelt auf. Dabei werden die Figuren stärker um die Mitspieler nacheinander auszuschalten. Wem die acht Figuren des Spiels nicht ausreichen, kann knapp hundert weitere Figuren einzeln kaufen und dem Spiel hinzufügen.

Gespielt wir mit 2-4 Spielern. Es ist freigegeben ab 14, wobei vermutlich zehnjährige das Spiel auch hinbekommen.

Die blutige Herberge

Galt als einer der Geheimtipps der Messe. Im Grunde spielt man hier fast schon einen Horrorfilm nach. Man leitet eine Herberge, in die immer wieder Gäste kommen, die ausgeraubt oder auch – in vielen Fällen – umgebracht werden müssen. Ein Spaß für die ganze Familie. xD

Gespielt wird mit 1-4 Spielern. Freigegeben ist es ab 14.

Pick a Seal

Hab ich nur ausprobiert, weil das japanische Spiel so niedlich aussah. Tatsächlich macht das Spielprinzip sehr viel Spaß und eignet sich super als Partyspiel. Auf dem Tisch werden 30 Karten mit Robben ausgelegt. Jede Robbe weist bestimmte Merkmale auf (ein Arm, zwei Arme, Sonnenbrille, Tunfischdose, Hintergrundfarbe, Größe). Jeder Spieler erhält eine Anfangskarte und muss nun versuchen eine Robbenkarte zu finden, die sich in null oder einem Merkmal von der eigenen Karte unterscheidet. Danach geht es mit der gerade aufgenommenen Karte weiter. Gespielt wird, bis gleichzeitig und bis ein Spieler sicher ist, dass er keine passende Robbe mehr aufnehmen kann. Sehr süß und vor allem auch sehr witzig.

Gespielt wird mit 1-5 Spielern. Freigegeben ab 8. Vermutlich sollten auch Kindergartenkinder dieses Spiel hinbekommen.

Codenames

Ist ein weiteres simples Partyspiel. In der Mitte werden Karten mit diversen Begriffen ausgelegt. Diese gehören, nach einem bestimmten Schema, welches zu erraten gilt, zu einem der beiden Teams. Das Schema sehen die jeweiligen Teamleiter. Um ihr Team nach und nach das Schema aufdecken zu lassen, dürfen die Spielleiter in jeder Runde jeweils ein Wort und eine zahl als Hinweis nennen. Zum Beispiel Körperteil – 2. Liegen in der Mitte z.B. die Wörter Herz und Kiefer, so können die Teammitglieder diese nennen und dadurch das Schema aufdecken. Werden falsche Begriffe erraten, ist das andere Team dran.

Gespielt wird mit 2-8 Spielern. Freigegeben ab 14. Je nach Wortschatz sollten auch Kinder ab zehn es spielen können. Ich empfehle außerdem dringend es mit mindestens vier Spielern zu spielen.

Evolution

Bei Evolution geht es darum eine Spezies zu erschaffen und sich weiterentwickeln zu lassen. Hierzu kann man Karten ausspielen, die die Eigenschaften der eigenen Rasse weiterentwickeln und verbessern. Aber Vorsicht, wenn es nicht genug Nahrung gibt, verhungern einige Tiere der Population oder sterben sogar aus.

Ein recht interessantes Spiel, welches zwar Spaß macht, für meinen Geschmack aber zu kompliziert ist um als simpel zu gelten und zu einfach um wirklich kompliziert zu sein.

Gespielt wird mit 2-6 Spielern. Empfohlenes Alter ist 10.


Wart ihr auch auf der Messe? Was sind eure Highlights? Oder welche Spiele habt ihr dieses Jahr entdeckt?