Und dabei war das Buch so gut *kopfschüttel*
Über die echt miese Umsetzung bin ich leider nur entsetzt. Wie konnte Buck es wagen daraus einen Film zu machen????
Übrigens gibt es auf der Zeit Online Seite einen sehr schönen Artikel dazu.
Und dabei war das Buch so gut *kopfschüttel*
Über die echt miese Umsetzung bin ich leider nur entsetzt. Wie konnte Buck es wagen daraus einen Film zu machen????
Übrigens gibt es auf der Zeit Online Seite einen sehr schönen Artikel dazu.
Oder auch: wie zeige ich möglichst viele verwirrende Dinge in einem Trailer um möglichst viele Besucher auf die falsche Fährte zu führen. Ging es nach dem Trailer würde es um Joe kommen, der aus der Zukunft kommt um sein jüngeres Ich umzubringen. Sieht man sich den Film an wird recht schnell klar, dass dies natürlich nicht die Handlung ist.
Bevor ein Blick auf den Inhalt geworfen und vielleicht eine Empfehlung ausgesprochen wird, erst einmal ein kurzer Hinweis zu den Hauptdarstellern und damit auch der Grund, warum ich überhaupt in diesen Film gegangen bin. Die Hauptrolle wird von keinem anderen gespielt als dem sehr sympathischen Joseph Gordon-Levitt (500 days of summer, Inception, The dark knight rises), der innerhalb dieses Films als der junge-Joe durch die Gegend jagt. Sein zukünftiges Ich wird von Bruce Willis gespielt (Yeah!). Regie und Drehbuch stammen vom relativem Neuling Rian Johnson.
Die Handlung spielt in den USA circa 30 Jahre von heute. Wiederrum 30 Jahre von dort aus gesehen (2070) wurden Zeitreisen erfunden. Da sie jedoch direkt von Verbrechern verwendet wurden, wurden sie auch sofort wieder verboten. Eine Verbrecherorganisation schafft es eine Zeitreisekapsel zu behalten, mit welcher sie ihre Todeskandidaten in die Vergangenheit (2040) schickt, wo so genannte Looper die Opfer töten und die Leichen verschwinden lassen.
Auch Joe verdient damit sein Geld. Wie allen Loopern ist ihm klar, dass wenn er noch in 30 Jahren lebt, dass er irgendwann als Opfer der Organisation zurückgeschickt wird. Für das töten seines zukünftigen Ichs bekommt jeder Looper einen hohen Geldbetrag und muss von da an nicht mehr für die Organisation arbeiten.
Die Tage ziehen ins Land und Joe arbeitet als einer der erfolgreichsten Looper. Bis eines Tages sein zukünftiges Ich erscheint, ihn überwältigt und flieht, denn der alte Joe weiß, was in der Zukunft passieren wird und das der Regenmacher alle Looper jagen und töten wird. Jetzt möchte er ihn in der Vergangenheit aufhalten um seine Zukunft zu retten…
Klingt im ersten Moment vielleicht ein bisschen verwirrend – vor allem wenn man die Trailerbilder gesehen hat – ist es im Endeffekt jedoch nicht. Die wenigen Figuren machen es leicht sich im Film zurecht zu finden. Die düstere Zukunft der Welt, die skizziert wird, ist interessant und Zeitreisen finde ich ohnehin gut. Ein paar Details fand ich etwas seltsam und überflüssig, aber irgendwie musste man die Welt mit Fakten anreichern.
Besonders gelungen fand ich die Erklärungen dafür, welche Auswirkungen Zeitreisen auf die Menschen haben. Alles in allem entsteht dadurch ein recht stabiler Film, der zwar an ein paar Logikfehlern krankt – was wirklich nicht unüblich ist für Zeitreisefilme – insgesamt jedoch ganz gut mit dem Thema umgeht und vor allem einen sehr guten neuen Aspekt behandelt: wie gehen Verbrecher mit Zeitreisen um.
Spannend war der Film dazu auch noch, auch wenn manche Stellen etwas lang gezogen waren, und oben drauf gab es sehr lustige Szenen. Ergibt insgesamt einen stabilen Film, der vielleicht nicht unbedingt mein Lieblingsfilm wird, der mich dennoch vollkommen überzeugt hat, auch wenn Joseph Gordon-Levitt sehr merkwürdig aussah – schließlich musste er so bearbeitet werden, dass er aussah wie eine jüngere Version von Bruce Willis.
Whao, lange, lange möchte ich dies schon umsetzten und jetzt kann ich euch endlich die erste Ausgabe des Blogmag vorstellen. Der Titel, der sich aus den Wörtern Blog und Magazin zusammensetzt verrät um was es sich handelt: ein Bloggermagazin. Oder zumindest soll es einmal eins werden, wenn es einmal groß ist. Für die erste Ausgabe bekommt ihr Artikel von Kirschkuchen, Publicenemy und aus dem Wonderland.
Nach und nach sollen mehr Blogs, mehr Artikel, mehr Themen und vor allem ein wirklich viel besseres Layout dazukommen. Geplant ist, dass das Magazin alle 2-3 Monate erscheinen soll und die Ereignisse der letzten Blogmonate zusammenfasst.
Lange Rede, kurzer Sinn: hiermit präsentiere ich euch die erste Ausgabe des Blogmag als pdf.
blogmag_issue01_wonderlandblog
Einfach anklicken, downloaden und mit Adobe Reader lesen (hier kostenlos downloadbar).
Ihr habt einen Blog und möchtet Artikel von euch im Magazin wiederfinden? Dann hinterlasst einen Kommentar unter diesem Artikel oder schickt mir eine E-mail an <a href="mailto:charon-89@freenet.de"charon-89@freenet.de.
„Hui, ein Remake.“, war ungefähr der erste Gedanke, der mir beim ersten Trailer zu Total Recall. Der Film hatte jedoch so wenig mit dem Original zu tun, dass man eher sagen kann, dass er sich grob an der Vorlage orientiert hat.
Die Handlung spielt in der nicht all zu weit entfernten Zukunft. Die Erde ist fast vollkommen verseucht, so dass die Menschen entweder im Vereinigten Königreich oder in den Kolonien in Australien leben. Verbunden werden diese beiden Orte mit dem „fall“, einem riesigen Aufzug, der durch den Erdkern führt.
Da Leben in den Kolonien ist ärmlich und besteht aus einem täglichen Überlebenskampf. Auch der Protagonist dieses Film bekommt die Armut zu spüren. Als Fabrikarbeiter fristet er sein Leben bis er beschließt im Vergnügungsviertel den Total Recall-Laden aufzusuchen. Dort bieten sie Besuchern die Möglichkeit ihre Erinnerungen zu bearbeiten und ihn somit ein geistiges Abenteuer zu ermöglichen.
Doch das Abenteuer wird spannender als erwartet, als plötzlich eine Sondereinheit der Polizei den Laden stürmt und dem perplexem Protagonisten erklärt, dass er ein gesuchter Verbrecher ist.
Insgesamt war der Film recht spannend. Optisch erinnerte er an Minority Report und auch vom Handlungsaufbau ist er nicht weit von diesem Film entfernt. Während die Handlung relativ stabil verläuft, waren einige der Visuell Effects einfach nur schrecklich. Das blinkende Licht in Verbindung mit der Wackelkamera sorgte eher für Kopfschmerzen, als für Unterhaltung. Zusätzlich gab es einige grobe Logikfehler, aber das ist nichts Neues für Action-/Sci-Fi-Filme. Der Film war zwar nicht schlecht, aber wirklich viel verpasst man nicht, wenn man ihn nicht guckt. Größtenteils war er vorhersehbar und wirklich einfach gestrickt. Dann lieber noch einmal Inception gucken, da hat man wirklich mehr von.
Der Sommer ist endgültig zu Ende. Und während die Tage kürzer werden ist nun auch der September schon wieder um. Und was ist in dieser Zeit hier passiert?
Hugo Cabret wurde ganz viel geliebt. Zu Recht!
Ein Teetassennotizbuch wurde gebastelt.
Ich hab ein Interview mit der Band One in a Googolplex geführt.
Gezeigt wie man aus Draht ganz schnell einen Ring basteln kann.
Einen Tag im Freizeitpark Efteling verbracht und euch davon berichtet.
Und schließlich drei verschiedene amerikanische Kekssorten aus einem Teig erstellt.
Selten hat mich ein Filmtrailer so in die Irre geführt, wie bei diesem Film. Der Trailer erzählt eine Art Abenteuergeschichte zwischen zwei Kindern, die sich im Pariser Bahnhof kennenlernen und einen mysteriösen Roboter zu Beginn des 20. Jahrhunderts dazu bringen möchten zu funktionieren. Leider hat mich dies im Ersten Moment wirklich gar nicht begeistert und leider kenne ich recht viele Menschen, denen es ähnlich ging. Dabei erzählt der Film eine wirklich wundervolle Geschichte, die weit über dies hinausgeht und mein kleines Filmwissenschaftlerherz höher schlagen lassen hat.
Also werfen wir doch einmal einen Blick darauf, was unterhalb dieser Abenteuergeschichte liegt. Martin Scorsese (Aviator, Shutter Island, Gangs of New York) zeigt das Leben von Hugo Cabret, der nach dem Tod seines Vater zusammen mit seinem Onkel im Pariser Bahnhof lebt und die Uhren aufzieht. Nachdem sein Onkel plötzlich verschwindet bleibt der knapp zehnjährige Hugo alleine zurück. Der einzige Freund, der ihm zur Seite steht, ist ein ausrangierter Jahrmarkt-Roboter, der nicht funktioniert. Da er jedoch ein Erinnerungsstück an seinen Vater ist bemüht sich Hugo ihn irgendwie dazu zu bringen wieder zu funktionieren.
Nach einer Weile lernt er Isabelle kennen. Zusammen mit dem aufgeweckten Mädchen beginnt er nach einer Lösung für das Roboterproblem zu suchen. Gleichzeitig entdeckt er eine Leidenschaft für das Kino und seine Geschichte, die ihn auf ein Rätsel stoßen lässt, welches größer ist, als alles was er erwartet hätte…
Die Liste an Gründen, warum man den Film einfach lieben muss, ist für mich wirklich wahnsinnig lang. Zum Einen ist Scorsese einer der genialsten Regisseure, der lebt. Seine Bildsprache ist einfach nur sehr, sehr genial und spiegelt sich in vielen Momenten des Films wieder. Ich liebe seine Farbgebung, die vor allem aus Blau- und Orangetönen besteht (wie bereits in Aviator). Zum Anderen sind die Darsteller unglaublich gut. Neben sehr renommierten Darstellern wie Christopher Lee und Ben Kingsley zeigen Asa Butterfield – Hugo – (Der Sohn von Rambow) und Chloë Grace Moretz – Isabelle – (500 days of summer), dass sie wirklich ernst zu nehmenden Darsteller sind. In ihren Rollen gehen sie vollkommen auf, auch wenn Chloë für mich ein bisschen zu bemüht britisch klang.
Was mich daneben jedoch wirklich gefesselt hat waren die Verweise auf die Filmgeschichte. Ungefähr alle wichtigen, ersten Filme wurden in den Film eingebaut und Georges Méliès (Die Reise zum Mond) – genau der Mann des heutigen CFF – wurde näher beleuchtet. Dadurch lernt man nicht nur etwas über die ersten Filme, sondern auch über ihre Produktion. Das gerade Méliès gewählt wurde finde ich so großartig, da seine Werke einfach nur bildschön sind. Hach, ich wirke so, als würde ich übertreiben, aber sucht einmal nach seinen Filmen bei youtube und ihr werdet meine Begeisterung verstehen!
Wahrscheinlich war es viel fachliches Interesse (schließlich hab ich mich in meinem Studium auf Filme spezialisiert – zumindest soweit es ging), welches meine Begeisterung vorangetrieben hat, dennoch kann ich den Film auch rein von seiner Handlung, seinen Bildern und den wirklich wunderbaren Darstellern empfehlen.
All pictures belong to Paramount Pictures.
Oder auch Le Voyage dans la Lune ist wahrscheinlich einer der ältesten Filme, die ich euch jemals am Classic Film Friday vorstellen werde, da es einer der ältesten Filme überhaupt ist. Dieses kleine Werk von Georges Méliès aus dem Jahre 1902 erzählt Jules Vernes Von der Erde zum Mond nach.
Die Handlung dieses Films ist relativ begrenzt, da er eben nur 16 Minuten lang ist, versucht jedoch in dieser Zeit zu zeigen wie Wissenschaftler mit einer Rakete zum Mond und wieder zurück reisen. Auf dieser Reise begegnen die Wissenschaftler sonderbaren Kreaturen und lernen das Universum kennen.
Was diesen Film so außergewöhnlich macht ist zum einen, dass es einer der ersten Filme ist, der eine vollständige Handlung erzählt. Darüber hinaus – und das ist wirklich unglaublich für die Zeit – benutzt Méliès wahnsinnig beeindruckende Special Effects. Ein fliegendes Raumschiff, welches später ins Meer stürzt, eine fantastische Welt, bestehend aus wirklich liebevoll gefertigten Kulissen und dazu eine sehr kreativer Umgang mit Illusionen.
Wie wunderbar dieser Film ist lässt sich gar nicht wirklich beschreiben – und dies schreibe ich nicht nur weil ich zu faul bin näher auf die Effekte einzugehen -, daher kann ich euch wirklich nur empfehlen diesen sehr kurzen Film anzugucken. Es ist dabei faszinierend zu sehen, dass viele Effekte, die wir heute für selbstverständlich halten, hier ihren Ursprung haben. Durchaus berechtigt wird Méliès daher als Pionier der Filmgeschichte bezeichnet, denn er schaffte es als einer der Ersten aus dem Nichts Filme entstehen zu lassen, während Andere noch zweifelten ob der Film überhaupt eine Zukunft haben würde.
Meistens wird dieser Film nur als schwarz-weiß-Version gezeigt und verbreitet – naheliegend bei einem Erscheinungsdatum, das bei 1902 liegt – dabei wurde der Film bereits damals per Hand nachcoloriert. Dies ergibt zusätzlich einen wirklich interessanten Effekt, der damals zwar immer wieder verwendet wurde, jedoch zu umständlich war, als das er für längere Filme verwendet wurde.
Irgendwie ist der letzte Classic Film Friday leider schon viel zu lange her. Ab jetzt versuch ich sie wieder stärker zu befüllen. Wirklich ö_ö
Huch, es ist wirklich schon wieder eine Woche um. Irgendwie vergeht die Zeit momentan so unglaublich schnell. Und was ist alles passiert?

Aus Bügelperlen angefangen Retrovideospielfiguren zu erstellen und fleißig an meiner Hausarbeit gearbeitet (uh, es geht um Yakuza).
Ihr findet mich auf Instgram unter chochi_rain. Schaut doch mal vorbei.

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Und es ist wahrscheinlich einer der großen Kinostürme der letzten Jahre – wenn man dem Publikum glauben darf. Vier Jahre nach dem zweiten Teil der Trilogie von Christopher Nolan, findet die Reihe nun ihren Abschluss. In Gotham sind mittlerweile acht Jahre vergangen. Harvey Dent wird als großer Held verehrt, während Batman alle Schuld an den letzten Kämpfen, Verbrechen und dem Tod Dents gegeben wird. Und somit vertrieben aus Gotham zieht sich auch Bruce Wayne immer weiter zurück. Seit Jahren hat ihn niemand mehr gesehen, geschweige den mit ihm gesprochen. Wayne Enterprises leidet unter diesem Verhalten, aber es ist vor allem Alfred – der Butler -, der nicht weiter mit ansehen kann, wie sein Herr dahinvegetiert.
Es bedarf einer überaus flinken Diebin, die in Wayne Manor einbricht und Bruce bestiehlt, um ihn wachzurütteln. Doch Bruce hat seine Kräfte verloren. Er ist nicht mehr so wendig, schnell und stark, wie gewohnt. Das laufen fällt ihm schwer und gerade als er in seinen Batmananzug schlüpft wird ihm klar wie schwer die kommenden Kämpfe werden.
Und obwohl die Stadt scheinbar auch ohne Batman funktioniert, muss sie schnell begreifen, dass sie einen Helden brauchen, denn unterhalb von Gotham sammelt sich eine Arme von Ausgestoßenen, die unter der Leitung von Bane einen Aufstand der Extraklasse plant. Wird sich Bateman erneut aufrichten können?
Wieder einmal zeigt Nolan ein Feuerwerk aus Effekten und Explosionen. Zusammen mit der wirklich beeindruckenden Musik von Hans Zimmer ergibt dies ein wundervolles, graues Grundszenario. Die Schauspieler dazu passen wirklich hervorragend und überzeugen allesamt in ihren Rollen. Ich mag die neue Variante von Catwoman und der Levitt-Gordan Polizist ist auch sehr wunderbar.
Sehr witzig fand ich die ganzen Szenen, die sich an der Französische Revolution orientiert haben. Wirkte im ersten Moment im Film etwas verwirrend, war dann jedoch sehr, sehr passend. Was mir wirklich gut gefallen hat war, dass der Film die ersten sinnvoll weiterführt und sie vor allem zu einem wirklich gutem Abschluss bringt – natürlich mit einer Möglichkeit für eine Fortsetzung. Im Endeffekt kann ich diesen Film wirklich nur empfehlen. Punkt!
Heute möchte ich euch einen Film vorstellen, in welchen ich mich erst letztes Wochenende verliebt habe: Arrietty. Er kommt aus dem Hause Ghibli (Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzessin Mononoke) – quasi dem japanischen Disney – und stammt aus dem Jahre 2010, ist also noch relativ neu.
Der Film erzählt die Geschichte der 14jährigen Arrietty, die eine Borgerin ist, also ein wenige Zentimeter großer Mensch, der dadurch überlebt, dass er in einem Menschenhaus Dinge „ausleiht“, welche die Menschen nicht mehr brauchen. Mit ihrer Familie lebt sie im Landsitz einer recht wohlhabenden Familie. So lebt Arrietty ein friedliches Leben mit ihren Eltern, bis sie eines Tages von Sho, dem Neffen der Hausbesitzerin, entdeckt wird.
Von dort an beginnt das Chaos, denn während Sho der kleinen Familie lediglich helfen möchte, verstehen sie seine Gesten vollkommen falsch und denken, dass er sie alle in eine Falle locken möchte. Und dann taucht noch ein unerwarteter Feind auf…
Die Handlung ist, wie für einen Ghibli Film typisch, auf den ersten Blick relativ simpel, entpuppt sich jedoch schnell als kritisch, als zu Beginn vermutet. Die verschiedenen Ebenen des Films lassen sich nach und nach erkennen, so dass der Film auch bei mehrmaligem schauen spannend bleibt.
Wirklich faszinierend fand ich die Gestaltung des Films. Die Zeichnungen stecken voller Details und Liebe. Das alles per Hand gezeichnet ist, erkennt man schnell und erinnert an die alten Disneyfilme. Dieses Stück Handarbeit inmitten der Computermodellfilme fällt sehr positiv auf. Die Naturbilder und das einsame Haus verweben sich sehr angenehm zu einer harmonischen Umgebung. Besonders die Blumenreiche Wohnung der Borger gefällt mir sehr gut.
Leider sehen einige Fans des Studio Ghiblis diesen Film etwas kritisch, da er nicht wie gewohnt asiatische Mythologie verwendet, sondern als Vorlage Mary Nortons Roman Die Borger verwendet. Ich hingegen finde dies absolut nicht störend. Die Geschichte ist sehr Ghibli-typisch erzählt und vor allem bebildert, was dafür sorgt, dass die bekannte Geschichte mit östlichen Einflüssen neu interpretiert wird. Diese Mischung sorgt dafür, dass der Film wirklich sehr sehenswert ist – sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.