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Kawaiibox

Ich liebe, liebe, liebe niedliche Dinge. Kein Wunder, dass ich also schon länger Zeit ein Auge auf die Kawaiibox geworfen habe. Kawaii (かわいい) ist im Grunde das japanische Wort für niedlich, wird aber mittlerweile auch häufig verwendet um zu betonen, dass es sich um etwas niedliches aus Japan handelt. Blippo macht mit seiner Kawaiibox den Namen zum Programm: Den bei der Box handelt es sich um ein Päckchen voller süßer, zufällig ausgewählter Gegenstände aus Japan und Korea.

Die Kawaiibox.

So sieht die Kawaiibox aus, wenn sie bei euch ankommt.

Jede Box enthält etwa 10-12 asiatische Produkte. Dazu gehören zum Beispiel Anhänger, Schmuck, Sticker, Stifte, Taschen oder auch Süßigkeiten. Bestellt werden kann sie entweder als einmonatiges, dreimonatiges, halbjähriges oder ganzjähriges Abo. Dabei wird die Box für 18,90$ (einmonatiger Preis) immer preiswerter, je länger das Abo läuft. Für zwölf Monate zahlt man also nur noch 17,30$ pro Monat.

Die Frage die sich nun stellt ist natürlich: Was ist eigentlich in der Box und lohnt sich das Abo? Also lasst uns einmal einen Blick in die Oktober-Kawaiibox werfen!

ヾ(。◕ฺ∀◕ฺ)ノ

Eine Box voller Niedlichkeit!

Eine Box voller Niedlichkeit!

Die Verpackung ist hochwertig und sowohl von außen als auch innen sehr süß. Neben den einzelnen Produkten befindet sich auch ein zettel mit der Auflistung aller Gegenstände in dem Päckchen. Aber was ist denn jetzt alles in de Paket? (๑>ᴗ<๑)

Das ist in der Oktober-Kawaiibox enthalten.

Das ist in der Oktober-Kawaiibox enthalten.

Im Oktober waren es diese elf Dinge:

  1. Alpaca Beutel
  2. Pinguin-Karte
  3. Duftperlen
  4. DIY-Armband-Kit
  5. Caplico Eis-Waffel
  6. Sticker
  7. Kugelschreiber
  8. Toast-Anhänger
  9. Eier-Anhänger
  10. Moomin Minitasche
  11. Kabaya Fisch-Weingummis

Alle Gegenstände wirken gut verarbeitet. Der Alpaca-Beutel verströmt einen leichten Farbgeruch, wenn man ihn auspackt, der verfliegt aber schnell. Alle Produkte sind auf jeden Fall sehr süß.

Ein Detailblick auf die Produkte in der Box.

Besonders wunderbar finde ich den Alpaca-Beutel. Er ist ungefähr so groß wie ein Taschenbuch und dadurch perfekt, wenn man den ganzen fiesen Kleinkram in einer Handtasche geordnet aufbewahren möchte. Hach und wie die alle gucken! Das Alpaca vorne rechts ist super!

Bei den Anhängern bin ich mir nicht ganz sicher ob ich sie verwenden werde, weil ich einfach schon viel zu viele habe. Dabei sind gerade das Toast und der Moomin-Anhänger, der eine kleine Dose ist, so niedlich. >_<

Natürlich finde ich auch die Schreibwaren-Sachen großartig, aber ich stehe auch total auf solche Dinge! Die Pinguin-Karte ist fast schon zu süß zum verschenken und über den Kugelschreiber habe ich mich deutlich zu lange kaputtgelacht. Die Sticker mit den Smiley-Nahrungsmittel wird bald glaub ich alles in meiner Wohnung zieren. Ha!

Bei japanischen Süßigkeiten weiß ich ja nie so ganz, was man erwarten soll. Ist es süß, salzig, sauer oder schmeckt es plötzlich doch einfach nach Fisch? Bei den Gummifischen war ich wirklich sehr skeptisch, dabei haben sie einen wirklich angenehmen Geschmack. Sie sind nicht zu süß und haben eine gute Säure. Die Eiswaffel ist mega lecker und schmeckt total schokoladig. Tatsächlich kannte ich sie aber schon und hab mich total gefreut diese wirklich leckere Süßigkeit noch einmal essen zu dürfen.

Was nicht noch einmal im Detail abgebildet ist, sind die Duftkugeln, die nach Melone riechen und von denen ich nicht genau weiß was ich damit anfangen soll, und das DIY-Kit. Es enthält verschiedene Bänder und Perlen, mit denen man recht gewöhnliche Armbänder schnell basteln kann.

Kaufen oder nicht kaufen?

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit den Gegenständen. Sie sind super niedlich und haben alle eine gute Qualität. Es gibt zwar zwei oder drei Gegenstände, mit denen ich nicht ganz so viel anfangen kann, aber sie eigenen sich gut als Geschenke und sind dadurch nicht einfach nur verschwendet. Den Preis finde ich vollkommen fair, wenn man einmal bedenkt, dass keine weiteren Lieferkosten hinzukommen und man sicherlich für jedes Teil in Asien rund zwei Euro zahlen würde – vielleicht sogar ein wenig mehr.

Besonders gefällt mit an Aboboxen, dass sie ein wunderbares Geschenk sind oder man sich quasi selber beschenken kann und trotz allem überrascht wird. Mir fallen sofort Haufenweise Menschen ein, die sich unglaublich über so ein Abo freuen würden. Und ja liebe Kritiker, man braucht eigentlich keinen dieser Gegenstände wirklich, aber das kleine Mädchen in mir möchte sie trotzdem alle haben!

Wenn ihr Interesse an einem Kawaiibox-Abo habt, dann schaut doch mal auf www.kawaiibox.com vorbei.

Die Oktober-Kawaiibox wurde mir netterweise vom Kawaiibox-Team zur Verfügung gestellt. Nein, das hat nicht meine Meinung beeinflusst. Die Box ist einfach sehr süß!

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Ich bin wieder online!

Oh man, ihr habt euch sicherlich gefragt, wo ich so lange stecke, oder? Haha, die richtige Antwort ist ja! ʅʕ•ᴥ•ʔʃ Vielleicht konntet ihr es euch schon denken, nachdem ich mehrmals darüber geschrieben habe: Ich bin umgezogen. Mein Freund und ich sind damit in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen. Kurz vorher war alles recht stressig, weil ich krank geworden bin und sich dadurch das Kisten packen – und das vorbereiten von Blogartikeln – dank einer Sommergrippe verschoben hat. Und seit dem Umzug hatten wir, bis jetzt, kein Internet. Solltet ihr schnell einen neuen Internetanschluss brauchen, dann geht definitiv nicht zu Netcologne, die lassen sich ordentlich viel Zeit! ö_ö

Was ist alles in der Zeit passiert? Hauptsächlich habe ich hunderte von Büchern und Manga in Kisten geräumt, in die neue Wohnung gebracht und ausgeräumt. Abgesehen davon war Gamescom, Dat Monsta war bei mir, der Sommer ist zu Ende gegangen und ich hab meine Typo3/mySQL/PHP/Python-Schulung abgeschlossen.

So zusammengefasst klingt das nach gar nicht so viel, aber es ist nun wirklich viel Zeit vergangen. Da ich scheinbar seit Monaten keine Instagram-Fotos mehr hier geteilt habe, bekommt ihr jetzt eine kleine Sammlung, die vielleicht besser und schöner zusammenfasst, was so passiert ist:

Weiße Haare, DIY, Mario Kart, Eurovision Song Contest

Ich hab meine Haare noch einmal etwas heller bekommen (ha, jetzt sind sie endlich weiß!), aus einem Kubb-Spiel ein Mario-Kubb gemacht, Mario Kart mit Melinda gespielt, den ESC geguckt und verrückte Japanbilder geteilt.

Gudetama, 30 day challenge, Splatoon, Japan

Sonderbare Bilder von Gudetama geteilt, versucht die 30-Tage-Beachbody-Challenge zu schaffen, mich über Splatoon gefreut, grünes Tee-Eis gefeiert, Fotos mit meinem Freund gemacht und Alpacassos beim Japantag kennengelernt.

Japan, Nintendo, Minigolf

Noch mehr Bilder aus Japan geteilt, Splatoon gespielt, das Kubb-Spiel fertig bemalt und Minigolf gespielt.

Flashback, Deko, Japan

Den alten Header von Scarletsreich, meiner ehemaligen Grafik Design-Website, geteilt, Fotos von meiner Zimmerdekoration gemacht und noch mehr Bilder aus Japan mit Filtern bearbeitet.

Hamburg, Hurricane Festival, Japan, Totoro

Hamburg und das Hurricane-Festival besucht, Fotos aus Kyoto geteilt und ein Totoro-Cape gekauft.

K-On, YOshi, Ghibli, Splatoon, Japan

Endlich die zweite Staffel von K-On auf DVD bekommen, Yoshis Wooly World bis zum Umfallen gezockt, den weiblichen Inkling-Amiibo geschenkt bekommen, Ghibli-Liebe gezeigt und Werbung für den Artikel über Arashiyama gemacht.

Köln von oben, Kimono, Japan, Yoshi, lila Haare, Amiibos

Das Dach des Kölner Doms besucht, Bilder im Kimono geteilt, Bilder aus Nara gezeigt, mit Amiibos angegeben und meine Haare lila gefärbt.

Ehrenstraße, Kawaiibox, Animal Crossing, Haruhi, Koriillakuma, Village

Ein Video von der Ehrenstraße in Köln gedreht, die Kawaiibox getestet, Village gespielt und Japan-Lieblingsstücke gezeigt.

Gamescom, Japan, Ikea, Schuluniform, Shopping, Totoro

Die Gamescom besucht, bei IKEA Sachen für die neue Wohnung gekauft, eine Schuluniform getragen, ein Foto von allen Dingen aus Japan geteilt und Totoro auf eine Reise geschickt.

3DS, Kawaiibox, Rillakuma, Nami, Manga, Gudetama

Animal Crossing gespielt, noch eine Kawaiibox bekommen, leckeres Himbeermüsli mit Rillakuma gegessen, Manga entdeckt, mit Nami angegeben und noch mehr Gamescomfotos gezeigt.

Instagram, Yoshi, Mug Cake, Mädchentag

Und in den letzten Tagen habe ich einen Mädelsabend mit Schulfreundinen gemacht, Mug Cakes gebacken und endliche den pinken Woll-Yoshi zugeschickt bekommen.

Wenn ich wieder einmal verschwinde könnt ihr mich übrigens regelmäßig bei Instagram stalken. Ihr findet mich unter chochi_rain ;D

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Nara – Abenteuer Japan Teil 16

Wann auch immer ihr nach Japan reist, ihr solltet Nara besuchen. Diese Stadt in der Mitte des Landes ist mit dem Zug nur knapp 30 Minuten von Kyoto entfernt. Die Stadt wurde während des Zweiten Weltkriegs so gut wie nicht zerstört, so dass ihr hier einen historischen Stadtkern vorfindet – der übrigens mittlerweile ein UNESCO Weltkulturerbe ist -, einige der beeindruckensten Tempel und Schreine Japans und natürlich massenweise Hirsche! Oh ja, Nara ist die Rehstadt Japans. Insgesamt leben hier knapp 1200 wilde Hirsche, auf die man in fast der kompletten Stadt immer wieder trifft.

Und wenn ich sage: „Fast in der kompletten Stadt.“, dann meine ich auch damit fast in der kompletten Stadt. Die Rehe sind nicht nur im Park, sondern stehen auch plötzlich zwischen Häusern, vor Geschäften und natürlich in Tempelanlagen. Da die Hirsche hier vor den Menschen gelebt haben, wird auf die Tiere Rücksicht genommen. Es gibt sogar Berichte, dass die Hauptstraße der Stadt regelmäßig gesperrt werden, wenn zu viele Rehe in der Innenstadt herumhängen. Wie schön! (。♥‿♥。)

Der Kōfuku-ji in Nara.

Der Kōfuku-ji Tempel aus dem siebten Jahrhundert.

Zunächst ging es zum Kōfuku-ji. Bereits hier liefen ein paar Rehe umher und alle Touristen waren ganz aufgeregt.

Kimono

Kimonos werden auch in Nara fleißig getragen.

Aufgeregt war ich auch wieder einmal, als ich Frauen in Kimonos sah. In der Umgebung von Kyoto scheint dies gerade unter jungen Mädchen ein sehr beliebtes Kleidungsstück zu sein. Die leichten Yukatas, die man immer wieder sieht, sehen wirklich hübsch aus.

Rehkekse

Kekse für die Rehe in Nara.

Wer sich mit den Rehen anfreunden möchte, der sollte auf jeden Fall Rehkekse kaufen. Die Rehe lieben diese Dinger.

Rehkekse und ihre Wirkung

Die Rehe in Nara können nicht genug von den Keksen bekommen.

Wobei man wohl eher sagen muss, dass sie fast schon besessen sind von ihnen. Sobald ich ein paar Kekse gekauft hatte, folgten mir ein paar Rehe ununterbrochen.

Rehe

Überall sind Rehe!

Und freuten sich, wenn ich ihnen Keksstücke gab.

Kein Entkommen vor den Rehen!

Die Rehe verfolgen jeden Besitzer von Rehkeksen…

Irgendwann fingen ein paar Rehe an an mir zu knabbern und ich floh auf einen Baumstumpf, was sich als Fehler herausstellte, denn dort war ich eingekesselt… (;° ロ°)

Vorsicht bissig!

Schilder warnen vor „Angriffen“ durch Rehe.

Die Warnschilder wirken ein wenig lächerlich, da die Rehe unglaublich friedliebend sind.

Invasion!

Invasion!

Tatsächlich liegen die Rehe wirklich überall herum. Auf Wegen, am Straßenrand und natürlich auch vor den omnipräsenten Getränkeautomaten.

Die 1800 Steinlaternen des Kasuga-Taisha.

Der Weg zum Kasuga-Taisha wird von 1800 Steinlaternen gesäumt.

Besonders beeindruckend in Nara ist der Weg hoch zum Kasuga-Taisha Tempel. Der Weg wird von beinahe 2000 Steinlaternen gesäumt, die zu Feierlichkeiten erleuchtet werden.

Der Tōdai-ji.

Der Tōdai-ji enthält die größte Bronze-Buddha-Statur der Welt.

Sehr beeindruckend war auch der riesige buddhistische Tōdai-ji, vor dem man gerade noch sieht, wie ein Rehe die Sandwiches aus der Tasche einer jungen Japanerin stibitzt.

Eine Schulklasse vor dem Hauptgebäude des Tōdai-ji.

Eine Schulklasse vor dem Hauptgebäude des Tōdai-ji.

Das Hauptgebäude des Tōdai-ji ist sogar noch beeindruckender als der Außenbereich. Vor ihm stand eine Gruppe von Schülerinnen in Seifukus (japanischen Schuluniformen). Oh man, ich liebe die Schuluniformen für Mittelschüler total. (♥ω♥ ) ~♪

Räucherstäbchen.

Räucherstäbchen am Eingang des Tōdai-ji

Bevor man einen buddhistischen Tempel betritt werden, anders als bei den shintoistischen, Räucherstäbchen entzündet.

Milchkaffee

ミルクコーヒー, der sehr leckere Milchkaffee aus der Dose

Bei meinem Versuch möglichst alle Getränke aus den Getränkeautomaten zu probieren, bin ich über ミルクコーヒー, einen sehr leckeren Milchkaffee gestolpert.

Shoppen in der Teramachi-dori in Kyoto.

Second Hand Shops in der Teramachi-Dori in Kyoto.

Abends ging es dann zurück nach Kyoto und in die sehr schöne Teramachi-Dori, eine überdachte Einkaufspassage. Die Mode hier ist großartig und sehr preiswert. In Kyoto findet man eine spannende Mischung aus klassischer japanischer Kleidung und Stücken, die an Baseball-Kleidung erinnern. Zusammen ergibt dies einen sehr coolen Still! Besonders die Second Hand-Läden (in der Mitte und Rechts im Bild) fand ich recht beeindruckend. Sie sind sehr viel sortierter als in Deutschland, es gibt nicht diesen komischen muffigen Geruch und die Kleidung wirkt viel besser gepflegt. Außerdem sind die Preise sehr fair!

Neben Kleidungsgeschäften gibt es in der Passage einige andere Geschäfte, Restaurants und eine Spielhalle (Namco Wonder Tower). Die Spielhalle war um einiges günstiger als die in Tokyo und die Spiele waren machbarer. Mein Freund hat eine wundervolle Totoro-Kanne mit vier Bechern dort für mich gewonnen. Ich war recht beeindruckt!

Am nächsten Tag ging es weiter nach Osaka und in ein weiteres Pokémon-Center…

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Ikebukuro, Mega Pokémon Center und Arcade Hallen – Abenteuer Japan Teil 13

Tag fünf meiner Japanreise war der zunächst letzte Tag in Tokyo, bevor es nach Kyoto weiterging. Ikebukuro ist ein Stadtviertel im Norden Tokyos. Hier gibt es das riesige Shoppingcenter Sunshine, Einkaufsstraßen, Spielhallen, Restaurants und was Jugendliche sonst noch brauchen, wenn sie nach der Schule ausgehen oder sich für ein Date verabreden. Hier gibt es zwar, genauso wie in Akihabara, einige Spielhallen, diese unterscheiden sich jedoch von ihren Besuchern her stark von denen aus Akihabara. Die Japaner, die man hier sieht sind eher Schüler oder Studenten. Viele Paare und Schülergruppen sind hier unterwegs und man hat nicht so sehr das Gefühl, dass sich Menschen, die eher am Rande der Gesellschaft zu finden sind, hier herumtreiben würden.

Eulen in Ikebukuro

Im tokyoter Viertel Ikebukuro finden sich überall Eulen.

Los ging unsere Tour am Bahnhof Ikebukuro. Hier fanden wir haufenweisen Eulen, aber irgendwie nicht das riesige Sunshine 60-Gebäude, welches man angeblich nicht übersehen kann.

Das Sunshine 60 in Ikebukuro

Das Sunshine 60 war mit seinen 60 Stockwerken bei seiner Erbauung das höchste Gebäude Japans.

Und tatsächlich ist das Sunshine 60-Hochhaus und der umliegende Sunshine-Complex gigantisch. In seinem Inneren befinden sich Büroräume und allerhand Geschäfte.

Strumpfhosen und Sockenladen im Sunshine.

Hätte ich kürzere Beine oder kleinere Füße hätte ich mich in diesem Strumpfhosenladen arm shoppen können.

Darunter sehr viele japanische Modeläden, in denen mir größtenteils die Kleidung reichlich zu klein war. Entweder – wie im Fall dieses Strumpfhosenladens – weil meine Beine zu lang waren oder weil das japanische Medium – die Einheitsgröße, die man überall kaufen kann – mir oft viel zu eng war. (Anmerkung: Japanisches M entspricht in etwa der europäischen Größe XXS oder XS.)

Das Pokèmon Mega Center

Das Pokèmon Mega Center im Sunshine Complex.

Eigentlich wollten mein Freund und ich vor allem zum Pokémon Mega Center, welches sich im Sunshine Complex befindet.

Das Pokèmon Mega Center

Im Pokémon Center gibt es allerhand Pokémon-Fanartikel zu kaufen.

Egal ob man Blöcke, Kuscheltiere, Kartenspiele oder Dekodinge sucht: Im Pokémon Center gibt es all diese Dinge mit niedlichen Pokémon drauf.

Pokémon-Einkäufe, Totoro und das Moomin-Cafè

Im Pokémon Center habe ich einiges gekauft, mich dann in den riesigen Totoro verliebt und bin über ein Moomin-Cafè gestolpert.

Kein Wunder, dass mein Einkaufskorb nicht gerade leer geblieben ist. Den riesigen Totoro, den ich im Geschäft nebenan gefunden habe, konnte ich leider nicht mitnehmen. Dabei war er so toll kuschelig. Was mich wirklich in Japan überrascht hat, war wie sehr die Japaner auf die Moomins abfahren. Nicht nur, dass man überall Fanartikel kaufen kann, nein, im Sunshine gab es auch ein Café, welches Moomin-Kuchen anbot.

Sunshine Complex, japanische Flipps und Gudetama

Von außen wird der Eingang des Sunshine Complexes Nachts beleuchtet, in einer Spielhalle hab ich Flipps-Stangen und Gudetama gewonnen.

Nach dem Sunshine ging es auf die große Einkaufsstraße von Ikebukuro, wo ich tatsächlich bei Uniqlo fündig wurde. Außerdem verbrachten wir viel Zeit in Spielhallen. Zumindest haben wir dort diesmal Flipps-Stangen und einen Gudetama-Anhänger gewonnen.

Ikebukuro bei Nacht, Ramen und Don Quijote

Ikebukuro bei Nacht, Ramen und das Geschäft mit dem Pinguin von Innen.

Zum Abendessen gab es abschließend noch Ramen und anschließend einen Abstecher in ein Don Quijote-Geschäft. Etwas merkwürdig war hier der Übergang von Spielzeugabteilung zu Sexspielzeugabteilung. xD

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Skytree, Asakusa und Akihabara – Abenteuer Japan Teil 12

An Tag vier des Japanabenteuers ging es nach Asakusa, einem Stadtteil in Tokyo. Wobei „ging es“ keine gute Beschreibung ist, denn unsere Airbnb-Wohnung lag in Asakusa. Der Stadtteil liegt am Rande der Innenstadt, ist jedoch noch sehr zentral gelegen. Die Hauptsehenswürdigkeiten: Der Skytree und der Asakusa-Schrein.

Kirschblüten in Asakusa

Kirschblüten in Asakusa: Der Kanal der rosa Blüten

Auch in Asakusa gab es natürlich wieder einmal Kirschblüten, die sich den ganzen Kanal entlangzogen.

Asakusa

Asakusa: Hier treffen traditionelle Gebäude und moderne aufeinander

Vor allem ist Asakusa ein Wohnviertel, indem moderne und traditionelle Gebäude miteinander gemischt werden.

japanische Getränke aus dem Getränkeautomaten

Noch mehr verrückte Getränke aus dem Getränkeautomaten

Komischerweise gibt es an jeder Ecke mindestens einen Getränkeautomaten mit super komischen Getränken. Nicht komisch ist dafür Qoo. Sehr lecker, aber auch etwas künstlich vom Geschmack.

Der Asakusa-Skytree

Der Asakusa-Skytree

Das Highlight von Asakusa ist natürlich der Skytree. Dieser vor wenigen Jahren fertiggestellte Turm ist momentan das zweithöchste Gebäude der Welt. An Tagen mit klarem Wetter kann man Yokohama und den Fuji sehen.

Tokyo von oben

Tokyo von oben

Leider hatten wir nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter. Trotz Sonnenschein hingen immer noch Nebel- und / oder Smog-Fetzen über der Stadt.

Die Aussicht vom Skytree

Die Aussicht vom Skytree: Tokyo von oben

Aber auch so ist Tokyo von oben unfassbar beeindruckend. Man kann sich gar nicht vorstellen wie groß diese Stadt wirklich ist, bevor man sie von oben gesehen hat.

Die Katzen-Post

Die Katzen-Post: Pakete werden hier von de Unternehmen mit dem schwarzen Kater zugestellt

Nach einem kurzen Ausflug in die Einkaufspassagen, die sich in den unteren Etagen des Skytrees verbergen, ging es weiter durch Asakusa. Unter anderem vorbei an dem Paketzusteller mit dem Kazenlogo…

Katze unter Kirschblüten

…ud einer echten Katze, die unter den Kirschblüten umherlief…

Der Asakusa-Schrein

Der Asakusa-Schrein

…hin zum Asakusa-Schrein.

Lampions

Lampions am Asakusa-Schrein

Die Atmosphäre diesen großen Schreins inmitten der riesigen Gebäude von Tokyo ist sehr spannende.

Die Stände hinter dem Schrein in Asakusa

Die Stände hinter dem Schrein in Asakusa

Sehr schön waren auch die vielen beleuchtetend Stände hinter dem Schrein, an denen allerhand traditionelle japanische Gegenstände angeboten wurden.

Schrein-Stände

Überall roch man leckeres japanisches Essen und es gab Kimonos in allen Farben und Formen zu kaufen.

Zuckersterne

Japanische Zuckersterne: Das Essen der Russmännchen

Besonders die Zuckersterne haben es mir angetan. Ich hab mich immer gefragt wonach diese Süßigkeiten schmecken, mit denen die Russmännchen in Chihiros Reise ins Zauberland gefüttert werden. Irgendwie sind sie sehr süß, wie Kandiszucker, mit einem leichten Geschmack nach Früchten oder Minze. Sehr lecker!

Don Quijote und Ojipan

Don Quijote Geschäft in Asakusa und das Ojipan-Kissen aus dem Greifarmautomaten

Unser letzter Halt in Asakusa war der große Don Quijote-Laden. Diese Geschäfte gibt es überall in Tokyo und sie verkaufen ungefähr alles, was man brauchen könnte. Es gibt Essen, Bekleidung, Elektronik, Spielzeug, Sexspielzeug und Haushaltsgegenstände. Von außen wirken die Läden etwas billig, die Preise sind jedoch meistens mit europäischen Preisen zu vergleichen.

Am Rande von Asakusa beginnt auch schon Akihabara, das Elektronik- und Unterhaltungsviertel. Direkt beim zweiten Versuch hat mir mein Freund hier ein Ojipan-Kissen in einer Arcade-Halle bei einem Greifarmspiel gewonnen. Das Kissen ist super niedlich und passt toll zu meinem Ojipankuscheltier. xD

K-On-Spiel

K-On-Spiel in einer Arcade-Hall

Natürlich gibt es in den Arcades nicht nur Greifarmspiele – auch wenn es davon einige gibt -, sondern auch Videospiele und Fotoautomaten. An dem K-On-Spiel musste ich mich einfach versuchen. Bei ihm mussten die tasten schnell im Takt der Musik gedrückt werden. Durch die vielen lauten Geräusche in der Spielhalle konnte man leider so gut wie gar nichts von der Spielmusik hören, so dass ich kläglich gescheitert bin.

Greifarmautomat in Akihabara

Greifarmautomat in Akihabara: Mein Verhängnis…

Grundsätzlich gibt es in den meisten Spielhallen in Japan immer mehrere Stockwerke. Zwei Etagen sind meist für Greifarmautomaten mit niedlichen Kuscheltieren reserviert. Darüber oder darunter gibt es Purikura- (Foto-)Automaten. Auf weiteren zwei bis vier Etagen erwarten die Spieler dann noch diverse Videospiele.

Akihabara

Grelle Gebäude in Akihabara

Wie viele andere Stadtteile ist Akihabara Abendshell erleuchtet. So spannend ich die Spielhallen hier fand und wie viele Anime- und Mangaläden es hier gibt, so sonderbar ist dieser Stadtteil auch. Ungefähr alle männlichen Fantasien werden hier erfüllt. Egal ob es sich um ein Kaffee mit Mädchen in Hausmädchenkostümen handelt, die riesigen Pornoabteilungen in den hinteren Teilen der Animeläden oder verqualmte, düstere Spielhallen. Als Frau fühlt man sich da oft etwas sonderbar und es erklärt den Ruf des Stadtteils, der für seine zwielichtigen Gestalte bekannt ist. Nicht umsonst ist dies der einzige Stadtteil an dem an fast jeder Treppe ein Warnhinweis für Frauen angebracht, die vor Männern waren, die mit ihren Handys Fotos unter Röcken machen.

Wer mit Freunden in Spielhallen möchte, der fährt eher nach Ikebukuro…

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Weltreise-Outfit [OuMi]

Mit japanischer Kleidung und Gudetama im Weltreisebus von Airbnb

Bluse: Chelmory, Rock: Uniqlo, Strickjacke / Leggins: H&M, Schuhe: Adidas Neo, Armband: Jawbone UP24, Rucksack: Sanrio (Gudetama)

Wie ihr euch vermutlich denken könnt, habe ich einige Klamotten in Japan gekauft. Wobei „einige“ schon fast etwas übertrieben ist, denn für Europäer ist es gar nicht so leicht in Japan Kleidung zu kaufen. Wieso? Ganz einfach, weil es in Japan meistens nur eine Kleidergröße für Frauen gibt: Japanisches Medium. Und nein, das hat absolut nicht mit unserem Medium zu tun. Japanisches Medium entspricht in etwa unseren Kleidergrößen XS oder S. Wer schlank und nicht all zu groß ist, hat damit zumindest einigermaßen große Chancen um Kleidung in Japan zu finden. Leider passen mir Röcke und Hosen häufig eher bei einer etwas weiteren S oder eine kleinen M Größe, so dass ich bei den meisten japanischen Röcken etwas verzweifelt bin.

Trotz allem habe ich zum Beispiels den Rock und die Bluse auf diesem Bild in Japan gefunden. Und natürlich ist auch wieder mein Gudetama-Rucksack mit von der Partie. Wenn ihr mir bei Instagram folgt, hab ihr schon einige Fotos von ihm gesehen. ^^“

Kommen wir zur letzten Frage, die aufkommt, wenn man sich dieses Bild anguckt: Wo bist du eigentlich? Dieses Foto ist in de sehr schönen Airbnb-Tourbus entstanden. Momentan fährt dieser Bus nämlich durch Deutschland und hält in allen großen Städten. Haltet auf jeden Fall nach ihm Ausschau, denn ihr könnt dort tolle Getränke und eventuell sogar eine Weltreise abstauben. ^^

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Ginza, Minato und Manhattan – Abenteuer Japan Teil 11

An Tag drei meines Japan Abenteuers ging es in den Teil Tokyos, der aussieht wie Manhattan: Ginza. Breite Straßen, Hochhäuser, Asphalt. Abgesehen von wenigen japanischen Schriftzeichen erinnert hier kaum etwas an Japan. Der Bahnhof sieht aus, als wäre man mitten in Amsterdam gelandet. Von Tempeln und den süßen japanischen Gassen fehlt hier jede Spur.

Der Bahnhof von Tokyo.

Der Bahnhof von Tokyo sieht optisch eher aus, als würde eher aus Amsterdam stammen

Unsere Tour begann bei dem Backsteingebäude im Hintergrund: Dem Tokyoter Bahnhof.

Die Straßen von Manhattan?

Die Straßen von Manhattan? Nein, es ist immer noch das Zentrum von Ginza, Tokyo.

Durch die Häuserschluchten von Ginza. Hier gibt es vor allem Bürogebäude, aber auch sehr teure Boutiquen und Geschäfte von berühmten Luxusmarken.

Gelbe Taxen und Hochhäuser.

Trotz gelben Taxen sieht es hier zumindest ein wenig japanischer aus.

Ab und an sieht man ein paar Gebäude, die etwas typischer für Tokyo wirken. Vor allem die Elektronikgeschäfte mit ihren blinkenden Reklamen stechen heraus.

Das Sony Building

Das Sony Building hinter Kirschblüten.

„Anders“ sieht auch das Sony Building aus, welches an eine übergroße Playstation 1 erinnert.

Im Sony Building in Tokyo

In den Showrooms des japanischen Sony Buildings kann man allerhand entdecken.

Im Innern des Sony Buildings befinden sich diverse Showrooms, in denen man die verschiedenen Sony-Neuerscheinungen testen kann. Darunter unter anderem eine Etage für die Playstation 4 und einige für Kamera-Equipment. Besonders in das herumtragbares Objektiv, mit de man ohne zusätzliche Kamera Fotos machen kann, habe ich mich ein bisschen verguckt.

In den Seitenstraßen von Ginza.

Zumindest erinnern die Seitenstraßen von Ginza an den Rest Japans.

Abseits in den kleineren Gässchen von Ginza fühlt man sich plötzlich nicht mehr wie in Manhattan.

Der verrückte Blumenladen

Dieser Blumenladen ist von außen über und über mit Blumentöpfen behängt.

Vor allem, weil es hier Geschäfte wie diesen Blumenladen gibt, der vollkommen mit Pflanzen und Blumen bedeckt ist.

Der Tokyo Tower

Der Tokyo Tower inmitten von Nebel

Nachdem wir noch weiter durch die Stadt schlenderten erreichten wir gegen Abend den Tokyo Tower. Das Stadt-Wahrzeichen war leider vollkommen in Nebel gehüllt und wirkte überaus mysteriös.

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Shinjuku, Hanami und das Wunderland – Abenteuer Japan Teil 10

Am richtigen zweiten Tag in Japan ging es nach Shinjuku, einem Stadtteil etwas oberhalb von Harajuku (dort war ich an Tag 1 unterwegs). Shinjuku war etwas unaufgeregter als Harajuku. Hier sieht man auch viele junge Menschen, doch die wirklich beeindruckend absurd gekleideten Menschen fehlen hier.

Kirschblüten in Shinjuku

Sakura: Die Kirschblüte

Da die Kirschbäume gerade in voller Blüte standen – und uns der Japaner, bei dem wir übernachteten, immer wieder darauf hinwies, dass dies nicht mehr lange anhalten würde – machten wir uns zum Gyoen Park auf. Dieser nicht-öffentliche Park kostet Eintritt, wird von Parkwächtern überwacht und schließt um 17 Uhr.

Hanami

Japaner feiern Hanami, das Kirschblütenfest

Zur Kirschblüte sind alle Parks voll von Japanern, die das sogenannte Hanami [Kirschblütenfest] mit riesigen Picknicks feiern. In vielen Parks und Tempeln werden dazu extra Speisen verkauft. Der Gyoen-koen gehört nicht dazu.

Der Gyoen Park im Herzen Tokyos.

Der Gyoen Park im Herzen Tokyos.

Nichtsdestotrotz lohnt sich der Ausflug in eines der grünen Herzen Tokyos. Der Kontrast zwischen Hochhäusern und beherrschter Natur ist sehr spannend.

Traditionelle Gebäude in Mitten von Hochhäusern.

Auch das ist Shinjuku: Traditionelle Gebäude in Mitten von Hochhäusern.

Nachdem wir vom Schließen des Parks – es wurde sanfte Musik gespielt und alle Japaner verließen geordnet den Park – machten wir uns auf um Shinjuku zu entdecken. Wieder streiften wir durch einige Kaufhäuser und waren fasziniert von der Mischung aus Hochhäusern und kleinen japanischen Häuschen.

Das Alice im Wunderland-Restaurant

Eine Alice-Kellnerin und eine Sushi-Raupe? Das muss das Alice im Wunderland-Restaurant sein.

Ein besonderes Erlebnis war definitiv das Alice im Wunderland-Restaurant. Der Eingang wurde von überdimensionalen Büchern und einer Frau in einem Verrückter Hutmacher-Kostüm versperrt. Nach einiger Zeit wurden wir von einer Alice-Kellnerin zum Tisch geleitet.

In diesem Restaurant in Shinjuku sehen alle Speisen besonders aus.

„Pizza“ und Zwillings-Cocktails

Alle Speisen orientieren sich an Wunderland-Figuren. Wir hatte die Wasserpfeife rauchende Raupe als Sushimenü, Tweedledum und Tweedledee-Cocktails (deshalb auch zwei von ihnen), eine gelbe Raupenpizza und einen regenbogenfarbenen Grinsekatzencocktail. Zwar war alles recht lecker, aber das Erlebnis hatte wirklich seinen Preis…

Kleine Gassen in Tokyo bei Nacht

Tokyo besteht nicht nur aus Hochhäusern, hier gibt es auch viele kleine Gassen.

Bald schon war es richtig dunkel draußen und wir machten uns auf den Weg zurück in unsere Wohnung.

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Tokyo entdecken: Harajuku und Shibuya – Abenteuer Japan Teil 9

Tag eins meiner Japanreise habe ich tatsächlich vollständig damit verbracht von Deutschland nach Japan zu reisen und Abends totmüde in unser sehr gemütliches Bett bei Minoru-san, den wir über Airbnb kennengelernt haben, zu fallen. Nach einer recht langen und erholsamen Nacht, wollten mein Freund und ich direkt sehr viel am ersten Tag schaffen und möglichst viel vom Trendviertel Harajuku und dem Stadtteil Shibuya sehen.

Große Menschenmassen in Harajuku.

Große Menschenmassen in Harajuku: Die Hauptstraße des japanischen Trendviertels.

Unsere ersten Impressionen von den schier unendlichen Menschenmassen in Harajuku durften wir direkt auf der Hauptstraße erleben. Hier eilen geschäftige Japaner von A nach B und die ersten coolen Highschoolschülerinnen, die bereits frei haben, bevölkern hier die Straßen, trendigen Geschäfte und angesagten Cafès.

Der Yoyogi Park in Tokyo

Der Yoyogi Park in Tokyo und der Eingang zum Meiji Schrein.

Für uns ging es jedoch erst Weg von den Menschenmassen und hin zu einem der ruhigsten Orte Harajukus: Dem Yoyogi Park und dem darin befindlichen Meiji Schrein.

Der Meiji Schrein in Harajuku

Inmitten von Bäumen: Der Meiji Schrein in Harajuku

Hier wimmelt es wenn dann nur von ein paar Touristen, die diesen alten Schrein besuchen wollen und Japanern, die zum beten hierherkommen. Jenseits der Hauptwege wird es jedoch schnell sehr still und man steht alleine in Mitten eines Waldes im Herzen von Tokyo.

Holztafeln am Meiji Schrein

Auf diese Holztafeln am Meiji Schrein können Wünsche und Gebete geschrieben werden.

Ein Einkaufszentrum in Tokyo

Auf der Hauptstraße in Harajuku: Ein Einkaufszentrum in Tokyo

Von dort ging es zurück ins Getümmel von Harajuku. Hier finden sich neben den angesagten Boutiquen einige kleine Einkaufszenter, in denen man japanische Mode bestaunen kann.

Dokidoki 6%

Wer regenbogenfarbene Kleidung in Harajuku sucht, wird definitiv im Dokidoki 6% fündig

Doch wer wirkliche Besonderheiten finden möchte, der muss die Hauptstraße verlasse und in die kleinen Gassen, wie z.B. die Catstreet, die Harajuku Street und die Takeshita Street, einbiegen. Dort werden die japanischen Trends geboren: Egal ob es sich um regenbogenfarbenen Kitsch wie bei DokiDoki 6% handelt, süße Rüschenkleider oder moderner Jugendmode, die sich an Baseball-Kleidung orientiert.

Allerhand verrückte Kuscheltiere in Kiddyland

Egal ob verrückt Banane, Line Friends oder Ojipan, im Kiddyland entdeckt man sie alle!

Die verspielte Seite von Harajuku, die stellvertretend für die japanische Gesellschaft steht, die gleichzeitig in Business-Kleidung umherläuft und an ihrem Handy ein riesiges Kuscheltier hängen hat, findet man bei Kiddyland. Dieses Geschäft auf der Hauptstraße Harajukus beinhaltet Merchandising zu allen bekannten japanischen und ausländischen Figuren. Besonders verliebt habe ich mich in den Büropanda Ojipan.

Noch mehr Fundstücke aus dem Kiddyland.

Auch Totoro, das Einhorn von Little Twin Stars oder Gudetama findet man bei Kiddyland.

Aber auch in der Ghibli-Abteilung konnte ich ordentlich zuschlagen und natürlich musste auch dieser Gudetama-Rucksack mitkommen nach Deutschland. Was ihr kennt nicht Gudetama das faule Ei? Diese Figur von Sanrio – oh ja, den Herstellern von Hello Kitty – ist zu faul um sich gar von einem Stäbchen aufheben zu lassen. Die Folgen sind sehr unterhaltsam und der Rucksack ist einfach unglaublich niedlich!

Shibuya von Oben

Viel größer und hektischer: Shibuya von Oben

Nach einer Weile haben wir das „Viertel“ Harajuku – obwohl es für ein klassisches deutsches Viertel viel zu riesig ist – verlassen und befanden uns in der Mitte von Shibuya. Hier bieten viele Einkaufshäuser die Möglichkeit bis in den 20en- oder 30en-Stock hochzufahren und von Oben auf Shibuya hinabzublicken. Was direkt auffällt sind die vielen Hochhäuser. Während viele Gebäude in Harajuku kaum mehr als vier Etagen haben, sind hier zehn oder mehr an der Tagesordnung.

Die Hachiko-Statur

Die Hachiko-Statur am Bahnhof in Shibuya.

Hier findet sich auch die bekannte Hachiko-Statur.

Shibuya Crossing

Ströme von Menschen auf der Kreuzung in Shibuya.

Und natürlich mussten wir Fotos auf einer der größten und berühmtesten Kreuzungen der Welt machen: Der Shibuya Crossing. Bei dieser Kreuzung bleiben alle Autos gleichzeitig stehen und alle Fußgänger laufen gleichzeitig los. Da Japaner sehr geordnet sind, ergibt dies keinesfalls ein Chaos, sondern einen sehr geordneten Menschenstrom, der in alle Richtungen fließt.

Schließlich ging es müde, erschöpft, aber sehr, sehr glücklich zurück zu unserem Zimmer im Herzen Asakusas.

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Japanimpressionen [SaSo]

Hallo ihr Lieben. Ich bin wieder zurück in Deutschland und immer noch ganz aufgeregt, dass ich wirklich in Japan war! Das Land ist so vielseitig und wunderschön und die Menschen waren alle so freundlich, höflich und nett zu uns. Heute möchte ich euch ein paar erste Bilder von der Reise zeigen, bevor ihr – über die nächsten Wochen verteilt – immer wieder Reiseberichte von mir zu lesen bekommt.

Vorweg kann ich zumindest schon einmal sagen, dass wir super viel Glück mit unseren Airbnb Zimmern hatten. Beider waren wirklich sehr schön und zentral gelegen. Außerdem waren die Japaner, bei denen wir gelebt haben, so nett zu uns. Dies ist wirklich eine großartige Möglichkeit um mehr über fremde Kulturen kennenzulernen.

Leider haben wir es nicht geschafft nach Kobe zu reisen. Dafür waren wir in Hiroshima und Yokohama, welches noch nicht einmal auf unserer Liste stand! Insgesamt waren wir damit in Tokyo, Kyoto, Nara, Osaka, Hiroshima und Yokohama. Ich bin so froh, dass wir verschiedene Städte sehen konnten, auch wenn ich gerne auch etwas mehr vom Landleben gesehen hätte…

Bevor ich anfange auf hohem Niveau zu jammern, bekommt ihr jetzt einen ersten Fotoschwall:

Kirschblüten in Asakusa, Tokyo, Japan

Kirschblüten in Asakusa, Tokyo, Japan

Torii im Yoyogi-Park, Shibuya, Tokyo

Torii im Yoyogi-Park, Shibuya, Tokyo

Tafeln am Meiji Schrein, Shibuya, Tokyo

Tafeln am Meiji Schrein, Shibuya, Tokyo

Eine sonderbare Banane im Kiddy-Land, Harajuku, Tokyo

Eine sonderbare Banane im Kiddy-Land, Harajuku, Tokyo

Papierlaternen in Shibuya, Tokyo

Papierlaternen in Shibuya, Tokyo

Die berühmte Shibuya Kreuzung, Tokyo

Die berühmte Shibuya Kreuzung, Tokyo

Das Sony Building, Tokyo

Das Sony Building, Tokyo

Tokyo, wie man es vom Skytree aus sieht

Tokyo, wie man es vom Skytree aus sieht

Eine Straßenkatze in Asakusa, Tokyo

Eine Straßenkatze in Asakusa, Tokyo

Geschäfte am Asakusa Schrein, Tokyo

Geschäfte am Asakusa Schrein, Tokyo

Ein Äffchen in Arashiyama, Kyoto

Ein Äffchen in Arashiyama, Kyoto

Eine Japanerin im Kimono in Mitten des Bambushains in Arashiyama, Kyoto

Eine Japanerin im Kimono in Mitten des Bambushains in Arashiyama, Kyoto

Rehe in Nara

Rehe in Nara

Ein Teil der Tempelanlage des Todai-ji Tempels, Nara

Ein Teil der Tempelanlage des Todai-ji Tempels, Nara

Die 1000 Torii am Inari, Kyoto

Die 1000 Torii am Inari, Kyoto

Das im Wasser stehende Torii auf Miyajima, Hiroshima

Das im Wasser stehende Torii auf Miyajima, Hiroshima

Kodomo no hi-Karpfen am Tokyo Tower, Tokyo

Kodomo no hi-Karpfen am Tokyo Tower, Tokyo