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OuMi: Karneval

Ha, am heutigen Outfitmittwoch kann ich euch mein Karnevalskostüm präsentieren! Es ist eine Art Fantasy-Spionin geworden. Man könnte auch meinen, ich sei aus einem Anime herausgefallen…

Kostüm

Schöner Weise ist es fast vollkommen zusammenimprovisiert aus Dingen, die ich eh schon besaß: Top und Cardigan H&M, Rock Cotton On, Strumpfhose Primark, Perücke Penny, Wasserpistole unbekannt.

Die Schriftart heißt übrigens Matchup und stammt von PixelPixelPixel.com.


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SaSo: Karnevalsinspirationen

Wenn man in gewissen Städten Deutschlands – args Köln – lebt, hat man keine Chance um Karneval oder Fasching herum zu kommen. Rechtzeitig muss man sich da die Frage stellen, was man für ein Kostüm tragen möchte. Viele fangen damit schon im Oktober an, damit man rechtzeitig zum 11.11. eine Verkleidung hat, die man dann die ganze Jahreszeit über tragen kann. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen.

Klar, als Kind hatte ich unglaublich viele verschiedene Kostüme zu allen möglichen Themen. Ich war ein Burgfräulein, eine Indianerin, Meg aus Herkules, Mimi aus Digimon, ein Popstar und irgendwann auch eine Katze und ein Clown. Meine Mutter hat sich viel Mühe gegeben und neue Kostüme erfunden und genäht.

Lange Jahre habe ich dann gar kein Karneval gefeiert, bis ich in die Hochburg des Karnevals gezogen bin und mir von meinen Mitbewohnern anhören durfte, dass es nicht möglich sei nicht Karneval zu feiern. Also muss jetzt jedes Jahr eine neue Verkleidung her und wenn sie nur aus improvisiertem Quatsch besteht.

Dieses Jahr wollte ich alles richtig machen. Ich hab fleißig nach Kostümideen gesucht und wollte tatsächlich ein echtes Kostüm kaufen. Irgendwo dachte ich, dass das Thema Fantasie/ Märchen ganz cool sein könnte. Bis ich angefangen habe danach zu googlen.

Scheinbar müssen Kostüme für Frauen nicht den Hintern bedecken und sollten aus möglichst wenig Stoff bestehen. Hmhm… Zumindest sind diese Exemplare für mich in die engere Auswahl gekommen…

SMIFFYS

Bild: SMIFFYS/ amazon.de

Dieses „Sexy Märchen Prinzessinnen-Kostüm für Damen“, finde ich an sich sehr nett. Der Rock hat eine vernünftige Länge. Die Bewertungen sind leider sehr grottig, wodurch es nicht für mich in Frage kam. Außerdem fühle ich mich doch ein bisschen zu erwachsen um als Disneyprinzessin herumzulaufen—

Rubies

Bild: Rubies/ amazon.de

„Rubies – Kostüm Rotkäppchen „Red Riding Hood“ (Damenkostüm)“ dagegen fand ich schon ein ganzes Stück erwachsener. Leider war a) der preis mit 80€ nicht so toll und b) scheint auch dieses Kostüm eher ein bisschen zu groß auszufallen. Doof!

Leg Avenue

Bild: Leg Avenue/ amazon.de

Oh ja, ein Alice im Wunderland Kostüm darf natürlich in dieser Liste nicht fehlen. „Leg Avenue – 2-teilig, Charmante Alice – 83773“ hat es mir tatsächlich ziemlich angetan. Der Rock könnte länger sein und es ist – mal wieder – aus Polyester. Eigentlich hab ich keine Lust fast 50€ für ein Stück Plastik auszugeben…

Was ich an Karneval tragen werde, erfahrt ihr am kommenden Outfitmittwoch!


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One day the ugly duck fell into the pot of dye and turned into be a swan

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Jaja, heute bekommt ihr kein Outfit, sondern das Resultat meines viel zu starken Pinterest- und Tumblr-Konsums. Endlich sind meine Spitzen auch ge-dip-dyed. Theoretisch sollten die Spitzen schon im letzten Sommer rosa werden. Da meine Haare jedoch ein ganzes Stück kürzer waren wurden sie – schließlich sehen bunte Spitzen bei kurzen Haare doof sein und man möchte ja schon richtig konsequent sein – komplett rosa. Da ich noch unentschlossen bin ob meine Haare wieder kurz werden sollen, hab ich die Gelegenheit beim Schopf … ähm … bei den Spitzen gepackt und sie gefärbt.

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Ganz unspektakulär hab ich Directions verwendet. Die Farbe nennt sich „carnation pink“. Da meine Haare eh schon recht hell sind brauchte ich sie nicht nochmal bleichen. Zu Beginn wurden die Spitzen gewaschen, dann die Farbe auf die leicht feuchten Haare aufgetragen und nach 20 Minuten wieder entfernt. Angeblich soll man die Farben auch gut mit Shampoo mischen können um hellere Töne zu erzeugen. Vielleicht probiere ich das als Nächstes aus…

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Zorro might got lost… again…

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Weil ihr so liebe, brave Leserlein wart bekommt ihr heute ein Wallpaper zum herunterladen, lieb haben und weiterverwenden. Einfach das obere Bild anklicken, speichern drücken und fertig. Und weil man das komplette Bild nur erahnen kann, gibt es ein Detailbild mit dazu:

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Für das Wallpaper verwendet habe ich diese Dinge:

Zeichnung: Eiichiro Oda (One Piece)
Stockbilder free use: wikimedia und wikimedia
Bilderrahmen: land-ünner.de

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Candyjapan: Suprise me!

Zum Geburtstag hab ich ein kleines Abo für die Seite Candyjapan.com bekommen und möchte euch meine Erlebnisse mit diesem sehr verrückten Dienst natürlich nicht vorenthalten. Seit – scheinbar – 2011 verschickt diese finnische Internetseite Süßigkeiten aus Japan in alle Welt. Für knapp 24$ kann man ein Abo abschließen und bekommt dann knapp alle zwei Wochen ein Päckchen aus Japan mit Süßigkeiten zugeschickt. Dazu bekommt man eine E-mail, welche die Süßigkeiten erklärt, denn wer nicht des Japanischen mächtig ist, wird sonst bei einigen der Packungen heillos verwirrt sein.

Meine ersten Umschläge...

Meine ersten Umschläge…

In meinen ersten beiden Umschlägen waren beispielsweise diese Süßigkeiten enthalten. Dabei darf an das Wort „süß“ nicht ganz berücksichtigen, denn die Geschmackseindrücke reichen von sehr süß zu salzig und bitter.

Von links nach rechts fanden sich hier folgenden Süßigkeiten:

  • Schokolade für Archäologen. In der Schokocreme sind kleine Fossilien aus Weingummi versteckt. Lecker!
  • Getrockneter Tintenfisch, oder zumindest etwas, dass das Aroma von Tintenfisch hat. Im ersten Moment ungewohnt, aber eigentlich sehr essbar.
  • Superheldenzubehör aus Weingummi. Etwas süß, aber beinahe schon europäisch.
  • Schokolade.
  • Fruchtdrops. Auch lecker ^^
  • Buntstifte aus Schokolade.

Im darauf folgenden Päckchen waren dann noch saure Drops, Schokobananen und Koneko Meshi enthalten. Gerade die Koneko Meshi, die aus Seegras bestehen, sind sehr gewöhnungsbedürftig. Ich weiß noch nicht genau, ob ich sie mag xD“

Insgesamt finde ich die Idee sehr, sehr cool und hab mich über jeden Briefumschlag gefreut. Für Menschen, die gerne japanische Speisen probieren möchte, jedoch keinen Japanischen Supermarkt in ihrer Nähe haben, ist dies sicherlich sehr großartig. Selber hätte ich es mir wahrscheinlich nicht geholt, da mich der Preis ein bisschen abschreckt und ich für das Geld auch gut in Düsseldorf Dinge aus dem Japanischen Supermarkt besorgen kann…


Denkt dran, dass ihr noch einige Tage Zeit hab um am Wintergewinnspiel teilzunehmen. Gewinnen könnt ihr einen Outfitplanner oder einen Jutebeutel:

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SaSo: Ein Blick auf die Videospiele 2013

Am heutigen Sonntag kann ich euch eine Sammlung von Videospielen vorstellen, auf die ich mich 2013 besonders freue. Gerade im Bereich der Wii u erscheint ein ganzer Haufen der angekündigten Spiele bereits in der März/ April-Zeit und ergänzt damit die ersten Spiele, die zum Konsolenstart erschienen sind.

The Wonderful 101


Plattform: Wii u
Genre: Adventure

Gerade auf dieses Spiel freue ich mich sehr. Es ist keine Fortsetzung einer Reihe und bietet gerade dadurch sehr viel neues Nintendo-Potenzial. Innerhalb des Spiels steuert man 101 kleine Helden, die zusammen besonders stark sind, jeder für sich jedoch eigene Fähigkeiten besitzen. Klingt im ersten Moment nach sehr viel Chaos und sieht im Trailer auch genauso aus. Genau darauf freue ich mich jedoch. Leider konnte ich das Spiel noch nicht irgendwo betrachten, so dass ich mich auf die Trailer und meine Gefühl verlassen muss. Hoffentlich wird es keine große Enttäuschung >_>

Sim City


Plattform: PC
Genre: Aufbauspiel

Nach Jahren gibt es endlich wieder einen neuen Sim City teil. Besonders als Kind lieeeeeebte ich diese Reihe. Besonders die Kindervariante hatte es mir damals angetan. Mit dem Aufkommen von The Sims verflog meine Begeisterung schlagartig, da man nun nicht nur auf eine Stadt, sondern auch auf die einzelnen Figuren achten musste.
Nach den ersten Trailern für die neue Version des Spiels hat mich das Sim-City-Fieber erneut gepackt. Die Grafik sieht bis jetzt schon unglaublich gut aus und die neuen Erweiterungen – man kann nun seine Stadt mit der von Freunden verbinden – sorgt schon vor Erscheinung dafür, dass in meinem Freundeskreis fleißig herumgefragt wird, mit welchen Städten man sich den später verbinden kann. Die Betaversion spielt sich recht fließend und bis jetzt habe ich noch keine großen Mängel finden können. Bleibt also abzuwarten wie sich das komplette Spiel, welches im März erscheinen wird, anfühlen wird.

Ni no Kuni


Plattform: PS3
Genre: Fantasy

Dieses Spiel habe ich eher nebenbei auf der Gamescom 2012 entdeckt, während unsere Gruppe eigentlich an einem anderen Stand wartete. Ich kann mir kaum ausmalen, wie ich mich gefühlt hätte, wenn ich es vollkommen übersehen hätte, denn bei diesem Spiel hat Hayao Miyazaki – Schöpfer des Studio Ghiblis (Mein Nachbar Totoro) – Hand angelegt. Das Spiel sieht aus wie ein Ghibli Film, klingt so und entwickelt sich in gleicher Weise. Für Miyazaki-Fans also ein absolutes MUSS, dass schon am 1. Februar erscheint und Fans die Möglichkeit gibt sich frei in einem Ghibli-Film zu bewegen. Von der Demo her zu urteilen spielt es sich wie ziemlich jedes Fantasyspiel. Protagonist ist übrigens ein kleiner Magier.


Gleich gehts zum Schlittschuhlaufen und morgen bekomme ich meine Spitzen im Dip-Dying look gefärbt!

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Blogger, die Piraten des Journalismus‘

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Ich dachte, dass ich mein Halbwissen über die Blogwelt, die ich nun schon seit fast sieben Jahre bewohne, endlich durch wissenschaftliche Abhandlungen und fundiertes Wissen untermauern sollte. Zumindest wollte ich dies tun, bis ich auf die Herren Arnold Picot (ausgezeichneter Ökonom) und Tim Fischer (Ökonom?) gestoßen bin. In ihrer Abhandlung „Weblogs professionell: Grundlagen, Konzepte und Praxis im unternehmerischen Umfeld“, welche zugegebenermaßen von 2005 ist, diskutieren sie was eigentlich diese Blogs sind, die seit 1999 überall auftauchen und welche Folgen sie – unter anderem – für den Journalismus haben könnten.

Schnell wird klar, dass die beiden das Phänomen beinahe genauso betrachten, wie auch heutige Journalisten: sie sehen zunächst eine Gefährdung der alten Medien. Da kommen einfach irgendwelche Menschen daher und schreiben über alle möglichen Themen. Noch schlimmer, sie versuchen teilweise sogar seriös über diverse Themen zu berichten. Gerade nach den Vorfällen am 11. September traten diese sonderbaren Ereignisse immer wieder auf.

Nachdem sich 2004 ein Bloggerboom ereignete, der besonders durch Blogspot und WordPress beschleunigt wurde, begannen die Herren also das ganze seltsame Chaos etwas seriöser zu betrachten. Und damit sind wir wieder zurück bei ihrer Arbeit, die beispielsweise folgenden Vergleich anstellt:

„Aus der Unzufriedenheit mit der klassischen Medienkommunikation unter globalen Kommunikationsbedingungen ist gewissermaßen >>von unten<< das Bedürfnis nach einer Gegenöffentlichkeit entstanden – vergleichbar mit der Bewegung der Piraten- und freien Radios oder Alternativpresse in den 1970er-Jahren."

– A. Picot und T. Fischer: Weblogs, 2005

Die Unzufriedenheit über die steife Medienlandschaft, die den Anschluss an die modernen Medien noch immer nicht vollkommen geschafft hat und gerade im bei etablierten Mediengrößen im Internet kläglich versagt (da überall die gleichen dpa-Nachrichten angezeigt werden) kann ich durchaus nachvollziehen. Die vollkommen legalen Blogs der heutigen Zeit mit den illegalen Aktionen der Piratenradios oder den zum Teil illegalen Erzeugnissen der Alternativpresse (underground press) zu vergleichen finde ich hingegen etwas fragwürdig. Ach, was heißt hier etwas: sogar sehr!

Gerade wenn man heutige Diskussionen über die Einschränkungen des Internets betrachtet frage ich mich einmal wieder ob Blogs wirklich ein solch großer Dorn im Auge von Journalisten und Regierungen sind. In China, wo Blogger gegen die Regierung kämpfen, indem sie ihre Meinungs- und Pressefreiheit im Internet ausleben, könnte ich einen solchen Vergleich irgendwo verstehen. Aber hier?

Klar, sie sagen nicht, dass es das gleiche ist, dennoch kann man dem Ton des Buches entnehmen, dass sie Blogs eher für ein semi-seriöses Geschäft halten, welches – einmal wieder – die bestehenden Medien gefährdet…

Wer die heutige Entwicklung kennt, dem ist klar, dass sich Blogs mittlerweile in drei Richtungen bewegt haben. Zum einen wären da die anerkannten Blogs, die von ausgebildeten Journalisten betrieben und zum Teil sogar von großen Medienhäusern gefördert werden.

Die zweite Stufen stellen die etablierten Blogs da. Sie erreichen eine hohe Reichweite, verdienen Geld mit ihrem Blog und werden in geringem Rahmen von Medienhäusern gefördert. Die letzte Stufe stellen die unprofessionellen Privatblogs da. Eben jene Blogs, die wunderbar gleichgültig im Netz schwimmen. Auf einem solchen bewegt ihr euch gerade (ö_ö).

Die Welt des Internets könnte so friedlich sein, wenn es nicht die zweite Gruppe von Bloggern geben würde. Jene unausgebildeten Individuen, die sich mit Fleiß, eigenen Ausgaben und sehr viel Zeit ihren Weg an die Spitze gebahnt haben. Im Bereich der Modeblogs haben sie beispielsweise eigenständig ihre Reisen zu Modeshows bezahlt, sind durch die Gegend gereist und haben versucht eine eigenen Stimme zu den Haute-Couture-lastigen Modemedien zu finden. Irgendwann vielen sie damit einem Leser auf, dann weiter und bald einer ganzen Horde. Und schwupps nahm ein Verlag sie unter ihre Fittiche und schickte sie zu Modeshows. Viel schlimmer jedoch vielen sie auch anderen auf und plötzlich erhielten sie Anfragen von diversen Firmen, die sie zu Events einluden.

Und schon hatten sie den Zorn der etablierten Journalisten auf sich gezogen. Wie konnten sie es wagen sich in den neuen Medien geschickter zu bewegen? Wie konnten sie es wagen eine Meinung zu haben? Wie konnten sie es einfach wagen ihren Job zu machen – und das ziemlich unterbezahlt? Dieses Phänomen lässt sich natürlich auch in anderen Bloggenres entdecken.

Immer wieder, wenn ich auf die Diskussion Journalisten vs. Blogger, muss ich bei diesem Thema lachen. Natürlich sind Blogger häufig keine studierten Journalisten, die sich jahrelang durch unbezahlte Praktika und schlecht bezahlte Volontariate gequält haben. Aber warum sollte man Blogger deshalb ausstoßen, fürchten oder gar abwertend behandeln. Freut euch über die neue Generation von Schreiberlingen, die hoffentlich dafür sorgen, dass der Journalismus sich weiterentwickelt. Vielleicht sind sie noch kleine Piraten, aber wer weiß schon, was in 20 Jahren sein wird? Heute ist es vollkommen normal, dass wilde Popmusik im Radio gespielt wird. Eine Entwicklung, die zunächst recht abwertend betrachtet wurde…