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Harry Potter-Set: Lesezeichen, Wallpaper, Pattern, Geschenkpapier

Heute habe ich euch ein kleines Paket mit Harry Potter-Merchandising mitgebracht. Zum einen enthält es klassische Lesezeichen, die ihr ausdrucken könnt, so wie einen Din-A4-Bogen Geschenkpapier. Zum anderen bekommt ihr das Muster, welches ich verwendet habe, als Download für jedes Grafikprogramm und ein passendes Wallpaper.

Das komplette Harry Potter-Set auf einen Blick.

Das komplette Set könnt ihr HIER herunterladen. Alternativ könnt ihr die einzelnen Bestandteile im Verlauf dieses Artikels herunterladen. Bitte denkt dran auf meinen Blog zu verweisen, wenn ihr die Muster in einer eigenen Grafik verwendet.

Lesezeichen

Harry Potter Lesezeichen: Der Junge der Überlebte

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Harry Potter Lesezeichen: The boy who lived

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Harry Potter Muster

Harry Potter Muster

Harry Potter Muster für dein Grafikprogramm

Zum Download für Photoshop geht es hierlang, für alle anderen Grafikprogramme könnt ihr hier das Grundmuster herunterladen.

Harry Potter Geschenkpapier

Das Muster als Din-A4-Geschenkpapierbogen gibt es hier.

Wallpaper

Harry Potter Wallpaper

Harry Potter Wallpaper Rechtsklick -> Speichern unter

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Eine Sammlung von Vorsätzen: Wie sieht es nach dem ersten Quartal aus? [SaSo]

Okay, das Quartal ist noch nicht ganz um, aber auf die vier Tage kommt es ja nicht unbedingt an. Anfang des Jahres habe ich mir einiges vorgenommen und ich wollte einfach mal einen Artikel über den Zwischenstand schreiben.

Meine Vorsätze für 2016: Mehr Zeichnen, mehr Lesen, Tanzen, Schreiben und Reisen.

Mehr Zeichnen

Los geht es natürlich mit dem Vorsatz für den ich bisher gar nichts getan habe. Eigentlich wollte ich mindestens eine Zeichenchalleng dieses Jahr machen. Bisher habe ich noch gar nichts gemacht, auch wenn ich bisher zumindest ein paar Ideen habe. Vielleicht mach ich einige Tage am Stück jeden Tag einen Minicomic oder zeichne Dinge nach, die ich früher einmal gezeichnet habe. Ich hätte auch Lust so eine Art „Helden der Kindheit“-Fanart-Projekt zu starten.

Mehr Lesen

Oh ja, nachdem ich im letzten Jahr kaum Zeit zum Lesen gefunden habe, oder sie mir vielleicht auch einfach zu selten genommen habe, habe ich dieses Jahr mir vorgenommen mindestens zwölf Bücher zu lesen. Wir sind in der zwölften Kalenderwoche und ich hab bereits zehn Bücher geschafft und ein elftes fast beendet.

Mehr Tanzen

Wie ich es mir vorgenommen habe, habe ich mit einem Ballette-Kurs angefangen. Da der Kurs im Februar angefangen hat, sehe ich immer noch aus wie ein Elefant, der durch den Raum torkelt, aber es wird langsam besser!

Mehr Schreiben

Früher habe ich sehr viel geschrieben. Ich hab sogar mehr oder weniger zwei Bücher geschrieben, die ich in Foren veröffentlicht habe. Vor ein paar Jahren habe ich dann aufgehört und quasi gar nichts mehr geschrieben. Dass lag nicht etwa daran, dass ich keine Ideen gehabt hätte, aber sobald ich mich hingesetzt habe, um zu schreiben, ist mir einfach nichts eingefallen oder ich habe wirre Dialoge geschrieben, die nirgendwo hinführten. Diese Aufgabe ist also die deutlich schwierigste für mich, denn ich muss gegen meine eigene Schreibblockade anschreiben.

Tatsächlich funktioniert das gerade sehr viel besser als erwartet. Ich habe Angefangen einen Roman zu schreiben dessen Idee mir schon länger im Gehirn rumschwirrt, die ich aber einfach nicht auf Papier bringen konnte. Bisher habe ich circa 2/3 der Rohfassung fertig!

Mehr Reisen

Oder konkreter: Nach Skandinavien reisen. Ich möchte ja schon ewig nach Schweden oder Island. Bisher haben wir noch keine Konkrete Reise geplant, waren dafür aber schon fünf Tage in Rom.

Wie sieht es mit euren Vorsätzen aus? Macht ihr so viel Sport, wie ihr es euch vorgenommen habt?

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Der Marsianer [Buch-Review]

Als ich den Film Der Marsianer das erste Mal gesehen habe, war mir klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Obwohl kaum mehr als beispielsweise in Gravity passierte, war dieser Film vom ersten Moment an spannend und Matt Damon lieferte eine fantastische schauspielerische Leistung ab. Die Frage die sich mir jedoch stellte war: Kann ein Roman, bei dem es darum geht, dass ein Mann alleine in der Ödnis des Mars feststeckt und ums überleben kämpft, mit einem Film mithalten, der Ödnis und Langeweile zumindest mit packenden Bildern überspielen kann?

Aber bevor ich hier direkt zu meinem Fazit springe, fangen wir doch erst einmal von vorne an. Der Marsianer, das Erstlingswerk von Andy Weir, erschien bereits 2011 in kleiner Auflage, wurde schnell von Kritikern gelobt und nochmals 2014 herausgegeben. Bereits 2015 folgte die Verfilmung mit der oscarnominierten Darstellung von Matt Damon.

Der Roman erzählt auf 512 Seiten die Geschichte des Astronauten Mark Watney, der ein Teil der Crew der dritten bemannten Marsmission ist. Als ein Sturm ausbricht und die Crew den Planeten evakuieren muss, verliert er seine Mannschaft und wird &ndas; weil sie davon ausgehen müssen, dass er im Sturm umgekommen ist – alleine auf dem Planeten zurückgelassen. Mit seinen Fähigkeiten als Mechaniker und Botaniker versucht er aus seinem kleinen Vorrat und den wenigen Dingen, die er zur Verfügung hat, genug Nahrung anzubauen, bis die nächsten Astronauten auf dem Mars eintreffen sollen.

Zunächst wird die Geschichte auch Sicht Watneys erzählt, der seine Logbucheinträge nutzt um eine Art Tagebuch zu führen. Dabei beschreibt er humorvoll wie er auf dem Mars überleben möchte und was er erlebt hat. Gewürzt werden diese Beiträge mit vielen naturwissenschaftlichen und technischen Details, die dem Leser die Plausibilität seines Überlebens zu vermitteln suchen.

Nach etwa dem ersten viertel der Geschichte wird außerdem erklärt, was währenddessen im NASA-Hauptquartier geschieht, wie sie bemerken, dass Mark noch am leben ist, und eine Rettungsmission auf die Beine stellen. Erzählt werden diese Abschnitte in einer klassischen Autorenstimme.

Von da an werden Marks Einträge kürzer und zügiger.

Da ich vorher schon viel von dem Buch gehört habe und es viele Menschen als eines der besten Bücher unserer Zeit beschreiben, war ich beim Lesen schon fast etwas enttäuscht. Ja, das Buch ist sehr gut recherchiert und erklärt sehr eindrucksvoll, wie Mark auf dem roten Planeten überleben kann. Viele Dinge, die im Film etwas unlogisch wirkten [wie zum Beispiel die Frage: Wieso kann ein Botaniker die vielen technischen Änderungen vornehmen, die für sein Überleben von Nöten sind?] werden im Buch geklärt und ich frage mich, weshalb sie in der Filmversion weggelassen wurden. Gleichzeitig ist dies jedoch auch die große Schwäche des Romans. Viele technische Details werden zu ausführlich erklärt. An einigen Stellen wäre es von Vorteil gewesen Details wegzunehmen um das Tempo des Buches zu beschleunigen.

Es reicht beispielsweise zu erklären, dass er etwas bestimmtes aufschraubt. Weir beschreibt jedoch vorher, wie Mark in seinen Raumanzug steigt, welches Werkzeug er benutzt und dann wie er jede der einzelnen Schrauben löst. Dabei kann sich der Leser denken, dass er seinen Raumanzug anziehen muss, wenn er auf dem Mars herumläuft und ein Satz wie „Und dann löste ich alle Schrauben, die Teil A und B zusammenhielten.“, ist vollkommen genügend um die Situation zu verstehen.

Leider muss ich daher zu meinem vorher angedeuteten Urteil zurückkehren: Die Filmversion ist besser als das Buch, da es hier einen besseren Erzählrhythmus gibt und langwierige Passagen durch Landschaftsaufnahmen und Musik interessanter gemacht werden können. Außerdem ist es etwas anderes ob man sieht wie Matt Damon Dinge auseinandermontiert oder diese Prozedur über vier Buchseiten hinweg geschildert wird.

Dies soll euch nicht den Eindruck vermitteln, dass das Buch nicht lesenswert ist. Im Gegenteil ist es ein spannender und wirklich außergewöhnlich gut recherchierter Roman. Er wirkt durchweg logisch. Hat man die ersten hundert Seiten alleine mit Mark überstanden, so zieht das Tempo plötzlich an und in Dialogen schlägt er sich sehr viel besser, als in ausschweifenden Monologen.

Alles in allem würde ich dem Roman 3,5 von 5 Sternen geben.

Bei Amazon kaufen: Der Marsianer: Rettet Mark Watney


Das Buch Der Marsianer von Andy Weir wurde mir netterweise vom Bloggerportal von Bertelsmann zur Verfügung gestellt. Meine Meinung hat dies nicht beeinflusst.

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Bookstagram: 6 Instagram-Bücherwürmer denen ihr folgen müsst [SaSo]

Jaja, schon das zweite Mal in Folge geht es am Sammlungssonntag um Instagram. Aber es ist schon Monate her, dass ich euch das letzte Mal Instagramer / Blogger vorgestellt habe, die ich liebe und die ich unbedingt weiterempfehlen muss! Da ich eine sehr passionierte Leserin bin und damit mich immer auf der Suche nach neuen Büchern und Menschen befinde, mit denen ich über jene sprechen kann, bin ich mittlerweile ein großer Fan des Hashtags „bookstagram“. Unter diesem posten Menschen Bilder von Büchern, Fragen zu jenen und diskutieren fleißig über die letzten Romane, die sie gelesen haben.

Meine liebsten Buchblogger bei Instagram: eelifant, taylorreads, nerdificationrevies, bookmarauder, newleafwriter und twirlingpages.

Die Fotos stammen von folgenden Instagramprofilen: eelifant, taylorreads, nerdificationrevies, bookmarauder, newleafwriter und twirlingpages.

eelifant

Die deutsche Instagramer- und Bloggerin teilt auf ihrem Profil vor allem in heller, freundlicher Optik Bilder von Büchern, die sie gerade liest. Dazu schreibt sie winzige Rezensionen und lädt ihre Follower immer wieder dazu ein in den Kommentaren über die Bücher zu diskutieren.

taylorreads

Auch bei @taylorreads werden vor allem Fotos von aktuellen Büchern geteilt. Die meisten stammen aus dem Bereich Young Adult, Fantasy und Sci-Fi. Bei den Bildern versucht sie möglichst das ganze Bild mit Büchern und Regalen auszufüllen.

nerdification.reviews

@nerdification.reviews beschäftigt sich auch mit Büchern, viel mehr jedoch mit Mangan und Comics und fällt damit etwas aus dieser Sammlung heraus. Ich mag es wie sie Kitsch und alles, was kawaii ist, sehr stilvoll auf Bildern präsentiert.

bookmarauder

@bookmarauder macht, wie auch schon eelifant, sehr helle und luftige Fotos. Ihre Empfehlungen bestehen vor allem aus Büchern aus dem Young Adult-Bereich. Dazu kommen viele geekige Gegenstände mit Buchbezug. Seien es Plastikfiguren, die diverse Protagonisten darstellen, Kissenbezüge mit Zitaten oder Tassen mit Romanmotiven. In ihrem Zimmer würde ich übrigens gerne wohnen.

newleafwriter

@newleafwriter inszeniert sehr aufwendige Fotos, bei denen sie Gegenstände passend zu Büchern um das jeweilige Buch gruppiert. Ihr Schwerpunkt liegt bei Büchern aus den Genres Fantasy, Mystery und Sci-Fi.

twirlingpages

Auch in dem Zimmer von @twirlingpages würde ich gerne leben. Auf ihren Fotos präsentiert sie Bücher (Young Adult + Klassiker) und buchbezogene Gegenstände.

Nutzt ihr Instagram um euch mit Menschen über eure Hobbies auszutauschen? Habt ihr selber gar einen #bookstagram-Account? Mich findet ihr übrigens unter @chochi_rain

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Sammlungssonntag: Von Büchern, Japan und Merchandising

Huch, mein Leben ist momentan besonders hektisch. Ich husche von einem Termin zum anderen und versuche in der Zwischenzeit zumindest auf Instagram aktiv zu bleiben, weshalb ihr heute (mal wieder) eine kleine Instagramzusammenfassung über meine letzten Monate bekommt – wenn es schon keine regelmäßigen Outfitup-dates gibt:

Brettspiel-Haul, Yesstyle-Sale, Star Wars-Vorfreude

Bei Amazon waren viel zu viele Spiele runtergesetzt und ich habe mir die Allhambra-Bigbox, Evolution und Risiko gekauft. Außerdem gab es einen riesigen Sale bei yesstyle (einer Seite für Asiatische Kleidung), bei dem ich einfach zuschlagen musste. Und während ich mit Vorfreude auf den neuen Star Wars-Film gewartet habe, haben mein Freund und ich Force shoke Bilder erstellt.

Instagram-Jahresrückblick, Die Schöne und das Biest-Musical, Love Letters to the Dead

Ich hab die beliebtesten Instagrambilder ausgewertet (sehr viel Merchandising), war im Die Schöne und das Biest-Musical (sehr schön!) und hab Love Letters to the Dead gelesen.

Reisetagebuch, Bücher-Haul, Aachen-Trip

Ich hab ein paar Seiten meines Reisetagebuchs geteilt, viel zu viele neue Bücher gekauft (und geschenkt bekommen!) und einen Ausflug nach Aachen unternommen (eine sehr schöne Stadt).

Ariel, Nachtzug nach Lissabon, Belle

Diese kleine Ariel Funko-Figur hat ihren Weg zu mir gefunden, ich hab mich durch Nachtzug durch Lissabon geschleppt (dafür war ich definitiv noch zu jung) und auch Belle ist bei mir eingezogen.

Memoieren einer Geisha, The Perks of Being a Wallflower, Wie Mond so silber

Ich hab die Memoiren einer Geisha aus einem Tauschregal gerettet, The Perks of Being a Wallflower endlich gelesen (3/5 Punkte dafür) und Die Luna Chroniken (4/5 Punkten) angefangen.

Recherche, Nendoroids, Höllenbau

Ich hab sehr viel Recherche für ein Projekt betrieben über welches ich euch noch nichts erzählen kann, zwei neue Nendoroids (Umaru und L) sind in unsere Wohnung gezogen und als die Arbeit stressig war, hat mein Freund eine riesige Höhle für mich gebaut.

Weiße Haare, Carry On, Rehe

Meine Haare sind mittlerweile sehr weiß, ich hab Carry On (4/5 Punkten) gelesen und wieder einmal Rehe gestreichelt (Ha!).

Ballette, Der Marsianer, Zitate

Wie für dieses Jahr vorgenommen habe ich mit Ballette angefangen, Der Marsianer angefangen zu lesen und Zitate geteilt.

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Die Luna Chroniken: Die beste Fantasie-Buchreihe seit Harry Potter

Wenn es um Bücher geht bin ich sehr kritisch. Ein gut geschriebenes Buch kann zwar einen Eindruck bei mir hinterlassen, weil es entweder einen guten Schreibstil verwendet, spannende Motive einbringt oder eine interessante Handlung besitzt – vielleicht sogar alles drei – meistens reicht es jedoch nicht um einen langfristigen Eindruck auf mich zu machen oder mich in irgendeiner Art und Weise emotional zu bewegen. Ganz anderes ist es mir hingegen bei den Luna Chroniken von Marissa Meyer ergangen. Und das zu meiner kompletten Überraschung.

Die vier Bücher der Luna Chroniken von Marissa Meyer.

Die Luna Chroniken sind eine vierbändige Fantasie- und SciFi-Buchreihe, die Motive aus diversen Märchen aufgreifen und diese mit Elementen aus Disney-Filmen und Sailor Moon mischen. Vermutlich ist dies die genauste Beschreibung, mit der man die Reihe innerhalb eines Satzes zusammenfassen kann, auch wenn sie nicht annähernd beschreibt worum es in dieser Reihe geht. Und gerade diese Schwammigkeit der Beschreibungen hat mich zunächst davon abgehalten die Reihe überhaupt zu beginnen.

Band 1 wurde mir häufig von Freunden, Bekannten, Amazon und Instagramern, denen in einen guten Buchgeschmack nachsagen würde, empfohlen, doch die Inhaltsangabe von Wie Mond so silber klang immer eher wie eine trashige Mischung aus SciFi und Märchen. Ein Blick auf Motive der kompletten Reihe ist also angebracht:

Die vier Bände sind in der Zukunft angesiedelt. Nach dem Vierten Weltkrieg herrscht Frieden auf der Erde. Dieser wird nur durch den Ausbruch der Blauen Pest gestört, die Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Bisher gibt es kein Gegenmittel gegen die Pandemie und niemand scheint sicher vor ihr zu sein. Gerade in diesen schweren Zeiten beschließt das Königreich des Mondes – Luna –, welches aus der ersten Kolonisierung des Mondes hervorgegangen ist, der Erde mit Krieg zu drohen, wenn nicht ein dauerhaftes Friedensbündnis zwischen einem Regenten eines der wichtigsten Staaten und Luna zustande kommt. Jeder der Bände greift nun Motive aus jeweils einem Märchen auf und fügt sie der Geschichte um Cinder, der Protagonistin der Romane, hinzu.

So beginnt die Geschichte in Band 1 mit Cinder, einem Cyborg und der besten Mechanikerin in Neu-Pekings. Während sie den ganzen Tag arbeitete hat ihre Stiefmutter, die nur Augen für ihre beiden eigenen Töchter hat, nur harte Worte für Cinder übrig. Doch da die Cyborg-Überwachungsgesetze immer weiter verschärft wurden, hat sie kaum eine andere Möglichkeit als auf ihre Stiefmutter zu hören. Ihre Leben beginnt sich jedoch zu verändern, als eines Tages niemand anderes als Prinz Kai, der Thronerbe des Asiatischen Staatenbundes, an ihrem Reparaturstand auftaucht…

Diese Cinderella-Variation schaft es einzelne Motive des Märchens (hart arbeitendes Mädchen mit Stiefmutter und zwei Stiefschwestern trift zufällig Prinz) aufzugreifen und sie in einen vollkommen anderen Kontext zu setzen. Besonders gelungen finde ich dabei wie taff die Protagonistin der Reihe geraten ist. Sie ist kein verängstigtes Mädchen, das an Feen glaubt, sondern eine starke Frau, die sich als Mechanikerin ihren Lebensunterhalt verdient.

Die nächsten Bände greifen Motive aus Rotkäppchen, Rapunzel und Schneewittchen auf. Auch hier werden keine einfach gestrickten Disneyprinzessinnen porträtiert, die sich aus eigenem Antrieb nicht aus einer Gefahrensituation befreien können – außer, wenn sie wirklich in ziemlichen Schwierigkeiten stecken –, sondern starke Frauen, die sich zwar auch verlieben und weich sein können, aber nicht nur dafür leben um sich zu verlieben.

Besonders Scarlet aus dem zweiten Band der Reihe habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Hier wird unter anderem erzählt wie Scarlet (Rotkäppchen) einen Straßenkämpfer namens Wolf kennenlernt, mit dem sie zusammen versucht ihre entführte Großmutter zu retten.

Was die Reihe wirklich fantastisch macht ist die gut ausgeklügelte Welt, die in sich logisch ist, in der sich tolle Figuren bewegen, sich begegnen und gemeinsam Abenteuer erleben. Dabei stimmt der Schreibstil, aber auch die Liebe zum Detail. Klar gibt es einige Dinge, die mich etwas gestört haben. Da wären zum Beispiel die vielen Male, bei denen man schon weiß, wie die Handlung weiter verlaufen wird, aber dies bleibt beim Aufgreifen von bekannten Motiven auch kaum aus.

Nichts desto trotz kann ich diese Reihe jedem Menschen, der Märchen faszinierend findet und Reihen wie Harry Potter oder die Hunger Games mochte, nur wärmstens empfehlen. Gerade für junge Mädchen ist es wichtig viel mehr großartige Heldinnen wie Cinder oder Scarlet zu haben, die zeigen, dass auch Frauen Abenteuer erleben, Prinzen retten und Kämpfe bestreiten können. Die Disney Prinzessin, die am ehesten in diese Buchreihe passen würde, wäre wohl Mulan, eben weil sie keine Prinzessin ist und nie eine sein wollte.

Im Carlsen-Verlag sind bisher die folgenden Titel erschienen:

In der englischen Variante heißen sie nach der jeweiligen neu auftauchenden Protagonistin des Romans:

Darüber hinaus sind im englischen Original bisher zwei Zusatzbände erschienen:

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Anleitung zum Gehen [Kurzreview]

Wie im Roman von Edo Popovic, Anleitung zum Gehen habe ich wie immer viel zu wenig Zeit und alles muss immer hektisch und schnell ablaufen. Popovic versucht sich davon zu befreien und begibt sich auf die Suche nach der Ruhe. Dort wo alles immer schneller funktionieren muss versucht er zu entspannen und begibt sich auf einen etwas anderen Selbstfindungstrip.

Besonders gut gefällt mir das Design des Buches, welches immer wieder von großen Bildern gesäumt wird und auf sehr hochwertigem Papier gedruckt ist.

Der Schreibstil ist recht kurzweilig und macht Lust auf mehr!

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Gemütlichkeit [SaSo]

Ich schreibe fast schon ein wenig zu häufig darüber, wie wichtig mir Gemütlichkeit ist. Es ist für mich einfach unverständlich, wie Menschen in einem vollkommen durchdesignte Zuhause leben können, welches nach Außen nur Kälte vermittelt. Ich mag kreatives Chaos, Bücher, warmes Holz, kurzum: Gemütlichkeit. Hier sind ein paar meiner Pinterest-Inspirationen für euch:

Das Bett in seiner Ecke, direkt zwischen Fenster und Heizung, welches ich bei brecorbs@pinterest gefunden habe, sieht perfekt aus für einen gemütlichen Lesenachmittag. Zum Lesen – einer meiner liebsten Zeitvertreibe – gehören natürlich auch immer volle Regale, wie zum Beispiel hier bei hayaisreading@instagram. Und auch Inspirationboards und Fotowände bringen mehr Gemütlichkeit und Leben in eine Wohnung und erzählen darüber hinaus Geschichten des eigenen Lebens, wie hier bei twirlingpages@instagram.

Schön finde ich auch immer das „aus Alt mach Neu“-Prinzip, wie hier bei den IKEA-Hackern von skreytumhus.is, dem Weinkastenregal von villka-hillka.de und den alten Spinden von trendspanarna.nu.

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Leseliste: Klassiker, Dystopien, Aussenseiter und eine Welt ohne Bücher [SaSo]

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen mindestens zwölf Bücher zu lesen. Dass dieser Punkt auf meiner Liste ist, ist irgendwie traurig, wenn man bedenkt, dass ich bis vor zwei / drei Jahren jährlich um die vierzig Bücher gelesen habe. Mäh, erwachsen sein ist anstrengend! Für dieses Jahr habe ich mir gerade diese sechs neuen Bücher gekauft, die als nächstes gelesen werden. Love letters to the Dead habe ich gerade ausgelesen und mit Im Nachtzug nach Lissabon habe ich gerade angefangen. 📖

Meine aktuelle Leseliste: The Perks of being a Wallflower, Gravity's Rainbow, Cat's Craddle, Bookless, The man in the high castle, The invisible man.

Buchcover Quelle: amazon.de

The Perks of being a Wallflower ist einer dieser Coming-of-Age-Romane, der sehr gehypt wurde, als er erschien. Den Film fand ich zwar ganz gut, hat mich aber damals nicht vollständig überzeugt. Jetzt versuch ich es noch einmal mit dem Buch, über eine Gruppe von Aussenseitern, die ihren Weg durch die Highschool suchen.

Gravity’s Rainbow habe ich vor allem wegen dem Cover gekauft. [Oh man, so ein Mensch bin ich manchmal.] Aber auch die Handlung klang vollkommen absurd:

Tyrone Slothrop, a GI in London in 1944, has a big problem. Whenever he gets an erection, a Blitz bomb hits. Slothrop gets excited, and then (as Thomas Pynchon puts it in his sinister, insinuatingly sibilant opening sentence), „a screaming comes across the sky,“ heralding an angel of death, a V-2 rocket. The novel’s title, Gravity’s Rainbow, refers to the rocket’s vapor arc, a cruel dark parody of what God sent Noah to symbolize his promise never to destroy humanity again. History has been a big trick: the plan is to switch from floods to obliterating fire from the sky.
– Klappentext des Romans

So ein Buch muss man doch einfach kaufen!

Cats Craddle: Auch hier fand ich das Cover spannend und muss ehrlich zugeben, dass ich nicht ganz auf die Handlung geachtet habe. Das Buch passt jedoch gut in die Reihe der anderen Bücher, denn es erzählt die Geschichte des Autoren John, der beschließt ein Buch über die Atombombenabwürfe auf Hiroshima zu schreiben. Während seiner Recherche wird er immer mehr in das Leben eines der an der Entwicklung beteiligten Wissenschaftler gezogen.

Bookless: Wörter durchfluten die Zeit klang einfach spannend und ich dachte, warum nicht eine neue Reihe anfangen zu lesen. Die – offenbar drei – Bücher dieser Saga erzählen die Geschichte einer Bibliothek, in der die Bücher plötzlich ihre Inhalte verlieren. Darüber hinaus kann sich nur die Bibliothekarin an die Geschichten erinnern, während alle anderen Menschen sie vergessen haben. Ein Abenteuer zur Errettung der Bücher beginnt. Klar, dass mich sowas anspricht. Die armen Bücher!!!

The man in the high castle, wollte ich mir durchlesen, seit ich die Serie gesehen habe. Es erzählt eine fiktive Vergangenheit, in der die Nazis und Japan den zweiten Weltkrieg gewonnen haben und sich nun ein Widerstand gegen das Regime in Amerika, welches von den Gewinnern beherrscht wird, bildet. Angetrieben wird der Widerstand vor allem durch den Roman des Mans in the high castle, der die USA als Kriegsgewinner zeigt.

The invisible man von Wells ist auch eines dieser Werke, welches schon ewig auf meiner Leseliste steht. Der Autor von Krieg der Welten erzählt hier die Geschichte eines Mannes, der nach einem Experiment ständig unsichtbar ist.

Welche Romane lest ihr gerade und was steht auf eurer Leseliste?

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Love letters to the Dead [Review]

Love letters to the dead ist der Debüt-Roman der sehr talentierten Ava Dellaira. Der Roman aus dem Jahr 2014 wird mittlerweilen von vielen Lesern auf eine Stufe mit den Romanen von John Green (The fault in our stars) und The perks of being a wallflower gestellt und gehört somit zur aktuellen Generation der „Coming of age“-Romane.

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Die Geschichte beginnt mit einer Hausaufgabe für den Englischunterricht. Die Schüler sollen einen Brief an eine berühmte Persönlichkeit schreiben. Als die 16-jährige Lauren, die gerade an die High School gekommen ist, ihren Brief fertig hat, wird ihr klar, dass er viel zu persönlich ist um ihn abzugeben. Auch der zweite Versuch erzählt viel zu viel über ihre Gefühle, ihr Leben als Aussenseiterin und ihre vor Kurzem verstorbene Schwester May.

Schnell entwickelt sich aus der Hausaufgabe eine ganz eigene Form von Tagebuch, indem Laurel von ihrem Alltag, ihren neuen Freunden und Sky, dem mysteriösen Jungen in der Lederjacke berichtet. Nur über das, was mit May passiert ist, kann sie nicht wirklich sprechen. War der Tot ihrer Schwester wirklich ihre Schuld?

Spannung bis zur letzten Seite

Dellaira hat einen groben, ein wenig unausgereiften Schreibstil, der das Buch mehr wie die Aufzeichnungen einer 16-jährigen wirken lässt, als das Werk einer erfahrenen Autorin, was in diesem Fall nur von Vorteil ist. Bis zum Schluss schwebt die Frage im Raum, was wirklich in jener Nacht „at the movies“ geschehen ist. Das Mysterium trägt einen großen Teil der Geschichte, da es den Roman stark von anderen Romanen dieses Genres unterscheidet. Aber auch darüber hinaus ist es spannend über die Ereignisse im Leben von Laural zu leben.

Das Einzige, was mich an diesem Roman gestört hat, war die Tatsache, dass Laurals Leben vielleicht ein wenig zu schwierig ist. Es wirkt fast so, als konnte sich Dellaira nicht ganz entscheiden, welches Trauma Laurel so verschlossen gemacht hat und deshalb hat sie kurzerhand alle in den Roman eingebunden. Nichtsdestotrotz ist dies eine sehr spannende Geschichte, die ich nicht aus den Händen legen konnte!

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Übrigens wurde mittlerweile eine Verfilmung von Love letters to the Dead angekündigt. ;3