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Haruhi Suzumiya: „Listen! This isn’t fun and games! You mess around and I’ll kill ya!“- Episode 3

Salut, eine neue Woche hat begonnen und yeah, am Freitag ist endlich die Statistikklausur weg und ich kann mein Studentendasein wieder genießen. Am Samstag geht es dann auch Mal wieder zu Freierfall [Geburtstag feiern und neue Wohnung bewundern] uuuuund ich hab dann viel mehr Zeit um zu lesen, nichts zu tun und vor allem den zweiten Teil von Schokoladenliebe [ein selbstgeschriebenes Spiel auf SR] zu erstellen. Bisher habe ich schon einige Ideen. Jedoch such ich für den zweiten Teil vor allem erst einmal nach einem sinnvollen Program um die Dialoge mit Hintergrundbildern und Dialogauswahlfeldern dazustellen. Wer so etwas kennt darf mir gerne etwas empfehlen. Kostenlos und browsereingebunden wäre natürlich ideal . . .
Teil zwei [es bekommt auch noch einen Titel, aber vorläufig wird es wohl „Ab ans Meer!“ heißen] wird komplett davon handeln, was passiert ist, nachdem die beiden Protagonisten ein Paar geworden sind. Kitschig AniMa~mässig geht es dann ans Meer zum Schwimmen, Feuerwerk gucken, Melonenzerschlagen und Ähnlichem. Höchst wahrscheinlich werden wieder Bilder aus Lucky Star verwendet [yeah guck ich den Anime zum 4. oder 5. Mal xDD], weil die Bilder einfach sehr gut passen. Im schlimmsten Fall zeichne ich selber Etwas [Leidet Benutzer, leidet!!! #_#]. Bald wird es hier noch mehr belanglose Informationen über meinen Kram geben [yeah ein Schaubild aller von mir geschrieben Geschichten und wie sie sich beeinflussen]. Zudem soll Morgenrot weiter gehen und eventuell bearbeite ich alte Sachen von mir und die kommen dann auch noch hier hin.

Hier kommt aber erste einmal wieder eine Zeichnung von mir.

Schuluniform Design

Schuluniform Design


Wie die Bildunterschrift schon sagt ging es mir vor allem um die Schuluniform. Ich bastel schon recht lange an einer geeigneten und individuelleren Schuluniform rum. Wofür? Irgendwann kann ich die bestimmt gebrauchen. >_> Die Figur ist wahrscheinlich die Hauptperson in der Nachfolgegeschichte von Morgenrot. Ich hab schon sehr viele Ideen dazu. Wahrscheinlich wird es eine Geschichte/ Erzählung/ Novelle [oder einfach gesagt: vermutlich verdammt kurz…] über eine utopische Gesellschaft. Noch einmal zum Bild: Der Anhänger an der Tasche basiert auf den Comics von Souldrangen, der versucht hat mich als AniMa-Figur zu zeichnen. Jetzt wisst ihr es, so sehe ich aus. xD

Bald gibt es mehr. Danke für die vielen Besuche in letzter Zeit. Warum auch immer sich irgendwer hier her verirrt. . .
Das Zitat im Titel stammt übrigens aus Die Melancholie der Haruhi Suzumiya und wenn man den Anime kennt ist es lustig. Wenn nicht, sollte man ihn umbedingt jetzt gucken! Das ist Kulturgut und so. . . O_O

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Der Bibliotheksüberfall

Und schon wieder melde ich mich. Na, habt ihr eigentlich gestern GNTM geguckt? Das Finale war recht lustig, auch wenn eigentlich schon seit Wochen feststand wer gewinnen würde. Aber gut war die komplette Show trotzdem, auch wenn es letztes Jahr wesentlich imposanter war. Allein schon wie die Kandidatinnen im letzen Jahr in diesen super langen Kleider über das Publikum und auf den Laufsteg geschwebt sind. Beim letzten Jahr konnte man Sara Nuru auch wirklich den Sieg gönnen. Irgendwie ist die diesjährige Gewinnerin ein wenig zu still. . .

Naja darum soll es hier eigentlich gar nicht gehen. Der Bibliotheksüberfall ist endlich komplett fertig und überarbeitet. Es ist eine Kurzgeschichte, bei welcher ich versucht habe etwas realistischer zu schreiben [tatsächlich enthält die Geschichte Mal keine Fantasyelemente]. Viel Spaß beim lesen. Über Kommentare freu ich mich immer.

Der Bibliotheksüberfall


Die kleine Bibliothek lag ruhig da. Betonmauern umschlossen die geordneten Reihen. Neben den Papiereinbänden lockte hier und da ein in Leder gebundenes Buch und versprach nicht nur seinen Inhalt Preis zu geben, sondern auch etwas von seiner eigenen Geschichte zu verraten. Wenn man eines der Bücher aufschlug, so verströmte zunächst der typische süßliche Duft, gleich gefolgt von einem weiteren Geruch, der auf vormalige Entleiher hinwies. Hier und da war es ein schweres Parfüm, Zigarettenrauch oder der Geruch von Moder, der von den Werken ausging. In den Büchern selbst befanden sich zum Teil noch alte Bibliothekskarten, auf welchen vermerkt war wann wer das Buch entliehen hatte, vergessene Fristzettel oder Notizzettel, welche irgendjemand dort achtlos zurückgelassen hatte. Die Wände der Bibliothek waren teilweise mit weißem Holz verkleidet, doch meistens sah man hinter den Regalen nur anonymen, kalten, grauen Beton. An der Decke zogen sich Luftschächte entlang.
An einem kühlen Frühlingsmorgen befanden sich einige Personen in der öffentlichen Bibliothek, welche aus einem großen Raum bestand und sich im ersten Geschoss eines Wohnhauses befand. Eine alte Dame blätterte gedankenverloren in einem rosa eingebundenen Roman umher, ein grimmig blickender Mann, mittleren Alters, wanderte zwischen den Regalen herum und zog an einigen Stellen immer wieder Bücher hervor um dann den Kopf zu schüttel und das betreffende Werk wieder zurück zu stellen. Eine kleine Gruppe Jugendlicher saß in der biologischen Abteilung. Sie lasen sich Passagen aus einem Sexualkundebuch vor, um dann in lautes Kichern zu verfallen, worauf sie sich böse Blicke der furchtbar alten Bibliothekarin einheimsten. Ein Student kritzelte hektisch Wörter auf ein Blatt Papier und ein junges Mädchen saß zwischen den Regalen auf dem Boden und blätterte begeistert in einem schweren, ledergebundenen Werk.
In diese Stille entlud sich nun der Schrei eines Mannes, der plötzlich mit gezogenem Messer in die Bibliothek stürmte. Alle starrten ihn, soweit dies möglich war, erschrocken an. Der Mann blickte sich einen Moment um und schien dann erst wirklich zu begreifen, dass er sich inmitten einer öffentlichen Bibliothek befand. Mit dem Messer auf die Bibliothekarin deutend reichte er ihr einen Leinenbeutel und rief dann in perfekter Gangsterfilmmanier: „Los, leeren sie die Kasse!“ Perplex starrte die Frau ihn an, öffnete dann die kleine Metallbox, in welcher das Geld für zu spät zurückgebrachte Bücher aufbewahrt wurde, und entleerte die dort vorhandenen drei Euro und 25 Cent in den Beutel. „So und jetzt legen sich alle auf den Boden, legen ihre Portemonnaies neben sich und sind still!“, befahl der Mann barsch. Jede der Personen tat wie geheißen und legte sich in lauter Verwirrung auf den Boden. Der Einzige, der dies nicht tat, war der grimmig dreinblickende Mann, der beim Eintritt des Fremden an den Regalen weiter entlang geschlichen war und nun in Höhe des Mädchens mit dem Lederbuch war. Er lief noch ein bisschen weiter und legte sich so hin, dass er direkt neben dem Mädchen lag, jedoch durch eine Regalwand von ihr getrennt war. Dann flüsterte er ihr zu: „Wir müssen Hilfe holen.“ Erstaunlicherweise redete der grimmige Mann mit einer freundlichen und warmen Stimme. Gerade in diesem Moment wurde dem circa 18 jährigen Mädchen bewusst, dass wahrscheinlich jede Person in diesem Raum ein Handy besaß, dies jedoch beim betreten der Bücherei hatte abgeben müssen. Vorsichtig blickte sie auf. Der Fremde hatte gerade die Brieftasche der alten Dame aufgehoben, angewidert auf den rosa Roman gestarrt der sich nun als selbst mitgebrachter Groschenroman entpuppt, und war nun in Richtung der Jugendlichen unterwegs.
Über dem Mädchen erstreckten sich Lüftungsschächte. Wäre dies ein Film, so hätte sie ganz leicht über diese entkommen können und hätte Hilfe geholt. Diese Schächte waren jedoch gerade einmal 20 Zentimeter breit, so dass selbst sie, mit ihrer zierlichen Statur, nicht durch jene hätte entkommen können. Der einzige Fluchtweg schien eines der Fenster zu sein, welche auf einen Vorsprung führten, der einmal um das Gebäude herumführte und an welchem eine Feuerleiter befestigt war. Es boten sich nun jedoch zwei Probleme. Zum Einen reichte die Fensterfront vom Boden bis zur Decke und es war unmöglich vor dieser entlangzugehen ohne vom Inneren aus gesehen zu werden. Zum Anderen lagen das Mädchen und der Mann in einer der hinteren Ecken, so dass sie den kompletten Innenraum hätten durchschreiten müssten um an das Fenster zu kommen. Leise flüsterte das Mädchen ihm zu, dass sie eine Möglichkeit finden müssten um durch das Fenster zu entkommen.
Der Fremde war mittlerweile mit den wimmernden Jugendlichen fertig und ging gerade hinüber zu dem Studenten, der sich schützend auf seine Arbeit gelegt hatte. Das Mädchen blickte sich weiter suchend nach einem Ausweg, den es nicht zu geben schien, um. Vorsichtig versuchte sie noch einmal den grimmigen Mann nach einer Lösung zu fragen, doch da war es schon zu spät. Der Dieb schlich auf ihn zu, umrundete danach das Regal und taxierte das Mädchen mit einem durchdringenden Blick. Dann bückte er sich, hob das in Leder gebunden Buch auf, in welchem das Mädchen bis vor Kurzem gelesen hatte, und starrte es lange an. „Hier ist es also.“, flüsterte er so leise, dass nur das Mädchen es hören konnte, und verließ dann mit dem Fristgeld und dem Buch die Bibliothek.

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Rotkäppchen und der große böse Wolf

Tatam, eigentlich sollte schon früher etwas kommen, aber so langsam wird es stressig. In nächster Zeit wird es wohl auch nicht allzu viele Einträgen geben, da ich jetzt für zwei Klausuren lernen darf. *seufz*

Naja, aber vorher gibt es noch einen bunten Mix an Dingen.

1) Rotkäppchen und der große böse Wolf

Yeah ich habe mir ein extrem hübsches T-shirt gekauft. Es ist schwarz und folgendes Motiv ist darauf zu sehen:

Rotkäppchen T-shirt von Cyroline

Rotkäppchen T-shirt von Cyroline


Cyroline ist ein extrem cooler Laden, der sehr coole T-shirts online und in bestimmten Läden verkauft. Das T-shirt sitzt gut und fühlt sich gut an.

2) Quote me to death

Eigentlich sollte es hier nur ein Zitat geben, aber nachdem ich gerade über ein wunderbares Lied auf Schneeregen gestolpert bin, werden es jetzt zwei.

And I’ve always looked in through your glasses,
but all I could see, is the spectre of me reflected
the empty shell of me, the empty shell of me.

Maria Mena- Your Glasses
Eigentlich ist das Zitat nicht so ultimativ besonders, aber das Lied ist einfach sehr herzzereißend, wenn man hört wie Mena plötzlich mit tiefer Stimme sehr energisch den Refrain singt.

Leider nicht in all zu guter Qualität.

Die Zeit vergeht langsam,
Es vergeht kein Tag,
An dem ich nicht an dich denke,
Mit jedem Herzschlag.
Es vergeht kein Tag,
Es vergeht keine Stunde,
Ich denk jetzt an dich,
Jetzt, in dieser Sekunde.
Und immer und ständig,
Bei Tag und bei Nacht,
Was ist bloß mit mir los,
Was hast du mit mir gemacht?

Farin Urlaub Racing Team- Niemals

Und zum angucken ^^

Zebra!!!

Scarletsreich hat endlich ein richtiges Layout. Es stammt von Nin-chan von Bloody Cross und ich lieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeebe es. Also besucht schnell SR.

Der Bibliothekendieb

Ich hab mich Mal wieder an einer ernsthaften Kurzgeschichte probiert. Dieses Mal heißt sie der Bibliothekendieb. Leider habe ich sie geschrieben, als ich eine Freistunde in der Uni hatte, so dass sie nur auf Papier vorliegt, aber das werde ich bald ändern und dann wird sie hier veröffentlicht. Des weitere gibt es auch recht viele Pläne für neue Bilder. Sobald wieder Zeit ist werde ich die Skizzen umsetzen.

Bis bald. *wink*

2

„I guess there’s just a part of me that likes to bring you down/ Just to keep you around/ Cuz the day that you realize how amazing you are/ You’re gonna leave me“- Maria Mena

Ich liebe das Lied You’re the only one von Maria Mena. Genau das ist Liebe. *glitzer*
Heute kommt wieder eine Aneinanderreihung diverser Dinge in einem Blogartikel.
a) Vorstellung eines neuen Links
b) neue Bilder (jaja, wieder Folter mit Zeichnungen, aber ich übe und ich will irgendwelche Rückmeldungen)
c) neue Episode (oh ja, da warten ja alle darauf /Sarkasmus)

Bloody Cross

Es ist kaum mehr möglich eine meiner Websites zu besuchen ohne auf einen Link zu eben jener Seite zu stossen. Bloody Cross ist eine Grafikseite, welche 2008 als Seite rund um einen Manga startete. Die damals blutjunge Webmiss Nintendo64 (hier meist als Nin-chan betitelt) zeichnete damals an ihrem eigenen Manga und wollte diesen der Öffentlichkeit preosgeben. Bald darauf wechselte sie auf einen anderen Server und überarbeitete das Konzept der Seite. Daraus ist nun eine wirklich fantastische Grafikseite geworden, die neben Wallpaper, Icons und ähnlichem auch viele Ressourcen und nützliche Tipps enthält.
Also begibt euch einmal in die fabelhafte Welt der Nintendo64 unter http://www.bloody-cross.org/.

Katzenmädchen

Jaja, wer zeichnet sie nicht einmal, diese Mischformen aus Tier und Mensch? Dieses Exempla trägt nur eine Mütze [ich besitze so eine mit Hasenohren xD]. Das Original entstand 2009 während ich für mein Abitur lernte.

Kätzchen

Kätzchen


Episode 7: Runde 2

Commonly connected by, well, something bigger
A phenomenon that sets off the eternal trigger
And lets the light through that usually goes around

KT Tunstall- Girl and the Ghost

Okay, er hatte sie nicht erkannt. Aber das würde sie noch ändern. Wenn sie nur genug Andeutungen machen würde, dann würde er sie sofort wiedererkennen. Sie zog das Kleid, welches sie trug, zu Recht und klingelte dann bei William. „Oh, Mano, was tust du denn hier? Kommst du jetzt extra schon hier hin um mich zu mobben oder was ist los, hm?“
„Ich würde gerne mit Serafin sprechen.“
„Ähm, okay.“, entgegnete er ihr und rief dann Serafin, der einen Moment später an der Tür erschien.
„Hallo. Guten Morgen. Was kann ich für dich tun?“, fragte er und lächelte Mano freundlich an.
„Ich wollte fragen ob du vielleicht Lust hättest ein wenig Zeit mit mir zu verbringen. Ich habe ein kleines Buchantiquariat entdeckt, das dir sicher gefallen wird.“
„Uuuuu, vorsichtig, sie schmeißt sich an dich heran!“, rief William. Nach einem bösen Blick von Mano hob er entschuldigend die Hände und verschwand dann irgendwo in der Wohnung.
„Also?“, fragte Mano vorsichtig.
„Klar, warum nicht.“, sagte er, nahm seine Jacke von der Garderobe und verließ mit ihr zusammen die Wohnung.

„Gefällt es dir hier?“, fragte sie.
„Ja, schon, aber…“ Er seufzte.
„Was, aber?“
„Hm… das ist schwer zu erklären. Da ist eine Person, die ich vermisse, seit ich hier bin.“
„Ich vermiss auch meine Freunde. Es ist schwer plötzlich von ihnen getrennt zu sein.“, meinte Mano. Dabei hätte sie am liebsten gesagt: „Ja, mich vermisst du! Aber ich stehe hier vor dir und du bemerkst es nicht!“
„Nein, bei ihr ist es etwas… anders.“, gab er verlegen zu.
„Uuuuh, eine SIE?“, sagte sie und kicherte. In ihren Gedanken stellte sie sich vor, wie sie Serafin zu schütteln begann und immer wieder rief: „Mich! Mich! Mich! Meinst du! Nur mich! Ich bin HIER!“ Dummes Schweigegebot.
„Ja, aber es ist schwierig. Es scheint fast so als wären wir nie am gemeinsamen Ort. Und wenn wir es sind, dann sind wir es doch nicht. Und wenn ich sie berühre schmerzt es, weil es nicht echt ist. Und jetzt finde ich sie nirgendwo mehr und dabei dachte ich, dass wir verbunden wären. Mehr sogar als das…“
„Ich meinte nur, mein Herz sei Eurem so verbunden,/ Dass nur ein Herz in beiden wird gefunden. / Verkettet hat zwei Busen unser Schwur:/ So wohnt in zweien eine Treue nur.“, zitierte Mano.
„Ähm.. was?“
„Das ist von Shakespeare.“
„Ach so.“, sagte er und atmete auf. Warum nur wirkte er irgendwie… erleichtert?
„Und sie ist nun in deiner Heimatstadt?“, fragte Mano.
„Nein, nein, sie wohnt hier. Deshalb bin ich auch hierher gezogen.“, sagte er und sah betreten von ihr weg. „Ich weiß, es klingt so dumm einem Mädchen hinterher zu laufen, aber ich weiß, dass es sich lohnt.“
„Weiß sie, dass du hier bist?“, fragte Mano.
„Nein, sie hat keine Ahnung. Ich wollte sie überraschen. Oder vielmehr ging alles so schnell, dass ich gar keine Zeit hatte sie zu benachrichtigen und jetzt kann ich sie nicht erreichen und finde sie nicht.“
„Wie heißt sie denn?“
Gespannter Blick von Mano und betretenes auf den Boden starren von Serafin.
„Wenn ich das wüsste…“, sagte er schließlich.
„Wie, du kennst nicht ihren Namen? Aber du weißt sicherlich zumindest wie sie aussieht.“ Wie konnte er meinen Namen vergessen?
Er schüttelte den Kopf.
„Ich wusste das alles, aber ich kann mich nicht mehr dran erinnern. Ich sehe vor mir immer nur diese großen, strahlenden Augen.“
„Wurdest du bei dem Überfall angegriffen und hast dabei dein Gedächtnis verloren?“, fragte sie bestürzt.
„Eigentlich nicht, aber alle Erinnerungen an sie sind so verschwommen. Und jetzt bin ich hier gestrandet. Ich kann sie nicht finden und such sie doch. Ich hab Angst davor, dass sie genau neben mir steht und ich sie nicht erkenn. Ich dachte, dass wenn ich sie nur sehen würde, wenn ich sie einmal berühren würde, dass dann alle Erinnerungen wieder kommen würden.“, er seufzte.
„Und was ist, wenn das nicht klappt?“, fragte Mano und starrte ihn an. Sie war stehen geblieben. Jetzt blieb auch er stehen und blickte sie an.
„Es wird klappen. Ich werde einfach ihre Hand ergreifen.“, sagte er und ergriff Manos Hand. „So. Und dann werde ich ihr in die Augen sehen und alles wird ganz klar sein. Und dann weiß ich, dass sie es ist und ich werde sie niemals wieder gehen lassen.“ Er ließ ihre Hand wieder los und lächelte sie an.
„Ja, ich werde sie finden!“
Mano starrte ihn weiterhin an. Da stand sie genau vor ihm und er hielt ihr einen Vortrag darüber, dass er eben sie finden wolle und dass er sie auf jeden Fall erkennen würde. Wie dumm, dass er es aber nicht tat. Wie ausgeklügelt, dass sie nichts sagen durfte und er nicht wissen konnte, was vor sich ging.

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„Das klingt ja interessant. Ein Fantasyroman?“- „Sowas in der Art.“

Hui, hui, ein neuer Tag, eine neue Woche. Meinen ersten Unitag hab ich schon überstanden und heute hab ich (wie jeden Dienstag) frei. Wie könnte man da die Zeit besser verbringe, als die nächste Episode zu schreiben? Bis jetzt hab ich die ersten 8 fertig und muhaha, jetzt passieren endlich die fiesen Dingen. Naja, noch dümpelt die Geschichte nett vor sich hin und nach der letzten Episode [Serafin erscheint in Manos Welt] geht es jetzt rapide steigend kitschig weiter. Aaaaber bald wird sich das Blatt wenden und dann ist da gar nichts mehr nett. Naja, zumindest so in der Art. Das Lied zur 6. Episode sollte eigentlich Call to Arms von Angels and Airwaves sein, aber im letzten Moment hab ich mich dann doch noch unentschieden, da das Zitat viel zu dramatisch war und es daher besser zu einem der Episoden nach 8 passt. Erst wenn Mano ganz unten angekommen ist darf die Musik das auch verraten. Ieks, es macht so Spaß die Geschichte zu schreiben, weil ich jetzt endlich wieder einmal alles zertrümmern kann, nachdem alles so nett aufgebaut wurde. Und es gibt die ersten Andeutungen, wer die Erzählstimme ist. Aber das verrate ich noch nicht.
Noch einmal zurück zum Zitat für diese Episode. Der Ausschnitt stammt aus einem Beyonce Lied. Ich mag ihr Musik nicht wirklich, aber es passt nun einmal. Also was soll’s?


Episode 6: Déjà-vu

Seeing things that I know can’t be
Am I dreaming
When I saw you walkin‘ past me
almost called your name
got a better glimpse
and then I looked away
it’s like I’m losing it
Beyonce- Déjà-vu

Jane und Emily klopften immer wieder gegen die Badezimmertür. „Was ist los Mano? Alles in Ordnung? Komm raus, bitte.“, sagten sie immer wieder. Nach knapp einer Stunde kam Mano schließlich aus dem Badezimmer und fragte Emily, ob sie sie nach Hause bringen könnte. „Ich glaub der Unfall hatte doch größere Auswirkungen auf mich.“, sagte sie. Wieder eine Lüge mehr, aber darauf kam es jetzt ja nicht an.
Bei Mano angekommen brachte Emily sie herein und kochte einen Tee. „Meine Großmutter sagt immer ‚Tee hilft gegen alles‘.“, meinte sie und machte sich in der Küche zu schaffen. Mano legte sich auf das kleine Sofa, welches in dem winzigen Wohnraum/ Küche stand. „Was ist gestern Abend eigentlich genau passiert?“, fragte Emily noch einmal. „Ich wollte… ähm…“, stotterte Mano nur und starrte dann weiter geradeaus die gegenüberliegende Wand an. Ihre Augen waren gerötet. „Du bist gerade gar nicht ins Bad gegangen wegen dem Unfall, stimmt‘s?“, fragte Emily. Erwischt. Was soll’s. „Hm.“, machte Mano nur. „Okay, du willst es mir nicht verraten. Hm.. mal schauen. Du vermisst deine Freunde und das ist dir klar geworden, als du Williams Freunde gesehen hast?“, fragte Emily vorsichtig. Mano wandte ihren Kopf und starrte sie an. Ihr Blick flackerte leicht. „Das ist es wohl nicht? Denkst du, dass du die Nacht alleine hier verbringen kannst, oder soll ich hier bleiben?“ Mano wandte ihren Kopf zurück. „Also eher nicht? Ich fahr dann nach Hause und lass dich allein, okay? Morgen geht es dir sicherlich besser.“ Im Vorbeigehen berührte Emily leicht Manos Arm und verließ dann die Wohnung.
Wie hatte er sie nur nicht erkennen können? Klar, ihre Haare waren anders, aber ihre Statur und ihre Bewegungen waren gleich geblieben. „Argggg, was ist eigentlich los mit mir?! Es war dunkel, das ist alles.“, rief sie sich selbst zu. Erschöpft bedeckte sie sich mit der dünnen Decke, die auf dem Sofa lag und schlief ein.

„Ich wollte fragen, ob es dir besser geht?“, fragte Jane am Telefon.
„Ja, alles bestens. Ich glaub der Unfall hatte doch größere Auswirkungen auf mich als gedacht.“
„Das hast du gestern schon gesagt, ne? He, komm rüber zu Will, wir machen alle zusammen ein großes Frühstück. Von gestern Abend sind noch Berge an Baguettes und Salat da.“
„Okay, bin gleich da.“, antwortete Mano und stand auf. Bevor sie rüberfuhr ging sie noch schnell duschen und zog sich etwas Frisches an. Ihr Rücken war bösartig verspannt. Vielleicht hätte sie nicht auf dem winzigen Sofa schlafen sollen, sondern in ihr Bett gehen sollen.

„Ach, da bist du ja wieder! Endlich wieder aus dem Bad gekommen?“, fragte William und grinste. Mano wusste warum sie ihn unsympathisch fand. Er hatte ein Talent dafür unpassende Dinge zu sagen. „Yup. Ich bin durch einen magischen Tunnel wieder in meiner Wohnung gelandet.“, antwortete sie genervt. „Okay… ähm… da vorne ist Essen. Bedien dich einfach.“, sagte er. Offensichtlich hatte ihr genervter Ton ihn überrascht.
In dem Raum waren noch eine Handvoll von Williams Freunden. Dazu Emily, Jane und – Mano stockte der Atem- Serafin. Er stand dort und plauderte ganz lässig mit Emily. „Huhu!“, rief Emily und winkte Mano herüber. Langsam durchquerte sie den Raum und merkte dabei, wie ihr Herz anfing heftig zu schlagen.
„Guten Morgen! Alles wieder in Ordnung?“, fragte Serafin.
„Ja, alles Bestens.“, brachte Mano mit Mühe hervor.
„Ich geh mir eben was zu essen holen.“, meinte Emily und ließ die beiden allein zurück.
„Ich hoffe, du bist gestern nicht vor mir geflohen…“
„Nein, nein!“, unterbrach Mano ihn. „Mir ging es nur nicht so gut und da…“
„Bist du geflohen. Schon okay. Wie hießt du noch einmal?“, fragte er.
„Mano.“
Keine Regung. Er wirkte nicht so, als würde der Name ihm irgendetwas sagen. Er blickte sie nur einfach weiter freundlich an. Zu dumm, dass dies das einzige Wort war, welches er nicht mehr kannte.
„Ein ungewöhnlicher Name.“, sagte er und lächelte.
„Wo kommst du eigentlich her?“, fragte sie.
„Ach, eine ganz kleine Stadt. Die kennt fast niemand. Ist auch recht weit entfernt.“, meinte er verlegen. Er log. Dass merkte Mano sofort. Er fasste sich verlegen ans Ohr. So reagierte er immer. Sie wusste es, schließlich kannte sie ihn schon seit Jahren.
„Achso.“, sagte sie nur. Lass ihn nicht auffliegen. Spiel mit.
„Ich weiß, dass das ein bisschen übereilt kommt, aber du wohnst doch auch hier in der Gegend, nicht? Zumindest hat Emily sowas erzählt. Würdest du mir vielleicht ein bisschen die Gegend zeigen? Ich bin nicht so der Partymensch oder der Postpartymensch.“
„Klar, warum nicht.“, antwortete Mano. Sie war sich sicher, dass wenn sie beide nur einen Moment ungestört sein könnten, dass er sie direkt wiedererkennen würde.

„Dort gibt es gutes Brot.“, sagte Mano und deutete auf ein kleines Geschäft. „Da ist ein netter kleiner Park.“ Ein Fingerzeig nach links. „Und hier gibt es super viele Bücher.“, meinte sie und blieb vor einer Buchhandlung stehen. Er strahlte sie begeistert an. Natürlich gefiel es ihm. In all den Jahren hatte er offenbar nichts anderes getan als zu lesen. „Weißt du, ich hab hier letztens ein Buch gefunden, indem ging es um Menschen, die in Träumen herumgelaufen sind. Und irgendeine der Personen konnte sogar in besonders verborgene Träume herein. Dann hat die Person aber festgestellt, dass es immer nur bei der gleichen Person funktionierte.“ Ein Frontalangriff. Irgendwie musste er darauf reagieren.
„Das klingt ja interessant. Ein Fantasyroman?“, fragte er. Nichts. Gar nichts. Wie konnte er nicht überrascht sein.
„Sowas in der Art.“, meinte Mano und starrte ihn an. Ihre Augen trafen sich. Er blickte einfach nur freundlich zu ihr hinüber. „Es war so lustig, wie die beiden Protagonisten sich zum ersten Mal trafen. Er hat sie angeschrien, dass sie doch nicht einfach in seinen Traum eindringen darf.“
Verwunderung. Einen Moment blitzte so etwas in seinen Augen auf. „Ich glaub, ich hab gerade ein Déjà-vu. Vielleicht hab ich den Roman doch gelesen.“
Klar, nur ein Déjà-vu. Idiot, du hast das doch selber erlebt.
„Wir sollten wieder zu den Anderen zurückgehen.“, sagte er noch und wand sich schon zum gehen.

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Skizzenwahn

Wie schon einmal erwähnt bin ich im Moment komplett besessen vom Zeichnen. Ich mach also die ganze Zeit Skizzen und versuch dabei vor allem zwei Dinge zu erreichen:
a) endlich Probleme lösen, die ich schon die ganze Zeit beim zeichnen hab (Eindrucksvolle Augen, gute Posen, Hände, Füße, Männer) [tjaaa, dabei zeichne ich immer noch zu selten Männer ._.]
b) endlich gute und schnelle Zeichnungen mit dem Grafiktablett machen [jaja, dass klingt dämlich, aber mit Stift und Papier kann ich besser zeichnen. . . vielleicht sollte ich mehr Bilder so zeichnen, scannen und posten. . .]
Im Endeffekt hab ich jetzt wieder eine Skizze fertig. Höre dabei das wundervolle Hörbuch „Gut gegen Nordwind“ über einen Mann und eine Frau, die zufällig sich über das Internet kennen lernen und dann miteinander e-mails Austauschen und sich dabei näher kommen.
Sooo und jetzt kommt die Skizze. Mal sehen ob ich das Ganze noch sinnvoll ausbauen kann und es dann gut aussieht.

Skizze von Mano

Skizze von Mano

Edit: Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, was nicht stimmt und erst jetzt hab ich festgestellt, dass die Hand falsch herum ist. ._.

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„Natürlich wird er das mein Liebchen. Natürlich wird er das.“, sagte die Alte und lächelte Mano an.

Endlich kommt die 5. Episode. Die 6. ist auch schon fertig, oder zumindest so gut wie. Hui, Slow Motion [siehe letzten Artikel] geht voran.
Ab jetzt pack ich jedes Mal das Lied, aus welchem das Zitat stammt, mit auf den Blog. Teilweise passt nicht der komplette Text, sondern eben nur jenes Zitat, aber darauf kommt es ja nicht an. Nur das Zitat ist wichtig. •_•


Episode 5: So richtig kitschige Zufälle

And that time you shook my hand it felt so nice
I swear I’ve never felt this way about any other guy
and I never usually notice people’s eyes but..

Kate Nash- We get on

Es war ein Freitagabend. Statt auszugehen lag Mano in ihrem Bett und schlief. In ihrem Traum wanderte sie durch eine Höhle und stand plötzlich vor einem kleinen, alten Holzhaus, welches sie irgendwie an das Lebkuchenhaus aus Hänsel und Gretel erinnerte. Plötzlich ging die Tür auf und eine alte Frau mit grauen Haaren trat heraus. „Komm nur herein. Wenn du schon in meinen Traum eingedrungen bist, dann muss das einen Sinn haben.“, sagte die Alte und hielt Mano die Tür auf. Mit vorsichtigen Schritten trat Mano ein. „Es gibt einen Grund warum du hier bist. Du hast einen Wunsch und ich werde ihn dir erfüllen.“, sagte die Alte und geleitete Mano in ein kleines Zimmer, in welchem an einem Kamin zwei geblümte Sessel standen. Die beiden setzten sich und die Frau begann Mano zu mustern.
„Du hast ungewöhnliche Augen.“, sagte sie schließlich und starrte in Manos golden Augen. „Was auch immer du dir wünscht, mit diesen Augen wirst du es wohl bezahlen können.“
„Ähm… danke… aber ich weiß nicht ob Sie mir helfen können.“, sagte Mano zögernd.
„Ich bin mir sicher, dass ich dir helfen kann, also, was ist dein Wunsch?“
„Ich möchte den Mann, den ich Liebe, wiedersehn.“
„Das wird leicht, aber es ist an eine Gabe gebunden.“
„Ich habe hier nichts, das ich Ihnen geben könnte.“, antwortete Mano.
„Oh doch, dass hast du. Aber es wird nicht ganz preiswert.“
„Ich werde den Preis zahlen.“
„Junge Liebe ist so etwas Schönes und sehr profitabel.“, sagte die Alte leicht krächzend und erinnerte Mano immer stärker an eine Hexe aus einem Märchen.
„Ein Teil ist schon bezahl worden, daher ist der Preis nicht mehr so hoch, aber dennoch ist es Einiges, dass du entbehren musst.“
„Wer hat den anderen Teil bezahlt?“, unterbrach Mano die Alte.
„Das darf ich dir nicht verraten. Also, damit er zu dir kommt musst du mir zwei Versprechen und zwei Dinge geben. Zum einen wirst du mir deine Farbe und die Länge deiner Haare geben.“
„Meine Farbe?“
„Ja, deine Farbe. Deine Haar- und Augenfarbe. Zudem, und das ist Teil deines Versprechens, werden deine Haare nie mehr länger als bis zu deinen Schultern reichen dürfen.“
„Wozu soll das dienen?“, fragte Mano verwundert.
„Irgendwann wirst du das erfahren, aber nicht jetzt. Und schließlich musst du mir schwören, dass du ihm, wenn du ihn triffst, nicht sagst wer du bist. Wenn er dich erkennt, wenn er weiß, wer du bist, dann darfst du ihm alles gestehen. Aber bevor er dich nicht mit seinem Herzen erkennt wirst du ihm nichts sagen.“
„Er wird mich erkennen.“, sagte Mano und sprang auf.
„Natürlich wird er das mein Liebchen. Natürlich wird er das.“, sagte die Alte und lächelte Mano an. Dann wurde es plötzlich dunkel um Mano und sie erwachte.
Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es kurz vor zwei Uhr war. Sie gähnte und fiel dann in einen unruhigen Schlaf.
Also sie am nächsten Morgen erwachte und in den Spiegel sah erschrak sie für einen Moment. Sie rieb sich die Augen, blickte noch einmal in den Spiegel, betastete ihre Haare und begann dann panisch in der Wohnung auf und ab zu schreiten. Ihre Haut sah plötzlich weißlich aus. Ihr Haar war kurz und nicht mehr hellblond, sondern weiß. Und dann waren da noch ihre Augen. Ihre vorher goldfarbenen Augen waren nun schwarz. Sie erkannte sich kaum noch wieder, wie sollte da irgendwer Anderes sie erkennen? Ihr Telefon klingelte. Am Apparat war Jane.
„He, alles in Ordnung? Du klingst so komisch?“, sagte sie.
„Naja, gestern Abend ist noch einiges passiert…“, meinte Mano und durchwühlte ihren Kopf angestrengt nach einer passenden Erklärung.
„Na los, erzähl. Hast du doch noch einen Kerl abgeschleppt? Warst du noch draußen?“, fragte Jane interessiert.
„Nein. Ich war gestern noch beim Friseur und als ich dann zu Hause war hatte ich einen bösen Unfall. Keine Ahnung was genau passiert ist, auf jeden Fall wurde dieses Augenfärbedings beschädigt und jetzt hab ich gruselige schwarze Augen. Ich war gestern Abend noch im Krankenhaus und der Arzt meint, dass alles in Ordnung sei, dass meine Augenfarbe nun jedoch auf immer verschwunden sei. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir meine Haare nicht auch noch vorher bleichen lass.“ Würde Jane ihr diese Erklärung abkaufen?
„Na, dann hab ich genau das richtige um dich abzulenken. William veranstaltet für den Neuen eine Party. Der Typ hat doch echt noch einen freien Platz bekommen und hat sogar so gut abgeschnitten, dass Niemand wirklich Probleme wegen seinen Zeugnissen gemacht hat. Jetzt hat William noch einen neuen Literaturstudenten auf seiner Seite und ach yeah, der Kerl wohnt jetzt auch noch bei ihm.“ Es war klar gewesen, dass Jane Mano damit aufmuntern wollte. Feiern war für sie die Lösung für alle Probleme.
„Wir sehen uns dann heute Abend bei Will, okay?“, sagte Jane. Mano versprach zu kommen und legte auf.

„Die Haarfarbe lässt dich blasser aussehen, aber es sieht gut aus.“, kommentierte Emily Manos Frisörbesuch und Unfallgeschichte, als diese Mano abholte um mit ihr zu Williams Wohnung zu fahren. William war ein Sohn reicher Eltern und wohnte in einer riesigen Wohnung, welche aus einem riesigen Wohn- und Kochraum, einem riesigen Schlafzimmer, zwei Gästezimmern und zwei Bädern bestand. Er war schon seit zwei Jahren mit Jane zusammen und ein Jahr älter als sie. Zusammen mit ihrem großen Bruder hatte er eine Privatschule für Jungen besucht und irgendwann zufällig Jane kennengelernt. Er war, ebenso wie Jane, in dieser Stadt geboren und hatte sich geweigert aus ihr weg zu gehen.
„Ich bin echt auf den Neuen gespannt.“, plauderte Emily drauf los. Mano freute sich über diesen Themenwechsel, der sie nun nicht mehr vor eine Erklärungsnot stellte. Ihr war vollkommen bewusst, dass Jane und Emily nur auf ihre Lüge hereingefallen waren, weil sie Mano noch nicht besonders gut kannten. Kate würde sie wahrscheinlich sofort durchschauen.
Schon auf der Straße konnten Mano und Emily den Lärm aus Williams Wohnung hören. Einige seiner Gäste standen auf seinem großen Balkon, die Türen weit geöffnet, und ließen die Musik auf die Straße fluten. Die beiden betraten den großen Wohnraum und schoben sich durch die große Menschenmasse auf Jane zu. „Habt ihr ihn schon gesehen?“, fragte sie aufgeregt.
„Noch nicht.“, antwortete Mano und blickte sich in dem Raum um. Sie hätte beim besten Willen nicht sagen können, ob irgendwer der hier Anwesenden neu war. Sie kannte kaum jemanden auf dieser Party.
„Dann lass uns mal Will suchen. Der ist schon die ganze Zeit mit dem neuen Unterwegs.“, meinte Jane und wirkte dabei fast ein bisschen eifersüchtig.
Gemeinsam quetschten sie sich an Williams Freunden vorbei und fanden ihn endlich an der Bar stehend. „Hallo ihr drei holden Feen. Hier ist der Neue.“, sagte William und klopfte einem jungen Mann, mit zerzausten braunen Haaren, auf den Rücken, der neben ihm an der Bar stand und scheinbar gerade damit beschäftigt war Getränke zu mixen. Er drehte sich um und reichte Mano die Hand. Sie stand erstarrt da. Das konnte nicht sein. Es konnte nicht sein! Das war nicht möglich. „Serafin.“, flüsterte sie.
„Mein Name ist Serafin. Deinen habe ich gerade nicht verstanden.“, schrie er über den Lärmen und die Musik hinweg. Einen Moment lang starrte Mano ihn weiter an. Sie blickte ihm direkt in die Augen. Ihr Herz raste und für einen Augenblick schien die Welt still zu stehen. Dann ließ er ihre Hand los und wandte sich an Emily. Er hatte sie nicht erkannt. Sie hatten sich direkt in die Augen gesehen und er hatte sie ignoriert. Sie drehte sich um und verschwandt ins Badezimmer.

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Bonjour, je m’appelle Chochi.

Hui, hui, ich mach mich endlich daran einen weiteren Punkt meiner Wishlist *nach oben deut* abzuarbeiten. Ich lerne jetzt Französisch in der Uni. Naja, besonders viel hab ich noch nicht gelernt, aber das wird schon noch.

Jaja ich wollte eigentlich die 5. Episode endlich hochladen, aber die muss noch bearbeitet werden und daher kommen heute endlich die Kurzrezensionen zu den Filmen, die ich in letzter Zeit geguckt habe + wieder einmal ein neues Bild von mir.

William und Jane

William und Jane aus Morgenrot


Ich hab versucht mehrere Sachen gleichzeitig zu zeichnen, die ich recht schwer finde. Zum einen bin ich nicht besonders gut darin Männer zu zeichnen. Der arme William musste das jetzt ausbaden. Zusätzlich wollte ich jemanden in der Pose zeichnen, in welcher man ihn jetzt sehen kann. Irgendwie sieht der Kopf immer noch recht verkrüppelt aus, aber besser hab ich es nicht hinbekommen. Des Weiteren bin ich wirklich schlecht darin Menschen im Profil zu zeichnen. [Man sieht es an Jane]. Und zum Schluss wollte ich endlich einmal jemanden Anderen aus Morgenrot zeichnen. Naja, man kann sich nun zumindest vorstellen wie sie aussehen könnten. Jane ist normalerweise kein Katzenmädchen, aber ich wollte sie einmal als eine zeichnen.
[Übrigens könnt ihr das Bild in Originalgröße sehen, wenn ihr es anklickt (so wie bei allen Bildern auf diesem Blog)]

Und hier kommen nun die neuen Filmkurzreviews, welche ihr auch unter dem Punkt Movies 2010 nachlesen könnt. Während ihr lest such ich nach einem neuen Layout [Wahrscheinlich bleibt jedoch das jetzige weiter da] für Wonderland und bearbeite die Links.
*Up in the Air: Ryan Bingham reist durch die USA um im Auftrag großer Firmen Angestellten in hohen Positionen mitzuteilen, dass sie gefeuert sind. Er liebt dieses Leben, bei welchem er nur knapp vier Tage im Jahr zu Hause in seiner Wohnung sein muss. Doch dann ändern zwei Frauen sein Leben… [USA 2009; mit George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick…; von Jason Reitman, Sheldon Turner]Bewertung: Sehr lustig und gleichzeitig recht tragisch. George Clooney überzeugt als einsamer Mann, dessen einziger Lebensinhalt darin besteht möglichst viele Flugmeilen zu sammeln und gleichzeitig erkennt, dass er nicht für immer alleine sein kann.
*Alice im Wunderland: Alice hatte schon als Kind seltsame Träume von einem fernen Ort. Als sie mitten auf ihrer Verlobungsfeier ein seltsames Kaninchen sieht und diesem folgt landet sie plötzlich in eben jener Welt, die sie aus ihren Träumen kennt, doch nun ist der Ort furchtbar düster, denn die rote Königin unterdrückt das Land und scheinbar nur Alice hat die Macht sie zu stürzen… [USA 2010; mit Mia Wasikowska, Helena Bonham Carter, Johnny Depp:…; von Tim Burton, Richard D. Zanuck, Joe Roth, Suzanne Todd, Jennifer Todd]Bewertung: Mia Wasikowska stellt eine vollkommen neue Alice dar, die rational das Wunderland betrachtet und ihre eigene Stärke erkennen muss. Zusätzlich kreiert Tim Burton ein düsteres Wunderland voller bekannter Charaktere. Schade, dass Humpty Dumpty fehlt…
*Citizen Kane: Charles Kane, einer der reichsten Menschen der Welt stirbt. Sein letztes Wort „Rosebud“ gibt den Journalisten ein Rätsel auf. Was wollte der Mann der Welt mitteilen? Ein Journalist begibt sich auf die Suche nach der Lösung und erfährt dabei immer mehr über Kane, den berüchtigten Zeitungsmogul. [USA 1941; mit Orson Welles, Joseph Cotten, Dorothy Comingore, Agnes Moorehead…; von Orson Welles]Bewertung: Fantastische schauspielerische Leistungen und brillante Kameratechniken werden hier kombiniert und ergeben eine Film, der von Anfang bis Ende spannend ist..
*Shrek der Dritte: Shrek, ein Oger, soll König von Weit weit weg werden. Da er sich nicht dafür bereit fühlt macht er sich auf die Suche nach dem einzigen anderen möglichen Thronfolger. Gleichzeitig eröffnet Fiona, Shreks Frau und Tochter des Königs von weit weit weg, Shrek, dass sie schwanger ist und Prinz Charming möchte Rache an Shrek üben. [USA 2007; Animierter Film; von Chris Miller, Raman Hui, Aron Warner]Bewertung: Lustiger Computeranimierter Film, der Märchen und Legenden aller Art parodiert.
*Pans Labyrinth: Die kleine Ofelia glaubt an Feen und Märchen. Mitten im spanischen Bürgerkrieg zieht sie mit ihrer Mutter auf einen Militärstutzpunkt, da der Hauptmann ihr Stiefvater ist. Dort angekommen findet sie eine Fee, die sie ins Labyrinth des Pan führt. Er eröffnet Ofelia, dass sie die Tochter des Königs einer märchenhaften Welt ist. Um in diese Welt zurückkehren zu können muss sie jedoch erst einmal drei Aufgaben erfüllen… [Spanien, Mexiko 2006; mit Ivana Baquero, Ariadna Gil, Sergi López, Maribel Verdú…; von Guillermo del Toro, Alfonso Cuarón, Bertha Navarro, Frida Torresblanco]Bewertung: Gruseliger Fantasyfilm, bei dem Realität und Fiktion zu verschwimmen drohen.
*Coraline: Coraline zieht zusammen mit ihren Eltern in ein neues Haus. Während ihre Eltern gemeinsam an einem neuen Buch schreiben langweilt sich Coraline. Als Coraline eines Abends durch eine mysteriöse Tür geht landet sie in einer fremden Welt, in welcher sie die Personen aus ihrem Leben trifft. Hier jedoch kümmern sich ihre Eltern um sie und die Menschen sind alle lustig und freundlich. Coraline wird angeboten für immer dort zu bleiben, jedoch muss sie dafür einen Preis zahlen. . . [USA 2009; Animationsfilm; von Henry Selick, Claire Jennings, Mary Sandell]Bewertung: Ein wirklich sehr, sehr spannender und Gruselliger Film, der aus animierten Puppen besteht. Eigentlich ist es ein Kindergruselfilm, doch auch für abgehärtete Erwachsene ist er immer noch sehr spannend und erschreckend, da die Ereignisse recht unerwartet geschehen.
*Fight Club: Eines Tages lernt der Protagonist des Film, ein gelangweilter Büroarbeiter mit einer IKEA Obsession, in einem Flugzeug Tayler Durden kennen. Dieser plant die Welt aufzurütteln. Sein erster Schritt: die Gründung des Fight Clubs, in welchem gelangweilte Männer in Kämpfen wieder Fühlen lernen sollen. Doch dies ist erst der Anfang… [USA, Deutschland 1999; mit Edward Norton, Brad Pitt, Helena Boham Carter…; von David Fincher, Ross Grayson Bell, Art Linson]Bewertung: Wirklich genialer Film. Spannend, witzig und sehr gesellschaftskritisch. Gegen die IKEA Gesellschaft, die nach dem perfekten Beistelltisch sucht. Zum Teil leicht verwirrend, aber die aufgeworfenen Fragen werden alle wieder beantwortet. Zudem überzeugen Edward Norton, Helena Boham Carter und Brad Pitt vollkommen in ihre Rollen. Ein Hoch auf den Film!
*High School Musical 3- Senior Year: Das letzte Jahr der High School bricht an und die Protagonisten müssen sich entscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll… [USA 2008; mit Olesya Rulin, Zac Efron, Vanessa Anne Hudgens, Ashley Tisdale, Lucas Grabeel, Corbin Bleu, Monique Coleman…; von Bill Borden, Don Schain, Barry Rosenbush, Kenny Ortega]Bewertung: Sie tanzen, sie singen und sie denken über ihre Zukunft nach. Wirklich schön..
*Forbidden Planet/ Alarm im Weltall: Eine Rettungsmission soll Dr. Morbius von Altair 4 erretten. Als das Raumschiff den Planeten erreicht teilt der Professor jedoch mit, dass er nicht wünscht gerettet zu werden und warnt die Insassen des Raumschiffts davor den Planeten zu betreten, da dort etwas sonderbares vor sich geht. Die hält Kapitän Adams jedoch nicht davon ab auf eigene Faust den Planeten zu untersuchen… [USA 1956; mit Walter Pidgeon, Anne Francis, Leslie Nielsen…; von Fred M. Wilcox, Nicholas Nayfack]Bewertung: Interessanter Sci-Fi Film basierend auf Shakespears Der Sturm.

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„Auch wenn es nicht die Wahrheit ist/ Die dich so freundlich bei der Hand nimmt/ Tut es gut wenn jemand sagt alles wird gut“

Yeah, yeah, endlich ist das erste Album von Bakkushan draußen (seit Freitag :3) und heute habe ich es mir endlich gekauft. Hatte schon die Befürchtung, dass es das nicht bei Saturn gibt, aber ich hatte Glück. Die Lieder verbreiten alle samt gute Laune und überzeugen durch eingängige Melodien und wunderbare Texte. Besonders gut gefällt mir, dass die Texte nicht 08/15 sind, sondern originell verschiedene Themen aufgreifen. Das Lied aus der Überschrift [Alles wird gut] gefällt mir sehr gut. Im Vergleich zu allen anderen Liedern ist es recht beruhigend. Baby du siehst gut aus, welches schon im Vorhinein veröffentlicht wurde und hier angehört werden kann [klick] ist mt eines der besten Lieder. So hört sich der Sommer an ist ebenfalls ein richtig, richtig geniales Lied. Das Lied sorgt allein durch die Melodie dafür, dass man trotz regnerischem Wetter in eine sommerliche Stimmung versetzt wird. Mehr Bakkushan gibt es auf der offiziellen Myspaceseite [klick].

Muhaha, ich bin wieder einmal ein bisschen wahnsinnig gewesen und dachte, ich zeichne Mal etwas. Naja, nicht so toll, aber euch Besucherlein werde ich trotzdem damit belästigen.
]Schlafende Mano
Tjaaaa, Mano bekommt bald weiße Haare. Wieso erfahrt ihr, wenn ihr die Handlung weiter verfolgt. Naja,… das Gesicht ist schrecklich, aber es ging vor allem um die Pose. Ich bin ganz stolz darauf, dass ich immer schneller im colorieren werde. ^^

Soooo, jetzt geht es in den Urlaub. Neue Episode gibt es dann nächste Woche Donnerstag und bis dahin ist es hier still.