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„Wie oft hast du dich heute schon gefragt: warum klingt dein Radio wie ‘ne Liveschaltung zum Supermarkt?“

Lang ist es her, dass Die Ärzte ihr letztes Album herausbrachten. 2007, um genau zu sein. Nach Jazz ist anders erscheint morgen ihr zwölftes Studioalbum, mit dem Titel Auch.
Damit man sich schon vorher einen ersten Eindruck verschaffen konnte, finden sich die Lieder schon seit Tagen im Netz und seit heute Nachmittag gibt es zu jedem Song auch noch ein passendes Video. Damit zeigen Die Ärzte wieder einmal, dass sie sich gerne über die regeln der Musikwelt hinwegsetzen.

Bei einer Band, die schon seit Jahren immer wieder neue Erfolge feiert und seit den 80ern begeistert, erwartet man schon fast, dass ihr neues Album ein kompletter Reinfall wird. Haben sie nachgelassen? Klingt es wie immer? Oder noch schlimmer: sind sie in der Masse verschwunden, die versucht ewig jung zu bleiben?
Gott sei Dank, haben sie nicht versucht den Weg der Madonna einzuschlagen und junge Musiker imitiert. Sie bleiben sich stattdessen treu und machen das, was sie am besten können: guten, deutschen Punk produzieren.

In der Tat klingen die Lieder nicht vollkommen neu, sondern sehr vertraut. Aber ist das bei einer Band, wie den Ärzten schlimm? Ich finde nicht! Die Lieder reichen an Altes heran und spielen mit Neuem. Die Texte gefallen mir fast alle sehr und sind recht lustig!

Im Detail?

Ist das noch Punkrock?
Stellt die alles entscheidende Frage, ob man noch Punk Rocker ist, wenn man bei IKEA einkaufen geht und die Lieblingsmusik es in die Charts schafft.

Bettmagnet
Beschreibt, warum Fernseher im Schlafzimmer schlecht sind. Ein sehr solides Bela B. Lied!

Sohn der Leere
Eine sehr schöne Beschreibung der Leere von Rod, auch wenn es nicht mein Lieblingslied des Albums ist.

TCR
Die Ärzte beschreiben ihre eigene Funktion: nämlich einen guten Soundtrack fürs Leben zu liefern. Farin Urlaub ist als Hauptstimme natürlich auch wieder sehr gut!

Das darfst du
Bela B singt davon, dass man nicht in der Masse untergehen soll. Im Video versumpfen die Ärzte dazu vor dem PC.
Textmäßig ist der Text einer der anspruchsvolleren des Albums, mit Aufforderungen wie: „Komm setz‘ dich zur wehr“

Tamagotchi
Stellt die Frage danach, was eigentlich heute aus Tamagotchis geworden ist? Wo ist das groß gezogene Wesen hin? Was treibt es und wie geht es ihm wohl? Ein Frage, die sich wohl viele Kinder der 90er stellen können.

M&F
Farin Urlaub besingt das Dateverhalten der Deutschen und macht recht deutlich klar, wie lächerlich er so manche Menschen findet. Dazu sein spöttischer Blick auf Männer-Frauen-Beziehungen, macht dieses Lied zu einem meiner Lieblingslieder des Albums. Allein schon der Refrain ist sehr gelungen:

„Männer und Frauen sind das nackte Grauen
Wie sie sich stundelang tief in die Augen schauen
Und die Frauen anderen Frauen ihre Männer klauen
Und die Männer an den Frauen ihren Frust abbauen
Denn Männern und Frauen ist zuzutrauen
Dass sie sich gegenseitig gerne die Nacht versauen
Wenn sie schmachten bis zum Morgengrauen
Und dann doch wieder allein nach Haus‘ abhauen“

Das Video dazu auch:

Freundschaft ist Kunst
Ein „Lobgesang“ darauf, warum Bela B. gerne mit abgedrehten Künstlern herumhängt. Nicht so mein ganz mein Geschmack, weil es ein bisschen monoton ist.

Angekumpelt
Oooooh ja, es gibt sie wirklich, diese Menschen, die unbedingt mit einem befreundet sein wollen, obwohl man sie nicht ausstehen kann. Das Lied trifft den Nagel auf den Kopf. Rods Stimme gefällt mir hier besonders gut. Lieblingslied Nummer 2! Die Melodie kommt mir total bekannt vor o_O

Waldspaziergang mit Folgen
Wahrscheinlich einer der abgedrehtesten Texte des Albums. Der musikalische Erzähler findet ein Stück Holz, schnitzt sich daraus einen Gott und stellt ihn ins Regal. Daraufhin passieren ihm allerhand seltsame Dinge. Oh ja, so etwas hört man ja immer wieder xD
Noch eines meiner Favoritenlieder! Farin Urlaub singt gut und mit Humor in der Stimme. Beim Text lach ich mich fast die ganze Zeit kaputt und das Video dazu ist wundervoll lächerlich:

Da hab ich meinen Gott ins Regal gestellt
Da hat er einen schönen Ausblick über die Welt
Und solang er Nichts verspricht, was er später nicht hält
Muss ich sagen, dass mir Gott ziemlich gut gefällt

Fiasko
Beschreibt, wie ein Mann eine Frau nicht ansprechen kann. Bzw. vor Nervosität alles vergisst, sobald er vor ihr steht. Ist eher okay, alles so ganz überzeugend, aber zumindest ganz lustig.

Miststück
Der Protagonist des Liedes wurde von seiner Freundin verlassen und listet jetzt auf, warum sie ein Miststück ist. Ist vom Text her eher okay – so kreativ ist es eben nicht -. lässt sich aber gut hören. Noch ein weiteres Bela B. Lied.

Das finde ich gut
Hm… es scheint um den Tod zu gehen. Recht düster, mit einer eingängigen Melodie und Rod als Sänger.

Cpt. Metal
Sehr, sehr, sehr lustiges Lied! Die Welt ist dem Untergang geweiht, da die Popmusik über die Lebenden siegt. Und nur noch ein Superheld kann es mit diesem Grauen aufnehmen: Captain Metal!
Eine hübsche Geschichte, aus der auch das Zitat zu diesem Artikel stammt. Gehört auch zu meinen Favoriten:

Die Hard
Klingt zunächst wie ein Stirb langsam Film als Lied, macht dann eine Ärzte-typische Wendung hin zu Wattebällchen. Unterhaltsam, aber auch das Lied, welches ich als erstes wieder vergessen habe ._.“
Rod singt auch hier wieder.

zeiDverschwÄndung
Abschließend fragt Bela B. ob man wirklich nichts besseres zu tun, als die Ärzte zu hören?
Klare Antwort: Nein!

Alle Lieder und Videos können auf bademeister.com angehört werden.

Zu jedem Lied gibt es auch ein Animationsvideo: In dieser Playlist

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Frühjahrsmusik!

Ich hab schon recht lange nicht mehr über meine Playlist geschrieben. So geht das natürlich nicht! Allein an den Alben, die ich besonders viel höre, kann man meist ablesen, welche Jahreszeit gerade ist. Phillip Poisel gehört zum Beispiel in den Spätsommer, stille, langsame Melodien sind für den Winter bestimmt. Und diese Interpreten versüßen mir im Moment meine Zeit:

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Boy mit ihrem Mutal Friends Album habe ich vor einiger Zeit schon einmal hier vorgestellt. Zusammenfassend lässt sich über dieses Album sagen, dass sanfte Melodien sich mit fröhlichen Abwechseln und damit genau in die Zeit des Frühlingserwachens passen. Die Melancholie des Winters haftet einigen Liedern noch an, während einige – zum Beispiel Little Numbers – warm sind wie die ersten Sonnenstrahlen. (Oh ja, Vergleiche gab es heute im Angebot ö_ö)

Kates Nash ist und bleibt eine meiner absoluten Lieblingsinterpretinnen. Kein Wunder, dass My best friend is you bereits in meiner Sommermusikliste auftauchte. Die Lieder sind heiter, schnell, laut, grell und frech. Und genau das Liebe ich an dieser Musik. Sie schreit heraus, dass sie machen möchte, was sie will. Sie ist stark und zeigt gleichzeitig eine verletzliche Seite. Dazu britischer Akzent und eingängige Melodien :3

Anfang des Jahres habe ich mich schon sehr auf das erste Album von Lana del Ray gefreut. Nachdem es in Bloggerkreisen sofort hochgelobt wurde und sogar ein paar Kulturkritiker das Album Born to day als „annehmbar“ bezeichneten – ein Lob, welches bei Menschen, für die die Beatles „ganz okay“ sind, schon einiges bedeutet –, wurde ich noch neugieriger. Nach dem ersten Hören war ich ein wenig enttäuscht, da meine Erwartungen wesentlich höher lagen und einige Lieder mich musikalisch verwirrten. Mittlerweile habe ich mich vollkommen in das Album verliebt. Die etwas anderen Melodien, die düsteren Texte und die rauchige Stimme, klingen wundervoll zusammen. Auch das Auftreten del Rays gefällt mir sehr, sehr, sehr (auch wenn dies nichts mit der Musik zu tun hat).

Wie es Natasha Bedingfield immer wieder in meine Playlist schafft, verstehe ich selber nicht. Absolut nicht! Irgendwie ist es Popmusik und dann kommt ein süßer kleiner Rap. Die Texte sind arg 0-8-15 und eine gewisse Besonderheit fehlt den Melodien eigentlich ja auch. Und dennoch gehört ihr erstes Album wahrscheinlich zu einer der CDs, die ich am meisten gehört habe und vor allem immer noch höre. Die CD wohnt nahzu in meinem CD-Spieler. Auch ihr zweites Album Strip Me Away gefällt mir sehr. Die Lieder kommen zwar nicht an Unwritten heran, dafür fehlt ihnen ein gewisser Pepp, stattdessen zeigt Miss Bedingfield, dass sie sich weiterentwickeln kann. Gesanglich ist es besser als der Vorgänger, aber das gewisse Etwas ist etwas verloren gegangen.

Anfangs war ich nicht wirklich begeistert von Florence + the machines neuem Album Ceremonials. Auch hier hat sich meine Meinung geändert und ich höre es in letzter Zeit vermehrt. Dennoch gefällt es mir noch nicht so recht. Vielleicht versuche ich nur zu angestrengt es mögen zu wollen ._.

Über Two door Cinema Club hab ich aus einem sonderbaren Grund noch nie geschrieben. Dabei entwickelt sich ihre Musik gerade zu einer jener über die ich mich am meisten freue, wenn sie Abends irgendwo gespielt wird. Seit ich sie letztes Jahr beim Hurricane Festival live gesehen habe bin ich sehr, sehr begeistert. Ihre Musik ist schneller Indie, mit kräftigen Gitarren, einem guten Schlagzeug, netten Melodien und überzeugenden Texten. Von der vollen Kombination ihrer Talente kann sich auf ihrem Album Tourist History überzeugen.

Maroon5’s Hands all over ist schlicht und einfach ein gute Laune Album. Die Jungs wissen was sie tun und zeigen dies auch. Like!

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Fangirl!

Photo from bz-berlin.de | I don't own this picture

„Sarah Kuttner ist wieder im Fernsehen!“, musste ich kreischend feststellen, als der Sarah-Kuttner-Facebook-Channel verkündete, dass Sarah Kuttner in Zukunft Bambule auf ZDF.neo moderieren würde.

Ich muss ja zugeben, dass ich ein kleines Sarah Kuttner Fanmädchen bin. Die Sarah Kuttner Show habe ich gelieeeebt und es hat mir ein bisschen das Herz gebrochen, als sie plötzlich aus dem Fernsehen verschwand. Etwas zu spät fand ich heraus, dass es die Kuttner- Süddeutsche Zeit und Musikexpress Texte auch als Buch gibt – wurde natürlich sofort gekauft und verschlungen. Mängelexemplar, ihr erster Roman, folgte kurze Zeit später und nun auch noch Wachstumsschmerz.

Aber nur Kuttner zu lesen ist natürlich nicht das gleiche, wie sie mit ihrer etwas frechen Art beim moderieren, interviewen, Informationen generieren und vor allem unterhalten zu beobachten. Das Magazin Bambule wirkt dabei wie eine etwas erwachsenere Form der Sarah Kuttner Show. Sven Schumacher muss nicht mehr zu skurrilen Wetten herausgefordert werden, nein, stattdessen werden Fakten aufgeklärt, in einem Still, den niemand so gut beherrscht wie Kuttner.

Pro Folge befasst sich die Sendung mit einem Thema. Hierzu werden verschiedene Fachleute, Menschen von der Straße und bekannt Persönlichkeiten befragt. So ging Kuttner schon den Themen Schönheit, Konsum und Jugendkulturen auf den Grund, befragte dabei Mitze (Sängerin von Mia), Matthias Schweighöfer und Andere.

Daneben gibt es über hundert Gründe, warum William Shatner der coolste Mann der Welt ist, und Interviews zwischen diversen Politikern und Johanna Maria Knothe.

Ich bin begeistert und hoffentlich auch viele andere Menschen, denn selten wird man so gut Unterhalten und lernt dabei noch etwas!


Zu sehen gibt es Bambule jeden Donnerstag um 21:45 auf ZDF.neo
und jederzeit in der ZDF Mediathek

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Fundstücke! – Die Millionste

Hallo ihr Lieben. Wie schön, dass ihr mir weiterhin die Treue haltet, auch wenn ich im Moment ein bisschen unproduktiv bin. Dabei hab ich eine halbfertige Review und ein Rezept für euch rumliegen. Ach und das Special hoppst auch schon den ganzen Tag aufgeregt neben mir herum. Leider MUSS meine Programmieraufgabe endlich fertig werden. Daher gibt es heute nur ein paar Fundstücke für euch ö_ö

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Maple frosted Doughnut von Dunkin' Donuts: Unglaublich lecker! Seit Jahren meine Lieblingssorte :3


Somebody That I Used To Know im Glee-Style. Mag ich lieber als das Original und das nicht nur weil ich ein kleines Fan-Girl bin ö_ö

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Magazin Novum: Hat das schon mal jemand gekauft? Sieht sehr interessant aus!

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Super Stay 24 color Lippgloss von Maybelline New York in der wundervollen Farbe Red Passion (510)

Leider ist der Deckel von meinem geliebten Kiko Gloss kaputt gegangen. Es musste also Ersatz her! Und ich bin begeistert. Er hält und hält und hält. Hat dabei eine wesentlich schönere & intensivere Farbe und lässt sich weder durch Essen, Trinken noch Knutschen vollständig zerstören!

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Die Kölner sind schon verrückt! Heute wurde vor dem Dom ein pinker Teppich ausgebreitet.

Und from wire to wire habe ich wieder einmal neu entdeckt :3 Leider für uns Nicht-Amerikaner nur auf Tape.tv…

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„Don’t call me Hipster!“

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Das Hipstertum ist mittlerweile sehr weit verbreitet. Überall hört man Menschen, die sich über sie beschweren und eine Abneigung gegen sie entwickeln. Dabei scheinen bestimmte Bilder sehr festgefahren zu sein. Mir ist ja eigentlich egal, was Hipster so tun oder warum man sie nicht mögen sollte. Zumindest war es so, bis Soul-kun zu mir meinte „Nicht, dass du noch ein Hipster wirst!“

Ich war erst einmal ziemlich verwirrt, da Hipster für mich immer diese komischen Menschen, mit den riesigen Fake-Brillen waren. Aber jetzt bin ich ein bisschen neugierig, wie viel „Hipster“ wirklich in mir steckt.

Gut, dass man im Internet so viele Hipster Vorurteile findet. Hier also mein persönlicher Hipstertest:

Hipster sagen: „I’m not a Hipster“
Dank ich auch nicht… 1

Sie lieben Vinyl-Platten
Ne, höre lieber CDs.

Sie mögen den Mainstream nicht (vor allem was Mode und Musik angeht)
Ich trage gerne auch abgedrehte Kleidung, im Endeffekt ist der ganze Kram aber fast immer von H&M…
Uuuund ich mag Indie-Musik. Wenn das als Anti-Mainstream zählt macht das 0,5 Punkte

Mögen Avantgarde
Oh ja, find eich gut! 1

und Ironie
Yup… 1

Uuuuund „Fashion“
Schon… 1

Arbeiten „in media“
Okay, ich mach auch was mit Medien. Ich studiere nicht nur Medienwissenschaft, sondern arbeite auch noch für eine Nachrichtenseite… 1

Blog, Blog, Blog! Alles muss gebloggt werden!
In der Tat… Jedoch mach ich das nicht als Anhänger des Hipstertums, sondern schon seit fast sechs Jahren… 1

Hören Industrial-Musik
Hm… das Vorurteil fand ich komisch. Naja, ich höre sehr selten Kraftwerk und ein bisschen Rammstein. 0,5 also?

Lieeeeben James Franco
*google* Ach, der Typ aus Spiderman! Der ist ganz cool…. Aber mehr auch nicht.

Liiiieben 8-Bit- und Elektromusik
Zu beidem eher ein jaein.

Liiiiiieben abgedrehte Filme
Oh ja! 1

und sind kreativ
o_O ja! 1

Machen Fotos von allem
._.“ ja… 1

…mit Instgram!
Nein. Gibt es das überhaupt für Android?

Sammeln Vintage Sachen
Ich glaub ich hab zwei Paar alte Ohrringe von meiner Mum… Zählt das?

Sagen Sachen wie: „Wusstest du, dass…?“
Zu oft…. 1

Mögen Alkohol… aber nur Shots
Hm… geht…

Alles muss Gluten-frei sein!
Definitiv nicht!

Und organisch, bio und vegan!
Nein, nein, nein!

Lieben Lady Gaga
Ich mag sie ö_ö 0,5

Tragen Fake-Nerd-Brillen
Nein! Ich hatte als Kind eine Brille und das hat gereicht!!!

Sagen so etwas wie: „Ich mag es ja nicht nur, weil es jetzt trendy ist“
Ja ._. Aber auch, weil es stimmt! 1

Mögen Nouvelle Vague Filme
Oh ja, Godard ist schon cool! 1

Sagen: „Ich mag Label nicht… außer es ist von einem Indie-Designer“
Nö, ist mir ziemlich egal

Tofu-Love!
Dafür mag ich Fleisch zu sehr…

Stellen eigenen Schmuck her
Joa… 1

…aus Fundstücken
Nein…

Rauchen sehr viel
Auf jeden Fall nicht!

Tragen Schals im Sommer
Ja o_O Aber nur, weil mein Hals schnell kalt wird. 1

Lieben Apple-Produkte

Liiiieben Starbucks
Ich mag den Kaffee, aber er ist viel zu teuer. 0,5

Sagen, dass sie Soziale Netzwerke nicht mögen, obwohl sie selber in sehr vielen angemeldet sind
Leider schon 1

Hab also 17/30 Punkten.
Mehr als die Hälfte, aber immer noch nicht genug, um ein reiner Hipster zu sein!

Und wie viel Hipster steckt in euch? Macht den Test und hinterlasst hier einen Kommentar :3

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Ich glaub, ich möchte auch bloggen!

Langsam gibt es mehr Blogs, als Sand am Meer. Besonders im letzten Jahr sind die Zahlen bei Blogger explodiert und seitdem scheinen sie nur immer weiter anzusteigen. Gleichzeitig verschwinden soooooo viele Blogs nach sehr schneller Zeit wieder. Heute möchte ich ein bisschen beleuchten, woran das liegt. Wie man als Blogger durchhält und ein paar Tipps aus der weiten Welt der Bloggerwelt vorstellen.

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So ein bisschen was schreiben und Fotos hochladen kann ja jeder… Zumindest scheinen das viele Menschen zu denken. gehen also zu Blogger und ähnlichen Plattformen, basteln sich in fünf Minuten ein erstes Layout zusammen und fotografieren sich dann fleißig selber, während sie vor einem Spiegel stehen.

Diesen Eindruck gewinnt man leider langsam, wenn man ein bisschen durch die weiter Bloggermädchenlandschaft blickt. Nach der ersten Woche soll es dann bitte hunderter von Followern geben, Tausend Kommentare pro Tag und Ruhm, Ruhm, Ruhm! Leider ist es nicht leicht sich in der Masse von Bloggern abzuheben. Hinter einem erfolgreichen Blog steht Arbeit, Arbeit, Zeit, Aufwand, Mühe, Kreativität und noch mehr Arbeit. Wer dazu nicht bereit ist kann auch nicht Aufrufe ohne Ende erwarten.

Und die paar faulen Modeblogger, die länger durchhalten erwarten nach kurzer Zeit viel Geld für wenig Aufwand. (siehe dazu diesen SKIR Artikel)

Aber so sind nicht alle Blogger! Oh ja, es gibt auch viele Menschen daneben, denen bloggen einfach gefällt, die sich kreativ im Internet austobe wollen und wissen, dass sie auch einmal mehr als fünf Minuten in einen vernünftigen Blogeintrag investieren müssen. Und für all diese habe ich ein paar Tipps zusammengesammelt.

1. Versucht durchzuhalten
Manchmal ist vielleicht nur eure beste Freundin auf eurem Blog unterwegs und allen anderen ist es egal, dass ihr irgendetwas produziert. Lasst euch davon nicht entmutigen. Versucht einfach weiter zu machen. Irgendwann wird es besser.

2. Macht euch selbst bekannt
Wenn niemand weiß, dass euer Blog existiert, wird ihn auch niemand besuchen. Versucht also für euch selber zu werben. Das geht über eine Vielzahl von Möglichkeiten. Zum einen könnt ihr auf anderen Blogs Kommentare hinterlassen. Viele Blogger sehen sich die Blogs ihrer Follower an. Versucht auch mit anderen Bloggern regelmäßig zu kommunizieren. Nutzt dazu vielleicht auch einmal E-Mails und ähnliches.
Daneben könnt ihr euren Blog bei Facebook anmelden, eure Freunde zum folgen bewegen und andere Menschen gewinnen. Abgesehen davon gibt es auch diverse Bloggernetzwerke über die ihr euch bekannt machen könnt. www.bloglovin.com ist darunter wahrscheinlich eine der bekanntesten.

3. Die Form ist entscheidend
Was sehen Menschen als erstes, wenn sie euren Blog besuchen? Klar das Layout und – wenn ihr Fotos verwendet – natürlich auch eure Bilder. Bevor man anfängt zu lesen gewinnt man immer einen ersten Eindruck über die Ansicht. Versucht daher mit einem einigermaßen guten Layout zu überzeugen. Das geht heute durch fertig-Layouts sehr schnell. Trotzdem solltet ihr versuchen den Layouts eine persönliche Note einzuhauchen, indem ihr zum Beispiel einen eigenen Header verwendet. Achtet dort auf eine gewisse Qualität. Blinkende Bilder, Texturen von 199* und Ähnliches sehen in den meisten Fällen nicht gut aus.

Zusätzlich könnt ihr versuchen eure Fotos zu verbessern. Dafür braucht ihr keine Profikamera, sondern könnt ein paar Tipps beachten. Ein paar nützlich „Not to do’s“ hat Elsie von A beautiful mess HIER zusammengestellt.

4. Auf den Inhalt kommt es an!!!
Solange ihr keinen reinen Fotoblog habt, kommt es natürlich auch auf den Inhalt an. Versucht euch zu überlegen, was ihr gerne selber lest und schreibt darüber. Wenn ihr euch dazu zwingt über etwas bestimmtes zu schreiben, nur weil es „alle“ tun, dann tut ihr euch selber damit keinen Gefallen und euren Lesern auch nicht. Wenn ihr begeistert über ein Thema eurer Wahl schreibt, dann werden auch eure Leser merken, dass ihr, was auch immer ihr tut, gerne macht.

Natürlich gehört zum Inhalt eine Vielzahl anderer Dinge, die ihr bedenken müsst. Schließlich sollte der Inhalt das Herz eures Blogs sein. Dazu gehört dann nicht nur, dass ihr über Dinge schreibt, die euch Spaß machen, sondern wie ihr sie vorstellt. Euer Schreibstil sollte ansprechend sein. Sonderbar „Ich hab einen Film geguckt und fand ihn gut und möchte ihn wieder sehen und das Buch lesen und ich mag Muffins und möchte zeigen wie man sie macht“-Texte stören den Leser auf Dauer.
Aber auch kreative Texte sind wichtig. Nur das gleiche wiederzugeben, welches ihr schon tausendmal selber gelesen habt, bringt niemandem etwas. Also versucht ein wenig nachzudenken, worüber ihr etwas sagen möchtet und wie ihr es etwas anders darstellen könnt. Wie ihr kreativ sein könnt erklärt Magnolia von Magnoliaelectric in diesen beiden Artikeln: Teil 1 und Teil 2.

Was haben wir bisher gelernt??? Nehme eine Prise Durchhaltungsvermögen, Bekanntheit, hübsche Form, einen guten Schreibstil und etwas Kreativität, rühre alles um und fertig ist der Superblog! Natürlich nicht!

5. Verlässlichkeit und Stabilität
Versucht regelmäßig zu schreiben und vielleicht sogar ein paar Blogserien zu integrieren. Dadurch kommen eure Leser wieder, können sich darauf einstellen, dass ein bestimmtes Feature an einem bestimmten Tag anläuft und können sich darauf „verlassen“, dass ihr weitermacht. Diese Stabilität zeigt, dass ihr nicht nur Gelegenheitsblogger seit.

N. „Your blog is not your best friend“
Diesen Tipp gibt Elsie von A Beautiful Mess in ihren 5 Tipps für Blogger. Und meint damit, dass man einen Blog nicht benutzen sollte um nur von eigenen Problemen zu berichten. Denn dafür habt ihr eben Freunde. Nach einer Zeit wird dies eben für Leser langweilig. Niemand möchte immer einen Depriblog lesen.

Im Endeffekt solltet ihr versuchen den Spaß am Bloggen nicht zu verlieren. Wenn ihr nur Bloggt um die Leser zufrieden zu stellen, dann solltet ihr wirklich überlegen aufzuhören.

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Best of March!

Der März ist auch schon wieder herum! Und damit steht der Frühling nicht mehr nur vor der Tür, sondern endlich da. Naja, heute merkt man leider nicht viel davon, aber bald soll es wieder schöner werden. Hoffentlich!

Was war im Wunderland los?

B for Blog!

Die CDU hat überlegt ob Blogs mit einem B gekennzeichnet sollen um junge User zu schützen… Mehr dazu?

“Never stop looking!”

Extremely Loud & Incredibly Close kam endlich auch in die deutschen Kinos. Und damit auch wieder eine neue Review auf den Blog. Wie der Film war…

Wie grün leben wir wirklich?

Wegreen zeigt, wie „grün“ Firmen wirklich sind. So grün lebe ich…

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Und es wurde wieder gesprochen. Dieses mal gab es ein Interview mit dem Let’s Player PietSmiet. Zum Gespräch!


Jetzt werden noch ein paar Header und Button für anstehende Blogserien gemacht. Seit gespannt :3

Und noch ein nettes Lied mit lustigem Video für euch:

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Frisch gewaschen ist halb gepflegt!

Oh ja, heute wird es richtig mädchenhaft! Pflege für Haut und Haare ist sehr wichtig. Wenn man Haare nicht pflegt gehen die Spitzen schnell kaputt und wenn man die Haut vernachlässigt sieht man eher wenig frisch aus. Natürlich gibt es viele Menschen, bei denen sowohl Haut und Haare immer gut aussehen. Aber so etwas nennt man eben Ungerechtigkeit und darum soll es jetzt auch gar nicht gehen.

Gerade die Gesichtshaut ist eher anfällig um zu Überfetten oder auszutrocknen. Einiges Essen soll angeblich die Haut schlechter machen (auch wenn es dazu immer wieder Gegenstimmen gibt) und Make-up ist auch nicht unbedingt super pflegend. Mit einfachen Tricks kann man daher sehr viel für die Pflege tun.

1. Immer abschminken! Make-up ist praktisch, gar keine Frage, setzt aber auch die Poren ganz schön zu. Daher sollte die haut Abends gründlich gereinigt werden. Reinigungsmilch ist dafür sehr gut geeignet, sollte aber in jedem Fall dem Hauttyp angepasst sein. Nach dem Reinigen sollte die Haut dann noch mit Wasser abgespült werden.

2. Die richtige Pflege kennen: Jeder Hauttyp braucht unterschiedliche Pflege und so auch jeder Haartyp. Trockene Haut braucht Feuchtigkeit, Haut, die schnell fettet, darf nicht überfettet werden. Bei Haaren müssen auch die unterschiedlichen Typen beachtet werden. Brüchiges oder fettiges Haar? Auf die Details kommt es an, denn sonst richtet ihr im schlimmsten Fall eher Schaden an.

Das klingt alles sehr logisch, viele berücksichtigen es dennoch nicht. Auch sollte man Pflegeprodukte nicht all zu oft wechseln. Wenn ihr etwas gefunden habt, was gut wirkt, dann bleibt dort.

Was ich benutze?

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Die Body Shop Produkte mag ich sehr. Sie riechen nicht nur gut, sondern helfen merklich. Gerade auch für trockene Haut ist die Vitamin E Serie praktisch. Peeling gibt es dann circa einmal die Woche. Das Aloe Vera beruhigt die Haut und spendet Feuchtigkeit. Zusätzlich verwende ich das Aloe Vera Serum von The Body Shop, damit meine Haut nicht gänzlich austrocknet.

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Nach dem Duschen benutze ich die Sprühspülung. Damit lassen sich die Haare leichter kämen, glänzen sehr schön und bekommen vor allem kein Spliss. Die Intensivspülungen benutze ich sehr selten (heißt ca 1-2 Mal im Monat). Gerade bei Spülungen sollte man es nicht übertreiben. Zu viel des Guten lässt die Haare fetten und schlaff werden. Und das will doch niemand.

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Und damit man das Gesicht richtig gründlich abrubbeln, sauber machen und pflegen kann, habe ich noch dieses kunterbunte Set von Vichy rumliegen. Es muss noch getestet werden…

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Wie grün leben wir wirklich?

Eine Frage, die in Zeiten von Nachhaltigkeitswahn und Zukunftsangst durchaus berechtigt ist. Viele möchten was für die Umwelt tun und dennoch kann man sich fragen: Reicht das? Klar, Fahrrad fahren, Wasser nicht immer laufen lassen, Müll trennen und co. sind ein guter Anfang. Darüber vergessen viele, dass Umweltschädigender Konsum nicht beim Öko-Bio-super-organic-Gemüse aufhört, sondern weit darüber weiter geht.

Die Internetseite wegreen hat sich daher Gedanken darüber gemacht, welche Unternehmen wirklich grün sind. Dabei berücksichtigen sie nicht nur Umweltaspekte, sondern benutzen beziehen auch Bewertungen zum Umgang mit den Mitarbeitern, Herstellungsorte und Ähnliches mit ein.

Daraus ist nun eine Suchmaschine entstanden, über die man schnell herausfinden kann, wie „gut“ ein Unternehmen wirklich ist. Ich hab mal ein bisschen Alltagszeug rausgesucht und festgestellt, dass ich schon eher sehr gelb lebe -_-

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Und wie grün ist euer Konsum?


Mehr zum Thema Konsum gab es in der letzten Folge von Bambule: ansehen?!

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Anti-Me: Love the style!

Photo by begmypardon.blogspot.com

Seit ich das erste mal den Blog von Girl in a Million betreten habe bin ich verliebt. Verliebt in den Stil, in die Posen und diese düstere Lässigkeit. Dabei zeigen die Fotos auf begmypardon.blogspot.com einen Stil, der meinem eigentlich ziemlich widerspricht. Alles ist düster und hart. Super hohe Schuhe, enge Hosen, schwarze Kleidung. Und trotzdem liebe ich es. Weil es einfach so gut passt, zu den super hellen Haaren, der blassen Haut und dem roten Lippenstift.

Photo by begmypardon.blogspot.com