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Quick DIY: Aus hässlichen Balkonkästen mache coole

Balkonkastenverzierung mit Etikettenprägegerät

Endlich, endlich, endlich habe ich wieder einen Balkon und dies bedeutet natürlich, dass ich wieder Tomaten züchte. Und falls ihr es schon vergessen habt, in meiner vorletzten Wohnung hab ich fast schon ein bisschen besessen Tomaten gezüchtet.

So oder so mussten für meine hübschen Setzlinge Balkonkästen her, dass Problem dabei: Fast alle Balkonkästen, die man findet sind ziemlich hässlich und teuer. Warum kommen Menschen auf die Idee, dass man sich neonfarbene Ungetümer auf den Balkon stellen möchte? Die einzigen Balkonkästen die recht passabel aussahen waren diese dunkelgrauen und die sind – gelinde gesagt – etwas langweilig.

Eine einfache Möglichkeit um langweilige Dinge zu verzieren sind immer Sticker, Tape oder – die stilvollere Variante – geprägte Etiketten. Und schwusch wirkt etwas interessant. Die Prägeetiketten kann man übrigens mit einem Etikettenprägegerät herstellen. In diesem Fall sind sie nicht nur dekorativ, sondern auch noch nützlich, denn sie zeigen an in welchem Topf welche Pflanze wächst.

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Ein großer Haufen DIY’s [SaSo]

Endlich, endlich, endlich habe ich die DIY-Übersichtsseite überarbeitet. Hier findet ihr einen großen Teil der Bastelanleitungen, die ich für diesen Blog geschrieben habe. Klickt dafür einfach auf den „do it yourself“-Punkt in der Navigation. Für einen kleinen Vorgeschmack findet ihr hier eine Auswahl der DIY’s:

Scrappbooking Basics Tassennotizbuch DIY Basteln mit Atlanten
Outfitfotos ohne Hilfe Pandamütze Eulenlesezeichen
Minigeschenkbox Trianglekette Jute Beutel

Übrigens passt sich die Vorschau dort nun auch responsiv an. Willkommen im Jahr 2015 xD
Ist euch eigentlich schon aufgefallen, dass in der Randspalte nun eure Lieblingsartikel und meine Empfehlungen angezeigt werden?

In den nächsten Tagen kommen Übersichtsseiten zu den Themen Fashion, Essen, Medien und GFX dazu.

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Scrapbooking: Eine Einführung

Hallo ihr lieben Leserlein. Heute möchte ich euch eine kleine Einführung in das sogenannte Scrapbooking geben. Bei Wikipedia wird Scrapbooking wie folgt definiert:

Scrapbooking [ˌskrapbʊking] bezeichnet ein Bastelhobby. Fotos werden in ein sogenanntes Scrapbook eingeklebt und mit Aufklebern und anderen zu den Fotos passenden Dingen verziert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fotoalben werden in Scrapbooks Geschichten erzählt und die Fotos durch Texte und künstlerische Gestaltung der Seiten besonders präsentiert. Je nach Ereignis werden auch Eintrittskarten und Ähnliches in das Scrapbook geklebt.

Oder um es einfach zu sagen: Scrapbooks sind verzierte Fotoalben. Scrapbooking ist in Amerika seit Jahren sehr beliebt. Dort gibt es ganze Kurse zu dem Thema und sogar Menschen, die professionell die Erinnerungen von fremden Menschen in wundervolle Fotoalben einbinden. Hierzulande kommt dieser „Trend“ gerade erst an, was auch erklärt warum man viele beliebte Materialen in Deutschland noch nicht bekommt.

Um Scrapbooks zu erstellen, wie jene auf diesem Foto, wurden sehr viele Materialien kombiniert. Im Grunde braucht ihr daher für aufwendige Scrapbooks also folgende Sachen:

Scrapbooking Materialien

Fotos, Sticker, Stempel, Stifte, eine Fotoalbum, noch mehr Fotos, eine Schere, Washitape, ein Cuttermesser, Hüllen für Fotos, Sticker, ein Lineal, viel buntes Papier, Fotoecken, Klebestifte, Locher und, und, und. Das ist ganz schön viel Bastelkram, den man verwenden kann um die Fotos aufzuhübschen und „kleine Geschichten zu erzählen“. Grundsätzlich ist es jedoch vor allem wichtig, dass ihr diese Dinge habt:

Die wirklichen Basics fürs Scrapbooking

  • Einige Fotos
  • Ein Fotoalbum
  • (optional: Fotohüllen)

Im Endeffekt fängt ein Scrapbook immer mit euren Fotos an. Welche Fotos möchtet ihr eigentlich darstellen? Wollt ihr eine Geschichte erzählen oder vielleicht nur Fotos aus einem Jahr archivieren? Sucht euch Fotos aus, die ihr verwenden wollt und überlegt euch, welches Fotoformat ihr verwenden wollt. Davon hängt nämlich auch ab, welches Fotoalbum ihr verwenden könnt.

Natürlich könnt ihr auch zunächst ein Fotoalbum besorgen und eure Fotos dann an dieses anpassen. So oder so müssen eure Bilder irgendwie ins Album passen, ansonsten ist das ganze Unterfangen überflüssig.

Habt ihr euch für Fotos und ein Format entschieden könnt ihr eure Fotos entweder zu Hause drucken oder entwickeln lassen. Da ich mich für ein quadratisches Format entschieden habe, habe ich meine Fotos über meinen hauseigenen Fotodrucker ausgedruckt. Gerade bei Formaten, die nicht 10×15 sind haben Fotolabore von DM oder Rossmann häufig Schwierigkeiten.

Das Fotoalbum für welches ich mich entschieden habe stammt von We are Memorie keepers und ist speziell auf Instragramfotos ausgelegt, weshalb es quadratisch ist. Ich liebe die sehr kleine Größe. Außerdem wird es mit Fotohüllen bestückt, so dass die fertigen Bilder einfach eingesteckt und ausgetauscht werden können. In die etwa 10x10cm großen Hüllen passen auch meine Fotos aus meiner Diana Mini-Analogkamera gut rein.

Nun kann es also losgehen mit dem dekorieren der Fotos…

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7 Geschenkideen zum Selbermachen [SaSo]

Heute gibt es nicht nur Geschenkideen zum Selbermachen, sondern vor allem meinen allererste Vlog:

Und wenn ihr keine Lust habt das Video anzugucken, dann gibt es hier noch einmal eine Übersicht über einfache DIY-Projekte, die sich toll als Geschenke eignen und die dazugehörigen DIY-Anleitungen:

  1. selbtbemalter Jute-Beutel: http://bit.ly/1Art7i5
  2. Gameboy-Kuscheltier: Dafür einfach ein längliches Stück Stoff in der Mitte falten und zwei der Außenseiten zunähen. Danach den Stoff auf die andere Seite ziehe und mit Textilstiften bemalen. Zum Schluss das Kuscheltier mit Füllwatte füllen und die Unterseite zunähen.
  3. Verspielte Kettenanhänger: http://bit.ly/13nT59m / http://bit.ly/1z7t2vT
  4. Heißes Schokolade-Kit: Einfach verschiedene Schokoladensorten zerkleinern, mit Gewürzen mischen und in Reagenzgläsern abfüllen.
  5. Teetassen-Notizbuch: http://bit.ly/1xzl3fH
  6. Kraniche: http://bit.ly/1i7fUjm
  7. Fotoalbum: Hier sind euch absolut keine Grenzen gesetzt. Toppt euch mit Fotos, Stiften und bunten Papieren aus.
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DIY: Pandamütze (deutsch)

Pandamütze

Da ich ziemlich häufig von euch gefragt werde, ob es die Strickanleitung für die Pandamütze auch auf Deutsch gibt, bekommt ihr heute endlich eine übersetze Version von mir. Die Originalversion stammt von C. Gwenstella. Die Anleitung ist für erfahrene Stricker gedacht.

Was ihr braucht

Nadeln: 3.00/3.50mm Nadelspiel
Garn: Ein Knoll weißes Acrylband der Stärke 8 (Medium), Ein Knoll schwarze Wolle auch in der Stärke 8 (Medium)
Größe: die Mütze sollte hinterher einen Durchmesser von etwa 52cm haben

Los geht’s

Zunächst wird ein 1×1 Bündchen gestrickt. Die Grundfarbe ist dabei weiß, die Kontrastfarbe ist schwarz und wird im Muster jeweils durch Fettung makiert.

Mit dem weißen Garn macht ihr zunächst 152 Anschläge. Den Anfang einer Runde solltet ihr dabei jeweils markieren.

Erste Runde: Rechte Maschen, Linke Maschen (bis zum Ende wiederholen)
Zweite Runde: Linke Maschen, rechte Maschen (bis zum Ende wiederholen)

Die ersten beiden Runden wiederholt ihr, bis ihr ein etwa 1×1 großes Bündchen habt, welches ungefähr 2,5cm (1 inch) lang ist.

Runde 3: Weiter mit weiß stricken
Runde 4: Weiter mit weiß stricken

Nase und Mund

Runde 5: Alle Maschen rechts herum: 20 weiß, 2 schwarz, 6 weiß, 2 schwarz, Rest der Runde in weiß stricken
Runde 6: Alle Maschen rechts herum: 19 weiß, 1 schwarz, 2 weiß, 1 schwarz, 4 weiß, 1 schwarz, 2 weiß, 1 schwarz, Rest in weiß
Runde 7: Alle Maschen rechts herum: 18 weiß, 1 schwarz, 4 weiß, 1 schwarz, 2 weiß, 1 schwarz, 4 weiß, 1 schwarz, Rest in weiß
Runde 8: Alle Maschen rechts herum: 24 weiß, 2 schwarz, Rest in weiß
Runde 9: Alle Maschen rechts herum: 23 weiß, 4 schwarz, Rest in weiß
Runde 10: Alle Maschen rechts herum: 22 weiß, 6 schwarz, Rest in weiß
Runde 11: Alle Maschen rechts herum: 21 weiß, 8 schwarz, Rest in weiß
Runde 12: Alle Maschen rechts herum: 20 weiß, 10 schwarz, Rest in weiß
Runde 13: Alle Maschen rechts herum: 19 weiß, 12 schwarz, Rets in weiß
Runde 14: Alle Maschen rechts herum: 19 weiß, 12 schwarz, Rest in weiß

Augen

Runde 15: Alle Maschen rechts herum: 7 weiß, 7 schwarz, 22 weiß, 7 schwarz, Rest in weiß
Runde 16: Alle Maschen rechts herum: 6 weiß, 9 schwarz, 20 weiß, 9 schwarz, Rest in weiß
Runde 17: Alle Maschen rechts herum: 5 weiß, 11 schwarz, 18 weiß, 11 schwarz, Rest in weiß
Runde 18: Alle Maschen rechts herum: 4 weiß, 13 schwarz, 16 weiß, 13 schwarz, Rest in weiß
Runde 19: Alle Maschen rechts herum: 4 weiß, 14 schwarz, 14 weiß, 14 schwarz, Rest in weiß
Runde 20: Alle Maschen rechts herum: 4 weiß, 14 schwarz, 14 weiß, 14 schwarz, Rest in weiß
Runde 21: Alle Maschen rechts herum: 4 weiß, 15 schwarz, 12 weiß, 15 schwarz, Rest in weiß
Runde 22: Alle Maschen rechts herum: 4 weiß, 15 schwarz, 12 weiß, 15 schwarz, Rest in weiß
Runde 23: Alle Maschen rechts herum: 4 weiß, 8 schwarz, 3 weiß, 4 schwarz, 12 weiß, 4 schwarz, 3 weiß, 8 schwarz, Rest in weiß
Runde 24: Alle Maschen rechts herum: 4 weiß, 8 schwarz, 3 weiß, 4 schwarz, 12 weiß, 4 schwarz, 3 weiß, 8 schwarz, Rest in weiß
Runde 25: Alle Maschen rechts herum: 5 weiß, 7 schwarz, 3 weiß, 4 schwarz, 12 weiß, 4 schwarz, 3 weiß, 7 schwarz, Rest in weiß
Runde 26: Alle Maschen rechts herum: 6 weiß, 13 schwarz, 12 weiß, 13 schwarz, Rest in weiß
Runde 27: Alle Maschen rechts herum: 7 weiß, 11 schwarz, 14 weiß, 11 schwarz, Rest in weiß
Runde 28: Alle Maschen rechts herum: 9 weiß, 8 schwarz, 16 weiß, 8 schwarz, Rest in weiß
Runde 29: Alle Maschen rechts herum: 10 weiß, 6 schwarz, 18 weiß, 6 schwarz, Rest in weiß

Die Mütze fertig machen

8 Runden in weiß stricken. Dann mit der Abnahme beginnen:

Runde 30: Alle Maschen rechts herum: 17 weiß, 2 M rechts zusammenstricken weiß (bis zum Ende)
Runde 31: Alle Maschen rechts herum: 16 weiß, 2 M rechts zusammenstricken weiß (bis zum Ende)
Runde 32: Alle Maschen rechts herum: 15 weiß, 2 M rechts zusammenstricken weiß (bis zum Ende)

Dies macht man nun ähnlich weiter, bis man nur noch 8 Stiche auf den Nadeln hat. Dann schneidet ihr das Garn vom Knoll ab. Zieht das Garnstück durch die 8 Stiche und zieht es zusammen. Webt alle Enden in die Mütze.

Ohren

Für die Ohren erstellt ihr zwei Pom Pom Bällchen und näht oder klebt sie an den Seiten der Mütze fest.


Wenn ihr selber an einer englischen Strickvorlage verzweifelt, empfehle ich dringend dieses PDF zu verwenden!

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DIY: Triangle Kette

triangle kette

Kaum eine geometrische Form hat durch die Hipsterbewegung so einen Aufschwung bekommen, als das Dreieck. Weil sie quasi schon seit Pythagoras in Mode sind, bekommt ihr heute ein Dreieckskettendiy.

Was ihr dafür braucht:
– Hamaperlen/ Bügelperlen
– Hamaperlenbrett (viereckig)
– Binderinge oder Draht
– eine Kette
– eine Zange
– Backpapier + Bügeleisen

hamaperlen

Zunächst steckt ihr kleine Dreiecke mit den Hamaperlen. Das Muster sollte jeweils so aussehen:

x
x x
x x x

Steckt insgesamt vier Dreiecke. Die Farben könnt ihr selber bestimmen. Sobald die Dreiecke fertig sind müsst ihr sie mit Backpapier bedecken und überbügeln, bis die Perlen zusammengeschmolzen sind. Lasst die Perlen etwas auskühlen und entfernt sie vom Perlenbrett.

Binderinge

Als nächstes werden die Dreiecke miteinander verbunden. Dafür könnt ihr fertige Binderinge benutzen oder aus etwas Draht selber welche formen.

Binderinge biegen

Um die Dreiecke zu verbinden müsst ihr erst einmal die äußeren beiden Perlen vorsichtig mit einer Nadel durchstechen. Biegt nun einen Bindering auseinander, steckt ihn durch das Loch und biegt ihn dann wieder zusammen.

Alternativ steckt ihr ein Stück Draht durch das Loch und verbiegt es zu einem Ring.

Verbundende Dreiecke

Als nächstes steckt ihr einen aufgebogenen Bindering durch das äußere Loch des Dreiecks, welches daneben liegen soll. Steckt den Bindering als nächstes durch den geschlossenen Ring des Dreiecks daneben und biegt den offenen Bindering vorsichtig zusammen.

Wiederholt nun die oberen Schritte, bis alle Dreiecke miteinander verbunden sind. Den Bindering des Dreiecks, welches ganz rechts liegt, verbindet ihr mit der Kette. Den ganz linken Bindering könnt ihr benutzen um die Kette zu verschließen und zu öffnen.

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„Bring mich nach Hause…“-Kiste

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Heute zeig ich euch, wie ihr sehr schnell eine Kiste aufmotzen könnt. Dafür braucht ihr gar nicht viel und es sieht im Endeffekt sehr viel besser aus, als ein einfacher Pappkarton – der die Basis für dieses DIY darstellt.

Was ihr braucht:

Einen großen Pappkarton, eine Schere, ein Cuttermesser, einen Klebestift, schwarzen Pappkarton, alte Magazine

Einen großen Pappkarton, eine Schere, ein Cuttermesser, einen Klebestift, schwarzen Karton, alte Magazine

Zunächst werden am Pappkarton die oberen Kanten entfernt. Einen Teil dieser Pappe behalte ich um später einen Trenner für die Kiste daraus zu machen. Danach sucht ihr Seiten aus dem Magazin aus und reißt sie heraus. Bestreicht die Kiste mit Klebe und klebt nacheinander die Magazinseiten auf. Um die Ränder der Magazinseiten haltbarer zu machen könnt ihr die Seiten zusätzlich mit Tesafilm festkleben.

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Für das Zitat von Spaceman Spiff, welches auf der Vorderseite angebracht ist, habe ich Buchstaben aus dem schwarzen Pappkarton ausgeschnitten und auf die aufgeklebt.

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Meine Kiste steht nun im Flur und beinhaltet die Bücher, die zurück zur Bibliothek gebracht werden müssen…