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„She was an alcoholic artist with too much makeup/ Round her eyes and I never knew her real name/ She was sunbeam wrapped in lies but I love her…“

Ich bin gerade komplett besessen von „Song for Aberdeen“ von Mando Diao. Das Lied ist so göttlich *-* [Übertreibung und so… aber ich mag das Liede eben sehr, sehr stark].

Hui, ich bin jetzt für knapp 34 Stunden zu Hause und dann geht es ab in den Urlaub. Am Wochenende war ich auf der großen Geburtstagsfeier meines Großvaters, der 70 geworden ist. Da das Haus rappel voll war mit Übernachtsungsgästen [und es ist schon ein recht großes Haus O_O] wurde mein Bruder einfach Mal in mein Zimmer gestopft [uuu ja, ich habe bei meinen Großeltern ein „eigenes“ Zimmer, in welchem ich zwar immer schlafe, aber welches ich absolut nicht selber gestalten darf o_O]. War ganz witzig. Ich hab ihn damit gefoltert, dass ich abends noch meine Nägel lackiert hab [Hübsch mit weißen Nagellack, weil dadurch meine Nägel nicht weiß aussehen, aber gepflegt wirken… ieks, morgen kommt erst mal wieder der scharlachrote Nagellack wieder drauf]. Als wir beide dann so rumlagen [Bruderkeks auf dem Gästebett mit der unbequemen Matratze und ich im super knuddeligen Bett], im Dunkeln, kam es zu folgender Situation:

Bruderkeks: „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist schwarz und nicht meine Seele.“
Ich: „Meine Seele ist gar nicht so schwarz. . .“
Keks: „Neeeeeein, sie hat auch noch weißen Nagellack!“

Naja, heute ging es wieder drei Stunden mit dem Zug zurück, nachdem ich gestern geschätzte 10 Kilo Fleisch essen durfte. >_>

Tjui, jetzt kommt die nächste Episode. Mal sehen….. vll schreib ich morgen weiter und stelle dann noch Episode 5 online. In Episode 4 kommen endlich neue Chara vor. Ich liebe die Gruppe aus Mano, Emily, Jane und William. Jane und William reden komisch . . . das erkläre ich zu einem anderen Zeitpunkt einmal. Jetzt viel Spaß beim Lesen! [Kommentare sind wirklich erwünscht >_<]


Episode 4: Verstand und Gefühl

Ich sehe dich am Morgen
Wenn du die Straße runtergehst
Ich sehe dich am Abend
In Gedanken bin ich bei dir wenn du schläfst

Noel Pix- Der Weg zu dir

„Vielleicht werde ich langsam verrückt.“, dachte Mano und blickte sich noch einmal um. Sie war sich für einen Moment sicher gewesen, dass gerade Serafin genau an ihr vorbei gegangen war. Nun, wo sie die Straße hinunterblickte und nur eine riesige Menschenmasse sah, die sich gelangweilt die Straße hinunterbewegte, war sie sich sicher, es sich nur eingebildet zu haben. Wie sollte dies auch passieren können? Er war unendlich weit fort. Und doch hatte sie des Öfteren das Gefühl ihn zu sehen. Letztens hatte sie im Supermarkt zwei junge Männer gesehen, von denen einer Serafin so ähnlich sah, dass sie sich umgedreht hatte und den beiden gerade folgen wollte, als sie feststellte, dass die beiden plötzlich zwischen den hohen Regalreihen verschwunden waren. Sie musste damit aufhören, dass wusste sie. Sie konnte nicht ihr Leben daran verschwende, wie in einem kitschigen Märchen auf den Traumprinzen zu warten, der sie schließlich aus ihrem Turm erretten würde. Sie müsste eigenständig hinaus kommen. „Schluss! Das hast du dir nur eingebildet.“, sagte sie sich und ging weiter.
Mano lebte nun seit knapp einem Monat in ihrer neuen Wohnung. Die Uni hatte vor drei Wochen begonnen und nun war sie auf dem Weg um zwei ihrer Kommilitoninnen zu treffen, mit welchen sie zusammen an ihrem ersten Projekt arbeiten würde. Emily, Jane und sie waren per Zufall in eine Gruppe gesteckt worden und verbrachten nun zusammen die Zeit in diversen Seminaren zusammen. Zum Glück hatte sich herausgestellt, dass die Drei perfekt zusammen arbeiten konnten und sich bestens verstanden. Somit war das Leben in der neuen Stadt angenehm. Die Drei entdeckten jede Woche einen neuen Ort, den sie aufsuchen konnten, und verbrachten nun nicht mehr nur die Zeit in der Uni zusammen, sondern auch ihre Freizeit. Heute trafen sie sich vor einem großen Einkauf um dort einige Dinge für ihr Projekt zu kaufen. Emily war bereits da. Sie stach mit ihren schwarzen, extrem langen Haaren und ihrer fast weißen Haut aus der Menge heraus. Als sie Mano entdeckte eilte sie auf sie zu und begrüßte sie freudig. „Jane lässt dich grüßen. Sie sagt, sie kommt später nach und wir sollen schon alleine vorgehen. Ihr Freund hat irgendein Problem und das musste sie jetzt dringend lösen.“, erklärte sie.
„Ihr Freund war doch dieser abgedrehte Literaturstudent, oder?“, fragte Mano und versuchte sich an ihn zu erinnern.
„Jaja, genau der. Naja, machen wir uns eben einen schönen Tag zu zweit.“, sagte Emily und betrat das Kaufhaus.
Nach knapp zwei Stunden hatten sie so gut wie alle Gegenstände für ihr Projekt zusammen und suchten nun, mit Einkaufstaschen beladen, ein Café, in welchem sie sich ausruhen konnten. Heiter schwatzen sie über diverse Themen. Mano erzählte gerade von einer Ausstellung, die sie gemeinsam besuchen könnten, als Emilys Handy klingelte. Es folgte ein kurzes Gespräch, dann legte sie auf und teilte Mano mit, dass Jane nun doch noch kommen würde. Und schon einige Minuten später wuselte Jane in das Café und ließ sich mit einem gestressten Gesichtsausdruck auf den letzten freien Stuhl fallen, der noch nicht mit Einkaufstaschen beladen war.
„Ratet einmal, was William dieses Mal getan hat.“, forderte Jane die beiden Anderen auf und strich sich dabei genervt ein paar Strähnen ihres braunen, mit pinken Strähnen durchzogenen Haars, aus dem Gesicht. Emily und Mano blickten sie nur stumm an.
„Er hat so einen Kerl auf der Straße gefunden und das wohl schon vor knapp einem Monat. Unfassbar, dass er mir das erst jetzt erzählt! Ach und nicht nur, dass er da so einen Kerl findet, ins Krankenhaus bringt und ihn da auf seine Kosten behandeln lässt, nein, er lässt ihn auch noch bei sich wohnen und das jetzt schon für EINEN Monat und erst jetzt sagt er etwas darüber und das auch nur weil er meine Hilfe braucht. ‚Dein Vater hat doch den großen Einfluss, ne‘.“, murrte sie und ahmte die tiefe Stimme ihres Freundes nach. „Ja, hat er wohl. Hab ich gesagt und er so ‚Dann kannst du mir sicher helfen, neeeee?‘, meint er und ich so: ‚Der kann nur die Uni beeinflussen, sonst gar nichts und angenommen bist du doch schon vor einer halben Ewigkeit worden und dumm bist du auch nicht, also was willst du eigentlich?‘ Ich war da schon echt sauer wegen der Sache mit dem Obdachlosen, der zwar recht gepflegt aussah, aber man weiß ja nie, was solche Leute machen. Und William starrt mich einen Moment mit seinen Kitschaugen an und sagt dann: ‚Mein Freund hier braucht einen Studienplatz, hat aber keine Unterlagen, ist aber total schlau. Du kennst doch bestimmt eine Möglichkeit ihn da irgendwie noch rein zu bekommen, eh?‘ Und dann hab ich angefangen zu schreien. Einen Monat lang hat der den doofen Penner vor mir versteckt!“, mittlerweilen schrie Jane und unterhielt damit das komplette Café. Die wenigen anderen Besucher starrten Jane an und fingen an zu murmeln.
„Und was ist dann passiert?“, fragte Mano im beruhigenden Ton.
„Dann hat dieser Clown mich mit dem Penner alleine gelassen um mit ihm zu reden und der hat mir so ne herzzerreißende Geschichte erzählt. Irgendwas davon, dass er hier hin gekommen sei und dann sei er überfallen worden und hätte nun Probleme sich zurecht zu finden und seine ganzen Unterlagen, die er dabei gehabt hätte, die sein jetzt weg und da wo er herkommt, kann er Niemanden erreichen, weil das so ein Piss- Kaff ist, in dem die Momentan irgendwelche Probleme haben. Naja, zumindest hat sich herausgestellt, dass der Kerl wohl ganz in Ordnung ist. Ich hab dann gerade noch ein bisschen herumtelefoniert und jetzt darf er den Aufnahmetest nachträglich mit all den Nachrückern machen und kann dann noch angenommen werden.“
Jetzt wo Jane geendet hatte lehnte sie sich an und blickte sich ruhig im Café um. Wer Jane zum ersten Mal traf würde niemals auf die Idee kommen, dass sie die Tochter des Dekans sei und zu einer der angesehensten Familien der Stadt gehörte. Ihr unkonventionelles Aussehen, ihre laute Art und ihre Sprechweise sorgten dafür, dass sich viele Leute ihr nicht zu nähern wagten. Wer sie jedoch kennen lernte, der bemerkte schnell, dass sie durchaus nett und liebenswürdig war.
„Wieso hat William diesen Kerl überhaupt aufgenommen?“, fragte Emily vorsichtig.
„Weil er nun einmal so ist. Früher hat er streunende Hunde, Katzen und Igel aufgenommen und jetzt nun einmal so einen Kerl. Ich mein, der scheint echt vernünftig zu sein, aber man kann doch nicht einfach so einen Kerl mitnehmen…“, sie seufzte tief und legte dann ihren Kopf auf den Tisch.
„Der sollte häufiger seinen Verstand benutzen.“, murmelte sie leise.
„Er handelt nun einmal nach seinem Gefühl.“, sagte Mano.
„Scheint wohl so…“, flüsterte Jane nur.

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Andere Sichtweisen in Episode 3

Hallo liebe Leser. Hier kommt Episode 3, die erzählt, was Serafin eigentlich die ganze Zeit macht . . . zumindest ein bisschen. ^^ Ich bemüh mich die Handlung nicht all zu stockend voranzubringen. Hoffentlich gefällt es euch. Da ich weg fahre [Hui, endlich sind die hausarbeiten weg und ich hab Urlaub *-*] habe ich leider keine Möglichkeit die nächsten Episoden online zu stellen [und werde mich dementsprechend] seltener melden. Montag oder Dienstag erscheint Episode 4 und dann war es das erst einmal für eine Woche. [Bis Episode 5 hab ich übrigens schon alles komplett… muss nur noch überarbeitet werden]


Episode 3: Wünsche

In Deinen Augen nur
Kann ich mich sehn
In Deinem Herzen
Kann ich mich verstehn,
In Deinen Händen erst
Kann ich mich spürn,
In Deiner Seele
Will ich Dich berührn

Samsas Traum- K.haos Prinz und Wind Prinzessin

Serafin stand vor dem abgelegenen Haus. Es war in einer Höhle verborgen. „Wie clever.“, dachte er. Wie sollte bloß irgendwer auf die Idee kommen, dass diese mysteriöse Frau hier verborgen wohnte. Ihre Kundschaft musste schon lange ausbleiben. Er war unterwegs zu einer sogenannten Hexe. Ihre Fähigkeiten sollten besonders stark ausgeprägt sein. Er hatte einmal eine Erzählung über sie gelesene und sich danach auf die Suche begeben. Wenn jemand ihm helfen konnte, dann sie. Er hatte viele Menschen fragen müssen und schließlich war er über einen alten Mann gestolpert und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Alte hatte auf dem Boden mitten in einer der letzten großen Städte gelegen. Serafin hatte ihn übersehen und war einfach über ihn gefallen. Er hatte sich lange entschuldigt, dem Alten etwas zu Essen spendiert und war darüber mit ihm in ein Gespräch gekommen. Der Mann hatte noch den Anfang des Krieges erlebt und wusste daher wohin sich die Hexe zurückgezogen hatte. Serafin war sofort aufgebrochen und hatte nun besagte Höhle entdeckt. Und tatsächlich stand dort ein kleines, altes Holzhaus drin.
Vorsichtig klopfte er an die Tür. Innen hörte er Schritte und dann öffnete eine Frau die Tür. Sie musste circa 30 sein. Ihr dunkles, fast schwarzes Haar bedeckte ihren Rücken. „Ich würde gerne mit der Besitzerin dieses Hauses sprechen.“, sagte er unsicher.
„Bitte, sie steht vor Ihnen.“, antwortete sie mit einem Lächeln.
„Ähm… dann hab ich mich sicher geirrt.“, meinte er und wollte sich schon zum Gehen wenden, als sie freudig lächelnd sagte: „Sie haben sicherlich einen Wusch und den kann ich Ihnen erfüllen. Also kommen Sie und treten Sie herein.“
Unsicher folgte er ihr ins Innere des Hauses. Die Wände waren hell gestrichen und durch die Fenster schien Tageslicht hineinzufallen, obwohl es in der Höhle doch dunkel war. Vor einem kleinen Kamin setzte sie sich auf einen geblümten Sessel und blickte ihn erwartungsvoll an. Er rührte sich nicht und blickte sie nur verdutzt an.
„Ich kann schon verstehen, dass Sie verwundert sind. Aber ganz ehrlich, denken Sie, dass jemand mit meinen Fähigkeiten das Altern einfach erträgt? Ich glaub wohl kaum. Los setzen Sie sich, trinken Sie eine Tasse Tee und schildern Sie mir ihr Problem.“
Er setzte sich auf einen zweiten geblümten Sessel, dessen Muster sich bösartig mit der ebenfalls geblümten Tapete biss. Neben ihm lag auf einem kleinen Tisch ein kleines Körbchen mit Wolle und Strickzeug.
„Was beschäftigt Sie?“, fragte die Frau und blickte ihn durchdringend an. Ihre grünen Augen schienen sich direkt in sein Inneres zu graben und dort nach einer Antwort zu wühlen.
„Ich habe eine Bitte und ich habe die Hoffnung, dass Sie mir diese gewähren würden.“, formulierte er vorsichtig.
„Wahrscheinlich kann ich Ihnen helfen, doch meine Hilfe kann ich Ihnen nur gewähren, wenn Sie mir eine entsprechende Gabe geben.“
„Was für eine Gabe?“, fragte er verwundert.
„Der Preis kann unterschiedlich ausfallen. Es kommt immer darauf an, wie groß Ihr Wunsch ist. Je größer, desto größer die Gabe. Bitte denken Sie nicht von mir, dass ich habgierig sei. Es ist nur so, dass meine Kräfte auch beschränkt sind. Die jeweilige Gabe wird mit meiner Magie vermischt und kann somit Ihren Wunsch erfüllen. Also, wie kann ich Ihnen helfen?“
Serafin atmete einmal tief durch dann sagte er: „Es gibt ein Mädchen, welches ich unbedingt treffen möchte. Nur stammt sie nicht aus diesem Land und ich befürchte, dass sie noch nicht einmal aus dieser Welt stammt. Ich weiß nicht wo sie lebt und ich kann sie nicht alleine erreichen. Bitte können Sie sie für mich finden und mich zu ihr bringen?“
Eine Pause folgte. Die Frau blickte ihn weiter durchdringend an. „Es wird schwierig und der Preis wird sehr hoch sein.“, brach sie schließlich hervor.
„Der Preis ist mir egal. Solange ich bei ihr sein kann ist das nicht von Bedeutung.“
„Sag so etwas nicht Jüngling! Es könnte dich dein Leben kosten oder noch mehr. Dann bringt dich keine Magie der Welt mehr zu ihr!“, fuhr sie ihn an und sprang plötzlich auf. Er zuckte zusammen und starrte sie an.
„Wirf nicht so leichtfältig dein Leben weg. Warte ab, wie hoch der Preis sein wird und entscheide dann ob du gehen möchtest.“, sagte sie nun sanft und ging zu einer kleinen Kommode, die unter einem der Fenster stand. Aus dieser holte sie eine kleine Schatulle hervor, mit welcher sie zurück zum Sessel ging, sich dort setzte und die kleine Kiste dann öffnete. Nacheinander zog sie mehrere kleine Gegenstände hervor. Zunächst nahm sie eine kleine Glaskugel heraus, welche sie Serafin reichte und ihn anwies die Kugel in beide Hände zu nehmen. Anschließend zog sie einen kleinen Beutel hervor, aus welchem sie eine lange goldene Kette zog, an welcher ein weißlich- goldener Kristall hing und matt leuchtete. Sie legte die Kette an und plötzlich durchzog ihr schwarzes Haar einige graue Strähnen und auf ihrem Gesicht tauchten einige Falten auf. „Leider bricht diese Kette langsam um sie herum bestehende Zauber.“, erklärte die Frau, die nun aussah, als sei sie mindestens 50. Serafin wusste genau, dass diese Frau schon mindestens 100 Jahre alt sein müsste.
„Wie heißen Sie?“, fragte die Frau ruhig und schloss ihre Augen.
„Serafin.“, sagte er.
„Serafin, schließ deine Augen. Denk an das Mädchen. Denk an sie mit aller Kraft.“
Er tat wie geheißen.
„Sie lebt sehr, sehr weit weg. Der Preis wird sehr hoch sein. Zunächst einmal musst du in ihre Welt. Dann möchtest du auch noch dort sie treffen, was den Preis noch erhöht. Abschließend sprichst du nicht ihre Sprache. Wenn du sie bisher in einem magischen Raum getroffen hast, so hat die Magie für euch als Übersetzer fungiert, doch wenn du bei ihr bist, so wirst du sie nicht verstehen können. Du wirst mir wichtige Dinge geben müssen und selbst dann bedeutet es nicht, dass du tatsächlich mit ihr zusammen leben wirst können.“
„Solange ich in ihrer Nähe sein kann ist mir alles egal.“, sagt Serafin mit Nachdruck.
„Für die Reise in die andere Welt musst du die Fähigkeit zu Träumen aufgeben. Somit verlierst du die Gabe der Magie und damit die Möglichkeit sie in einem magischen Raum treffen zu können.“
„Wenn ich bei ihr bin brauch ich sie nicht mehr dort zu treffen. Dann kann ich sie immer sehen, wenn ich meine Augen öffne.“, antwortete er.
„Denk nicht, dass es so leicht sein wird. Aber es ist nun einmal deine Entscheidung. Das zweite was du bezahlen musst um in den Ort, in dem sie lebt, zu kommen ist ein Teil deiner Erinnerung. Du wirst sie nicht an ihrem Äußeren erkennen können.“
„Wie soll ich sie dann finden?“, fragte er verwundert.
„Sei nicht albern, ich dachte sie würde so viel für dich bedeuten. Zudem hast du sie bisher noch nie wirklich gesehen, sondern immer nur ein Abbild ihrer Person. Zusätzlich wirst du sie, wenn du sie wirklich liebst, erkennen. Es gibt keinen größeren Zauber als der Augenblick, indem man das erste Mal in die Augen der Person blickt, die man von ganzem Herzen liebt.“
„Dann werde ich sie erkennen!“, sagte er entschieden.
„Schließlich wirst du mir noch etwas geben müssen um ihre Sprache zu sprechen. Du musst mir das einzige Wort geben, welches du bisher in ihrer Sprache kennst: ihren Namen.“
„Das ist kein großes Hindernis, ich werde sie auch so finden.“, unterbrach er die Hexe.
„Bist du bereit all dies zu bezahlen? Auch wenn du weißt, dass du in einer fremden Welt landen wirst, vollkommen auf dich alleine gestellt, ohne die Möglichkeit Magie zu gebrauchen und in der Gewissheit, dass du weder wissen wirst wie sie aussieht, noch wie sie heißt?“
„Ja! Ich bin bereit all dies zu bezahlen, wenn ich dann nur bei ihr sein kann.“
„Dann sei es so!“, rief die Hexe und plötzlich erstrahlte ein helles Licht, welches durch Serafins immer noch geschlossene Augenlider drang. Das Licht schien in ihn einzudringen und ihn von innen zu erwärmen. Die Wärme stieg weiter an, bis er das Gefühl hatte zu schmelzen, dann hörte er ein lautes Rauschen. Er wollte die Augen öffnen, konnte aber nicht, und hatte nun das Gefühl, dass etwas Nasses und Kaltes ihn umgab. Plötzlich war alles still. Kein Ton drang mehr an seine Ohren und dann, so überraschend, wie die Stille gekommen war, drang plötzlich Lärm an seine Ohren. Die Geräusche wirkten unnatürlich und künstlich. Das heize Gefühl in ihm verschwand und er konnte seine Augen wieder öffnen. Er lag auf einem rauen, feuchten Untergrund. Um ihn herum erstreckten sich gewaltige Bauten, die bis in den Himmel zu reichen schienen. Der Himmel über ihm war schwarz und doch war es nicht dunkel. Ein sonderbares Licht ging von den Bauten aus. Vorsichtig richtete er sich auf und blickte sich um.
Er konnte auf eine breite Straße blicken, die mit dem gleichen dunklen Material bedeckt war, wie der kleine Weg, auf dem er gerade saß. Auf der Straße eilten einige Personen schnell vorbei und sonderbare, glänzende Gegenstände bewegten sich hinter den Menschen über die Straße. Er stand vorsichtig auf. Seine Beine fühlten sich betäubt an, als hätte er sie für lange Zeit nicht benutzt. Zudem fühlte er sich entkräftet und hungrig. Wie lange hatte er wohl schon dort gelegen?
Vorsichtig tastete sich Serafin an einer Wand entlang und lief auf die breite Straße zu. Die Menschen eilten an ihm vorbei und achteten nicht auf ihn. Er wandte sich nach rechts und ging langsam weiter, wobei er sich an der steinerne Wand abstütze. Bald stieß er auf eine sonderbare, glatte, spiegelnde Oberfläche, in welcher er sich kurz musterte. Sein Gesicht wirkte ausgemergelt, ein kurzer Bart bedeckte sein Gesicht und die Kleidung, die er trug, sah befremdlich und schmutzig aus. Noch ein wenig weiter ging er die Straße entlang und sank dabei immer weiter an der Wand hinab, bis er schließlich auf dem Boden aufkam. Dort saß er einen Moment, bis plötzlich einer der Passanten stehen blieb und ihn ansprach. „Ist alles in Ordnung? Kann ich Ihnen helfen?“, fragte eine Stimme. Serafin blickte mit verschwommenem Blick die Person an. Dann brach er zusammen.

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Mano in Wonderland

Hui, wie aufregend, wieder einmal ein multimedialer Eintrag und endlich wieder etwas mehr Inhalt als nur Test, die beweisen, dass ich von Wahnsinn gestreift bin.

Mano in Wonderland

Mano in Wonderland


Das Bild zeigt Mano, aus Morgenrot, als Alice im Wunderland. Irgendwie habe ich sehr lange dafür gebraucht und hab mich vor allem bemüht jegliche Schatten und Lichteffekte naturalistisch wirken zu lassen. Leider war meine Motivation für den Hintergrund nach etlichen Stunden Arbeit nicht mehr ganz so groß. Aber voilá hier ist das Bild. Mano hat auf diesem Bild noch hellblonde Haare und goldene Augen. Das wird sich im Laufe der Geschichte noch ändern, aber ich wollte sie zumindest einmal so zeichnen.
Miau und hier kommt die 2. Episode. Die dritte ist gerade in Arbeit und bald wird es endlich mal ein wenig weniger kitschig. Schrecklich, wenn Mano die ganze Zeit rumläuft und denk: „Och, jaaaaa, eine Zukunft! Aber es geht nicht… heul… aber … ne… geht nicht… aber vielleicht…“


Episode 2: Zukunft

Let me give my love to you
Let me take your hand
As we walk in the dimming light
Or darling understand
That everything, everything ends

Death Cab for Cutie- Meet me on the Equinox

„Du siehst heute wieder so blass aus.“, sagte Kate und blickte sie besorgt an. „Das ganze hier scheint dir doch näher zu gehen als ich dachte.“
Es war der Tag der Abschlussfeier. In einer Woche würde Kate fortziehen und wenige Tage später würde auch Mano ihre neue Wohnung beziehen. Natürlich fand Mano es tragisch, doch dies war nicht der Grund für ihre Aufgewühltheit. Die Freundinnen würden sich nun seltener sehen, doch sie konnten sich immer noch treffen. Ganz anders stand es um sie und Serafin. Sie konnte ihn nicht mehr erreichen. Wie sehr sie sich auch bemühte, es gelang ihr einfach nicht mehr das Baumhaus zu betreten. Wie sollte sie ihn so nur jemals wiedersehen? Natürlich wusste sie, dass er irgendwo leben musste. Irgendwo war er. Warum hatten sie nur niemals darüber geredet? In all der Zeit. Sie hatten nie daran gedacht, dass sie die magische Barriere, die ihn und sein zu Hause beschütze, irgendwann nicht mehr überwinden werde können. Wieso hätten sie das auch annehmen sollen? Okay, sie hatten über ihre Herkunft gesprochen. Und natürlich hatten sie überlegt ob es möglich sei sich zu treffen. Doch dies schien beinahe unmöglich. Wie sich bald herausstellte schienen sich Manos Fähigkeiten erweitert zu haben. So konnte sie nun nicht mehr nur Träume von normalen Menschen besuchen, sondern auch ganz offenbar auch Träume von Wesen aus anderen Welten betreten. In der Welt aus der Serafin kam schienen Kräfte wie die Ihrigen vollkommen normal zu sein. Doch bald gab es deswegen Probleme. Gedanken wurden ausgekundschaftet und bald entwickelten sich die Fähigkeiten weiter. Manche begangen Dinge, die sie im Traum gesehen hatten, zu materialisieren. Immer schwerwiegender wurden die Probleme und bald brach ein Krieg aus. Um vor den Konflikten zu fliehen erschuf Serafin das Baumhaus und zog sich in dies zurück. Das Mano trotz allem in das Haus eindringen konnte war daher alles andere als verständlich.
„He, psst, du wurdest aufgerufen.“, flüsterte Kate Mano ins Ohr. Sie saßen in der dunklen Aula der Schule und die Zeugnisse wurden verteilt. Mano war so sehr in ihre Gedanken vertieft gewesen, dass sie gar nicht zugehört hatte. Nun schritt sie langsam auf das Podium zu, nahm das zusammengerollte Zeugnis entgegen, lächelte einmal in die Kamera ihres Vaters und gesellte sich dann zum Rest des Abschlussjahrgangs, der nun rechts neben dem Podium stand, und wartete dort auf Kate.
Wie hatten sie nur so dumm sein können. Natürlich gab es keine Zukunft für sie. Er lebte in einer fernen Welt, ihre einzige Möglichkeit sich zu treffen war das Baumhaus und dort konnten sie auch nur zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang zusammen sein. Es war komplett wahnsinnig gewesen auf irgendwas zu hoffen. „Ich werde einen Weg finden! Ich werde dich finden! Wir werden uns treffen!“, hatte er gesagt. Schöne Worte, aber wem nutzten diese. Sie würden sich nicht wieder sehen. Es war ihr schmerzlich bewusst. Es gab keine Möglichkeit. Sanft, am Rande ihres Bewusstseins nahm Mano war, wie ihr Tränen die Wangen entlang flossen und wie Kate sie in den Arm nahm. Der Tanz, die große Feier und der ganze Abend, an dem die Schüler ihren Schulabschluss feierten und auf ihre Zukunft anstießen, wehte an Mano vorbei. Sie nahm gar nicht wirklich wahr was geschah. Es war ihr aber auch egal. Eine Gleichgültigkeit hatte von ihr besitzt ergriffen. Dann würden sie sich nicht wieder sehen. Es war nicht so, dass sie jemals auf eine Zukunft mit ihm hatte hoffen können. An diesem einen Abend, damals, als er so lange davon gesprochen hatte, hatte sie kurz daran geglaubt, dass es eine Möglichkeit für sie beide gäbe. Damals…
Es war ein wunderbarer Tag gewesen oder vielmehr eine wunderschöne Nacht. Sie war im Baumhaus aufgewacht und dort saß er auf dem Sofa, über ein altes Buch gebeugt und war so vollkommen vertieft gewesen, dass er sie gar nicht bemerkt hatte. Einen Moment hatte sie ihn beobachtet, wie er dort saß und plötzlich so vollkommen gewirkt hatte. Dann hatte sie sich an ihn heran geschlichen, ihn von hinten umarmt und sanft geküsst. Den Rest des Abends hatten sie zusammen auf dem Sofa gesessen und er hatte ihr aus dem alten Roman vorgelesen. Schließlich hatte er irgendwann eine Pause eingelegt und sie an sich gezogen. Einen Moment saßen sie so da und sie spürte seine warme Haut. Sein sanfter Duft drang in sie ein. Sie schloss die Augen. Dann hörte sie seine leise Stimme an ihrem Ohr: „Denkst du nicht auch, es wäre leichter, wenn wir beide in der gleichen Welt leben würden? Wenn wir einfach beisammen sein könnten? Immer.“
„Das wäre schön.“, flüsterte Mano entspannt.
„Ich glaub ich habe eine Möglichkeit gefunden. Es gibt einen Hoffnungsschimmer. Ich habe gehört, dass es eine Frau geben soll, die Wünsche erfüllt. Sie wird uns helfen können. Ganz sicher!“
„Denkst du wirklich, dass das geht?“, fragte Mano und drehte sich rasch um. Sie starrte ihn gespannt an. Seine dunklen Augen funkelten.
„Ja, ich bin mir sicher. Es geht ja nur darum einen Weg zu finden. Es wird klappen.“
„Ich weiß ja nicht…“, flüsterte Mano und rückte ein wenig von ihm weg. Dann fing sie an betreten das Sofa anzustarren.
„Willst du es etwa nicht?“, fragte er aufbrausend und ergriff ihre Hand, mit der sie sich auf dem Sofa abgestützt hatte.
„Natürlich will ich. Ich möchte eine Zukunft mit dir. Ich möchte bei dir sein, aber es geht nicht.“, flüsterte sie heiser und mit bebender Stimme.
„Ich werde einen Weg finden! Ich werde dich finden! Wir werden uns treffen!“, rief er und zog sie an sich heran und dann plötzlich schreckte sie hoch. Um sie das dunkle Zimmer. Ja, sie wollte diese Zukunft. Sie wäre für immer bei ihm geblieben. Stattdessen würde sie nun in ein kleines Apartment in eine anonyme Stadt ziehen. Alleine.

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Alice in Wonderland

Ach ne und zum Schluss kann ich endlich auch einmal diese Überschrift wählen. Nicht falsch verstehen, der Blog geht nicht weg oder so . . . O_O Gestern war ich endlich im Alice Film und ich bin begeistert. Hab erst gedacht, dass der ganz furchtbar dämlich wird, nachdem ich den ersten Trailer gesehen hatte und jetzt bin ich echt froh, dass ich drin war.
In dem Film geht es darum, dass Alice als junge Erwachsene wieder zurück ins Wunderland kommt, sich aber nicht mehr daran erinnern kann. Sie denkt, dass sie in einem Traum ist und nimmt daher die Gestalten nicht ganz ernst. Das Wunderland selbst steht nun unter der tyrannischen Herrschaft der roten Königin und nur Alice scheint die Macht zu haben, das Wunderland nun noch zu retten. . .
Alles in allem war der Film sehr gut gemacht. Die Schauspielerin von Alice überzeugte auch schon vollkommen in der Serie In Treatment. Hinzu kam die geniale Darstellung des verrückten Hutmachers durch Johnny Depp. Die Musik war großartig und die Bilder wirkten alle recht düster und verrückt. Wirklich sehenswert.

Und hier kommt jetzt die erste Episode von Morgenrot. Irgendwie brauche ist fast länger die passenden Liedertexte zu jeder Episode zu finden, als die Episode zu schreiben. . .


Episode 1: Zurück ins Baumhaus

Und alles, was wir sind, im Labyrinth der Zeit verrinnt
Ist morgen schon verschwunden
Dem alten Geist nochmal beschwören
Sag kannst du mich noch hören?

Asp- Offährte

„Du siehst heute nicht gut aus.“, sagte Kate besorgt.
„Es geht schon. Ich hab nur ein bisschen zu wenig geschlafen“, antworte Mano und strich sich das lange weißlich-blonde Haar aus dem Gesicht. Auf ihrer hellen Haut traten die dunklen Ringe unter ihren Augen besonders gut hervor. Sie wollte Kate nicht beunruhigen und sich selber auch nicht. Außerdem würde ihr Kate niemals glauben. „Ach übrigens ich kann durch Träume von anderen Menschen laufen. Vielleicht hab ich dort sogar die Liebe meines Lebens gefunden, aber ich denke, ich hab ihn gestern für immer verloren.“ Selbst in ihrem Kopf klang diese kleine Rede lächerlich und vor allem viel zu kitschig. „Die Liebe meines Lebens…“, wiederholte sie stumm in Gedanken. Lächerlich. Sie atmete tief durch und ging weiter mit Kate in Richtung Schule.
Die beiden kannten sich schon nah zu immer. Kates Familie lebte nur drei Straßen von Manos entfernt. Die beiden hatten zusammen den Kindergarten besucht, die Grundschule und waren schließlich zusammen auf eine weiterführende Schule gekommen. Nun verbrachten sie ihr letztes Schuljahr zusammen. In zwei Wochen sollte die Abschlussfeier stattfinden und dann würden sich ihre Wege trennen. Zum ersten Mal in ihrem Leben würden sie nicht in der gleichen Stadt wohnen. Bei dem Gedanken grauste Mano jetzt schon. Aber so war das Leben eben. Sie würde fortgehen und Kunst und Design studieren und Kate war an einer Ballettschule angenommen worden.
„…meine Wohnung ist fast bezugsbereit. Einfach fantastisch! Die Lage, die Größe, Alles. Und wann kannst du umziehen? Mano, Mano! Du hörst mir ja gar nicht zu.“, plauderte Kate drauflos.
„Entschuldige, ich war mit meinen Gedanken wo anders.“, sagte Mano du blickte ihre Freundin entschuldigend an.
„Heute verzeih ich dir noch einmal. Aber nur ausnahmsweise!“, meinte Kate in gespielt strengem Ton. „Warum müssen wir überhaupt heute da hin? Als könnte nicht irgendwer anders diese dumme Aula dekorieren. Warum ausgerechnet wir?“, jammerte Kate.
„Vielleicht hättest du dich nicht zur Stufensprecherin wählen lassen sollen und mich nicht für die Dekoration vorschlagen sollen.“, antwortete Mano und unterdrückte ein Gähnen.
„Ach, ich wusste doch, dass da etwas war. Naja, so schlimm wird es sicherlich nicht.“

Natürlich kam es schlimmer. Bis zum Abend bastelten und dekorierten die beiden Freundinnen. Als Mano endlich nach Hause kam legte sie sich direkt ins Bett. Es war gerade einmal 20 Uhr, aber was machte das schon. Sie war so müde und der Tag war so anstrengend gewesen. Während sie im Bett lag und mit geschlossenen Augen darauf wartete einzuschlafen erinnerte sie sich wie sie ihm das zweite Mal begegnet war. Nachdem sie das erste Mal aus dem Baumhaus geflohen war fand sie sich am nächsten Abend plötzlich wieder dort. Sie hatte nicht vorgehabt noch einmal dorthin zurückzukehren, doch irgendetwas hatte sie hierher gebracht. Sie versuchte zu erwachen oder zumindest wo anders hin zu gehen. Es klappte nicht. Sie blieb an Ort und Stelle.
„Du hast dich also entschieden wieder hierhin zu kommen. Wenn das kein Zufall ist. Dafür, dass du dir nicht aussuchen kannst wohin du gehst überwindest du aber ziemlich häufig meine magische Grenze.“, hörte sie plötzlich eine Stimme hinter sich.
Mano drehte sich um und sah einen jungen Mann im Raum stehen. Sein braunes, kurzes Haar fiel ihm leicht in die Stirn. Er schien in etwa so alt zu sein wie sie. Seine schlanke, große Gestalt hätte ihr gefallen können, wäre sie nicht so sehr damit beschäftig gewesen panisch nach einer Fluchtmöglichkeit zu suchen. Mit großen Schritten trat er auf sie zu. Langsam lief sie rückwärts auf die Wand zu. Entschuldigend hob sie ihre Arme und sagte dann mit zitternder Stimme: „Ich kann wirklich nichts dafür. Ich komm hier nicht mehr raus und ich wollte gewiss nicht hier eindringen. Bitte glauben sie mir.“
„Ach, du kommst also zufällig hier rein? Schon klar. Niemand versucht jemals mit Absicht eine beinahe unüberwindbare Mauer zu überwinden. Ich glaube dir natürlich.“, sagte der Mann mürrisch und schritt weiter auf sie zu.
Mano begann an der Wand entlang rutschend ihm auszuweichen. Dabei viel ihr zum ersten Mal auf, dass der Raum rund war. Er erreichte sie und streckte seine Arme so gegen die Wand, dass sie rechts und links neben ihren Schultern auflagen. Ihre Gesichter waren nun keine 20 Zentimeter mehr voneinander entfernt. Sie konnte seinen verblüffend dunkelbraunen Augen sehen. „Was willst du hier?“, fragte er eindringlich und starrte sie an.
„Ich will gar nichts hier. Wie ich schon gesagt hab wollte ich nicht mehr hierhin kommen. Ich weiß auch nicht wie ich Ihre Grenze oder Mauer oder was auch immer überschritten habe.“, erklärte sie eilig und Panik begann sich rasend in ihr auszubreiten. Jetzt gab es kein entkommen mehr.
Einen Moment lang starrte er sie schweigend an. Dann entfernte er sich wieder von ihr und schritt zur Mitte des Raumes, wo ein großes Sofa stand, auf welches er sich setzte. Dann atmete er einmal tief durch und sagte dann: „Ich glaube dir.“
Vor Erleichterung begannen ihre Beine zu zittern und Mano ließ sich auf den Boden sinken. „Danke! Es… danke… wirklich….“, sagte sie.
„Es verwundert mich jedoch immer noch. Es muss einen Grund geben warum du hier hingekommen bist.“, meinte er brummig. Dann fügte er knapp hinzu: „Ich bin übrigens Serafin.“

Ja, es hatte einen Grund gegeben. Von dort an war sie jeden Abend, sobald sie eingeschlafen war, in seinem Baumhaus erwacht. Und sie hatte es genossen. Die Nächte in diesem kleinen Raum. Sie hatten geredet und geredet. Die Zeit schien dort rasend schnell zu vergehen. Kaum war sie dort, schon brach der nächste Tag an und sie verschwand zurück in einen Traumlosen schlaf. So waren die Regeln. Sobald die Sonne begann aufzugehen musste sie die Welt verlassen, in der sie gerade war. Und jetzt? Zum ersten Mal seit circa zwei Jahren erwachte sie in einer anderen Welt. Es war ein anderer Traum, in welchen sie nach dem Tag mit der Dekorationsarbeit fiel. Und nicht nur das. Nun konnte sie plötzlich wieder zwischen verschiedenen Welten hin und her wandern. Aber was nützte das ihr? Siewollte nur in eine Welt. Sie wollte nur zurück in das Baumhaus. Ziellos streifte sie in dieser Nacht umher und das ohne Erfolg. Am Morgen erwachte sie, rastlos. Was war geschehen? Warum konnte sie nicht mehr zu ihm zurückkehren?

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Episode 0 und ultimativ unwichtige Hintergrundinformationen

Hallo ihr lieben Besucher! Jaja, ich weiß, dass das Wunderland irgendwelche Besucher hat und hey, es gibt hier eine Kommentarfunktion. *schockiert sei*
Huuuuuuui heute poste ich Episode 0 von Morgenrot [es ist immer noch der Arbeitstitel, aber er bleibt jetzt erst einmal bestehen]. Zum Prolog gibt es noch keine Illustration, aber dafür dann für die folgenden Episoden. Hoffentlich mag irgendwer diese Geschichte und wie schon erwähnt würde ich mich wirklich über Kommentare freuen. ._.

Hier kommen jetzt ein paar Hintergrundinformationen zur Geschichte. Wen das nicht interessiert, der kann das ganze einfach überspringen. Die beiden Hauptcharaktere heißen Mano und Serafin. Mano ist ein Name der mir irgendwann einmal eingefallen ist (keine Ahnung ob das wirklich ein japanischer Name sein könnte ._.“). Zunächst benutzte ich den Namen für meine Kämpferin bei Disgaea. Irgendwann begann ich eine Geschichte zu schreiben, indem es um ein Mädchen Namens Mano ging. Dort war Mano eine Magierin, die eigentlich recht mächtig war, aber sich nach einem Trauma an nichts mehr erinnern konnte. Eine unbekannte Frau nam sie nach dem vermeintlichen Unfall, bei dem Manos Eltern starben, auf und kümmerte sich um sie. Es sollte sich dann herausstellen, dass die Frau in Wirklichkeit nur Manos Kräfte haben wollte. . . Irgendwie sollte die Handlung verlaufen.
Serafins Name kommt von einem meiner absoluten literarischen Lieblingscharaktern. Es handelt sich dabei um den Serafin aus Kai Mayers Merle-Trilogie. Ich liebe den Charakter so. Nach ihm hab ich auch einen Disgaea Chara benannt. xD
Die Freunde der Hauptpersonen haben fast komplett Namen von berühmten Autoren. Dieses Vorgehen war eigentlich für eine andere Geschichte geplant, die ich aber aufgehört habe zu schreiben. . .
Bisher gibt es keinen wirklich festen Handlungsort. Es ist eine Stadt auf der Erde. . .
Und jetzt viel Spaß mit Episode 0:

Morgenrot

Morgenrot
Wenn das Licht die Nacht bedroht
Denn im Traum allein
Kann ich bei dir sein
Und verflieg im Morgenrot

Asp- Duett der Incubi

Schnell atmend schreckte sie aus ihrem Traum hoch. Um sie herum breitete sich die kühle der Nacht aus. Der kleine Wecker zeigte an, dass es 4 Uhr sei. Tief seufzte sie und warf sich zurück auf ihre Kissen. Warum war sie nur jetzt erwacht? Musste sie gerade mitten aus diesem Traum rausgerissen werden? Was hatte er gesagt? Stumm wiederholten ihre Lippen seine letzten Worte: „Ich werde einen Weg finden! Ich werde dich finden! Wir werden uns treffen!“ Wie dumm. Sie seufzte noch einmal tief. Es gab keine Möglichkeit sich zu begegnen. Nur dort, in der kurzen Zeit vor dem Morgengrauen, in dieser mysteriösen Welt konnten sie sich sehen, miteinander sprechen und sich berühren. Das war ihr Schicksal als Traumgängerin. Sie konnte die in Träumen geformten Welten der Menschen bereisen. Wenn sie wollte konnte sie fremden Menschen begegnen oder alte Bekannte wieder treffen. Natürlich bemerkten die Menschen meist nicht, dass sie es tatsächlich war, die den Traum aufsucht. Sie dachten, dass sie nur eine Traumgestallt wäre. Ein Phänomen zur Verarbeitung der Erinnerungen. Wie sie sich doch irrten. Die Träume waren viel mehr. Es waren kleine Splitter einer Welt, die nur wenige wirklich bereisen konnten. Sie war eine von ihnen. Doch was nützte es ihr? Warum sollte sie durch fremde Träume laufen, unfähig selber einen Traum zu erschaffen?
Doch eines Tages änderte sich das alles schlagartig. Ihre verwünschte Gabe, die ihr manche unerfreuliche Wahrheit offenbart hatte trieb sie an die Grenzen einer sonderbaren Welt. Dort, an einer riesigen Klippe, über dem Meer breitete ein riesiger Baum seine Äste aus. Mitten zwischen dem Astgeflächt ragte ein kleines Haus hervor. Sich über dieses Gebilde wundernd fand sie sich plötzlich mitten in dem kleinen Haus wieder. Sie konnte das Meer überblicken und scheinbar unendlich weit sehen. Wo war sie nur dieses Mal gelandet? Gerade begann sie den Raum zu inspizieren, indem sie sich befand, als eine Person sie von hinten packte. Die Person hielt mit kräftigen Armen ihre Arme hinter ihrem Rücken zusammen. „Was machst du hier? Wer bist du? Wie bist du hier reingekommen?“, fragte der Mann mit lauter Stimme.
„Es tut mir leid, ich hab mich umgesehen und plötzlich war ich hier und…“, ihre Stimme brach. Panik machte sich in ihr breit. Sie hatte versucht sich dem Griff zu entwinden, doch es klappte nicht. Es klappte doch sonst immer alles, was sie wollte, solange sie in einem Traum war. Sie versuchte zu erwachen, doch es ging nicht. Mit dem Griff des Mannes schien auch der Traum sie festzuhalten.
„Also, wer bist du?“, wiederholte er noch einmal eindringlich seine Frage. „Wie hast du es geschafft hier einzudringen?“
„Es tut mir wirklich leid. Ich wollte hier nicht eindringen. Mein Name ist Mano und ich weiß wirklich nicht wie ich hierher kam.“, antwortete sie zögern und merkte, dass sich der Griff des Mannes verstärkte.
„Du kannst nicht einfach in einen fremden Traum hineinstolpern! Vor allem nicht, wenn eine magische Mauer Eindringlinge fernhalten soll.“, sagte er eindringlich und verstärkte weiter den Druck seiner Hände.
„Können sie mich bitte loslassen? Ich hatte wirklich keine böse Absicht.“
„Ach, deine böse Absicht also? Und da denkst du dir, dass du einfach so hier eindringen kannst? Sobald eine Tür irgendwo offen stehst gehst du auch einfach mal in das Haus, nicht wahr?“, fragte er mit barscher Stimme.
„Nein, nein! Ich konnte doch nicht ahnen, dass sie mich sehen…“
„Und das reicht als Grund?“, rief er.
„Natürlich nicht, aber ich kann doch nicht wählen wohin ich gehe. Bitte lassen sie mich frei.“
Zögernd lockerte er seinen Griff. Schnell entwand sie sich ihm komplett und wachte in der nächsten Minute panisch atmend auf.

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Die Absurdität der gelben Welt

Am Donnerstag war ich Mal zu Hause und hab mir die Aufführung der Theater AG angeguckt. Es war sehr sonderbar die Aufführung zu beobachten (komisch, dass es schon ein Jahr her ist, seit ich das letzte Mal auf der Bühne stand). Aufgeführt wurde ein Stück von Derek Benfield, bestehend aus 3 einzelnen Szenen, die durch kleine Brücken miteinander verbunden waren, jedoch auch einzeln abgeschlossen waren. Die Stücke waren sehr witzig und recht wirr. xD

Am Freitag ging es wieder zurück in meine Wohnung (mit meiner Mutter und meinen Bruderkeks im Gepäck). Und am Abend ging es dann noch nach Ikea. Huuui, dank einer Sonderaktion hatte der Ikea bis 24 Uhr auf. <3 Ich hab da einen Großeinkauf getätigt und nun endlich mein Zimmer fast komplett umgebaut. *freu*
Zu meinen Anschaffungen gehörten unter anderem folgende Gegenstände:
Flaten Metalboxen
ODDA Bett

Natürlich hab ich wieder die wunderbare Mandeltorte gegessen. <3
Irgendwie waren die Ikeaangestellten besonders lustig. An der einen Information ist folgendes passiert:
Ich: Entschuldigung, am Bett stand, dass ich einen Mitarbeiter fragen soll.
*Ikeamitarbeiter versteckt sich unter dem Tisch seiner Information*
Ich: Ähm… entschuldigung.
Mitarbeiter: Ach, ups, ich bin ja ein Mitarbeiter.

Am Einzelteilinformationsschalter wollte ich mir dann noch so ein kleines Teil für mein Regal holen (fehlte da >_<), aber ich hatte meinen Kassenbeleg nicht dabei. . . Der Typ an dem Schalter meinte „Tja, dass macht dann 29,80 Euro, als Ikeafamilymitglied nur 17 Euro“ und ich meinte darauf: „Okay, ich hab jetzt nicht mehr das Geld dafür dabei…“. Der Typ hat mich dann belustigt angeguckt und meinte „Dann packst du das Teil jetzt ein, läufst schnell weg und hoffst, dass ich dich nicht fange.“

Soi, den Rest des Wochenendes war ich dann in der Innenstadt unterwegs und hab Reiseleiterin gespielt.

Hui und endlich schreib ich etwas über meine aktuellen „Projekte“. Bisher gab es ja sehr viel Heimlichtuerei.
1. Neues Scarletsreich Layout
2. Morgenrot
3. Neeeee, dass hier wird noch verschwiegen
Hui, ein neues Layout. Es wird wieder klassischer (mit Navi am rechten Rand). Zudem soll es ab da dann wieder jede Woche mindestens ein Up-date geben.
Morgenrot ist eine episodische Geschichte, an der ich schon längere Zeit rumbastel. Die Geschichte wird hier veröffentlich. Es wird (hoffentlich) jeweils ein Titelbild geben . . . In Morgenrot geht es um Mano, welche die Fähigkeit besitzt Träume anderer Menschen zu besuchen und dabei Serafin kennen lernt. Leider kann sie nicht nur Träume von Menschen ihrer Welt sehen, sondern auch aus anderen Welten. Um ihn jedoch auch in der Realität treffen zu können schließt sie einen Handel mit einer Hexe ab, was sie jedoch nicht weiß ist, dass er ebenfalls einen Pakt mit der Hexe schließt . . .
Die Episoden (sind halt zu kurz für richtige Kapitel) beschreiben größtenteils Manos Sicht, wechseln aber ab und zu auch in Serafins Sicht.

Wie schon gesagt plan ich auch noch ein drittes Projekt (was richtig großes o_o), aber dazu wird noch nichts verraten ^^

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Melody off Sleep- Songs from a Mermaid [Fragment]

Grusellig O_O Beim durchstöbern meines Computers hab ich schon wieder eine angefangene Geschichte gefunden, die ich im Halbschlaf geschrieben habe… was auch immer ich mir dabei gedacht habe. Naja, sei es drum ich stell das Fragment trotzdem Mal auf den Blog. (He, es ist datiert auf den 21.02.08):

Prolog:

Für einen Moment nur bin ich wach. Bin gefangen in dieser Welt. Mir träumte, ich sei ein Vogel und landete auf einer Welle. Mir träumte ich sei ein Fisch, der in der Unendlichkeit des nassen Blau vor sich hin treibt und dann schlafe ich wieder und werde ein Herzschlag.
Lausche in der Nacht. Höre meine Stimme. Ich rufe nach dir.

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Die Dunkelheit war beinahe vollkommen um sie ausgebreitet. Nur ein winziges Licht leuchtete den Weg und bahnte eine Schneise durch das Meer. Sie blinzelte, blickte sich um, doch sah sie nichts. Und doch hörte sie etwas. War es ein Rascheln? Das Läuten einer Glocke? Weiter trugen sie ihre Schritte den Weg entlang, durch das Haus, durch die Tür, die Treppe zum Garten hinab und durch jene hindurch. Immer wieder blieb sie steh und lauschte. Bald schon konnte sie nichts mehr sehen. Sie befand sich nun in dem kleinen Wald hinter dem Haus. Nichts als das leise Geräusch führte sie. Und doch erkannte sie alles um sich herum. Es schien so, als würden ihre Erinnerungen sich vor ihren Augen zu einem Bild verformen. Wie oft war sie schon durch diesen Wald gewandert? Wie oft war sie gerannt und hatte gelacht? Hatte sie nicht so oft bewundert wie das warme Sonnenlicht im Sommer durch die kühlende Blätterdecke gefallen war und wie wunderbar es sie eingehüllt hatte? Und gleichzeitig hatte sie die kleinen Teilchen bewundert, welche in der Luft schwebten und das Licht reflektierten. Wie magische Lichter hatten jene sie umgeben.
Und nun war nichts davon zu sehen. Sie wandelt alleine in der Dunkelheit. Und doch, war sie allein? Da war noch jemand oder etwas. Ja, sie war sich ganz sicher, da war noch jemand. Etwas lief vor ihr und zeigte ihr den Weg. Sie beschleunigte ihre Schritte um den Fremden einzuholen. Sie wollte nach ihm rufen, doch brachte sie keinen Ton raus. Plötzlich verschwand alles um sie herum. Licht blendete sie. Sie hielt sich die Augen zu, doch es half nichts.
Langsam gewöhnten sich ihre Augen an das grelle Licht. Sie blickte sich um. Sie war nicht mehr im Wald. Vor ihr breitete sich eine weite Ebene aus, bis hin zu einer Klippe, auf welcher ein hoher Baum in den Himmel ragte. Sie lief auf jenen zu und noch während sie lief, sah sie, dass sich auf dem Baum ein kleines Haus befand. ‚Wenn ich doch nur dort hochkommen würde‘, dachte sie sich und im nächsten Moment stand sie plötzlich in einem sonnendurchfluteten Raum. Das Rauschen des Meeres war viel lauter als vorher. Sie blickte aus einem der Fenster und stellte erstaunt fest, dass sie sich an einem Ort befand, welcher sehr hoch über der Ebene lag. ‚Ich werde doch wohl nicht auf dem Baum sein?‘, dachte sie und sah sich in dem Haus um. ‚Nein, wie sollte das den angehen.‘
Vorsichtig schritt sie durch das Haus und wollte gerade den nächsten Raum betreten, als sie jemand von hinten packte und sie festhielt. Vor Schreck schrie sie auf.
„Wer bist du und was suchst du in meinem Haus?“, fragte der Fremde.
„Ich wollte es mir nur einmal ansehen und plötzlich war ich hier. Es tut mir wirklich leid, ich wusste nicht, dass jemand hier wohnt.“
„Wofür ist ein Haus da, wenn nicht um in ihm zu wohnen?“, fragte der Fremde und lockerte seinen Griff um sie.
„Es tut mir wirklich leid.“
„Ist schon gut.“, sagte er und fügte hinzu: „Ich werde dir die Freiheit geben, im Tausch gegen deinen Namen.“
„Mein Name ist Lilien.“
Sofort ließ er sie los. Sie drehte sich um und erblickte einen Jungen, in eben ihrem Alter. Er war einen Kopf größer als sie, hatte kurzes braunes Haar, dunkelblaue Augen und ein freundliches Gesicht. Er wirkte auf eine gewisse Art und Weise schlaksig. Seine Kleider wirkten vollkommen zeitfremd und erinnerten an die Mode zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.
„Es ist sehr mutig deinen Namen einfach so Preis zu geben. Nun kann ich dich jeder Zeit wieder finden.“
„Ich denke, dass dies kein großes Risiko für mich ist, den immerhin habe ich meine Freiheit wieder.“
„Ja, das ist wohl war. Aber nun musst du immer befürchten, dass ich plötzlich auftauche und dir wieder deiner Freiheit beraube.“
„Nun, dass denke ich nicht.“, sagte sie fröhlich.
„Nun, sei es drum. Jetzt bist du hier. Ich frage mich nur, wie lange.“
„Was soll das heißen?“, fragte sie verwirrt.
„Nun, du bist hier gelandet, weil du es gerne wolltest, aber sobald du fort möchtest wirst du fort gehen und dann sehen wir uns nur wieder, wenn ich dich finde.“
Während er dies gesagt hatte, hatte sich seine Miene deutlich verdüstert. Es schien ihm wirklich leid zu tun, dass er sie gehen lassen musste.
„Aber was ist, wenn ich einfach hier bleiben möchte?“
„Dann werden wir sicher auf andere Art und Weise getrennt.“
„Warum sagst du das? Vielleicht bleibe ich einfach hier, bei dir und niemand kommt.“
Sie verstand nicht, warum seine Worte sie so sehr aufregten.
„Das könnte natürlich sein.“, sagte er und ergriff ihre Hand. „Dann könnten wir zusammen bleiben.“
„Ja, dass könnten wir.“, sagte sie und ergriff seine Andere.
Da umfasste sie plötzlich eine Dunkelheit und um sie herum verschwand alles.

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„Something you lost will soon turn up“ // „80/30“

So, hier kommt also mein erstes Resümee der Woche ^^
Also, am Montag ging es erst einmal zum Chinesen mit Barbie und Vanessa und es war wundervoll *-*
Das Essen war super lecker und es war ein Büfett, daher konnte man so viel essen, wie man wollte *-*
… neben dem Essen war vor allem die Begleitung echt toll (Ihr beiden Süßen!). Wir haben geredet, gelacht und natürlich unser nächstes Treffen geplant (yeah, Samstag chinesisch kochen und Filme gucken).
Das einzige Seltsame ist der Glückskeksspruch gewesen:
„Something you lost will soon turn up.“
Das beunruhigt mich, da ich seit Wochen das Gefühl habe, was verlegt zu haben… dummer Glückskeks >_<

Naja, weiter zu Dienstag.
Am Dienstag war Schulfrei… eigentlich… Geschichte fand trotzdem statt… naja, danach durfte ich zu Hause den ganzen Tag Mathe machen, was Mittwoch jedoch gar nicht gebraucht wurde….

Mittwoch: Abends fand das erste Treffen der Theater AG, bezüglich des neuen Stücks, statt. Wir spielen jetzt „Kille, Kille“ von Derek Benfield:

„Alles könnte so friedlich und idyllisch zugehen im neuen Heim der Familie Behrens, gäbe es da nicht ständig diese «lästigen Zwischenfälle».
Erst stürzt der Fensterputzer von der Leiter, dann erwischt es den Fernsehtechniker, und auch der Gasableser überlebt seinen Besuch nicht. Das verschreckt natürlich die Gäste und verdirbt Steffen, dem Schwiegersohn in spe, die gute Laune. Denn ihm scheinen auf Schritt und Tritt Tote zu begegnen. Sei es in der Hausbar oder im Gartenteich.
Als dann auch noch der Herr Pfarrer im Garten friedlich entschläft und von den Hausbesitzern heimlich in der Schubkarre entsorgt wird, erhärtet sich für Steffen der Verdacht, dass diese Zwischenfälle weder Zu- noch Un-, sondern klare Mord-Fälle sind. Das kann man ihm aber auch nicht verübeln, oder …?
Ein herrliches Stück schwarzen Humors, das mit ausgesprochenen und vor allem unausgesprochenen Mutmassungen spielt und so für immer mehr Verwirrung und kompromittierende Situationen sorgt.“ (http://www.tast-trebur.de/2005.html)

Ich darf die Rolle von Sally spielen (der 20jährigen Tochter). Dudu bekommt ihre Jane und Vanessa spielt Sarah (meine Tante XDD).
Nach der Rollenverteilung ging es zur Castingshow der Zehner (besser als die Abishow…?).

Donnerstag war ich müde und Freitag ist heute und das führt mich unweigerlich zu „80/30“ (Dudu versteht das XD).

Sooo, jetzt kommt der eigentliche Artikel (aufschreiben was man macht kann ja jeder, aber was man vor hat und nicht erledigen wird…):
• Gitarre üben (ganz dringend)
• Bild fertig oder neu Zeichnen (zu faul…)
• ‚Angelic Memories‘ endlich tuschen (…)
• Noch mehr Musik hören (komm bei lastfm einfach nicht auf 7.000 ><)
• weiter schreiben (weil ich das schon lange nicht mehr gemacht hab)
• neues Layout (keine Idee bzw. ich weiß nicht, wie das geht… *mehr lesen muss*)
• endlich ‚Silverdiamont‘ und ‚Der Sternenwanderer‘ lesen
• Myspaceprofil überarbeiten
… die Wahrscheinlichkeit, dass ich das alles wirklich mach ist leider gering…

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Music of the moment:
*Pluto is sad- Artickel48
*Bang, Bang- Nancy Sinatra
*Let you go- Nick Black
*Dive for you- boom, boom satalites
*I love you- The Scanty

Pic‘ of the Moment:

(Ich möchte, dass wieder Spielemesse ist >_<)

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schreib, schreib, schreib, nur irgendwie nicht hier und ich weiß nicht warum, denn ich schreibe viel und gerne…

Soo enlich wieder ein Blogeintrag. Hm, was mach ich so. Ich schreibe und spiele Gittare und höre Musik. Musik ist einfach klasse. Im Moment hör ich ständig Seether. Die band ist toll, hab sie durch einen Freund kennen gelernt ^^

Tja und schreiben tu ich im Moment sehr viel. Hab endlich Dreams aren’t Dreams nachbearbeitet und werd es jetzt weiterschreiben. Dazu kommt, dass ich zwei neue Geschichten angefangen habe. Die eine heißt bisher Welten und handelt von einer Person, die eigene Welten erschaffen kann und damit einem Dämonenjäger helfen soll. Die andere ist titellos und handelt von Zwillingen, welche von Schicksal dazu auserkoren sind die Welt zu retten oder zu zerstören.

Neben der Geschichte schreib ich auch noch an die Wächter von Kuni und schreibe Texte bzw. versuche Gedichte zu schreiben ^^

So und jetzt zu was anderem… ~(‚-‚)~ (abgeguckt hab)…. Weihnachten

So Weihnachten ist vorbei und hab schöne Dinge bekommen: Tasse + Pinguinstofftier; Hello kitty set; Greys Anatomy Staffel 1 + 2; Soundtrack Greys Anatomy 3; Miyuki-chan im Wunderland; einen Speicherstick (2GB); ein Video Stecker Dings (um über den PC Fernsehn zu gucken ^^); Alice im Wunderland (Buch); Im Zeichen der Vier- Sir Arthur Conan Doyle; Schokolade; Geld

Viele schöne Dinge ^^

So und jetzt einen guten Rutsch an… naja sollte irgendwer diesen Blog lesen.

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Osterferien Woche 1

So, hab wunderbare Osterferien. Erstens darf ich wieder Schokolade essen ^^ und zudem hab ich mit Freierfall, dudu und Souli tolle Sachen gemacht.

Montag: Am Montag waren die drei bei mir und wir haben Sing Star gezockt. Dudu und ich machen die Jungs immer so fertig ^^

Dienstag: waren wir alle bei Souli und haben dort DSA (das schwarze Auge/ ein Rollenspiel) gespielt. Wieder mal haben wir das Abenteuer nicht fertig bekommen >< Naja, aber zumindest durften wir zum Schluss noch einen Kampf machen ^^

Abends: hab ich dann noch Inauo (eine Geschichte von mir) weiter geschrieben. Hab jetzt das dritte Kapitel fertig.

Heute: Waren wir drei in Essen shopen. Hab mir „Eine kurze Geschichte von fast allem“ von Bill Bryson gekauft

Ab Morgen bin ich weg. Fahr für eine Woche zu meinen Großeltern. Versuch da das Buch zu lesen und ein wenig Latein zu lernen ><

Dann also chu und wunderschöne Osterfeiertage ^^