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Polaroidfotos mit Fuji

Die Fuji Instax Mini 8

Nachdem ich ewig lange eine Polaroidkamera haben wollte, habe ich mir vor Kurzem eine gekauft und werde euch heute von meinen Erfahrungen berichten. Die Fujifilm Instax Mini 8 ist mit ihren knapp 80€ eine der preiswertesten Polaroidkameras auf dem Markt. Ihre Fotos im Miniformat entsprechen ungefähr der Größe einer Kreditkarte und haben sehr schön kräftige Farben. Die Kamera ist leicht, klein und lässt sich gut in der Tasche herumtragen. Es gibt sie in Europa in fünf verschiedenen Farben (rosa, blau, gelb, weiß, schwarz).

Die Bedienung ist super simpel. Zunächst wird eine Filmbox mit 1 Polaroids in die Kamera eingelegt, indem die Rückseite geöffnet wird. Dann kann man sofort losknippsen. Die Kamera gibt einem die Möglichkeit fünf verschiedene Belichtungsstufen (Raum, wolkig, Sonnenlicht, helles Sonnenlicht, dunkle Räume) einzustellen, wobei die Kamera immer die am besten geeignete Stufe erkennt und vorschlägt.

Sobald man ein Foto geschossen hat dauert es etwa 2-5 Minuten bis das Bild vollständig entwickelt ist. Je ruhiger und dunkler das Bild in der Zeit liegt, desto besser entwickelt sich das Foto. AUF KEINEN FALL sollte man das Polaroid schütteln!

Die Ausrüstung im Überblick

Mittlerweile gibt es einiges an Zubehör für die Instax Mini 8. Unter anderem diverse Filme, Taschen und Linsen. Ich besitze:

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Kamera. Die Fotos sehen wirklich hübsch aus und man kann die Kamera überall gut mit hinnehmen. Einziger Nachteil sind die Kosten für die Filme. 80 cent pro Foto ist nicht unbedingt preiswert, aber da ich besondere Momente mit der Kamera festhalten möchte, finde ich diesen Preis durchaus okay.

Kleiderkreisel

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Indian Summer [OuMi]

In Deutschland schwangt das Wetter momentan zwischen Sommertemperaturen und klassischem Herbstwetter. Eine gute Möglichkeit also mein letztes Sommeroutfit aus Kroatien zu präsentieren:

Sommeroutfit

Strickjacke und Tasche von H&M, Kleid Primark, Sonnenbrille SIX, Schuhe Belmond

Das Foto wurde auf der Insel Lopud in Kroatien aufgenommen, wo es zwar sonnig, aber auch windig war. Hier würde ich wohl eine Leggins zum Outfit kombinieren und es auch im Herbst mit Stiefeln anziehen. Ich kaufe wirklich ungern Kleidung, die man nur in einer Jahreszeit kaufen kann. Irgendwie fühlt sich das wie Verschwendung an.

Apropos Verschwendung: Ich habe gerade einige Kleidungsstücke aussortiert, die ihr auf Kleiderkreisel kaufen könnt. Hier kommt noch einmal der Link zu meinem Katalog, falls euch der untenstehende Banner noch nirgendwo aufgefallen ist: kleiderkreisel.de/mitglieder/3411082-chochirain/kleidung

Kleiderkreisel

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Basteln mit Atlanten

Ich liebe es zu Reisen und ich liebe Landkarten. Eine Vorliebe, die dafür gesorgt hat, dass ich als Kind zu ungefähr jedem Gelände eine Karte gezeichnet habe. Leider war keine davon besonders gut, aber darum soll es in diesem Beitrag auch nicht gehen. Im Internet findet man immer wieder wunderbare Anleitungen, bei denen diverse Dinge mit Landkarten verziert werden. Dazu gehören zum Beispiel diese:

Und weil ich so sehr auf diese Basteleien stehe, habe ich mir auf einem Flohmarkt einen alten Schulatlas geschnappt und angefangen selber zu basteln. Zwei dieser kleinen Projekte möchte ich euch heute vorstellen. Bereit? Dann geht es jetzt los!

Die Weltkartenbox

Weltatlas

Atlas und Box

Für die Weltkartenbox braucht ihr:

  • Einen Karton/ eine Box mit Deckel (ich habe einen schmalen Schuhkarton benutzt
  • Weltkartenpapier (aus einem Atlas, Geschenkpapier oder Selbstgedruckt)
  • Kleister oder Klebe (als Stift oder flüssig)
  • Teserfilm
  • eine Schere oder Messer

Weltkarte

Scheidet das Papier so zurecht, dass sie auf den Karton passt. Klebt die Papierbahnen mit dem Kleister oder der Klebe fest. Lasst die Schachtel gut trocknen. Überklebt die Kanten der Box mit Teserfilm um die Kanten zusätzlich zu verstärken. Fertig!

Box mit Weltkarte

Das Kranich Mobilé

Kraniche

Das Kranichmobilé ist im Vergleich zu der Schachtel noch einfacherer. Dafür braucht ihr lediglich:

  • Weltkartenpapier
  • eventuell eine Schere
  • einen durchsichtigen Faden
  • eine Nadel
  • eine Anleitung für Origamikraniche
  • etwas an dem ihr eure Kraniche befestigen könnt, damit sie ein Mobilé werden

Kranichdetail

Wenn euer Papier noch nicht quadratisch ist, dann scheidet es so zu, dass es unterschiedlich große Quadrate ergibt. Faltet aus den Quadraten unterschiedlich große Origamikraniche. Fädelt mit der Nadel unterschiedlich lange Fäden durch den Rücken der Kraniche. Befestigt nun die Kraniche an einem Ast, Ring oder Ähnlichem um ein Mobilé entstehen zu lassen. Ich habe die Kraniche am Deckel eines Faches in meinem Expeditregal befestigt.

Wo bekomme ich Weltkarten her?

Auf Flohmärkten verkaufen Leute häufig ihre alten Schulatlanten. Diese sind meist veraltet, eignen sich jedoch immer noch sehr gut zum Basteln. Außerdem findet man auf Amazon…

Außerdem findet man per Google einige Seiten, auf denen man Weltkartenmotive findet, die man schnell selber ausdrucken kann.

Kleiderkreisel

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Dubrovnik als Tourist [SaSo]

Sommer, Sonne, Städteurlaub? Klingt nach einem ziemlichen Widerspruch, lässt sich jedoch in Dubrovnik und der Umgebung rund um diese wunderbare kroatische Stadt gut verbinden. Am heutigen Sammlungssonntag bekommt ihr daher einen paar Dubrovnik-Impressionen.

Dubrovnik

Die Altstadt von Dubrovnik von Außen. Der Weg führt an der Stadtmauer entlang.

Dubrovnik wurde bereits von Römern an der Adria, also gegenüber von Italien, besiedelt und in den darauffolgenden Jahrhunderten immer weiter ausgebaut. Heutzutage besteht die Altstadt aus winzig kleinen Gässchen und steilen Steintreppen, die direkt in den Fels geschlagen wurden. Die verwinkelten Straßen liegen direkt am Meer und werden von einer hohen Stadtmauer umgeben, die früher der Verteidigung und heute dem Tourismus dient.

Lokrum

Gegenüber von Dubrovnik liegt direkt die Insel Lokrum.

Für die Reise entschieden wir uns in de kleinen Ort Mlini unterzukommen, der mit dem öffentlichen Bus nur 15 Minuten von der Altstadt entfernt lag. Das schöne an Mlini ist, dass es etwas preiswerter ist, als die Apartments, die direkt in Dubrovnik liegen. Außerdem ist man in wenigen Minuten am Strand von Srebreno, der zu einem der schönsten kroatischen Strände zählt. Zumindest weisen einen darauf einige Internetseiten hin.

Was kann man in Dubrovnik erleben

Natürlich lädt diese Meeresstadt vor allem zum schwimmen und am Meer herumliegen ein. Egal ob man sich dazu entscheidet an einem der Kies- oder Sandstrände Zeit zu verbringen oder einen der Felsschwimmplätze aufzusuchen. Letztere sind Plattformen, die direkt in den Fels am Meer geschlagen werden und mit Treppen die Liegeplätze mit dem Wasser verbinden. Besonders gemütlich fand ich dies auf längere Zeit nicht unbedingt, jedoch ist es wirklich ein Erlebnis, wenn man direkt an der alten Stadtmauer von Dubrovnik schwimmen gehen kann.

Schwimmen an der Stadtmauer

Über die Felsen geht es runter in Meer.

Die Altstadt von Dubrovnik selbst, bietet einige wunderbare Anlaufstellen. Zum einen lohnt es sich durch die kleinen Gassen zu laufen und die alten Kloster anzuschauen, die unter anderem als Drehort für Game of Thrones verwendet wurden.

Zum anderen kann man Tickets für die alte Stadtmauer kaufen. Diese umringt die Altstadt einmal, so dass man ganz Dubrovnik von oben sehen kann. Der Rundgang ist mit 100 Kuna (ca 15€) etwas teurer, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Stadtmauer-Rundgang

Von der Stadtmauer aus kann man die Dächer von oben sehen.

Sehr touristisch sind auch die Bootstouren, die man unternehmen kann. Wir ließen es uns nicht nehmen, an einer Glass-Bottom-Boat-Tour teilzunehmen, bei der man durch den Rumpf des Schiffes die Unterwasserwelt betrachten konnte.

Bootstour

Bootstour über das blaue Meer

Ein weiterer Touristenmagnet ist die Seilbahn, mit der man auf einen kleinen Berg neben Dubrovnik fahren und sich die Stadt von oben ansehen kann. Die Aussicht ist wirklich fantastisch.

Seilbahn fahren

Mit der Seilbahn kann man auf den Berg neben Dubrovnik fahren.

Wem das Festland irgendwann zu langweilig wird, der kann mit einer Fähre zu einer der angrenzenden Inseln hinüberfahren. Wir haben uns dabei für Lopud entschieden, die zu einer der schönsten Inseln der Umgebung zählt. Hier gibt es flache Sandstrände, sehr warmes klares Wasser und eine wundervolle Vegetation. Damit ist die Insel besonders zum Schwimmen und Wandern geeignet.

Lopud

Die Insel Lopud

Ohnehin eignet sich Kroatien sehr gut zum Wandern. Man sieht eine sonderbare Mischung aus Laubbäumen, Palmen, exotischen Sträuchern und Kakteen. Und natürlich sieht man hierbei, wie auch sonst überall um die Stadt herum, Unmengen von Katzen. Die Steigungen der Wege sind aber oft auch nicht ganz ohne.

Kroatische Katzen

Und wirklich überall sind Katzen

Wer auf verlassene Häuser steht, kann einige der Hotelruinen aus dem Jugoslawienkrieg in Kupari besichtigen. Dort erstreckt sich ein großes Gebiet von verlassenen Hotels und Villen, die entdeckt werden wollen.

Kupari

Der verlassene Ort: die Ruinen in Kupari.

Ruinen in Kupari

In Kupari hat die Natur die Häuser zurückgewonnen.

Alles in allem bietet die Gegend recht viel Abwechslung, so dass für jeden etwas dabei ist. Die Preise liegen meist unter dem Deutschen Durchschnitt, wenn es um Lebensmittel oder Getränke geht. Wenn wir Essen gegangen sind haben wir circa 5-10€ pro Person für eine Speise mit Getränk bezahlt. Besonders teuer in Kroatien war die Sonnenmilch, die circa 10€ gekostet hat. Bringt diese also lieber selber mit. Noch hat Kroatien keinen Euro, so dass ihr an vielen Stellen nur in Kuna bezahlen könnt. Wir haben vor Ort Geld am Automaten abgehoben, da der Umrechnungskurs in Deutschland nicht sonderlich gut war. Je nach Kurs bekommt ihr für einen Euro 6-8 Kuna.

Srebreno

Kiesstrand in Srebreno

Kleiderkreisel

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Outfit in an abandoned place: Kupari [OuMi]

Ich wollte schon lange einen verlassenen Ort untersuchen und in der Vergangenheit herumstöbern. Das Problem dabei ist nur, dass A, dass man zunächst einmal einen solchen Ort finden muss, der B nicht vollkommen unzugänglich ist und bei dem man C nicht einbricht (im doppelten Sinne). Einen dieser verlassenen Orte, den ich in Kroatien gefunden habe, präsentiere ich euch am heutigen Outfitmittwoch und so bekommt ihr – wie schon letzte Woche – einen komischen Mix aus sightseeing und Outfitpräsentation.

Alle Bilder gibt es auch heute wieder in höherer Auflösung, wenn ihr die Fotos anklickt.

Palmenoutfit unter Palmen

Während des Jugoslawienkrieges wurden weite Teile Kroatiens zerstört. Unter anderem die Hotelanage in Kupari, die direkt am Meer gelegen ist. Die Ruinen bedecken ein weitläufiges Areal, welches von Palmen bedeckt wird. Alles wirkt, wie mitten aus einem Zombieapokalypsenfilm herausgeschnitten. Jeden Moment erwartet man, dass man sich umdreht und durch die friedliche Sommerluft die Geräusche von Zombies dringen.

Verlassene Villa in Kupari

Doch dieser Ort entstammt nicht einem Film, sondern der Wirklichkeit. Hier sind Bomben und Schüsse gefallen. Keine Produktion von Hollywood, sondern die wirklichen Schrecken des Krieges. Nach 20 Jahren hat die Natur nun die Oberhand gewonnen. Der Regen hat die Fassaden abplatzen lassen und die wilden Pflanzen wuchern über die Gebäude. Einige Dächer sind eingestürzt und durch die Decken tropft das Wasser aus geplatzen Rohren, die niemand mehr braucht.

Entdeckung einer Ruine

Die Kulisse ist genauso angsteinflössend wie beeindruckend. Ganze Räume werden nun von Pflanzen besiedelt und wilde Katzen streifen träge durch die verfallenen Hotels. Ab und an hört man andere Abenteurer, die durch die Anlage streifen und die Spuren der Vergangenheit betrachten.

Ein verlassenes Hotel

Neben unserer Entdeckungstour sind auch ein paar Outfitfotos entstanden, von denen ihr in diesem Beitrag ein paar seht. Ich trage wieder einmal ein Outfit von H&M (Oberteil, Rock, Bikini, Tasche), zu dem ich eine geliehen Sonnenbrille (unbekannte Marke) und Nike Turnschuhe kombiniert habe.

Die Natur ergreift die Oberhand

Sobald ich wieder in Deutschland bin, werde ich mich dort wohl auch auf die Jagd nach verlassenen Gebäuden begeben. Die alten Mauern erzählen einem einfach zu spannende Geschichten.

Kleiderkreisel

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Outfitfoto aus Dubrovnik [OuMi]

Diese Woche – und vermutlich auch noch in den nächsten Wochen – bekommt ihr ein ganz besonders Foto für den Outfitmittwoch. Momentan bin ich in der Nähe von Dubrovnik in Kroatien und entspanne mich am Meer. Ja genau, das ist der Moment in dem ihr mich alle hasse dürft. ^^“

Der eigentliche Punkt um den es hier geht ist, dass man hier ziemlich coole Fotos machen kann. Unter anderem war ich in einer sehr coole Ruine oder eben wie auf den Fotos von heute, in Dubrovnik, der Stadt, die momentan als Kings Landing in der Game of Thrones Serie dient.

sommerliches Outfit

Wenn ihr auf das Bild klickt, bekommt ihr dieses Mal sogar eine größere Aufnahme mit mehr Details. Ach ja und nun komme ich auch zum Outfit. Bis auf die Sonnenbrille stammen alle Kleidungsstücke von H&M. Die Sonnenbrille habe ich mir geliehen, weil meine eigene zu groß war und ich nach einem Tag in der Sonne aussah wie ein Waschbär. #firstworldproblems

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Ungelungene Outfitfotos [OuMi]

Leider habe ich viel zu oft das Problem, dass ich keinen Fotografen für meine Outfitfotos zur Hand habe und dann versuche Bilder per Selbstauslöser zu machen. Das dies nicht immer gut ausgeht habt ihr sicherlich in meinem Handbuch für Selbstauslöserfotos gemerkt. Leider habe ich immer sehr, sehr viele Fotos übrig, die nicht gut geworden sind und all zu oft verwerfe ich sogar alle gemachten Fotos, weil mir das Konzept nicht gefiel oder das Licht einfach schon viel zu schlecht war.

Dem Wearing Today-Projekt, bei dem ich jeden Tag ein Foto meines Outfits gemacht habe, merkt man an, dass ich damals absolut keine Rücksicht darauf genommen habe und vor allem auch nicht nehmen konnte. Seit dem – huch, das war 2010! – hat sich jedoch einiges getan. Mittlerweile verwerfe ich fleißig Bilder.

Da ich heute wieder einmal vor dem Problem stand, dass ich erst nach Hause gekommen bin, als das Licht schon viel zu schlecht war, dachte ich mir, dass ich ein paar der aussortierten Fotos einmal präsentieren könnte. Mit irgendwas möchte der Mittwoch schließlich befüllt werden. ;D

Aussortierte Outfitfotos

Diese vier Bilder wurden beispielsweise aus ganz verschiedenen Gründen aussortiert. Bei Bild eins war ich so sehr damit beschäftigt Tiger an der Flucht zu hindern, dass meine komplette Körperhaltung irgendwie komisch aussieht und man das Outfit lediglich erahnen kann.

Bei Bild zwei hab ich mit diversen Spiegeln und Spiegelungen experimentiert. Im Endeffekt sah jedes Foto aus wie ein verrücktes Selfie. Und das ist ein Stil, den ich hier auf keinen Fall etablieren möchte.

Bei Bild drei wollte ich diverse Bildausschnitte ausprobieren. So furchtbar schlimm finde ich das Bild gerade nicht mehr, aber es sieht auch nicht annähernd so aus, wie es aussehen sollte.

Bild vier ist tatsächlich das Bild von heute. Was man hinter dem Filter und in der kleinen Größe gar nicht so stark bemerkt ist die Tatsache, dass man ein ziemlich fieses ISO-Rauschen im Bild sieht, was sich auch nicht wirklich entfernen ließ. Da ich jedoch Fotos mit Blitz noch viel schrecklicher finde, blieb mir bei dem schlechten Licht nur die Möglichkeit den ISO-Wert anzuheben.

[Was ich trage: Bild 1 – einen Kater, Rock und Top von H&M, Strickjacke von Pimkie; Bild 2: Stirnband, Leggins, Rock und Top von H&M, rosa Haare, Strickjacke von Tezenis; Bild 3: Kleid und Kette von einem Markt, I-Ah aus dem Disney Store; Bild 4: Blazzer und Top von H&M, Bluse von Pimkie, Leggins von Tezenis, Pandicorn Rucksack]

Die Photoshopaktion stammt von Bloody Cross

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5 dressing trends seen in London [SaSo]

Ich liebe es, wie sich Mensche in London kleiden. Man sieht die absurdesten Trends, die erst in einigen Jahren eventuell in Deutschland im Mainstream ankommen werden und für die man bis dahin sonderbar angeguckt wird. Ein paar dieser Trends stelle ich euch am heutigen Sammlungssonntag vor.

London Trends 2014
Pictures from: manouvellemode.com / gleefulthings.com / livinginclips.com / outblush.com / theimpression.com

Transparente Gummistiefel

Als Land des Regens sind gute Gummistiefel in London wichtig. Kein wunder also, dass Regenstiefel eine sehr viel höhere Stellung in England haben als in Deutschland, wo sie größtenteils zur Gartenarbeit oder bei Festivals angezogen werden. Mein absoluter Lieblingstrend, was Gummistiefel angeht, sind die transparenten Gummistiefel, die wie Doc Martins aussehen und die es in Camden überall zu kaufen gab. Mein Paar ist gerade auf dem Weg zu mir ;D

Transparente Regenmäntel

Um sowohl beim Regen, als auch der transparenten Kleidung zu bleiben, geht es mit transparenten Regenmänteln weiter. Diese gab es vereinzelt in der Stadt zu sehen. So kann man jederzeit das coole Outfit sehen, was sonst durch Jacken versteckt wird und ist gleichzeitig vor dem Regen geschützt. Leider liebe ich meinen grünen Parker zu sehr um diesem Trend zu folgen, die Idee ist aber großartig.

Haarreifen mit Tieröhrchen

Jaja auch dieser Trend ist nicht wirklich neu: Vor einigen Jahren verbreiteten sich Hasenohren in Paris. Gerade dürfen in Londons Straßen jedoch sämtliche Haarreifen mit Tierohren getragen werden. Ich besitze süße Hasenöhrchen, für die man leider in Köln (oh ja, sogar dort!) komisch auf der Straße angeschaut wird.

Überlange Bleistiftröcke

Bleistiftröcke, die weit über das Knie reichen, kommen langsam in der deutschen Mode an. Wirklich begeistert werden sie jedoch in Deutschland noch nicht wirklich getragen. Ganz anders als in London. Ich persönlich finde diesen Trend etwas unpraktisch, da man in den Röcken nur schreiten kann.

Aufwändige Kleider

Wallende Röcke, weite Röcke, Muster und aufwändige Verzierungen dürfen an Kleidern nicht fehlen. Viele Formen, die man aus den 50ern und 60ern kennt, kommen zurück in die Straßen von London und machen mich damit sehr glücklich. Leider ist auch hier die Frage wie schnell sie nach Deutschland kommen werden.

Was mich bei all diesen Trends wirklich glücklich macht, ist die Möglichkeit sie über Britische Internetseiten schnell nachshopen zu können. Früher bin ich ständig wochenlang auf der Suche nach einer bestimmten Schuhsorte oder einem Petticoat durch die Stadt gezogen. Nun kann man so viele Dinge im Internet entdecken. Danke dafür!

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Yunikorn: „ein rohes, ein rebellisches Einhorn“ [Shop]

Mitten in Köln versteckt sich ein Einhorn. Nicht eines dieser, welche man aus My Little Pony kennt, sondern ein „rohes, ein rebellisches Einhorn“. Eines dieser, die es mit dem roten Stier aufnehmen würden, und die mit ihrer grazilen Art und ihrem Charm selbst einem Prinzen den Kopf verdrehen können.

Das Yunikorn von außen

Ja, so ein Einhorn gibt es seit 2013 im Belgischen Viertel – dem Trendstadtteil Kölns – und es hört auf den Namen Yunikorn. Das Besondere an ihm: Es sitzt in der Limburger Straße und wartet darauf, dass eine holde Jungfrau vorbeikommt und von ihm verzaubert wird. Denn das Yunikorn ist eines der aufsteigenden Indie-Shops in Köln und seit Kurzem auch im Internet.

In ihm verkaufen Karina und Daniel Mode aus der ganzen Welt. Momentan führen sie in ihrem Laden Kleidung von Designern aus Paris, Australien, London, Barcelona und Ko Phangan. Woher die Kleider und anderen Designerstücke kommen, ist dabei fast schon egal. Alle verbindet, dass sie edgy und cool sind. Eine sportliche Lässigkeit, die auf der Straße, aber auch auf Abendveranstaltungen getragen werden kann.

Elegante Mode im Industriegebäude

„schlicht, roh, industriell“

Eine Ambivalenz, die auch das Ladenlokal aufweist. Eine Wand besteht aus freigelegten Backsteinen, die Karina und Daniel selbst ausgebuddelt haben. Der Boden ist unfertiger Beton und die Kleiderstangen sind grobe Metallstangen, die von der Decke hängen. An ihnen baumeln die pastelligen und schwarzen Kleidungsstücke und vermitteln den Eindruck, als hätte sich ein Einhorn in einem Fabrikgebäude verirrt.

Ganz neu ist das Storekonzept für Yunikorn-Gründerin Karina nicht. Gleich um die Ecke hat sie ihren ersten Laden: Das Chocolina. Seit acht Jahren bietet sie hier märchenhafte Kleider an, in einem Ambiente, welches kaum einen größeren Kontrast zum Yunikorn bilden könnte. Von der Decke hängen Kronleuchter und weiß angesprühte Äste. Überall glitzert und funkelt es und gibt dem Laden damit einen Prinzessinnencharme. „Man merkt direkt, dass hier kein Mann mitgearbeitet hat.“, sagt Karina und kichert: „Das Chocholina ist einfach weiblicher und mädchenhafter.“

Das Chocolina

Das Chocolina im Vergleich: Die Höhle eines Einhorns.

Nicht so wie im Yunikorn, an dem nicht nur ein Mann, sondern Karinas Mann Daniel, mitgearbeitet hat. Der Grafikdesigner bringt in den Laden nicht nur einen anderen Modeansatz ein, sondern erweiterte das Konzept auch um einen Onlineshop.

„Wir wollten von Anfang an einen Shop machen, der auch das Potenzial hat, dass man ihn auch in anderen Städten aufmachen kann und vor allem auch Onlinepotenzial hat. Und das Potenzial hat einfach nicht jeder. Bei dem Chocolina würde das gar nicht gehen.“
Karina

Was als nächstes bei den Beiden ansteht? Karina seufzt: „Wir haben letztes Jahr so viel gemacht. Wir haben das Chocolina umgebaut. Wir haben diesen Laden eröffnet. Wir haben geheiratet und wir sind umgezogen. Und irgendwie sind wir beide dieses Jahr eher so: ‚Lass uns uns auf die Dinge konzentrieren, die wir haben.‘ Wir brauchen jetzt einfach Zeit um einmal einen Schritt zurückzutreten und zu gucken, was man denn vielleicht noch besser machen kann.“
Stark verbesserungswürdig wirkt der süße Laden gerade nicht. Ein bisschen größer könnte er vielleicht noch sein, um noch mehr Kleidern aus der ganzen Welt ein zu Hause bieten zu können. Karina lächelt bedeutungsschwer. Vielleicht zieht das Yunikorn ja bald in einen größeren Laden. Fürs erste wird er jedoch weiter in der Limburger Straße bleiben und dort den Wogen des Meeres und dem Roten Stier ausweichen.

Das Yunikorn vor Ort: Limburger Straße 9, 50672 Köln
Im Internet: yunikorn.de
Und bei Facebook: /yunikornstore (vorsicht, es teilt sich eine Seite mit dem Chocolina)


Karins Tipps für Gründer

arin, die Besitzerin des Yunikorns

Nicht auf den sofortigen Erfolg setzen: „Einplanen, dass es am Anfang vielleicht auch nicht so toll anläuft.“

Keine Angst vor Zahlen haben: „Es genügt bei weitem nicht ideenreich zu sein. Man braucht auch jemanden der mit Zahlen umgehen kann und dem das Freude bereitet.“

Weniger planen: „ Es gibt nie etwas, dass gradlinig funktioniert. Das ist vielleicht auch gar nicht so schlimm – also bei den Zahlen ist das etwas anderes –, aber wenn man nicht alles durchplant, dann entstehen viele andere Dinge. Lasst Platz für spontane Veränderungen.“

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Herbstkleidung im Hochsommer [OuMi]

Jedes Mal, wenn momentan jemand von Sommer redet, zucke ich ein wenig zusammen. „Was, es ist doch schon Oktober!“, denke ich regelmäßig. Der August fing krass heiß an und ging krass kalt zu Ende. Zumindest bedeutet dies, dass ich jetzt schon meine geliebten Strumpfhosen und Overknees auspacken kann.

Weinrotes Kleid mit Overknees

Dieses Mal trage ich ein Kleid von Cyroline, einem meiner Lieblingsshops in Köln, und dazu sowohl eine Strumpfhose und Overknees von H&M (Basics eben). Die Farbe und der Stoff des Kleides sind großartig!