Um ehrlich zu sein, kann ich mich kaum noch an die Handlung von Element of Crime von Lars von Trier erinnern. Was mir viel mehr in Erinnerung geblieben ist, ist die sehr intensive Farbgebung, die den ganzen viel in dunkle Töne hüllt und die Kriminalgeschichte bestmöglich untermalt. Dadurch wirkt die Geschichte rund um den hypnotisierten Polizisten – oh ja, soviel weiß ich noch – fast wie eine alte Geschichte, die schon fast im Dunkeln der Erinnerungen verschwunden ist.
Warum man ihn lieben muss
Wer die neueren Lars von Trier-Filme kennt, sollte sich unbedingt Element of Crime angucken um ein besseres Verständnis seines Gesamtwerks zu bekommen. Der Film schwankt zwischen surrealer und relativ klassischer Erzählweise und erinnert dadurch an Geschichten wie Das Cabinet des Dr. Caligari.
Dieser Film von Christopher Nolan erzählt die Geschichte der Welt in der nahen Zukunft. Diverse Umweltkatastrophen haben nicht nur die Nahrungsmittelvorräte knapp werden lassen, sondern es auch schwierig gemacht auf der Erde zu leben. Einige Wissenschaftler sollen in den Weltraum entsandt werden um ein neues Zuhause für die Erdenbewohner zu finden.
Warum man ihn lieben muss
Die Handlung ist fantastisch und bis zur letzten Minute unglaublich spannend. Man kann einfach nicht aufhören mitzufiebern. Zudem ist der Film, aus Physikersicht, sehr logisch aufgebaut. Zum krönenden Abschluss ist der Film mit einen unglaublich guten Soundtrack von Hans Zimmer unterlegt.
In The Royal Tenenbaums erzählt Wes Anderson die Geschichte rund um die Familie Tenenbaum. Die drei Wunderkinder der Familie sind mittlerweile erwachsen und unglücklich. Und dann taucht auch noch der lang abwesende Vater wieder auf und erklärt, dass er bald sterben wird.
Warum man ihn lieben muss
Die Figuren sind allesamt wunderbar verrückt. Da wäre der Sohn, der Angst vor ungefähr allem hat und daher regelmäßige Sicherheitsdrills mit seinen Kindern durchführt. Oder auch die unglückliche Dramatikerin, deren größten Erfolge bereits vorbei waren, als sie zehn war. Eines der absoluten Meisterwerke Andersons.
Der Film von Sofia Coppola erzählt die Geschichte der französischen Königin Marie Antoinette, die bereits als Teenager gekrönt wurde. In Pastelltönen wird in diesem Film ihr Leben vor der Französischen Revolution beschrieben.
Warum man ihn lieben muss
Coppola versucht in diesem Film zu zeigen, wie schwer es für Antionette am französischen Hof gewesen sein muss. Gleichzeitig inszeniert sie Party-Exzesse in bunten Pastelfarben und mit einem großartig rockigen Soundtrack.
Copyright: Die fabelhafte Welt der Amélie – Jean-Pierre Jeunet
Dunkles Apfelgrün: #7d862b
Dunkles Türkis: #192e27
Türkisgrau: #6f7956
Beige: #af904d
Rosarot: #c85844
Rot: #be3432
Worum geht es bei Die fabelhafte Welt der Amélie
Der Film von Jean-Pierre Jeunet handelt von der introvertierten und etwas sonderbaren Amélie Poulain und ihrem Versuch den sehr merkwürdigen Passbildersammler Nino kennenzulernen.
Warum man ihn lieben muss
Amélie ist eine unglaublich liebenswert gestaltete Figur, die ihre komplette Komplexität im Film nicht einmal annähernd entfalten kann. Außerdem steckt der Film voller schöner Details, die erst beim zehnten Mal gucken alle auffallen.
Der Film von Wes Anderson erzählt die Geschichte dreier Brüder, die nach dem Tod ihres Vaters ein Jahr nicht miteinander gesprochen haben und nur gemeinsam eine Zugfahrt durch Indien unternehmen um sich wieder näher zu kommen.
Warum man ihn lieben muss
Auf der Reise sieht man wundervolle Bilder aus Indien und die Farbharmonie ist einfach der Hammer.
Tatata ta! Ich darf ich das neue Wonderland-Feauture vorstellen: „Film-Farbpaletten“. Jeden Montag bekommt ihr die zentralen Farben von einigen meiner Lieblingsfilme vorgestellt. Für den Anfang bedeutet dies viel Wes Anderson, Sofia Coppola, Christopher Nolan, Lars von Trier und natürlich Jean-Pierre Jeunet.
Die Farben lassen sich sehr gut für Designs und als Grundlage für Filter verwenden. Jedes Mal werde ich nicht nur die Farbpalette teilen, sondern auch etwas über den jeweiligen Film erzählen. Hoffentlich habt ihr Spaß an dieser neuen Reihe, den ihr werdet sie auf jeden Fall die nächsten 16 Wochen zu lesen bekommen. Oh ja, ich habe fleißig vorgearbeitet. Muhahaha.
Auf geht’s!
Copyright: Grand Budapest Hotel &ndash: Wes Anderson
Beige-Gold: #f7da7e
Mendel-Blau: #6093b0
Uniformen-Lila: #48152f
Lobby-Rot: #b91110
Budapest-Rosa: #f17a98
Helles Budapest-Rosa: #fac8d1
Worum geht es bei Grand Budapest Hotel
In dem Film von Wes Anderson geht es um den Autor des Erfolgsbuches „Grand Budapest Hotel“, der erzählt wie ihm die Geschichte erzählt wurde und in Zuge dessen natürlich auch die Geschichte rund um H. Gustave erzählt, der ein unbezahlbares Gemälde erbt, mit ihm und dem Lobby Boy Zero flieht, einem Geheimnis auf die Schliche zu kommen versucht und allerhand Abenteuer erlebt.
Warum man Grand Budapest Hotel lieben muss
Der Film wird, fast schon hektisch, als Handlung innerhalb einer Erzählung in einem Buch beschrieben, so dass man nie genau weiß wem man wirklich vertrauen kann und ob die rosarote-Welt, die gezeigt wird, nicht nur der Fantasie des Hotelbesitzers entspringt. Unterstrichen wird dies durch die Kamerafahrten durch Stop-Motion Welten und die all zu pastelligen Farben.
Das Jahr 2015 ist angebrochen und somit endlich das Jahr, indem wir auf jeden Fall mit Hoverboards umherfahren und Kleidung haben, die sich an unsere Körper anpasst. Es ist also alles genau wie im zweiten Teil von Zurück in die Zukunft von 1989 – lustigerweise das Jahr, indem ich geboren wurde. Was wäre also passiert, wenn Steven Spielbergs Zukunftsvision wirklich eingetroffen wäre und unsere Welt nun so aussehen würde:
Vermutlich würde mein erster Outfitmittwoch dann so aussehen:
Mein von Zurück in die Zukunft II inspiriertes Outfit besteht aus einer Leggings von Black Milk, Shorts von H&M, einen Oberteil von Forever 21, einem „Helm“ von Ikea und einem Glitzerbuch von Urban Outfitters.
Ich hoffe ihr seit alle gut ins neue Jahr gekommen und keiner ist von seinem Hoverboard gefallen. ;D
Schon bevor dieser Film in die Kinos kam, sorgte der Trailer von Interstellar für reichlich Gesprächsstoff, denn in einer Zeit, in der Trailer uns das Ende des Films verraten, beschloss Christopher Nolan – jaja, der Typ der die Dark Knight-Reihe und viel wichtiger Inception und Memento gemacht hat – in seinem Trailer einfach keine Informationen über den Film preis zu geben.
Und weil euch der Trailer bisher verraten hat, dass Mathew McConaughey in dem Film mitspielt, es darum geht, dass die Erde irgendwie nicht mehr bewohnbar ist und daher eine Kolonie gegründet werden soll, belasse ich die Inhaltsangabe auch bei diesen kurzen Angaben um euch nicht in irgendeiner Art zu spoilern. Huch, das es so etwas noch im Internet gibt!
Grundsätzlich müsst ihr nur wissen, dass wenn euch Filme wie Inception, Memento und Following gefallen haben, dass ihr auch an diesem Film eure Freude haben werdet. Nolan wirft wieder einmal neue philosophische und ethische Frage auf, die zum Teil so alt sind wie die Menschheit selbst. Wie viel ist das Leben eines Einzelnen wert? Ist es richtig viele zu opfern um die Zukunft zu sichern? Was macht den Menschen aus und wie sieht seine Zukunft aus?
All diese Fragen verbindet Nolan geschickt mit physikalischer Logik, wundervollen Bildern – der Weltraum – und einem großartigen Soundtrack, der aus Synthesizern, Orgeln und einem Orchester besteht und alleine so groß ist, dass er vermutlich auch ohne gute Handlung den Film tragen könnte. Natürlich stammt der Soundtrack wieder einmal – wie könnte es anders sein – von Hans Zimmer.
Als Kameramann verwendet Nolan dieses Mal den sehr talentierten Hoyte van Hoytema, der zuletzt mit Her und The Fighter Schlagzeilen machte. Beim Schnitt setzt Nolan, wie bei der Musik, auf einen altbewerte Mitarbeiter: Lee Smith, der bereits bei vier Projekten mit ihm zusammenarbeitete.
Okay viele tolle Menschen, die zusammenarbeiten machen nicht unbedingt einen großartigen Film aus, schaffen in diesem Fall jedoch, vielleicht gerade durch ihre Größe, einen überragenden Film, der mich sehr begeistert hat. In vielen Momenten erinnert der Film etwas an eine Mischung aus 2001: space odyssey, Gravity und Inception, was in den ersten beiden Fällen am ähnliche Thema und einer verwandten Optik liegen mag.
Grundsätzlich erwartet den anspruchsvollen Kinobesucher, also Leute, die mit Transformers und der 1000ten Romantic-Comedy nichts anfangen können, drei Stunden voller Faszination und Begeisterung. Wer bereits bei Inception große Verständnisschwierigkeiten hatte und einen Film à la The Dark Knight erwartet, der wird schwer enttäuscht und gelangweilt sein.
Für 100 Tage habe ich nun jeden Tag ein Foto von dem Ding gemacht, was mich glücklich gemacht hat. Das #100happydays-Projekt soll dafür sorgen, dass man sich darüber bewusst wird, dass es immer etwas gibt, was einen mit Freude erfüllt. Selbst im hektischen Alltag und der stressigsten Zeit.
So schön ich die Idee finde und so sehr ich auf Foto-Challenges stehe, so nervend fand ich es auch ständig ein Foto machen zu müssen. Aber das ist wohl das Problem jeder Foto-Challenge. :D
Hier folgen nun die 100 letzten Fotos des Projekts. Die Fotos 1-25, 26-50 und 51-75 habe ich bereits auf dem Blog und bei Instagram gepostet.
In London habe ich diese wundervolle Zeitumkehrerkette und ein süßes Pünktchenkleid gekauft, meinen hässlichen Kleiderschrank rausgeworfen und stattdessen ein Kallax-Regal und eine Kleiderstange aufgebaut, Hippiechic getragen und Melonensmoothie getrunken.
Leckere Macarons in meiner Lieblingsbäckerei gekauft, gefüllte Zucchini gemacht, Fußball-WM geguckt und beim Taschensale zu viele Bücher gekauft.
Riesiges Frühstück gehabt, Sushi selber gemacht, meine Haare helllila gemacht und mir den X-Men days of future past-Comic geholt (sooooo spannend *-*).
Blaues Eis gegessen und mit dem Tiger rumgehangen, Rummykub im Park gespielt, Melonen-Beeren-Smoothie auf der Arbeit geschenkt bekommen und eine super leckere Ananas gegessen.
Mein Wohnzimmer in eine riesige Höhle verwandelt, wundervolle Gummistiefel gekauft, meine neuen Gummistiefel zu einem schwarzen Outfit kombiniert und den Kater in eine Ananas verwandelt.
Die Karte meiner Träume geguckt (sehr, sehr schöner Film), eine Reise nach Dubrovnik/ Kings Landing gebucht, mich im Sale ausgetobt und für ein Outfitfoto rumgepost.
Und am letzten Tag der #100happydays hat Deutschland die WM gewonnen. Als ob ich das geplant hätte.