1

The Journey (2): from Leipzig to Dresden

Nach einem Tag in Leipzig wurden der kleine, pinke Koffer wieder gepackt, ins Auto verfrachtet und es ging weiter nach Dresden. Zunehmend konnten wir beobachten, wie die Temperaturen sanken, während wir uns weiter in den Osten des Landes bewegten. Nach endlos langen Autobahnen tauchte dann plötzlich vor uns die Dresdener Altstadt auf, die mit ihren prächtigen Bauten das Stadtbild prägt. Vorbei an der Elbe ging es tief hinein in den östlichen Teil der Stadt, zum Trinitasfriedhof.

Trinitasfriedhof

Spätestens an dieser Stelle sollte ich einmal kurz anmerken, dass ich nicht sonderlich religiös bin. Gerade Kirchen und Friedhöfe finde ich dennoch sehr spannend, da sie das Stadtbild prägen und ein gewisses Kulturverständnis vermitteln. Gleichzeitig interessiert mich ihre architektonische und künstlerische Beschaffenheit und sie strahlen eine gewisse Energie aus, die ich recht spannend finde.

Um auf den Trinitasfriedhof zurück zu kommen: Der Friedhof stammt von 1814 und ist damit zwar nicht einer der ältesten der Stadt, dennoch einer der interessantesten. Viele Gräber sind sehr kunstvoll gehalten. Gleichzeitig findet sich hier das Grab von Casper David Friedrich, der einige Zeit vor seinem Tod den Friedhof malte.

Kirche

Gleich gegenüber befindet sich eine alte Kirchenruine, die während des 2. Weltkriegs entstand und erstaunlicherweise immer noch von einer Gemeinde genutzt wird. Einer der Kirchenmitarbeiter erzählte uns, dass die Kirche häufig von Jugendgruppen benutzt wird. Zudem werden hier Messen abgehalten, bei denen der komplette Innenraum bestühlt wird und kleine Feuer angezündet werden um die Gemeinde zu erwärmen.

Kirchenruine

Von dort ging es weiter zur Gläsernen Manufaktur.

Gläsernen Manufaktur

In dem Glasgebäude wird der VW Phaeton produziert. Das besondere dabei: Man kann dabei zusehen wie er gebaut wird und jedes Auto ist ein Unikat. Da wir zu früh für die nächste Führung waren gönnten wir uns zunächst ein kleines Mittagessen im VW Restaurant:

Essen bei VW

Mein Lachs war so gut und Katerboys Burger roch auch sehr lecker :3 Die Anschließende Führung ging circa 1,5 Stunden. Wer sich auch nur annähernd für Autobau interessiert sollte dieses Werk unbedingt besuchen. Näher an die Fertigung eines Wagens kommt man wirklich nur selten!

B&B

Anschließend ging es zu unserem B&B Hotel, welches ich wirklich nur weiterempfehlen kann. Die Lage war wirlich super (zu Fuß 10 Minuten zu Zwinger und 4 Straßenbahnhaltestellen vom Hbf entfernt), das Zimmer super gemütlich und der Preis beinahe unschlagbar. In unserem Zimmer fand sich ein schön großes Bett (mit durchgehender Matratze!), ein kleiner Fernseher (über den man alle gängigen Fernsehsender + Sky empfangen konnte), W-Lan-Empfang, ein kleiner Kleiderschrank, ein kleiner Tisch und ein wirklich schönes Bad. Das Frühstück bestand aus einem wirklich leckeren, ausgewogenen Buffet und obendrauf gab es einen kostenlosen Parkplatz. Besonders die gemütliche Atmosphäre des Hotels hat mich wirklich angesprochen. Ein kleines Manko: Der Kaffee war irgendeine schwarze Brühe, die sich selber Kaffee nannte -_-

Zwinger

Nach einer kurzen Pause ging es los zu einem ersten Entdeckungszug durch die Altstadt. Leider war es schon so spät, dass alle Sehenswürdigkeiten geschlossen waren. Zumindest konnten wir ein paar erste Eindrücke von Zwinger, Semper Oper und Hofkirche sammeln.

Zwingerdetail

Nach dem ersten Tag in Dresden war ich schon ganz verzaubert von der wundervollen Altstadt und gespannt auf mehr…

1

The Journey (1): from west to east

In Deutschland zu verreisen ist etwas, dass laut Neon Umfrage 42% der Deutschen am Liebsten tun und 42% der Deutschen noch nie getan haben. Sonderbar, denn eigentlich ist eine Reise durch Deutschland sehr naheliegend. Die guten Gründe, warum man in D’land Urlaub machen sollte sind so banal, wie überzeugend:

  • Es gibt keine Sprachbarrieren
  • Es gibt viel spannende Kultur zu entdecken
  • Es lassen sich viele preiswerte Hotels finden
  • Man kommt überall recht schnell hin

Mit diesen Gründen im Hinterkopf und dem Wunsch das neue Auto einmal auf langen Strecken zu testen, haben sich Katerboy und ich vor einigen Tagen nach Leipzig/ Dresden aufgemacht. In unserem Gepäck fand sich viel Vorfreude, sehr viel Winterkleidung – die wir leider auch wirklich brauchten – und meine neue Sony Nex F3 Kamera (noch ein Gegenstand, der gerne ausprobiert werden wollte).

on the road

Bevor wir Leipzig unsicher machen konnten, durften wir erst einmal knapp fünf Stunden im Auto verbringen. Gott sei dank ist der kleine Audi sehr, sehr bequem und macht es einem dadurch einfach sich zu entspannen. Nach der halben Strecke gönnten wir uns ein kurzes Frühstück bei McDonalds (die Bacon-Käse-Taschen sind zu lecker *-*) und düsten dann weiter bis zur Deutschen Nationalbibliothek und zum Völkerschlachtdenkmal.

Amplemännchen

Natürlich musste ein Ampelmännchen auf dem Weg bewundert werden. Leider war die Ampelschaltung wirklich sehr komisch getaktet. Gefühlt mussten wir ewig an jeder einzelnen Ampel warten. Das Wetter – herrliche Temperaturen zwischen -8° und -2°C, Wind und an zwei tagen auch Schnee – machten diese Wartephasen auch nicht besser.

Völkerschlachtdenkmal

Zumindest konnten wir uns im Völkerschlachtdenkmal aufwärmen. Dieses wirklich beeindruckende Bauwerk erinnert an die große Schlacht gegen Napoleon im Jahre 1813. Bis zu 91 Metern kann man in diesem Steinbau aufsteigen und von dort Leipzig überblicken.

Blick über Leipzig

Der Rundumblick war wirklich sehr schön. Wir hätten ihn vermutlich auch länger genossen, wenn es nicht wieder angefangen hätte zu schneien. Außerdem wollten wir nachdem wir nun schon knapp acht Stunden unterwegs waren endlich ins Hotel und uns aufwärmen.

Royal International Leipzig

Von außen sah das Royal International Leipzig, wie auch schon auf den Fotos im Internet, sehr beeindruckend aus und auch das Zimmer glänzte durch seine Eleganz. Neben dem großen Bett befand sich in unserem Zimmer noch eine kleine Bar, ein Schreibtisch, ein Sofa, eine kleine Küche (deren tieferen Sinn ich nicht ganz verstanden habe) und ein kleines Bad, welches mich neben dem wirklich großen Wohnraum, sehr enttäuschte. Alles in allem war das Zimmer recht gemütlich, der Service gut und das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen einfach Spitze. Leider hätte ich für den bezahlten Preis ein bequemeres Bett erwartet, denn das war alles andere als gemütlich, besonders weil es zwei einzelne Matratzen gab -_-

Nikolaikirche

Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf in die Altstadt Leipzigs, in der wir uns praktischer Weise bereits befanden, und besuchten als erstes die Nikolaikirche. Den hellen Innenraum und die verspielte Verzierung fand ich sehr beeindruckend.

Cafe Kandler

Danach ging es zum berühmten Café Kandler, wo erst einmal Leipziger Lerchen (Mürbeteiggebäck mit Marzipanfüllung) probiert wurden, bevor wir uns den Weg zur Uni bahnten.

Universität leipzig

Ich war ein bisschen sprachlos, als wir vor dem Gebäude standen. Es ist einfach nur sehr wundervoll. Dort hätte ich wirklich gerne studiert (-_-).

Mädlergasse

Natürlich besuchten wir auch die Mädlergasse (Foto), das alte Rathaus, die Thomaskirche und und und.

Mädlergasse

Abendessen gab es im Pepperhouse, danach noch einen Abstecher in die Shopping-Galerie, die gegenüber vom Hbf liegt. Cooler Weise spielte dort gerade eine Rockabilly-Band, so dass unser kleiner Shoppingtripp durch Livemusik untermalt wurde. Im Monki bin ich tatsächlich auch fündig geworden und hab mir erst einmal ein graues Vokuhila-Kleid und einen warmen Kuschelpulli gekauft.

Erschöpft wankten wir danach ins Hotel zurück um zu schlafen, Blödsinn im Fernsehen zu gucken und den Tag Revue passieren zu lassen.

Ausbeute: Pfirsichtee, Leipziger Lerchen (yam, yam yam!), Kleid, Pulli

0

Systemkamera Up-date

Ich nehme mir schon ewig lange vor mir endlich eine neue Kamera zu kaufen. Vor knapp zwei Jahren ist meine nicht all zu gute no-name-Kompaktkamera gestorben. Eine relativ kurze Zeit danach habe ich Fotos mit meinem Smartphone gemacht (die Qualität war durchaus okay… für 2004 -_-) und mir dann Katerboys Olympus-Kamera ergaunert. Seit dem erzähle ich immer wieder, dass ich mir bald eine Kamera kaufen werde. Bald… wirklich bald…

Kamera

Natürlich hab ich zwischendurch immer wieder nach Kameras gesucht. Schon lange wollte ich weg von einer einfachen Kamera hin zu etwas besserem. Während meiner Zeitungszeit hatte ich mich bereits unsterblich in die sehr süße Spiegelreflexkamera verliebt, die ich geborgt bekam, und tief in mir drin wusste ich, dass die Zeit reif war um den Schritt hin zu solch einer Kamera zu wagen. Gerade einmal zwei Dinge sprachen dagegen:
1. der Preis
2. das Gewicht

Und dann entstand eine wundervolle Mischung, die ich mir niemals habe träumen lassen: die Systemkameras tauchten auf. Es war liebe auf den ersten Blick: beinah alle Vorteile einer Spiegelreflex. + die Größe und das Gewicht einer Kompaktkamera.

Kamera

Heute hab ich endlich den Schritt gewagt und mir eine Sony NEX F3 angeschafft. Die ersten Probefotos gefallen mir sehr. Es bleibt abzuwarten wie sie sich im Alltag handhaben lässt…

0

SaSo: New in Special!

Ham heute bekommt ihr nicht nur eine Anhäufung von Links, sondern tatsächlich mal eigene Bilder. In letzter Zeit habe ich wirklich versucht relativ wenig Geld für unnötigen Kram auszugeben – unter anderem für zu große Klamottenanhäufungen – und stattdessen mehr darauf zu achten, was ich wirklich brauch. Klar gönne ich mir auch von Zeit zu Zeit was und was, so dass bei meinen letzten Einkäufen folgende Sachen zusammengekommen sind:

Einkaufsmix

Seeed-T-shirt (vom gestrigen Konzert!) und Seeed-Becher (yeah!), Glätteisen von Rowenta (SF 3012 Haarglätter Eco Elite), Coffee-to-go Becher von Starbucks (das Motiv konnte man selber gestalten. Ich hab ein Foto aus dem H&M Magazin benutzt), diverser Schmuck von SIX, Mikrowelleneierkocher von Tchibo und Strawberry Fluff!

Das Seeed-Konzert gestern war einfach nur fantastisch! Die Band war super drauf und hat gute Laune verströmt. Als Vorband trat Angus Stone auf, der auch später wieder auf die Bühne geholt wurde um mit Seeed zusammen ein Lied zu singen. Daneben kamen nach der Hälfte des Konzerts Cold Steel auf die Bühne, die von da an bis zum Schluss die Band unterstützten.

Neben vielen Klassikern wurden auch fast alle Lieder vom neuen Album, einige Peter Fox-Songs und einige Coverversionen (unter anderem eine Deutsche Version von Justin Timberlakes Sexy Back und Gold Digger) gespielt. Es gab auch ziemlich coole Remix-Versionen, bei denen mehrere Lieder zusammengewürfelt oder mit neuer Melodie gespielt wurden. Leider war das Konzert nach knapp drei Stunden (1h Vorband + 2h Seeed) schon vorbei -_-

Das T-Shirt ist übrigens das erste, welches ich mir seit einem Jahr gekauft habe O_O

Das Rowentaglätteisen ist übrigens Spitze! Ich benutze es vor allem um meine Haare in Bobform zu bringen oder sie etwas welliger wirken zu lassen. Es ist schnell warm und dabei schonend für die Haare! Und ja, einen Mikrowelleneierkocher sollte ungefähr jeder besitzen. Nach 5-10 Minuten ist das Ei im Innern warm und dafür brauch man nicht vorher umständlich Wasser aufkochen. Im Set waren gleich zwei Eierkocher enthalten, so dass Katerboy und ich gut zusammen Frühstücken können :3

Fahrradring SIX

Den Fahrradring lieeeeeeeebe ich. Er gehört zu der neuen „Reise“-Kollektion, die es momentan bei SIX gibt!

Ohrstecker SIX

Dazu gehören auch diese Stecker von SIX, die einfach nur sehr, sehr süß sind >_>

Schleifenring

In diesen Schleifenring habe ich mich dann auch noch verguckt. Er stammt ebenfalls von SIX und ist einfach nur wahnsinnig niedlich. Einen ähnlichen Ring – jedoch aus Plastik und nicht Metall – wollte ich erst in Paris kaufen, aber der Preis war leider relativ unangemessen -_-

Fluff

Alle Liebhaber von Süßigkeiten sollten mindestens einmal im Leben Fluff probieren. Diese Marshmallow-Cream schmeckt einfach göttlich. Sie kommt aus England und lässt sich gut auf Brötchen oder Brot streichen. Ich liebe die Erdbeersorte! Seit neusten gibt es die Cream wohl auch in Himbeere *-*

0

MoMi: Brown and Red

spring outfit

Kleidung: H&M

Endlich wird es wieder wärmen. Die ganz fies dicken Pullis dürfen zumindest für ein paar Tage im Schrank bleiben, bevor die Temperaturen wieder sinken. Statt Cardigan gibt es heute stattdessen das sehr weiche H&M Oberteil, in das ich mich im letzten Herbstsale verguckt habe :3 Wie man auf diesem Foto nun endlich auch richtig sieht, sind meine Haare ein ganzes Stück kürzer – J-chan sei Dank! – und ein wenig heller.

Die nächsten Wochen werden vermutlich ziemlich cool. Ich stürze mich auf gleich zwei große Projekte, die ich lange schon umsetzen wollte, gehe zum Seeed Konzert und fahre für einige Tage weg! Es gibt also bald hier viel zu berichten. Args die Reviews gucken mich schon wieder böse an. Sollte die endlich fertig schreiben ._.““

0

Loving the details

Das letzte Mal, dass ich Wohnungsfotos hochgeladen habe, ist nun wieder ein bisschen lange her. Dieses Mal geh ich ein bisschen ins Detail und zeige euch Kleinigkeiten, die ich an unserer Wohnung liebe:

Glas voller Kinotickets.

Glas voller Kinotickets.

Riesige Tafel mit einem Superheldenstrichmännchen

Riesige Tafel mit einem Superheldenstrichmännchen

Weltkartenschiff und Totorobild

Weltkartenschiff und Totorobild

Klonkriegerkopf

Klonkriegerkopf

Zeitschriftenständer

Zeitschriftenständer

Möhrenkuscheltier in der Küche neben den Küchenkräutern...

Möhrenkuscheltier in der Küche neben den Küchenkräutern…

Stoffsammlung

Stoffsammlung

Wasserpistolen im Badezimmer

Wasserpistolen im Badezimmer

0

SaSo: Font Love

Leute, ich liebe Schriftarten. Punkt. Meine fünf Favoriten muss ich euch natürlich einmal vorstellen:

dooodleista

Dooodleista von pixelpixelpixel.com liebe ich, weil sie aussieht wie Handschrift. Die Buchstaben haben eine schöne Höhe und ich liebe ihren Schwung. Leider kann man diese Schriftart nur mit Großschrift verwenden.

Valentina

Valentina von pedroarilla.com ist eine sehr schön klare Schrift. Ich mag die serifen und die Art, wie sich die Schrift zu einem Text zusammenfügt, den man sehr gut lesen kann.

eclectic

Eclectic, ebenfalls von pixelpixelpixle.com, wirkt sehr modern und verspielt. Die Schrift lässt sich gut für „künstlerische“ Projekte verwenden.

mountain retreat
Auch bei mountain retreat handelt es sich um eine sehr handschriftlich wirkenden Schriftart. Gerade für Header oder Wallpaper finde ich, dass man nie genug von diesen Schriften sammeln kann. Auch sie stammt von Pixepixelpixel.com.

helvetica

Helvetica ist der Klassiker unter den Internetschriften. Die Font ist sehr klar, gut lesbar und wie gemacht für den Bildschirm, dabei stammt sie bereits aus der Anfangszeit des letztens Jahrhunderts.

0

Things about your life: Bed & Breakfast

Things about your life ist ein sehr süßes Projekt von Cityglamblog, bei dem es darum geht jeden Monat eine Journalaufgabe zu gestalten. Das Thema für März lautete ein perfekter Bed & Breakfast Tag. Also: Was tun, wenn man den ganzen Tag im Bett herumliegen kann.

bed

Wenn ich den ganzen Tag im Bett herumliegen könnte, würde ich natürlich lange schlafen und dann gemütlich Serien und Filme gucken. Zum Beispiel One Piece oder Marie Antoinette.

breakfast

Dabei würde ich frühstücken. Natürlich würde es Eier, Croissants und Erdbeermarmelade geben. Vielleicht sogar dekadente Muffins oder Cupcakes :3

creativ

Den Rest des Tages würde ich weiter Serien/ Filme gucken, lesen, zeichnen oder schreiben. Zwischendurch würde ich vielleicht auch ein paar Videospiele spielen. Wer weiß :3

Mein Journal wird übrigens langsam immer voller. Ein paar andere Seiten werde ich euch vielleicht auch bald präsentieren ^^

0

OuMi: Frühlingsgefühle

So langsam reicht es mir mit dem Winter. Es ist kalt, grau, nass und düster. Ich mag nicht mehr. Und daher bekommt ihr heute eine Collage aus Pastellfarben mit einem Hauch Vogel-Power:

Wearing Today

Cardigan, Top und Strumpfhose H&M; Schal und Rock unbekannt

Vogelschal

Besonders in den Schal mit den Vögeln habe ich mich verliebt – und dabei mag ich Dekoschals eigentlich so gar nicht. Leider weiß ich nicht wie der Laden heißt, in dem ich den netten Schal + Rock erworben habe ._.“

0

How to survive a color-splash

color_splash01

Innerhalb der letzten Jahre hat es das indische Fest Holi geschafft sich in Europa und Amerika zu etablieren. Bei diesem religiösen Fest werden alle Schranken zwischen den Kasten und Geschlechtern aufgehoben und gemeinsam gefeiert. Dabei wird Farbpulver durch die Luft geworfen, welches nach und nach die Kleidung und Haut verfärbt.

Dieses Fest inspirierte innerhalb von Europa viele Nachahmer, die das Farbpulverwerfen mit Konzerten verbanden und dadurch das Fest in ein Festival verwandelten. Zusätzlich entstanden daraus Abwandlungen, die häufig als Color-Splash oder Rainbow-Splash angekündigt werden.

rainbowhair

Wie in Indien werden teilweise Farbpulverpackungen verteilt, mit denen sich die Besucher gegenseitig bewerfen können. Eine andere Variante besteht darin Flaschen mit Neonfarbe zu verteilen. Das ganze klingt nicht nur nach einer Riesen-Sauerei, es ist auch eine. Nach und nach werden Haare, Kleidung und Haut verfärbt. Damit das ganze Spaß macht und ihr euch nicht den ganzen Abend Sorgen machen müsst, dass irgendetwas kaputt geht, habe ich ein Paar Überlebenstipps für euch zusammengestellt:

  1. Bedenkt, dass die Farbe zwar theoretisch aus eurer Kleidung raus geht, aber sie womöglich auch einfach alles verfärbt. Tragt also Kleidung, die sich verfärben darf.
  2. Seid ihr weiblich? Dann tragt möglichst keine Bekleidung mit Ausschnitt!
  3. Denkt daran, dass auch eure Schuhe getroffen werden können. Tragt also am besten Schuhe, die in die Waschmaschine dürfen oder Abwaschbar sind. Keine High Heals (der Boden wird rutschig…)!
  4. Wer eine Handtasche mitnehmen möchte, sollte auch hier am besten auf ein Modell setzten, welches abwaschbar ist. Die praktischen Geschenkbeutel, die es im Drogeriemarkt gibt, lassen sich zum Beispiel gut zur Handtasche umfunktionieren.
  5. Was macht man mit dem Handy? Wickelt es einfach in etwas Lebensmittelfolie und benutzt es am besten in Gebieten, in denen gerade keine Farbe geworfen wird.
  6. Kauft am besten Getränke in Flaschen und haltet beim Tanzen die Öffnung zu. Ansonsten kann schnell etwas Farbe in eurem Glas landen…
  7. Gerade lange Haare sollte man – wenn möglich – zusammenmachen, da die Haare sonst zu einer großen, schweren Masse werden…
  8. Weicht eure Kleidung vor de Waschen auf keinen Fall ein! Einfach ab damit in die Waschmaschine, ansonsten verfärbt sich die Kleidung auf jeden Fall.
rainbow t-shirts

Auf der Party, auf welcher ich war, wurden weiße T-shirts als Dress-code vorausgesetzt… Man kann ihre Grundfarbe nach der Party noch erahnen…