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Wie grün leben wir wirklich?

Eine Frage, die in Zeiten von Nachhaltigkeitswahn und Zukunftsangst durchaus berechtigt ist. Viele möchten was für die Umwelt tun und dennoch kann man sich fragen: Reicht das? Klar, Fahrrad fahren, Wasser nicht immer laufen lassen, Müll trennen und co. sind ein guter Anfang. Darüber vergessen viele, dass Umweltschädigender Konsum nicht beim Öko-Bio-super-organic-Gemüse aufhört, sondern weit darüber weiter geht.

Die Internetseite wegreen hat sich daher Gedanken darüber gemacht, welche Unternehmen wirklich grün sind. Dabei berücksichtigen sie nicht nur Umweltaspekte, sondern benutzen beziehen auch Bewertungen zum Umgang mit den Mitarbeitern, Herstellungsorte und Ähnliches mit ein.

Daraus ist nun eine Suchmaschine entstanden, über die man schnell herausfinden kann, wie „gut“ ein Unternehmen wirklich ist. Ich hab mal ein bisschen Alltagszeug rausgesucht und festgestellt, dass ich schon eher sehr gelb lebe -_-

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Und wie grün ist euer Konsum?


Mehr zum Thema Konsum gab es in der letzten Folge von Bambule: ansehen?!

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Looking up!

Ich finde es total faszinierend, wie die ganze Stadt nach dem langen Winter langsam wieder erwacht. Alles wirkt unter dem warmen blauem Himmel und in den ersten kräftigen Sonnenstrahlen wie verzaubert. Und plötzlich sehen sogar die tristen Betonbauten ein bisschen freundlicher aus. Man muss nur ein bisschen hochschauen und erblickt eine vollkommen neue Welt.
Und findet sogar hier und dort wundervolle kleine Gebäude und abgedrehte Bäume.

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Es ist nicht alles Beton, was strahlt ö_ö

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„Never stop looking!“

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Oskar hat ein Problem mit lauten Geräuschen, Flugzeugen, alten Menschen, Schreien, Brücken, Zügen und Nähe. Für den zehnjährigen bedeutet dies ein hartes Leben, denn er lebt in New York, einer der Städte, in denen all dies unvermeidlich ist. Damit er sich nicht dauernd zu Hause versteckt erfindet sein Vater ein Spiel: Die Expeditionsreise. Dabei muss er sich durch New York fragen um Hinweise zu bekommen. Doch dann stirbt Oskars Vater im World Trade Center. „At the worst day.“ Und sein ganzes Leben verändert sich.

Bis sich ein neues Mysterium auftut. Ein geheimnisvoller Schlüssel, den sein Vater hinterlassen hat. Welche Tür wird der Schlüssel öffnen? Was will ihm sein Vater mit auf den Weg geben? Um dieses Rätsel zu lösen begibt sich Oskar allein auf die sechste Expeditionsreise, die ihn mit mehr Menschen in Verbindung bringen wird, als jemals zuvor.

Die Handlung stammt, wie das Plakat schon sagt, aus dem Film Extremely Loud & Incredibly Close, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer aus dem Jahre 2005. Die Hauptrollen werden gespielt von Thomas Horn, Tom Hanks und Sandra Bullock.

Der Film ist sehr schön erzählt, kann klar nachvollzogen werden und punktet mit wirklich sehr guten Bildern. Die Art wie Oskars psychische Probleme mit schnellerer Schnittfolge und schnelleren Dialogen dargestellt wurden, hat mir sehr gut gefallen. Darüber hinaus beeindruckt der Film vor allem durch Thomas Horns (Oskar) Darstellung. Besonders die tiefe der Emotionen war großartig geschauspielert.

Die Handlung an sich ist sehr dramatisch und hat einen hohen „Heulfaktor“. Nicht nur Oskars Schicksal berührt, sondern auch die Tatsache, dass es immer wieder um den elften September geht. Es geht hier zwar um ein fiktives Schicksal, dennoch haben so viele Menschen ähnliches durchgemacht. Und das berührt stark. Zusätzlich noch Oskar zu sehen, der sich von den Menschen abkapselt und mit allen Mitteln versucht seinem Vater näher zu kommen, macht den Film um ein vielfaches trauriger.

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Anti-Me: Love the style!

Photo by begmypardon.blogspot.com

Seit ich das erste mal den Blog von Girl in a Million betreten habe bin ich verliebt. Verliebt in den Stil, in die Posen und diese düstere Lässigkeit. Dabei zeigen die Fotos auf begmypardon.blogspot.com einen Stil, der meinem eigentlich ziemlich widerspricht. Alles ist düster und hart. Super hohe Schuhe, enge Hosen, schwarze Kleidung. Und trotzdem liebe ich es. Weil es einfach so gut passt, zu den super hellen Haaren, der blassen Haut und dem roten Lippenstift.

Photo by begmypardon.blogspot.com

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„I don’t want to join a club, who wants me as a member“

Frei nach Der Stadtneurotiker. Endlich habe ich mir diesen Woody Allen Klassiker geholt und bin sehr positiv überrascht. Um ehrlich zu sein mag ich die neueren Filme von Allen nicht wirklich. Da mir Annie Hall – der original Titel – nun aber wirklich schon oft empfohlen wurde, darf der Film nicht in meiner Sammlung fehlen.
Er erzählt die Geschichte eines Anfang 40-jährigen Komikers, der in New York lebt. Der Intellektuelle weiß alles besser, korrigiert jeden Menschen und hat einen Haufen Macken. Dies alles macht ihn nicht unbedingt zu einem der sympathischsten Menschen. Er verliebt sich in die sehr lebhafte Annie Hall, die sehr sympathisch ist, und weiß sein Glück nicht zu schätzen.
Mehr passiert nicht und dennoch kann der Film gut zwei Stunden ausfüllen. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Menschen diesen Film absolut nicht lustig finden werden, da der Humor eher aus Literatur-, Philosophie- und „Kunstkino“-Witzen besteht. Das muss man mögen oder man langweilt sich zu Tode.

Ansonsten habe ich heute auch noch günstig Pi gefunden. Der Film muss gleich noch geguckt werden. Abwarten, wie der Film ist.

New in?

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Und ein paar wundervoller Schuhe, die leider einen Defekt hatten und daher nächste Woche mir neu zugeschickt werden.

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Wie, Ende?

Hallo ihr Lieben! Diesen Monat kam endlich Kobato Band 6 raus. Und nachdem die Handlung endlich in Fahrt gekommen ist, habe ich mich auf eine lange Weiterführung gefreut. Dummerweise ist Band 6 der Letzte!

Koba-was? Wenn ihr Manga mögt und Kobato nicht kennt, dann kann ich nur sagen: Fui, schämt euch! Kobato ist einer der jüngsten Manga der Zeichnergruppe CLAMP (X, Card Captor Sakura…). Seit 2005 erschien die Serie in Japan, seit kurzem auch in Deutschland.
Erzählt wird die Geschichte von Kobato, die ohne Gedächtnis auf die Erde kommt. Zusammen mit ihrem Wächter, in Kuscheltierform, muss sie Herzen „heilen“, denn nur, wenn sie möglichst vielen Menschen hilft, kann ihr eigener Wunsch in Erfüllung gehen. Klingt bis hierher wirklich sehr kitschig, ist es aber Gott-sei-dank nicht. Kobato ist tollpatschig und verwirrt, welches zusammen dafür sorgt, dass sie anfangs zu Menschen hinrennt und lautstark verkündet: „Ich werde ihr Herz heilen!“ Zusätzlich gibt es durch ihren Wächter und einigen Figuren aus anderen CLAMP Mangan sehr viel Comedy-Potenzial. Wie von CLAMP gewöhnt sind die Zeichnungen sehr gut, die Dialoge interessant und man wird sehr sinnvoll unterhalten.
Bis Band 4 ist die Handlung relativ überschaubar, bis es plötzlich sehr viele Informationen auf einmal gibt. Engel, Dämonen, Kämpfe, Revolutionen, zwei Liebende und ein Wunsch. Leider wird dieses Chaos eher schlecht als recht aufgedeckt. Das Ende der Reihe wirkt ein wenig, als hätten die vier Zeichnerinnen noch viele Ideen gehabt, wollten jedoch nicht mehr weiter machen. Nach den üblichen Alles-wird-irgendwie-aufgeklärt-und-trotzdem-ist-man-total-verwirrt-Enden, war dieses eher etwas plötzlich und langweilig. Dennoch kann ich jedem diese Reihe nur sehr empfehlen. Die Figuren sind sympathisch, einige Chobits Figuren tauchen wieder auf und irgendwo ist die Handlung dann doch sehr hübsch.

Wer keine Lust auf den Manga hat kann sich jederzeit auf den Anime stürzen. Der hat nur wenige Folgen, erzählt nur die Handlung der ersten drei Bände und ist einfach nur bunt und lustig:

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Giraffenbabys haben dünne Beine

Nach dem „Oooooh ein Giraffenbaby!“-Eintrag von gestern – und ich will hoffen, dass ihr alle das Baby gefunden habt! – kommt heute Etwas seriöseres.
Es ist wieder GNTM Tag! Jaja, das Seriöse kommt noch! Und weil gleichzeitig Welt-Frauen-Tag ist, hat sich die Zeit etwas sehr nettes einfallen lassen und in einem Artikel über den Einfluss von Frau Klum auf junge Mädchen zu schreiben.
Jung, schön und dünn sollen sie sein. Wer zu dick ist, muss unter Tränen die Sendung verlassen. So sieht die Casting-Welt von Heidi Klum aus. Dabei geht es bei „zu dick“ um vielleicht 55kg. Dass dieses Bild nicht nur von Heidi Klum vermittelt wird, sondern auch von der restlichen Modeindustrie, lässt der Beginn des Artikels beinahe unter den Tisch fallen.
Natürlich hat die Modeindustrie nichts mit dem normalen Alltag zu tun. Wer zur Schule geht kann die Jungs um sich herum mit Maßen von 90-60-90 überzeugen. Das hat aber gar nichts mit Modelmaßen zu tun. Wer auf den Laufstegen der Welt begeistern möchte muss 1,80m groß sein, keine Hüfte besitzen und am besten auch nichts so etwas wie einen Brustumfang haben. Das sieht dann in couture Kleidern gut aus, im Alltag wirken die Mädchen aber eher, als würden sie jeden Moment durchbrechen.
Die 0-8-15 Mädchen von GNTM erfüllen dieses Bild oft bei weitem nicht. Bei der ein oder anderen kann man noch nicht einmal jeden einzelnen Knochen sehen und manche von ihnen besitzen sogar Brüste! Und dennoch wird der Kult um den weiblichen Körper weiter geschürt.
Die Kritik an den Weiblein unserer Zeit ist dabei durchaus gerechtfertigt. Wer mehr als 60kg wiegt muss aufs Laufband und darf ein Salatblatt pro Tag essen. Mädchen möchten so sein wie ihre Idole. Also hungern sie sich runter um annähernd so auszusehen, wie die Frauen, die sie jeden Tag im Fernsehen sehen.
Tut das dem Selbstwertgefühl junger Mädchen gut? Nein! Der Druck ist groß: Man muss schulische Leistungen erbringen um die Eltern nicht zu enttäuschen, und man muss seinen Körper dem allgemeinen Schönheitsideal anpassen um den Mädchen der eigenen Stufe zu gefallen. Es geht gar nicht so sehr darum Jungs zu begeistern, sondern zu sein wie alle anderen. Und wenn alle dürr sind, dann muss man dem Druck eben nachgeben, um dazu zu gehören.
Und natürlich weiß man als Mädchen, dass das nicht gut ist, aber interessiert es die Jugend? Nein, nein, nein! Man muss eben dazugehören, am besten mit Size-Zero. Dass ist dann das verrückteste. Zero würde der deutschen Größe 28 entsprechen. Als „normal“ dünnes Mädchen trägt man 34, vielleicht noch 32, aber 28 ist schon ein ganzes Stück darunter.
Und weil es mit dem ganzen Wahnsinn nicht weitergehen soll, hat die 25-jährige Bloggerin Laurie Penny das Buch „Meat Market“ geschrieben. Um zu zeigen, was Mädchen in der heutigen Zeit sich selbst antun. Damit man sieht, wie sie versuchen sich selber in die Konsumgesellschaft zu integrieren.

Da mein Exemplar noch unterwegs ist, müsst ihr noch auf eine ausführliche Review warten.

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Weil Zoobesuche spannender sind, als man denkt

Da ich das letzte mal im Kölner Zoo war, als ich so alt war:

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Also ging es am letzten Wochenende mit Katerboy im Gepäck dort hin.
Und da Tiere immer süß sind gibt es jetzt ein best-of:

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Theoretisch währen dann die roten Panda gekommen. Die waren aber leider nicht draußen!!! T_T

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Daneben gab es ein sehr schönes Tropenhaus (leider war die Linse so beschlagen, dass man dort nicht wirklich gut Fotos machen konnte), ein großes Aquarium und ein wirklich gut gestaltetes Affenhaus. nach circa drei Stunden waren wir durch. Mit kleinen Kindern kann man wahrscheinlich um einiges länger dort bleiben.
Alles in allem hat sich der Ausflug gelohnt. Der Eintritt ist nicht super günstig, aber immer noch im normalen Bereich. Die Gehege sind schön gestaltet und man kann recht gut überall sehen. Die Tierauswahl ist relativ normal, abgesehen von den roten Pandas…

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B für Blog!

Nach dem ganzen ACTA Wahnsinn, der immer noch anhält, kommt jetzt auch die Bundesregierung auf immer wahnsinnigere Idee, wie man das Internet „verbessern“ könnte. Es wäre auch viel zu einfach, alle Menschen einfach herumsurfen zu lassen. Da dies aber besonders für Kinder zu riskant (!!!) ist, gibt es jetzt Überlegungen bestimmte Inhalte im Netz zu markieren, wie gestern die Netzpolitik berichtete. Also zum Beispiel Blogs mit B kennzeichnen.

Wenn man solche Dinge mitverfolgt, fragt man sich doch glatt, wie wir so was früher überstanden haben. Als ich ein Kind war konnte man frei im Netz surfen und Inhalte konsumieren, Blogs waren interessant und nicht gefährlich und man brauchte vor allem kein hässliches B um zum einen zu erkennen, dass man sich gerade auf einem Blog befindet, und schon gar nicht um vor den Inhalten gewarnt zu werden.

Schön finde ich vor allem diesen Satz: „Das Papier stellt fest, dass man doch einfach Blogs grundsätzlich unter “18″ einstufen könnte, aber um das zu ändern sollen Eltern (und natürlich Blogger) auch die “B”-Variante einstellen können.“ (Netzpolitik)

Also bleibt der Blog an solches – vorerst – ungefährlich?! Das beruhigt mich ungemein. Sehr wundervoll auch diese Idee: „In Zukunft sollten die Blogger dann eigenverantwortlich die Reputation der Kennzeichnung „B“ hochhalten, indem sich die Szene selbst reguliert.“ (Netzpolitik)

Also ist nur ein Teil der Bloggergemeinde nicht okay. Ich finde es Schade, dass die Politik gerade Blogs, als etwas ansieht, welches kontrolliert werden soll. Ist es doch eigentlich gerade so, dass der Blog an solches den Benutzern und der „Internetcommunity“ gewisse Freiheiten einräumt, welche die Attraktivität des Mediums Internet ausmachen.

Alles irgendwie sehr wahnsinnig. Hoffentlich kommt so etwas nicht durch, denn dann werden bald nicht mehr nur DVD-Cover verschandelt, sondern auch Blogs. Und da kann man nichts mit einem Wendecover reißen.